Kriege und Gebet

Jesus sagt, dass es Kriege geben wird.
Jesus sagt, dass Herrscher die Völker unterdrücken.
Jesus sagt, dass es Verfolgung geben wird.

Jesus sagt nicht, dass wir gegen diese beten sollen.
Aber wer kann das schon:
Gott nicht sein Leid klagen, angesichts der Gewalttäter?

Jesus fordert ein friedsames Leben.
Jesus fordert, der friedlosen Welt ein Gemeinschafts-Leben,
Frieden schaffend, vergebend – schon im kleinen Alltag – entgegenzusetzen.

Das ist ein wirksamer Kampf gegen Krieg, Rache, Hass.
Aber so sehr langwierig! Die Fäuste ballen sich!
Oh Gott, so sehr langwierig, verlustreich! Nie erreicht?

*

Am Rande: Der Pazifismus Jesu ist ein Individual-Pazifismus: Menschen, die ihm nachfolgen, sollen einen neuen Weg gehen. (Das Wort Pazifismus kommt aus den Seligpreisungen: Selig die, die Frieden machen: pax facere.) In der Kirchengeschichte wurde im Rahmen der Verantwortung für eine Gesellschaft Jesu Sicht modifiziert, das heißt: Es wurde versucht, Jesu Ansatz des Individualpazifismus mit der Verantwortung für Menschengruppen zu verbinden. Dazu s. die verschiedenen Beiträge auf: evangelische-religion.de, z.B. https://evangelische-religion.de/ReligionNeu/mensch/frieden-krieg-1/

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Gesundheitsministers Fehler + Inflation + Ukraine-Flüchtlinge + Grüne Abenteuerlust + Selbständige Frauen und Mutterschutz + EU-Verbote – Einfluss auf Kunst + Eiszeit

Gesundheitsministers Fehler

Man sollte nicht zu sehr auf das Eingeständnis des Gesundheitsministers herumreiten, dass er einen Fehler gemacht habe – und seinen Rücktritt fordern. Einmal: Jeder macht Fehler – und manche Fehler sind nur solche aus der jeweiligen Perspektive des Betrachters; zum anderen: Wenn man das schon mit Rücktrittsforderungen verbindet, wird der Gesundheitsminister sich schwer tun, weitere Fehler einzugestehen. https://www.tagesschau.de/inland/lauterbach-kehrtwende-isolation-coronavirus-105.html

Selbständige Frauen und Mutterschutz

Wie schwer es selbständige Frauen haben, wenn sie sich für ein Kind entscheiden, wird hier deutlich: https://www.instagram.com/p/CXq744KIxUS/

Inflation

An dieser unserer Inflation ist bekanntlich nicht nur Russland Schuld, sie stieg schon vorher. Man kann es nun Russland leichter in die Schuhe schieben. https://www.tagesschau.de/wirtschaft/finanzen/bundesbank-joachim-nagel-interview-101.html

Ukraine Flüchtlinge

Ein Problem haben die Roma aus der Ukraine – sie will keiner aufnehmen. Wie kann das Problem gelöst werden? Ob der Vorschlag des Artikels realisierbar ist?: https://www.focus.de/panorama/welt/viele-roma-unter-ukraine-fluechtlingen-sie-will-kaum-einer-aufnehmen_id_79058468.html

Grüne Abenteuerlust

Man muss das Osterpaket locker sehen: Es scheint grüne Abenteuerlust widerzuspiegeln. Und was ist schöner als ein Abenteuer. Das Problem ist freilich, dass die meisten Menschen wahrscheinlich weniger Lust auf Abenteuer haben als vielmehr Lust auf eine stabile Wirtschaftspolitik, die ein stabiles, in aller Unberechenbarkeit ein berechenbareres Leben ermöglicht.

EU-Verbote – Einfluss auf Kunst

Das ist schon ein starkes Stück, dass in der EU manche Farben verboten wurden, wenn diesem Clip zu trauen ist. Vielleicht denken die Herrschaften: Na, dann sollen die Künstlerinnen und Künstler doch digital malen!

Eiszeit – und seitdem steigt das Wasser

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Herausforderung: Glauben/Unglauben

1.

Für Glaubende ist Gott gewiss.
Sie haben Erfahrungen gemacht, die sich nicht anders erklären lassen als mit der Existenz Gottes.
Glaubende bleiben für Nichtglaubende eine ständige Herausforderung – wenn sie nicht einfach ignoriert werden.
Denn wenn es Gott gibt – dann laufen Nichtglaubende in die Irre mit Folgen nicht nur für ihre Ewigkeit, sondern auch für ihr Leben in der Zeit.

2.

Für Glaubende können Argumente gegen die Existenz Gottes durch Nichtglaubende auf den ersten Blick auch eine Herausforderung sein:
Warum haben sie als Glaubende Gotteserfahrungen gemacht, und andere nicht?
Warum spüren sie Gott manchmal nicht, warum scheint er sich von ihnen entfernt zu haben? Kurz: die Anthropodizee und Theodizeefrage.
Wenn es Gott nicht gibt, haben sie sich im Leben geirrt. Ohne weitere Konsequenzen. Im Gegenteil: sie haben große Vorteile. Das wird auch von manchen Nichtglaubenden nicht geleugnet.

3.

Aber diese Herausforderung ist – wenn überhaupt – nur eine kleine Irritationen auf dem ersten Blick.
Auf den zweiten Blick sind die plausiblen Erfahrungen Glaubender so dominant, dass es kaum langandauernde Zweifel gibt – bzw. der Glaube irgendwann zurückkommt.
Warum andere nicht glauben können oder nicht glauben wollen, kann so unendlich differenziert gesehen werden, dass Unglauben keine Antwort auf die Frage ist.
Und Gott in Lebensabschnitten nicht spüren, hören, wahrnehmen kann Teil des Lebens sein. Teil im Wachstumsprozess des Glaubens, getragen von Gott, auch wenn man ihn nicht spürt. Wie der verlorene Sohn in Erinnerung an seinen Vater zurückkehrte. Erinnerung – getragen vom Vater. Ohnmächtig und mit zerstörten Hoffnungen sitzt das Kind verloren in der Gottesferne. Aber die Erinnerung an das Zuhause wärmt, sie wächst, treibt an, treibt heim. Heim zum Vater.

4.

Um der Herausforderung zu entgehen, verwenden Nichtglaubende einen Trick:
Sie versuchen, den Glauben auf vielfältige Weise psychisch oder durch Hirnforschung zu erklären, damit die Glaubenden denken: Nichts als Psyche, Wunsch, Sehnsüchte, pathologische Wirren, Sinnesverwirrungen und wer weiß was noch.

5.

Daran merken Glaubende, wie herausfordernd ihr Glaube für Nichtglaubende sein kann.
Aber das hilft nicht weiter. Denn auch der Nichtglaube kann psychisch begründet werden. Und dass Gott über die Psyche kommuniziert, über das Hirn ist klar – wie sonst?

6.

Letztlich gibt es ein argumentatives Patt.
Nicht aber ein Patt mit Blick auf die Interpretation von Erfahrungen.
Die ist für Glaubende eindeutig.
Ihr Gebet:
Mögen Nichtglaubende offen sein für Gottes Handeln und Reden;
möge ich offen bleiben für Gottes Handeln und Reden –
meine Erinnerung an ihn in Zeiten der Gottesferne möge lebendig bleiben
und mich, glaubend oder nicht glaubend, zum Vater ziehen.

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Lili Boulanger (1893-1918)

Ich hatte sie im Blog 2012. Hier wird sie gewürdigt: Music’s Greatest Loss: Why Listen to Lili Boulanger : https://www.youtube.com/watch?v=FrFIohURbi4&t=1s

Ich hatte auf Pie Jesu hingewiesen, das letzte Stück, das sie vor ihrem Tod geschrieben hat. Weil die 24 jährige nicht mehr den Stift halten konnte, hat sie jede Note diktiert, wie der Text unter dem folgenden Youtube-Video sagt: https://www.youtube.com/watch?v=eLxrA8cG2ZI&t=1s (Lili Boulanger – Pie Jesu)

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EU verzwergt sich + Von Klimaerwärmung zur Klimakrise + Moldawien/Moldau + Putins Lügen + Burkina Faso-Krieg + US-Medien kleinlaut? + Palmöl + Der Name Gottes

Putzerfisch EU verzwergt sich

Ein weiteres Beispiel dafür, dass durch die Klimapolitik nicht die Welt gerettet wird, sondern dass die Probleme nur verlagert werden. Aber durch die Verlagerung verzwergt sich die EU wirtschaftlich zum Nobody, wird Spielball der Mächte: USA, China und ja, Russland und wenn sich die islamischen Staaten einigen könnten, auch ihnen gegenüber: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/fit-for-55-luftfahrt-101.html

Glaubt wirklich eine verzwergte EU, sie können weltweit noch etwas Eigenständiges ausrichten? Werden so eine Art Putzerfisch am Körper der Großen sein.

Nachtrag: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/klima-nachhaltigkeit/eu-landwirtschaft-soll-weniger-schadstoffe-ausstossen-17937221.html – bald wird alles nur noch im Ausland produziert – und wir haben dann keine Arbeit mehr, kein Geld, um das Notwendige zu kaufen. Ich dachte, die Russlandkrise zeigt, dass man sich nicht abhängig machen darf. Aber die EU geht einfach weiter, als wäre nichts geschehen.

Von Klimaerwärmung zur Klimakrise

Das Klima wird sich erwärmen, ob wir es wollen oder nicht. Schwankend, wie das Klima ist, natürlich. Wenn ich es richtig verstanden habe, erwärmt es sich durch Aktivitäten von uns Menschen nur schneller. Klimaerwärmung ist im Augenblick also von der Natur her vorgegeben. Und daraus wird dann eine Klimakrise in unseren Medien https://www.tagesschau.de/ausland/europa/weltklimarat-ipcc-105.html. Alles wird Krise.

Nehmen wir die Klimaerwärmung als Herausforderung – nicht als Krise. Auch unsere Vorfahren mussten mit der Klimaerkältung – also den Eiszeiten klar kommen https://www.wissenschaft.de/geschichte-archaeologie/volkszaehlung-unter-eiszeit-menschen/#:~:text=Die%20Forscher%20errechneten%2C%20dass%20vor,Zahl%20dann%20bis%20auf%20130.000. Die sind vielfach den in den Süden ziehenden Tieren nachgewandert. Das können wir freilich nicht mehr so gut. Die Italiener würden sich wundern, wenn wir auf einmal alle dort ankämen, weil es zu kalt geworden ist – allerdings aufgrund der Klimaerwärmung würden eher alle Italiener zu uns kommen, weil es hier angenehmer ist. Im Ernst: Die Frage ist doch: Wie werden wir den Herausforderungen, die das Klima bieten wird, angemessen begegnen? Ich schrieb schon vor Jahren, genauer am: https://blog.wolfgangfenske.de/2019/05/05/co2-steuer-klimaaengstler-vorsorge-treffen-fuer-notzeiten/

Es gab bekanntlich schon immer massive Klimakapriolen: Kleine Eiszeiten – lange Dürren, darum Hungerperioden, Kriege.

Wir müssen lernen, mit diesen Notzeiten umzugehen. Natürlich muss man versuchen, so gut es Menschen gelingt, alles Übel zu vermeiden. Aber manchmal gelingt es den Menschen eben nicht – und dafür muss man Vorsorge treffen. Wie gehen wir damit um, wenn es zu lange zu heiß und trocken wird? Sind genug Vorsorgen getroffen worden, oder kümmert man sich zu sehr um die Klimaerwärmung? Wie gehen wir damit um, wenn es zu nasse und kalte Jahre geben sollte? Sind genug Vorsorgen getroffen worden, oder kümmert man sich zu sehr um die Klimaerwärmung? Das sollte Prioritäten haben: Der Umgang mit dem Klima, das der Mensch nicht beeinflussen kann. Das ist aus meiner Perspektive wichtiger als die Frage der Klimaerwärmung. Manches wird Hand in Hand gehen – aber es ist nicht dasselbe.

Zum Beispiel: Ist die Energieversorgung gewährleistet, wenn der Rheinpegel zu niedrig ist? Ist die Energieversorgung gewährleistet, wenn der Rhein über weite Teile des Jahres zugefroren sein sollte? Ist die Infrastuktur soweit in Ordnung, dass sie Hitzeperioden und Kälteperioden aushalten kann? Sind die Krankenhäuser soweit ausgestattet, dass sie in entsprechenden extremen Wettersituationen angemessen arbeiten können? Wie sieht es aus mit den jeweiligen Arbeitsplätzen, Schulen, Kindergärten? Es gibt ja nicht nur ein zu heiß zu kalt, sondern eben auch Überschwemmungen, Stürme, Schnee, Feuer, Erdbeben… – sind die oben genannten entsprechend in der Lage zu wirken? Was ist zum Beispiel, wenn die Hilfskräfte selbst Hilfe benötigen? Ist das Netzwerk so funktionstüchtig, dass es Nöte bekämpfen kann?

Als Nachtrag kann heute noch gefragt werden: Wie sieht es aus, wenn aufgrund eines Vulkanausbruchs die Sonne weitgehend verschleiert ist – also wie sieht es aus mit der Sonnenenergie? Oder wenn es lange Zeit einfach nur dumpf und unwindig sein sollte – wären wir gewappnet – oder genauso ratlos wie heute, weil das Russlandgas in Frage gestellt wird? Ich vermute fast: Wir setzen auf ein Pferd – und wenn es dann zusammenbricht, werden alle schreien. Wie jetzt auch. Der Mensch lernt vielfach nicht dazu. Das nennt man dann: Überleben des Fittesten – also dessen, der dazu gelernt hat. Wer hat dazu gelernt? Wer Energiequellen soweit es möglich ist, in Vielfalt verwendet. Dazu muss alles auf den Tisch. Alles.

Moldawien/Moldau

Schon 2014 habe ich mich darüber gefreut, dass Moldawien stärker von der EU unterstützt werden sollte: https://blog.wolfgangfenske.de/2014/03/24/moldaumoldawien/ Hat die EU das in den letzten 10 Jahren beibehalten und forciert? Es sieht so aus, hat hätte man wenigstens jetzt die Unterstützung Moldawiens im Blick. Dem Armenhaus Europas muss unbedingt geholfen werden, nicht nur wegen der Flüchtlinge aus der Ukraine – aber jetzt noch mehr: https://www.tagesschau.de/inland/moldau-geberkonferenz-bundesregierung-101.html

Putins Lügen

Die russische Regierung hat vor dem Angriff auf die Ukraine gelogen, was das Zeug hält. Und nun müssen ihre Vertreter sich nicht wundern, wenn alle Welt glaubt, sie würden lügen. Wer einmal lügt, dem traut man nicht. Wer die ganze Welt vielfach belügt, der muss eine Unmenge guter Taten tun, damit das Vertrauen wieder zurückkommen kann. Für Putin und seine Steigbügelhalter bedeutet das: Sofort aufhören mit dem Krieg, helfen, die Ukraine wieder aufzubauen, den Menschen, denen Schaden zugefügt wurde, helfen, wieder im Leben zurecht zu kommen, die früheren Forderungen, mögen sie noch immer vorhanden sein, nur beschämt vorsichtig stellen.

Weitere Lügen aufhäufen hilft nicht weiter. Zumindest eben: Wer weiß denn, ob das, was jetzt von der Regierung gesagt wird, keine Lügen sind? Wenn ein Lügner einmal die Wahrheit sagt, weiß keiner, ob es dieses Mal die Wahrheit ist. Sie müssen sich also nicht wundern, wenn ihnen nichts mehr geglaubt wird, bevor nicht die Vertrauensmaßnahmen radikal eingeleitet wurden. Nicht hilfreich ist es, ständig weiter zu lügen – denn ich vermute einmal, dass die Regierung weiß, was durch ihre Armee angerichtet wird: https://www.kath.net/news/78052 und https://www.kath.net/news/78042 Wenn sie es nicht weiß, dann hat sie an der Macht nichts mehr zu suchen, weil sie unfähig ist und das Ansehen des Landes ins Verderben führt.

Es wäre schon wichtig, wenn die Russen versuchen würden, die Regierung auszutauschen. Das wäre auch ein wichtiger Beitrag zu Vertrauen bildende Maßnahmen.

Wichtig wird vor allem sein: Eine neutrale Aufarbeitung dessen, was in der Ukraine geschehen ist – auch unter Berücksichtigung russischer und chinesischer Fachleute. Ich habe nämlich auch ein paar Befürchtungen im Umgang mit Blick auf „Überläufer“ – und wie es heißt: „Verräter“. Kriege barbarisieren alle Kämpfer. https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/der-ukrainische-botschafter-andrij-melnyk-im-interview-17937279-p2.html

*

Wenn Russland aus dem Menschenrechtsrat rausgeworfen wird https://www.tagesschau.de/kommentar/russland-un-menschenrechtsrat-101.html können gleich eine Menge anderer Staaten mit rausgeworfen werden. Das passt nicht zur real existierenden UN – wie unsereins schmerzhaft lernen musste.

Burkina Faso-Krieg

An vielen Orten der Welt toben Kriege. So auch in Burkina Faso. Bei einem Kampf gegen Islamisten sind in Burkina Faso 13 Soldaten getötet worden: https://www.persecution.org/2022/03/22/13-soldiers-killed-battling-jihadism-burkina-faso

US-Medien kleinlaut?

Vor der Wahl wurde der LapTop-Inhalt des Sohnes von Biden unter den Teppich gekehrt. Nun scheinen manche ein kleines Gefühlchen von Reue darüber zu bekommen. Die Frage, die der Autor stellt, ist weiter gehend: Warum wird das von Medien nun veröffentlicht? Daran sieht man das große Misstrauen den Medien gegenüber. Das ich verstehen kann und ebenso frage: Warum jetzt? Weist das auf eine Auseinandersetzung innerhalb der Demokraten hin, die Biden loswerden wollen. https://www.alexander-wallasch.de/gastbeitraege/hunter-bidens-laptop-der-hoelle

Viele Medien sind spannend, weil sie nicht, wie sie vorgeben, neutral und sachlich berichten, sondern weil man immer fragen muss: Was berichten sie und warum. Das ist nichts Neues. Man denke nur an Solschenizyn, den Mann, der aus Russland geflohen ist und dann medial fallen gelassen wurde wie eine heiße Kartoffel, weil er ihnen als freier Mann politisch unangenehm wurde: https://blog.wolfgangfenske.de/2021/04/10/interessantes-auch-fuer-atheisten-solschenizyn/

Palmöl

Erst war das Palmöl als Rettungsöl in aller medialen Munde. Palmöl in Benzin – die Rettung! Und dann hat sich langsam aber sicher herumgesprochen, dass dafür auch Urwälder gerodet werden. Dann drehte sich langsam das Blatt und man will wieder weg vom Palmöl. Wie macht man das? Indem nun gesagt wird: Palmöl könnte Krebs verursachen. Und Studien, die anderes belegen, sind Lobby-Studien. So geht Propaganda wunderbar: https://taz.de/Palmoel-in-Lebensmitteln/!5841288/

Nicht, dass jemand meint, dass ich begeisterter Vertreter der Palmöl-Hersteller bin. Ich habe das Strecken des EU-Benzins mit Palmöl schon 2015 (?) kritisiert und mit dem Durchpeitschen der ärgerlichen Energiesparlampe verglichen. Nur zur Erinnerung: E10 wird heute den Firmen vorgeworfen – wurde damals aber von der EU gepuscht. Weil man dann merkte, dass wegen des Palmöls die Urwälder zerstört werden, hat man zunächst nicht die E10-Produktion eingestellt, sondern Nutella vorgeworfen, zu viel davon zu verwenden. Und viele Medien machen all den Unsinn immer mit.

Der Name Gottes

Ein neuer Fund erregt manche Gemüter: Manche vermuten, dass ein Täfelchen gefunden wurde, auf dem der Name Gottes angebracht worden war – und zwar aus einer sehr frühen Zeit: https://www.katholisch.de/artikel/33699-der-erste-beleg-fuer-den-gottesnamen-muss-die-exegese-umdenken

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Gottes-Erinnerung

Gott in Lebensabschnitten nicht spüren, hören, wahrnehmen,
kann wichtiger Teil des Lebens sein, uns von Gott zugetraut.
Leiden, Teil im Wachstumsprozess des Glaubens,
getragen von Gott, auch wenn man ihn nicht spürt.
Wie der verlorene Sohn (Lukas 15) in Erinnerung an seinen Vater zurückkehrte.
Sehnsuchtsvolle Erinnerung – hervorgerufen und getragen vom Vater.
Ohnmächtig und mit zerstörten Hoffnungen sitzt das Kind verloren in der Gottesferne.
Aber die Erinnerung an das Zuhause wärmt, sie wächst, treibt an, treibt heim.
Heim zum Vater, heim zu Gott.

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Unsichere und verunsicherte Menschen

Unsere Gegenwart hinterlässt vielfach den Eindruck, dass unsichere Gruppen das Ziel haben, Menschen zu verunsichern.

Menschen sollen sich nicht mehr sicher fühlen in ihrer Haut, damit diese Gruppen größeren Zulauf an verunsicherte Menschen haben. Gleichzeitig finden sie ihre unsichere Identität durch Zulauf der durch sie verunsicherten Menschen.

Dadurch werden sie gesellschaftspolitisch stärker.

Die Auseinandersetzung findet auf zwei Ebenen statt: Noch unsichere Jugendliche in ihrer Unsicherheit verstärken und sichere Alte zu verunsichern.

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Kriegs-Medien + Orbans Wahlsieg + Impfpflicht + Windanlagen in Landschaftsschutzgebiete

Kriegs-Medien

Schon damals, als Erdogan die westlichen Staaten in einen Krieg gegen Assad hineinziehen wollte, gab es manche Medien, die das forciert haben, die „Hurra! – macht doch endlich Krieg!“ schreibend geschrien haben. Und nun sind sie mit Blick auf die Ukraine wieder am Werk.

Diese sollten einmal ihr damaliges und jetziges Geschreibsel aus der Perspektive der Friedensforschung anschauen und von echten Friedensforschern analysieren lassen. Wie funktioniert eine Hysterisierung bzw. Emotionalisierung der Bevölkerung, dass Krieg als Mittel zu einem Ziel als Perspektive angenommen wird.

Krieg ist kein Kinderspiel, sich in einen Krieg hineinziehen lassen ist nichts, das man dann mit einen Fingerschnipps bewältigen kann. Wir sehen ja an den Putin-Russen, was ein solcher für Konsequenzen hat. Nicht nur für die beiden Länder, sondern weltweit werden Menschen hineingezogen. Wenn nicht kämpfend, dann in die Armuts- bzw. Hungerfalle.

*

Kriege können aus Soldaten Barbaren machen – auch aus unseren. Die ersten Opfer eines Krieges sind auch Soldaten, die sich ihre Seele vom Krieg barbarisieren lassen. Und das kann an den Einheiten gesehen werden, die – soweit wir jetzt wissen – in der Ukraine unmenschlichst gehandelt haben. Die Führung der russischen Armee hat ihre Einheiten nicht im Griff. Sie sucht die Schuld bei anderen. Aber wer Wohnhäuser und normale zivile Infrastruktur zerstören lässt, der muss sich nicht wundern, wenn die Soldaten auch Jagd auf unbewaffnete Menschen machen. Dass die russische Armee sich dermaßen selbst entehrt, hätte das heute noch jemand gedacht?

Orbans Wahlsieg

Tja, liebe mitteleuropäische Medien und liebe EU. Das hättet ihr nicht erwartet, dass die ungarische Bevölkerung so wenig auf euch hört. Und auch die Wahlausgangsvorhersager waren eher mal wieder Geschwister einer Wahrsagerin. Es wurde das hineingelesen in die Umfragen, was man hören wollte. Wie gut, dass es dann doch noch Wahlen gibt und den wissenschaftlich arbeitenden Wahrsagern nicht die Macht in der Hand gelassen wird.

Aber das sollte auch unserer Politik immer wieder zu denken geben: Die Umfragen sind so viel Wert wie das, was die Politiker hören wollen. Von daher sollten wichtige Themen, die die Bevölkerung betreffen, nicht aufgrund von Umfragen entschieden werden.

Nachtrag: Manche finden den Sieg Orbans als übel. So Frau Barley.

Vielleicht sollte die EU es so machen: So lange in Ungarn wählen lassen, bis die Bevölkerung, des Wählens müde, endlich einen anderen wählt. EU-Demokratie. Wo hatten wir das mit „noch mal wählen“ schon mal? In Irland? Ich habe es vergessen. Die EU ist Schuld an der Dummheit der Wählerinnen und Wähler, weil es ihr nicht gelungen ist, vorher Orban, den Wählelr:innen-Verführer zu Fall zu bringen. Da blitzt sie wieder durch, die Arroganz der EUler. Die Polen haben im Augenblick ein wenig Ruhe vor dieser, weil man sie benötigt. Aber keine Angst, wird bald wieder losgehen. Natürlich muss die EU zusehen, dass sie mit Blick auf Menschenrechte zusammenwächst. Aber Zusammenwachsen geschieht nur, wenn die Länder einander achten. Vielleicht wird ja bei den nächsten Wahlen eine andere Regierung an die Macht kommen. Wir haben uns in der EU einander zu respektieren.

Impfpflicht

Jetzt scheint sich die Impfpflicht ab 18 nicht durchgesetzt zu haben. Aber das Thema ist zu wichtig, als dass man nun herumschachert: dann eben ab 50 oder nicht doch ab 60? Wenn schon nicht ab 18, dann wollen wir doch ab 40 na ja, nein? dann doch ab 60.

Das ist kein Schacherthema, kein Thema, in dem man sich irgendwie, um den Kopf zu bewahren, ein paar Kuchenstücke hin und herschiebt. Das ist billige und ärgerliche Politik – gegen einen großen Teil der Bevölkerung.

Die Bürger sollen sich einer verpflichtenden Impfberatung unterziehen, wenn man die 18-49 Jährigen nicht verpflichten kann. Das ist doch alles nur noch absurdes Schauspiel. Sie hängen in ihren Kompromissblasen fest. Nein, bei manchen Themen geht es nicht um Kompromisse auf Kosten eines großen Teiles der Bevölkerung.

*

Interessant, dass die Inzidenzen sinken sollen. Wahrscheinlich errechnet. Soweit ich beobachten kann, gibt es eine Menge Ansteckungen.

Windanlagen in Landschaftsschutzgebiete

Diese Nachricht sagt schon alles – wenn man Böcke und Schafe zu Gärtnern macht: https://www.tagesschau.de/inland/windkraft-ausbau-107.html

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