Die Gläubigsten: Deutsche unter 30 + Ganz besondere Kirchen

Die Gläubigsten: Deutsche unter 30

Deutsche unter 30 Jahren sind die Gläubigste Altersgruppe: https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/oster-umfrage-deutsche-unter-30-die-glaeubigste-altersgruppe-75945036.bild.html

Eine interessante Umfrage.

Die Alten kommen dabei schlecht weg.

Ganz besondere Kirchen

Hier kann man ganz besondere Reste von Kirchen sehen: https://www.stuttgarter-zeitung.de/gallery.ueberflutete-ruinen-geisterstaedte-im-see

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Gewalt gegen Frauen – Femizid

Auf einer sehr bekannten Blogging-Plattform habe ich brutale und widerliche Bilder gefunden, in denen Gewalt gegen Frauen dargestellt wird.

Im Blick steht heute Femizid, das heißt, es werden Frauen ermordet, weil sie Frauen sind, darauf wird hier und da der Fokus gelegt. Und das ist auch notwendig. (Vgl. http://www.onebillionrising.de/femizid-opfer-meldungen-2021/) Und es ist dringend – ein wichtiger Beitrag: https://www.n-tv.de/panorama/Frauen-werden-getoetet-weil-sie-Frauen-sind-article22407767.html

Ich stelle im Folgenden nur das dar, was ich denke, ohne mich intensiver damit beschäftigt zu haben. Ich verwende allerdings das Wort Femizid nicht. Mir ist bewusst, dass es wichtig ist, ein Schlagwort zu verwenden, damit Menschen aufgerüttelt werden, das Problem bewusst gemacht wird. Mit Femizid würde ich an eine strukturelle Vernichtung der Frauen denken, und ich weiß nicht, ob ich das schon erkennen kann.

Gewalt gegen Frauen beginnt nicht erst mit der Ermordung einer Frau, mit dem schlagen einer Frau. Es beginnt mit der Vorstellung, eine Frau zu erniedrigen – bis hin zur langsamen körperlichen und seelischen Zerstörung. Sie kann auch verbal und visuell geschehen und vermittelt werden.

Ich hatte das Thema Gewalt gegen Frauen schon häufiger angesprochen. Einmal, als ich die SadoMaso-Szene im Blick hatte, wurde mir geschrieben, dass solche Clips und Bilder geschauspielert seien. Ich denke schon, dass man unterscheiden kann, ob eine Frau in einem Film gebrandmarkt wird (wie man Tiere und Sklaven gebrandmarkt hat) – oder in irgendeinem Hinterzimmer auf dem Boden liegend. Um nur ein eher harmloses Beispiel zu nennen – „harmlos“ im Vergleich zu dem was es sonst noch alles zu sehen und zu hören gibt. (Ich schildere die Brutalitäten nicht, weil mein Blog auch für Kinder und Jugendliche einsehbar ist.)

Heute ist ja die Aussage beliebt: Wenn es freiwillig geschieht, darf man alles mit sich machen lassen bzw. darf man alles mit dem anderen machen.

Wenn die körperliche Zerstörung – geschauspielert oder nicht – freiwillig geschieht, kann man doch auch nicht einfach darüber hinweggehen, sondern muss fragen: Warum lässt eine Frau so etwas mit sich machen? Was ging in ihrem Leben voran? Zudem muss man fragen: Warum lässt sie es nicht nur in privatem Rahmen mit sich machen, sondern stellt ihre Zerstörung auch öffentlich aus? Die Antworten werden sehr vielfältig sein. Sie liegen vielfach wohl mit Erlebnissen in der Kindheit zusammen, damit zusammen, wie und mit wem sie ihre ersten sexuellen Kontakte erlebte. Abrutschen in Szenen werden Auslöser sein wie auch Drogen. Warum lässt sie es zu, Todesängste auszustehen, zum Beispiel dadurch, dass ihr Kopf unter Wasser gedrückt wird? Sie hat ja keine Möglichkeiten, sich wirklich zu wehren, sie liefert sich aus.

Man sollte nicht allein die Frau im Blick haben, sondern auch die Männer (manchmal auch Frauen), die Frauen so etwas antun. Auch hier: Wenn geschauspielert wird: Warum? Warum entehren sie sich selbst so sehr? In den Clips fallen nicht selten Männergruppen über Frauen her bzw. über Frauen, die sich nicht wehren können. Was sind das für Männer, die an dieser Stelle mitspielen? Was zeigen sie damit denen, die sich das ansehen? Wenn nicht geschauspielert wird, stellen sich dieselben Fragen und auch: Was herrschen für gesellschaftliche Verhältnisse, in denen sich Männer zusammentun können, ohne dass sie fürchten müssen, dafür belangt zu werden? Wie kaputt sind solche Gesellschaften? Welche Strategien lassen sich entwickeln, um diese Barbareien zu bekämpfen?

Man sollte nicht allein die Frauen und Männer im Blick haben, die als Akteurinnen und Akteure tätig sind bzw. missbraucht werden, sondern auch diejenigen, die sich solche Dinge ansehen und auch noch widerwärtig kommentieren. Diese scheinen das nicht mehr als geschauspielert anzusehen, sondern als reale Erniedrigung – was ist mit ihrer Seele passiert, dass sie in einem solchen Erniedrigungsrausch irgendwas noch Erniedrigenderes hinschreiben? Und es sind 10.000e die manchmal solche Bilder liken usw., sie wieder in ihrem Blog aufnehmen – und damit dem Schneeballprinzip gleich Brutalitäten weitergeben. Ob nun geschauspielert oder nicht: Es wird als real wahrgenommen. Und hier muss man meines Erachtens als Gesellschaft ansetzen. Nicht in der Verteidigung solcher Clips und Bilder.

*

Was kann man dagegen machen? ich denke mir:

  1. Menschen in einem sozial gefestigten Umfeld aufwachsen lassen.
  2. Menschen auf Gefahren im Leben aufmerksam machen: Menschen, die man meiden sollte, Situationen, die man meiden sollte, Drogen muss man meiden, denn sie machen wehrlos und tragen dazu bei, sich auszuliefern. Pass auf, wenn Du es mit Menschen zu tun bekommst, vor denen Du ein komisches Gefühl hast. Misstrauisch sein und nicht vertrauensselig.
  3. Menschen lehren „Nein“ zu sagen – und zwar nicht lachend, sondern ernsthaft, abweisend.
  4. Menschen lehren, dass man sich das, was man nicht möchte, nicht argumentativ aufschwatzen lässt bzw. sich nicht mit Hilfe von Bestechungen erweichen lässt.
  5. Menschen auch beizubringen, dass Flucht wichtig sein kann – und dass man sich ein Umfeld aufbauen sollte, in dem man Zuflucht findet.
  6. Menschen beizubringen, dass sie nicht jeden Quatsch mitmachen müssen, dass sie nicht nach Anerkennung heischen, und darum zu vielem bereit sind.
  7. Auch wenn man stolz ist auf seine körperlichen Reize, diese nicht an irgendwen verscherbeln. Und sie werden verscherbelt, wenn sie mit Filmchen, mit Bildern ins Netz gestellt werden. Die meisten wissen das wahrscheinlich gar nicht, wo sie alles sichtbar sind.
  8. Menschen beibringen, dass man sich aus unguten Verhältnissen befreien muss – und dass es auch Beratung dazu gibt. Der Staat (als Institution der Bürgerinnen und Bürger für Bürgerinnen und Bürger) müsste in dieser Hinsicht viel hellhöriger werden und auch finanziell Menschen unterstützen, die helfen.
  9. Ich vermute, dass es sich vielfach auch um ein langsames Abgleiten in immer schlimmere Verhältnisse handeln kann. Vor solchen Möglichkeiten muss auch gewarnt werden. Ärgerlich finde ich es, wenn in wichtigen (Online-)Medien die Prostitution harmlos dargestellt wird. Das mag für manche Prostituierte aktuell so sein – in kurzer Zeit, so wird es dargestellt, viel leicht verdientes Geld. Aber wer kennt ihre Zukunft? Wohin werden sie abrutschen? Nicht alle sicherlich – aber gibt es dazu Studien? Das ist wahrscheinlich wie mit den Influencern: Jedes Kid will Influencer werden, weil man damit schnell reich wird. Aber. Wie viele werden damit wirklich reich? Wie viele scheitern und sitzen dann, weil sie es nicht für nötig erachteten, einen Beruf zu lernen, dann auf der Straße?
  10. Menschen dazu bringen, ihre Gesinnung, ihre Sexualität zu hinterfragen, sie bewusst zu leben und sich nicht an die eigenen finsteren und brutalen Seiten auszuliefern.
  11. Die Sucht, sich selbst zu zerstören und andere zu zerstören, gesellschaftlich intensiver zu thematisieren.
  12. Es wird auch gesagt: Die machen es, um Geld zu verdienen. Abgesehen davon, dass sie wohl (mit ein paar Ausnahmen) kaum welche viel Geld damit verdienen, muss man fragen: Welche gesellschaftliche Stellung hat das Geldverdienen – dass ich mich dermaßen zerstören lasse? Wie kann man Menschen helfen, die sich finanziell nicht übers Wasser halten können? Da gibt es zumindest in unserem Land eine Menge an Hilfestellungen. Setze ich mir selbst grenzen, wozu ich bereit bin?
  13. Man kann Menschen nicht immer vor schlimmen Erniedrigungen bewahren. Deshalb geht es auch darum, Hilfen anzubieten, mit Erniedrigungen umzugehen.
  14. Facebook lässt ja keine sexualisierten Bilder zu, so habe ich mal gehört. Und darüber echauffierten sich manche. Ich fand es auch mal lustig, dass ein harmloses Bild von mir wahrscheinlich von einer Maschine aussortiert wurde. Aber ich denke mir: Es ist besser, hier extremer zu agieren, als letztlich sexuelle Erniedrigungen von Menschen zuzulassen.

Es werden Konferenzen abgehalten noch und nöcher zum Thema Reduktion von diesem und jenem, um das Klima zu schützen. Soll man es tun – nur: Warum werden mit internationaler Aufmerksamkeit keine Konferenzen veranstaltet, die Regeln vorgeben, was auf Plattformen an Erniedrigungen von Menschen wiedergegeben werden darf? Eben: um Menschen zu schützen. Man kann sich ja – wie es sowieso beliebt ist – auf die kleinsten gemeinsamen Nenner einlassen – und die wären sicher noch brutal genug. Aber vielleicht gibt es Möglichkeiten eben offiziell festzuhalten: Das ist mit Einwilligung aller Personen filmisch gestaltet usw. – darum darf es veröffentlich werden.

Wenn man solche brutalen Bilder und Clips verteidigt (Schauspielerei, Geld verdienen, auch soll es Kunst sein [auch die japanischen Fesselungen von Frauen halte ich zwar für handwerklich kunstvolles Knotenknüpfen, ohne Körper zu zerstören – wenn es denn gelingt – aber nicht für Kunst. Sie dienen nur dazu, und das ist schon strukturell – Frauen still zu legen, sie unbeweglich zu machen]), dann vernebelt man den Verstand und verhindert, dass sich Menschen gegen Menschenverachtung einsetzen.

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Interessantes – auch für Atheisten + Solschenizyn

Da ich keine Bilder von Schwarzen Löchern habe – konterkariere ich das Schwarze Loch als gefräßigen Schatten.

Es gibt so viel Spannendes und Interessantes auf der Welt. Man muss nur ein Thema antippen – und schon ist man mittendrin.

Zur Zeit lese ich ein Buch über etwas, das nicht von der Welt zu sein scheint: Schwarze Löcher. Das Buch von Heino Falcke mit Jörg Römer: Licht im Dunkeln: schwarze Löcher, das Universum und wir, Klett-Cotta, Stuttgart 2020.

Das Buch wird auch für meine atheistischen Freunde und Nicht-Freunde eine Herausforderung sein, vor allem für die, die meinen, Glaubende können keine Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sein und W+W keine Glaubenden. Bei den alten können sie sagen: Sie waren keine Christen, haben nur wegen des kirchlichen Umfeldes so getan – aber bei all den gegenwärtigen W+W, die ihren Glauben nicht versteckt halten, geht das schwer. Denen kann man dann nur laut öffentlich posaunend Wissenschaftlichkeit absprechen – wobei das alles auch nur von Otto und Ottilie Ahnungslos geglaubt wird.

Solschenizyn

Neulich schrieb ich was zu Solschenizyn: https://blog.wolfgangfenske.de/2021/03/13/alexander-solschenizyn-rosa-luxemburg/ Ich hatte nicht mehr daran gedacht, dass schon Solschenizyn in seinem Rückblick „Meine amerikanischen Jahre“ geschrieben hatte, dass sich keiner die Mühe gemacht hat, in seinen Werken danach zu suchen, ob die Vorwürfe, die man ihm in der Presse machte, auch stimmten. Das heißt, er war schon damals den Vorwürfen ausgesetzt. Und heute ist man nicht weiter gekommen, sondern wiederholt diese nur, allerdings wohl vorsichtiger. – Oder war es in einem anderen Werk?

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Clans bedrohen Justiz + Tanz auf Deutschlands Nase + CDU zersetzt sich selbst + Venezuela + Hässliche Wahrheit + Nationalsozialismus und Internationalität + Antifa – EKD und Seenotrettung + „Zu Tode geschützte Gesellschaft“

Clans bedrohen Justiz

Clans bedrohen Mitarbeiter der Justiz – nicht in irgendeinem Lost Land, sondern in Berlin: https://www.berliner-zeitung.de/news/berlin-arabische-clans-bedrohen-die-justiz-

Tanz auf Deutschlands Nase

Sie tanzen auf Deutschlands Nase herum – auf unserer Nase: https://www.focus.de/regional/berlin/weil-er-im-knast-kinder-zeugte-polizisten-moerder-sollte-abgeschoben-werden-jetzt-spaziert-er-frei-durch-berlin_id_13169774.html

CDU zersetzt sich selbst

Die CDU macht es der SPD nach: Sobald sie jemanden an der Spitze haben, zerlegen sie ihn. So machte Laschet den sonderbaren Vorschlag vom Brückenlockdown mit Angaben, wann darüber geredet werden soll. Statt zu sagen: es ist ein sonderbarer Vorschlag, machen Röttgen und co. einen Gegenvorschlag, der die Autorität des Bundes erhöhen soll – und just das wird dann auf diesen zeitrahmen gelegt, Laschets Vorstoß wird runtergebügelt.

Venezuela

Was geschieht in Venezuela? Wirklich Zusammenarbeit zwischen Regierung und Drogenhändler? https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/kolumbien-venezuela-117.html Zuzutrauen wäre es der Regierung, die, nachdem sie alle Reichtümer verscherbelt hat, nun nach neuen Einnahmequellen sucht. Aber ist auch möglich, dass von Kolumbien aus Widerstandsgruppen ins Land sickern, die nun massivst bekämpft werden?

National-sozialismus und Internationalität

Mitarbeiter der Nationalsozialisten aus unterschiedlichen Ländern: https://www.jihadwatch.org/2021/04/photographic-evidence-shows-jerusalem-mufti-haj-amin-al-husseini-at-nazi-concentration-camp

Hässliche Wahrheit

Die Wahrheit ist manchmal hässlich: https://www.tagesschau.de/ausland/europa/draghi-erdogan-tuerkei-eu-101.html – Kommt natürlich immer darauf an, wie man was definiert.

Antifa – EKD und Seenotrettung

Hat sich die EKD das so gedacht, dass das von ihr mitfinanzierte Seenotrettunghsschiff von der Antifa gekapert wird? Wenn man dem glauben kann. Spannend, was daraus wird: https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/sea-watch-4-hisst-antifa-flagge

„Zu Tode geschützte Gesellschaft“

Fragen zum Lockdown, die nicht beantwortet werden – im Grunde immer dieselben Warnungen, bevor ein Lockdown verschärft wird: https://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/je-laenger-der-lockdown-dauert-desto-schlechter-wird-er-begruendet Wie ich auch schon häufig bemängelte: Zahlen über Zahlen, die nichts, aber auch gar nichts sagen und nur Menschen einschüchtern.

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Langweiliges Leben – erfülltes Leben

(Eine Blüte sagte: Ich will ein ganz anderes Leben leben!)

Sie propagierte:

Sie will kein langweiliges Leben: Ausbildung, Heirat, zwei Kinder, Beruf, Rente, Tod.

Was will sie?

Sie will einen Job, der Spaß macht und sie weiter bringt, sie will Freiheit mit Männern und Frauen und niemandem, sie will reisen.

Was bekommt sie?

Einen Job vielleicht, Männer und Frauen vielleicht, Reisen vielleicht, Rente vielleicht, Tod gewiss.

Was ist wichtig?

Das, was man tut, in Verantwortung vor Gott und Menschen tun.
Das, was man erlebt, in Verantwortung vor Gott und Menschen tragen und prägen.
Erfülltes Leben hängt davon ab.
Auch wenn es ganz anders kommt, als man es sich so sehnsuchtsvoll plant und träumend denkt.

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Hans Küng †

Vor einigen Tagen ist Hans Küng gestorben. Ich finde es angemessen, dass er in der Tagesschau einen so breiten Beitrag bekommen hat. Er hat viel dazu beigetragen, dass er vereinfachen konnte, den christlichen Glauben einfacher darstellen konnte, nicht nur darstellen konnte, sondern in aller Offenheit mit gegenwärtigen Ansätzen ins Gespräch brachte, und dass er ein Welt-Ethos fand dadurch, dass er einen kleinsten gemeinsamen Nenner der Religionen kreierte.

Er hat viel geleistet. Geleistet auch dadurch, dass er in der katholischen Kirche viel bewegt hat – und weiter durch die von ihm Angestoßenen bewegen wird. Von daher wird er in der katholischen Kirche weiterhin durch sein Werk eine Stimme sein, die zur Diskussion führt: https://www.kath.net/news/74848 Zu Küng: https://www.katholisch.de/artikel/29372-theologe-hans-kueng-gestorben und: https://www.katholisch.de/artikel/29377-kardinal-kasper-kueng-hat-sich-mit-rom-ausgesoehnt Eine Sicht, die viele nicht gerne hören, denn der Fokus in der Tagesschau lag darauf, Distanz zu seiner Kirche zu vertiefen.

Ein Nachruf von Margot Käßmann: https://www.zeit.de/gesellschaft/2021-04/hans-kueng-theologe-papstkritiker-tod-nachruf

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Covid und Brückenlockdown und Verschaukelung des Bürgers + Utilitarismus – CoronaImpfungTote + The Hill We Drop + Gendersternchen statt Hilfe für Frauen + Foucault und die Jungs/Jugendlichen

Covid und Brückenlockdown und Verschaukelung des Bürgers

Ein vernünftiger Artikel – selten aber man kann sie finden: https://www.cicero.de/kultur/lockdown-deutschland-gesellschaft-herde-corona-pandemie-massnahmen/plus

Von einem Brückenlockdown etwas zu halten, bedeutet, sehr kreativ zu sein. Wir sind nicht China und wir sind keine einsame Insel irgendwo im Pazifik.

Wie zermürbt die Menschen schon sind, kann man daran sehen, dass gegen präventive (!) Ausgehbeschränkungen kein Aufstand geschieht.

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Echt jetzt: Da muss einer Strafe zahlen, weil er für seine Mitarbeiter, die er nicht hat, kein Schild aufgehängt hat mit Corona-Regeln? Was für ein Irrwitz! Und das auch noch von einem Gericht abgesegnet. Wow. Sachen gibt´s. Dafür darf der Besitzer aber Steinmeiers Rede hören. hat er sicher aufgenommen. https://www.tichyseinblick.de/meinungen/der-verblendungsweltmeister

Unabhängig von allem: Das fand ich rhetorisch gut, an Steinmeiers rede: Er sagte, dass man als Bürger viel von der Politik verlangen dürfe. Und er sagt dann auch: Was man verlangen kann: Rauft euch zusammen. Da dachte ich mir. Das verlange ich gar nicht von der Politik. Aber der oberste Chef unseres Landes forderte dann auch eher, dass Bürger sich zusammenraufen.

Utilitarismus und Corona-Impfungs-Tote

Das hat schon was massiv Utilitaristisches: Der Einzelne muss für das Wohl und den Nutzen der Menge sterben. Wenn man die Ausschnitte aus den EmaStatements in der Tagesschau sieht, dann erschrickt man, angesichts der Herzlosigkeit. Aber das mag an den Ausschnitten liegen – aber eben Ausschnitte werden prägend ausgestrahlt.

Werden eigentlich die Corona-Impfungs-Toten den Corona-Toten zugezählt? Wird man sich an sie auch erinnern, wenn man Gedenkfeiern für die Corona-Toten einführt?

The Hill We Drop

Zu dem Thema: Übersetzung des Amanda Gorman Gedichts: https://www.nzz.ch/feuilleton/amanda-gorman-erscheint-in-deutscher-uebersetzung-

Gendersternchen statt Hilfe für Frauen + einy alty weißy Manny

Senta Berger hat Recht: https://www.spiegel.de/kultur/senta-berger-beklagt-sexuellen-missbrauch-durch-o-w-fischer-a-673c72a9-9184-4ec0-842c-6c5aed0b576d

»Aber meiner Ansicht nach wird zu viel über die Sprache und Gendersternchen diskutiert und zu wenig über die realen Verhältnisse. Und zu viel über Schauspielerinnen und zu wenig über Putzfrauen oder Busfahrerinnen.«

Es lässt sich leichter trefflich am Schreibtisch Gendersprachen Lexika usw. entwickeln, als Frauen Raum gegen Missbrauch zu geben. Aber das ist ein Problem unserer Akademisierung der Gesellschaft. Wir benötigen einerseits in der Pflege, bei den Handwerkern usw. usw. sehr viel fähige Menschen. Und andererseits sitzen sehr viele irgendwo in den Instituten und überlegen, was sie sinnvolles tun können.

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Seit Jahren forscht er daran, Ärzt*innen Ärztys zu nennen und aus Gott Gotty zu machen und Leser zu Lesys und Rezipipienten seiner großen Forschungsergebnisse zu Rezipientys. Der finanzierende Staat zu Finanzientys und Politiker*innen, die das akzeptieren zu Politikys.

Je mehr ich das schreibe, desto mehr Spaß macht es. Man kann gar nicht mehr aufhören. Ich gehöre zu den Blogys und zu den Pfarrerys, bin ein Lehrery und ein Unbelehrbarery, einy alty weißy Manny. Sehr anregend: https://www.rnd.de/medien/arztys-statt-arztinnen-ein-sprachwissenschaftler-will-das-gendern-verandern-YPQ55WPIAFGSJHL4LGRJOSNVAI.html

Ist dery Forschery eigentlich einy weiße Manny?

Foucault und die Jungs/Jugendlichen

Gegenüber Foucault, der Ikone der Schwulenbewegung wird der Vorwurf erhoben, er habe mit Kindern sexuellen Kontakt gehabt. Sie wollten Geld von ihm – er gab es ihnen und forderte dafür Gegenleistungen: https://www.spiegel.de/kultur/michel-foucault-vorwurf-des-kindesmissbrauchs-durch-guy-sorman-a-87a95333-fb4f-440c-a8c6-8c86d8be324b Der Artikel schreibt: Es waren – anders als der zeitzeuge meint – wohl keine Kinder, sondern Jugendliche/junge Männer, die ihn verführt hätten. Was auch immer stimmt, ich denke, von diesen damaligen Jungs dürfte so mancher noch befragbar sein. 1969 ist ja noch nicht ganz so lange her und Marokko ist nicht so weit weg.

Man muss bei all dem bedenken: Es war eine andere Zeit. Die Zeit eines Kentler https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-paedophile-pflegeeltern-kentler-experiment-missbrauch-li.4486 Es war die Zeit, in der auch die „Kommunen“ das Motto hatten: „Make love not war“ – das heißt: einander sexuell zu entlasten ist Friedensdienst – man denke an die Grünen-Debatte angestoßen von Daniel Cohn-Bendit https://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%A4dophilie-Debatte_(B%C3%BCndnis_90/Die_Gr%C3%BCnen) Und was ist zu Kinsey zu sagen? https://www.handelsblatt.com/technik/das-technologie-update/themen-und-termine/sexuelle-bombe-kritik-an-kinsey-nicht-ganz-unberechtigt/8787666-2.html? Wer es genauer wissen will: https://www.dijg.de/paedophilie-kindesmissbrauch/alfred-c-kinsey-report/ Und andere Aufklärer der Zeit – denken wir an Regisseure, die heute auch Vorwürfe hören.

Es war modern, zeitgemäß, wer was auf sich hielt, zertrat die alten Werte und glorifizierte die neuen Werte. Und die bösen Christinnen und Christen, die noch an Moral festhielten, die (so der Vorwurf) nicht wussten, wo die Babys herkommen und wie das geht mit Mann und Frau und so (also diese, nicht alle wie man an den Aufarbeitungen der katholischen Kirche sieht; was die schon immer progressive evangelische Kirche in Hinsicht der Aufarbeitung macht, bekommt man gar nicht so mit) agitierten dagegen, wurden aber böse angefeindet (ich denke an Christ Meves). Und heute? Heute ist man sexuell wieder – zumindest was Kinder betrifft – konservativ geworden. Das ist auch gut so. Und was Frauen betrifft – zumindest versuchen sich moderne Frauen gegen Übergriffe vermehrt zu wehren und sich als mehr anzusehen als als Sex-Toy. Auch das ist gut so. Müsste aus meiner konservativen Sicht jedoch nur umfassender geschehen – mit Blick auf verantwortete Sexualität insgesamt.

Zurück zu Foucault, er beschäftigte sich intensiv mit dem Thema Sexualität. Wer nichts darüber weiß, kann hier ein wenig nachlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Michel_Foucault#Sexualit%C3%A4t_und_Wahrheit Und seine Bedeutung für LGBT wird hier kurz angerissen: https://www.queer.de/detail.php?article_id=21818 Und seine Auswirkungen auf die zur Zeit moderne Identitätspolitik: https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/ohne-michel-foucault-ist-identitaetspolitische-theoriebildung-undenkbar-17269893.html

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