Segen zum Sonntag

(Diese Schönheit ist in unseren Landen jetzt und überhaupt nicht allen zugänglich.
Aber das Wissen, dass es diese gibt, auch wenn sie im Augenblick nicht erlebbar ist,
kann dankbar machen.)

Ich wünsche Segen allen,
die offen sind für alles Schöne auf der Welt.

Ich wünsche Segen allen,
die trotz Machenschaften des Menschen
auch dessen Schönheit  sehen können.

Ich wünsche Segen allen,
die angesichts des Dunklen, Krankhaften,
angesichts all der Todesspuren verzagt und müde geworden sind –
damit sie nicht verzagen und verzweifeln.

Ich wünsche Segen allen,
die sich auf dem stürmischen Meer des Lebens und der Welt geborgen wissen –
weil sie IHM gehören: Markus-Evangelium 4,35-41. (2008)

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Provokation zum Tag + Gesangbuch und Friedrich Karl Moser + Vorurteile der KI + Leben verspielen + Globalisierung + RentenEintrittsAlter + Gerichtsurteil? + Dieselautos + Digitale Souveränität + „Im Faschismus-Wahn“ + Linksextremismus + Dresden – Hieroshima – Nagasaki + EU-Russland + LinksGrünes Südhessen + Südsudan

Provokation zum Tag

Gesangbuch und Friedrich Karl Moser

Ich hatte vor einigen Wochen Friedrich Karl Moser als Thema: https://blog.wolfgangfenske.de/2025/12/18/friederich-karl-moser/ Dieser wurde vom Landgrafen Ludwig nach Darmstadt geholt, um die Finanzen in Ordnung zu bringen. Aber der Ludwig hatte Militär als Hobby. Moser strich die Lotterie, die das Militär unterstützen sollte. Unter anderem gefiel das dem Ludwig nicht, Moser wurde enteignet und ausgewiesen. Ludwig starb 1790. Moser wurde rehabilitiert.

Spannend für mich ist nun, dass mir ein Gesangbuch aus dieser Zeit vorliegt: „Hessen-Darmstädtisches allgemeines Gesang-Buch auf Höchste Landesfürstliche Verordnung herausgegeben. Im Jahr 1786. Im Verlag der Fürstlichen Invaliden und Soldaten Waisen-Anstalt.“ Das heißt, dass mit dem Kauf des Gesangbuches die hinterbliebenen von Soldaten unterstützt wurden. Ludwig selbst führte keine Kriege, sondern hat Truppen gestellt, schon als Erbprinz. So bekamen Österreicher im Kampf gegen Preußen Soldaten / Söldner, was eine gute Einnahmequelle war. Es deutet sich auf dem Deckblatt an, dass eine Gemeinde es anschaffen musste: auf Höchste Landesfürstliche Verordnung.

Kurz: Das bedeutet, dass das Gesangbuch als religiöses Buch von der Herrschaft benutzt wurde, um politische Aufgaben zu finanzieren. Als Überlegung weiterhin: Da kein Theologe bzw. Kommission genannt wird, sieht es so aus, als würde damit der Landgraf sozusagen den staatlich legitimierten Glauben – ordnend, verwaltend – festgeschrieben sehen. Pietismus war vermutlich nicht so sein Ding, was ihn dann auch von Friedrich Karl Moser unterschied.

Vorurteile der KI

Nicht immer gibt es Verzerrungen, aber wenn, dann werden Christen, Männer und Weiße benachteiligt (Rieck): https://www.youtube.com/watch?v=HHTOjbKvyO8

Leben verspielen

Mir geht es nicht um diese Menschen. Aber es wird deutlich: Menschen, die alle Möglichkeiten hatten, verspielen ihr Leben. Oder sehen sie ihr Leben als Spiel, in dem man alles gewinnen, alles verlieren kann? In diesem Leben werden andere einfach als Spielfiguren angesehen, die man benutzt, weil man selbst im Grunde eine ist in einem großen Spiel. Aber was haben sie gewonnen, wenn sie es verspielen? Ich möchte damit kein Richter sein über diese Leben, aber es deprimiert.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://nius.de/ausland/news/epstein-maxwell-doppelspion-geheimdienst-mossad-kgb

Globalisierung / Sicherheitskonferenz

Ich schrieb vor 10 Jahren https://blog.wolfgangfenske.de/2016/11/27 :

„Ich dachte beim Lesen dieses Abschnitts an den Vortrag eines Professors in München – es ging um Wirtschaft. Dieser Professor hat vor Jahren tatsächlich gemeint, dass die Wirtschaft die Welt gerechter machen werde. Religionen könnten nicht Gerechtigkeit herbeiführen – aber die Wirtschaft. Ich fand das damals kurios. Und nun? Es zeigt sich wieder einmal, dass Hochmut vor dem Fall kommt.“

Mit Blick darauf ist die Rede von Rubio auch interessant: Bindungen, die durch Wirtschaft entstehen, so dachte man, würden Nationen ersetzen. Er sagt: „In dieser Illusion haben wir eine dogmatische Vision von freiem und ungehindertem Handel übernommen…“. Dieser genannte Prof. hatte Wirtschaft als ordnende Kraft auch über Religionen gestellt – inzwischen dürfte er auch eines Besseren belehrt sein. Es sei denn, dass Wirtschaftsideologie sein Hirn bestimmt: Wirtschaft kann das – aber es muss nur der richtige Mensch / das richtige Team es ausführen. Rubio spricht auch über die religiöse Vergangenheit, sieht sie aber – um es mal plakativ zu sagen – als Aufforderung für die Gegenwart.

Zudem sei, mit Blick auf die Rede das beachtet, was ich gestern unter EU – Geopolitische Macht“ schrieb, dass Sicherheit mehr sei als militärische Aufrüstung. Rubio geht darauf ein, dass „nationale Sicherheit“ nicht nur bedeute, mehr Geld für Armeen auszugeben. Es gehe auch um die Frage: Was verteidigen wir eigentlich? – Insgesamt eine spannende Rede, die sich manche hinter die Ohren schreiben sollten, anstatt weiter der Zerstörung zu dienen.

Freilich auch hier: Visionen haben immer das Problem, dass das reale Leben – auch der Politik – sie boykottiert.

*

Nachdem ich das oben Genannte geschrieben hatte, las ich in Apollo News, dass die Anwesenden EUler die Rede mit Standing Ovation quittiert haben. Zeigt das, dass hier eine Sehnsucht unserer Herrscher angesprochen wurde, dass sie gerne so eine Welt hätten – aber nicht in der Lage sind, diese zu gestalten? Dann stellt sich die Frage: Warum können sie diese nicht gestalten? Sind wahrscheinlich im eigenen Land zu schwach und können sich nicht gegen die GrünLinken durchsetzen – weil sie nicht mutig sind. Sie lassen sich knebeln. Oder wie ist das sonst zu deuten? Im Artikel wird das gedeutet, dass sie nicht richtig hingehört hätten, sondern nur das verstanden haben, was sie verstehen wollten. Aber sind die so wenig darin geschult, zuzuhören?

Ansichtssache – zu dem Thema: https://nius.de/politik/news/komplette-rede-us-aussenminister-marco-rubio-muenchner-sicherheitskonferenz und: https://apollo-news.net/die-bizarre-reaktion-der-versammelten-eu-politiker-auf-die-rubio-rede-standing-ovation-fr-die-eigene-blamage/

RentenEintrittsAlter

Das dürften so manche einsehen, dass wir länger arbeiten müssten – wenn es nicht darum ginge, die massiven Fehler der Ampelmänner und dieser Regierung auszubaden. Die Politik soll erst einmal ihre Fehler korrigieren und gute Politik treiben – und dann mit solchen geldeintreibenden Forderungen kommen.

Auch sollte diesen Hochwohlgewählten mal zu Bewusstsein bekommen, dass eine höhere Alterserwartung nicht unbedingt bedeutet, dass man körperlich und geistig auch unbedingt länger fit ist. Ich spreche von eigenen Erfahrungen. Der bisherige Weg: Wer länger arbeiten will, soll es tun, ist richtig. Aber kein Zwang.

Zudem führte ein Zwang auch zu einer Verarmung in der Gesellschaft, weil Rentner mehr Freiheiten haben, sich ehrenamtlich für die Gesellschaft einzusetzen – und sei es als Babysitter für ihre Enkelkinder, damit die Eltern beruhigt arbeiten können. Wie wir von den Ampelmännern erfahren haben, machen sich die Hochwohlgewählten selten soweit kundig, dass sie alle Aspekte umfassen. Sie sehen nur ihr Ziel und versuchen es durchzusetzen – auf Teufel komm raus. Und dann wundern sich hinterher diese Kurzdenker, was sie alles an Schädlichem angerichtet haben.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/dann-kann-man-nicht-mit-mitte-60-aufhren-zu-arbeiten-spahn-schwrt-deutsche-auf-spteres-rentenalter-ein/

Gerichtsurteil?

Da soll ein Gericht so geurteilt haben? Ein NS-Kritischer Post, der damit gegenwärtige Zustände aufgreift, soll rechtsextrem sein? Wer davon spricht, dass Medien kontrolliert werden, Parteien verboten, Kinder indoktriniert, Meinungen unterdrückt, Volk gespalten , Meldestellen eingerichtet, Andersdenkende verraten, Bürger diffamiert – ist rechtsextrem? Natürlich nicht. Aber nun wird es spannend: Als herauskam, dass es ein AfDler geschrieben hatte, wurde es auf einmal rechtsextrem. Das heißt aber – wenn einer in der Lage dazu ist, logisch zu denken: Nicht mehr die Aussage wird verurteilt, sondern die Zugehörigkeit einer Partei, die im demokratischen Spektrum agiert – also nicht verboten ist. War das die Absicht des Gerichts? Darf das in unserem Rechtsstaat sein?

Ich schrieb es schon häufiger: Heutzutage wird als rechts das bezeichnet, was ein wachsamer Bürger so von sich gibt. Linke, die eigentlich dafür bekannt waren, Regierungen und Gesellschaftszustände zu kritisieren, dürften blass vor Neid werden. Heutzutage ist kritisch sein eine Bezeichnung für Rechte – vor ein paar Jahren wurde es eher mit links konnotiert. Für Linke war es früher eine Auszeichnung, als Querdenker angesehen zu werden. Aber heute – alles rechtsextrem.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://nius.de/analyse/news/meinungsfreiheit-gericht-ns-kritik-regierungskritik-baden-w%c3%bcrttemberg

Dieselautos

Die sind am Rumoren, die den Bürgern schaden und rumoren und rumoren. Und die Politik setzt den Bürgern solchen Rumorern aus. Dann wundern sich die Hochwohlgewählten, dass man sie kritisiert? Ein Elend.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/nach-klage-der-deutschen-umwelthilfe-7-millionen-dieselautos-drohen-illegal-zu-werden/

Digitale Souveränität

Interessant: den Bürgern die digitale Souveränität nehmen heißt, digitale Souveränität haben? Das ist die von der Leyen EU.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/unsere-digitale-souvernitt-von-der-leyen-verteidigt-den-digital-services-act-gegen-us-kritik/

„Im Faschismus-Wahn“

Anders kann man manches nicht bezeichnen, was in unserem Land so abläuft: Faschismus-Wahn. Wenn man schon nicht in einer Diktatur lebt, muss man sie wenigstens herbeispielen. Das dann mit einem brutalen iranischen Regime zu vermischen, um seine ideologische propagandistischen Sicht mitzuteilen – einfach nur krass, was sich diese Medienmacher so ausdenken. Wie im Beitrag ausgesprochen: schamlos. Und die Leute klatschen auch noch – aber Claqueure sind ja nichts Neues. https://www.youtube.com/watch?v=GbP3e0jGjSk&t=1s

Eine Grüne unterstellt den Rubio applaudierenden Anwesenden auf der Sicherheitskonferenz eine Nähe zum Rechtsradikalismus?: https://apollo-news.net/blood-and-honor-gaslightening-grnen-abgeordnete-vergleicht-rubio-rede-mit-nationalsozialismus/

Hinter jeder Ecke, die nicht knallerot(-grün) angestrichen ist, Faschisten zu sehen – hat schon was Absunderliches.

Ich denke bei so manchen Zeitgenossen – weiß nicht, warum – an Wilhelm Buschs Hans Huckebein:

Er hebt das Glas und schlürft den Rest,
Weil er nicht gern was übrig läßt.
Ei, ei! Ihm wird so wunderlich,
So leicht und doch absunderlich.
Er krächtzt mit freudigem Getön
Und muß auf einem Beine stehn.

Linksextremismus

Zu dem Thema Ostermann – ich hatte das für eine Demokratie toxische Thema: linke Zustände in Bremen – der linksextremistische Sumpf wird hier stärker durchleuchtet, als ich es benennen konnte. Ein kleines Land wie Bremen kann wohl leichter von Extremisten unterlaufen werden als ein größeres Land. Von daher liegt es nahe, Bremen Niedersachsen zuzuordnen – in der Hoffnung, dass Niedersachsen weniger unterwandert wurde. Übrigens: Die Bremer SPD scheint politisch auch etwas versumpft zu sein.

Wie sieht es im Bund aus? Wir erkennen, dass die CDU massiv angegriffen wurde, als Merz einen nicht von linken goutierten Weg eingeschlagen hat: Angriffe auf CDU-Niederlassungen. Das lässt vermuten, dass dieser linksextremistische Sumpf verbreiteter ist, als man es sich vorher so dachte. Und was macht die CDU? Mut sieht anders aus. Und wer Extremisten nicht bekämpft, macht sich zu deren Handlanger und zum Teil ihres Netzwerkes.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.youtube.com/watch?v=RnM8wY7o9bc

Dresden – Hieroshima – Nagasaki

Es ist unbestritten, dass brutale Regime herrschten, sowohl in Deutschland als auch in Japan. Diese Regime haben in anderen Ländern und im eigenen Land gewütet. Rassisten und Faschisten waren hier wie dort am Werk. Die Amerikaner setzten in Hieroshima und Nagasaki die Atombomben ein – es starben in beiden Städten bis Ende 1945 bis zu 220.000 Menschen, und langfristig noch mehr. Es ist umstritten, aber aus meiner Sicht sehr gut möglich, dass dieser furchtbare Atombombenabwurf das Kriegsende beschleunigte, somit vielen amerikanischen Soldaten das Leben gerettet hat. Aber nicht vergessen werden darf aus meiner Sicht, dass auch in Dresden – zwar keine Atombombe fiel, weil es sie noch nicht einsatzbereit gab – nach ersten Schätzungen bis zu 200-300.000 Menschen dem Angriff der Alliierten mit Bomben, unter anderem PhosphorBomben zum Opfer fielen – allerdings wird die Zahl der Opfer heute auf ca. 25.000 Tote geschätzt. Anders als der Atombombenabwurf hatte die Bombardierung Dresdens vermutlich keine kriegsentscheidende Folgen. Der Krieg war ja im Grunde schon entschieden, große Teile waren schon befreit. Es blieb im Grunde nur ein Rumpf übrig, der von den hardcore Nationalsozialisten verbissen verteidigt wurde, auch unter massiver Gewaltausübung gegen diejenigen, die den Krieg beenden wollten.

Es soll mir nicht um Zahlen gehen. Es geht darum, dass das Gedenken an all diese Kriegsgräuel wichtig ist. Dieses Gedenken darf nicht dazu ausarten, die Gräuel der Faschisten zu relativieren. Es sind Mahnungen angesichts dessen, Kriege zu verharmlosen, zu relativieren, sie im Grunde – wozu manche auch neigen – noch immer als denkbare Möglichkeit von Auseinandersetzungen zwischen Ländern anzuführen. Kriege sind bestialisch. Nicht nur Atomkriege. Alle Kriege. Von daher halte ich den Versuch, das Gedenken an die BombenNacht in Dresden als ein Mosaiksteinchen für Geschichtsklitterung, die Kriege verharmlosen. Dass die Bombennacht von Extremisten übernommen werden konnte – zumindest lautet der Vorwurf so – liegt mit daran, dass die breite Bevölkerung samt Politik und Medien dieses Gedenken an die Gräuel eines Krieges diesen überlassen haben.

Die Antwort darauf lautet nicht:
Schafft das Gedenken ab!
Die Antwort darauf lautet:
Überlasst das Gedenken nicht irgendwelchen Faschisten,
sondern stellt es wieder auf eine breite bürgerliche Basis.

Im Grunde haben heutzutage nicht Rechtsextremisten das Gedenken übernommen – sondern LinksextremistenHooligans nutzen es, um dieses Gedenken für ihre Schlacht gegen den Staat und die Bürger zu instrumentalisieren und somit zu missbrauchen. Das Gedenken muss also aus der Hand der Rechts- und Linksextremisten genommen werden. Es muss ja nicht Dresden sein – Hamburg wäre wegen des Feuersturms auch ein Ort des Gedenkens, oder Köln wegen der zahlreichen Bombenangriffe. Wichtig ist: Die Gräuel von Kriegen muss wach gehalten werden – und Leute, die diese relativieren dürfen keinen Einfluss bekommen.

*

In diesem Zusammenhang denke ich auch wieder an Rupprecht Gerngross. 2012 schrieb ich:

Rupprecht Gerngross ist 1996 gestorben – kurz vor seinem Tod durfte ich ihn kennenlernen. Wer war Rupprecht Gerngross? http://www.wochenanzeiger.de/article/49564.html : >In einer waghalsigen Aktion hat Gerngross als Hauptmann einer Dolmetscherkompanie die Sender in Freimann und Erding besetzt und die Deutschen europaweit und in verschiedenen Sprachen zum Widerstand gegen die Nazis aufgerufen.< Weitere Informationen: http://de.wikipedia.org/wiki/Rupprecht_Gerngross Warum ich jetzt an ihn erinnere? Ich weiß es nicht. Ich dachte zufällig wieder an die Begegnung, die für mich sehr eindrücklich war.

Heute erinnerte ich mich an ihn, weil ich an die Folgen dachte. Im April 1945 war doch im Grunde schon alles entschieden – aber es gab immer noch nationalsozialistische Fanatiker, die Menschen, die gegen die Ideologen Widerstand geleistet haben, umbrachten.

EU – Russland

Als ich einmal las, dass Albert Schweitzer mit seiner Frau während des ersten Weltkrieges von Frankreich in ein Lager gesteckt wurden, weil er Deutscher war, schüttelte ich den Kopf, weil es einfach irre ist, irgendwelche unschuldigen Leute zu inhaftieren. Neulich las ich von Ralph Lazo, der es ungerecht fand, dass seine japanischen Kommilitonen von der US-Regierung interniert wurden und mit ihnen ins Internierungslager ging. Dieser Irrsinn geht heute nicht soweit, dass nun alle mit russischen Wurzeln in der EU inhaftiert werden, sie werden finanziell sanktioniert – wichtiger aber ist für eine Demokratie, dass diejenigen, die sich anders äußern, als es die Hochwohlgewählten und Nichtgewählten vorstellen leiden müssen. Als Beispiel, das ich schon häufiger erwähnte, ist Jacques Baud. Die Strafen gegen Firmen usw. – als ob das irgendeinen Sinn macht, der Kriegsverläufe ändert usw. Die handeln einfach nach irgendeinem eingefahrenen Muster, wissend, dass es nicht weiter hilft, sondern nur symbolische Maßnahmen sind.

LinksGrünes Südhessen

Ich hatte das Thema Rechenzentrum für Groß-Gerau. Die Groß-Gerauer Volksvertreter:innen wollten es mehrheitlich nicht. Allgemeines großes Kopfschütteln. Ich finde es immer wieder spannend, wie Diskussionen ablaufen, welche Strukturen sich entwickeln, wer dominant ist, wer nachgibt – kurz: die gruppendynamischen Prozesse. Aber, wie der RundschauBeitrag deutlich werden lässt: haben mal wieder die Angstschürungen gesiegt, eine davon, wie es sich für die grünen und grünisierten Südhessen auch gehört: Umwelt. Die Diskussionsverläufe hätte ich gerne mitbekommen.

Dazu https://www.focus.de/politik/deutschland/gross-gerau-stoppt-rechenzentrum-wer-kein-geld-will-muss-halt-auch-ohne-klarkommen_bc46186e-2697-47a9-8bac-ade4c62685bf.html und: https://www.fr.de/rhein-main/kreis-gross-gerau/gross-gerau-ort819016/unternehmerverband-bedauert-das-aus-fuer-rechenzentrum-in-gross-gerau-94169406.html

Südsudan

Diese irren Herrscher können es nicht lassen, sich gegenseitig zu bekämpfen und die Bevölkerung unter ihrer Machtgier leiden zu lassen. Und auch im Sudan gehen die Barbaren weiter aufeinander los.

Dazu: https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-02/suedsudan-ikrk-gewalt-flucht-gxe und: https://www.europeantimes.news/de/2026/02/Weltnachrichten-in-K%C3%BCrze%3A-T%C3%B6dliche-Streiks-im-Sudan-%E2%80%93-Gesundheitssysteme-im-S%C3%BCdsudan-stehen-kurz-vor-dem-Zusammenbruch-%E2%80%93-Guterres-ruft-vor-Ramadan-zur-Einheit-auf/

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Nötigt sie

Das Folgende hatte ich gestern im Blog im Kleindruck – möchte es jedoch noch einmal hervorheben:

Ich denke da an Marie Dunant, die vor kurzem Thema in meinem Blog war. Die Verfolger beriefen sich auf einen Satz Jesu: „nötigt sie hereinzukommen“ – und so wollte man Protestanten zwingen, katholisch zu werden. Aber das widerspricht voll und ganz der Intention Jesu. Es geht mit dem Satz aus dem Gleichnis vom Gastmahl aus Lukas 14,23 darum, dass ein reicher Mensch ein Mahl gibt. Die reichen Geladenen kommen nicht, haben trotz Zusage Entschuldigungen, nicht zu kommen. Und so fordert der Reiche seine Diener auf, die Armen, Ausgestoßenen zu nötigen. Warum zu nötigen / drängend bitten / ermutigen? Weil sie sich schämen, in das Haus des Reichen einzutreten, weil sie sich unwürdig fühlen und sagen: Nein, nein, ich komme nicht, ich bin es doch nicht Wert, so dreckig in das feine Haus zu dem feinen Essen zu kommen! Diesen Leuten soll die Scheu, die Unterwürfigkeit genommen werden. Wird der christliche Glaube formalisiert, werden einzelne Sätze zur Waffe, wird der Wille Gottes missachtet, dann kommen solche Gewalttaten gegen andere dabei heraus.

Leider hat den große Kirchenvater Augustinus an dieser Stelle auch eine üble Sichtweise gehabt. Die christlichen Gegner (Donatisten) sollten mit Druck in die Kirche zurückgeholt werden. Es ging, soweit ich weiß, man möge mich korrigieren, nicht um Folter, Todesstrafe usw., sondern um finanziellen, sozialen Druck. Dieser Druck wurde als bittere Medizin zur Heilung angesehen.

Natürlich ist das menschlich allzumenschlich, wie wir auch an unserer Gegenwart sehen: Da gibt es Leute, die meinen, Demokratie mit Löffeln gefressen zu haben, um andere durch sozialen Druck, durch Parteienverbot usw. wieder zurückzuholen zu den wahren, guten Demokraten. Wer sich mit christlicher Geschichte auskennt, kennt sich auch ganz gut mit Verhaltensweisen in der jeweiligen Gegenwart aus, weil Christen auch immer wieder in Gefahr gerieten, den christlichen Glauben zu ideologisieren. Alles, was Christen an Fehlern im Laufe der Geschichte machten, macht man in nachchristlicher Zeit auch. Christen wie Nichtchristen bekämpfen Gott. Das ist aber wieder ein anderes Thema.

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Valentinstag

Der heilige Valentin soll am 14. Februar um 269 hingerichtet worden sein. Die Legende sagt, dass der Caesar Claudius II. Gothicus (um 214-270) die Ehe verboten hatte, damit die Soldaten besser kämpfen. Sie bekämen ja nach einem Sieg genug Frauen.

Der Heilige Valentin soll sich über das Verbot hinweggesetzt und Heiratswillige heimlich getraut haben, denn Ehe ist für Christen wichtig und nach dem Sieg mehrere Frauen nehmen ist unchristlich. Den Verheirateten soll er Blumen aus seinem Garten mitgegeben haben. Als das entdeckt wurde, wurde er verhaftet und hingerichtet.

Auch wenn das nur eine Legende sein sollte – es wird deutlich: Christen machen nicht allen Unfug irgendwelcher Herrscher mit.

Es sei angemerkt, dass die Genese des Festes – auch mit Blick auf die alten römischen Traditionen, Frühlingsfest und Fruchtbarkeitsfest komplizierter ist. Romantik (Blumen und Herz im christlichen Mittelalter) besiegten Gewalt (lustiges Schlagen von Frauen mit Riemen als Teil des römischen Fruchtbarkeitskultes [Lupercalien] – weit verbreitet, wie auf nordfriesischen Inseln), vom Papst Gelasius I. kritisiert – auch abgeschafft?

Zukunft

Früher gab es Bücher: Wie wird die Zukunft aussehen? Sie heute anzuschauen macht Spaß, vor allem, weil es nicht ganz so gekommen ist, wie man so erwartete. Entsprechend sind wohl auch solche Erwartungen – nicht in Büchern veröffentlicht, sondern mit solchen Filmchen – einzuordnen.

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Provokation zum Tag + George W. Carver + EU – Geopolitische Macht + Massenandrang + CO2 Preise und Merz + Kinderverführer + KlimaPropaganda wirkt + Wehrpflicht + Debanking + Venezuela + Menschen töten ist nicht Haram? + Energie + Redeverbot + SPD: Nichts gelernt? + Frankreich: Linksextremistische Hooligans + Gewalt Krimineller in Berlin + EUs Abgrund + Zur Situation in Syrien + Baerbocks Bewerbungsrede + Aktivistischer Deutschlandfunk + Bahn: Ticketkontrolle

Provokation zum Tag

Heute mal keine eigenen provokativen Worte, sondern die Lebensregeln von dem sogleich vorgestellten George W. Carver, die allerdings unterschiedlich überliefert werden. Vgl.: https://en.wikipedia.org/wiki/George_Washington_Carver

  • Sei sauber – innerlich und äußerlich.
  • Blicke nicht zu Reichen auf und auf Arme herab.
  • Verliere, ohne zu jammern.
  • Gewinne, ohne zu prahlen.
  • Sei rücksichtsvoll gegenüber Frauen, Kindern und älteren Menschen.
  • Sei zu mutig, um zu lügen.
  • Sei großzügig und betrüge nicht.
  • Nimm deinen Anteil an der Welt, lass anderen den ihren.

George W. Carver

Ein Held meiner Jugend – nachdem ich das Buch gelesen hatte: „Der Mann, der überlebte“ von Lawrence Elliott. Heute nehme ich ihn in meiner Reihe der Menschen auf, die sich nicht unterkriegen ließen. https://blog.wolfgangfenske.de/2026/01/03/menschen-die-sich-nicht-unterkriegen-liessen/

Ich habe im folgenden Abschnitt auch Menschen mit Namen wiedergegeben, die Carver geholfen haben, zu dem zu werden, der er wurde. Oft sind es nicht allein die Hauptpersonen, die wichtig sind, sondern einzelne Menschen, die im Hintergrund bedeutsam waren, meist aber vergessen werden. Informationen aus: https://en.wikipedia.org/wiki/George_Washington_Carver

*

Carver wurde in der Sklaverei geboren, wann genau, ist unbekannt, vermutet wird 1864. Seine Mutter, seine Schwester und er wurden von der Farm entführt, um verkauft zu werden. Die Sklavenbesitzerfamilie, Moses und Susan Carver, suchte die entführten Sklaven – aber die Mutter und die Schwester waren schon verkauft worden. So nahm sie wieder den kleinen Carver, der inzwischen fast gestorben wäre, zurück. Es waren gute Sklavenbesitzer. Der kleine Carver hat diese Trennung und Entführung nicht gut verkraftet, war immer kränklich. Aus diesem Grund wurde er von Feldarbeit befreit und streifte durch die Gegend und beobachtete die Natur. So merkte er, dass Pflanzen beachtet werden wollen. Nicht alle wachsen überall, sie benötigen ihre je eigenen Lebensbedingungen. Er wurde als Pflanzendoktor bekannt. Als er einmal in eine Küche kam, in der Blumengemälde angebracht waren, entdeckte er seine Liebe zur Kunst. Die Sklaverei wurde beendet, Carver und sein älterer Bruder wurden von der ehemaligen Sklavenhalterfamilie adoptiert, lernten lesen und schreiben. Als er 10 Jahre alt war, so bekennt er, kam Gott einfach in sein Herz, als er Mais schälte. Er begann zu beten, auch wenn er nicht so recht wusste, was es ist, und er fühlte sich dabei sehr gut. Mit 12 Jahren wollte er in die Schule gehen, was aber für einen schwarzen Jungen nur in einem anderen Dorf möglich war. Die Familie ließ ihn fortziehen. In einem Dorf traf er eine Frau, Mariah Watkins, die ihn dafür bezahlte, dass er für sie kochte und damit konnte er den Unterricht bezahlen. Aber sie hatte auch anderweitig auf ihn Eindruck gemacht, denn sie sagte: Er solle viel lernen und sein Wissen anderen weitergeben. Er zog weiter.

Als ein Schwarzer gelyncht wurde, zog er aus dem Dorf weg, ging in Minneapolis zur Schule und machte den Abschluss. Er hatte sich an Colleges beworben, eines nahm ihn auf, als sie merkten, dass er ein Schwarzer ist, haben sie ihn nicht aufgenommen. Er zog weiter. Er erwarb Land, auf dem er einiges anbaute und ein Gewächshaus errichtet hatte. Ich kann hier nicht alles anführen – aber seine Kunstlehrerin, Etta Budd, ermutigte ihn, zu studieren. Dort wurde von Joseph Budd und von Louis Pammel sein Talent als Gärtner entdeckt. So schrieb er sich 1891 am College für Landwirtschaft und Kunsthandwerk ein ( er war übrigens auch ein Häkelkünstler). Er wurde Leiter des YMCA und auch in anderen Bereichen bekannt. Nach dem Bachelor wurde er an die Fakultät berufen. Über Pflanzenheilkunde und Mykologie veröffentlichte er, legte 1896 das Masters Degree ab, wurde von Booker T. Washington an ein Institut als Leiter der landwirtschaftlichen Abteilung berufen.

Carvers Anliegen bestand darin, den Farmern, ehemalige Sklaven, zu zeigen, wie man Pflanzen anbaut, dass nicht alle Baumwolle anbauen sollen, sondern verschiedene Pflanzen, um unabhängig zu bleiben, so zum Beispiel Erdnüsse. Sie waren arm und so erfand er zahlreiche Dinge, die sie selbst für eine reiche Ernte herstellen konnten, ohne es kaufen zu müssen. Ebenso führten seine Bemühungen dazu, dass der Boden verbessert wurde. Um den Farmern das beibringen zu können, erfand er das mobile Klassenzimmer. Seine Entdeckungen wurden vom Staat übernommen, und es wurde vorgegeben, dieses Wissen allen zukommen zu lassen. Er hatte auch großen Zulauf, weil er mit Erdnussöl Poliokranken half, wobei nicht klar ist, ob die Erfolge psychisch zu verstehen sind. Er erfand Papier aus einer bestimmten Nadelholzart, die dann vermehrt angebaut wurde. Er entdeckte Farbstoffe aus Pflanzen, womit Baumwolle eingefärbt wurde. Es ist hier kein Raum, alles aufzuführen. Zahlreiche Verwendungen von Erdnüssen und Süßkartoffeln gehen auf ihn zurück. Er hatte immer wieder Ärger mit neidischen Kollegen oder Kollegen, die ihn anders haben wollten, als er war. Immer wieder stützte er sich auf Christen, wenn er kritisiert wurde. Er setzte sich auch für das Zusammenleben von Schwarzen und Weißen ein – den Glauben sah er dabei als Mittel an, dies zu ermöglichen. Er interpretierte sein wissenschaftliches Arbeiten als Folge seines Glaubens. Der „Glaube an Jesus (sei) der einzige Weg, die Wissenschaft effektiv zu betreiben“. Nett ist die Überlieferung, dass er Gott bat, ihm das Universum zu erklären. Gott antwortete ihm, dass ihm das Wissen für ihn selbst reserviert sei. Dann bat er Gott, erkläre mir das Geheimnis der Erdnuss. Und Gott antwortete: Well, George, that´s more nearly your size. Und dann hat er mir es erklärt. Damit unterstreicht er den Satz: Ohne meinen Retter bin ich nichts.

Er bekam zahlreiche Preise, viele Ehrungen und starb nach einem Sturz (oder nach langer Krankheit?) 1943. Er starb im Krankenhaus, als er eine Weihnachtskarte malte: „Frieden auf Erden und allen Menschen ein Wohlgefallen.“

EU – Geopolitische Macht

Das soll Macron gefordert haben, ganz im Sinne anderer EUler. Aber die Herrschaften vergessen, dass nicht allein militärische Macht die EU stärkt, sondern auch

  • Wissenschaft,
  • Technik,
  • Freiheit,
  • Zufriedenheit der Bürger,
  • Einsatz der Bürger für ein Leben, das sie als sinnvoll ansehen,
  • ein Leben in Sicherheit vor kriminellen Machenschaft,
  • ein Leben in einem demokratischen Rechtsstaat
  • mit Meinungsfreiheit, in dem sie mitreden und bestimmen können,
  • breite, fundierte Bildung,
  • politische Gelassenheit statt Enge,
  • ein Leben in wirtschaftlicher Planbarkeit,
  • nicht Pläne hindernde Infrastruktur,
  • sich nicht ein X für ein U vormachen lassen und glauben müssen,
  • ….

Das wäre eine Besonderheit Europas. Eine Fokussierung auf militärische Macht hingegen führt in den Untergang, wirft Geld zum Fenster raus.

Massenandrang

Immer wieder dasselbe: Polizisten müssen Kliniken schützen, weil aufgebrachte Mengen den Ablauf stören, andere gefährden, weil ein Familienmitglied verletzt, getötet, gestorben ist, was auch immer. Trauer und Entsetzen sind verständlich, aber solche Massenaufläufe – das sollte sich auch so langsam mal in deren Communities herumsprechen – sind für andere gefährlich, weil deren Versorgung nicht mehr gesichert ist. Werden eigentlich solche Massenaufläufer gestraft wie auch die Gaffer bei Katastrophen, Verkehrsunfällen usw. die die Arbeit behindern?

Ansichtssache – zu dem Thema: https://nius.de/kriminalitaet/news/polizei-grosseinsatz-mann-hinter-hamburger-restaurant-erstochen-familie-des-opfers-randaliert-vor-krankenhaus

Kinderverführer

Ich hoffe, die Kinderverführer der jetzigen Zeit werden in hoffentlich nicht mehr allzu langer Zeit genauso Rechenschaft abgeben müssen, wie die Pädophilen Netzwerke vor ein paar Jahrzehnten. In denen auch manche Grünen verwickelt waren, weil es so schön modern und zeitgemäß und progressiv war. Allerdings haben die ja nicht wirklich was zu befürchten gehabt, außer dass deren Namen für kurze Zeit mit üblen Praktiken in der Öffentlichkeit standen. Es waren ja die Guten, die Übles taten, und das vergisst man dann gerne ganz schnell, was sie angerichtet haben.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/anleitung-zu-doktorspielen-und-bilderbcher-mit-abgeschnittenen-brsten-stadt-hannover-empfiehlt-kitas-queere-bcher/

CO2 Preise und Merz / Politische Sackgassen

Dass den Grünen das nicht schmeckt, ist klar. Nur bin ich bei Merz sehr vorsichtig – weil ja die Wahlen im Autoland Baden-Württemberg anstehen. Und da kommt so manchem ein Wort von den Lippen, an das er hinterher nicht mehr erinnert werden möchte, sondern es wurde falsch verstanden oder so. Merz hatte vor der Bundestagswahl viel Gutes erkannt, was im Land falsch läuft. Doch danach: Korrekturen? Wo ist die Lupe, um sie zu finden?

Ansichtssache – zu dem Thema: https://nius.de/politik/news/gruene-partei-ausser-sich-co2-wende-merz

Aber ich glaube nicht, dass die Merz-CDUler das durchsetzen (wollen). Darlegung politischer Sackgassen, Festhalten Grüner und grün Angestrichener am grünen Kladderadatsch: https://www.youtube.com/watch?v=BjU2bCaJymM Im Grunde ist alles, was die CDU zurzeit macht, Wahlkampf: https://www.youtube.com/watch?v=4DgET0Z6BLg

KlimaPropaganda wirkt

Das konnte man mal wieder an der Tagesschau sehen, als sie berichtete, dass Trump dieses ganze Klimagedöns als Schwindel abtat. Angewidert wurde darüber berichtet, den Eindruck hatte man. Und so glauben einige noch immer den Klimatisten, weil sie kaum andere Informationen zu hören bekommen. Sie wollen es, so meine Erfahrung, auch gar nicht mehr hören, das Thema, und kleben so an den alten PropagandaVorstellungen fest, die dann Tröpfchenweise immer wieder durch Tagesschau und co. verfestigt werden.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/der-glaube-an-die-gruene-transformation-schwindet-dennoch-steht-eine-mehrheit-hinter-dem-atomausstieg/

Wehrpflicht

Ich finde das interessant – eine Frage, der man mal intensiver nachgehen müsste: Vor ein paar Jahren wurde die Wehrpflicht abgeschafft. Wie wurde da mit den Gegnern der Abschaffung umgegangen? Wie wird heute mit denen umgegangen, die weiterhin für die Abschaffung der Wehrpflicht plädieren?

Überlegung aufgrund des Links: https://apollo-news.net/vorfuehrversuch-zu-dritt-strack-zimmermann-lanz-und-neitzel-gegen-afd-politiker-lucassen/

Debanking

Banken haben sich politisch rauszuhalten! Sie sind keine politischen Moral-Erziehungs-Dinstleister. Ich bin dagegen, Rechten wie Linken die Konten zu kündigen. Es ist übergriffig – mit Blick auf die demokratischen Strukturen im Land. Das ist genauso übel wie Hotels / Restaurants, die bestimmte Gäste nicht aufnehmen, weil sie irgendwie politisch missfallend sind.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/jetzt-trifft-debanking-auch-linke-organisationen-postbank-kuendigt-konten-des-bunds-der-antifaschisten/

Venezuela

Wir erfahren von tagesschau-online, dass es im maduro Venezuela nicht so rosig aussah, dass Menschen Angst hatten und noch immer Angst haben, aber langsam mutiger werden und „bewaffnete Banden im Dienste der Regierung“ sich noch im Hintergrund halten. Die gab es also – und gibt es noch, die Banden im Dienst der Regierung.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/venezuela-proteste-172.html

Menschen töten ist nicht Haram?

Im Iran – die entsetzlichen Massentötungen und immer wieder Hinrichtungen von Menschen, die der Staat veranstaltet – sind die im Islam nicht Haram? Und das, was in Afghanistan die Herrschenden im Namen des Islam anrichten – ist nicht Haram? Die Verachtung von Frauen – ist nicht Haram? Was Einzelne in Pakistan, Bangladesch und in vielen weiteren Staaten an Nichtmuslimen anrichten – ist nicht Haram? Das, was in Nigeria an Verbrechen verübt wird – das ist nicht Haram? Anfang Februar wurden wieder 162 Menschen von Kriminellen erschossen.

Ich denke, der Islam hat ein grundlegendes Problem dadurch, dass die Basis, Koran und Hadith, hier nicht eindeutig friedfertig sind. Genannt seien die Dichter und Kritiker: Ka’b ibn al-Ashraf, al-Nadr bin al-Harith und Uqba bin Mu’ayt – vielleicht auch: Abu ‚Afak, Asma bint Marwan, Al-Harith bin Suwayd, die getötet wurden.

Zudem stehen Kriege am Beginn dieser Religion, die ihr Prophet geführt hat – das war natürlich aus der damaligen Sicht notwendig, aber Krieg ist immer Blutdienst im Namen von etwas (so geht es um vorgeworfenen Verrat, Angriffe auf Muslime, Vertragsbrüche, Wirtschaftliche Macht). Und hier führte ihn Mohammed. Der Koran und Hadith lehnen Kriege und Strafzüge nicht ab – und bis heute werden sie von Muslimen als gerechtfertigt (Verteidigung usw.) angesehen. Aber das bedeutet dennoch: Tötungen von Menschen steht am Beginn dieser Religion durch den durch sie verehrten Menschen. Ja, die Zeit war grausam, aber dennoch gehen manche Erniedrigungen über die damalige Zeit hinaus, soweit erkennbar ist, ich sage nur: Banu Qurayza (ich schreibe nicht, was da alles passiert ist) und die Erniedrigung Ungläubiger. Im Grunde ging es darum, die Macht zu konsolidieren – was aus muslimischer Sicht zumindest soweit ich das wahrnehme, als Gerechtigkeit und Barmherzigkeit interpretiert wird. Ein weiteres Problem sind natürlich die festgeschriebenen gerichtlichen Urteile der damaligen Zeit, die mit heutigen Menschenrechten überhaupt nicht mehr kompatibel sind.

Das steht alles am Anfang dieser Religion und wird im Grunde dadurch gebilligt, dass sie in deren Heiligen Schriften festgeschrieben sind. Und so ist verständlich, dass Islamisten oder Gruppen, die den Islam und seinen Machtanspruch angegriffen sehen, Tötungen und Erniedrigungen praktizieren. Es sind aus meiner Sicht nicht nur einzelne Taten verirrter und verwirrter Menschen, sondern dadurch, dass der Ausgangspunkt sowas beinhaltet, bleibt das ein ständiger Stachel in den Augen zivilisierter, menschlicher Muslime, und sie müssen versuchen, das umzudeuten, damit die Islamisten nicht ihre Religion zerstören. Aber weil die Basistexte das legitimieren, werden sie immer mit Islamisten Probleme haben und ständig ihre Religion verteidigen müssen und diese Texte uminterpretieren müssen. Dazu gehört eben auch der festgeschriebene Machtanspruch verbunden mit dem Willen Allahs. Betont wird, wie sprachlich schön der Koran ist. Aus nichtmuslimischer Perspektive mag dem so sein, aber von der antiken Gattung her ist so manche Sure eine Rede / Teil einer Rede des Kriegsführers zur Motivierung seines Heeres zum Kampf.

Aufgrund der Tatsache, dass diese Verhaltensweisen in dem Koran festgeschrieben wurden, ist es für Muslime nicht leicht, zu sagen, die Taten der Islamisten / der Fundamentalisten gehen uns nichts an, darum müssen wir zu irgendwelchen Verbrechen nicht Stellung nehmen. Das seien keine Muslime, sondern verirrte Fanatiker usw. Schön, wenn das gesagt wird, weil erkannt wird, dass etwas unermesslich schief läuft. Aber wie kann man damit umgehen, außer mit Uminterpretationen? In dem Sinn, dass der Koran metaphorisch ausgelegt werden soll, wie zum Beispiel ja auch mit Blick auf den Dschihad gesagt wird, dass es nicht um kriegerische Auseinandersetzungen gehe, sondern um den Kampf gegen den inneren Unmenschen. Das ist ein innermuslimischen Problem, das gelöst werden muss: Wird der Koran auch geachtet, wenn die Worte metaphorisch interpretiert werden – also meinte Mohammed das alles metaphorisch? Meinte er es real – aber aufgrund der Zeitläufte will Allah, dass alles metaphorisch ausgelegt wird?

Es gibt auch Auszüge aus dem Koran, die solche aus heutiger Sicht unangenehmen Texte weglassen. Aber ich vermute, das ehrt nur diejenigen, die das tun – was aber letztlich dem Anspruch, den der Koran signalisiert, widerspricht.

Weiterführend kann freilich gesagt werden: Für die meisten Muslime dürfte das Töten von Menschen Haram sein. Und die Frage, wie sie es mit dem Koran usw. in Einklang bringen können, ist innermuslimisches Problem (1). Es wäre schön, wenn diese Muslime auch in den gegenwärtigen Auseinandersetzungen im Iran, in Afghanistan, in Nigeria – und vielen weiteren Ländern in Afrika, im Verhältnis zu Juden sich stärker äußern würden. Die Straßen dürfen nicht den Islamisten überlassen werden. Die nicht ideologischen Muslime sind anders als die Ideologen unter ihnen vermutlich stärker mit dem normalen Leben und dessen Sicherung beschäftigt als mit dem Straßenremmidemmi und dem Bedrohen Andersdenkender in sozialen Medien. Aber: Auf diesen liegt die Hoffnung. (2)

Dass Menschen töten Haram ist – das müssen Muslime, die für Menschenrechte sind, weltweit ihrer Islamisten-Ummah verklickern. Wobei ich freilich hoffe, dass sie das auch so sehen, dass Menschen töten Haram ist und in die Hölle führt, statt ins wie auch immer geartete Paradies.

Nun kann man natürlich einwenden: Christen waren auch brutal. Das ist nicht zu leugnen, sondern wird akribisch aufgearbeitet. Aber diese kriminellen Taten werden nicht durch das Neue Testament sanktioniert. Und das Alte Testament spielt für Christen eine andere Rolle, da das Vorzeichen „Neues Testament“ es anders verstehen lässt. Zu dem Thema s. https://evangelische-religion.de/ReligionNeu/mensch/frieden-krieg-1/ und weitere Unterseiten auf der genannten Seite https: evangelische-religion…

(1) Das allerdings auch von Nichtmuslimen angesprochen werden muss, weil sie an vielen Orten dieser Erde, Leidtragende je nach Einstellung zum Koran sind bzw. sehen, wie sehr andere Leidtragende (auch Muslime) sind. Wenn es bei Christen gut läuft, kümmern sie sich um Leidtragende jeglicher Art. Und: Wegen islamistischer Umtriebe begründen manche auch die Ablehnung des christlichen Glaubens. Von daher geht uns Christen schon an, was andere Religionen zu machen, womit und wogegen sie zu kämpfen haben, wie sie sich moralisch verhalten usw.

(2) Als wir vor langer Zeit in Ägypten waren und eine Moschee besuchten, sind verschleierte Frauen mit ihren Straßenschuhen hereingekommen. Die Reiseleiterin schimpfte sie aus. Sie war fassungslos, dass diese geantwortet haben: Wir sind vom Land, wir kennen uns nicht so gut aus.

Auf TikTok gibt es Muslima, die tapfer ihre Religion verteidigen, indem sie alles mögliche in ihrem Sinn interpretieren. Aber das Problem nicht nur für die Nichtmuslime, sondern vor allem auch für Muslime liegt darin: Sind das nicht alles Privatauslegungen, die von Koran und Ahadith / Hadithe nicht legitimiert sind? (Natürlich gibt es das auch bei Christen. Aber die Vielfalt ist in neutestamentlichen Texten angelegt, somit können Christen anders damit umgehen.) Sie können das in Europa – aber auch in den meisten islamischen Staaten? Aber dass sie auch in Europa mutig sind, erkennt man an dem scharfen Gegenwind durch ihre Ummaisten.

Damit will ich signalisieren: Islam ist nicht gleichzusetzen mit Islam. Er ist auch in Europa vielfältig geworden – und war es vermutlich in allen Zeiten, in denen keine Islamisten / Fundamentalisten herrschten. Aber das Grundproblem bleibt: Die grundsätzliche theologische Klärung des Verhältnisses zu Koran und Sunna.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.spiegel.de/ausland/nigeria-mindestens-162-menschen-bei-bewaffnetem-dschihadisten-angriff-getoetet-a-119ce235-854c-49e5-b600-e3d0860979df

Zudem: Am 15.02.2015 wurden in Libyen 21 ägyptische Christen von Islamisten enthauptet. Martin Mosebach hat darüber geschrieben: Die 21. Eine Reise in das Land der koptischen Märtyrer, Rowohlt, Reinbek 2018. Und der brutale Umgang mit Kurden, Jesiden, Drusen usw. sind weitere Beispiele des Grauens aus unserer Gegenwart.

Energie

Zu dem Thema Gas: https://www.youtube.com/watch?v=jBeG42_Vx1I

Redeverbot

Was ist das denn für ein Gericht, das Redeverbot andeutet? Gerichte müssen sauber bleiben, sonst verlieren Menschen das vertrauen in die Justiz: https://www.youtube.com/watch?v=bWL7Ohkgo7o

Und das weitere Gericht war sauber: https://nius.de/politik/news/beschluss-des-bayerischen-verwaltungsgerichtshofs-redeverbot-fuer-hoecke-ist-unzulaessig

SPD: Nichts gelernt?

Klingbeil macht den Habeck? Postenvergabe: https://nius.de/politik/news/300-000-euro-jahresgehalt-klingbeil-gibt-chef-posten-an-persoenliche-freundin

Da denkt man sich als Bürger, das müssen Fake News sein. Die können doch nicht solche Fehler machen – und hoffen, dass das nicht durchkommt. Mal sehen, wie die SPDler reagieren. Fake News oder nicht?

Und noch ein Fall mit Geschmäckle: Lilly Blaudszun: Agentur mit „lukrativen Aufträgen versorgt“ – Scharfe Kritik an Doppelrolle von Schwesig-Sprecherin – WELT

Frankreich: Linksextremistische Hooligans

Die Linksextremisten sehen in Europa und den USA ihre Macht davonschwimmen und versuchen, das mit Gewalt zu verhindern. Jeder normale Bürger, dem sein Land lieb ist, der wird solchen Extremisten und ihre Unterstützer die Unterstützung entziehen. Auch wenn einzelne Bürger nicht unter solche Gewalttaten leiden, merken sie doch, dass es für sie auch gefährlich werden könnte, wenn Polit-Hooligans der Straße Macht bekommen sollten. Freilich stehen offizielle Angaben zu dem Vorfall noch aus.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://nius.de/ausland/news/gewalt-eskalation-in-frankreich-antifa-schlaeger-sollen-jungen-mann-hirntot-gepruegelt-haben

Gewalt Krimineller in Berlin

Unausstehlich, was in Berlin los ist. Nicht heimlich – irgendwie offen gibt es Schießereien. Nicht heimlich meine ich, außerhalb öffentlicher Straßen, oder zu sehr nachtdunkler Zeit. Sie scheuen sich nicht mehr, die Kriminellen. Und das ist aus meiner Sicht sehr schlimm. Es gibt keine Angst mehr vor den Reaktionen des Staates. Sie machen, was sie wollen, wann sie wollen – entgleitet dem Rechtsstaat Berlin?

Ansichtssache – zu dem Thema: https://nius.de/kriminalitaet/news/mord-anschlag-auf-offener-strasse-mann-37-in-mercedes-niedergeschossen-taeter-auf-der-flucht Kriminelle stecken ihre Gebiete ab: https://www.youtube.com/watch?v=YmKS7G4dTF0

EUs Abgrund

Wenn missliebigen Staaten das Stimmrecht entzogen wird – dann würde ich den Staaten raten: nichts wie weg aus der EU. Allen Staaten. Denn wer weiß, welche Totalitaristische Pfoten sich noch irgendwelcher Staaten unter den Nagel reißen wollen? Wenn man bei einem Land anfängt, oder zwei – dann sind die nächsten dran, wenn sie nicht so parieren, wie irgendjemand es will. Merken diese Herr:innen nicht, was sie da anrichten mit ihren Vorschlägen, die vermutlich nicht auf taube Ohren stoßen? Von daher muss sofort reagiert werden, wie Jean-Claude Juncker geraten hat: „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“ (Juncker sieht das allerdings als kritische Zustandsbeschreibung, nicht als Fahrplan für die EU: https://www.luzernerzeitung.ch/international/nachgefragt-die-schweiz-ist-ein-geostrategisches-unding-jean-claude-juncker-ueber-seine-umstrittensten-zitate-ld.2101820

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/niederlaendische-regierung-will-ungarn-und-der-slowakei-das-eu-stimmrecht-entziehen/

Zur Situation in Syrien

Tobias Huch: Gewalt als legitimes Mittel wird weiterhin ausgeübt: https://www.youtube.com/watch?v=RzWmz-k0-Kg

Baerbocks Bewerbungsrede

Ich hatte das Thema neulich – hier geht es weiter. Frauen sind die besseren Menschen – also gehört sie an die Spitze der UN? So hat sie es nicht gemeint, vermute ich. Aber ob die Männer in der UN das so gerne hören, dass sie eher korrupt sind als die Frauen? Wenn sie nicht gewählt wird, kann sie also sagen: Die korrupten Männer wollten keine saubere Frau. Schlau, schlau. Aber eben: Baerbock war ja auch nicht so ganz sauber mit Blick auf die Postenbegierde. Was ist eigentlich aus den Korruptionsvorwürfen in der EU geworden? Mich wundert übrigens, warum sie gerade Churchill als Beispiel nennt – und nicht zum Beispiel Eleanor Roosevelt?

Ansichtssache – zu: https://www.youtube.com/watch?v=csm0q6Jaf94

Aktivistischer Deutschlandfunk

ÖRR im Fokus: Missbrauch der Macht und damit der „Steuer“gelder – Gebühren genannt. Das ist wieder ein Musterbeispiel für… – ach Leute, selbst denken und einschätzen. Wer alles in dem ÖRR=Parteien-Kreuzzug zu Wort kommt – das ist einfach unter aller Kritik. Da kann man wirklich nur aus Mitleid die Angegriffenen wählen. Aus Mitleid die Angreifer wählen, weil sie so unterirdisch argumentieren? Manche kommen wohl auch auf diese Idee, weil die propagandistische Verwirrung mancher Hirne sehr weit fortgeschritten ist. Andererseits: es schütteln sich immer mehr den propagandistischen Irrsinn aus dem Hirn und beginnen wach zu werden. Was ich interessant finde: Professoren spiegelten zu allen Zeiten die Bevölkerung wider. Herrscht auf der einen Seite Unvernunft – so natürlich auch auf der Seite der Professoren. Und so gibt es im Volk wie unter der Professorenschaft auch einzelne Vernünftige, klar: https://www.youtube.com/watch?v=fIlMfeaG3fI

Bahn: Ticketkontrolle

Also: Ausweispflicht nur dann, wenn die Leute brav sind und kooperativ. Wenn sie aggressiv werden, dann nicht? Das sind solche Rückzüge, die ich neulich angeprangert habe. Brave Leute werden benachteiligt gegenüber den Aggros. Alsdo Leute, habt ihr kein Ticket, werdet aggressiv – soll das hoffentlich nicht heißen.

Und dann diese Deeskalationstrainings. Ich dachte immer, die werden genug trainiert. Aber es liegt ja nicht an den Kontrolleuren. Und wenn die Bahn nun selbst Deeskalationstraining vermehrt fordert, ist das ein Schuldeingeständnis – und da würde ich mich als Bahnmitarbeiter wehren. Den eigenen Mitarbeitern Watschn um die Ohren schlagen, sorgt nicht gerade für ein gutes Arbeitsklima.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/nach-ttung-von-serkan-c-bahn-setzt-auf-wegfall-der-ausweispflicht-und-deeskalationskurse/

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Zusammenfassende Anmerkungen zum: Preußischen Choral

In dem Buch von Kurt Ihlenfeld (Hg.): Preußischer Choral. Deutscher Soldatenglaube in drei Jahrhunderten, Eckart-Verlag, Berlin-Steglitz 1935 werden Texte zitiert, in denen wichtige militärische Persönlichkeiten ihren christlichen Glauben bekennen. Das Ziel des Büchleins wird zu Beginn genannt: Es wurde in der Zeit des Nationalsozialismus der Vorwurf laut, dass „der christliche Glaube den Menschen in seinem politischen Handeln schwäche und untauglich mache zum Einsatz für Volk und Staat.“ Diesem Vorwurf begegnet Ihlenfeld mit den Zitaten vieler berühmter Heerführer und Herrscher, die Preußen durch Siege zu einer großen Macht verholfen haben. Mit ein paar Aussagen aus dem 17. Jahrhundert beginnt er, aber so richtig geht es mit dem 18. Jahrhundert los – Friedrich Wilhelm I. – und endet mit dem 20. Jahrhundert – Hindenburg. Hindenburg wird auf vielen Seiten als großer frommer Mensch vorgestellt – und dann, ich habe den letzten, der zitiert wird, unterschlagen: Hitler. Ein kurzer Text von Hitler, in dem er von der Vorsehung spricht. Wenn man all die vorangegangenen Texte liest, die tiefen Reflexionen zum Glauben – und dann kommt da so ein dürrer „Vorsehungs-„Text daher, ahnt man schon, dass die Sympathien des Herausgebers nicht bei dem Gröfaz (spöttisch: Größter Feldherr aller Zeiten – nach dem Fall von Stalingrad 1943 möglicherweise in militärischen Kreisen entstanden) liegen. Wie auch bei den Gedichten (s. nächsten Link) erkennbar war, werden ideologisch agierende Dichter eingefügt, ich vermute aus taktischen Gründen, um die Zensur zu verwirren.

Das Buch kam mir in die Hand in der Beschäftigung mit Ihlenfeld, und ich wollte wissen, wie er in der Zeit des Nationalsozialismus dachte. Die anderen Bücher, die ich im Blog vorgestellt habe, s. auch: https://gedichte.wolfgangfenske.de/kurt-ihlenfeld-die-zuversicht-100-gedichte-aus-100-jahren/, haben das schon ahnen lassen. Ich wollte es aber noch einmal überprüfen. Nationalsozialistische Gesinnung ist bei ihm an keiner Stelle zu erkennen. Er versucht also der nationalsozialistischen Ideologie mit Hilfe der Zitate berühmter preußischer Generäle und Herrscher ein christliches Bild (dazu unten mehr) entgegenzustellen. Zudem wird signalisiert, dass Hitler massiv von diesen berühmten Vorfahren abweicht. (Nur für manche , die mit Geschichte so ihre Probleme haben, eine sarkastische Anmerkung: traditionelles und christliches Denken ist nicht identisch mit nationalsozialistischer Ideologie.)

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Ihlenfeld möchte mit den in dem Buch aufgeführten Zitaten zeigen, dass große Heerführer tief im Glauben standen bzw. ihn respektierten. Nicht nur das: Sie waren keine Speichellecker und gingen mit Bücklingen zu den Herrschern, sondern handelten verantwortungsbewusst. Als Beispiel sei genannt – was auch gegenwärtigen Spöttern entgegengehalten werden kann – : https://blog.wolfgangfenske.de/2026/01/26/spott-2/ und https://blog.wolfgangfenske.de/2026/01/28/provokation-zum-tag-erbaermlich

Spannend fand ich im Zusammenhang der Lektüre, dass alte Texte in ihrer Intention heute noch gültig sind. Als Beispiel der Text von Schleiermacher. Heftig dürften unsere Zeitgenossen den Text ablehnen – aber wenn man Frankreich durch Russland ersetzt, dürfte es in manchen Hirnen „klick“ machen: https://blog.wolfgangfenske.de/2026/01/26

Diese alten Texte regten zum Teil auch dazu an, über die Verbindung von Tradition und Gegenwart bzw. über den Bruch beider nachzudenken.

Zum Beispiel: https://blog.wolfgangfenske.de/2026/01/28/der-herd/ und: https://blog.wolfgangfenske.de/2026/01/29/glaubensbekenntnis-ausblick-in-die-welt/ und: https://blog.wolfgangfenske.de/2026/01/30/provokation-zum-tag-rebecca-lolosoli-erbe und https://blog.wolfgangfenske.de/2026/01/30/bismarck-rede-pflicht/ und um die UN geht es: https://blog.wolfgangfenske.de/2026/01/31/provokation-zum-tag-helmuth-von-moltke-un

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Das Buch heißt: Preußischer Choral. Ich hatte ursprünglich gedacht, bevor ich es bestellt hatte, dass es auch in diesem Band um Gedichte / Lieder geht. Aber wie dargelegt, war die Intention eine andere. Doch was hat der Titel mit dem Band zu tun? Durch fast alle Jahrhunderte begegnet in manchen Zitaten aus Briefen und Tagebüchern der Hinweis auf das Te Deum wie auch auf andere protestantische/christliche Lieder. (Ich weiß nicht, ob ich alle erfasst habe!) Mal wird bei einer Feier „Ein feste Burg ist unser Gott“ (EG 362; ein Regiments-Tambour 71) gesungen, mal werden in den Schlachten diese oder jene Gesangbuchlieder genannt/gesungen: „O Gott, du frommer Gott“ (EG 495, die 2. Strophe; Choral von Leuthen 47), „Was Gott tut, das ist wohl getan“ (EG 372; Bismarck 153) oder „Ich bete an die Macht der Liebe“ (EG [Hessen/Nassau] 617) oder: „Nun danket alle Gott“ (EG 321; „Choral von Leuthen“ 50; v. Borke 106; Regiments-Tambour 71), „Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut“ (EG 326 – aber die 3. Strophe -; v. Boyen 94). „Du heilige Dreifaltigkeit, Du hochgelobte Einigkeit“ (EG [Bayern/Thüringen 660. Dort allerdings: O heilige Dreifaltigkeit, o hochgelobte Einigkeit“; Link 61).

Aber ein Lied, das sich wie ein Roter Faden durchzieht ist das Te Deum. Zuerst geht es wohl um das Te Deum in der Version Luthers: „Herr Gott, dich loben wir“ (EG 191; mehrere Zeugen nach der Schlacht von Leuthen 46ff.; Liebler 56; Link 61; ein Unteroffizier 63; v. Rudolphi 105; ein Landwehrmann 107), später dann „Großer Gott, wir loben dich“ (EG 331; unbekannter Soldat 173).

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Der Titel des Büchleins leitet sich nicht daher, dass es Lieder von Soldaten aufgreift, sondern dass es christliche Lieder gab, die im Militär oder von Soldaten gerne gesungen wurden. Dazu gehört das Te Deum in der Version Luthers und später in der uns bekannteren Version: Großer Gott, wir loben dich.

Als Zusammenfassung möchte ich das wiedergeben, was ich im Kontext der Darlegung des Liedes „Nun danket alle Gott“ https://blog.wolfgangfenske.de/2026/01/25/nun-danket-alle-gott/ schrieb:

Wie vor ein paar Wochen in einem anderen Zusammenhang geschrieben: Es ist ein Unterschied, ob einzelne Glaubende oder auch eine Gruppe Glaubender in solchen militärischen Lagen Gott danken, oder ob der Glaube bewusst von Höhergestellten eingesetzt wird, um Menschen zu motivieren, sie zu manipulieren und zu beeinflussen. Nicht immer ist freilich das eine vom anderen zu unterscheiden. Aber der Dank an Gott gerichtet für Bewahrung durch den Einzelnen sollte nicht abgelehnt werden, weil andere den Glauben dazu benutzen, Menschen zu manipulieren. In dem oben genannten Band sehen wir beides: persönlichen Glauben – und die Benutzung des Glaubens. Freilich ist davon wieder zu unterscheiden: Wird der Glaube nur instrumentalisiert, um einen Sieg zu erringen – oder wird er ausgesprochen, um Menschen persönlich zu stärken, zu ermutigen, zu trösten. Auch hier freilich: Beides ist nicht immer zu unterscheiden.

Letztlich: Glaube ist mächtig, um Menschen zu helfen. Aber auch: Glaube kann missbraucht werden. Und so sind wir wieder da, wo wir in allem stehen:

Liebe ist mächtig – kann missbraucht werden;
Wissenschaft ist mächtig – kann missbraucht werden;
Technik ist mächtig – kann missbraucht werden;
Medien werden mächtig – können missbraucht werden;
Ordnung im Staat ist mächtig – kann missbraucht werden;
einzelne Menschen werden mächtig – sie können Macht missbrauchen;
Philosophie ist mächtig – kann missbraucht werden;
Religion ist mächtig – kann missbraucht werden.

Liebe, Wissenschaft, Technik, Medien, Ordnung, mächtige Menschen, Philosophie, Religion abzulehnen, weil sie bzw. Macht missbraucht werden könnten, zeugt nicht gerade von Klugheit. Von Klugheit zeugt: Missbrauch aufzudecken, damit der wahre Kern leuchten kann.

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Über die Macht von Wörtern in Kombination mit Musik dachte ich in diesem Kontext nach https://blog.wolfgangfenske.de/2026/02/02/nachtwaechter-lied/ :

Texte / Lieder sind eine Macht, die Menschen aufrichten kann und natürlich auch zerstören kann (so versuchte Archilochos von Paros die Frau, die er nicht bekommen konnte, mit brutalen Texten zu erniedrigen. Angeblich sollen sich einige aus Scham wegen dieser Verse umgebracht haben: https://de.wikipedia.org/wiki/Archilochos). Aber Texte können auch aufrichten, ermutigen, die Seele in den Himmel heben, die von anderen getreten wurde. In unseren Gesangbüchern haben wir sehr viele solcher Texte. Sie stehen in der biblischen Tradition, sind vor allem auch Folge der guten Texte, die wir im Evangelium / der Frohen Botschaft von Jesus Christus finden.

Diese biblischen Texte haben so viele Samen gestreut, die in den Gesangbüchern – aber auch in vielen christlichen Liedern der Moderne – aufgegangen sind und wiederum neue Samen streuen. Gedichtsammlungen heißen „Anthologien“. Auf Deutsch heißt das weitergeführt: Blumen-Sammlung, Blütenstrauß. Die schönsten werden gesammelt und zusammengefügt. das passt freilich nicht zu meiner Aussage von den aussäenden Blumen, aber das Bild einer „Anthologie“ beeinflusste meine Worte.

*

In einer ideologisch aufgeheizten Zeit, wie die Zeit des Nationalsozialismus eine war, dürfte diese Argumentation die Ideologen wohl kaum besonders imponiert haben. Aber sie dürfte Christen gestärkt haben. Die Frage ist: Gestärkt – aber wozu? Um dem oben genannten Zitat zu widersprechen: denn auch der christliche Glaube macht den Menschen in seinem politischen Handeln stark zum Einsatz für Volk und Staat. Warum er gerade das Militär als Thema ausgesucht hat, weiß ich nicht. (1) Diese Vorwürfe gibt es ja bis in die Gegenwart, natürlich nicht unter Verwendung der Wörter Volk und Staat. Heute wird eher allgemein gesprochen, dass der christliche Glaube nichts tauge, nichts zur Menschlichkeit beitrage, Wissenschaft ablehne, asozial sei usw. Heute würden wir – und tun es auch – eben nicht militärische Beispiele nennen, um der ideologischen Unwissenheit mit Gegenargumenten zu begegnen. Aber ich vermute auch hier: Ideologen dürften diese Gegenbeispiele aus Wissenschaft, Kunst, sozialem Engagements usw., die in großer Fülle vorliegen, nicht überzeugen. Im Gegenteil. Moderne hardcore Ideologen sagen zwar: gut, die haben sich christlich geäußert und geglaubt – aber sie haben es nicht als Christen getan, sondern als Menschen. Quid erat demonstrandum – und: Fidem credentis negare inhumanitas est. („Was zu beweisen wäre.“ – „Den Glauben der Glaubenden zu verneinen ist unmenschlich“ / in dem Sinne: Wer anderen den Glauben, den er als Motor und Halt im Leben ansieht, abspricht, nimmt ihn nicht ernst – und das ist unmenschlich.“)

Ich empfinde solche Argumente gegen den Glauben auch als Hilflosigkeit der aggressiven Gegner. Denn sie können nicht verneinen, dass die jeweiligen Christen etwas Großes, Bewundernswertes, Innovatives geschaffen haben – versuchen das aber einfach vom Glauben abzukoppeln. Ich denke da an Johann Sebastian Bach. Welche Verrenkungen gibt es, seine Kompositionen als wunderbar anzusehen – aber vom christlichen Glauben zu abstrahieren. Warum? Nur, damit man sich nicht vor anderen Nichtgläubigen schämen muss, wenn man gerne Bach hört? Bemitleidenswert.

Letztlich geht es jedoch nicht um diese Auseinandersetzungen, sondern darum, die Welt im Sinne Gottes besser zu machen, lebenswerter. Wir Christen sollen aber unser Licht auch nicht unter den Scheffel stellen und den Glauben auch nicht relativieren lassen. Es geht nicht um uns Christen: Es geht darum, die Negation Gottes um der Menschen Willen abzulehnen. Denn das ist meine feste Überzeugung: Wenn Menschen Gott verlassen, kommen sie in Teufels Küche. Oder auf Latein:

A Deo recessus, diaboli excessus.
Abkehr von Gott, Ausbruch des Teufels.

(1) In dem Band, den Ihlenfeld herausgegeben hat: Die Stunde des Christentums. Eine deutsche Besinnung, 1938, vierte Auflage, reagiert Ihlenfeld auf den Vorwurf von Nationalsozialisten, dass der christliche Glaube (als jüdische Religion) eine Fremdreligion sei und damit dem deutschen Volk geschadet habe. Er lässt verschiedenste Dichter seiner Zeit dieses Thema behandeln, da er meint, dass Dichter die Fähigkeit haben, in einem Gedicht das Wesen der Zeit, des Volkes zu erfassen. Der Titel greift die Vorwürfe der Ideologen (auch Hitlers; er sagte sinngemäß: lassen wir die alte Frau in der Kirche – die Jugend gehört uns) auf, die meinen, die letzte Stunde des Christentums habe geschlagen. Dem setzt er entgegen: Die Stunde des Christentums. Und damit ist verbunden die Stunde der Entscheidung: für oder gegen Christus. Ich weiß nicht, wer auf den Titel gekommen ist, denn das Buch wurde, wie Ihlenfeld schreibt, mit Werner Bergengruen, Reinhold Schneider und Rudolf Alexander Schröder konzipiert.