Offene Briefe und Unterschriftenaktionen + Druck unserer ÖRR + Sexismus + Schaden vom Volk abwenden + Ausstattung an Schulen + Journalisten und Partei + Queer-Pläne + Nigeria: Nonnen entführt + Strom sparen

Offene Briefe und Unterschriftenaktionen

Offene Briefe laden ein zur öffentlichen Diskussion – bzw. wollen sie herausfordern. Unterschriftenaktionen dienen dazu, Druck auszuüben. In offenen Briefen wird meistens argumentiert, in Unterschriftenaktionen sind Argumente häufig rar. Auf diese Idee kam ich durch: https://www.kath.net/news/79358

Druck unserer ÖRR

Stimmt das, was ich hier auf Facebook fand?

Greifen unsere von „Steuer“zahlern bezahlten ÖRR-Medien in die Politik anderer Länder ein? Wäre schon klasse. So in Italien zum Beispiel, um die bei der jetzigen Wahl loszuwerden, die ihnen nicht passt. Oder damals in Polen – wäre klasse gewesen. Oder hat deshalb die polnische Regierung die Presse polnisiert, weil sie der Manipulation deutscher Medien entgehen wollte? https://www.dw.com/de/polen-druck-auf-medien/a-60203608 Wäre mal spannend, sowas zu untersuchen – oder ist das alles haltloses Geschwurbel? Wäre auch kurios, denn es wird groß und zornig darüber berichtet, dass die Russen in Wahlkämpfe der USA und bei uns eingreifen – und sie versuchen selbst manipulierend in die Politik anderer Länder einzugreifen?

Sexismus – Sklaven ihres Triebs

Manche Menschen können nur sexistisch denken, das ist anderen nicht bewusst. Aber von den Sklaven ihres Sextriebs darf der normale Mensch sich nicht beeinflussen lassen – muss sich aber vor ihnen schützen, wenn sie zu nah kommen: https://www.sport1.de/news/schwimmen/2022/08/foto-mit-medaillen-ausbeute-schwimmerin-cerruti-erhalt-sexistische-kommentare-bei-instagram

Manche Menschen sind einfach nur sündig-kurios. Da läuft ein Huhn – und sie denken an Essen. Sie können das Huhn nicht als Huhn sehen. Sie hören einen Vogel singen – statt die Schönheit des Gesangs wahrzunehmen, hören sie nur Lärm.

Das hängt alles mit Egoismus zusammen: Mein Nutzen zählt. Und so auch Körperschönheit, Körperfreude anderer: Was habe ich davon?

Schaden vom Volk abwenden

Baerbock steht lieber an der Seite der Ukraine, als dem möglichen Willen der Wählerinnen und Wähler in Deutschland zu folgen – wenn es also dem eigenen Land schadet. Warum? Weil sie es der Ukraine versprochen hat. Löblich. Darum sollte man jedoch nicht vorschnell irgendwas versprechen, was dem eigenen Land schaden könnte. Aber so ist das nun einmal, wenn Emotion statt Ratio vorherrscht: https://www.welt.de/politik/ausland/article240801361/Baerbock-Regierung-steht-an-der-Seite-der-Ukraine-egal-was-meine-deutschen-Waehler-denken.html

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So, das lief also durch die Medien. Alles falsch. Alles von Prorussen verdorben. Frau Baerbock hat was ganz anderes gesagt. Sie sagte, dass sie auch solidarisch mit den Deutschen sei: https://www.rnd.de/politik/baerbock-video-laut-aussenamt-sinnentstellend-geschnitten-4DJCYOHVKXDDUCNAJARKGDWQQA.html Als deutsche Außenministerin ist sie solidarisch mit den Deutschen. Lobenswert, sehr lobenswert. Und: Sie sagte nicht Wähler, sondern „meine Wähler“. Ist sie Außenministerin „ihrer“ Wähler, denen sie zu Gefallen sein muss? Die Korrekturen machen es nicht besser.

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Mal sehen, was sie selbst sagen wird.

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Nachtrag: Die medialen Apologeten dieser Aussagen sind wieder fleißig am Werk. Schönes Argument: die Kritiker werden dem Kreml nah eingeordnet.

Ausstattung an Schulen

Viele Probleme: Manchmal Geld, manchmal der Dienstweg, manchmal…: https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/viele-lehrkraefte-kaufen-schulmaterial-von-ihrem-eigenen-geld-18271575.html

Journalisten und Partei

Ich hatte das Thema gestern mit Blick auf die Tagesthemen-Kommentare, die ein Grüner gesprochen hat und dabei grüne Politik betrieb. Aber warum sollte eine Frau, die einen Politiker geheiratet hat, nicht mehr journalistisch tätig sein? Das wäre wirklich unsinnig. Sie muss ja nicht der Partei ihres Mannes angehören bzw. seine Parteimeinung vertreten. Was zu fordern ist: Transparenz. Wenn Journalisten zu einem politisch brisanten Thema Stellung nehmen, und sie einer Partei angehören, sollte es vermerkt sein. https://www.spiegel.de/politik/deutschland/franca-lehfeldt-verteidigt-nach-heirat-mit-christian-lindner-ihre-arbeit-als-reporterin-a-e0a0f382-380a-43a8-a0d9-6c0f81e69639

Queer-Pläne

Gendergerechte Sprache im öffentlichen Dienst – dazu soll ein Gremium errichtet werden, die solche empfiehlt (da werden die Verantwortlichen wohl schon diejenigen dafür auswählen, die auch ihrer Meinung sind – Neutralität oder Dagegensein dürfte wohl nicht Maßstab für eine Auswahl sein); an Schulen und im Sport Projekte gegen Sexismus und für Queer; sexuell orientierte Hasskriminalität soll gesondert erfasst werden; Verbot von Diskriminierung wegen sexueller Identität – dazu soll die Verfassung geändert werden (soll jegliche Formen der Diskriminierung in der Verfassung genannt werden?) und: Kostenübernahme bei künstlicher Befruchtung bei gleichgeschlechtlichen und unverheirateten Paaren https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/queerspiegel/bundesregierung-will-queere-menschen-besser-schuetzen-sven-lehmann-stellt-plan-gegen-queerfeindlichkeit-vor/28639660.html

Der letzte Punkt würde allerdings Männerpaare diskriminieren, auch wenn sich ein Mann als Frau fühlt, wird es schwer mit dem Kinderkriegen. Nicht jedem Mann geht es so wie diesem: https://www.n-tv.de/panorama/Mann-bringt-Kind-zur-Welt-article11327766.html Vielleicht sollte somit antidiskriminierend die Leihmutterschaft ermöglicht und finanziert werden.

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Politik greift in gesellschaftliche Zusammenhänge ein – das gehört nicht zu ihrer Aufgabe. Subsidiarität – die kleinste Einheit einer Gesellschaft bestimmt die Politik – das wird immer mehr zur Farce. Es wird von oben nach unten regiert – aber nicht im Sinne von: im Auftrag der Wähler regiert, sondern im Sinne von: auch gegen Wähler wird bestimmt. Ein guter Wille ist ja nicht abzusprechen. Aber das ist nicht der Auftrag einer demokratischen Regierung, eine Gesellschaft in ihrem Sinne umzukrempeln. Hurra, wir sind an der Macht und dürfen nun die Gesellschaft in unserem Sinne verändern – das sind Ambitionen einer tyrannischen Regierung – also nicht einer, die der Subsidiarität verpflichtet ist.

Nigeria: Nonnen entführt

In Nigeria wurden vier Nonnen entführt: https://www.persecution.org/2022/08/22/four-nuns-kidnapped-southern-nigeria/ Habe nur ich den Eindruck, dass Nigeria – nun auch der Süden – immer stärker zum failed state wird?

Strom sparen

Warum wollen alle und müssen alle Strom sparen? Weil Strom teuer ist. Warum ist Strom teuer? Es gibt doch laut Regierung kein Stromproblem! Nun ja, alle lieben es halt, Strom zu sparen und sind der Regierung äußerst dankbar, dass der Strom so teuer geworden ist, dass sie nun endlich das machen können, was sie schon immer machen wollten: Strom sparen – im Dunkeln leben, es kalt um sich zu haben… Terrarien und Aquarien hat eh keiner gewollt. Blöde Stromfresser! https://www.focus.de/finanzen/news/auch-verkuerzte-oeffnungszeiten-licht-aus-tuer-zu-heizung-runter-so-wollen-die-grossen-einzelhaendler-energie-sparen_id_138790163.html Ein bisschen Sarkasmus muss sein. Manchmal.

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Wetter

(aufgenommen: Herrenchiemsee)

Alle reden vom bösen Wetter:
zu viel Sonne, zu viel Regen, zu viel dies, zu viel das.
Ich rede vom guten Wetter:
Schön, dass wir sie haben, die Sonne, den Regen, den Wind.
Im steten Wechsel, mal verzögert, mal im unerwünschten Überfluss.
Dankbarkeit und Anpassung – von Wildpflanzen lernen.

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Wort zum Tag + Michail Gorbatschow † + Mitarbeiter in den Ministerien + Mitarbeiter in den Medien / Energie + Krank-Macher + Sanktionen wirken + Hintergründe juristischer Auseinandersetzung + DDR: Politisch Verfolgte + Biden und die Waffenherstellung + Lastenträger + Wo sind die Schwalben?

Wort zum Tag

Das Besondere an Selbstverständlichkeiten ist, dass sie immer wieder benannt werden müssen, damit die Selbstverständlichkeiten auch von manchen Menschen als selbstverständlich angesehen werden.

Michail Gorbatschow †

Er gehörte zu dem Mutigen der Menschheitsgeschichte, die die Welt ein wenig friedvoller gemacht hat – zu den, sage mal vorsichtig, Demütigen. Perestroika und Glasnost – die Zauberworte der Zeit. Seitdem sind wieder kleinkarierte Angstherrscher am Werk, die Größe in Macht und Krieg suchen.

Der Mensch ist so. Ich hatte Furcht, seit Obama die Friedenszeit ausgerufen hatte und eine neue Weltordnung schaffen wollte – es geht wieder bergab. Der Mensch in seinem Hochmut. Ich fand das 2013: https://blog.wolfgangfenske.de/2013/02/06/neue-weltordnung-turmbau-zu-babel/ Das Turmbau-zu-Babel-Gesetz.

Mitarbeiter in den Ministerien

Was nützen die besten Mitarbeiter, die klügsten Köpfe in Ministerien, wenn sie von Ideologie geleitet sind, wenn sie getrieben werden, schnell, schnell, schnell was zu schreiben – und die Folge ist, dass Menschen in das unausgegorene Konglomerat hineingepresst werden. Nun denn: Ein paar interessante Anmerkungen: https://www.nzz.ch/meinung/der-andere-blick/robert-habeck-seine-krise-ist-selbstverschuldet-ld.1700158

Mitarbeiter in den Medien

Das ist ja auch eine interessante Information: In Tagesthemen-Kommentaren soll ein Grüner eben die Politik der Extrem-Grünen verteidigt haben – aber dabei hat er doch als Parteisoldat die Partei vom Beruflichen getrennt, so heißt es im Sender! https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/gruenen-politiker-kommentiert-in-der-ard-ist-das-noch-unabhaengig-81173664.bild.html Manchen scheint eine solche Trennung besser zu gelingen. Denn, wenn einer sagt, dass es gut ist, wenn Energie teurer wird, damit der Druck auf die Bevölkerung steigt, Energie zu sparen, dann ist das schon so dicht an extrem-grüner Ideologie, dass es dichter nicht geht. Andererseits: Auch Parteileute sollen Kommentare sprechen dürfen. Nur sollte es kenntlich gemacht sein, wenn ein Journalist – ich spreche jetzt allgemein – irgendeiner Partei zugehört. Zumindest dann, wenn es um Partei-Themen geht. Natürlich muss niemand wissen, welcher Partei ein Kommentator angehört, der über die Mondlandung spricht – es sei denn, er tritt vehement für Elektro-Raketen ein und CO2 neutrale Astronauten-Anzüge.

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Mit Blick auf Habeck: Firmen gedankenlos Geld hinterherwerfen und dann, wenn sie es nehmen, von Trittbrettfahrern zu sprechen, die runtergeschubst werden müssen – halte ich für Populismus hoch drei, um von eigenem Versagen abzulenken: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/gasumlage-habeck-fordert-manager-zum-verzicht-von-hilfe-auf-18279655.html

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Politischer Lastenträger – vom Ungeliebten besprochen: https://www.youtube.com/watch?v=OVUOqNkqPPs (Ich muss allerdings sagen, ich habe es ganz anders verstanden. Denn das soll ja gelöst werden, dass die billigen grünen Energien an dem teuren Gas gebunden sind. Das heißt: die grüne Energie soll den Bürger entlasten. Wie es dann ja auch Lindner sagt. Aber warum löst die Regierung das Problem nicht möglichst schnell? Vieles von den hier im Beitrag angesprochenen chaotischen politischen Zuständen wurde aber schon in meinem Blog angesprochen. Apropos Kohlekraftwerke: Ich vermute fast, dass die Kohlekraftwerke den AKWs bevorzugt werden, weil dann die Bevölkerung stärker unter Druck gesetzt werden kann: Luftdreck steigt! – also Leute: wir müssen leider die Reißleine ziehen… – ihr Bürger Deutschlands dürft XY nicht mehr machen, wenn ihr nicht wollt, dass die ganze Welt an eurem Feinstaub erstickt. Weil ich soeben die Tagesthemen kritisierte – auch hier müsste gesagt werden: Der Herr, der da sprechen darf, gehört zur Opposition.)

Meine Frage ist auch: Früher war doch der Gaspreis an das Öl gekoppelt. Wann wurde das voneinander gelöst? War es so einfach, die Koppelung zu lösen, ging es quasi automatisch? Mich wundert übrigens an der CDU/CSU, dass sie so gegen Kohlekraftwerke sind. Wurde nicht versucht, den Feinstaubausstoß mit Filtern usw. zu dezimieren? Klappte es nicht – oder sind nur unsere Messgeräte noch feiner geworden?

Apropos Feinstaub: Pallets – die lieben, haben wohl so schnell ausgedient, wie sie von Regierungen empfohlen wurden. Nun, dann nehmen wir halt wieder das gute alte Holz, an dem sich die Menschen gewärmt haben, seit sie das Feuer gefunden haben. Unerwünscht, natürlich. Aber: Hauptsache: waaaaarm.

Krank-Macher

Das ist ein guter Satz, dass nicht nur Corona krank macht, sondern auch die Angst davor krank machen kann: https://www.bild.de/politik/kolumnen/politik-inland/kommentar-diese-panik-mache-ist-gefaehrlich-81157690.bild.html

Die Menschen sind vielen Ängsten ausgesetzt. Die Aufgabe einer guten Politik besteht darin, die Ursachen der Ängste, so gut sie kann, zu bekämpfen – aber nicht Ängste zu schüren. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit.

Christenbedrängnis

Christenbedrängnis: https://www.persecution.org/wp-content/uploads/2022/08/2022-09-September-Persecution-Magazine.pdf

Sanktionen wirken

Sanktionen gegen Russland wirken, Sanktionen gegen Russland wirken, Sanktionen gegen Russland wirken… – ein Beruhigungsliedchen vor dem Einschlafen. https://www.welt.de/wirtschaft/article240774323/Gazprom-erwirtschaftet-milliardenschwerer-Rekordgewinn-trotz-Sanktionen.html

Sanktionen schaden Russland mehr als uns, Sanktionen schaden Russland mehr als uns… – kann alternativ gesungen werden.

Club of Rome

Am 13.2. schrieb ich was zum Club of Rome: https://blog.wolfgangfenske.de/2022/02/13/politisierung-der-kirche-wenn-ein-paar-die-mehrheit-zwingen-grenzen-des-wachstums-50-jahre-alt-joerg-zink-apokalypse-gedenktag-wer-verdient-am-strom-ein-edles-troepfchen-putin-der-f/ – es war also schon ein wenig länger her, dass er – bzw. sein Buch – Geburtstag feierte. Die Tagesschau feierte ihn gestern. In alter Weise.

Meine dringende Frage ist jedoch: Die Klimaerwärmung kommt. Sollen wir wirklich versuchen, ein paar Grädchen mit vielen Kosten zu drücken, statt die Finanzen dazu zu verwenden, sie sinnvoll zur Anpassung an die Erderwärmung einzusetzen? Das würde bedeuten: Weniger Geld in Windräder zu stecken – dafür mehr Gelder darin, die Infrastruktur anzupassen, dass der Transport nicht zusammenbricht, wenn der Fluss leerer, oder der Teer aufgeweicht, oder die Schiene verbogen ist. Es muss alles stärker vernetzt werden – und sowohl was Kälte als auch was Hitze, was Wasser oder Stürme betrifft stabilisiert werden. Natürlich, wenn mehr Geld da ist, kann man es auch gerne in Windräder stecken. Aber wichtiger ist anderes. Oder auch das Thema Städte und Wohnen: Besser ist es, alles gegen die Klimaerwärmung oder auch kalte Zeiten zu stabilisieren, statt die Gelder für dies und jenes auszugeben. Denn soweit ich mitbekommen habe, ist es allgemeine Meinung, dass die Klimaerwärmung kommt – die auch einen massiven Kälteeinbruch mit sich bringen könnte (Golfstrom) – unausweichlich. Der Mensch beschleunigt sie nur. Natürlich, das eine tun, das andere nicht lassen. Aber wenn die Finanzen es nicht hergeben: Statt die Gelder in das Verhindern der Beschleunigung einzusetzen, sollten sie für das Standhalten aller Wetter-Kapriolen eingesetzt werden. Einschließlich des Baues von Dämmen… Übrigens: Wie schafft man Wasser von einer Gegend mit Wasser im Überfluss in eine, die kaum Wasser hat?

Und das kam mal wieder in den vielen Tagesschau-Minuten zu dem Thema nicht vor. Ist wahrscheinlich auch weniger populär, weil alle Welt seit Jahren mit Blick auf die Verhinderung von ein paar Graden gepolt wird, statt dem Übel selbst zu begegnen.

Hintergründe juristischer Auseinandersetzung

Der Artikel, der darüber informiert, dass Frau Vollbrecht vor Gericht einen ersten Sieg eingefahren hat, ist interessant, weil er Hintergründe aufzeigt. Menschen, die ihre Privaten Gelder in einem Rechtstreit einsetzen müssen – und Gruppen, die Gelder bekommen, zum Teil auch vom Staat (also von unseren Steuermitteln) finanziert. Ein ungleicher Ausgangspunkt. Aber gut, wenn sich Gerichte davon nicht beeindrucken lassen: https://www.nzz.ch/international/biologin-vollbrecht-siegt-vor-gericht-gegen-transaktivisten-ld.1700343

DDR: Politisch Verfolgte

Politisch Verfolgte in der DDR sollen an Altersarmut leiden: https://www.deutschlandfunk.de/politisch-verfolgte-oft-von-altersarmut-bedroht-100.html Die Mutigen, die Freien, die Selbständigen – sie haben bis jetzt Nachteile.

Biden und die Waffenherstellung

Biden gibt Milliarden für Waffen an die Ukraine, ebenso an Taiwan… – das fördert natürlich das Bruttosozialprodukt der USA. Jedoch nur, wenn diese auch von den Beglückten bezahlt werden können. Aber meine Frage: Um wie viel % stieg die Waffenproduktion in den USA? Sie können auf diese Weise auch sehr schön die eigenen Waffen erneuern, wenn die anderen die alten bekommen. Leider habe ich dazu nichts gefunden, außer dass weltweit die Geldausgaben für Waffen steigen: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/rheinmetall-boeing-und-co-das-sind-die-groessten-ruestungskonzerne-der-welt-2022/25317786.html

Vor 50 Jahren schon haben sich viele Menschen dagegen eingesetzt, Geld für Waffen zu verpulvern. Menschen leiden Hunger. Menschen leiden an Krankheiten, Menschen leiden an mangelnder Infrastruktur, die Hilfe bringen könnte, Menschen leiden, leiden, leiden. Manches könnte mit Geld verbessert werden. Statt dessen: Es werden Waffen gebaut noch und nöcher. Und den Bürgern der Länder reden die Regierungen ein, sie müssten mehr tun, sie müssten mehr Geld einsetzen für dies und jenes – und dabei werfen sie selbst es für Waffen zum Fenster raus. Die Menschheit lernt nicht. Die Gesinnung hat sich nicht verändert – und wird sich nicht in absehbarer Zeit ändern. Aber alle Friedfertigen müssen dranbleiben. Frieden muss friedlich erkämpft werden. Und das dauert noch lange – hat schon vor 2000 Jahren angefangen, aber dann mit Jesus Christus einen neuen Schub bekommen – mit einer großen Hoffnung: Selig die Friedfertigen…

Wo sind die Schwalben?

Die Mauersegler fliegen immer früher von uns. Die Schwalben aber erst Mitte September. Sie sind schon eine geraume Zeit fort. Ich vermisse sie.

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Nachtrag 13.10: Schon wieder ist die Telekom gestört. Angeblich bis 0:15 Uhr. Man müsste der Telekom all das in Rechnung stellen können. Statt auf Qualität zu setzen: Gesinnungswerbung vor der Tagesschau. Das macht zornig – und man möchte sagen: Schuster, bleib bei deinen Leisten – Telekom, bleib bei deinem Auftrag. (Womit ich nichts gegen die Gesinnungswerbung der Telekom an sich gesagt haben möchte. Aber das ist nicht ihr Job. Ihr Job ist es, ein stabiles Netz herzustellen. – Im Augenblick bin ich über mein Handyhotspot im Netz – nicht über Telekom.)

Nachtrag zum Nachtrag 15:20: Upps, klappte doch schneller als uns mitgeteilt worden war. Übrigens haben wir erfahren, dass es von der Telekom einen Stick gibt, der mit dem Router verbunden wird. Und wenn die Telekom ausfällt, kann der Router auf einen anderen Dienst zurückgreifen. Wenn Telekom wieder ausfallen sollte – wird der Weg probiert. Und ich habe – von hoffentlich kompetenter Seite – gehört, dass man entschädigt wird. Bald wird also der nächste Telekom-Laden Besuch bekommen.

Wärme und Licht und Frieden

Wärme und Licht und Frieden

An der gesamten Diskussion sehen wir, wie bedeutsam uns Wärme und Licht sind. Der Mensch, der auch dazu gemacht wurde, Kälte und Dunkelheit auszuhalten, liebt diese aber nicht. Meidet sie so gut er kann. Er sieht sie als Gefahren an, die schon im Vorfeld bekämpft werden müssen. Vor ein paar Monaten noch, hat kaum einer darüber nachgedacht. Hat das Licht angemacht, wenn es dunkel wurde – und es vielleicht vergessen auszumachen, als es schon längst hell war. Hat die Heizung angedreht – im Winter natürlich – es war selbstverständlich warm.

Wir werden in unserer Zeit wieder auf die ganz elementaren Bedürfnisse zurückgeführt. Einschließlich freilich der Nahrungsmittel. Vor ein paar Monaten noch war alles da, dann wurde befürchtet, das Getreide wird knapp. Weltweit war es auch so – hier war es nur künstlich verknappt. Was ist, wenn wir kein Mehl mehr haben? Kein Speiseöl? Und natürlich das Wasser: Es bleibt aus – alles verdorrt – oder es kommt in Hülle und Fülle.

Werden wir durch diese sonderbaren Zeiten dankbarer, dafür, dass wir etwas haben? Werden wir in diesen sonderbaren Zeiten wacher für die Menschen, die diese elementaren Bedürfnisse nicht stillen können?

Bislang waren immer andere von unserer Wirtschaft abhängig. Nun merken wir schmerzhaft, wie sehr wir – unsere Wirtschaft, unsere Technik – von anderen Ländern abhängig sind, von ihrem Wohlwollen. Unsere Dominanz zerbröckelt – Deutschland wird ein Land unter vielen anderen. Eine Stimme im vielfältigen weltweiten Chor der Stimmen. Nicht nur elementare Grundbedürfnisse werden in Frage gestellt, sondern eben auch die modernen Bedürfnisse, wie Kommunikationsmittel, Fortbewegungsmittel – und das Gefühl: „Wir sind wer, wir sind mehr in der Welt“. Nicht nur die Kirche Deutschlands verliert ihre Dominanz – sondern das Land selbst. Wirtschaft wird nicht nur abhängig von anderen Ländern, sondern auch durch schuldiges Verhalten in der Vergangenheit und Gegenwart können viele Stellen nicht mehr besetzt werden (Abtreibung).

Vor allem auch der Frieden ist verloren gegangen. Sagen wir besser: die Zeit ohne Krieg. Denn inzwischen wissen wir, dass wir uns im Frieden wähnten, aber durch falsche Politik es kein Frieden war, sondern nur eine Zeit ohne Krieg.

Werden wir durch diese sonderbaren Zeiten sensibler dafür, wie wir miteinander umgehen? Achten wir darauf, ob wir nur gleichgültig einem Scheinfrieden huldigen oder uns aktiv für Frieden einsetzen – zwischenmenschlich wie zwischen Nationen?

Noch ein Grundbedürfnis wurde in Frage gestellt – das im Augenblick nicht mehr so dringend zu sein scheint: die Versorgung im Krankheitsfall. Krankenhäuser zeigten, wie verletzlich sie selbst waren: mangelndes Personal; dann aber auch: Wie sehr unsere Medikamente von anderen Ländern abhängig sind – bis hin zu Masken. Diskussionen kamen auf: Wen muss man sterben lassen, wer darf überleben? Die heftige Situation ist (hoffentlich) vorbei, die Fragen wurden jedoch nicht geklärt. Sie stehen aber im Raum: Das Gesundheitssystem ist nicht unverwundbar. Wir wissen es alle seit langem, vor allem auch, wenn man die Situation mancher alter Menschen anschaut. Aber auf einmal wurde es ein andrängendes Problem.

Die elementarsten Bedürfnisse (dieser Art) sind in Frage gestellt worden. Die Bürger schreien nach dem Staat – er soll alles richten. Politik laviert hin und her wie ein kaum mehr zu steuerndes Schiff. Die Kirchen dringen nicht mehr durch, haben vielleicht auch nichts zu sagen. Sie wissen vielfach nicht mehr um die Schätze, die sie haben, sie sind irgendwo in der Vergangenheit verbuddelt. So stürzen sich die Menschen auf die unterschiedlichsten Themen, die irgendeinen Lebenssinn versprechen, werden extrem, weil sie das Thema mit ihrer Identität verknüpfen.

Die meisten hoffen, dass die Realität einfach wie ein Spuk vorbeigehen wird. Und dann wird alles wieder normal, wird so laufen, wie immer. Manche sagen: Was für ein Glück, dass nichts mehr so läuft – das sind dann die, die aus der schweren Situation einen Profit ihrer Ideologie ziehen wollen.

Wie auch immer es noch werden wird: Menschen haben schon immer vor Herausforderungen gestanden. Diese gilt es zu bewältigen, so gut wir können – aber im Miteinander – nicht im Gegeneinander. Die Herausforderungen können nicht bewältigt werden im ideologischen Alleingang, sie können nicht bewältigt werden im Hauruck-Verfahren. Sie können auch nicht bewältigt werden durch Resignation.

Wie können Herausforderungen immer bewältigt werden?
Durch Mut – und nicht resignieren, das heißt: durch tätige Hoffnung;
Gemeinschaft (Familie, Wohnumfeld, Dorf/Stadt) – das heißt: Liebe,
Einsetzen des von Gott gegebenen Verstandes,
erkennen der Fehler – damit verbunden: Umkehr (im Alten Testament hat das Versagen des Volkes angesichts des Willens Gottes auch Auswirkungen auf die „Ordnung“ der Natur),
einander stärken, aufrichten, ermutigen,
nicht vom „Staat“, von der „Regierung“ alles erwarten, sondern seine eigene Bedeutung erkennen und wahrnehmen (Subsidiarität: von unten nach oben – nicht von oben nach unten),
sich nicht einschüchtern lassen von widersprechenden Meinungen und aggressiven Gegnern,
fröhlich, dankbar, in Gemeinschaft, im Glauben an Gott, im Frieden Gottes das tun, was zum Wohl der Mitmenschen aufgetragen ist. Und damit einen Stachel bilden gegen Resignation, Aggression, Extremismus, Verbitterung, Selbstisolation.

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Gaspreise + Tourismus + Telekom

Gaspreise

Die Gas- und Strompreise sind die medialen Inzidenzzahlen des Jahres 2022.

Stimmen sie wie diese? Wenn sie nicht gerade am Wochenende erhoben werden 😉

Tourismus

Manche sehen im Tourismus nur ein Übel. Wie bei so vielen Fragen, sehen sie nur einen Aspekt. Wie sehr Tourismus auch dazu beiträgt, dass die Menschen ganzer Länder leben können, wird übersehen. Durch Touristen haben sie Wohnungen, haben sie zu essen, haben sie ein Auskommen. Es bleibt zu hoffen, dass, wenn wir politisch gewollt verarmen, andere Länder reicher werden, die dann diese Menschen durch ihre Reisen unterstützen können.

Telekom

Am 28.8. hatte ich das Thema Telekom und Gesinnungswerbung – mit Blick auf Qualität. Wir waren nun über 24 Stunden von Telekom-Störung betroffen. Darum ist der Blog heute nicht ganz so voll.