Detonation in Dresden + Terroranschlag in Pakistan + Charlottesville

War es ein Sprengstoffanschlag in Dresden von einer „autonomen“ Gruppe? http://www.spiegel.de/panorama/justiz/dresden-explosion-in-neustadt-spur-fuehrt-nach-berlin-a-1162471.html

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In Pakistan starben 15 Menschen aufgrund eines Terroranschlags: http://www.tagesschau.de/ausland/pakistan-anschlag-113.html

Die IS wurde im Irak und Syrien zurückgedrängt. Sieht sie nun Pakistan als einen leicht zu erbeutenden Staat an? Um der Menschen Willen: hoffe ich das nicht.

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Möglicherweise gab es ein Auto-Attentat auf eine Demonstrantengruppe in Charlottesville, die gegen rechtsextreme Demonstranten demonstrierte: http://www.tagesschau.de/ausland/charlottesville-129.html

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Flüchtlinge/Migranten

Die Flüchtlings/Migrantenfrage muss bekanntlich neu und grundsätzlich durchdacht werden – Rücksicht nehmend auf die Realität in den EU-Staaten, gegen die Träumereien von manchen Gruppen und auch Politikern. Denn diese Träumereien treiben die EU auseinander. Ich denke, dass die Politik so langsam richtige Wege geht – aber dann doch wieder ein paar Schritte zurück macht (s. Merkel). Europäischen Staaten die Souveränität absprechen, funktioniert einfach nicht. Libyen sperrt seine Gewässer für NGOs wahrscheinlich auf Druck der EU. Aber: Es ist bitter notwendig, dass die Verhältnisse für Flüchtlinge/Migranten in Libyen menschenrechtskonform werden! Seehofer zu recht zum Thema Migranten (bis auf das Thema Obergrenze… – Details will ich nicht schon wieder darlegen: http://www.focus.de/politik/videos/realitaet-in-deutschland-2017-seehofer-im-interview-abschiebung-von-migranten-fast-unmoeglich_id_7460017.html

Zudem: wenn wir schon nicht in der Lage sind, Menschen in unserem Land menschenwürdig unterzubringen und zu versorgen, sollten wir aufhören mit großtönenden Worten: http://www.echo-online.de/lokales/rhein-main/endstation-strassenstrich-in-frankfurt-prostituieren-sich-auch-maennliche-fluechtlinge_18099385.htm

Auch das hier: EU von heute – wenn kein einheitliches System vorhanden ist, wird die Weiterreise immer waghalsige Seiten zeigen – sie kommen dann aufgrund der offenen Grenzen nach Deutschland – von wo auch immer, ob man irgendwo in Brüssel eine Quote vereinbart oder nicht – man denke an die Migranten/Flüchtlinge, die im Baltikum untergebracht waren: http://www.focus.de/politik/deutschland/rosenheim-immer-mehr-migranten-fluechten-im-gueterzug-nach-deutschland_id_7462455.html

Aber es kann kein einheitliches System kurzfristig errichtet werden, denn die Länder dürfen Migranten nicht besser behandeln als die Einheimischen – das gäbe nur Mord und Totschlag. Italien, Griechenland usw. sind nicht gerade dafür bekannt, dass sie besonders viel Geld übrig hätten, um selbst die eigene Bevölkerung angemessen zu versorgen.

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Verhaftung eines Menschenrechtlers in Italien wegen Ersuchen Chinas?

In Italien wurde ein MenschenrechtsAktivist verhaftet, weil China das so wollte? https://www.igfm.de/news/article/china-veranlasst-verhaftung-eines-deutschen-menschenrechtlers/

So langsam versteht man: Chinas Regierung  hat sich aufgeplustert, wurde gegen Trump hochgespielt – und sind das nun die Früchte davon?

China tritt Menschenrechte mit Füßen. China hat Tibet annektiert. China beutet weltweit Menschen massiv aus – und es regt sich so gut wie kein Widerstand. Und dann reicht auch noch der lange Arm Chinas gegen die Menschenrechte bis nach Italien?

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Stärker werden

 (Eine Grasrispe.)

Wir versuchen andere mit Gottes Hilfe zu stärken.
Sie größer zu machen, selbstbewusster.

Johannes der Täufer geht einen anderen Weg:

Jesus Christus muss wachsen, größer werden –
ich aber muss geringer werden.

Wer wahrhaft groß ist, scheut sich nicht,
vor Gott einzusehen: Ich bin klein.

Sich Gottes bewusst sein, macht selbstbewusst –
aber selbstbewusst, ohne sich künstlich aufzuplustern.

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Lebensschutz ist nicht rechts

„Lebensschutz ist nicht rechts“. Eine notwendige Darlegung von Bordat http://www.die-tagespost.de/feuilleton/Lebensschutz-ist-nicht-rechts;art310,180865

Der gesamte Beitrag ist zu lesen – die Argumentation, deren Fazit lautet:

Also: Die Motive für den Lebensschutz mögen vielfältig sein, die überzeugendsten basieren auf der biblischen Anthropologie und der daraus resultierenden christlichen Ethik. Dabei geht es nicht um den Tod des Volkes, sondern um das Leben des Menschen, nicht gegen die Frau, sondern für das Kind. Die Grundidee des christlichen Lebensschutzes lautet schlicht: Jedes Leben ist heilig, würdig, schützenswert. Dafür öffentlich einzutreten, ist nicht rechts, sondern ein gutes Recht.

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Christentum und Werte + Arroganz von Christen + Weihnachts-Christen

Immer wieder kann man mal lesen, dass die enge Verknüpfung von Christentum und Werten nicht gut sei, dass Menschen, die das Christentum im wesentlichen mit Werten verbinden, eines besseren belehrt werden sollten.

Vor ein paar Jahrzehnten machte man sich in den Kirchen über diejenigen lustig, die nur zu Weihnachten in die Kirche gehen. Das macht man heute nicht mehr, weil man weiß, wie wichtig das für Menschen ist. Weil man sich freut, dass manche Menschen – auch wenn ganz schwach – doch noch Bindung an den christlichen Glauben verspüren.

Und so denke ich, sollte man sich auch über die Menschen freuen, die den christlichen Glauben mit Werten verbinden. Die Arroganz der Glaubenden, die eine reine Kirche wollen, und aus dieser Arroganz heraus auch bereit sind, Menschen aus der Kirche hinauszudrängen, ist ärgerlich.

Zudem: Was kann so schlecht daran sein, wenn sich Menschen aufgrund der Werte zu den Christen hingezogen fühlen? Das war in der Zeit des frühen Christentums vielfach nicht anders. Juden und Christen konnten dem heidnischen Werte-Chaos etwas entgegensetzen. Damals wollte man es als Christen, heilige, Gott zugehörige Menschen sein und sich Gottes Willen entsprechend verhalten. Viele Christen wollen es heute nicht mehr und schieben die Werte beiseite. Warum auch immer.

Ist es also nicht nur die Arroganz der reinen Glaubenden, die gegen solche Menschen polemisiert, sondern auch der durch sie intendierte Vorwurf an die Christen: Haltet euch an die von Gott vorgegebenen Werte? Wenn dem so ist, dann zeigt es sich mal wieder: Manche Nichtchristen sind christlicher als die Christen.

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Sawsan Chebli + Werte zählen statt Herkunft

Diese Worte von Sawsan Chebli kann ich unterstreichen – nicht nur die, die ich hier zitiere:

Wer mich kennt, weiß: Ich gehöre zu denjenigen in der Sozialdemokratie, die dafür sind, dass der Staat hart durchgreift, wenn Recht und Gesetz gebrochen werden. Ich bin auch für sinnvolle Verschärfungen von Sicherheitsgesetzen und halte eine ideologische Abwehrhaltung gegen mehr Sicherheitsvorkehrungen für gefährlich. Und natürlich müssen wir wissen, wer in dieses Land kommt, und es können auch nur jene bleiben, die unseren Schutz wirklich brauchen. Diese Positionen zu vertreten, hat nichts mit rechts oder konservativ sein zu tun. Das ist gesunder Menschenverstand.

Denn es geht nicht an, Menschen, die in unserem Land sind, zu beschimpfen. So ein Land, in dem Menschen sich vor irgendwelchen Angriffen, sei es verbalen Angriffen, wappnen müssen, ist kein lebenswertes Land. Finden die Menschen, die andere (auch verbal) einfach so angreifen, das gut für unsere Gesellschaft? Es muss um Werte gehen – nicht um Aussehen oder Herkunft. Und wenn es um gute Werte geht, dann kann man nicht einfach andere beschimpfen. In so einem Land, in dem Werte des Miteinander mit Füßen getreten werden, wollen solche Verbalaggressoren vermutlich auch nicht leben. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/niemand-beschimpft-meine-schwestern-gastbeitrag-von-sawsan-chebli-a-1162254.html

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Klimaziel nicht erreicht + Smartphone-Generation + Droge der Zukunft: Elektroden im Hirn + Psychisch kranke Gesellschaft + Bitte lächeln!

Deutschland wird vermutlich das Klimaziel nicht erreichen. Woran liegt das? Kann es nicht auch daran liegen, dass man sich Ziele erträumt hat, die von vorneherein mit der Realität nichts zu tun hatten? Ich kann ja auch das Ziel stecken: Nächsten Monat laufe 100m in 5 Sekunden. Und? Werde ich es erreichen? Dafür, dass die Relevanz der Ziele sowieso nur Pi mal Daumen errechnet wurden, ist man mit Druck auf die Bevölkerung schon weit gekommen (z.B. Zwang zur Dämmung – und mit allen damit zusammenhängenden Problemen) http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/umweltpolitik-warum-deutschland-seine-klimaziele-verfehlt-a-1155366.html

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Auch die Smartphone-Generation muss lernen, Verantwortung zu tragen – und dazu gehört es auch: „nein“ sagen zu können. Der folgende Beitrag gibt im Grunde eine Auseinandersetzung zwischen unterschiedlichen Strömungen unter Psychologen wieder: Smartphone schadet – schadet nicht – lernen, mit ihm umzugehen: http://www.sueddeutsche.de/digital/jugend-und-technik-die-generation-smartphone-ist-stabiler-als-die-apokalyptiker-behaupten-1.3621797

Sonderbar fand ich den Satz:

Und dass Privatsphäre nicht primär heißt, dass Mama und Papa nicht mitlesen dürfen, sondern dass man seine Daten nicht ominösen Datenhändlern im Internet überlassen darf und sich gegen staatliche Überwachung wehren muss, weil man sonst irgendwann die Möglichkeit zur informationellen Selbstbestimmung aufgibt, die grundlegend ist für eine psychisch gesunde Gesellschaft.

Kann staatliche Überwachung die Psyche der Gesellschaft krank machen? Hat die Gesellschaft eine Psyche?

Sonderbar finde ich auch diese Aussage:

Der Berliner Psychiater Mazda Adli, der kürzlich ein bemerkenswertes Buch über die Auswirkungen des Stadtlebens auf die Gesundheit veröffentlichte, brachte das in einem Gespräch auf den Punkt: Wissenschaftler untersuchen die Auswirkungen der Moderne. Im Zentrum der Untersuchung stehen aber letztendlich nicht die Metropolen oder einzelne neue Technologien wie das Fernsehen oder das Internet, sondern die Frage, was der Verlust von haltgebenden Traditionen und göttlich gegebenen Moralvorstellungen mit den Menschen macht.

Wo ist da der Unterschied? Wenn ich Auswirkungen auf den Menschen untersuche, geht es ja auch um Tradition, Werte – wie soll ich das sonst messen? Welchen Maßstab soll ich als Ausgangspunkt nehmen?

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Es lässt sich jetzt schon absehen, dass das die Droge der Zukunft sein wird: Man lässt sich Elektroden ins Hirn pflanzen, mit dem man bestimmte Bereiche stimulieren kann: http://www.deutschlandfunkkultur.de/designe-deine-gefuehle-bessere-laune-durch-elektroden-im.1008.de.html?dram:article_id=393150

Dann doch lieber dieser „Dünger fürs Gehirn“: Menschen am Arbeitsplatz mehr Verantwortung tragen lassen, selbst gestalten zu können, sie wichtiger nehmen…: http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/hirnforschung-begeisterung-ist-wie-duenger-fuer-das-gehirn-15142152.html

Wobei ich allerdings befürchte, dass das sicher wichtig ist – aber mal wieder nur sehr begrenzt realisierbar. Ich stelle mir gerade eine Bibliothekarin oder einen -karen vor, der beginnt, die Büchertitel sehr kreativ aufzunehmen.

Aber für einen guten Arbeitsplatz spricht auch, dass die Menschen dann gerne lächeln. Zum Lächeln gezwungen werden, soll angeblich krank machen. Ob diese Untersuchung wirklich Überprüfungen standhält? Das, was da beschrieben wir, kann man alles logisch nachvollziehen, hätte man also auch ohne Untersuchungen schreiben können – nur: Stimmt das auch? Auch gequältes Lächeln ist sicher nicht echt, wenn menschen lächelnd über schlimme Erfahrungen berichten. Aber das ist ein anderes Lächeln – es hat eine andere Ursache als das Lächeln müssen. So sehe ich das: http://www.deutschlandfunkkultur.de/auf-der-schattenseite-der-servicegesellschaft-wenn-der.976.de.html?dram:article_id=392982