Amy Carmichael (1867-1951)

Infos aus: https://en.wikipedia.org/wiki/Amy_Carmichael

Die Familie von Amy Carmichael war eine fromme presbyterianische Familie. Die Familie zog nach Belfast, ihr Vater starb, als sie 18 Jahre alt war. Sie sammelte in Belfast Shawlies – das sind Arbeitermädchen und -frauen, die Schals an Stelle von Hüten trugen – für die Sonntagsschule. Diese Menschen waren verachtet, standen am Rand der Gesellschaft, und wurden durch das Evangelium, die frohe Botschaft, ernst genommen, aufgerichtet. Die Arbeit wuchs so stark an, dass sie bald 500 Mädchen und Frauen zu betreuen hatten und dafür zog sie aus dem Gemeindesaal einer Kirche aus und bezog eine Halle. Das Geld kam von Spendern. Sie wurde nach Manchester gebeten, um dort unter den Arbeiterinnen zu wirken.

Sie war jedoch ständig krank, litt an einer Nervenerkrankung, war Wochenlang bettlägerig, hatte ständig Schmerzen.

1887 hörte sie den berühmten Hudson Taylor, den China Missionar, über die ChinaMission sprechen und wollte Missionarin in China werden. Aber wegen ihrer Krankheit sah man sie als unfähig dazu an.

Sie trat der Church Missionary Society bei, ging im Alter von 24 Jahren nach Japan, Sri Lanka und dann nach Indien – dort wollte sie sich von Strapazen und Krankheit erholen. (Es gibt an dieser Stelle unterschiedliche Überlieferungen: eine sagt, sie sei erst nach England zurück gegangen und dann nach Indien, um mit einem Wanderprediger zu arbeiten.) In Indien blieb sie, denn Gott, davon war sie fest überzeugt, hat sie nach Indien berufen. Sie kümmerte sich auch hier vor allem um Mädchen. Mädchen, die schon als 5jährige von den Eltern Hindu-Tempeln – den Göttern – zur Verfügung gestellt wurden, die (später ?) als Tempelprostituierte für die Priester Geld eintreiben mussten. Sie waren „Tempeltänzerinnen“ – Devadasi – und wie ein Wikipedia-Artikel beschreibt, waren sie „relativ privilegiert“. Ihre Engagement für diese Mädchen begann, als ein Mädchen, Preena, das zu dem Dienst gezwungen wurde, zu ihr geflohen war und sie ihr Unterschlupf bot. Sie konnte manche Kinder davor retten, gründete eine Organisation, in der über 1000 Kinder Zuflucht gefunden haben (Dohnavur-Gemeinschaft). 1948 wurde Tempelprostitution in Indien verboten.

Ich vermute, dass ihre häufig zitierte Antwort auf die Frage: „Wie ist das Leben als Missionarin“: „Das Leben einer Missionarin ist einfach eine Gelegenheit zu sterben“ in dem Sinn zu verstehen ist, dass sie mit ihrer Arbeit vermutlich so manchen Zorn auf sich geladen hat. Einmal den Zorn der Familien, die ihre Töchter ehrten, indem sie sie den Göttern opferten und den Tempelpriestern, denen sie Scherereien und Geldverluste machte.

Wer in der Nachfolge Jesu lebt, sich für andere einsetzt, lebt gefährlich. Damit greift sie im Grunde einen Satz Jesu auf, dass der, der ihm folgt, bereit sein muss, das Kreuz auf sich zu nehmen (Lukas 9,3). Das bedeutet auch, wie sie sagte, dass man nicht alles verstehen müsse, sondern gehorchen. Man muss nicht verstehen, warum all das Leiden – man muss Gott gehorchen, um das Leiden zu bekämpfen. Sozialer Einsatz und Leben aus dem Glauben waren für sie eine Einheit. Aber das sah sie nicht als Opfer an, denn, so sah sie es: Wer auf das Kreuz Christi (als wahres Opfer) schaut, kann nicht sagen, dass er sein Leben in der Nachfolge opfert. Andererseits wird von ihr überliefert, dass sie nicht Erdenkloß sein wolle, sondern Brennstoff für die Flamme Gottes. In dem Dämonischen, dem Leid verursachenden, Menschen Missbrauchenden, das in vielem in Indien vorhanden war, sah sie sich auch als Kämpferin gegen satanisches Wirken an. Sie ist Mitarbeiterin Gottes, was sie im Glauben tut, ist Gottes Wirken. Von daher hat sie auch eine Preisverleihung zunächst abgelehnt, weil Gott der Handelnde ist, nicht sie. Durch viel Zureden hat sie der Verleihung dann doch zugestimmt, war aber nicht anwesend.

Ein Krankenhaus wurde gebaut und ein Heim für Jungen, auch für Kinder ehemaliger Prostituierte. Zudem gründete sie einen protestantischen Orden: „Schwestern des gemeinsamen Lebens“.

Sie veröffentlichte zahlreiche Bücher, schrieb Gedichte und Lieder. 1931 – im Alter von 63 Jahren – stürzte sie und war seitdem bettlägerig. 20 Jahre später starb sie im Alter von 83 Jahren.

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Amy Carmichael gehört in meine kleine Reihe von Menschen, die sich nicht unterkriegen ließen (https://blog.wolfgangfenske.de/2026/01/03/menschen-die-sich-nicht-unterkriegen-liessen/), weil sie sich vom Leiden der anderen nicht lähmen ließ, sondern dagegen angegangen ist. Und das war in diesem Umfeld nicht ungefährlich. Sie hat den Gefahren getrotzt. Zudem hat sie sich durch ihre Krankheit nicht unterkriegen lassen. Einmal in Belfast im Kampf gegen die Verachtung der Shawlies, dann aber auch, nachdem sie im Alter durch einen Sturz nicht mehr direkt weiterarbeiten konnte, sondern neue Wege suchen musste.

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Öffentliche Plätze besetzen + ZDF-Antichristen + Linke und Israelhass + Regierung und Sonderschulden + Kommunalwahl: Wählertäuschung + Vorgehen gegen Missbrauch von KI + EU fürchtet Tricksereien

Öffentliche Plätze besetzen

Wer besetzt öffentliche Plätze? Dreimal darf geraten werden. Natürlich: https://apollo-news.net/ramadan-feiern-sorgen-fr-verkehrschaos-in-stuttgart-stadt-will-knftig-shuttle-angebote-prfen/

ZDF-Antichristen

Es ist krass, was unter dem folgenden Link berichtet wird. In einer Kindersendung: Tolles Ramadan – und dann: böse Christen. Das bestätigt im Grunde wieder nur, wie die Aktion der Grünen im Bundestag: Gelder der Bürger werden dazu verwendet, herumzumanipulieren und antichristliche Propaganda zu betreiben. Zumindest hatte dieser Mensch den Eindruck. Übrigens: ich habe nichts dagegen, wenn irgendwelche Leute die Kirchen und die lange Geschichte kritisieren. Aber wenn es mit Manipulation und Propaganda verbunden ist, dann habe ich schon etwas dagegen, weil meine Gelder, das Gelder von Christen dazu verwendet werden, gegen sie zu agitieren.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.theeuropean.de/gesellschaft-kultur/programmbeschwerde-an-zdf-fernsehrat-wegen-kindersendung-ueber-christliche-kirchen

Linke und Israelhass

Zu dem Thema: Larissa Fußer – nicht nur die den Linken zugewandten Migranten sind gegen Israel eingestellt, sondern diese Gegnerschaft ist tief in den Linken verankert. So eine Art Fortsetzung der DDR: https://www.youtube.com/watch?v=ENCULPIY0hw&t=1s

Jetzt verstehe ich, warum die Linken Gysi Rassismus vorgeworfen haben: Er machte Zugereiste für etwas verantwortlich, was auch in den linken Deutschen Hochkonjunktur hat. Das ist natürlich abwegig, die Schuld bei Zugereisten zu suchen.

Sind solche Aussagen ernst zu nehmen? Sind es nur Wörter, die man wegen der Wahlen schnell noch verlautbaren lässt? https://www.tagesschau.de/video/video-1567294.html

Regierung und Sonderschulden

Die Tricksereien der Regierung – und sie denken, die Bürger seien verblödet und merken es nicht Manche merken es und sind nicht verblödet: https://www.youtube.com/watch?v=hy4-4LHdqzI

Kommunalwahl: Wählertäuschung

Parteien und ihre Tricks: Parteien setzen bekannte Persönlichkeiten auf die Listen – die können dann aber ihr Mandat nicht ausüben – so rücken dann nicht gewählte Kandidaten nach. FAZ+: https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region-und-hessen/kommunalwahl-hessen-2026-so-wurde-der-waehler-getaeuscht-200653861.html

Vorgehen gegen Missbrauch von KI

In dem Interview wird aufgezeigt, welche Probleme der Missbrauch von KI mit sich bringt, vor allem dadurch, dass Frauen angegriffen und erniedrigt werden. Gibt es keine Möglichkeit, etwas dagegen zu tun? Gesagt wird nur, dass die Politik etwas tun muss. Aber was? Kann sie zum Beispiel solche Apps verbieten? Vor allem zeigt sowas, wie verwahrlost Menschen sind, was für unangenehme und kriminelle Energie in so manchen schlummert. Das ist nichts Neues. Aber was kann getan werden, damit dieses Wesen des Menschen gezügelt wird? Es ist wahrscheinlich naiv zu meinen, dass das irgendwie möglich ist. Aber ist es genug zu sagen: Damit muss man eben umgehen lernen?

Frage – zu dem Thema: https://www.youtube.com/watch?v=K2jNdVBA0gU

EU fürchtet Tricksereien

Sowas wie Trickserei war schon angekündigt worden, die dürfen allerdings nicht so offensichtlich sein, denn, so fürchtet die EU, könnte Orban das im Wahlkampf benutzen. Tja, EU. Wenn es nicht so kommt, wie man will, dann gibt es Zoff und natürlich: Ausgrenzung. Ganz wie im Leben von unversöhnlichen kleinen Alltäglern. Aber was Orban macht: Er gibt den EUlern die Rechtfertigung, öffentlich gegen ihn im Wahlkampf Stellung zu nehmen. Keine Ahnung, ob das die Ungarn beeinflusst. Bleibt wohl spannend. Nur die Frage: Warum ist Orban illoyal, was Merz von sich gab. Wem ist Orban verantwortlich: den EUlern oder seinem Land? Aber manchen ist eben das eigene Land wichtiger als die Loyalität zu sonderbaren EU-Vorgaben und Erwartungen. EU will in die Länder hineinregieren. Das ist übergriffig. Übergriffig ist auch eine Regierung, die das zulässt.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.tagesschau.de/ausland/europa/eu-finanzierung-ukraine-100.html

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Auseinandersetzung unter Glaubenden

Auseinandersetzungen unter Glaubenden
finden wir schon vielfach im Neuen Testament.
So lange es nicht verräterisch und verleumderisch wird, geht es ja noch.
Auseinandersetzungen auch in der Kirche nehmen den Menschen ernst und treiben voran.
In den Auseinandersetzungen – dem einander ernst nehmen – geht Gott seinen Weg mit uns.

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Der Blog wird in den nächsten Tagen eher unregelmäßig bestückt werden.

Provokation zum Tag + Wilhelm und Hildegard Staehle + (N)GOs im Blick + Linke und Selbstbestimmung + Fake News Macher muss Fake News bekämpfen + Nuhr + Corona-Kämpfe + Regierungen und Geld + Machtdemonstrationen + InternetRecht – Deutschland hinterm Mond? + Grüne und ihre Windräder + Martenstein: Experte über Experten + Interview mit Bolz + Iran + Kölner Gendersternchen

Provokation zum Tag

Wilhelm und Hildegard Staehle (1877-1945)

Informationen aus: Peter Steinkamp: Oberst Wilhelm Staehle. Hilfe für Verfolgte durch den Kommandanten des Invalidenhauses und seine Frau, in: Wolfram Wette: Zivilcourage. Empörte, Helfer und Retter aus Wehrmacht, Polizei und SS, Fischer Taschenbuchverlag Frankfurt/M 2. Auflage 2006, 213-229 und: https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Staehle und: https://www.deutsche-biographie.de/gnd119547430.html#ndbcontent und: https://www.gdw-berlin.de/vertiefung/biografien/personenverzeichnis/biografie/view-bio/wilhelm-staehle

Er war ein Soldat, der in sehr vielen Bereichen eingesetzt war. Er kämpfte in China, im Zusammenhang des Boxeraufstandes in einer Strafexpedition, kämpfte im 1. Weltkrieg (wurde verwundet), wurde Nachrichtenoffizier, arbeitete in der Abwehr, knüpfte viele Kontakte mit dem Ausland, die später von Nutzen waren. 1919 wurde der Spartakusaufstand niedergeschlagen. (Seine Tätigkeit im Blick der Anklage gegen Heinrich Wandt wird mir nicht ganz klar.) 1928 heiratete er Hildegard, eine von einem Offizier geschiedene Frau, trat aus dem Heer aus. 1934 wurde er von der Luftwaffe als Ergänzungsoffizier aufgenommen.

Schon 1933 sah er in dem Nationalsozialismus „das Ende“. Er gehörte zur Bekennenden Kirche, hörte Predigten von Martin Niemöller, ging zu Heinrich Grüber, der eine Stelle leitete, die legal und illegal Menschen aus Deutschland führte, und sagte, dass er Juden versteckt hielt, die ins Ausland müssten. Er selbst setzte sich mit diesem für Verfolgte ein. 1937 knüpfte er Kontakte zu dem Widerstandkreis um Carl Goerdeler und wurde von einem katholischen Geistlichen, Professor Friedrich Erxleben (ein Freund Zuckmayers) in den regimekritischen Solf-Kreis eingeführt. Auch sein Jugendfreund Arnold Brill führte ihn in einen anderen Widerstandskreis ein, sodass er zu verschiedenen Widerstandsgruppen Zugang hatte. Er wurde 1939 als Kommandant der Invalidensiedlung und somit auch des Militärwaisenhauses eingesetzt. Hier und durch Kontakte kannte er viele Verstecke, in denen Menschen, die vor dem Regime flüchteten untergebracht wurden. Seine Frau und er waren sehr aktiv – es ging auch um Nahrungsmittelbeschaffung. In dem Beitrag von Steinkamp werden zwei Menschen genannt, die durch den Einsatz beider Gefahren entronnen sind. Diese Suche nach Nahrungsmitteln führte beide auch in die Niederlande und nach Österreich. Durch seine Mutter konnte er Niederländisch und knüpfte Kontakte zum Widerstand in den Niederlanden. Sein Ziel war es, herauszufinden, wie eine Zusammenarbeit mit dem Ausland möglich ist, wenn Hitler durch ein Attentat beseitigt wurde.

Im Zuge von Ermittlungen gegen den Solf-Kreis wurde er 1944 verhaftet und vernommen. Im Zuge des Attentats vom 20. Juli wurden die Vernehmungen durch Folter verschärft. Seine Frau wurde ein paar Wochen später verhaftet. Die Verhandlung vor dem Volksgerichtshof wurde verschoben, weil Freisler durch einen Luftangriff ums Leben gekommen war. Dennoch wurde er am 16. März 1945 zu zwei Jahren Haft verurteilt. Er wurde einen Monat später von SS-Männern zusammen mit anderen aus der Zelle geholt und erschossen. Ebenso wurde seine Frau, die im KZ Ravensbrück inhaftiert war, verurteilt. Sie hat nach dem Krieg im Osten mit die CDU gegründet und sich gegen Faschisten eingesetzt. Sie starb im Dezember 1945 von der Haft geschwächt an einem Autounfall.

*

Das sind nur ein paar Infos. Diese dürren Worte zu beider Biografien lassen ahnen, wie viel Mut und Phantasie Menschen aufbringen mussten, um dem Regime Widerstand entgegenzusetzen, um ein wenig Menschlichkeit der Unmenschlichkeit entgegenzustellen. Soweit ich weiß ist von ihnen nicht viel niedergeschrieben worden, sodass man sie nicht besser einordnen kann. Es wird auch deutlich, dass in solchen Zeiten möglichst wenig geschrieben werden durfte, um nicht andere und sich selbst in Gefahr zu bringen. Und das, was vor der Zeit des Mutes für deren Leben bestimmend war, wird auch nicht deutlich. – denn mir stellt sich die Frage: Wie geht er mit seiner Vergangenheit um? War sie der Motor dafür, nun widerständig zu handeln? Erkennbar ist nur, dass es auch in seiner militärischen Laufbahn aus verschiedenen Gründen Brüche gab. Zu ahnen ist: Menschen machen in ihrem Leben verschiedene Phasen durch; die letzte Phase führte dazu, aus dem Glauben heraus mutig Menschlichkeit zu leben.

(N)GOs im Blick

Bei so manchen (N)GOs läuft die staatliche Förderung vermutlich bald aus: https://nius.de/politik/news/wir-stellen-das-programm-grundsaetzlich-neu-auf-familienministerium-laesst-foerderung-von-200-ngos-auslaufen Das dürfte Zoff unter den Linken geben – da müssen sich diejenigen, die sich dem Wohl der Bürger verantwortlich fühlen, warm anziehen, diesen Zoff ausstehen zu können. Aber: Es wird wohl kaum Zoff geben, dazu werden die Verantwortlichen wohl zurückweichen und versuchen, irgendwie Liebkind Linker zu sein. Irre ich mich? Die Zukunft wird es zeigen.

Keine NGO – es geht im GIZ: Ich wüsste gerne, wie das gerechtfertigt wird, dass ein Viertel von 188 Millionen, die für Afghanen bestimmt waren, in den Verwaltungsapparat fließen. Wenn man den Artikel liest, muss man daran denken: Nur keinen Neid, das bezahlen ja die Steuerzahler! https://apollo-news.net/477-millionen-euro-strukturkosten-wie-ein-spd-gefhrter-staatskonzern-mit-der-afghanen-aufnahme-geld-verdiente/ Hier begegnet uns als Hessen ein alter Bekannter an der Spitze: Thorsten Schäfer-Gümbel. Ein Gruß geht raus.

Linke und Selbstbestimmung

Linke und Selbstbestimmung – ein sonderbares Geschwisterpaar. Wenn die Selbstbestimmung links bestimmt ist: dann klappt es mit beiden wunderbar. Ist allerdings die Selbstbestimmung nicht links bestimmt, dann gibt es ständig Zoff. Das betrifft nicht nur Linke und Juden. Aber auch – das wird wieder einmal bestätigt: https://nius.de/gesellschaft/news/antisemit-der-woche-linksjugend-politiker-erik-uden-spricht-juden-das-recht-auf-selbstbestimmung-ab

Fake News Macher muss Fake News bekämpfen

Das ist immer gut, wenn Fake News Macher dazu eingesetzt werden, Fake News zu bekämpfen. Vor allem dann, wenn es darum geht, böse politischen Gegnern auf die Finger zu kloppen. Aber bei einem selbst sind das keine Fake News, sondern ist das die große Kunst, Geschichten zu erzählen, oder die Kunst, Menschen zu führen – auf jeden Fall gut. Anders als bei den anderen fake News Machern.

Die Alten kannten das schöne Sprichwort: Den Bock zum Gärtner machen. Böcke gibt es nicht mehr so viele, aber dafür kann man heute sagen: den Fake News Bekämpfer zum Fake News Macher zu krönen.

Ansichtssache, angestoßen von dem Thema: https://nius.de/politik/news/correctiv-200-000-euro-steuergeld-kampf-gegen-desinformation-trotz-gerichtsurteil

Nuhr

Habe schon lange nicht mehr auf Nuhr hingewiesen. Hier möchte ich es mal wieder tun: Hier

Corona-Kämpfe

Es geht weiter mit den zwei unterschiedlichen Beurteilungen der Corona-Impfstoffe und Impfungen. Und es wird auch immer so weiter gehen, vermute ich, bis diejenigen nicht mehr das Sagen haben, die für die Verbreitung und Zwänge verantwortlich waren. Ich will ja nichts vorweggreifen – aber spannend ist die Auseinandersetzung schon. Und es kommt mal wieder der Gedanke auf: Die Wissenschaft gibt es nicht, weil es immer unterschiedliche Interpreten gibt. Ich sprach nicht über das Thema Klima und CO2, sondern Corona.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://nius.de/politik/news/corona-enquete-impfstoffe-streit-lauterbach-sterz und: https://apollo-news.net/bei-enquete-kommission-lauterbach-raeumt-ein-dass-die-impfpflicht-politisch-motiviert-war/

Regierungen und Geld

Die Ampel 1.0 verprasste das Geld wegen der Rot-Grünen Hobbys. Die Ampel 2.0, die keine Ampel ist, sondern eher Albanienfarben hat, macht weiter, bricht zumindest nicht kolossal mit den ideologischen Hobbys der Ampel 1.0.

Ich schrieb es schon häufiger: Wenn Politiker das Geld für irgendwelches ideologisches Gedöns verprassen, dann kann man auch nicht einsehen, dass man mehr Steuern zahlen muss oder andere Erhöhungen ertragen muss. Erst sollen die mal ihre Politik entideologisieren und dann kann man weiter reden. Zudem finde ich, man muss die Ukraine maßvoll unterstützen, wenn es um Wiederaufbau und Halten der Grenzen geht. Darauf muss sich auch die Diplomatie konzentrieren. Kein Zurückerobern, keine militärischen Aufrüstungen. Alles andere ist Humbug und Geldfresserei.

Diejenigen, die in politischen (N)GOs herumwirken, die sollen fortgebildet werden, damit sie in produktiven Berufen Fuß fassen. Die BürokratieStellen müssen abgebaut werden – behalten werden dürfen nur die notwendigen Stellen. Damit sind extrene Dienstleister zu beauftragen. Das Aufblähen der Ämter auf allen möglichen Gebieten ist nur teuer und hilft letztlich nicht den unterbesetzten Stellen. Es ließe sich so manches machen, wenn die Verantwortlichen nur ideologische Spannungen überwinden könnten und statt sich von Ideologie von dem leiten ließen, was unserem Land gut tut.

Zudem sei auch bei all diesen Plänen der Regierung bedacht, dass die Infos auf Menschen trifft, die ihren Arbeitsplatz verloren haben, die sowieso mit dem Geld kaum über die Runden kommen. Nicht die Reichen dürfen Maßstab sein für Steuereinnahmen, sondern die Armen.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://nius.de/politik/news/hinter-verschlossenen-tueren-regierung-arbeitet-an-steuererhoehungen-und-reformen Dazu auch: PR vor der Wahl: Reformen sollen kommen – aber wirklich PR oder beängstigend? https://www.youtube.com/watch?v=XYMJg1_Ujl0

Ach ja, Unabhängige sind nicht so gerne gesehen. Ist klar. Herrscher brauchen eher Zustimmer als Kritiker, denn das fördert das Ego.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/dreister-angriff-auf-kritische-wirtschaftsinstitute-wer-schadet-hier-der-demokratie-herr-hoffmann/ und: https://apollo-news.net/zweckentfremdung-klingbeil-ignorierte-mahnungen-des-bundesrechnungshofs-monatelang/

Machtdemonstrationen

Die wissen, wie man seine Macht demonstriert und den Aufnahmeländern einerseits links-grünen Jubel auslöst – oder aber auch Erschrecken bei anderen, Freiheit Liebenden: https://apollo-news.net/zehntausende-feiern-ramadan-ende-in-wien-groaufgebot-der-polizei-im-einsatz/

Und so kann es kommen, dass Menschen des Landes bedroht werden, denn Allahu Akbar Geschrei ist nicht unbedingt als eine freundliche Begrüßung bekannt. Und die Herrschaften glauben wirklich, dass sie, wenn sie AllahuAkbar schreien, gegen Islamfeindlichkeit protestieren? Sie fördern sie nur – aber Feindlichkeit wird von manchen schon gefühlt, wenn man sie nur kritisiert. Ein verängstigter Premier und ein Verharmloser der Situation – ist der der richtige Mensch an verantwortlicher Position? Und solche Schreier sind es, die aus meiner Sicht Islamfeindlichkeit fördern, aber nicht nur die Schreier, sondern auch die Machtdemonstrierenden gegen die Aufnahmeländer: https://apollo-news.net/unter-allahu-akbar-rufen-premierminister-albanese-whrend-ramadan-fest-in-moschee-angegangen/

Und auch in London gab es solche Machtdemonstration – diskutiert wird die Besetzung öffentlicher Plätze im Zuge dieser Machtdemonstrationen: https://nius.de/ausland/news/massengebet-muslime-trafalgar-square-grossbritannien-islamisierung

InternetRecht – Deutschland hinterm Mond?

Wenn es um Gewalt in der Ehe geht und darum, Unrecht im Internet zu bekämpfen hinkt Deutsches Recht hinter dem Spanischen hinterher? Das wird zumindest hier in dem grauslichen Fall (Unschuldsvermutung!) Ulmen gesagt. https://www.youtube.com/watch?v=XYMJg1_Ujl0 und: https://nius.de/medien/news/collien-fernandes-zeigt-christian-ulmen-an-virtuelle-vergewaltigung-identitaetsdiebstahl Menschen, die so etwas machen – unabhängig von dem Fall – sind vermutlich bis ins tiefste Wesen hinein moralisch krank. Das Thema wurde auch in der Tagesschau vom 20.3. aufgenommen – dort wurde gesagt, dass Ministerin Hubig in der nächsten Woche ein Gesetz vorlegen möchte, um Frauen – ich hoffe insgesamt Betroffene – zu schützen. Zudem wundert mich, wie schnell die Tagesschau reagiert und das als erstes Thema in der Sendung bringt – weil es sich mit dem Opfer um eine Mitarbeiterin des NDR handelt? Zudem: Dass Hubig schon für die nächste Woche ein Gesetz ankündigt, wundert mich auch. Das klingt nach konzertierter Aktion. Was nicht schlecht ist, wenn es Menschen dient, die entsprechend sozial misshandelt werden. Aber irgendwie wundert mich alles – was wird politisch bezweckt?

Zu dem Thema „virtuelle Vergewaltigung“ – und das gibt es häufiger? Neue Form der Strafbarkeit – in der digitalen Welt mehr kriminelle Handlungen als in der analogen Welt – und das muss man berücksichtigen lernen https://www.youtube.com/watch?v=qX5dCEJw3b8

Grüne und ihre Windräder

Es ist unfassbar, dass die Grünen auf den obersten Ebenen nicht verstehen, was für einen Unfug sie erzählen, wenn sie sagen: Hätten wir nur die Energiewende vorangetrieben, wäre uns Öl und Gas aus dem nahen Osten nicht mehr wichtig. Soweit ich mitbekommen habe, können Windräder usw. überhaupt nicht hergestellt und transportiert werden ohne die fossilen Energien. Ich lasse mich ja gerne vom Gegenteil überzeugen – aber ohne diese geht es nicht. Nun denn, das scheinen auch andere so langsam zu verstehen. Sie versuchen nun verzweifelt diese Notlage auszunutzen, um ihre ideologischen Ziele voranzutreiben. Aber das ist Augenwischerei.

Zu dem Thema Windräder, die sich nicht mehr rentieren: https://www.youtube.com/watch?v=qX5dCEJw3b8

Martenstein: Experte über Experten

Dazu: https://www.youtube.com/watch?v=lqgAWtNKrJU Reminder an (nicht vergangene) alte Zeiten: Marxismus ist keine Meinung – Marxismus ist Wissenschaft. Und so sucht man sich Experten raus, die einem passen – und die sind dann in ÖRR meistens Regierungskonform.

Interview mit Bolz

Dazu: https://www.youtube.com/watch?v=l5vCl8_WC-k

Thema z.B.: Islamisierung Deutschlands – sie vorantreiben; ich frage mich: wer kann denn irgendwas aus islamischer Religion auf unsere Tradition, in unsere Gegenwart übertragen wollen? Es gibt einen Hang zur Gesetzlichkeit, weil viele von der Freiheit überfordert sind. Aber kann unsere Gesellschaft das wirklich wollen? Dagegen kämpfte übrigens schon der Apostel Paulus, gegen die freiwillige Unterwerfung unter die Gesetzlichkeit in dem Sinn, dass alles bestimmt wird, mir Entscheidungen abgenommen werden. Bolz meint, wir können den Jugendlichen kein Identifikationsangebot machen. Wir drängen aufgrund dieses nicht vorhandenen Identifikationsangebots die Zugekommenen in ihre Tradition zurück.

Sehr gut auch über Habermas: Von der Bewusstseinsveränderung anderer durch Linke hin zur Kommunikation. Aber eben: Er hat linke Ideen organisiert, dadurch mächtig gemacht, so Bolz – spannend finde ich das, was ich an Habermas immer kritisierte, dass Menschen guten Willens sich hinsetzen müssen, und zu einem Konsens kommen sollten. Wer sind die Menschen guten Willens – und wer bestimmt das, war immer mein Problem. Ich hatte nicht durchschaut, dass es darum ging, Linke als Menschen guten Willens anzusehen, die dann natürlich idealerweise zu einem Konsens kommen können (lustig ist natürlich, dass das ein Idealbild ist, wenn man an die unterschiedlichsten Linken Gruppierungen denkt, die einander befehden – lustig mit Blick auf den traurigen Fall von Stalin und Trotzky). Dieser Schwerpunkt wird daran sichtbar, dass Habermas den differenzierten wissenschaftlichen Blick nicht mitging, wenn es darum geht, die Vergangenheit differenzierter in den Blick zu bekommen, anstatt aus linker Sicht alles zu beurteilen. Es ging auch Habermas um die Diskurshoheit der Linken über alle, die eben nicht links waren. Das ist laut Bolz an dem Historikerstreit erkennbar. Spannend auch das zum „Kommunikativen Handeln“ Gesagte. Sprache handelt – Sprache verletzt irgendjemanden (Thema Woke). Über die Sprache wird also Macht ausgeübt (- aber eben nicht nur die Verletzenden tun das, sondern eben auch die, die sich verletzt fühlen und damit dann, weil sie es zur Sprache werden lassen, verletzen. Aber das ist dann das gute Verletzen, weil es die Welt zum Woken Weltbild verändern will?).

Eine Anmerkung: Habermas ging es ja auch um Ethik – Diskursethik, um gesellschaftlichen Konsens. Den wollte er aus linker Perspektive erreichen. Heute merken Linke, dass dieser durch Machtpolitik herbeigeführte Versuch eines linken Konsenses nicht mehr funktioniert. Darum sind sie so sauer – und zwar auf allen Ebenen. Die ganzen politischen (N)GOs, die von den links-grünen Politikern finanziell unterstützt wurden, sollten mit Hilfe der Steuergelder die Menschen erziehen im Sinne linker Weltanschauung. Und das klappt nicht, weil die gesellschaftlichen Strömungen vielfältiger sind. Darum werden sie wepsig, weil sie merken, in der Gesellschaft gibt es Strömungen, die sich nicht durch Drohungen unterwerfen lassen. Die Sehnsucht nach eines gesellschaftlichen Gleichschritts unter linker Prämisse wird durchkreuzt von anderen Weltanschauungen und natürlich von der Religion. Habermas und Papst Benedikt XVI. diskutierten 2004 ja miteinander, und da traten eben schon die unterschiedlichen Sichtweisen deutlich heraus. Dennoch musste sich Habermas einiges an Kritik von linken und antichristlichen Seiten gefallen lassen.

Iran

Ich weiß nicht – aber eine Bodenoffensive Israels könnte zu einer massiven Niederlage führen. Der Iran ist ja immens groß, auch mit Blick auf die Bevölkerung. Wenn die Bevölkerung aus Angst nicht mitmachen sollte, laufen sich die Soldaten zu Tode. Das ist viel zu gefährlich auch mit Blick auf Einkesselungen. Von daher: Lese ich das nur mit Erschrecken. Iraner sind keine Palästinenser.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/krieg-gegen-die-hisbollah-jetzt-greift-israel-zum-todessto/

Kölner Gendersternchen

Das muss man der Kölner Uni schon lassen: die sind Hartnäckig. Manche verrennen sich auf Steuerzahlerkosten – aber hartnäckig sind sie schon. https://apollo-news.net/neuer-genderleitfaden-der-uni-kln-mahnt-zum-gendersternchen/

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Nichts klappt mehr so richtig – Arbeitsmoral

Viele wundern sich, dass es im Land nicht mehr klappt.
Aus meiner Sicht ist das auch eine Folge der Abwendung vom christlichen Glauben.
Denn dieser hat eine ganz besondere Arbeitsmoral im Blick
und auch mit Blick auf das Tragen von Verantwortung hat er Besonderheiten:

Wir arbeiten nicht für uns selbst
sondern vor Gott für andere.
Wir sind nicht von unseren Launen abhängig,
sondern abhängig vom Willen Gottes.

Es geht nicht (in erster Linie) um:
Selbstverwirklichung,
Karriere,
Geld,
Ansehen,
Work-Life-Balance,
Harmonie,
Arbeitsvertrag,
Sinnsuche.

Es geht darum:
Gott beruf-t mich zu dem Dienst.
Er begabt mich zu bestimmter Arbeit.
Er ist der Sinn des Lebens – nicht die Arbeit,
trägt Arbeit zum Sinn bei, ist das schön.
Mit Gott wird die Arbeit angegangen,
mit Gott wird die Arbeit vollbracht,
mit Gott wird die Arbeit beendet.

Und viele müssen einfach arbeiten,
tun, was sich ihnen bietet,
um sich und die Familie ernähren zu können.
Arbeit ist keine masochistische Selbstbestrafung,
aber häufig auch unangenehm und sehr schwer.
Es gilt im christlichen Leben:
Mit Gott wird die Arbeit angegangen,
mit Gott wird die Arbeit vollbracht,
mit Gott wird die Arbeit beendet.

Und so ist zu fragen:
Was tut mir,
was tut meiner Familie,
was tut meinem weiteren Umfeld,
was tut der Gesellschaft gut –
und: Was ist notwendig?
Was ist Gottes Wille?

*

Ein paar Anmerkungen zum Neuen Testament: Kolosser 3,23: Was ihr auch tut, das tut von Herzen dem Herrn und nicht den Menschen.
Ist Gott der Chef, dann ist man auch ehrlich, fair, verantwortungsbewusst, nicht korrumpierbar – das auch dann, wenn andere Menschen nicht hinschauen. Arbeiten um abzugeben, finden wir zum Beispiel im Epheserbrief 4,28. Und so ist auch Jesus gegen das Arbeiten, dass nur einheimsen will und die Arbeit nicht in größere Kontexte einbettet (Lukas 12,16-21). Aber eben auch: Arbeiten nicht, um sich zu zerstören – darum Sabbat/Sonntag arbeitsfrei. Jesus legt viel Wert auf das Hören des Wortes Gottes, weil Arbeit nicht der Lebenssinn ist (Lukas 10,38-42). Die Arbeit wird eingebunden in den Dienst Gottes – nicht in dem Geldgieren (Lukas 16,13). Jesus hat freilich eine gewisse Tendenz, die Arbeit zu relativieren – aber nicht wegen Faulheit, sondern wegen des Dienstes für Gott (Matthäus 6,33). Und gegen Ausbeutung hören wir: 5. Mose 25,4 – aufgegriffen von Paulus 1. Korinther 9,9 und s. 1 Timotheus 5,18.

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