Wahrheit macht frei

Die Wahrheit wird euch frei machen,
sagt Jesus Christus (Johannes 8,31f.).

Die Lüge macht nicht frei.
Der Druck macht nicht frei.
Sorgen machen nicht frei.
Pläne machen nicht frei.
Gedanken machen nicht frei,
Gruppen machen nicht frei
Geld macht nicht frei.

Die Wahrheit wird euch freimachen.
Die Wahrheit des Wortes Jesu macht frei,
denn die Worte Jesu lassen die Wahrheit erkennen.
Die Worte Jesu lassen Gott, ihn selbst und den Geist erkennen.

Wovon befreit die Wahrheit?
Vom Mitlaufen mit herrschenden Meinungen und Zwängen,
vom kollektiven Irrtum und falschen Zielen,
dem wirren Denken über sich selbst, über Gott.
Die Freiheit führt zum Vertrauen in Gott,
zu einem freien Leben in dieser Freiheit.


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Provokation zum Tag + Le Chambon-sur-Lignon + BenzinErhöung usw. + CDU ausgewirtschaftet + Furchtbar naiv / Social Media Verbot + Differenziert denken + Für chinesische EU-Busse zu groß + Gegen das Leben + Sicherheitspartnerschaft / Brandmauer + Falscher Migrant + Vergewaltigung: Vertuschungsskandal in Berlin + Solga + Senegal – Geld von Deutschland / Banjul Menschenrechtserklärung + Islamismus + Wer den Job nicht macht: feuern + ÖRR – mal wieder Fakes

Provokation zum Tag

Le Chambon-sur-Lignon

Man lernt doch immer wieder neue wunderbare Menschen kennen, Menschen, die dem Wort Mensch – als Ebenbild Gottes – gerecht werden.

Hinweisen möchte ich auf https://museeprotestant.org/de/notice/chambon-sur-lignon-3/ Das ist ein berühmtes Dorf in Frankreich, das sehr viele Geflohene während der Zeit des Nationalsozialismus und davor (schon Flüchtlinge zur Zeit der Französischen Revolution bzw. Bergwerkskinder) aufgenommen / versteckt hat – neben anderen Dörfern in der Gegend. Und zwar haben nicht nur Einzelne geholfen, sondern es war eine Angelegenheit des ganzen Dorfes/der Gegend. Die Bewohner waren überwiegend Hugenotten, die sich an ihre eigene gefährdete Situation vor Jahrhunderten erinnerten. Wesentlich waren die Pfarrer André Trocmé, Edouard Theis, die Augenärztin Dora Rivière – und andere in dem oben genannten Artikel Genannte.

(https://de.wikipedia.org/wiki/Andr%C3%A9_Trocm%C3%A9 und: https://www.jfr.org/rescuer/theis-pastor-edouard und: https://fr.wikipedia.org/wiki/Dora_Rivi%C3%A8re

BenzinErhöhung usw.

Wir nehmen so manches mit Befremden wahr. Ist eigentlich die Benzinerhöhung so eine Art Test, wie weit man als Regierung gehen kann – und die Leute fahren dennoch Auto? Und was freie Handelswege betrifft: Da könnte hier und da der Gedanke im Hirn herumspuken: Wir mischen uns doch nicht ein! Wenn die Wirtschaft auch kaputt geht – CO2 wird eingespart. Außerdem können diejenigen, die uns diese Sperre eingebrockt haben, auch auslöffeln. Unsere Wirtschaft leidet zwar darunter – aber wir waschen unsere Hände in Unschuld. Und von den Russen Öl – lieber lassen wir unsere Wirtschaft runterrauschen. Das geht runter wie Öl in den Öhren von Klimatisten und ihren Hörigen.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://nius.de/politik/news/friedrich-merz-neue-weltordnung-deutsche-interessen-persischer-golf-horst-koehler

CDU – ausgewirtschaftet

Bislang hatte der ein oder andere Bürger gedacht, dass die CDU eine gewisse Kompetenz in Wirtschaft hat und darin, das nationale Interesse zu vertreten. Diese Regierung zeigt: Ätschebätsche – das war einmal. Jetzt ist´s nicht mehr. Allen hehren Wörtern und Reden und Phrasen zum Trotz.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://nius.de/wirtschaft/news/volkswagen-mckinsey-werke-schliessung-sparprogramm-2026

Interessant: https://apollo-news.net/ex-vw-chef-mller-warnt-deutschland-auf-dem-weg-zu-einer-ddr-2-0/

Furchtbar naiv / Social Media Verbot

Mit Blick auf Social Media, mit Digitalisierung, mit Sicherheit im Internet sind unsere Herrschaften doch furchtbar naiv. Ich selbst hoffe freilich auch immer, dass ich nicht hereinfalle. Aber man denkt sich als Laie so: Die da oben haben Ahnung – und fallen nicht rein. Aber, was soll man sagen, Man wird ständig eines Besseren belehrt. Und schön, wenn man dann den Russen die Schuld in die Schuhe schieben kann für die eigene Unvorsichtigkeit. Oder Trump oder die Rechten oder was weiß ich, wer gerade modern ist. Wenn man ein haus mit offenen Türen hat, kann man auch nicht dem Dieb die Schuld geben, sondern so ein Quäntchen Schuld hat man dann möglicherweise auch.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://nius.de/nachrichten/news/loringhoven-cyberangriffe-signal-whatsapp-ehemaliger-bnd-vize-russische-hacker-phishing-attacken

Social Media – noch Mal zum Social Media- Verbot für unter 16-jährige. Dass die Forderung im Wesentlichen Populismus ist, dürfte vielen klar sein, um an bestimmte politische Ziele heranzukommen, an die man sonst nicht käme. Aber darum soll es mir jetzt nicht gehen. Ich sage immer, dass man die Eltern mehr zur Verantwortung ziehen sollte. Aber inzwischen ist mir auch hierin deutlich geworden: Wenn beide Elternteile 8 Stunden arbeiten, dann sind Kids viel allein zu hause. Und wenn dann Eltern abgeschafft nach Hause kommen, haben sie nicht immer den nerv dazu, sich intensiv um ihren nachwuchs zu kümmern. Kurz gesagt: Durch das System sind Eltern nicht in der Lage, sich mehr um die Kinder zu kümmern.

Das heißt: Es muss etwas grundsätzlich geändert werden, damit Eltern mehr Möglichkeiten haben, sich um die Kids zu kümmern. Das ging ja früher auch. Das ist natürlich immer weniger politisch erwünscht, alle sollen arbeiten, bis ihnen die Puste ausgeht, das tut der Wirtschaft und den Steuern gut. Dann kleckert man ein bisschen an der Oberfläche herum, und will die Plattformen zur Verantwortung ziehen bzw. irgendwelche nicht durchführbaren Gesetze erlassen – zur Beruhigung des sonderbaren Gewissens.

Das ist viel leichter, als das System so umzugestalten, dass es den Menschen gerecht wird.

Und viele Politiker blasen populistisch (negativ gemeint) ins selbe Horn, damit auch die Letzten noch überzeugt werden von der ungroßartigen Idee, die sie zurzeit als Sau durchs Dorf treiben (natürlich eine vegane aus Marzipan?).

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/kinder-schtzen-justizministerin-hubig-beschwrt-schnelles-social-media-verbot-fr-jugendliche/ Zu dem Thema: https://www.youtube.com/watch?v=rYm7zPUXDTU

Differenziert denken

Wolffsohn hat laut diesem Beitrag ein Buch über Karajan geschrieben, dass er ein Formalnazi aber kein Gesinnungsnazi war. Darum wird er von antifaschistischen Mitläufern angegriffen. Der Humor blitzt aus dieser Aussage. Aber ich denke auch, dass es darum geht, Menschen differenziert darzustellen. Die Frage ist eben auch die, die in dem Beitrag gestellt wird: stabilisiert nicht auch ein Künstler ein tyrannisches System, indem er sich anpasst? Sind Opportunisten – kann man wahrscheinlich auch nicht verallgemeinern – System stabilisierend? Es werden vier Kategorien der Schuld aufgezählt: kriminelle, politische, moralische, metaphysische Schuld. Insgesamt ein spannendes Interview.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://nius.de/schuler!-fragen,-was-ist/news/prof-michael-wolffsohn-ueber-star-dirigent-herbert-von-karajan-er-war-kein-gesinnungsnazi

Für chinesische EU-Busse zu groß

Ich sage „chinesische EU-Busse“, weil die Chinesen eben laut EU-Erlaubnis den Raum für Busfahrer mit einer Körpergröße von 172-178 cm bauen. Und da können dann Busfahrer von der Größe von über 190 nicht besonders gut und verantwortungsbewusst fahren. Und so gibt es in Norwegen für einen Busfahrer ein großes Problem. https://apollo-news.net/fahrerkabine-von-china-elektrobus-zu-klein-busfahrer-droht-nach-45-jahren-das-karriereende/

Gegen das Leben

Ich kann mir vorstellen, dass solche Schreie von gebärenden Frauen auch körperlich-psychisch Probleme bereitet. Aber das ist das Leben! Und so versuchen manche das Leben auszuschließen. Nicht berührt werden von dem, was Leben bedeutet. Mich wundert, dass es keine Kompromisse gegeben hat, baulicher Art oder ähnliche, sondern nur: Schließung. Und warum Schließung? Weil man befürchtete, ein Gericht könne es als Geburtshaus schließen lassen. Also wieder einmal: Vorauseilender Gehorsam.

Die Normalität wird zur Anormalität erklärt.
Das ist Kennzeichen vieler Aktivisten verschiedenster Ebenen.
Das Menschliche, Allzumenschliche wird bekämpft.
Kennzeichen für eine sterbende Gesellschaft,
wenn nicht so langsam Normalität eintritt.
Früher bekämpfte man und tabuisierte man Sterben und Tod.
Heute betrifft es Gebären und Leben.

Sicherheitspartnerschaft / Brandmauer

Das ist ein Zeichen dafür, dass sich langsam aber sicher etwas in unserem Land ändert – erzwungenermaßen ändert. Wenn Menschen sich nicht mehr sicher fühlen, versuchen sie etwas zu tun, damit das Gefühl der Sicherheit zurückkommt. Anstatt das zu kritisieren, sollten die Verantwortlichen sich fragen: Woher kommt das? Vor allem aber spannend, dass sowas in Brandenburg allgemein möglich ist, aber in diesem Fall die CDUler in der Spitze sich die Stadtverordneten der CDU zur Brust nehmen wollen. Anstatt dankbar zu sein, dass das im Rahmen dessen, was in Brandenburg rechtlich erlaubt/geboten? ist, durch Bürger umgesetzt wird.

Und was die großen tun, die EUler, das dürfen die auf kleiner Ebene nicht tun? Verantwortung tragen heißt die Devise, zum Wohl der Menschen: das auf hoher politischer Ebene und auf niedriger politischer Ebene. Aber Verantwortung tragen wurde von Ideologie Herumposaunern sehr verdrängt.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/einfach-mal-ausprobieren-afd-und-cdu-beschlieen-brgerpatrouillen-in-hennigsdorf/ und: https://apollo-news.net/ueber-die-brandmauer-hinweg-evp-soll-mit-afd-an-eu-migrationsgesetz-gearbeitet-haben/ und: https://www.youtube.com/watch?v=zdcOkkhf_6I

Ja, das Schöne ist, dass sich andere Länder von den deutschen Regierungen emanzipieren und nicht jeden ideologischen Unfug mitmachen. Sie wittern freilich auch, Deutschland wirtschaftlich überholen zu können. Das Ziel, dass schon vor vielen Jahren formuliert wurde.

Falscher Migrant

Das sind in den Augen der wahren Migranten diejenigen, die sich in der Gesellschaft anpassen. Die haben im normalen Leben nicht viel zu lachen, weil sie von den selbsternannten wahren Migranten massiv angegriffen werden. So geht es auch Schwarzen, so habe ich gehört, die nicht ständig beklagen, dass sie rassistisch angegangen werden. Das sind dann die angepassten Schwarzen – aber an die Falschen angepassten Schwarzen. Schwarze sollen sich nicht an die Gepflogenheiten in Deutschland anpassen, sie sollen sich an denen anpassen, die in allem irgendwie Rassismus erkennen. (Es ist nicht zu leugnen, dass es Rassismus gibt – aber dieses Thema in den Vordergrund zu stellen wird laut dieser Schwarzen der Realität nicht gerecht. Sie kritisieren übrigens auch die Geschichtsklitterung, dass Schwarze in Afrika keine Sklaven hielten usw.) Ich habe ein Hang dazu, Minderheiten, die realistisch sind, zu bewundern, die trotz der massiven Kritik von welchen Mehrheiten auch immer nicht aufgeben, die nicht sämtlichen Propagandisten auf den Leim gehen und sich von jeder Emotionalität unterbuttern lassen. Das liegt in meiner Natur, wahrscheinlich.

Nun denn – getriggert zu dieser Aussage hat mich dieser Beitrag: Fleischhauer/Blüchel https://www.youtube.com/watch?v=2yxeu28VIu4

In diesem Gespräch geht es auch um das Problem des deutschen Sonderwegs. Wir haben als Jugendliche eingebläut bekommen, dass deutsche Sonderwege immer ins Unglück führen – kenne ich auch noch – und dann führen die Grünen ein, dass Deutschland Sonderweg gehen muss mit Blick auf Klima und Abschaltung von AKWs – also ein Widerspruch in sich selbst. Aus meiner Sicht: der deutsche Sonderweg ist mal wieder Schizophren, Dank der Grünen und all derer, die da mitmachen, SPDler und CDUler: Klima schützen, indem Klima schützende Technik dem Boden gleich gemacht wird. Genau, was Merz dann sagte, nachdem von der Leyen den Ausstieg aus AKWs als Fehler bezeichnet hat, ist das – Fleischhauer nennt das – Traurigste, was ein Buka ever gesagt habe. Ich würde das nicht nur traurig nennen. Es ist fatal. Wie das Beispiel von Fleischhauer verdeutlicht: Wir fahren mit karacho auf die Wand zu und bremsen nicht, weil wir das halt so entschieden haben.

Auch das Thema Zitelmann, der wegen Kuriosem angezeigt wurde, wurde angesprochen – ich hatte das Thema auch schon im Blog angesprochen.

Mit Blick auf Weimer: echt? Das ist ja sowas von kurios! Wie Fleischhauer sagt: Auch wenn das Auge der Justiz auf uns gerichtet ist, wir sind der Wahrheit verpflichtet.

Und ich würde auch sagen: Wenn wir im Alltag jemanden Dämliches dämlich nennen, dann dürfen wir auch dämliche Verhaltensweisen in der Politik dämlich nennen. Vor allem dann, wenn es begründet werden kann.

Vergewaltigung: Vertuschungsskandal in Berlin

Auch dieses Thema hatte ich im Blog – diesen ungeheuerlichen Fall. Hier eine Vertiefung durch Rainer Wendt: Genau, nicht die Täter müssen geschützt werden, die Opfer. Und was sich da in diesem Berliner Bezirk und darüber hinaus manche an Grausamkeiten leisten, ist unsäglich. Ja, es ist wohl ein strukturelles Problem, wie wir erfahren. Parteileute leiten die Behörden, ohne irgendwelche Ahnung und Qualifikation: https://www.youtube.com/watch?v=ACKFpR2D50s

Solga

Mit ihren Themen greift sie Wochenthemen auf: https://www.youtube.com/watch?v=q3k6TThD75U Das ist mir auch aufgefallen: das Rehaugen-Thema aus Baden-Württemberg machte in bestimmten Kreisen mehr Furore als die Vergewaltigung, die im vorangegangenen Abschnitt thematisiert wurde. Aber ich hatte das auch schon einmal: Es ist so grotesk, wie Ideologen agieren. Irgendwelche Nebensächlichkeiten werden aufgeblasen – haarsträubende Gewalttaten werden möglichst klein gehalten.

Übrigens frage ich mich inzwischen: Wo bleibt die Thematisierung der Epstein-Akten. Es ist – zumindest nehme ich das so wahr – irgendwie so grausam still geworden.

Senegal – Geld von Deutschland / Banjul Menschenrechtserklärung

Senegal bekommt Geld von Deutschland und beschließt ein Gesetz, das Strafen für Homosexualität verschärft. Und dann kommen sie natürlich wieder: die Denunzianten. Es ist doch überall dasselbe. Regierungen und die ihnen hörigen Denunzianten. https://www.youtube.com/watch?v=q3k6TThD75U

Das ist eben das Problem. Demokratie hängt mit Individualismus zusammen. Und die afrikanische Menschenrechtserklärung (Afrikanische Charta der Menschenrechte, 1981 verabschiedet in Banjul/Gambia) betont die Gemeinschaft, die kollektive Kultur. Die Frage ist freilich: Wenn individuelle Rechte missachtet werden, ob wir diesen Staaten noch Geld geben sollten. Aber die Geldgabe hat noch andere Zwecke – eben Nutzen für die Wirtschaft. Wenn aber gar nichts mehr davon vorhanden ist, wenn die Waage eindeutig zum Nachteil von unseren Vorstellungen abweichen, dann sollten die Gelder zu schade sein für solche Länder. Dazu s. https://blog.wolfgangfenske.de/2018/06/23/banjul-charta-menschenrechte-afrika/

Islamismus

Ich hatte das Thema, Islamismus unter jungen Muslimen – gegen Naivität in Deutschland: https://www.youtube.com/watch?v=kP5nTd_WY9E und: https://www.youtube.com/watch?v=59tWRIpySbU

Meine Sicht zum „latenten Islamismus“: https://blog.wolfgangfenske.de/2026/03/14/provokation-zum-tag-angriffe-auf-politiker-rueckwaertsgewandtheit-justiz-und-afd-fdp-politische-lage-anderssein-nicht-akzeptieren-feuerwehr-zu-schnell-gefahren/

Die Macht der Clans

Ein Interview: https://www.youtube.com/watch?v=HtUo8Q2D39g

Wer den Job nicht macht: feuern

Nein, nein, das trifft auf Politiker nicht zu – es sei denn, es wird gewählt. Aber da es nur Blockparteien gibt, fällt auch diese Möglichkeit, Politiker zu feuern, weg. Die werden nicht gefeuert. Von selbst gehen sie sowieso nicht.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://www.youtube.com/watch?v=3WmH4Fw4bC0

ÖRR mal wieder Fakes

Ärgerlich: https://www.youtube.com/watch?v=JRzmh76C4L4

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Maler 43: Adriaen Brouwer

Maler malen Motive ihrer Zeit. Ich finde es manchmal spannender als die Filme oder Fotos aus ihrer Zeit, weil die Malerinnen und Maler verdeutlichen, wie sie ihre Zeit gesehen haben. Das kommt bei alten Fotos und Filmen der Realität nicht so gut zum Tragen.

LebensVorstellung

Es sind nicht selten die Vorstellungen
von einem gelungenen, schönen, guten, erfolgreichem Leben,
die ein Leben erschweren, unzufrieden machen, niederdrücken.
Menschen, die ihren Lebensweg aus Gottes Hand nehmen,
haben eine andere Perspektive:
Es geht nicht um ein äußerlich gesehen gutes Leben –
es geht darum, um ein Leben aus Gottes Hand zu führen.

Der Blog wird heute nur unvollständig bleiben.

Lieder

Wenn viele dieser Lieder auch in unserem Land nicht ganz so bekannt sind, weltweit sind sie es durch die britische Vergangenheit.

John Steinbeck / Johann Adolph Großsteinbeck

Über den Großvater von John Steinbeck, Tischler Johann Adolph Großsteinbeck (1832-1913), heißt es auf Wikipedia:

„Am 1. Juli 1854 heiratete er in Palästina die amerikanische  Missionarstochter Almira Anne Dickson (* 2. Okt. 1828; † 1. März 1923). Beide gehörten zu Familien, die dort seit 1854 in der evangelikal-messianischen Siedlung „Mount Hope“ lebten. Nachdem benachbarte Araber im Januar 1858 Johann Adolphs Bruder ermordet sowie dessen Frau und Schwiegermutter vergewaltigt hatten, wanderten er und seine Frau in die USA aus.“

Das weckt natürlich mein Interesse. Was hat es mit diesem Mount Hope auf sich? Das erfahren wir dann im englischen Wikipedia: https://en.wikipedia.org/wiki/Mount_Hope,_Jaffa

Zwei Gruppen von Protestanten, die glaubten, dass Jesus Christus bald wiederkommen würde, wanderten nach Israel – damals Palästina – aus. Um sein Wiederkommen zu beschleunigen, wollten sie Juden in Sachen Landwirtschaft ausbilden. Die eine Gruppe kam aus dem Umfeld von Wuppertal-Elberfeld, unter anderem die Großsteinbecks, die andere aus Philadelphia, Amerika, Clorinda Minor (1) mit ihrem Sohn, später kam eine weitere Familie, von Walter Dickson, aus den USA nach. Clorinda Minor pachtete Land bei Jaffa/Tel Aviv, auf dem die Familien eine Farm errichtet haben: Mount Hope. Es fand eine Doppelhochzeit statt: Johann Großsteinbeck, der Großvater von John Steinbeck, heiratete 1854 Almira Dickson und sein Bruder heiratete Maria Dickson. Ein Jahr später kam ein Finanzier (2) und kaufte das Land, auf dem dann der Obstgarten ausgebaut wurde, der dazu dienen sollte, Juden landwirtschaftlich zu schulen. Das Leben war sehr schwer wegen Malaria und Schikanen der Araber aus der Gegend. Clorinda starb und nach und nach zogen Familien wieder in die USA. Denn, wie Herman Melville (Autor von Moby-Dick), der die Farm besuchte, schrieb, wurden diese Menschen nur ausgenutzt. 1858 überfielen fünf Einheimische die Farm. Sie ermordeten den Bruder von Johann Großsteinbeck und vergewaltigten die Frau und die Schwiegermutter. Vier der Kriminellen wurden, Palästina gehörte zum Osmanischen Reich, festgenommen und zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Überlebenden wanderten in die USA aus.

Der Enkel, John Steinbeck wurde dann 1902 in Kalifornien geboren. Seine vielen Bezüge zur Bibel und zum christlichen Glauben werden von der Familientradition her verständlich.

Ca. 100 Jahre später wurde übrigens in der Gegend von Mount Hope eine Berufsschule gegründet.

(1) Clorinda Minor versuchte Juden zum christlichen Glauben zu bekehren und schrieb in einem Brief, dass die Juden in Palästina sehr geschwächt seien, sodass sie selbst mit Unterstützung kaum arbeiten können. https://en.wikipedia.org/wiki/Clorinda_S._Minor

(2) Moses Montefiore (1784-1885) war italienisch-britischer Bankier, der viel Geld spendete, um Industrie, Wirtschaft, Bildung zu fördern. Er gründete 1860 die erste jüdische Siedlung außerhalb der Altstadt von Jerusalem – was ein sehr gefährliches Unterfangen war, da Kriminelle die Gegend verunsicherten. Er war 1836 zum ersten Mal nach Palästina gereist, weil ein Erdbeben unter anderem Tiberias ziemlich zerstört hatte. Er half so gut er konnte. Es ist hier nicht Raum, seine hilfreichen Taten auch nur annähernd zu beschreiben.

Jürgen Habermas † + Künstler und Politik + Gift-Schlangen am Busen + Politische Tricksereien + Über ApolloNews und andere Themen

Jürgen Habermas

Jürgen Habermas ist im Alter von 96 Jahren gestorben. Von diesem Philosophen habe ich so manches positiv wahrnehmen können und gelernt. Zu seinem 80. Geburtstag schrieb ich im Blog (https://blog.wolfgangfenske.de/2009/06/18/habermas/ die Links habe ich entfernt, weil sie nicht mehr aktuell sind):

Jürgen Habermas, der große Philosoph, wird heute 80 Jahre alt. Gestern Abend war ich anlässlich der Eröffnung seiner Werkschau in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt: „Die Lava des Gedankens im Fluss…“. Es waren sehr viele Menschen anwesend, die den recht guten Reden lauschten. Wer von Habermas nicht so viel weiß: lese einführend Wikipedia.
Nur eine Anmerkung: Wir Menschen können nur wenig beweisen – und haben viel Meinungen. Wie gehen wir damit um? Wir können einander beschimpfen, ablehnen, ausgrenzen, beschweigen, anschweigen, körperlich aggressiv werden… – doch letztlich bleibt und nur eines übrig: argumentieren, argumentieren, argumentieren. Aber dazu gehören viele Voraussetzungen, unter anderem: Man nimmt den anderen ernst, man weiß selbst über das, was man sagen will, Bescheid (man hat seinen Standpunkt reflektiert – was ja auch nicht selbstverständlich ist), man hört dem anderen zu, man achtet darauf, dass man auch zu Wort kommt, man ist bereit, vom anderen zu lernen und versucht diese Bereitschaft auch im anderen zu erkennen… usw. Dazu gibt es natürlich mehr zu sagen, als diese paar Sätze – aber ums Argumentieren geht es …

Künstler und Politik

Ich bin schon der Meinung, dass Künstler sich politisch äußern können, wenn sie das Bedürfnis haben. Sie sind ja normale Bürger. Eben, normale Bürger. Von daher: zu erwarten, dass ihr Wort mehr Gewicht hat als andere normaler Bürger, dass sollten alle sich abschminken. Sie sind natürlich Multiplikatoren wie Journalisten und andere bekannte Menschen, die sich öffentlich äußern. Sie haben vielleicht den ein oder anderen fan, der nicht mehr frei denken kann und tut, was sie sagen. Aber letztlich ist es dann unangebracht, wenn Künstler davon ausgehen, dass ihr Wort mehr Gewicht habe als das anderer normaler Menschen. Wenn sie aber übergriffig werden, den politischen Diskurs verhindern wollen durch Erpressung (dann ziehe ich aus dem Land weg) oder Drohungen aussprechen bzw. den Verbot einer Partei fordern, fordern, dass politische Gegner keine öffentliche Bühne haben dürfen, dann kann man ihnen nur sagen: Demokratisches Verhalten sieht anders aus.

Ansichtssache – zu dem Thema: https://nius.de/ausland/news/kiss-legende-gene-simmons-teilt-gegen-woke-kuenstler-aus-macht-eure-kunst-und-haltet-das-maul

Schlangen am Busen

Wir züchten in unserer freien Welt die Gift-Schlangen an unserem Busen: https://apollo-news.net/hunderte-antisemiten-jubeln-mitten-in-new-york-ueber-chamenei-und-die-hamas/ und: https://apollo-news.net/globalisierung-der-intifada-eine-welle-antisemitischen-terrors-berzieht-den-westen/

Politische Tricksereien

Politik sollte möglichst sauber sein und für ihr aktivistisches Engagement sich nicht auf Studien berufen, die fragwürdig sind. Aber es geht denen ja doch nur um ideologischen Aktivismus. Von daher kommt alles recht, was diesen unterstützt. Ob es nun der Realität entspricht, ob etwas differenzierter zu sehen ist – das ist alles nicht Sache von Ideologen. Sie brauchen ihr Schwarz-Weiß-Denken, sie brauchen ihr Narrativ und Feindbild. Spannend ist nur die Frage: Warum machen die das? Was wollen sie in der Gesellschaft wirklich bewirken?

Ansichtssache – zu dem Thema: https://apollo-news.net/tag-gegen-islamfeindlichkeit-in-berlin-wie-undurchsichtige-muslimische-netzwerke-eine-bedrohung-konstruieren/

Über ApolloNews und andere Themen

Larissa Fußer: https://apollo-news.net/die-marionetten-verschwoerung-der-gruenen-angriff-auf-apollo-news/

Menschen, die sich nicht unterkriegen lassen

In meiner Reihe, Menschen, die sich nicht unterkriegen lassen (https://blog.wolfgangfenske.de/2026/01/03/menschen-die-sich-nicht-unterkriegen-liessen/ ), werden Menschen wahrgenommen, die tapfer und mutig bis zuletzt durchgehalten haben. Sie haben am Ende ihres Lebens vielfach Würdigungen durch andere erhalten, konnten selbst erkennen, auch ohne Würdigung: Ich habe mich nicht unterkriegen lassen. Vor allem konnten diese Menschen in ihren Notzeiten nicht erkennen, was einmal werden wird. Sie haben versucht, das Nächstliegende zu tun und sind so Schritt für Schritt vorangekommen.

Es werden in dieser Reihe auch Menschen genannt, die keine Würdigung erhalten haben. Erst nach ihrer Lebenszeit wurde erkannt, was sie geleistet haben. Das ist vor allem dann der Fall, wenn Menschen aufgrund politischer Situationen verfolgt und hingerichtet wurden.

Die Mehrheit der Menschen wird wohl ein anderes Leben leben: Ohne irgendwelche Würdigungen, weder zu Lebzeiten, noch danach: Menschen, die durch Kriminelle aus dem Leben gerissen wurden, denen eine Krankheit oder körperliches und psychisches Leiden ein Leben verhindern, das sie sich erwünscht haben; Menschen, die Menschen ausgeliefert sind, die es nicht gut mit ihnen meinen, sie erniedrigen, demütigen, sie in der Hand haben, ohne dass sie einen Ausweg finden, Menschen, die sich abrackern, aber dennoch nicht – wie man sagt – auf den grünen Zweig kommen. (1)

In meiner Reihe habe ich vielfach Menschen vorgestellt, denen der christliche Glaube eine Kraft dazu war, weiterzumachen. Gott hat sie gestärkt, der Geist Gottes hat ihnen durch Wirren hindurch den nächsten Lebensschritt gezeigt, den sie aus der Liebe Jesu Christi gehen konnten. Auch wenn es Schritte zurück waren. Entsprechend schauen sie aus dem Glauben heraus zurück auf ihr Leben. Vor allem aber auch darum, weil sie rückblickend und in der Vergangenheit vorausblickend ihren Lebensweg aus Gottes Hand genommen haben.

Viele Menschen, die in dem Leben feststecken, die keine Auswege finden, die unter den Fesseln anderer Leben, können wie die hier Vorgestellten ihr Leben in der Notzeit Gott in die Hand legen, Kraft aus Gott schöpfen. Es sind nicht selten die Vorstellungen von einem gelungenen, schönen, guten, erfolgreichem Leben, die ein Leben erschweren, unzufrieden machen, niederdrücken. Menschen, die ihren Lebensweg aus Gottes Hand nehmen, haben eine andere Perspektive: Es geht nicht um ein gutes Leben – es geht darum, um ein Leben aus Gottes Hand zu führen.

So ist auch nicht das erfolgreiche Leben der in meiner Reihe gezeigten mein Hauptthema, sondern dass Hauptthema ist: Wie haben sie in der jeweiligen Zeit der Not agiert und reagiert. Das ist jedoch biographisch im Detail kaum zu erfassen. Was haben sie in der jeweiligen Situation gedacht, was hat ihnen Kraft gegeben, wie sind sie mit den jeweiligen Niederlagen umgegangen? Es ist nur erkennbar, anhand der mir vorliegenden Informationen, mit welcher Grundmelodie sie ihr Leben gelebt haben. Und die Grundmelodie ist vielfach der Glaube an Jesus Christus. Aus dieser Grundmelodie erschließe ich dann, dass sie in ihrer jeweiligen Not aus diesem Glauben heraus gelebt und die Notlage überwunden haben.

Der christliche Glaube bietet auch Besonderheiten: Jesus Christus hat Not der anderen überwunden (Wundererzählungen) – aber selbst litt er an den Menschen, den Seinen wie den Fremden, erlitt Folter und einen Tod, der ihn Gaffern und Feinden zur Schau stellte. Aus menschlicher Sicht gibt es nichts Entwürdigenderes, nichts, das den Lebensweg dieses Menschen als ein gelungenes Leben erkennen lässt. (Wie hat Jesus als Mensch diesen seinen Lebensweg rückblickend beurteilt?) Von daher nehmen Glaubende steinige und sumpfige Lebenswege an, wie Jesus, durch Kämpfe hindurch. Für Glaubende bleibt Jesus Christus aber nicht in diesem Leiden und Sterben und im Tod stecken, sondern Gott ist es, der ihr Leben beurteilen wird.

Nicht der Mensch beurteilt letztlich, was ein gelungenes, schönes, gutes, erfolgreiches Leben ist. Weder andere Menschen können mein Leben beurteilen, noch kann ich mein Leben beurteilen. Es ist Gott. Er führt mich auf meinem mir ganz besonders anvertrauten Lebensweg, auch wenn es ein Weg des Leidens, der Erniedrigung ist. Er führt mich zur Vollendung. Das bedeutet aber nicht, dass ich nicht mit Gott Wege suche, aus üblen Situationen und Zeiten herauszukommen. Das lehrte auch Jesus: nicht in dem Leiden steckenbleiben, sondern mit Gott Auswege suchen und gehen. Wenn es aber keine gibt, dann gilt es mit Gott den Weg, welchen auch immer, zu gehen.

Die Lebenswege sind keine Wege, die wir Menschen allein gehen. Auf dem Lebensweg gibt es viele wohl gesonnene Menschen, viele üble Menschen. Wer den Lebensweg mit Gott geht, hat einen ganz besonderen Umgang mit den Menschen auf dem Lebensweg. Das erkennen wir auch an so manchen Lebenswegen der von mir vorgestellten Menschen.

(1) Ich habe viele Trauerreden gehalten. In diesen habe ich versucht so gut es geht, den Lebensweg des jeweils verstorbenen Menschen zu würdigen. Angehörige wünschen Lebenswege so zu sehen, dass sie irgendwie gut waren, in welchem Sinne auch immer menschlich, erfolgreich waren. Manche konnten nur mit Mühe von dem Verstorbenen Gutes berichten, wollten aber, dass nicht das Schlimme dominiert. Zumindest habe ich das nicht erfahren. Aber letztlich kann auch die beste Rede einem Menschen in seiner Vielfalt, seinem Wesen, Denken, Fühlen nicht gerecht werden. Selbst eine wohlwollende Würdigung muss in dem stecken bleiben, was andere von einem Menschen dachten, wie sie ihn wahrnahmen, interpretierten – und das ist immer nur ein kleiner Klecks an der Oberfläche.

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