CO2 – Vermieter + Ungarn-Wahl + Ukraine + Diskussion um Rohstoffe + Krieg

CO2 – Vermieter

Wenn auch Vermieter den CO2 Preis mitbezahlen sollen, 90% dann, wenn ihr Haus nicht richtig isoliert usw. ist, dann lohnt sich für viele das Vermieten nicht mehr. Die Regierung scheint davon auszugehen, dass die Vermieter alle sehr gut betucht sind und eine Renovierung mit links schaffen. Und dann wundern sie sich wieder, dass weniger Raum zur Vermietung vorhanden ist. Was soll der Normalbürger von solchen Schildbürgerstreichen halten? https://www.tagesschau.de/inland/klimaabgabe-deutschland-heizkosten-mieter-101.html

Ungarn-Wahl

Bin gespannt, wie die Ungarn wählen. Aber ob es wirklich eine Wahl zwischen Sicherheit und Demokratie ist, ist sehr die Frage. Denn ob die Oppositionsparteien mit ihrer Rechtspartei demokratisch sein wird, muss erst noch bewiesen werden: https://www.tagesschau.de/ausland/europa/ungarn-parlamentswahl-113.html

Ukraine

Man kann verstehen, dass die Regierenden der Ukraine alle möglichen Menschen anklagen und massive Forderungen stellen. (Klar, auch der Botschafter, wenn man sieht, dass er Angst davor haben könnte, wegen Erfolglosigkeit im Druck-Ausüben als Verräter usw. gefeuert zu werden.) Aber sie müssen aufpassen, dass sie nicht über das Ziel hinausschießen. Und das sehe ich darin, dass zum Beispiel Friedensbemühungen der Vergangenheit zur Anklage genutzt werden: https://www.tagesschau.de/ausland/ukraine-selenkyj-merkel-sarkozy-101.html Zudem sind die Politiker anderer Länder für ihre Länder verantwortlich – nicht für die Ukraine. Es ist ein Krieg Putins gegen die Ukraine. Man muss die Ukraine unterstützen, so gut es geht, soweit es dem eigenen Land nicht schadet – denn es ist eben Krieg Putins gegen die Ukraine. – Und: waren sie selbst an den Friedensgesprächen gänzlich unbeteiligt? Freilich weiß man als Beobachter nicht, was unsere emotionalisierenden Medien, die vielfach das Ziel haben, unser Land intensiver in den Krieg hineinzuziehen, aus bestimmten Worten Selenskijs machen.

Nichtsdestotrotz ist es bewundernswert, was die Menschen der Ukraine leisten, angesichts des barbarischen Überfalls. Wer versteht schon die Politik der verbrannten Erde? Und die Verteidigungen und Vorwürfe aus Moskau – wer vertraut dem Herumgelüge noch?
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China muss nur zusehen, wie sich die europäische Wirtschaft politisch verzwergt. Warum sollte China da anders agieren? Moralisch sowieso nicht. Siehe Tibet…

Diskussion um Rohstoffe

Es stellt sich die Frage, ob Rohstoffe aus diktatorischen Ländern oder Ländern mit amoralischer Regierung besorgt werden dürfen oder nicht.

Diese Frage hätte man sich schon längst stellen sollen, nicht erst im Russland/Putinkonflikt. Welche Möglichkeiten gibt es?

  • Moral steht über Wirtschaft
  • Wirtschaft steht über Moral
  • Über die Wirtschaft versucht man die Moral zu verändern
  • Moral wird angemahnt – dabei bleibt es
  • Es wird versucht, über Medien die anderen Länder zu ändern

Gibt es weitere Möglichkeiten neben den Genannten? Alle wissen, dass diese Frage vermutlich nicht eindeutig beantwortet werden kann, da ein Land nicht von anderen isoliert ist. Wenn ein Land wirtschaftlich überleben will, muss es Kompromisse schließen. Wie weit müssen die gehen? … dürfen sie gehen?

Wer ist berechtigt, eine Entscheidung darüber zu treffen? Denn die gesamte Bevölkerung muss die Konsequenzen mit tragen – bis hin zur Verarmung. Und manche Expertinnen und Experten, die meinen, dass vollkommene Sanktionen keine Folgen haben und wir diese verkraften würden, werden zum Glück von vernünftiger Politik gebremst. Diese Experten:innen werden die Folgen kaum tragen müssen – anders als die Bevölkerung, die zum Teil jetzt schon viel ertragen muss.

Krieg

Ein langer Diskussionsbeitrag zum Thema: https://www.spiegel.de/panorama/deutschland-und-der-ukraine-krieg-nur-die-wahrheit-gastbeitrag-von-thomas-fischer-a-0e713df3-80d8-4ed4-84f2-7e1991601520

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Lösegeld – ein Freiheitswort

Was meint Jesus, wenn er davon spricht, dass er sein Lösegeld für viele gibt?

In der Zeit Jesu gab es – wie heute – sehr viele Sklaven. Die Sklaven konnten sich damals, wenn sie Geld angespart hatten, loskaufen, oder wenn sich jemand für sie interessierte, konnten sie losgekauft werden.

Viele Menschen wurden in der Antike entführt und als Sklaven verkauft. Jesus kauft Menschen los, indem er sich selbst für sie opfert – anders gesagt: Um Entführte zu befreien, gibt er sich selbst in die Hände der Entführer. Er gibt sein Leben, um Menschen zu befreien.

Es geht nicht um die Frage: Wem hat er sich, sein Leben als Lösegeld gegeben, wer ist der Entführer. Das wird hier alles nicht gesagt.

Darum geht es nicht. Worum geht es? Jesus möchte Menschen befreien. Er möchte Menschen befreien, um sie zu sich selbst zu führen, um ihnen ein Leben mit Gott zu ermöglichen. Ein Leben des Gott-Vertrauens, ein Leben in der Hingabe an Gott, ein Leben, das von Gott bestimmt wird und nicht von der Angst vor dem Tod, nicht bestimmt wird von der Angst vor bösartigen Menschen und Mächten, Angst vor der eigenen Sündhaftigkeit, den eigenen Irrtümern, sondern ein Leben in Gemeinschaft.

Es ist ein Befreiungswort – ein Freiheitswort. Wer sich dieser Befreiung durch Jesus Christus – sich Jesus Christus verdankt -, der ist frei. Der befreite Mensch legt sich dankbar in die Hand Gottes, der ihn freigekauft hat. Aus Liebe von Christus frei gekauft – übergibt sich der frei gekaufte Mensch aus dankbarer Liebe dem Befreier.

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Kölner Voraprilscherz + 81 TOP-Wissenschaftler + Tote Hosen: Alles aus Liebe + Kirchenaustritte + Selbständige Menschen + Verbale Schläger

Kölner Voraprilscherz

Uiuiuiui – das ist für die Verwaltung Kölns kein Scherz! Der Dom muss weg – der komische Adler bleibt. Da haben sich die Marketingstrategen – zu Scherzbolden gemacht. Was weiß die Welt von Köln? Eine Doppeladlerstadt, der komische Sachen in seinen Fängen hat. Und diesen Adler besuchen auch 6 Millionen Menschen im Jahr? Alaaf! – der Adler ist ein altes zu einer Karnevals-Anstecknadel mutiertes Herrschaftssymbol. Passt also für Köln: https://rp-online.de/nrw/staedte/koeln/koeln-neues-logo-der-stadt-erhitzt-gemueter-stadt-will-fest-bleiben_aid-67633601

Ich sehe das nicht als Affront gegen den christlichen Glauben. Das Kreuz lassen sie wahrscheinlich noch im Logo.

81 TOP-Wissenschaftler

Ob die 81 zu den Wissenschaftlern gehören, die Lauterbach bei den TOP-Wissenschaftlern einordnen würde? Statt Bayern München eher St. Pauli Wissenschaftler. Muss so sein, denn sonst wären sie nicht gegen die Impfpflicht: https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/offener-brief-wissenschaftler-impfpflicht/ Aber wie dem auch sei: für einen Gesundheitsminister zählen wahrscheinlich auch Professoren aus anderen Fachbereichen nicht. Das sind alles Seiteneinsteiger, die ihren Gesundheitssenf dazugeben.

Aber wie dem auch sei: Wie werden solche Meldungen gewertet? https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/geboosterte-erwachsene-unter-60-erkranken-haeufiger-an-corona-als-ungeimpfte/ Gar nicht? Denn man möchte ja, wenn man zumindest schon nicht alle impfen kann, zumindest sein politisches Gesicht wahren und als Kompromiss dann ab 50 durchsetzen. Wer sein politisches Gesicht wahren will – wird es nicht selten verlieren, wenn es nicht nachvollziehbar ist. Im Augenblick sieht es ja nur so aus, als wolle man die Impfpflicht, für den Fall, dass im nächsten Winter ein Virus kommt, der zufällig auf die bisherigen Impfungen anspricht.

Interessant finde ich den Beitrag über Schweden und Corona. Sie gehen mit Schweden hart ins Gericht. Die Politiker und Virologen Schwedens sind wahrscheinlich auf der anderen Seite vom Pferd gefallen als unsere. Ob das wissenschaftlich gesehen (!) wirklich relevant ist, dass es in Schweden auf 1 Million Einwohner 1790 Sterbefälle gab, während es in Deutschland mit einer gänzlich anderen Politik 1539 Sterbefälle je Million Menschen gab, muss wohl noch von Statistikern untersucht werden. Aber andere Hinweise in dem Beitrag zeigen, dass die Verantwortlichen Schwedens mit Blick auf Kinder und Versorgung Alter versagt haben https://www.focus.de/corona-virus/kritik-an-liberaler-politik-fragwuerdiger-laissez-faire-ansatz-studie-vernichtet-schwedische-corona-sonderweg_id_77553163.html. Was mich an dem Beitrag stutzig macht: Es geht nicht nur um eine sachliche Auseinandersetzung mit der Politik Schwedens, sondern es geht um die Unterstellung, dass die Politik davon bestimmt war, das Image Schwedens zu polieren.

Sehenswert die Diskussion: https://www.youtube.com/watch?v=Fi8hUUuZbHQ&t=3s

Tote Hosen: Alles aus Liebe

Dieses Lied von 2013 ist schrecklich. Es passt in bestimmte Staaten, in denen Ehrenmorde zu Ehrenmorden zählen – bei den Toten Hosen wäre es dann kein Ehrenmord sondern ein Liebesmord. Und das soll moralisch vertretbar sein? In labilen Zeiten wie die jetzigen sollte es von verantwortlich denkenden Radiosendern nicht gesendet werden.

Kirchenaustritte

Kirchenaustritte 2021: https://www.ksta.de/politik/evangelische-kirche-mitgliedszahl-erstmals-unter-20-millionen—rekord-bei-austritten-39526442 Freilich sind die Motive sehr vielfältig. Aber dass die Kirche, wie sie medial wahrgenommen wird, sich vielfach einfach den politischen Strömungen der jeweiligen Zeit anpasst, wird von vielen, die sich nicht zu den Anpassern zählen, negativ wahrgenommen.

Schwerer ist die Frage zu beantworten: Was können wir als Kirche tun, dass Menschen merken, der Glaube hat etwas mit ihrem Leben zu tun? Aber nicht einmal der Glaube ist der Grund, warum viele Menschen die Kirche verlassen, denn so manche dürften austreten mit ihrem Glauben, vielleicht gar wegen ihres Glaubens. Die Frage ist: Was kann Kirche tun, dass die Gemeinschaft der Glaubenden wieder als Gemeinschaft wahrgenommen wird? Und dann kommt erst die nächste Frage mit Blick auf Nichtglaubende: Kann Kirche etwas dazu beitragen, den Menschen zu verdeutlichen, dass Glaube etwas mit ihrem Leben zu tun hat?

Es gibt eine Menge Säkular-Religionen. Sie versprechen Sinn, Lebensinhalt, Lebensziele… Angesichts dieser Vielfalt ist es verwunderlich, dass noch so viele in der Kirche sind. Was aber wirklich kein Grund ist, sich gemütlich zurückzulehnen. Vor allem jetzt nicht: Überall wird den Menschen das Geld aus der Tasche gezogen, und sie müssen ihr Geld zählen, um über die Runden zu kommen, und so werden weitere aus der Kirche austreten. Aber dennoch: Kirche benötigt Menschen – auch Nichtglaubende, damit Menschen geholfen werden kann. Denn: Was viele der Austretenden wohl gar nicht wissen ist, wie sehr Kirche Menschen hilft, das Leben zu bewältigen. Materiell und psychisch. Weltweit.

EKD-Frau Kurschus spricht von Gegensteuern – wie? Ich weiß nicht, was sie sich denkt. Ich denke aber für den normalen Basis-Christen bedeutet das: fröhlich und dankbar den Glauben sichtbar aber unaufdringlich leben.

Selbständige Menschen

Es tut immer wieder gut, von Menschen zu lesen, die irgendwelchen Anfeindungen standhalten: https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/buecher/ulrike-guerot-wieso-abgrenzen/ Es bleibt die Hoffnung, dass Institutionen wie Verlage und Universitäten hinter ihnen stehen bleiben und nicht doch einknicken, weil die Verantwortlichen kein Rückgrat haben. Damit bereiten sie Extremisten und ihren Shitstormer:innen den Weg.

Verbale Schläger

Ein interessanter Beitrag über das Verhalten von Will Smith: https://www.pro-medienmagazin.de/will-smith-und-die-backpfeife-wenn-worte-schmerzen/ Da ist was dran: Unsere Gesellschaft lehnt physische Gewalt ab – natürlich nicht die Gewaltventile wie Filme, PC-Spiele usw. – aber die psychische Gewalt, die andere ausüben, die wird vielfach übersehen. Gerade die kann bekanntlich manchmal schmerzhafter sein als die physische. Aber die Freiheit der Kunst und die Freiheit der Medien ist weit gesteckt. Das ist wie fast alles, was wir Menschen machen: Fluch und Segen.

Meinungsfreiheit

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Dass es keinen Gott gibt

Dass es keinen Gott gibt, kann man leichthin kurz und knapp in die Welt setzen.
Die Begründung für Gott kennt viele faszinierende Facetten.

Dass man von Jesus nichts weiß und dass er ganz anders war, als Glaubende glauben, kann man leichthin vor sich hinposaunen, medial äußerst attraktiv.
Historisch liebendes Argumentieren muss einen vielfältigen Weg gemeinsam gehen.

Dass Glaube irrelevant ist – ist schnell behauptet, Fakten übergehend, übersehend.
Augen öffnen für die Wunder des Glaubens ist ein langwieriger Lernprozess.

Aus eigener bewunderte Zeit heraus eintagsfliegenhaft Vorfahren hart verurteilen wie leicht ist das und oberflächlich.
Sie aus ihrer Zeit heraus verstehen lernen, ihren Blick einnehmen und dann beurteilen – als Mensch –  kostet viel Empathie.

Kurze und knackige Phrasen trüben das Hirn zum Untergang.
Glaubensworte umtanzen Hirn und Herz, sind Leben.

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Zum Wohl des deutschen Volkes + Anti-Orban und Jobbik + Corona-Hotspot + Angriffe auf Christen in Nigeria + EU und China – Kolonialismus Allüren und Arroganz + Selenskij – vom Helden zum Tyrannen? + Wann wird Zorro verboten?

Zum Wohl des deutschen Volkes

Die Politiker haben einen Eid zum Wohl des deutschen Volkes gesprochen https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_56.html – nicht des ukrainischen Volkes. Kluge Politik versucht zum Wohl des deutschen Volkes mit Blick auf die Ukraine bzw. anderer Völker zu handeln.

Als Leser mancher Medien hat man den Eindruck, sie machen sich zur Stimme der Forderungen ukrainischer Politiker. Natürlich fordern sie dies und das, weil sie zum Wohl des ukrainischen Volkes dies und das benötigen.

Aber die Grenze ist da gegeben, wo es dem eigenen Land schadet – und zwar langandauernd schadet. Denn damit ist den Ukrainern auf lange Sicht gesehen auch nicht geholfen.

Anti-Orban und Jobbik

Die EU will Orban weg haben. Und wen bekommt sie dann? Nicht gerade prickelnd: https://www.bild.de/politik/kolumnen/kolumne/ungarn-antisemiten-in-der-opposition-rechtsextreme-im-anti-orban-buendnis-dabei-79606642.bild.html###wt_ref=https%3A%2F%2Fwww.bild.de%2Fpolitik%2Fkolumnen%2Fkolumne%2Fungarn-antisemiten-in-der-opposition-rechtsextreme-im-anti-orban-buendnis-dabei

Corona-Hotspots

Manche Länderregierungen und solche, die es sein wollen, wie Hamburg, scheinen mit dem Hotspot zu spielen. Leute, wenn Ihr die Regelung nicht ernst nehmt, dann werden die Bürger sie auch nicht ernst nehmen, wenn es ernst wird. Es gibt Dinge, die darf der Staat nicht leichtfertig machen. Bürger fühlen sich verschaukelt. So langsam steht es wirklich noch deutlicher vor Augen: Es geht um Macht. Ausspielen der Macht gegenüber Bürgern.

Ein Immunologe zum Thema Impfpflicht: https://www.cicero.de/innenpolitik/debatte-um-impfpflicht-andreas-radbruch-immunsystem-booster-corona – aber der hat nichts zu sagen. Gehört vermutlich nicht zu den Top-Experten von Lauterbachs Gnaden.

Übrigens – es gibt Impfpflichten für bestimmte Krankheiten. Aber Impfpflichten müssen angemessen sein, denn:

le corps c’est moi

Angriffe auf Christen in Nigeria.

Die Regierung von Nigeria macht nichts. Lässt geschehen. Grausame Bilder – darum habe ich es nicht einfach verlinkt. Aber wir müssen es wahrnehmen – auch wenn es manche der Youtube-Community für unangemessen halten. Menschen leiden unter der massiven Gewalt – und das darf nicht gezeigt werden?: https://www.youtube.com/watch?v=a7hrb627WxQ

Die Regierung macht nichts gegen die Gewalt. Die NGO versucht Menschen beizustehen:

Gewalt auch in Nordindien. Es wird ja etwas dagegen getan. Aber wenn der Staat die Gewalt fördert, kann die Hilfe immer nur sehr gering sein, weil Menschen nie wissen, wann der Neid zuschlägt und die gewalttätigen Gruppen ihm wieder erliegen und die Menschen drangsaliert:

EU und China – Kolonialismus-Allüren und Arroganz

Im Vorfeld des EU-China-Gesprächs wieder die alte europäische Arroganz. Warum ist es den Europäern nicht möglich zu erkennen, dass ihre Dominanz nicht mehr ist? Dass sie auf Augenhöhe mit den Regierungen umgehen muss? Allein schon diese arroganten Ankündigungen, versteckten Drohungen sind Gift für Beziehungen. Die EU steht nicht im Mittelpunkt der Welt. Sie tut es nicht. Vor allem auch gegenüber China nicht: Wenn sie China meint schaden zu müssen, schadet sie sich selbst noch mehr. China ist nicht mehr das kleine Land, das man wie im 19. Jahrhundert hin und her kommandieren konnte. Es muss ein angemessenes Verhalten gefunden werden zu allen Staaten in der Welt, das loskommt, von den Allüren des Kolonialismus.

Wenn man nicht abhängig werden möchte – nach all der europäisierenden Internationalismus-Ideologie – dann muss man eben schauen, dass die eigenen Länder autark werden. Das war der Fehler: Gedankenlos anderen Ländern das eigene Schicksal in die Hände zu legen, indem man sie die billige Arbeit machen ließ. Das hatte was Gutes – wer will das leugnen. Aber es muss geplant werden, es darf nicht einfach so geschehen wie es geschieht. Es bedarf Weitsicht. So haben die West-Regierungen China verachtend groß werden lassen, indem sie China das Know How überließen.

Man machte es gerne, weil China ein riesen Markt war und man hoffte dadurch im Westen reich zu werden. Wirtschaftliche Vernetzungen sind wunderbar. Nur muss das auch gezielt, bedacht, mit Augenmaß geschehen. Sonst rennt man in die selbst gebaute Falle. Das vorausschauende Handeln ist freilich jetzt vorbei. China ist groß, die EU ist kleiner. Nun muss politisch sorgsam miteinander umgegangen werden und nicht mit Hammerschlägen.

Manchmal hat man freilich den Eindruck, die Hammerschläge dienen auch nur der Befriedigung der europäischen Mitläufer.
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Das grundlegende Problem, das ungeklärt ist: Wie kann man mit Ländern bzw. Regierungen umgehen, von denen wir im Westen meinen (und das auch zu recht), sie treten die Menschenrechte mit Füßen. Bei manchen Ländern wird das ignoriert, weil ein Einwand Nachteile hätte, bei anderen Ländern reagiert man umso härter. Es muss ein Weg gefunden werden. Wir benötigen diese Länder. Europa lebt nicht auf einer einsamen Insel. Wie kann man vorgehen, dass die Menschenrechte vertreten werden, gleichzeitig aber das Miteinander ohne Arroganz gestaltet wird? An den Regierungen vorbei? Aber da diese von ihrem System auch überzeugt sind, versuchen sie das im anderen System auch. Und es beginnt das große einander Ausschließen. Es gibt weltweit viele kluge Köpfe. In allen Ländern. Finden diese keine Wege? Wollen sie keine finden, weil die jeweiligen nationalen/tribalistischen Arroganzien dominieren? Denn diese Arroganz kann man nicht nur im Westen finden, sondern auch in China und Russland, Japan, islamische Staaten und Indien. Kurz: Wo nicht?

Nachtrag: Diese Diskussion muss geführt werden! Habeck hat Recht: https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/markus-lanz-habeck-greift-moderator-an-lob-von-armin-laschet

Selenskij – vom Helden zum Tyrannen?

Selenskij muss aufpassen, dass er nicht zum Tyrannen wird. Die Sprache, die in letzter Zeit aus den Regierungskreisen heraussprudelt ist gefährlich: Verräter – Diplomaten, die nicht genug Druck auf Länder machen, werden entlassen… Wer kann die Regierung nicht verstehen? Aber sie sind nicht der Hund, der mit dem Weltschwanz wedelt und sie sind auch nicht Herren über die Ukrainer. Schon häufiger wurden Helden in der Menschheitsgeschichte zu unrühmlichen Tyrannen. Hoffen wir sehr, dass das hier nicht auch der Fall wird. Er kann nur an das Ziel kommen, wenn er geschmeidig und freundlich bleibt. Wenn er den Helfern vor den Kopf schlägt, sind sie nicht mehr so sehr gewillt zu helfen. Er hat auch massive mediale Helfer, die auch in unserem Land Druck auf die Regierung aufbauen. Aber sie alle müssen aufpassen, dass sie nicht übertreiben https://www.stern.de/politik/ausland/ukraine-krieg—verraeter–die-bestraft-werden—-selenskyi-wirft-zwei-generaele-raus-31749162.html und https://www.extremnews.com/nachrichten/weltgeschehen/594b189178a8647

Wann wird Zorro verboten?

Warum gerade Zorro? Wegen des „Z“: https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Zeichen_des_Zorro

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Als ob es Gott gäbe

Menschen verhalten sich so,
als ob es keinen Gott gäbe, so der Psalmsänger.
Entsprechend sagen sie: Es gibt keinen Gott.

Nichts Neues also heute:
Menschen verhalten sich so,
als ob es Gott nicht gäbe.

Ein neuer Lebensstil wäre:
Leben, als ob es Gott gäbe –
Leben in Hoffnung, Liebe, Glauben lernen.

Gilt auch den Glaubenden,
die Gott nicht besonders ernst nehmen,
sich eigenwillig über ihn hinwegsetzen.

Glaubende, die wissen, dass es Gott gibt,
leben schon in seiner Gegenwart.
Versuchen es zumindest.

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