Claricia (1200-1210):
Dieses Selbstbildnis finde ich besonders aussagekräftig, weil sie sich liegend als den Strich (Schwanz) beim Q malt. Sie hatte sicher Humor. Oder hat es symbolische Bedeutung? Tänzerisch?
Und: Guda (1150-1170) – frühestes signiertes erhaltenes Selbstporträt einer Künstlerin im Abendland. Das ist übrigens das älteste der Welt überhaupt. Von antiken Künstlerinnen bzw. aus dem asiatischen Raum wird überliefert, dass sie sich malten, aber es ist keines mehr erhalten:
Und Diemut von Wessobrunn
Aus dem 12. Jahrhundert (1150-1160) gibt es noch einen Maler, der sich entsprechend malte und nannte: Eadwine. Ich habe leider kein Beispiel dafür gefunden.
