Wort zum Tag + Michail Gorbatschow † + Mitarbeiter in den Ministerien + Mitarbeiter in den Medien / Energie + Krank-Macher + Sanktionen wirken + Hintergründe juristischer Auseinandersetzung + DDR: Politisch Verfolgte + Biden und die Waffenherstellung + Lastenträger + Wo sind die Schwalben?

Wort zum Tag

Das Besondere an Selbstverständlichkeiten ist, dass sie immer wieder benannt werden müssen, damit die Selbstverständlichkeiten auch von manchen Menschen als selbstverständlich angesehen werden.

Michail Gorbatschow †

Er gehörte zu dem Mutigen der Menschheitsgeschichte, die die Welt ein wenig friedvoller gemacht hat – zu den, sage mal vorsichtig, Demütigen. Perestroika und Glasnost – die Zauberworte der Zeit. Seitdem sind wieder kleinkarierte Angstherrscher am Werk, die Größe in Macht und Krieg suchen.

Der Mensch ist so. Ich hatte Furcht, seit Obama die Friedenszeit ausgerufen hatte und eine neue Weltordnung schaffen wollte – es geht wieder bergab. Der Mensch in seinem Hochmut. Ich fand das 2013: https://blog.wolfgangfenske.de/2013/02/06/neue-weltordnung-turmbau-zu-babel/ Das Turmbau-zu-Babel-Gesetz.

Mitarbeiter in den Ministerien

Was nützen die besten Mitarbeiter, die klügsten Köpfe in Ministerien, wenn sie von Ideologie geleitet sind, wenn sie getrieben werden, schnell, schnell, schnell was zu schreiben – und die Folge ist, dass Menschen in das unausgegorene Konglomerat hineingepresst werden. Nun denn: Ein paar interessante Anmerkungen: https://www.nzz.ch/meinung/der-andere-blick/robert-habeck-seine-krise-ist-selbstverschuldet-ld.1700158

Mitarbeiter in den Medien

Das ist ja auch eine interessante Information: In Tagesthemen-Kommentaren soll ein Grüner eben die Politik der Extrem-Grünen verteidigt haben – aber dabei hat er doch als Parteisoldat die Partei vom Beruflichen getrennt, so heißt es im Sender! https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/gruenen-politiker-kommentiert-in-der-ard-ist-das-noch-unabhaengig-81173664.bild.html Manchen scheint eine solche Trennung besser zu gelingen. Denn, wenn einer sagt, dass es gut ist, wenn Energie teurer wird, damit der Druck auf die Bevölkerung steigt, Energie zu sparen, dann ist das schon so dicht an extrem-grüner Ideologie, dass es dichter nicht geht. Andererseits: Auch Parteileute sollen Kommentare sprechen dürfen. Nur sollte es kenntlich gemacht sein, wenn ein Journalist – ich spreche jetzt allgemein – irgendeiner Partei zugehört. Zumindest dann, wenn es um Partei-Themen geht. Natürlich muss niemand wissen, welcher Partei ein Kommentator angehört, der über die Mondlandung spricht – es sei denn, er tritt vehement für Elektro-Raketen ein und CO2 neutrale Astronauten-Anzüge.

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Mit Blick auf Habeck: Firmen gedankenlos Geld hinterherwerfen und dann, wenn sie es nehmen, von Trittbrettfahrern zu sprechen, die runtergeschubst werden müssen – halte ich für Populismus hoch drei, um von eigenem Versagen abzulenken: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/gasumlage-habeck-fordert-manager-zum-verzicht-von-hilfe-auf-18279655.html

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Politischer Lastenträger – vom Ungeliebten besprochen: https://www.youtube.com/watch?v=OVUOqNkqPPs (Ich muss allerdings sagen, ich habe es ganz anders verstanden. Denn das soll ja gelöst werden, dass die billigen grünen Energien an dem teuren Gas gebunden sind. Das heißt: die grüne Energie soll den Bürger entlasten. Wie es dann ja auch Lindner sagt. Aber warum löst die Regierung das Problem nicht möglichst schnell? Vieles von den hier im Beitrag angesprochenen chaotischen politischen Zuständen wurde aber schon in meinem Blog angesprochen. Apropos Kohlekraftwerke: Ich vermute fast, dass die Kohlekraftwerke den AKWs bevorzugt werden, weil dann die Bevölkerung stärker unter Druck gesetzt werden kann: Luftdreck steigt! – also Leute: wir müssen leider die Reißleine ziehen… – ihr Bürger Deutschlands dürft XY nicht mehr machen, wenn ihr nicht wollt, dass die ganze Welt an eurem Feinstaub erstickt. Weil ich soeben die Tagesthemen kritisierte – auch hier müsste gesagt werden: Der Herr, der da sprechen darf, gehört zur Opposition.)

Meine Frage ist auch: Früher war doch der Gaspreis an das Öl gekoppelt. Wann wurde das voneinander gelöst? War es so einfach, die Koppelung zu lösen, ging es quasi automatisch? Mich wundert übrigens an der CDU/CSU, dass sie so gegen Kohlekraftwerke sind. Wurde nicht versucht, den Feinstaubausstoß mit Filtern usw. zu dezimieren? Klappte es nicht – oder sind nur unsere Messgeräte noch feiner geworden?

Apropos Feinstaub: Pallets – die lieben, haben wohl so schnell ausgedient, wie sie von Regierungen empfohlen wurden. Nun, dann nehmen wir halt wieder das gute alte Holz, an dem sich die Menschen gewärmt haben, seit sie das Feuer gefunden haben. Unerwünscht, natürlich. Aber: Hauptsache: waaaaarm.

Krank-Macher

Das ist ein guter Satz, dass nicht nur Corona krank macht, sondern auch die Angst davor krank machen kann: https://www.bild.de/politik/kolumnen/politik-inland/kommentar-diese-panik-mache-ist-gefaehrlich-81157690.bild.html

Die Menschen sind vielen Ängsten ausgesetzt. Die Aufgabe einer guten Politik besteht darin, die Ursachen der Ängste, so gut sie kann, zu bekämpfen – aber nicht Ängste zu schüren. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit.

Christenbedrängnis

Christenbedrängnis: https://www.persecution.org/wp-content/uploads/2022/08/2022-09-September-Persecution-Magazine.pdf

Sanktionen wirken

Sanktionen gegen Russland wirken, Sanktionen gegen Russland wirken, Sanktionen gegen Russland wirken… – ein Beruhigungsliedchen vor dem Einschlafen. https://www.welt.de/wirtschaft/article240774323/Gazprom-erwirtschaftet-milliardenschwerer-Rekordgewinn-trotz-Sanktionen.html

Sanktionen schaden Russland mehr als uns, Sanktionen schaden Russland mehr als uns… – kann alternativ gesungen werden.

Club of Rome

Am 13.2. schrieb ich was zum Club of Rome: https://blog.wolfgangfenske.de/2022/02/13/politisierung-der-kirche-wenn-ein-paar-die-mehrheit-zwingen-grenzen-des-wachstums-50-jahre-alt-joerg-zink-apokalypse-gedenktag-wer-verdient-am-strom-ein-edles-troepfchen-putin-der-f/ – es war also schon ein wenig länger her, dass er – bzw. sein Buch – Geburtstag feierte. Die Tagesschau feierte ihn gestern. In alter Weise.

Meine dringende Frage ist jedoch: Die Klimaerwärmung kommt. Sollen wir wirklich versuchen, ein paar Grädchen mit vielen Kosten zu drücken, statt die Finanzen dazu zu verwenden, sie sinnvoll zur Anpassung an die Erderwärmung einzusetzen? Das würde bedeuten: Weniger Geld in Windräder zu stecken – dafür mehr Gelder darin, die Infrastruktur anzupassen, dass der Transport nicht zusammenbricht, wenn der Fluss leerer, oder der Teer aufgeweicht, oder die Schiene verbogen ist. Es muss alles stärker vernetzt werden – und sowohl was Kälte als auch was Hitze, was Wasser oder Stürme betrifft stabilisiert werden. Natürlich, wenn mehr Geld da ist, kann man es auch gerne in Windräder stecken. Aber wichtiger ist anderes. Oder auch das Thema Städte und Wohnen: Besser ist es, alles gegen die Klimaerwärmung oder auch kalte Zeiten zu stabilisieren, statt die Gelder für dies und jenes auszugeben. Denn soweit ich mitbekommen habe, ist es allgemeine Meinung, dass die Klimaerwärmung kommt – die auch einen massiven Kälteeinbruch mit sich bringen könnte (Golfstrom) – unausweichlich. Der Mensch beschleunigt sie nur. Natürlich, das eine tun, das andere nicht lassen. Aber wenn die Finanzen es nicht hergeben: Statt die Gelder in das Verhindern der Beschleunigung einzusetzen, sollten sie für das Standhalten aller Wetter-Kapriolen eingesetzt werden. Einschließlich des Baues von Dämmen… Übrigens: Wie schafft man Wasser von einer Gegend mit Wasser im Überfluss in eine, die kaum Wasser hat?

Und das kam mal wieder in den vielen Tagesschau-Minuten zu dem Thema nicht vor. Ist wahrscheinlich auch weniger populär, weil alle Welt seit Jahren mit Blick auf die Verhinderung von ein paar Graden gepolt wird, statt dem Übel selbst zu begegnen.

Hintergründe juristischer Auseinandersetzung

Der Artikel, der darüber informiert, dass Frau Vollbrecht vor Gericht einen ersten Sieg eingefahren hat, ist interessant, weil er Hintergründe aufzeigt. Menschen, die ihre Privaten Gelder in einem Rechtstreit einsetzen müssen – und Gruppen, die Gelder bekommen, zum Teil auch vom Staat (also von unseren Steuermitteln) finanziert. Ein ungleicher Ausgangspunkt. Aber gut, wenn sich Gerichte davon nicht beeindrucken lassen: https://www.nzz.ch/international/biologin-vollbrecht-siegt-vor-gericht-gegen-transaktivisten-ld.1700343

DDR: Politisch Verfolgte

Politisch Verfolgte in der DDR sollen an Altersarmut leiden: https://www.deutschlandfunk.de/politisch-verfolgte-oft-von-altersarmut-bedroht-100.html Die Mutigen, die Freien, die Selbständigen – sie haben bis jetzt Nachteile.

Biden und die Waffenherstellung

Biden gibt Milliarden für Waffen an die Ukraine, ebenso an Taiwan… – das fördert natürlich das Bruttosozialprodukt der USA. Jedoch nur, wenn diese auch von den Beglückten bezahlt werden können. Aber meine Frage: Um wie viel % stieg die Waffenproduktion in den USA? Sie können auf diese Weise auch sehr schön die eigenen Waffen erneuern, wenn die anderen die alten bekommen. Leider habe ich dazu nichts gefunden, außer dass weltweit die Geldausgaben für Waffen steigen: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/rheinmetall-boeing-und-co-das-sind-die-groessten-ruestungskonzerne-der-welt-2022/25317786.html

Vor 50 Jahren schon haben sich viele Menschen dagegen eingesetzt, Geld für Waffen zu verpulvern. Menschen leiden Hunger. Menschen leiden an Krankheiten, Menschen leiden an mangelnder Infrastruktur, die Hilfe bringen könnte, Menschen leiden, leiden, leiden. Manches könnte mit Geld verbessert werden. Statt dessen: Es werden Waffen gebaut noch und nöcher. Und den Bürgern der Länder reden die Regierungen ein, sie müssten mehr tun, sie müssten mehr Geld einsetzen für dies und jenes – und dabei werfen sie selbst es für Waffen zum Fenster raus. Die Menschheit lernt nicht. Die Gesinnung hat sich nicht verändert – und wird sich nicht in absehbarer Zeit ändern. Aber alle Friedfertigen müssen dranbleiben. Frieden muss friedlich erkämpft werden. Und das dauert noch lange – hat schon vor 2000 Jahren angefangen, aber dann mit Jesus Christus einen neuen Schub bekommen – mit einer großen Hoffnung: Selig die Friedfertigen…

Wo sind die Schwalben?

Die Mauersegler fliegen immer früher von uns. Die Schwalben aber erst Mitte September. Sie sind schon eine geraume Zeit fort. Ich vermisse sie.

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Nachtrag 13.10: Schon wieder ist die Telekom gestört. Angeblich bis 0:15 Uhr. Man müsste der Telekom all das in Rechnung stellen können. Statt auf Qualität zu setzen: Gesinnungswerbung vor der Tagesschau. Das macht zornig – und man möchte sagen: Schuster, bleib bei deinen Leisten – Telekom, bleib bei deinem Auftrag. (Womit ich nichts gegen die Gesinnungswerbung der Telekom an sich gesagt haben möchte. Aber das ist nicht ihr Job. Ihr Job ist es, ein stabiles Netz herzustellen. – Im Augenblick bin ich über mein Handyhotspot im Netz – nicht über Telekom.)

Nachtrag zum Nachtrag 15:20: Upps, klappte doch schneller als uns mitgeteilt worden war. Übrigens haben wir erfahren, dass es von der Telekom einen Stick gibt, der mit dem Router verbunden wird. Und wenn die Telekom ausfällt, kann der Router auf einen anderen Dienst zurückgreifen. Wenn Telekom wieder ausfallen sollte – wird der Weg probiert. Und ich habe – von hoffentlich kompetenter Seite – gehört, dass man entschädigt wird. Bald wird also der nächste Telekom-Laden Besuch bekommen.

Wärme und Licht und Frieden

Wärme und Licht und Frieden

An der gesamten Diskussion sehen wir, wie bedeutsam uns Wärme und Licht sind. Der Mensch, der auch dazu gemacht wurde, Kälte und Dunkelheit auszuhalten, liebt diese aber nicht. Meidet sie so gut er kann. Er sieht sie als Gefahren an, die schon im Vorfeld bekämpft werden müssen. Vor ein paar Monaten noch, hat kaum einer darüber nachgedacht. Hat das Licht angemacht, wenn es dunkel wurde – und es vielleicht vergessen auszumachen, als es schon längst hell war. Hat die Heizung angedreht – im Winter natürlich – es war selbstverständlich warm.

Wir werden in unserer Zeit wieder auf die ganz elementaren Bedürfnisse zurückgeführt. Einschließlich freilich der Nahrungsmittel. Vor ein paar Monaten noch war alles da, dann wurde befürchtet, das Getreide wird knapp. Weltweit war es auch so – hier war es nur künstlich verknappt. Was ist, wenn wir kein Mehl mehr haben? Kein Speiseöl? Und natürlich das Wasser: Es bleibt aus – alles verdorrt – oder es kommt in Hülle und Fülle.

Werden wir durch diese sonderbaren Zeiten dankbarer, dafür, dass wir etwas haben? Werden wir in diesen sonderbaren Zeiten wacher für die Menschen, die diese elementaren Bedürfnisse nicht stillen können?

Bislang waren immer andere von unserer Wirtschaft abhängig. Nun merken wir schmerzhaft, wie sehr wir – unsere Wirtschaft, unsere Technik – von anderen Ländern abhängig sind, von ihrem Wohlwollen. Unsere Dominanz zerbröckelt – Deutschland wird ein Land unter vielen anderen. Eine Stimme im vielfältigen weltweiten Chor der Stimmen. Nicht nur elementare Grundbedürfnisse werden in Frage gestellt, sondern eben auch die modernen Bedürfnisse, wie Kommunikationsmittel, Fortbewegungsmittel – und das Gefühl: „Wir sind wer, wir sind mehr in der Welt“. Nicht nur die Kirche Deutschlands verliert ihre Dominanz – sondern das Land selbst. Wirtschaft wird nicht nur abhängig von anderen Ländern, sondern auch durch schuldiges Verhalten in der Vergangenheit und Gegenwart können viele Stellen nicht mehr besetzt werden (Abtreibung).

Vor allem auch der Frieden ist verloren gegangen. Sagen wir besser: die Zeit ohne Krieg. Denn inzwischen wissen wir, dass wir uns im Frieden wähnten, aber durch falsche Politik es kein Frieden war, sondern nur eine Zeit ohne Krieg.

Werden wir durch diese sonderbaren Zeiten sensibler dafür, wie wir miteinander umgehen? Achten wir darauf, ob wir nur gleichgültig einem Scheinfrieden huldigen oder uns aktiv für Frieden einsetzen – zwischenmenschlich wie zwischen Nationen?

Noch ein Grundbedürfnis wurde in Frage gestellt – das im Augenblick nicht mehr so dringend zu sein scheint: die Versorgung im Krankheitsfall. Krankenhäuser zeigten, wie verletzlich sie selbst waren: mangelndes Personal; dann aber auch: Wie sehr unsere Medikamente von anderen Ländern abhängig sind – bis hin zu Masken. Diskussionen kamen auf: Wen muss man sterben lassen, wer darf überleben? Die heftige Situation ist (hoffentlich) vorbei, die Fragen wurden jedoch nicht geklärt. Sie stehen aber im Raum: Das Gesundheitssystem ist nicht unverwundbar. Wir wissen es alle seit langem, vor allem auch, wenn man die Situation mancher alter Menschen anschaut. Aber auf einmal wurde es ein andrängendes Problem.

Die elementarsten Bedürfnisse (dieser Art) sind in Frage gestellt worden. Die Bürger schreien nach dem Staat – er soll alles richten. Politik laviert hin und her wie ein kaum mehr zu steuerndes Schiff. Die Kirchen dringen nicht mehr durch, haben vielleicht auch nichts zu sagen. Sie wissen vielfach nicht mehr um die Schätze, die sie haben, sie sind irgendwo in der Vergangenheit verbuddelt. So stürzen sich die Menschen auf die unterschiedlichsten Themen, die irgendeinen Lebenssinn versprechen, werden extrem, weil sie das Thema mit ihrer Identität verknüpfen.

Die meisten hoffen, dass die Realität einfach wie ein Spuk vorbeigehen wird. Und dann wird alles wieder normal, wird so laufen, wie immer. Manche sagen: Was für ein Glück, dass nichts mehr so läuft – das sind dann die, die aus der schweren Situation einen Profit ihrer Ideologie ziehen wollen.

Wie auch immer es noch werden wird: Menschen haben schon immer vor Herausforderungen gestanden. Diese gilt es zu bewältigen, so gut wir können – aber im Miteinander – nicht im Gegeneinander. Die Herausforderungen können nicht bewältigt werden im ideologischen Alleingang, sie können nicht bewältigt werden im Hauruck-Verfahren. Sie können auch nicht bewältigt werden durch Resignation.

Wie können Herausforderungen immer bewältigt werden?
Durch Mut – und nicht resignieren, das heißt: durch tätige Hoffnung;
Gemeinschaft (Familie, Wohnumfeld, Dorf/Stadt) – das heißt: Liebe,
Einsetzen des von Gott gegebenen Verstandes,
erkennen der Fehler – damit verbunden: Umkehr (im Alten Testament hat das Versagen des Volkes angesichts des Willens Gottes auch Auswirkungen auf die „Ordnung“ der Natur),
einander stärken, aufrichten, ermutigen,
nicht vom „Staat“, von der „Regierung“ alles erwarten, sondern seine eigene Bedeutung erkennen und wahrnehmen (Subsidiarität: von unten nach oben – nicht von oben nach unten),
sich nicht einschüchtern lassen von widersprechenden Meinungen und aggressiven Gegnern,
fröhlich, dankbar, in Gemeinschaft, im Glauben an Gott, im Frieden Gottes das tun, was zum Wohl der Mitmenschen aufgetragen ist. Und damit einen Stachel bilden gegen Resignation, Aggression, Extremismus, Verbitterung, Selbstisolation.

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Gaspreise + Tourismus + Telekom

Gaspreise

Die Gas- und Strompreise sind die medialen Inzidenzzahlen des Jahres 2022.

Stimmen sie wie diese? Wenn sie nicht gerade am Wochenende erhoben werden 😉

Tourismus

Manche sehen im Tourismus nur ein Übel. Wie bei so vielen Fragen, sehen sie nur einen Aspekt. Wie sehr Tourismus auch dazu beiträgt, dass die Menschen ganzer Länder leben können, wird übersehen. Durch Touristen haben sie Wohnungen, haben sie zu essen, haben sie ein Auskommen. Es bleibt zu hoffen, dass, wenn wir politisch gewollt verarmen, andere Länder reicher werden, die dann diese Menschen durch ihre Reisen unterstützen können.

Telekom

Am 28.8. hatte ich das Thema Telekom und Gesinnungswerbung – mit Blick auf Qualität. Wir waren nun über 24 Stunden von Telekom-Störung betroffen. Darum ist der Blog heute nicht ganz so voll.

Eva Maria Buch + 300 € Pfändung + Habecks Gas-Umlage + Uni-Energie + Westen: Selbsthass und Hybris + 9€-Ticket + Vorsicht! Nachbarn! + Indianer huldigen Karl May + Kritik am ÖRR + Hundesteuer + Kritik am Bundesverfassungsgericht + Corona + Reichelt und Tagesschau + Scholz in Tschechien + Deutscher Diplomat und Interpol + Fährenbrand

Eva Maria Buch

Ich möchte an Eva Maria Buch erinnern, die im August 1943 im Alter von 22 Jahren hingerichtet wurde: https://www.erzbistumberlin.de/glaube/glaubenszeugen/eva-maria-buch/

Habecks Gas-Umlage

Jetzt sind sie alle am Rumoren. Manche freuen sich, dass sie endlich Habeck was ans Bein pinkeln können – man vergebe mir diesen Straßenjargon – aber das Problem ist nicht die Gas-Umlage, das Problem ist die gesamte verkorkste Energiepolitik. Und da wagen sie sich noch nicht dran, diese zu kritisieren. Sie bemerken nämlich, dass in der Bevölkerung ein gewisses Rumoren herrscht, angesichts der Gas-Umlage – und springen schnell auf den Zug, sogar die medialen Habeck-Apologeten. Was ist, wenn sie das Rumoren in der Bevölkerung über die gesamte kuriose Energie-Politik bemerken? Springen sie dann auch alle auf – oder bekämpfen sie die Kritisierenden?

Können wir eigentlich das Ergebnis des AKW-Stresstests jetzt schon verkünden?

Uni-Energie

Ich hörte auf HR-Info, dass die Unis in Hessen die Heizung auf 19 Grad runterfahren. Soweit, so bekannt. Aber dann: Wenn nicht genug eingespart werden könne, müsse die Uni geschlossen werden. – Das ist wieder so eine Verrücktheit, als seien die Vorlesungen usw. nur ein irrelevanter Ballast. Der Lockdown scheint manche kirre gemacht zu haben: Wunderschön, so eine leere Uni! So wollen wir es immer haben. Schön, dass wir nun einen neuen Grund nennen können: nicht Corona – sondern Energiesparen. – Apropos Energiesparen: Energie wird so nicht gespart, wie der Studentenvertreter zu recht diesen potentiellen Unischließern sagte: Die Studierenden benötigen zu Hause mehr Energie… Aber auch hier wieder durch die Entscheidungsträger: Irgendwas dahingeschwätzt – und das Nachdenken folgt. Hoffentlich folgt es. Ich bin mir nicht mehr so sicher.

300€ Pfändung

Die Politik hat schlichtweg nicht an die Menschen gedacht, denen das Geld weg-gepfändet wird. Menschen, die kein Geld haben, bekommen Unterstützung – aber zack, kann es ihnen wieder weggenommen werden, weil das Gegenteil juristisch nicht eindeutig formuliert wurde: https://www.chip.de/news/300-Euro-geplatzt-Millionen-Buerger-muessen-die-Energiepauschale-vielleicht-wieder-abgeben_184405244.html Schnellgestrickte Gesetze bedeuten nicht selten: Erst handeln, dann denken?

Westen: Selbsthass und Hybris

Vorabdruck aus einem Buch von Susanne Schröter: https://www.cicero.de/kultur/susanne-schroter-global-gescheitert-der-westen-droht-zu-scheitern

Ein paar Überlegungen meinerseits: Der Westen hat sehr viel für die Menschheit erreicht. Massive Errungenschaften. Da aber auch die Menschen des Westens Menschen sind, sind sie nicht davon verschont, Sünder zu sein. Und das ist die Normalität. Wer die Menschen des Westens allerdings nur als die Zerstörer ansieht, darf nicht hochmütig übersehen, dass er auch nur ein Mensch ist – somit unter dem Sünder-Sein unterworfen ist. Aber vor allem Versagen tut es gut, auch das Positive sehen zu können – ohne es zu glorifizieren. Die Arroganz des Westens hat viel Gutes wieder zerstört. Und das muss unsere Generation so langsam aber sicher ausbaden.

Sich nicht ducken, sich nicht erniedrigen lassen (denn anderen Kulturen geht es nicht besser in ihrem Versagen) – sondern stolz und frei in Zukunft das Richtige zu tun versuchen, das bringt weiter. Denn wir wollen ja immer noch die Menschheit weiterbringen und nicht in die Zeit zurückfallen lassen, in der die Mächtigen ungehindert die Ohnmächtigen als Objekte ansahen. Vermute ich. Als Sünder.

9€-Ticket

Ich frage mich, wie das alles bezahlt werden soll. Prima: 9 Euro! Das kann der Staat dann ergänzen, zeitweise. Nur: Die Bahn muss ja von Grund auf neu aufgestellt werden, die Infrastruktur muss ausgebaut werden, Personal muss mit Geldern angelockt werden… – das sind finanzielle Hürden, die einen schwindlig werden lassen. (Oder hebt sich das auf: Weil mehr 9 Euro Tickets kaufen… – Aber dann müssen es sehr viel mehr 9Euro Tickets sein.) Und dann kommt noch das 9€-Ticket (als Forderung) dazu. Der Staat als Melkkuh, die irgendwann zusammenbricht, weil sie überfordert wurde. Und dann sucht man sich jeden Gnadenhof – China wäre der nächste.

Vorsicht! Nachbarn

Das ist ein schlimmer Titel, den sich der Spiegel ausgedacht hat: Menschen werden ausgegrenzt, sie sind Russen – stehen somit in Verdacht, spionierende Handlanger Putins zu sein: https://www.spiegel.de/politik/deutschland/news-wladimir-putin-russische-agenten-oepnv-olaf-scholz-stephan-weil-deutscher-wald-a-26c67249-9406-49be-822f-a9e9fb33b940

Natürlich gibt es Spione – nicht nur russische. Das ist doch nichts Neues. Aber sozusagen zu suggerieren, dass hinter jedem Nachbarn ein „Kill-Team“ stecken könnte, ist fatal. Putins Agenten sollen Deutschland angeblich unterwandern – da hört man die Russland-Phobie der US-Demokraten heraus, die mit ein wenig Verzögerung nach Deutschland übergeschwappt ist.

Aufgabe für Sicherheit zu sorgen haben die Sicherheitskräfte – nicht der zum bösartigen Misstrauen und zur Denunziation erzogene Bürger. Freilich ist jeder mit dafür verantwortlich, dass unser Staat frei bleibt und nicht Sklave anderer Nationen. Aber wenn jemand eine Gefahr beobachtet, dann ist das Zufall und nicht im Misstrauen gegenüber anderen begründet. Damit unser Staat frei bleibt von solchen Misstrauens-Saaten, die leicht zu Hass-Saaten werden können – wie ein solcher Artikel/samt Überschrift – schreibe ich das. Gefahren für unser Land gibt es nicht nur von Putins usw. usw. usw. – sondern auch von Deutschen, die übertreiben.

Indianer huldigen Karl May

Interessant, was so alles aus der Geschichte ausgebuddelt wird: https://www.karl-may-wiki.de/index.php/Indianerehrung_1928

Noch mal zum spannenden Indianer-Thema – natürlich native americans* Thema – (für manche sicher spannender und bewegender als Karl May Bücher): https://www.focus.de/kultur/kino_tv/nach-ard-absage-winnetou-ard-steht-alleine-da-zdf-und-andere-sender-wollen-filme-zeigen_id_137453086.html

* Richtig natürlich: Native Americans, also known as First Americans, Indigenous Americans, American Indians, and other terms, are the Indigenous peoples of the United States… https://en.wikipedia.org/wiki/Native_Americans_in_the_United_States

Nett finde ich dann solche mockierenden Artikel: Sie mockieren sich darüber, dass Menschen sich angesichts drängender Probleme über solche Themen mockieren. Und damit haben sie das Thema also ebenfalls ganz bedeutsam thematisiert 😉 https://www.sueddeutsche.de/meinung/winnetou-krieg-klimakrise-vedraengung-1.5646522 (sz+)

Kritik am ÖRR

Die Kritik verstummt nicht. Und es ist gut, dass sie sich von der Personalia löst und das System insgesamt in den Blick nimmt: https://www.cicero.de/kultur/systemversagen-bei-der-ard-nach-gutsherrenart

Hundesteuer

Kritik am Bundesverfassungsgericht

verständliche Kritik wegen der nicht nachvollziehbaren Praxis der Vorinformationen: https://www.tagesspiegel.de/politik/vorab-verkuendung-von-urteilen-warum-das-bundesverfassungsgericht-die-falschen-informiert/28633504.html

Corona

Noch ist der Winter nicht da. Von daher – im Augenblick finden es viele klasse, wenn Kritik an den vergangenen Maßnahmen geführt wird. Aber wenn es wieder heiß hergehen sollte, werden die jetzigen Jubler wohl schnell wieder umschwenken (damit meine ich ausdrücklich nicht die Zeitschrift Cicero, die soweit ich sehe durchgängig ein differenziertes Bild gegeben hat). So wenig Rückgrat wie manche Medien hatten und haben werden sie auch in Zukunft haben. Befürchte ich. Ich hoffe, es wird anders sein: https://www.cicero.de/innenpolitik/corona-berichterstattung-in-der-kritik

Reichelt und Tagesschau

Ich hatte das Thema vom Faktenfinder: https://blog.wolfgangfenske.de/2022/08/25/. Jetzt reagiert Reichelt: https://www.youtube.com/watch?v=GKdJI42AKTA

Scholz in Tschechien

Was war das denn? Eine Grundsatzrede zu Europa von Scholz wird hoch angekündigt (Prager Ruckrede) – und dann sagt der tschechische Chef, Fiala, – laut Tagesschau vom 29.8. (https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-1079931.html 01:50…), dass er sie nicht gehört habe und dass es keine Zeit sei für großartige Neuerungen. Ist das eine Unbedachtsamkeit? Zeigt das, welche Rolle Deutschland noch in der EU spielt? Weist uns das darauf hin, was die EU eigentlich noch ist? Ich kann das nicht einordnen. Spannend ist aber nun, dass ich in den von mir angeschauten online-Medien darüber nichts mehr lese.

Diplomat über Interpol gesucht

Ein deutscher Diplomat wird über Interpol gesucht, weil er seinen Ehemann getötet haben soll: https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/brasilien-deutscher-diplomat-soll-ehemann-ermordet-haben-18278426.html

Fährenbrand

Es ist schon irgendwie symbolisch: Eine Fähre beginnt eigentlich wegen eines nicht unbeherrschbaren Brandes mit folgendem Stromausfall unbeherrschbar zu werden und treibt Wind und Wellen ausgesetzt auf eine Insel zu. In letzter Minute hat die Besatzung es geschafft, das Schiff wieder manövrierfähig zu machen: https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/ungluecke/dramatische-rettungsaktion-nach-brand-auf-faehre-beendet-18276843.html

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Ohne Gott mit Gott

Auf unseren Lebenswegen haben wir manchmal den Eindruck, Gott lässt uns allein.
In diesen Zeiten möchte er, dass wir selbständig werden. Dass wir lernen, unseren von Gott gegebenen Verstand zu benutzen, die Gemeinschaft mit Menschen intensivieren, die uns wohl gesonnen sind, und uns weiter helfen möchten.
Auch in diesen Zeiten ist Gott bei uns auf unseren Wegen.
Suchend, klagend und dankend können wir uns ihm zuwenden.
Er ist da. Auch dann, wenn wir meinen, er ließe uns auf unseren Lebenswegen, auf denen wir selbstständig werden sollen, allein. Er ist da. Gott sei Dank.
Und wenn wir in unserer Selbständigkeit und Freiheit uns falsch entschieden haben? Er ist da. Er bleibt es auch. Er begleitet uns und vollendet uns. Wenn wir es denn wollen.

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