Einschränkung der Freiheit: SimKarten + Förderung der demokratischen Streitkultur

Die Freiheit der Bevölkerung wird mit Blick auf den Terror und andere Kriminelle immer stärker eingeschränkt: Man kann nicht mehr fliegen, ohne massive Kontrollen. Überall werden Kameras aufgestellt, (bestimmte) Geldscheine sollen einkassiert werden, Internetbeschränkungen… Und nun habe ich von einer Bekannten gehört, was für eine Prozedur damit verbunden ist, wenn man eine SimKarte ohne Vertrag kauft. Die Frage, die sich stellt: Gilt das für alle EU-Länder? Oder können Terroristen einfach ihre Simkarten mitbringen? Grad mal übert die Grenze fahren und mit einem Packen Simkarten in der Tasche… Wird hier also wieder nur der normale harmlose Bürger eingeschränkt, oder wirklich diejenigen, die im Visier des Gesetzes zu sein scheinen?

Fazit: Einen Vertrag zu bekommen ist viel einfacher. Wer hat davon Gewinn?

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Sehr gut! Ein EKD-Positionspapier vertritt die Meinung man müsse die Streitkultur in der Demokratie fördern:

Konflikte sind in einer Demokratie der Normalfall, die Frage ist, wie man mit ihnen umgeht. Diese Überzeugung vertritt ein Positionspapier der Kammer für Öffentliche Verantwortung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

Und:

Bei vielen Themen wie der „Ehe für alle“, assistiertem Suizid, Schwangerschaftsabbruch oder Pränataldiagnostik habe die Kirche nicht wirklich in sich diskutiert. Auch der medialen Aufmerksamkeit halber werde oft nur eine Position nach außen getragen und die eigene Pluralität so nicht abgebildet.

Man muss Reiner Anselm Dank sagen, dass das so deutlich gemacht wurde – und auch auf der Podiumsdiskussion wohl deutlich angesprochen wurde.

Am liebsten würde ich den ganzen Artikel zitieren – was man soweit ich weiß, aus rechtlichen Gründen nicht darf. Von daher sei er dringend empfohlen: https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/2017/08/22/evangelisches-positionspapier-fordert-zu-streitkultur-auf/

https://www.wolfgangfenske.de/impressum-datenschutz.html

KategorienAllgemein

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