Palmsonntag: Mit Verehrung und machtvollen Erwartungen haben manche Menschen Jesus in Jerusalem empfangen. Ohne zu ahnen, dass er bis zum nächsten Wochenende als Lamm Gottes (Agnus Dei) die Sünden der Welt tragen wird.
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Auf einem Esel reitet er – nicht auf einem Pferd. Nicht hoch zu Ross, sondern auf bockigem Esel.
Empfangen von einer kleinen Schar Begeisterter. Große Hoffnungen liegen auf ihm: Freiheit Gottes.
Er wird sie bringen – aber anders als erwartet: Freiheit durch enge Gemeinschaft mit Gott.
Gottes Macht zeigt sich durch das Leiden hindurch: Vor der Auferstehung in Macht steht das Kreuzesleiden.
Seit alter Zeit kommen Menschen in Krisen zusammengelaufen, um in den Tempeln zu beten, Opfer darzubringen, Gemeinschaft zu stärken.
Der christliche Glaube in der Form des Christentums hat viele Elemente der Religionen aufgenommen. Und dazu gehört eben auch das: In Krisenzeiten kommen Menschen zusammen, um miteinander zu Gott zu beten, damit er die Not wende.
Das ist auch richtig so.
Die Kirchen als Ausdruck des Christentums dürfen jedoch nicht vergessen, dass sie sich nicht als Teil eines allgemeinen religiösen Beruhigungsprogramms verstehen; auch nicht als Teil eines ausgeklügelten Programms, um die aufgeregte Psyche der Menschen Wort werden zu lassen und somit zu beruhigen. Denn der christliche Glaube, der in der Tradition des Judentums steht, setzt auch eigene Akzente, wenn es um das Gebet geht. Ein paar Punkte seien genannt:
Das Gebet des Gerechten vermag viel – es geht also nicht allein um Worte, sondern die Worte müssen durch eine Gott entsprechende Ethik/Moral legitimiert werden.
Im Namen Jesu beten – es geht nicht allein um Worte, die nicht vom glaubenden Herzen gedeckt werden. (In der Nichtjüdischen Tradition sehen die Götter den Menschen, hören ihn, aber können nicht in ihn hineinschauen, was sie beim Beten denken usw. Im jüdischen und christlichen Glauben wird erkannt, dass Gott auch das Herz des Menschen kennt, also sein innerstes Wollen – auch wenn der Menschen anderes redet.) Im Namen Jesu beten setzt Glauben voraus, setzt die Liebe zu Jesus Christus voraus, setzt aber noch etwas voraus, das im Vater-Unser deutlich ausgesprochen wird:
Dein Wille geschehe… – Betende lassen Gottes Willen Raum, ordnen sich Gott unter. Das bedeutet eben auch, wenn Gebete nicht erhört werden, dass Glaubende aus dem Glauben heraus nach Gottes Willen fragen.
Christen sprechen Gott mit Vater an. Wie auch immer es heute gesehen wird: Es geht um ein Wort familiärer Beziehung. Da Gott ein liebender Vater ist, versuchen Christen diese Beziehung im Glauben zu stärken, im Glauben zu wachsen, Gott zu verstehen. Jesus ging es in seiner Gebetslehre darum, Gott vertrauen zu lernen. Gott ist auch gerecht. Das bedeutet, dass er seinen Willen auch gegen den Willen des Kindes durchsetzt. Diese Beziehung ist die Basis jeden Gebets.
Christen hatten keine Opfer mehr – also auch keine Sündopfer. Jesus ist für die Sünden der Menschen gestorben, also fallen in aufgeregten Zeiten die Sündopfer weg. An die Stelle dieser Opfer tritt das Bußgebet, also das Bekenntnis der eigenen Sünde, Schuld, des eigenen Versagens.
Wenn die Gebete im Zentrum der Lehre der Kirche stehen, die Jesus gebetet hat, dann fällt auf, dass er nicht um die Zerstörung der Gegner bittet, nicht um Verhinderung von Gewalttaten, nicht um Massenbekehrungen. Der Feind wird gesegnet, Gott möge Arbeiter in die Missionsernte schicken. Es wird von denen, die ihm nachfolgen, eine Menge an Tun verlangt, es sei an die Bitte im Vater-Unser erinnert: Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben denen, die an uns schuldig geworden sind. Glaubend Betende lernen, ihr Weltbild Gott unterzuordnen – und nicht Gott ihrem Weltbild unterzuordnen.
Jesus lehrt auch, dass Glaubende Gott bestürmen dürfen und sollen. Ich verstehe diese Texte vom Gethsemanegebet her. Im Gethsemanegebet bittet Jesus dreimal, dem Leiden entrinnen zu dürfen. Aber im Zentrum steht die Unterordnung unter Gott: Dein Wille geschehe.
Das Gebet ist Teil des christlichen Lebens, das Gott die Ehre gibt. Auch wenn Glaubende Gottes Wege nicht verstehen. Der Glaube kämpft sich durch das Dickicht des Nichtverstehens wieder zu Gott durch, und gibt Gott die Ehre.
Bei einem Gebets-Zusammenkommen in Krisen, können sich Nichtglaubende vom Gebet Glaubender tragen lassen und Glaubende können Nichtglaubende in das Gebet hineinnehmen.
Für mich gehören beten und tun und sich überraschen lassen, was Gott machen wird, zusammen.
Die Diskussion über das Benzin hat nachgelassen. Aber interessant fand ich die grün-medialen Apologeten, die uns vorrechneten, dass wir in Deutschland nicht die höchsten Benzin-Preise haben – also nicht jammern sollen. Dabei vergaßen die, die ich zu dem Thema gelesen hatte, dass einmal wichtig ist zu berücksichtigen: Was verdienen die Menschen dort im Land? Aber auch dann, wenn sie weniger verdienen: Preise sind gewachsen, sie sind Teil der zusammenhängenden, äußerst komplexen Wirtschaft. Und wenn ein Teil des ineinandergreifenden Wirtschaftssystems durcheinander gerät, gerät alles ins Wanken.
Die Menschheit hat es mit Blick auf die Natur so langsam gelernt: Alles hängt irgendwie zusammen. Sogar die Schnaken haben ihre Bedeutung im Gesamt des Natursystems. (Was keine neue Erkenntnis ist, denn schon in der Antike fragte man sich: warum gibt es Wanzen im Bett? Antwort: Damit man nicht so lange im Bett bleibt und sein Leben vertrödelt.)
Aber dass das auch für eine langsam gewachsene Wirtschaft gilt, das muss sich erst noch herumsprechen. Denn die Grünen und ihre Steigbügelhalter – darunter auch Expert:innen – meinen, sie könnten einfach diese und jene Weiche stellen, ohne zu berücksichtigen, dass das eine Menge Folgen hat. Das ist eben die Kunst, die manche auch erst langsam lernen müssen, die jetzt in der Regierungsverantwortung sind, es gilt differenziert zu denken, alles mögliche zu berücksichtigen usw. Und wenn die Herrschenden in unserem schönen Land wirklich so handeln sollten, wie „die letzte Generation“ es sich so grünäugig wünscht, wäre sie wirklich die letzte Generation, weil die anderen alle auswandern würden.
Gedankenlose Energiewende
Eine Gedankenlose Energiewende ist nur was für Reiche oder Arme, die keine Verantwortung tragen und irgendwie den Folgen ausweichen können. Es ist wichtig, dass solche Studien erscheinen, die erkennen lassen, dass arme Menschen Klimaschutz für wichtig halten, aber ihre Gesundheit und ihr finanzielles Überleben für wichtiger. Bislang wurde Klimaeinsatz vielfach von Wohlhabenden, die sich finanziell keine Sorgen machen müssen, oder von jungen Menschen, die für sich und ihre Zukunft noch keine Verantwortung tragen, und von Ideologen und anderen, die davon profitieren usw. vorangetrieben. Damit Klimaschutz akzeptiert wird, hilft es nicht, sich ständig was Neues auszudenken, neue Verbote auszusprechen, teure Alternativen den Leuten vor die Füße zu werfen.
Ein polnischer Priester erfand die Schutzweste. Vorbilder hatte er sicher bei den Rittern im Mittelalter – allerdings hatten die noch keine Munition im modernen Sinn: https://de.wikipedia.org/wiki/Casimir_Zeglen
Globalisierung notwendig
Erst riefen alle: Globalisierung! Durch Corona und durch Putins Angriffe schrecken manche vor Globalisierungen zurück und denken an moralisch sauberen Rückzug von der Globalisierung – sie denken an moralischen Protektionismus. Da es moralisch saubere Globalisierung nicht gibt, wird man sich notgedrungen wieder der Globalisierung zuwenden müssen, will unser Land nicht untergehen. Ein Interview pro Globalisierung: https://www.cicero.de/wirtschaft/lieferketten-abhangigkeit-china-indsutrie-ifo-lisandra-flach
Frida Kahlo
Die viel bewunderte Malerin, Tochter eines jüdisch-deutschen Vaters und einer katholisch-spanischen Mutter, war eine glühende Verfechterin der mexikanischen Revolution, so sehr, dass sie als ihr Geburtsdatum den Beginn der Revolution angab: 1910. Dann hatte sie eine Liaison mit dem vor Stalin geflohenen Trotzki. Nach dessen Ermordung wandte sie sich Stalin zu. Das kann man hier erfahren: https://www.n-tv.de/archiv/Vor-50-Jahren-starb-Frida-Kahlo-article86262.html
Ich bin immer wieder erschüttert über das barbarische Vorgehen der russischen Regierung in der Ukraine. Das Schlimme ist darüber hinaus: Es nimmt und nimmt kein Ende. Sie sind zu feige, um sich einzugestehen: Wir haben einen wahnsinnig schlimmen Fehler gemacht. Bevor er immer weiter geht, müssen wir aufhören. Alle Welt wartet auf so ein Eingeständnis. Das muss ja nicht ganz so lauten, und wenn es heißen würde: Wir haben der Ukraine einen Denkzettel verpasst – unsere Ziele erreicht – darum ziehen wir unser Militär zurück! – wären alle glücklich. Aber nein: Das ganze russische Volk wird entrechtet, auch indem den Menschenrechtsorganisationen die Berechtigung entzogen wird, weiter zu arbeiten. Ein Armutszeugnis nach dem anderen. Warum lässt sich die russische Bevölkerung weiter so entehren? Ein paar Mutige gibt es. – Und wenn manches auch Propaganda westlicher Medien sein sollte, manches auf ukrainische Kämpfer zurückgehen sollte – was alles untersucht werden muss: der Anlass der Barbareien sind Putin und seine Schergen. Das darf nicht kleingeredet werden, auch nicht, wenn man eigenen Medien gegenüber misstrauisch ist.
Wie auch immer: Es wird wohl so sein, dass die Politik des Westens nicht an Putin vorbeikommen wird – und das bedeutet, dass Diplomatie bald wieder die Oberhand gewinnt – auch mit Blick auf die Bewältigung dieses verrückten Angriffs auf die Ukraine. Letztlich gehört Russland zu Europa. Wir sind aufeinander angewiesen.
Was auch noch dringend bearbeitet werden muss: eine vernünftige Krankenhauspolitik. Mehr Betten, mehr Personal, Medikamenten-Bevorratung bzw. Herstellung im eigenen Land… Wir haben doch aus den vergangenen Jahren gelernt – oder etwa doch nicht? Hiermit hat der Gesundheitsminister eine Menge zu tun, um sich Meriten zu verdienen.
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Tja, Leute, wenn ihr schon nicht im Sinne des Gesundheitsministers wählt, gibt es keine Freiheiten mehr: https://www.focus.de/gesundheit/coronavirus/pressekonferenz-lauterbach-nach-impfpflicht-aus-haben-keinen-spielraum-mehr-fuer-lockerungen_id_80578564.html Ich habe gelernt, dass es ein paar Tage dauert, bis man merkt, dass Omikron in einem arbeitet. Das heißt, die Menschen gehen munter durch die Gegend und verbreiten das Virus? Von daher plädiere ich dafür, die Masken weiterhin bei Menschenansammlungen zu tragen. Aber das hat nichts mit dem Scheitern der Impfpflicht zu tun. Man kann nicht einfach alles in einen Topf werfen. Übrigens wandelt sich auch die Vorstellung davon, wie viel Menschen geimpft sein müssen, damit eine Herdenimmunität hergestellt wurde. Jetzt sind wir schon bei 90 Prozent angelangt. Bald sind es 100 Prozent – aber das Dumme: Die Impfungen stellen ja keine Immunität her. Auch wenn 100 Prozent geimpft sind, bleiben Durchbrüche die Regel.
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Das ist auch zu beachten: Was politisch und medial mit den Impfgegnern gemacht wurde, sollte nicht einfach unter den Tisch gekehrt werden, sondern wissenschaftlich aufgearbeitet werden, damit so eine gesellschaftsspaltende und Minderheiten verachtende Politik nicht wieder passiert. Es ist übel, wenn einer Gruppe eigenständig denkender Menschen in einer Gesellschaft das Sündenbock-Käppchen aufgesetzt wird: https://www.dushanwegner.com/impfpflicht-ich-habe-mitgemacht/ Aber es wird noch dauern, bis sich auch in Wissenschaft mutige finden werden. Wir leben noch nicht distanziert genug. Aber es wäre wichtig – vor allem, weil Corona ja noch nicht wirklich überstanden ist.
Putin und seine Steigbügelhalter sind nicht Russland. Die Invasionsarmee ist nicht Russland. Auch Künstler und Menschrechtsaktivistinnen sind Russland. Und die gilt es zu unterstützen. Damit meine ich nicht die Ausreise: https://www.tagesschau.de/inland/russland-menschenrechtsaktivisten-101.html , sondern auch mit öffentlicher Aufmerksamkeit. Wobei in Putins Staat diese vielleicht eher schädlich ist. Aber ihnen sollte immer wieder medial, politisch signalisiert werden: Wir sind für Euch! Gebt nicht auf!
Nicht nur Macron hat den Wahlkampf vergessen. Auch unsere Medien – und darum legen sie erst so spät gegen Le Pen los. Was haben wir im letzten Wahlkampf Wochenlang über Le Pen alles anhören müssen und zu lesen bekommen. Meine größte Befürchtung ist wie damals, wenn Le Pen gewinnen sollte, werden linke Gruppen Frankreich lahmlegen. Demokratische Wahlen hin oder her. Das zählt für die dann nicht – sie wollen ja, wie bei uns, die Welt retten. Aber ich vermute, das wird dem Land und uns erspart bleiben durch einen siegreichen Macron.
Nachtrag: Ich denke, Le Pen wird auch nicht ihre Extremismen durchsetzen können. Die Frage ist allerdings immer: Wieweit treiben die Anhänger der extremen Parteien ihre Parteiführerinnen und -führer vor sich her? Wieweit legen sie die Regierungsarbeit lahm, weil die Führenden ihren Erwartungen nicht entsprechen? Dieses Problem haben alle, die an die Macht kommen und Erwartungen geweckt haben. (Siehe Deutschland – es sieht im Augenblick so aus, als wäre die Regierung in der Realität angekommen – aber wieweit werden sie die Realität noch beachten können, wenn die Krisen der Gegenwart (Putin) vorüber sind?) Von daher ist Le Pen ein großes Risiko – nicht nur, weil Linke das Land lahmlegen werden. Sondern weil die Politik in diesem genannten Sinn kaum berechenbar ist. Zudem: Sie wäre vermutlich überfordert, weil sie – zumindest stellen es unsere Medien so dar – doch ein recht beschränktes Themenfeld hat.
Verbietet die Landwirtschaft
Verbietet die Landwirtschaft. Sie macht das Klima kaputt. Dann hat man sie in Deutschland verboten – und dann kaufen wir Nahrung eben in aller Welt ein. Und die Feuchtgebiete sollte man alle mit einem Plastiktuch abdecken, das nicht mit Erdöl gemacht wurde (soll ein Witz sein!), damit kein Methan mehr entweichen kann. Vieh ist sowieso überflüssig. Die Welt wird besser, das Klima auch, zumindest in Deutschland. Die Ozeane steigen überall, nur nicht an der Nordseeküste. Wir leben nämlich auf einer einsamen Welten-Insel… – So viel Quatsch! Aber so manche meiner Zeitgenossen spinnen sich durchs Leben. https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/methan-emissionen-des-klimagases-2021-erneut-mit-rekordtempo-a-f5b61fa6-8cb4-45b4-9a3c-a664ca0cdec5 Übrigens fliegt Musks Firma munter in den Weltraum. Energie hin oder her. Aber er hat sich wohl mit den Elektro-Teslas frei gekauft. Darum darf der das. Einfach so. Na ja, irgendwelche wissenschaftlichen Untersuchungen machen sie auch, wurde in der Tagesschau gesagt.
Sie wollen die Globalisierung – aber eine moralisch saubere. Da können Moralisierer lange drauf warten. Realitäten sind zu berücksichtigen, Realitäten sind zu verändern, wenn sie Menschenrechten widersprechen. Aber das geht nur seeeehr langsam und kontinuierlich. Nicht mit Schlägen, wirtschaftlicher, militärischer, propagandistischer usw. Art. Aber der Mensch von heute denkt, er hat nur dieses Leben. Und weil er so denkt, muss alles noch in diesem seinen kurzen Eintagsfliegenleben passieren. Viele Enttäuschungen werden damit verbunden sein – und manche gleiten ab in den Extremismus als Form der Verarbeitung von Enttäuschung. Leute, denkt langfristiger!
Zudem:
Es ist schön, wenn Menschen eine Tätigkeit finden, die ihrem Leben Sinn geben. Es ist aber nicht schön, wenn sie auf Kosten anderer Menschen diesen Sinn leben.
Katholische Kirche Deutschlands
Manche in der Katholischen Kirche Deutschlands meinen noch immer, sie sei weltweit dominant wie im 20. Jahrhundert. Ist sie nicht. Kirchen in Afrikas, Südamerika… sind viel dominanter. Von daher mögen sie bei diesen und jenen Bischöfen, Kardinälen usw. ein offenes Ohr finden. Aber weltweit gesehen nicht. Und darum werden sie grundsätzlich zumindest auf kurze Sicht nichts ändern können. Steter Tropfen höhlt den Stein – aber das werden sie dann nicht mehr erleben. https://www.die-tagespost.de/kirche/weltkirche/us-kritik-an-europaeischen-kardinaelen-art-227391
Von daher: In Glaubens-Ruhe und Gelassenheit fröhlich das tun, was man vor Gott und Mensch verantworten kann.
Auf Sri Lanka wurde eine Gemeinde angegriffen unter Führung buddhistischer Mönche: https://www.opendoors.de/nachrichten/aktuelle-meldungen/sri-lanka-christen-halten-die-andere-wange-hin Die Gemeinde hat sich nicht gewehrt, trotz Provokationen. Hätte sie sich gewehrt, wäre womöglich die Kirche geschlossen worden. Der Beitrag zeigt, wie schwer es auch Christen fällt, Jesus nachzufolgen. Aber der gewaltlose Widerstand scheint geklappt zu haben.
Palmbuschen
Morgen ist Palmsonntag. Da wir in unseren Breiten erfahrungsgemäß keine Palmen haben, haben sich die Vorfahren so was ausgedacht:
Heute glaubt der moderne Mensch, die Natur zähmen zu können. Moderne Klimaängste sind uralte Ängste vor der nicht beherrschbaren Natur. Angst davor, dass die Natur größer ist als der Mensch, dass sie Wege gehen kann, die der Mensch nicht im Griff hat. Aber eben: Natur handelt nicht aus Bewusstsein heraus. Sie ist einfach durch ihr Dasein dem Menschen überlegen. Gott hat den Menschen gegeben, die Natur zu beherrschen. Aber eben vor dem Sündenfall im Rahmen des Paradieses. Dann kommt Genesis 2 – der Sündenfall – der Mensch will herrschen, auch außerhalb des von Gott gesteckten paradiesischen Rahmens. Er will herrschen, weil er Angst hat vor der Natur. Gott hat der Natur gegeben, den Menschen nach dem Sündenfall, zu überstehen. Er hat der Natur eine eigene Macht gegeben, damit der Mensch sie in seiner Angst und Herrschsucht nicht zerstören kann. Auch seiner gut gemeinten Herrschsucht.
Auch wenn es keine Entscheidung gegen die Impfpflicht gab, sondern der Bundestag sich nicht auf eine einigen konnte, ist das eine gute Nachricht. Zumindest, wie die Blogleserinnen und Blogleser wissen, ein Ergebnis, das ich voll unterstütze. Angeblich sind jetzt ja 76% geimpft. Und wenn man all die Kinder abzieht… – dann ist das Ergebnis ja nicht so schlecht. Eine Impfpflicht wäre aus vielen Gründen nicht einzusehen gewesen https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/impfpflicht-corona-bundestag-101.html
Viele haben nun Angst – vor allem in Medien wird diese verbreitet: Was wird im nächsten Herbst werden? Ich hoffe, die Wissenschaft forscht weiter, um auch noch unbekannten Mutationen die Basis abgraben zu können. Ich hoffe auch, die Politik wird endlich sorgfältig agieren, wenn wieder Gefahr droht, und die Menschen verantwortungsvoll. Wichtig ist jetzt aber erst einmal, dass vielen Menschen die Ängste genommen wurden vor einem Staat, der rigoros seine Macht durchsetzen wollte. Gibt wieder Vertrauen in die Demokratie. Ich bin mir sicher, dass manche jetzt das Gegenteil sagen. So ist das nun einmal in einer Demokratie.
Aber Lauterbach hadert noch. Er will weiter seine Sicht durchboxen. Gegenseitige Schuld-Zuweisungen, wenn etwas scheitert ist nichts Neues. Vielleicht sollte Lauterbach, wenn er die Impfungen steigern möchte, seinen Fokus auf die richten, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind. Es gab da mal so eine Aktion. Ist sie inzwischen eingeschlafen? Denn es gibt manche Zugereiste, die sich der Impfungen aus welchen gründen auch immer entziehen. An die würde man wohl auch kaum herankommen, wenn es eine Impfpflicht gäbe.
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Ich bin übrigens 3x geimpft – kurz: ich bin geboostert – und habe mich jetzt trotz aller Vorsicht gegenüber Außenstehenden angesteckt. So ist das mit dem Schutz durch Impfungen. Nun denn, braucht man ja nicht mehr zu diskutieren. Ist ständig das Thema, dass auch Geimpfte nicht geschützt sind. Aber wie die Vertreter der Impfungen sagen: Es ist aber dann nicht mehr so schlimm – aber bei Omikron hätte sie eh nichts geholfen… oder wie auch immer die jeweilige Meinung lautet. Aber wie dem auch sei: Es ist auch für einen Geimpften recht anstrengend, Omikron zu erleben.
Weniger Schwangerschaftsabbrüche
Ich hoffe, das bedeutet, dass die Frauen und Männer vernünftiger werden: Statt abzubrechen verhüten. Oder hängt das, was ich nicht vermute, damit zusammen, dass Menschen in unserem Land den Abbruch als – ich sage es freundlich – nicht angemessen gegenüber menschllichen Lebens ansehen. https://www.tagesschau.de/inland/schwangerschaftsabbrueche-deutschland-101.html
Aserbeidschan und Armenien
Das sind auch Friedensverhandlungen, die wahrscheinlich nur zum Schein geführt werden. Man will sich erst einmal erholen, um dann wieder zuschlagen zu können. Aserbeidschan und die Türkei wollen BergKarabach – dabei wird es bleiben: https://www.tagesschau.de/ausland/asien/armenien-aserbaidschan-105.html
Klimaforscher sind nicht die einzigen auf der Welt. Die Regierung von Kanada hätte es sicher anders formuliert als unsere Grünen Tagesschau: Ein Verzicht wäre ein Schlag ins Gesicht der kanadischen Bevölkerung. https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/kanada-oelprojekt-103.html
Macht man mit Öl nicht auch was anderes als es nur zu verbrennen? (Immerhin hat Öl uns in den vergangenen Jahrzehnten ein gutes geheiztes Leben gegeben und das sehr sauber im Vergleich zu dem, was die Generationen vor uns ertragen mussten.) Die Kritiker konzentrieren sich nur auf das Verbrennen. Aber was würde aus dem Alltag alles wegfallen, wenn es kein Öl mehr gäbe? Das wichtigste zuerst: Kaugummi, Spielekonsolen und Kosmetika sowie Hygieneartikel enthalten Öl, dann: Synthetische Fasern – also eine Unmenge an Kleidung, Bettzeug, Kerzen, Behälter aus Kunststoff, auch PET, Medikamente, technische Geräte (PC, Bildschirme…) – kurz im Grunde fast alles, was chemisch hergestellt wird.
Das ist immer so interessant: Diese Reduktion auf etwas, das Menschen nicht mögen – und dann wird es gleich ganz zu Teufelswerk erklärt.
Kyrills Verantwortung
Die Verantwortung, die Kyrill trägt ist sehr groß – und er wird ihr nicht gerecht. Im Gegenteil: https://www.idea.de/artikel/igfm-sprecher-auch-kyrill-ist-ein-kriegsverbrecher Wie schon geschrieben – die Führung der russisch-orthodoxen Kirche ist Politiker hörig, statt dass sie die Kirche frei hält. Das war auch das Thema – um es hier zu erwähnen – der Bekennenden Kirche in der Zeit des Nationalsozialismus: Die Kirche muss sich frei halten von politischer Bevormundung. Während die so genannten Deutschen Christen die Kirche der Politik ausgeliefert haben. Diese Gefahr besteht ständig, sich der Politik auszuliefern. Aber das wird dem Anspruch der Kirche nicht gerecht.
Habecks seltsames Osterei
Über Habecks Osterpaket – ein seltsames Osterei – wird hier zu Recht einiges geschrieben: https://www.welt.de/debatte/kommentare/article238021787/Robert-Habecks-Osterpaket-Energie-Autarkie-ist-als-Ziel-unsinnig.html So traute auch ich meinen Ohren nicht, solche Träumereien aus Habecks Mund zu hören. Aber Träumereien können gefährlich sein, weil diejenigen, die gegen diese Träumereien sind, nicht patriotisch sind – was Konsequenzen haben kann, die unsere Gesellschaft noch mehr in Spaltungen und Krisen führen.
Ukraine und Medien
Es ist immer wieder interessant zu sehen, wie wir manipuliert werden. Die Tagesschau tritt für eine verschärfte Gangart gegen Russland ein. Das sieht man allein schon an der Formulierung: 45 Prozent geht Ukraine-Politik nicht weit genug. Sie hätten auch formulieren können: 55 Prozent geht die Ukraine-Politik zu weit. Aber dann geht es nach dem Titel erst einmal mit Corona weiter. https://www.tagesschau.de/inland/deutschlandtrend/deutschlandtrend-2963.html