Unsere Schwäche – Gottes Nähe

Wir liegen vor dir mit unserem Gebet und vertrauen nicht auf unsere Gerechtigkeit, sondern auf deine große Barmherzigkeit. Daniel 9,18

Gott wichtiger nehmen als uns selbst – Vertrauen haben, in unseren barmherzigen, unseren liebenden Gott. Im Danielbuch steht dieser Vers in einem Kontext, in dem alles zerstört ist. Der eigene Hochmut und politische Fehlentscheidungen führten dazu, dass alles zerstört wurde. Alles. In solchen Situationen, in denen wir nicht weiter wissen, in denen wir nur dabei sind, Scherben aufzukehren, besinnen wir uns auf Gott. Mit diesem Vers aus dem Danielbuch möchte Gott uns sagen, dass wir nicht stark sein müssen, nicht auf eigene Stärke bauen müssen. Wenn wir uns schwach fühlen, wenn wir schwach sind, sind wir nicht allein, wenn unser Leben ein Trümmerhaufen zu sein scheint oder auch ist: Gott ist mit seiner Liebe und Barmherzigkeit bei uns. Wir sind nicht allein.

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Massaker von Chios

Ich habe das Bild von Eugène Delacroix: Das Massaker von Chios (1824) gesehen (natürlich nicht im Original – ich bin nicht in Paris). Dann wollte ich wissen, um was für ein Massaker es sich handelte. Das Massaker fand statt im Zuge des Versuchs von Griechenland, die osmanische Herrschaft abzuschütteln. Und die Osmanen reagierten in Chios barbarisch:

Alle Männer über 12 Jahre wurden getötet,

alle Frauen über 40 Jahren wurden getötet

alle Kinder unter zwei Jahren wurden getötet.

Warum wurden Jungs bis 12 und Frauen bis 39 Jahren nicht getötet? Weil man sie auf dem orientalischen Sklavenmarkt verkaufen wollte und auch verkauft hat. Man schätzt: 25.000 Tote und fast 45.000 als Sklaven Verkaufte. Bis 15.000 Menschen konnten fliehen. Menschen in die Sklaverei zu verkaufen schien menschlicher, als alle zu töten, heißt es in dem Wikipedia-Beitrag. Menschlicher? Oder war das ein Wirtschaftsfaktor. Wann geschah das Massaker? Vor ca. 200 Jahren: 1822. Wird in wenigen Jahren der Opfer gedacht werden?

Weitere Informationen auch über die vorangehenden brutalen Auseinandersetzungen: https://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Chios

Kritik an diesem Beitrag in Wikipedia: https://madrasaoftime.wordpress.com/2009/10/19/die-kunststunde-iii-das-massaker-von-chios/

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Abwarten und beten

Abwarten und beten reicht wirklich nicht und hat noch nie gereicht. das ist auch vollkommen unchristlich. Es gilt, wie Bonhoeffer sagt: Beten und Tun des Gerechten. Von daher sollte Herrn Ischinger gesagt werden, dass man auch nicht nur als Geschaftlhuber herumwurschtelt, sondern sein Tun in das Gebet einbetten sollte. Vielleicht kommt man dann einer Lösung näher.

Vor wenigen Jahren wähnte man sich noch einer neuen Weltordnung nahe. Aber eben: daran möchte ich erinnern: https://blog.wolfgangfenske.de/2016/07/11/neue-weltordnung-2/

Und vorher: https://blog.wolfgangfenske.de/2013/02/06/neue-weltordnung-turmbau-zu-babel/

Und Irschingers Puli mit einem Europastern weniger – Populismus oder Symbolismus?

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Umgang mit Geschichte: Geister vertreiben, indem man sie ruft + Grüne graben Gruben + Amazon vertreiben

Hier haben wir wieder den Fall, dass man Dämonen bekämpfen möchte, indem man sie herbeiruft: http://www.spiegel.de/politik/ausland/spanien-beschliesst-exhumierung-von-franco-a-1253512.html

Franco in der Almudena-Kathedrale beizusetzen, fände ich übelst. Da hat er überhaupt nichts zu suchen – vor allem sollten Gesinnungsgenossen da nichts zu suchen haben – außer eben Gott und die Liebe Gottes zu allen Menschen suchen – keine Diktatoren: https://de.wikipedia.org/wiki/Almudena-Kathedrale

Solche Traditionen, Herrscher in Kathedralen zu bestatten, sollte man nicht wieder aufleben lassen. Das gilt vor allem dann, wenn die Herrscher zwar national von Bedeutung waren, aber nicht berühmt dafür sind, Menschenrechte geachtet zu haben.

Diesen ganzen Komplex der Grabanlage, die im Augenblick verwendet wird, sollte man überdenken, da inzwischen durch die Auseinandersetzung die Dämonen herbeigerufen wurden. Nicht in einem Hauruck-Verfahren sollte eine neue Konzeption entwickelt werden, sondern diskursiv mit allen Beteiligten. Wobei man ja schon Ansätze für einen Kompromiss gefunden hatte, der durch politische Gegner wieder in Frage gestellt wurde.

Ein anderer Aspekt ist zu bedenken: Unser Umgang mit Geschichte. Unsere Zeit muss gehörig aufpassen, dass wir nicht Sklaven neuer Ideologen werden, die Geschichte dann tilgen, wenn sie nicht in ihren Kram passt. Wir sind kein Maßstab. Nur Fundamentalisten und Ideologen sind starr und unflexibel, haben nur ihre Sicht im Blick, die sie auf alle übertragen wollen. Da ist linksextrem wie rechtsextrem wie islamistisch. Kurz: Der starre, rechthaberische, andere beherrschen wollende Mensch, aus welcher Richtung auch immer.

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Grüne graben Gruben: https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/gruene-asylpolitik-ins-eigene-fleisch-16043429.html

Nicht nur derjenige, der das Asylrecht abschaffen will, muss korrigiert werden, sondern auch derjenige, der es überdehnt und damit de facto abschafft.

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Diejenigen, die Jobs haben, vertreiben die Firma. Was ist mit denen, die auf Jobs durch die Firma hofften? Keine Chance haben sie. Ideologen denken nur an ihre Ideologie. Dabei versucht man eben, die Firmen in einen gewissen Rahmen einzubetten, der den Menschen gut tut. Aber nichts da, wer einen Job hat, oder auf andere Art finanziert wird, dem ist die Ideologie wichtiger: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/diginomics/der-populismus-holt-amazon-in-new-york-ein-16043600.html

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Waffenhandel – Vermutungen

Nun überlässt man die Entscheidung Frankreich, ob Waffen verkauft werden dürfen oder nicht? Eine gewisse Heuchelei kann man dahinter schon vermuten. Natürlich stärkt das die Wirtschaft – Kompromisse sind notwendig, auch wenn es Menschenleben kostet, vermute ich. Vermutlich: Damit das nicht so sein soll, will man gemeinsam ethische Standards entwickeln. Darf man auch schon vermuten, wie sie lauten werden?: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/ruestungsexporte-deutsch-franzoesisches-geheimpapier-a-1253393.html

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