Sehen können

Von C.S. Lewis (Chroniken von Narnia, Dienstanweisungen an einen Unterteufel…) habe ich den Satz gelesen:

Ich glaube an Christus wie an die Sonne. Nicht, weil ich sie sehe, sondern weil ich durch sie alles sehen kann.

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ChinaPolitik des Vatikan + Jesus steinigt Frau + Wertewandel

Die China-Politik des Vatikan wird hoffentlich einmal genauso unter die Lupe genommen werden wie die Politik der Kirchen in der Zeit des Nationalsozialismus: https://www.kath.net/news/72988

Apropos China: In einem Schulbuch soll gesagt werden, dass Jesus die Frau steinigte mit den Worten: Auch ich bin ein Sünder… – das soll Jesus aber nicht im schlechten Licht zeigen, sondern zur Rechtfertigung sozialistischer Gesetze. https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/weltweit/2020/09/24/chinesisches-schulbuch-jesus-steinigt-ehebrecherin/

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Eine Gruppe möchte einen, der für Freiheit und Unabhängigkeit eintritt, nicht mit einem Preis auszeichnen, weil er Homosexualität kritisch beurteilt: https://www.kath.net/news/72966 Das ist spannend, weil hier sichtbar wird: Welche Werte zählen mehr? Oder: Will man nur auf allen Ebenen vollkommene Menschen auszeichnen?

Auch hier: Thema Abtreibung: https://www.kath.net/news/72979

Auch hier: Thema Fitness statt Kirche: https://www.kath.net/news/72940

Auch hier: Statt Journalismus https://www.pro-medienmagazin.de/kommentar/2020/09/25/fridays-for-future-das-ist-kein-journalismus-mehr/

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Rassismus – Ethnizismus

Da nimmt unser moderner und kluger Zeitgenosse das Wort Rassismus, sagt, dass es keine Rassen gibt, somit will er dem Rassismus das Wasser abgraben.

Nun denn. Auch wenn es keine Rassen gibt, so gibt es doch Ethnien. Und Ethnizismus ist im Grunde das, was man als Rassismus bezeichnet.

Die ältesten mir bekannten Ethnizisten sind die Hindus mit dem Kastensystem. Eine Ethnie sickert in Indien ein, und macht die Ureinwohner zu Dalits, zu Unberührbaren. Der Hinduismus, so er das Kastensystem betrifft, ist eine rassistische bzw. ethnizistische Größe. Dort zählen auch Weiße nichts, sie sind eben auch Dalits, Unberührbare.

Die Han-Chinesen, die größte Ethnie der Welt, 91% der Chinesen gehören ihr an – sind ebenso von sich überzeugt, dominante Ethnie zu sein, von daher auch das brutale Gebaren gegen Uiguren, Tibeter und das ausbeuterische Verhalten in der Welt. Von daher könnte ich mir auch vorstellen, warum Han-Chinesen-Christen aggressiv bekämpft werden. Sie sind Abweichler. Nicht die Ahnen herrschen mehr, sondern Christus.

Der Ethnizismus der Japaner hat in den 20er-40er Jahren einen schrecklichen Höhepunkt gehabt.

In Ruanda gab es 1994 einen Völkermord der Hutus an den Tutsi. Viele Auseinandersetzungen in Afrika hängen mit den Stämmen zusammen.

Natürlich gibt es auch den Rassismus/Ethnizismus der Europäer. Den habe ich hier außen vor gelassen, weil er zurzeit sowieso überall Thema ist, dabei aber der Rassismus/Ethnizismus in der ganzen Welt vergessen wird. Zudem: Wenn man den Rassismus/Ethnizismus nur der eigenen Gruppe wahrnimmt, ist man wieder ethnizistisch unterwegs, weil man sich dann auch im negativen für etwas Besonderes hält.

Ich möchte allerdings auch hier Öl ins Feuer gießen: Wenn wir die Menschenrechte, die im Westen geboren wurden als das A und O menschlichen Verhaltens ansehen und das auch von anderen verlangen – ist das nicht auch eine Art der Überheblichkeit? Natürlich bin ich in dieser Hinsicht gerne überheblich. Aber das zeigt, dass wohl kein Volk seine Besonderheit als Überheblichkeit bezeichnen würde, das ist wiederum nur die Bezeichnung derer, die anderer Meinung sind. Zum Beispiel: Bin ich nicht aus christlicher Europa-Perspektive überheblich, wenn ich das Hindu-Kasten-System ablehne? Ich sage natürlich: Nein. Denn Menschen in Indien leiden an diesem Kastensystem. Menschen weltweit leiden darunter, dass keine Gerechtigkeit herrscht, dass Menschen erniedrigt werden, dass es keine Gleichberechtigung gibt… Damit setze ich allerdings Werte zugrunde, die andere eben nicht als grundlegend erachten.

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Coloured People bedeutet zurzeit im Grunde, dass sich alle Nichtweißen in dem Begriff zusammenführen um sich gegen den weißen Rassismus zu positionieren. „Wir“ – die coloured people. Allerdings wie gesehen, sind auch coloured people nicht frei von Rassismus/Ethnizismus. Von daher ist diese Verbindung eine, die mit den USA zu tun hat und vielleicht mit ein paar Ländern auch. Aber insgesamt weltweit nicht brauchbar ist. Zudem sei auf die Herkunft der Bezeichnung hingewiesen – aus dem ehemaligen Apartheitsstaat Südafrika. Dort war er nicht positiv konnotiert, sondern rassistisch.

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„Schwarzfahren“ aus dem Wortschatz streichen, weil der Begriff etwas Negatives meint. Das heißt: Menschen mit schwarzer Hautfarbe könnten sich damit identifizieren. Ich kenne keinen Weißen, der sich mit Weißkohl oder Weißwurst identifiziert und dadurch eine Identitätskrise bekommt. Ich kenne natürlich nicht alle. Aber macht man damit nicht etwas, was übel ist? Wir verbinden normalerweise nicht automatisch die Bezeichnung einer Farbe mit dem Aussehen anderer Menschen. Wenn wir nun das Wort „Weiß“ vom Kohl und der Wurst trennen, damit sich kein Weißer diskriminiert fühlt, übertragen wir ja erst negative Deutungen mit der Farbe – der Hautfarbe.

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Mir wurde gesagt: Bei einem Film, in dem auch ein Abschnitt Afrika betraf, fragte ein Jugendlicher: ist das ein Film gegen Rassismus?

Das sollte zu denken geben. Auch Anti-Rassisten implementieren Rassismus.

Es geht hingegen um die Wahrnehmung, dass alle Menschen Menschen sind. Dass man gar nicht mehr wertend merkt, ob ein Mensch aus Afrika, China, Indien, Europa oder sonst woher kommt. Dass die erkannten Unterschiede – der Mensch unterscheidet automatisch alles – in der Wertung keine Rolle spielen, dass Unterschiede etwas Positives sind, weil Gott keine Einheits-Menschen wollte, Unterscheidungen finden ja auch statt: Mann-Frau, Kind-Erwachsener, Junger-Alter, Krank-Gesund, Nichtbehindert-behindert, grüne Augen braune Augen… – und es kommen all die * hinzu.

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Kraft, Liebe, Besonnenheit

Jesus, hilf! Hilf uns, Dich in Deinem Geist in uns zu erkennen.

Jesus, hilf! Hilf uns, Dir, Deinem Geist in uns Raum zu geben.

Jesus, hilf! Hilf, damit Deine Kraft, Deine Liebe, Deine Besonnenheit uns erfülle,

dass die Angst vor möglicher dunkler Zukunft in uns keinen Raum finde,

dass, wenn manches über unsere Kräfte zu gehen scheint, wir zu Dir fliehen,

zu deiner Kraft, Deiner Liebe, Deiner Besonnenheit. 

Jesus, hilf!

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Meinungsfreiheit: Nuhr + Gutmensch / Politisch korrekt / Cancel Culture + Andere für sich denken lassen

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Gutmensch, politisch korrekt…

Ein guter Mensch ist ja wunderbar. Aber der Hintergrund des Wortes ist ja doch, dass manche Menschen sich als so gut ansehen, dass sie anderen vor lauter Gutheit befehlen wollen, was sie zu machen haben. Das heißt, dass die Bezeichnung Gutmensch nicht einfach als guter Mensch zu verstehen ist, sondern als eben einer, der sich über andere erhebt und intolerant seine Sicht durchzwingen will. Dass mit dem Wort Gutmensch auch Schindluder getrieben wird, ist naheliegend – betrifft alle politische Gruppen, treffende Bezeichnungen aufzugreifen und zu überdehnen.

Dass die Begriffskombination „politisch Korrekt“ heute auch nicht mehr politisch korrekt ist – wusste ich nicht. Das ist sie darum nicht, weil die Formulierung von Rechten (oder Rechtsextremen?) übernommen wurde? Natürlich ist das schön, wenn Menschen politisch korrekt handeln, also sozial angenehm. Aber auch diese Begriffskombination gibt ja eben die Eigenschaft wieder, die Unangenehmes beobachtet: Menschen verbieten intolerant Diskussionen, Verhaltensweisen… – nach dem Motto: Das macht man nicht, das ist tabu, böse, böse, wenn du das sagst, denkst usw. – das nicht auf moralischer Ebene, sondern auf politischer Ebene. Aber auch hier: Dass mit dem Wort Schindluder getrieben wird, ist naheliegend – betrifft ebenfalls alle politischen Gruppen, treffende Bezeichnungen aufzugreifen und zu überdehnen.

Ich beobachte Folgendes, wie vor ein paar Wochen am Beispiel von Cancel Culture zu beobachten war: Eine berechtigte Formulierung, die eine bestimmte Verhaltensweise vielleicht überspitzt aber treffend wiedergibt, wird ganz schnell als rechts bzw. rechtsextrem kategorisiert – und damit versuchen eben die Gruppen, auf die die Begriffe zutreffen, dem politischen Gegner Worte zu entwenden. Wer möchte schon als rechts bezeichnet werden – selbst die CDU mag das Wort vielfach nicht, obgleich rechts eigentlich nur ein politischer Gegenbegriff zu links ist. Nichts Böses also – im Gegensatz zu rechtsextrem (bzw. links ist nicht übel, aber linksextrem). Was machen also die gedankenlosen Linken mit dem Wort? Genau das, was gedankenlose Rechte mit den Worten „Gutmensch“, politisch korrekt, Cancel Culture machen: Sie überdehnen es.

Gutmensch, politisch korrekt, Cancel Culture – alles Begriffe, die man schnell als rechts bezeichnet – und damit die Verwendung madig macht. Damit zeigt man als Linke aber auch, dass man selbst links unangreifbar werden möchte. Indem ich dem verbal angreifenden politischen Gegner alle Worte aus dem Mund und dem Kopf schlage, zeige ich mich als dominant, als „Gutmensch“, als politisch korrekt, als Anhänger der Cancel Culture. Damit sind zwar die Bezeichnungen weg – nicht aber das Übel. Und das ist es, was uns Menschen einer freien Gesellschaft kennzeichnet: Manche lassen sich nicht den Mund verbieten. Mit welchen treffenden Formulierungen auch immer.

Ganz toll finde ich es übrigens, wenn Menschen, die fleißige Cancel Culture Anhänger sind, behaupten, es gäbe keine Cancel Culture.

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Bleiben wir bei Nuhr:

Was für einen wohlwollenden Rat können wir Herrn Nuhr geben – einen, den fast alle Menschen beherzigen, die irgendwie zeitgemäß sein wollen: Lieber Herr Nuhr, denken Sie nicht so viel, lassen Sie andere für sich denken…

Sag ich mir übrigens auch immer. Aber dann – dann bricht das eigene Denken wieder bei mir durch. Aber dennoch kann man diesen Rat ja mal weitergeben. Da benötigt man am wenigsten Rückgrat.

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Äthiopien + Hochwasser in Ostafrika

Ich hatte das schon vermutet, dass die Auseinandersetzungen in Äthiopien eigentlich antichristliche Ausschreitungen waren. Aber ich hatte recherchiert und keine Infos dazu bekommen, formuliere von daher sehr vorsichtig andeutend https://blog.wolfgangfenske.de/2020/07/06/oromo-aethiopien-chinas-wahres-gesicht-erdogan-zorniger-grosspapa-geschlechtslose-ausweise/

Darum ist dieser Artikel besonders wichtig, weil er die Hintergründe beleuchtet: https://www.die-tagespost.de/politik/aktuell/apartheid-in-aethiopien;art315,212156

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Hochwasser in Ostafrika: https://www.tagesschau.de/ausland/sudan-293.html

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Identitätspolitik + Trump kritisieren + Emotions-Journalisten + Iran brutal + Erdogan und Aserbeidschan + EU und Flüchtlinge

Identitätspolitik wird von denen am meisten betrieben, die gegen die Identitätspolitik anderer kämpfen. Dazu intensiver: https://www.cicero.de/innenpolitik/debatte-integration-heimat-hengameh-yaaghobifarah-rassismus

Dazu neulich wieder ernsthaft gemeint gehört: Wir sind die neuen Deutschen. Da kann man doch nur sagen: Prima!

Da hat sich jemand mit Deutschland identifiziert – aber einem Phantasiedeutschland. Und ob das gut geht?

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Warum ich Trump kaum kritisiere? Unsere Medien sind mit Blick auf Trump – sagen wir einmal – äußerst engagiert. Und da weiß ich ehrlich gesagt nicht, was nun angemessen ist oder nicht, was zutrifft oder nicht, was so zutreffend ist, wie es dargestellt wird oder nicht. Das ist der Nachteil von Medien, wenn sie in permanentem Wahlkampf stehen und permanent Weltuntergangsstimmung angesichts einer Person verbreiten, statt neutral aus allen Perspektiven zu berichten.

Das trifft auch auf andere Zeit-Themen zu. Im Journalismus setzen sich immer stärker Emotions-Journalisten durch, die versuchen, ruhmreiche Schreibtisch-Politik durch Stimmung zu machen.

Ob es jemals anders war, kann ich nicht beurteilen. Ich bin noch nicht ganz so lange politisch wach.

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Die iranische Regierung zeigt sich immer wieder von ihrer unmenschlichen Seite: https://www.persecution.org/2020/04/22/iranian-christian-sentenced-flogging-prison/

Ich kann mir auch gut vorstellen, dass die iranischen Steigbügelhalter im Libanon eine Regierungsbildung verhindern. Es geht um Macht – nicht um das Volk. Es geht um Gewalt – nicht um das Wohl der Menschen. https://www.spiegel.de/politik/ausland/libanon-mustapha-adib-wird-nicht-premierminister-werden-

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Dass Erdogan sich haste was kannste auf die Seite Aserbeidschans stellt, ist klar. Armenien ist schon immer ein Dorn im Fleisch der Osmanen. Das ehemalige armenische große Reich, von den Osmanen geschrumpft, der Traum von dem riesen Reich der Osmanen – von der Türkei bis hin zu den Uiguren… – das ist doch alles zu verführerisch: https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/armenien-und-aserbaidschan-gewaltausbruch-in-nagornyj-karabach-16974133.html

Das wäre doch auch ein Motto für die nächste Kostümshow: https://www.handelsblatt.com/politik/international/recep-tayyip-erdogan-bizarre-trachtenshow-auf-tuerkisch/11227780.html

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Dass Deutschland mit seiner Flüchtlingspolitik nicht viel Freunde hat, zeigt dieser Beitrag (faz +): https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/franzosen-denken-anders-ueber-fluechtlinge-als-deutsche-16971727.html

Sind alle unmenschlich, nur wir sind die wahren Menschen? Nein. Es kommt auf die Kriterien und Maßstäbe und auch auf die politische Vernunft der jeweiligen Länder an. Frankreich hat so manche Nüsse zu knacken – außerdem sind bald Wahlen. Und wir? Wir benötigen überall Menschen, Arbeitsplätze sind da, zumindest vor Corona, aber keine Menschen, die sie besetzen könnten. Hilfe ist nicht immer frei von Eigennutz. Die Frage ist allerdings, in welchem Maß Integration möglich ist. Das macht Politik zu einem Spiel mit vielen Unbekannten.

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