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Gertrud von Le Fort und die Kirche und Maria 2.0
Ich finde es spannend, einfach mal darüber nachzudenken, was die Schriftstellerin Gertrud von le Fort zu Maria 2.0 gesagt hätte: https://gedichte.wolfgangfenske.de/gertrud-von-le-fort-1876-1971/
Sie hätte sicher sehr intensiv über eine theologische Basis innerhalb der katholischen Kirche nachgedacht.
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Pandemie schlägt zu + Erdogan und gelackmeierte EU + Lockeres EZB Geld + Grünes zu Hause + E-Autos
Pandemie schlägt zu
Wo schlägt die Pandemie besonders zu? In Gebieten mit sozialen Brennpunkten (spiegel+): https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/corona-in-berlin-neukoelln-im-epizentrum-
Ist dem wirklich so?
Erdogan und gelackmeierte EU
Wer sich auf Erdogan einlässt, ist immer der Gelackmeierte bzw. die Gelackmeierte: https://www.tagesschau.de/ausland/europa/vonderleyen-ankara-101.html
Sie haben es nur noch nicht begriffen. Viele Menschen in der Türkei schon.
Lockeres EZB-Geld
Wenn die Experten, die Experten, die die Macht haben, versagen, müssen sehr viele Menschen leiden. Ich habe gestern Abend Plusminus gesehen. Die verrückte Geldpolitik wird alle begraben – vor allem die Nachgeborenen. https://www.ardmediathek.de/video/plusminus/ezb-krisenprogramme/das-erste/
Grünes zu Hause – ein Splitter
Und dann kommen die grün Angestrichenen daher und wollen, dass die Öl- und Benzinpreise immer stärker angezogen werden. Die Leute sollen a) nicht mehr viel mit dem Auto herumfahren, b) nicht mehr so viel in den Urlaub fahren, c) nicht mehr – weil alles durch die angezogenen Energie-Preise viel teurer wird – so viel kaufen. Kurz: Bleibt zu Hause Leute. Ihr seid es von Covid ja schon gewohnt. Aber bitte, bitte, in kleinen Mietwohnungen, baut ja nicht! Aber das könnt Ihr Euch eh nicht mehr leisten. Ihr benötigt auch keine großen Wohnungen mehr, da Ihr ja so verantwortungsvoll seid und keine kleinen CO2-Produzenten in die Welt setzt.
Und wer fährt herum, fährt in den Urlaub, kann sich alles leisten? Nicht mehr die gemeinen Leut. Die nicht.
E-Autos – neues System
Ich hätte gerne ein E-Auto. Ich bin kein Freund von E-Autos, weil die Menschenrechts- und Umweltfrage nur exportiert wird, die Frage nach dem Wertverlust usw. nicht geklärt ist. Dennoch eine Frage: Was wäre, wenn man statt Energie zu tanken, die Möglichkeit bekommt, die Batterie auszuwechseln? Das hätte ein ganz anderes System zur Folge. Wie haben es die Alten gemacht, die die Pferde tauschten an bestimmten Stationen?
Vergesst es. Wenn man weiter denkt – und Experten haben sicher schon weiter gedacht, ist das nicht realisierbar.
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Ephraim / Ephräm der Syrer († 373)

Sehr zu Herzen gehen seine Klagen angesichts der Pest. Dieses Sterben reflektiert er in einem Gedicht, in dem er schildert, dass alle sterben müssen. Als er an einem Grab darüber nachdachte, erkannte er den „geheimen Sinn“: „Der Tod ist ein Bild der Gerechtigkeit Gottes.“ Diese Erkenntnis mündet dann in die Aussage: „Doch nun lasst den Gesang von hier zu Ende uns bringen; Preist des Gerechten Huld, welcher die Leiber erweckt!“ Er sandte seinen Sohn, litt den Tod, um selbst zu spüren, wie schlimm er für Menschen ist. Seit des Todes und der Auferstehung Christi ist für Glaubende der Tod nur ein Schlummer. In einem anderen Text beschreibt er, wie die Seele sich vom Körper löst. Der Körper ruft der Seele zu: „Im Frieden zieh´, / Geliebte Seel´! / Der uns zum Licht / Berief, errett´/ Uns von der Höll´!“ In einem anderen Lied zur Pest-Zeit bittet er um Rettung, schließt aber: „Preis Dir, Vater und Sohn, von den Lebenden wie von den Toten“. Das heißt: Der Tod der Glaubenden mündet in das Gotteslob. (Texte: Josef Rauchenbichler [Hg.]: Gesänge der Heiligen, Landshut 1837)
Auch hier: Grenzen werden gesprengt. Die Grenzen des Todes – sind eingerissen. Tod und Sterben schmerzen Lebende sehr – aber sie münden ins Leben. (https://gedichte.wolfgangfenske.de/3-6-jahrhundert/ )
Vogelzwitschern
Jetzt hört man sie wieder:
Man muss wahrscheinlich auch den Dialekt beachten.
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Kunst zensiert sich selbst + Putin + Angst vor anderer Meinungen + Was sagt Eichendorff dazu? + Dante ohne Mohammed: Mohammed kommt aus der Hölle
Kunst zensiert sich selbst
Es bedarf keiner totalitären Regierung, die Zensur ausübt. Es bedarf nur totalitärer Gruppen, die immer stärker Macht beanspruchen und auch bekommen. Ich rede nicht von den Faschisten, den Nationalsozialisten vor der Machtergreifung 1933. Auf den Gedanken kommt man, wenn man das liest: https://www.cicero.de/kultur/buchauszug-cancel-culture-political-correctness-selbstzensur
Alle wollen für den anderen nur das beste – denn sie sind ja die besten. Und damit zerstören sie die Freiheit, die kostbare Freiheit. Diese lernt man dann wohl immer erst wieder schätzen, nachdem sie verwundet und mühsam versucht, das zertretene Haupt zu erheben.
Putin
Er darf laut Tagesschau bis 2036 regieren. Was treibt diesen Mann eigentlich an? Der Wille zur Macht. Der Glaube, dass er allein das Russische Reich retten kann? Wenn die demokratischen Strukturen, die langsam erstarken wollten, zerstört sind, wird es nach seinem Abgang auch soweit sein. Aber es ist dann nicht das Unvermögen der Menschen gewesen, sondern sein Unvermögen, die Strukturen in seiner Amtszeit so zu gestalten, dass demokratische Spielregeln eingehalten werden – zum Wohl des Landes. Vielleicht tritt er ja auch bald ganz überraschend zurück, um zu zeigen, dass er nicht machthungrig usw. ist. Aber hat er dann schon demokratische Strukturen eingeleitet, damit alles geordnet abläuft? Das wäre eine geschichtswürdige Leistung – vor allem, weil ihm das kaum jemand zutraut.
Angst vor anderer Meinungen
Wie sie sich doch letztlich alle gleichen – diejenigen, die Angst vor anderer Meinungen haben – und gleichzeitig meinen, sich als Weltenretter aufspielen zu müssen: https://reitschuster.de/post/woher-kommt-ihre-angst-vor-anderen-meinungen/
Was sagt Eichendorff dazu?
Der gute alte Eichendorff lebte bis 1857. Er war nicht nur der verklärte Romantiker usw. Er konnte auch das sagen:
Entsprechend kritisiert er auch machthungrige und von sich eingenommene Menschen: „Genug gemeistert nun die Weltgeschichte! / Die Sterne, die durch alle Zeiten tagen, / Ihr wolltet sie mit frecher Hand zerschlagen / Und Jeder leuchten mit dem eignen Lichte.“ Doch „Der Herr der Weltgeschichte“ hat andere Gedanken als sie und geht dazwischen. Wenn der Mensch um sich selbst dreht, „Gewohnheit, Glauben, Sitt´ und Recht“ zerschlägt, dann muss er Gott werden – oder endet teuflisch. Da ein Mensch nicht Gott werden kann, auch wenn er es dann versucht, so ist für Eichendorff das Ende also klar.
Dante ohne Mohammed: Mohammed kommt aus der Hölle
Da wird Mohammed aus der Hölle von Dante gestrichen, um Menschen nicht zu verletzen. Darf ein solcher Verlag eigentlich noch Dante unter die Menschen bringen? Verlage, die alte Texte verhunzen, sind der Texte nicht Wert. Eigentlich müsste man alle aus der Hölle und dem Fegefeuer streichen und in den Himmel versetzen, denn allein der Gedanke an Fegefeuer und Hölle ist für Menschen verletzend. Vielleicht hat der Verlag ja vor, einen Dante 2.0 zu kreieren. https://www.die-tagespost.de/gesellschaft/feuilleton/verweis-auf-prophet-mohammed-in-dantes-goettlicher-komoedie-gecancelt;art310,217096
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Unreine Religionen

Warum entarten Religionen? – Das Regenwasser ist rein, doch wenn es Dach und Gassen durchlaufen hat, die unsauber sind, so verliert es seine reine Klarheit.
Dieser Satz wird Ramakrischna (1834-1886) zugeschrieben – und steht in der Tradition der europäischen Deisten: Ursprünglich war der Glaube rein – doch der Mensch hat ihn in den Religionen verunreinigt.
Das dient heute so manchen als Erklärung dafür, warum es unterschiedliche Religionen gibt – und warum man seine eigene reine Religion erschaffen soll.
Der christliche Glaube hat einen anderen Ansatzpunkt: Der Schöpfergeist Gottes wirkt in allen Menschen. Menschen lösen sich von dem Geist Gottes – und suchen ihr eigenes Heil.
Hildegard von Bingen sieht: „Der Heilige Geist ist Leben erzeugendes Leben, / alles bewegend und Wurzel der gesamten Schöpfung; / alles wusch er von der Unsauberkeit rein.“ https://lyricstranslate.com/de/spiritus-sanctus-vivificans-der-heilige-geist-ist-leben.html Kurz: Wer mit dem Heiligen Geist getauft ist – ist rein.
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Singendes Eis
Das habe ich in diesem Jahr auch zum ersten Mal wahrgenommen – allerdings sehe ich das weniger „esoterisch“ – aber beeindruckend:
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Seuche
In einem Lied von Benjamin Schmolck (1714) gibt es Änderungen:
„Höre, Herr, erhöre“ (423) – ist ein gesungenes Fürbittgebet: „Gib du getreue Lehrer / und unverdrossne Hörer, / die beide Täter sein; / auf Pflanzen und Begießen / lass dein Gedeihen fließen / und ernte reiche Früchte ein“. Dass in der neuen Fassung im Evangelischen Gesangbuch die Bitte für den Fürsten ausgelassen wird, kann man verstehen. Aber in der neuen Fassung (5. Strophe) ist die alte Version von 1878: 346 (6. Strophe) im anderen Wortlaut wiedergegeben worden. Im alten Gesangbuch steht: „Ach, wend in allen Gnaden Krieg, Feuer, Wasserschaden, Sturm, Seuch und Hagel ab“. EG werden Krieg und Seuche ausgenommen. Heute dürfte man sie wieder einführen – dank Covid. Aber nur nach langen Diskussionen. Oder doch nicht? Gott wird eigentlich aus aktuellen Geschehnissen immer stärker herausgenommen. https://gedichte.wolfgangfenske.de/18-jh/
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Nachtrag: https://www.kath.net/news/74828
18.04.1521 + Gorman-Übersetzung
18.04.1521
Luther in Worms. Über das berühmte und noch berühmtere Wort: https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/hoersaal/martin-luther-1521-in-worms-dem-teufel-standgehalten-17272893.html
„Ich kan nicht anderst/ hie stehe ich/ Gott helff mir / Amen.“
und:
„Hie stehe ich/ Ich kann nicht anders/ Gott helff mir/ Amen.“
Gorman-Übersetzung
Das kommt also dabei raus, wenn man politisch korrekt sein will: https://www.cicero.de/kultur/gedicht-amanda-gorman-uebersetzung-hoffmann-campe
Kurz: Man übersetzt es am besten selbst. Ups, als weißer alter Mann? Dann lässt man also doch die unempathische KI übersetzen. Die kann es am besten.
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