Wort zum Tag + Frauen geben sich auf + Ticket für Diverse EU und Kaliningrad + Umwelt-Aggressoren – Umweltisten + Blinde Ampel + Gesinnungsschnüffler und Politiker-Kritiker

Wort zum Tag

Christen lieben das Leben.
Sie setzen sich für eine Kultur des Lebens ein.
Sie lieben das Leben so sehr
dass es über Sterben und Tod hinausgeht.

Frauen geben sich auf

Noch einer, der sich sehr über Frauen wundert: Sie geben Errungenschaften auf: https://www.cicero.de/kultur/debatte-um-selbstbestimmungsgesetz-feminismus-frauenrat-identitaetspolitik Nach dem Motto: Wichtiger als eine Frau ist ein Mann, der sich als Frau ansieht.

Hier wird zumindest versucht, Frauen wieder gerecht zu werden: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/welt-schwimmverband-schliesst-transfrauen-von-frauenwettbewerben-aus/

Ticket für Diverse

Da hat eine klagende Person – wie es im Beitrag zu recht neutral heißt – eine deutliche psychische Belastung weil sie sich von der deutschen Bahn angegriffen fühlt – mit der Anrede hat sie nämlich der Person Männlichkeit zugeschrieben. Das geht nun mal wirklich nicht, wie es das OLG bestätigt: https://www.zeit.de/politik/2022-06/bahn-ticket-buchung-diverse-urteil

Wie viele Menschen kommen aus den unterschiedlichsten Gründen in Zuständen psychischer Belastung. Am Arbeitsplatz herrschen unangenehme Zustände, die manche psychisch belasten, einfach, weil es anstrengend ist und die Arbeitsbedingungen nicht verändert werden können. Manche fühlen sich auch durch sonderbare Gerichtsurteile besonders angegriffen und müssen damit psychisch klar kommen. Bekommen Klagende dann auch aus diesen Gründen Geld zugesprochen?

Eine Mutter wollte unbedingt, dass ihre Tochter in einem Knabenchor mitsingt. Es wurde nicht erlaubt – schon älter, ich weiß: https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/urteil-maedchen-darf-nicht-in-berliner-knabenchor-17354039.html Vielleicht hätte sie – und das ist (vielleicht) ein neuer Gedanke – einbringen sollen, dass sich ihre Tochter aber als Junge fühlt?

*

EU und Kaliningrad

Die EU ist schon ein Schlitzohr. Da wird Kaliningrad graduell von Russland abgekoppelt – das gefällt Russland natürlich nicht. Und dann, als Russland dagegen protestiert, wird ganz harmlos gesagt: Warum regen die sich denn so propagandistisch auf? Die können doch alles transportieren, was wir ihnen erlauben. Außer eben das, was wir verboten haben.

Ich stelle mir vor, ich habe ein Haus. Und ich komme nur zum Haus über das Grundstück des Nachbarn. Er hat es mir bislang immer erlaubt, alles hin und her zutragen, was ich wollte. Auf einmal sagt er: Du darfst nichts hin und her tragen, keine Lebensmittel, keine Möbel. Ich klage: Du verbietest mir alles! Nö, sagt der Nachbar, Du selbst kannst doch noch hin und herlaufen.

Solche politischen Spielchen können die Lage massiv weiter anheizen und zu einem Feuerbrand werden.

Auf der anderen Seite: Da beklagt der russische Sprecher, dass man dem Westen nie mehr vertrauen könne. Wer hat denn alles Vertrauen verspielt? https://www.spiegel.de/ausland/ukraine-krieg-kremlsprecher-peskow-wir-werden-dem-westen-nie-wieder-vertrauen-a-e5901325-6870-4a6d-b1b5-f5631a252f3a

Auf allen Seiten ist kein Friedenswillen da. Anders gesagt: Auf allen Seiten ist der Wille da, den jeweils anderen Menschen massiv Leid zuzufügen. Eine Schande! Natürlich liegt alles an Putin. Ein richtiges Wort von ihm – es wird nicht alles gut – aber es würde alles Blutvergießen aufhören. Oder doch nicht? Sein Wort müsste Rückzug aus allen eroberten Gebieten einschließlich der Krim beinhalten. Sonst würde die Ukraine (samt Westen) keine Ruhe halten und es würde weiteres Blut fließen, bis alle Landesstücke zurückerobert sind. Und so bekämpfen sie sich, bis alle am Boden liegen. Außer China und den islamischen Staaten.

Umwelt-Aggressoren – Umweltisten

Da wundern sich doch Umwelt-Agressoren, dass ihnen manche aggressiv begegnen. Aber, liebe Leute, das wollt ihr doch. Ohne die Aggressionen von irgendwelchen Autofahrern, die ihr am Geldverdienen hindert, die ihr verhindert, notwendige Dinge zu erledigen, sei es, zum Krankenhaus zu fahren, wärt ihr nicht. Ihr lebt von dieser Publicity. Es wird gefilmt – ins Netz gestellt, die Gesinnungsgenossen und Medien freuen sich: Böse Autofahrer gegen liebe Umweltisten.

Blinde Ampel

… eine Ampel, in der die Farben ausgeschaltet sind – somit Kollisionen fördert – klar, Islamisten lieben auch Grün! Wer grün liebt, kann nicht böse sein: https://www.kath.net/news/78689

Gesinnungsschnüffler und Politiker-Kritiker

Die Politik samt Verfassungsschutz auf abschüssigem Weg: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/veraechtlichmachung-von-politikern/ Ich schrieb schon neulich, dass Politik samt Verfassungsschutz aufpassen müssen, dass sie nicht selbst den Staat verächtlich machen.

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Moderne und Religion

Ein paar unkonzentrierte Überlegungen:

Heute können wir als Weltbild erkennen: Die Moderne begann mit dem 18./19. Jahrhundert, mit der Französischen Revolution – und wurde dann ganz modern in den 1960ern. (*)
Mit Moderne wird Säkularisierung verbunden: Der moderne Mensch warf allen religiösen Ballast ab – und begann nun als freier Mensch in die Menschheitsgeschichte zu laufen. Ganz marxistisch: Wenn der Ballast des Kapitalismus und der Religion abgeworfen wurde, beginnt die heile Welt. Mit dem Kapitalismus klappt es noch nicht so ganz – aber mit der Religion ist man auf gutem Wege.

(*) [Nachtrag: Hegel ist vermutlich ein wesentlicher Faktor – als Interpret der Zeit in der Moderne: These – Antithese – Synthese. Alles entwickelt sich immer höher in eine bessere Zukunft. Was Marx dann als eine Entwicklung durch Revolution interpretierte – evolutionäre Revolution zu einer höheren sozialen Spezies – sag ich mal so salopp.]

Modern sind also alle, die dem europäischen und Nordamerikanischen Way of Life folgen. Wer dem nicht folgt, ist nicht modern. Viele Kulturen in der Welt greifen Teile des Modern Way of Life auf – aber passen ihn ihrer Kultur an – und sind damit aus Sicht der fortschrittlichen US-EUler nicht mehr modern. Sie definieren Demokratie anders. Das Individuum spielt keine so große Rolle, sondern stärker die Gesellschaft/der Stamm. Das Recht ist abhängig von den traditionellen Kulturen, damit auch von den traditionellen Religionen und Weltanschauungen.

Das mögen Menschen aus anderen Kulturen nicht so gerne hören, dass nur die Europäer und die Nordamerikaner modern sind – alle anderen sind es nicht und stecken im Sumpf ihrer Tradition. Sie essen in ihren verkorksten Ländern zwar MacDonalds-Essen, kleiden sich nach berühmten europäischen Modemarken, bauen ihre Häuser höher und größer als die Europäer usw. – aber eigentlich ist das nur moderne Fassade. Moderne Fassade an die alte Kultur angeklebt.

*

Aber diese Sicht auf die Moderne ist nicht die einzige. Ich selbst habe eine andere. Die Moderne unseres Europas, damit auch Nordamerikas hat ihre Wurzeln in der Religion. Die Religion ist Wurzel und Stamm, der die Krone der Moderne trägt. Die Moderne hat sich schrittweise entwickelt. Manches langsam transformiert, manches gedankenlos und schnell, dadurch, dass man die Moderne abrupt von der Tradition trennte, säkularisiert. Die Tradition nicht berücksichtigen, ist einfacher: Man muss in der Geschichte nichts wissen, denn nun fängt alles mit uns Modernen an. Man kann höchstens sagen: Die Blöden in der Vergangenheit wussten dies und das nicht – wobei ihnen Unwissen einfach untergeschoben wird (z.B. Flache Erde).

Schöne Beispiele für eine Transformation ins Säkulare, die mir gerade einfallen, ist zum Beispiel die Apokalyptik. Religiös: Gott wird die Welt zu ihrem Ende führen und Mensch wie Schöpfung in die Vollkommenheit. Der Mensch muss sich angesichts des kommenden Eingreifens Gottes an Gottes Willen ausrichten. Was blieb in der säkularen Zeit? Apokalyptische Vorstellungen, die die jeweiligen Generationen entwickeln: Atom, Baumsterben, kein Wasser, Eiszeit,… – der Mensch macht alles kaputt, wenn er sich nicht an die Vorgaben der jeweiligen Experten, Gruppen, Wissenschaften ausrichtet. Ein anderer Strang: Gott wird vollenden bedeutet säkularisiert: die Geschichte entwickelt sich immer höher, immer weiter, der Mensch wird vollenden. Was wird er vollenden? Menschenrechte? Er wird wieder Teil der Schöpfung? Technik wird alles zum Guten führen? Weltweite Wirtschaft wird sich so vernetzen, dass Kriege nicht mehr möglich sind? UN wird zu einer Weltregierung mit Weltpolizei, der es kein Entrinnen gibt? Einheitliche Weltfinanzen? Egal – es gibt auch hier unterschiedlichste Vollendungs-Vorstellungen. Hier haben wir auch die alttestamentliche prophetische Sicht im Blick: Gott wird sein Volk (unabhängig von Apokalyptik) zur Vollendung führen. Altgriechischer Pessimismus ist eher allgemein-menschlicher, nicht religiöser Art: Nichts ändert sich. Es geht wie es geht mit dem, was Menschen als positiv empfinden oder negativ. Geschichte ist nicht zielgerichtet, ist eine ständige Wiederholung in einer alternden Welt. Oder: Leben wird immer angenehmer – mit vielen Rückschlägen. Als weiteres Beispiel für Säkularisierung religiöser Aspekte: Die Evolution schafft, die Evolution wollte, usw. – statt Gott wird einfach „Evolution“ eingesetzt. Und das Handy – das ersetzt den allwissenden Gott. Und Moral ist sowieso von Menschen gemacht, auch wenn sie seit Menschen Gedenken von Gott/Göttern hergeleitet wird.

Eine weitere Sicht: Seit der Aufklärung steht der Mensch im Blick. Vorher war der Mensch abhängig von den Theologen und von Gott. Jetzt ist der Mensch frei. (Er war in der Moderne freilich erst abhängig von den Philosophen, heutzutage abhängig von Naturwissenschaftlern. Wenn es heißt: der Mensch ist frei – dann ist mit „Mensch“ nicht jede/r gemeint, es sind diejenigen im Fokus, die definieren, was das bedeutet.)

Nur eine kleine Frage: Wer steht Jesus im Blick – also in den Evangelien? Der Mensch. Gott liebt den Menschen, wendet sich dem Menschen zu. Wegen der Rettung des Menschen starb Jesus am Kreuz. Und wie ist es bei Luther in seiner Wormser Rede im 16. Jahrhundert, der darauf pocht, seinem Gewissen folgen zu können, darauf pocht, dass man ihm Beweise vorlegt… Das Gewissen ist nichts Neuzeitliches. Säkulare Menschen berufen sich heute darauf als eine anerzogene Größe, andere Säkulare versuchen das Gewissen vollends in die Absurditäten-Ecke zu stellen.

Aber welches Menschenbild auch immer vorherrscht: Es geht um den von Gott losgelösten Menschen. Doch wer ist dieser Mensch? Welches Menschenbild steht im Fokus? Der egoistische? der neidische? der aggressive? der, der sich aufgrund seiner Macht und seines Geldes durchsetzt? Oder steht das Individuum im Blick? Stehen machtvolle Gruppen im Blick? Das Individuum im Wechsel mit der Gemeinschaft und Gemeinschaft im Wechsel mit dem Individuum? Welche Rechtskriterien haben wir? Gesetze einfach so geworden – seit dem 18./19. Jahrhundert? Wieso haben die unterschiedlichen Weltkulturen darauf unterschiedliche Antworten gefunden? Aufgrund ihrer Tradition. Und sind die anderen Kulturen darum weniger modern? Manche Säkulare flüchten aus Angst vor der Anthropodizee, dem Leiden am guten Menschen dahin, dass sie sagen: die Religion(en) machen den guten Menschen bösartig! Also verlasst die Religion, die Welt wird gut! (So eine Art Feuerbach und Marx light.) Religionen schätzen den Menschen in seiner – ich sage: Unzulänglichkeit und Zerrissenheit – realistischer ein.

Also auch hier wieder: Im Fokus, wie ich Geschichte verstehe, steht die Transformation des Religiösen ins Säkulare unserer US-EU-Moderne. Wir leben auf den alten Wurzeln, am Stamm der Religion – und deuten dies und jenes um. Natürlich kommt dadurch auch Neues zustande: Hoffnung auf Weltrettung durch Technik. Welche Maßstäbe nehmen wir, um Altes ins Neue zu transformieren? Die der christlichen Tradition, die wir als gut empfunden haben.

*

Wie oben geschrieben, gibt es auch andere Sichtweisen, die pessimistische: Alles wiederholt sich. Es wiederholen sich auch der traditionellen christlichen Moral entgegenläufige Sichtweisen – und werden als modern-säkular angepriesen. Aber auch sie sind zum Teil schon sehr alt, vorchristlich: Man darf Ungeborene töten, man sollte Kinder bis zu einem bestimmten Alter töten dürfen, der Mensch darf in der Forschung machen was er will, auch eingreifen in die Vorgänge der Natur, in den biologischen Menschen, Tiere verändern – der Mensch darf alles. Mancher Mensch will sich verändern in Bereichen, die nicht veränderbar sind. Hauptsache Geld, Karriere und in einem bestimmten Rahmen: Macht. Und sei es nur die Macht über Frauen. Und Menschenwürde? Wird neu definiert. Nicht Wesenswürde, sondern Gestaltungswürde. Unter der offiziellen Oberfläche der Gesellschaft gibt es immer auch Gruppen, die durch ihre aggressiven Machtstrukturen auffallen: Tyranneien, Mafia, und die kleinen Dorf- und Familientyrannen, erschreckende Internet-Tyrannen, Gruppen, die das Internet säubern wollen usw. Das sind alte Verhaltensweisen von Menschen. Säkulare wollen sich von der Religion lösen, von der alten Kultur, aber rasen dabei gefüllt mit Modern-Testosteron in die falsche Richtung.

Einen Aspekt habe ich vergessen: Die Religion wird nicht gänzlich transformiert. Säkulare Transformationen können nie die Religion ersetzen. Säkulare haben keine Begründungen für Moral und Menschenwürde, was das alles ist und dazu zählt, muss erst diskutiert werden, ihr ist es nicht möglich, letztlich Sinn und Halt zu geben, sie kann nicht die Angst vor Krankheit, Sterben, Tod nehmen – kann höchstens sagen: ist alles Natur – also nicht schlimm. Sie kratzt damit allerdings nur an der Oberfläche der menschlichen Tiefen. Sündenvergebung? Klappt säkular nicht – man kann Sünde leugnen und zur bloßen Aggression erklären oder eben verharmlosen und verdrängen. Aber sie nehmen? Was dem Menschen doch so wichtig ist. Das alte Rachemuster und Bestrafungsmuster dringt immer wieder durch: Menschen, die nicht angepasst leben, müssen ausgegrenzt werden. Es könnten noch eine Menge Aspekte genannt werden. Die säkulare Welt ist, wenn sie für alles eine Erklärung bieten soll, überfordert.

Lange Rede kurzer Sinn: Weil Religion durch die Moderne transformiert und nur streckenweise transformiert wird, bleibt Religion immer als Wurzel und Stamm da. Unwissende und Ideologen lehren, den Zweig an dem sie gerade hängen, als autonom anzusehen. Bloß nicht weiter schauen! Nicht nach Stamm und Wurzel fragen!

Die so genannte säkulare Welt hat manches Gute gebracht. Zum Teil wieder alte gute christlich-religiöse Traditionen erkennen lassen – die Macht von missbrauchender Religion gebrochen, einer Religion, die sich selbst von Gott entfernt hat, um die negativen Seiten des Menschen durchzusetzen. Gottlosigkeiten in den Religionen müssen immer wieder aufgespürt und angeprangert werden. Aber die Säkularen selbst müssen aufpassen, nicht zu einer Pseudoreligion zu werden, die sich von guter Tradition löst und Handlanger der Unmenschlichkeit wird.

*
Und mit Blick auf andere Kulturen? Ich freue mich in der säkular-religiösen Kultur zu leben, wünschte mir nur, die Säkularen würden religiös aufgeklärt. Aber nicht Arroganz wird unsere Kultur in andere Kulturen bringen, sondern ein vorbildliches Leben. Ich betone: Ein Leben aus dem Glauben heraus, dass Gottes Geist in allen Menschen und Kulturen wirkt, sie wie unsere zum Guten drängt. Ich denke schon, dass sich Menschen nach Befreiung sehnen. Aber vieles sie daran hindert, im Sinne Gottes frei zu sein.

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Wort zum Tag + Kündigung einer Journalistin + EU Wahrheitsministerium + Hitze 1540 + ÖRK zum Thema sexuelle Belästigung und Ausbeutung + Vergesst Christen in Myanmar nicht + Russland-Öl nach China + Tipps für Fußballweltmeisterschaft-Fans + Umweltaktivisten – Luftverschmutzer + Kartoffel oder nicht?

Wort zum Tag

Züge, Flieger, Autos, Motorräder, Mopeds lärmen.
Technische Geräte dringen mit lautem Schall in die Ohren hinein.
Und wenn der Mensch all diese Lärmereien nicht hat,
nimmt er sich in die Stille ein Radio, Handy oder sonstwas,
und macht mordsmäßig Geschrei, Gejohle und lautstarkes Geplauder.

Kündigung einer Journalistin

Eine Journalistin kündigt bei BILD, weil sie damit gegen den Umgang von Döpfner mit Andersdenkenden angeht: https://judithsevincbasad.substack.com/p/wieso-ich-bild-verlassen-habe?s=w Schon sehr interessant, wie der Tagesspiegel damit umgeht: https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/vor-der-tyrannei-der-woken-aktivisten-eingeknickt-junge-bild-journalistin-wuetet-gegen-doepfner-und-kuendigt/28432034.html

Klingt es nur in meinen Ohren so? Liebe Journalist:innnen, hütet euch davor, eine andere Meinung zu vertreten!

EU Wahrheitsministerium

Ich befürchte dass ein Wahrheitsministerium in der EU gute Chancen hat, allerdings dann in den jeweiligen Ländern unterschiedlich gehandhabt wird. Manche Länder sind forscher darin, Wahrheit zu definieren und das von ihnen Definierte als die Wahrheit schlechthin anzupreisen – und von allen Anerkenntnis und Unterwerfung zu verlangen: https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/eu-task-force-desinformation-zensurprogramm-fuer-soziale-netzwerke/

Bevor in Deutschland irgendwas verschärft wird, sollte der mediale Umgang mit Themen der Vergangenheit mal wissenschaftlich unabhängig untersucht werden. Wie gingen welche Medien mit Blick auf Corona mit der Bevölkerung um? Das wäre nur eines der zeitlich naheliegenden Themen. Ich hatte das schon bei vielen Themen angesprochen – die Hoffnung, dass diese nach der allgemeinen Aufregung distanzierter und wissenschaftlich untersucht werden.

Hitze 1540

Interessant, dass es eine große Hitze und Dürre gab, die schriftlich erfasst wurde, aber in Bäumen nicht nachweisbar ist. https://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%BCrre_in_Mitteleuropa_1540

ÖRK zum Thema sexuelle Belästigung und Ausbeutung

Der ÖRK beschäftigt sich mit dem Thema: https://www.oikoumene.org/news/wcc-central-committee-statement-on-sexual-exploitation-abuse-and-harassment-calls-churches-to-challenge-injustice-build-awareness und veröffentlichte eine Erklärung: https://www.oikoumene.org/resources/documents/wcc-central-committee-statement-on-sexual-exploitation-abuse-and-harassment

Vergesst Christen in Myanmar nicht

Myanmar war mal in allen Medien. Nun ist es verschwunden. Die tyrannische Militärregierung geht aggressiv auch gegen Christen vor. Die Widerstandskämpfer sind vergessen. Wer denkt noch an sie? Und das ist die Hoffnung aller Tyrannen: Die aufgeheizte Weltöffentlichkeit wird bald abkühlen. Das geht auch den Menschen in Belarus so. Das geht den Menschen in Hongkong so. Die große Angst der Ukrainer: auch ihnen wird es so ergehen. Putin wird durchhalten und durchhalten müssen, will er überleben. Politik lehnt sich noch dagegen auf, bald gehen ihnen Steigerungen der Hilfswilligkeit aus, langsames Ermüden der Medien, wenn neues Heftiges kommt. Dann kommt der Winter in die Ukraine. Menschen frieren und fliehen. Wer nimmt sie aber dann noch auf? Vergesst die Christen in Myanmar nicht und die tapferen Widerstandskämpfer: https://www.persecution.org/2022/06/18/church-destroyed-despite-bishops-pleas-peace-myanmar

Russland-Öl nach China

China bekommt nun Russlands Öl, das wir uns von der Heizung und den Fahrzeugen absparen – womöglich auch der Industrie, die sie für zahlreiche Produkte benötigt, wegnehmen. Zum Glück haben wir ja noch die islamischen Staaten, allen voran: Saudi Arabien. Apropos Saudi Arabien: denken wir auch an den Jemen?: https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/russland-steigt-zu-chinas-groesstem-oel-lieferanten-auf-a-0840159b-ca89-4aac-8fa8-0ab6c92bff6c

Apropos China: Ein Wirtschaftlicher Riese, ein Menschenrechtszwerg: https://www.persecution.org/2022/05/03/chinese-presbyterian-churchs-website-shut-government/

Tipps für Fußball-Weltmeisterschaft-Fans

Ein paar Tipps, was die Feierfreude bei manchen trüben dürfte: https://www.focus.de/sport/fussball/wm-2022/weltmeisterschaft-2022-eine-wm-der-verbote-7-jahre-haft-fuer-one-night-stands-die-weltmeisterschaft-2022-wird-anders-als-gewohnt_id_107976008.html

Umweltaktivisten – Luftverschmutzer

Da will man der Umwelt was Gutes tun – erreicht aber gerade das Gegenteil. So ist es mit Ideologen: sie stauen den Verkehr – viele Aufgestauten dürften aus Ärger über dieses unverantwortliche Handeln dem Handeln für die Umwelt distanzierter gegenüberstehen. Zudem: Was für eine Energieverschwendung – damit Luftverschmutzung – wenn der Verkehr lahmgelegt wird! https://www.focus.de/panorama/mega-protest-in-berlin-letzte-generation-aktivisten-kleben-sich-an-strasse-fest-polizei-setzt-oel-ein_id_107976517.html

Umweltverschmutzung für einen guten Zweck – oder: der Zweck heiligt die Mittel. (Können unheilige Mittel zu einem heiligen Zweck führen? Eine alte Diskussion…)

Kartoffel – oder nicht?

Ich sagte neulich im Blog, sie ist keine Kartoffel. Hier wird das Gegenteil behauptet: https://www.cicero.de/innenpolitik/ferda-ataman-soll-antidiskriminierungsbeauftrage-werden-kartoffel-rassismus-identitatspolitik-woke

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Freiheit = ohne Angst leben (Freiheitspredigt)

Freiheit bedeutet nicht nur:
Tun und lassen, was man möchte.
Das ist eigentlich das Geringste.

Freiheit bedeutet,
ohne Angst leben zu können.
Frei ist der Mensch,
der ohne Angst lebt.
Das schrieb der Apostel Paulus:
Ohne Angst vor Gott,
ohne Angst vor dem Tod,
ohne Angst vor einer Krankheit,
ohne Angst vor der eigenen Sünde,
ohne Angst vor Menschen,
ohne Angst vor der Zukunft.
Gott nimmt in Jesus Christus unsere Ängste.

Christliche Freiheit bedeutet:
Ohne Angst leben zu dürfen.
Und das ist wunderbar:
Ist ein Mensch in Jesus Christus,
ist er ein Neu-Geschöpf.
Das Alte ist vergangen,
schau! Neues ist entstanden. (2. Korinther 5)

Noch aber leben wir neuen Menschen
in dieser alten, oft quälenden Welt,
leben unter Menschen in ihren gewohnten Fesseln.

Freiheit bedeutet,
seine Ängste in Jesu Christi Hand legen zu können,
sie mit seiner Kraft und seinem Geist geduldig besiegen.
Gegen alles, was ängstigt, in seinem Namen mutig angehen.
Herr, rette mich!, schrie Petrus in seiner Angst.
Sturmumtost drohten ihn tiefe Wasser zu verschlingen.
Jesus reichte ihm entspannt seine Hand
Ewigkeiten schien es zu dauern. (Matthäus 14)
Herr, rette mich!
Jesus, rette mich!

Das kann auch unser Ruf werden,
unsere Hand, die wir ihm immer wieder entgegenstrecken,
um sie von ihm, dem Retter, umfassen zu lassen.

Unsere Freiheit bedeutet –
ohne Angst leben zu können
gegen das Ängstigende angehen
im Vertrauen auf Jesus Christus.
Herr, rette mich!
Jesus, rette mich!

Amen.

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Wort zum Tag + Unbeholfen imposant + Ideologische Unwissenheit: Humboldt-Forum + 9€ Ticket und steigende Inzidenzen? + Steinmeier und Documenta + Gewalt gegen Frauen + Angriff auf Sikhs + Belutschistan + Auseinandersetzungen im Netz + SV Werder Bremen keine Hilfe für Kambodscha, weil…

Wort zum Tag

Der Mensch, der sich aus der Hand Christi entwindet,
mag sich frei fühlen,
in freiem Fall.

Unbeholfen imposant

Ich habe zum ersten Mal einen Hirschkäfer fliegen sehen.
Unbeholfen – aber imposant.

Der, den ich sah, war größer

Ideologische Unwissenheit

Ich denke nicht, dass das ein Versehen ist, dieses Unwissen, das mit dem Humboldt-Forum verbunden ist (ich gehe immer davon aus, dass man Leute nicht für dumm halten sollte). Es gibt eine Gefallsucht mit Blick auf Gesinnungsgenoss:innen – und die lässt alles Wissen unter den Tisch fallen, verdreht wie es gerade mal so passt Fakten, um zu zeigen, dass man auch dagegen ist… Das schließe ich aus diesem Beitrag: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/humboldt-forum-schaemt-sich-fuer-seine-kuppel-18107017.html

9€ Ticket und steigende Inzidenzen?

Kann es sein, dass die massiven Steigerungen mit dem 9€ Ticket zu tun haben? Nur mal so eine Frage.

Steinmeier und Documenta

Ich habe die Rede nicht gehört – aber sie scheint wie häufig allen irgendwie recht geben zu wollen, und wie schon häufiger im Blog angemerkt: Floskeln sind ihr nicht fremd: https://www.spiegel.de/kultur/frank-walter-steinmeier-auf-der-documenta-selten-so-verunglueckt-a-2a76a9df-4f3d-420e-b47f-0df6ea19b7c7 Dieser Rede ging einiges an Diskussionen voraus: https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/documenta-und-judenhass-steinmeier-eroeffnet-kunstmesse-der-schande-80439224.bild.html – und wird manche Diskussionen nach sich ziehen. Hier eine positive Bewertung: https://www.welt.de/kultur/article239411303/Documenta-Antisemitismus-Die-historische-Rede-des-Frank-Walter-Steinmeier.html

Absurd finde ich, dass in Deutschland eine Kunstveranstaltung stattfindet, die Israel ausschließt. Das konterkariert sämtliche politische Aussagen pro Israel. Ich denke, dass diejenigen, die diese Kunstveranstaltung veranstalten, in Zukunft genauer hinschauen müssen, wen sie diese in die Hände gibt. Denn auch Künstlerinnen und Künstler tragen Verantwortung – wie auch Steinmeier sagt.

Nachtrag: Eine andere Perspektive https://www.cicero.de/kultur/frank-walter-steinmeier-auf-der-documenta-antisemitismus-israel-rede

Gewalt gegen Frauen

In Usbekistan schlägt ein Bräutigam massiv auf den Kopf seiner Braut. Das sagt viel über die Situation im Land aus, weil die direkte Umgebung nichts macht! https://www.bild.de/video/clip/video/nach-horror-hochzeit-in-usbekistan-regierung-klagt-brautschlaeger-an-80434320,auto=true.bild.html Zumindest hat die Regierung diesen brutalen Kerl angeklagt. Ob das aber Wirkung haben wird? Die Frau kann einem für ihre Zukunft Leid tun.

Angriff auf Sikhs

In Afghanistan wurde ein Anschlag auf einen Sikh-Tempel verübt: https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/afghanistan-terroranschlag-auf-sikh-tempel-in-kabul-18111302.html Wie alle Minderheiten sind diese in Afghanistan massiv gefährdet.

Belutschistan

Menschen aus Belutschistan, einem Volk, das im Südiran, Afghanistan und Pakistan zu Hause ist, wird (nicht nur) im Iran massiv attackiert: https://www.dw.com/de/unruhen-und-hinrichtungen-in-irans-s%C3%BCdost-provinz/a-56716340 Viele werden hingerichtet.

Auseinandersetzungen im Netz

Es gibt massive Auseinandersetzungen im Internet. Von denen bekommt man in der Regel kaum was mit. Hier ein Beispiel – wie wird das Gericht entscheiden? https://meinungsfreiheit.steinhoefel.de/2022/06/18/warum-helge-lindh-spd-die-meinungsfreiheit-hasst/

SV Werder Bremen – keine Hilfe, weil…

Was ist heute manchen wichtiger als über 500 Kindern helfen? Hier kann es nachgelesen werden: https://www.idea.de/artikel/kontroverse-um-christliches-hilfsprojekt-in-kambodscha Vielleicht setzt der Verein das Geld ja für andere Kinderprojekte ein.

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Nachrichten versauen die Stimmung + Wort zum Tag + Umwelt und Wirtschaft + Migrantenquote + Heizung runter + Karlsruhe ist auch nicht mehr das, was es war + Kapuziner + Scholz in der Ukraine + Solschenizyn: A World Split Apart + Verfehlungen von Bischöfen: Tafel der Ehre und der Unehre + 17. Juni + Jerry Pillay: ÖRK + Fahimi: Ökonomischer Selbstmord

Nachrichten versauen die Stimmung

Ich habe gehört, dass manche keine Nachrichten mehr schauen (wollen), weil sie ihnen die Stimmung verderben. Kann ich gut verstehen. Aber leider sind nicht die Nachrichten die Stimmungsverderber, sondern diejenigen, über die sie berichten. Und von denen sind wir abhängig. Nun denn: Ab hier beginnt für heute im Blog mein Stimmungsverderber.

Wort zum Tag

Früher sagte man in normalen Zeiten:
Lasst die da oben mal machen,
wir machen doch unser Ding.

Das geht heute nicht mehr ganz so.
Zwang gebiert sich allerorten,
bis ins Alltagdetail der „da oben“ Ding zu machen.

Umwelt und Wirtschaft

Ich soll nicht immer gegen alles sein, sondern sagen, was ich positiv denke?

Ich ärgere mich über die Politik, die bewusst einen Energie-Engpass herbeiführt, und dann den Bürger auffordert, die negativen Folgen einfach so in Kauf zu nehmen. Jeder Mensch, der im Privaten Altes loswerden will, sei es wegen des Energiesparens, wirft es erst weg, wenn er das Neue hat. Diese einfache Regel eines normalen Menschen missachtet die Politik: Sie träumt sich was zusammen – wirft das Alte wegen der Träume weg – ohne dass das Neue schon wirklich greifbar ist. Und damit schadet sie gleichzeitig der Wirtschaft. Wenn sie der Wirtschaft schadet, kann die Umwelt nicht davon profitieren – geschweige die Bewohner des Landes – weil alle zu arm dazu sind.

Zudem fördert die Politik – auch die EU-Politik – Monokulturen. Auch das kann nicht positiv weiterführen.

Und wo bleibt das Positive?

  • Erst die alten Energien runterfahren, wenn die neuen wirklich greifen. Dann einen Mix zulassen, um nicht abhängig zu werden von politischen Situationen, von Klimakapriolen usw. Das Setzen auf Windräder allein ist gefährlich: Nicht nur, weil die gesamte Umwelt verschandelt wird, sondern weil… – die Argumente sind ja hinlänglich bekannt, bis hin zur Abhängigkeit von China.
  • Die Wirtschaft missachten führt zum Ruin. Und zur Wirtschaft gehören auch energieintensive Sparten. Diese müssen nicht diffamiert, sondern mit Blick auf die Umwelt gefördert werden.
  • Scheuklappen-Politik mag ich nicht. Was ich mag: Alle möglichen Innovationen zulassen und dann überprüfen, wieweit sie umweltmäßig genommen werden können.
  • Weil Deutschland nicht auf einer einsamen Insel wohnt, weil es in einem Netzwerk mit anderen Nationen lebt und auch mit ihnen konkurrieren muss (wenn wir verarmt sind, hilft uns niemand!), muss alles mit Blick auf dieses Netzwerk abgestimmt werden.
  • Und: Man soll nicht denken: Die werden uns alle folgen. Werden sie nicht, wenn sie die Bevölkerung durch schlechte Maßnahmen verarmen lassen, Sicherheit des Landes aufs Spiel setzen…
  • Mit Blick auf das Klima: Es erwärmt sich mit oder ohne Menschen. Von daher muss sehr viel Kraft reingesteckt werden in die Frage: Wie gehen wir mit der Erderwärmung um, statt mit der Frage, die im Augenblick dominant ist, wie lässt sie sich verhindern.

Migrantenquote

Frau Ataman, die wohl hoch befördert sein Werdende, die, die keine Kartoffel ist, forderte eine Migrantenquote: https://www.welt.de/politik/deutschland/plus239391385/Ferda-Ataman-Die-Migrantenquote-soll-nur-der-Anfang-sein.html

Nein, nein, nein! Das disqualifiziert Migrantinnen und Migranten – Migranten:innen-Quoten differenzieren nicht. Alle Migranten:innen werden in einen Topf geworfen. Es muss zwischen Türken:innen, Afrikaner:innen – am Besten auch Nationen orientiert, also Nigerianer:innen, Marokkaner:innen… -, Süd- und Mittelamerikaner:innen differenziert werden. Dann muss natürlich das religiöse bzw. atheistische Verhältnis stimmen, das Genderverhältnis sowieso. Und das Alter nicht zu vergessen. In einem Land, in dem Leistung zählte, zählt sie also nicht mehr – sagen wir mal: – so ganz. Dennoch stellt sich die Frage, wie bei den Frauenquoten in manchen Bereichen: Woher nehmen, wenn nicht abwerben? Wenn der Staat wegen nicht Erfüllung der Quoten Strafen verhängt, freut es den Finanzminister. Übrigens: Zählen auch Bürger:innen aus Spanien, Frankreich, USA, Großbritannien usw. als Migranten:innen. Zugereiste aus Norddeutschland müssen in Bayern unbedingt dazu gezählt werden.

Apropos Migrant:innen: Manche mögen es gar nicht, wenn sie nicht als Deutsche angesehen werden.

Heizung runter

Habeck will „zur Not“ auch Energiesparen erzwingen: https://www.spiegel.de/politik/deutschland/robert-habeck-will-energie-einsparung-zur-not-auch-gesetzlich-durchdruecken-a-60d67ce5-3b18-424a-aa2b-8a62e322149b Das sieht natürlich jeder ein. Mag er doch keine Kohle (jetzt mal ne Ausnahme gemacht – gnädigerweise), kein Atom, kein was weiß ich noch – dann muss er eben die Bürger zwingen, wenn sie so widerspenstig sind und seinem Kurs nicht freiwillig folgen.

Und die Netzagentur regt auch an, die Mindesttemperatur vorübergehend zu senken, der Staat solle das ermöglichen. Nun, nehmen wir mal an, die Wohnung wird auf 17 Grad runter gesenkt. Da sitzt dann ein Mütterchen den ganzen Tag in ihrem Sessel, Menschen sind krank, liegen im Bett und frieren. Denn ca. 22 Grad war ja keine pi mal Daumen festgelegte Schnapszahl, sondern mit Blick auf das Wohlbefinden des Menschen gewählt. Dieses spielt heute natürlich keine Rolle mehr: Es gibt große Ziele, die wichtiger sind als der Mensch.

Was machen sie und alle normalen Menschen, denen es kalt ist? Dann schalten sie eben die Elektroheizung an. Was passiert nun, wenn das ganz viele machen? Natürlich: Das Stromnetz bricht zusammen. Damit das in Zukunft nicht passiert, wird dann der digitale Stromzähler so konzipiert, dass das Energieunternehmen im Auftrag des Staates den Strom abstellt. Denn die bösen frierenden Bürger haben die vorher festgelegte Durchschnittstemperatur (Sarkasmus bemerkt?) überschritten.

Apropos „vorübergehend“ – was heißt das? Heißt das, die Menschen können eins, zwei Jahre frieren, dann dürfen sie es wieder wärmer haben? Mit welcher Energie? Die der Windräder? Ja, denn die stehen ja vor seinem Haus. Wusch, wusch, wusch, wusch – Tag und Nacht, wenn der Wind geht. Aber das „vorübergehend“ wird wohl Traum sein, wenn nicht wieder Energie aus Russland kommt.

Nachtrag: Vernunft muss unbedingt hervorgehoben werden: Geywitz findet politisch verordnetes Frieren unsinnig https://www.tagesschau.de/inland/gas-habeck-101.html

Nachtrag 2: Auch das muss hervorgehoben werden: Habeck will Gas sparen, indem Strom durch mehr Kohle erzeugt wird. Guter Ansatz!

Karlsruhe ist auch nicht mehr das, was es mal war

Wer gab dem Kanzleramt einen Tipp? Die schwerwiegende Frage: https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/verfassungsgericht-bewahrten-richter-merkel-vor-frueherem-urteil-80414340.bild.html

Kapuziner

Ein Orden, der viel geleistet hat – er muss seine Niederlassungen einschränken: https://www.katholisch.de/artikel/39689-deutsche-kapuziner-wollen-zahl-ihrer-kloester-verringern Zu dem Orden: https://de.wikipedia.org/wiki/Kapuziner Die Seite des Ordens: https://www.kapuziner.de/

Übrigens hat die Kapuziner-Kresse ihren Namen daher, dass die Blüten Ähnlichkeit haben mit den Kapuzen der Mönchskleidung der Kapuziner.

Scholz in der Ukraine

Ich fand die Tagesschau am 16.6. interessant. Sie berichtete von Scholz in der Ukraine. Positiv. Doch die Bilder zeigten eher eine Dominanz von Macron. Thema war das, was Scholz sagte. Scholz und Scholz und wieder Scholz. Was sagten aber Macron und Draghi? Interessiert Deutsch-Europäer a la Tagesschau nicht. Inhaltlich fand ich dann doch spannend, dass Scholz den Beitritt der Ukraine zur EU mit Moldau verbunden hat. Also: Moldau in der EU? Das wäre schön für das Land. Es muss freilich noch eine Menge gemacht werden. Korruption – beide weit über 100. Also Symbolpolitik vom Feinsten. Putin wird erschrocken gewesen sein.

Solschenizyn

Ich hatte gestern Solschenizyn genannt. 1978 hat er eine berühmte Rede vor Harvard gehalten („A World Split Aparthttps://www.solzhenitsyncenter.org/a-world-split-apart ). Diese Rede wurde von der Presse nicht besonders, sagen wir: goutiert. Sagte er doch – er fasst sie in dem Band Zwischen zwei Mühlsteinen selbst zusammen (324): „Besonders eigenmächtig sei die Presse, die von niemandem gewählt werde, die jedoch mehr Macht an sich gezogen habe als die Legislative, Exekutive oder Justiz. Innerhalb dieser freien Presse dominiere allerdings nicht die wahre Meinungsfreiheit, sondern das Diktat der politischen Mode, die unerwarteterweise zu einem einseitigen Meinungsbild führe.“ Er beschreibt die gehässigen Reaktionen der Presse und anderer auf diese Rede. Der Autor wurde angefeindet, es wurde hineininterpretiert, was nicht drinstand, zudem wurde sie nie ganz gedruckt, sondern immer nur die Satzfragmente, auf die dann eingeschlagen wurden. Nachdenkliche Sätze gab es aus der Provinz-Presse. Es gab aber auch Zustimmungen, so von einer Harvard-Absolventin, Wanda Urbanska, die unter anderem schrieb – und auch das fand ich interessant mit Blick auf die Gegenwart: „Wir verlieren die geistige Treue gegenüber der Freiheit… An die Stelle einer diktatorischen Regierung haben wir die Autorität von Gruppen mit besonderen Interessen gesetzt.“ (330) Heute haben wir dafür einen Namen, eine Bezeichnung.

Diese Gespaltenheit des Landes, die wir heute in der USA beobachten, ist also nicht neu. Auch die zwischen Stadtbevölkerung und Landbevölkerung. Sie hat sich vielleicht vertieft (und ist zu uns zum Teil rübergeschwappt – wie so vieles machen wir der USA einfach nach). Wobei ich mir da auch nicht mehr so sicher bin.

Auch das Religiöse in der Rede wurde entsprechend teils abgelehnt, teils aufgenommen, sodass er als moderner Prophet angesehen wurde, der der USA aufzeigt, was falsch läuft.

Er sieht, mit Blick auf das Neue Testament, dass eine Welt, die in Streit ist, nichts Besonderes leisten kann. Die westliche Welt würde die Spaltung nicht überwinden, da sie Zivilcourage verloren hat. Zudem wurde der Mensch zum Maß aller Dinge gemacht – und damit eben: Stolz, Egoismus, Neid usw. Erst eine religiöse Erneuerung würde die Chance mit sich bringen, auch für andere Kulturen attraktiv zu sein.

Verfehlungen von Bischöfen: Tafel der Ehre und der Unehre

Ein Bistum plant, Verfehlungen von Bischöfen an den Gräbern anzubringen. https://www.katholisch.de/artikel/39726-bistum-plant-hinweise-auf-verfehlungen-von-bischoefen-an-deren-graebern

Auch Bischöfe gehen in die falsche Richtung. Wenn sie nun alle Fehler aufzählen, auch die nicht gerade im Fokus der Zeit stehen, dann werden sie viel zu tun haben. Gerade aus der Sicht der Nachgeborenen, die ja immer die Besten sind, haben sie sich sicher verfehlt. Besonders zum Beispiel Franz von Assisi – der Fanatiker, der die Kreuzmale an seinem Körper trug – sowas Fanatisches hat heute keinen Platz mehr in unserer seichten Welt. Ich hoffe, sie betonen auch das, was sie richtig gemacht haben. Denn die Aufgabe von Bischöfen ist es nicht gewesen, der Moderne zu gefallen, sondern eben in ihrer Zeit das zu tun, was für die Kirche wichtig war. Es wird vermutlich eine Menge Streit geben: Was war eine Verfehlung, was war keine… Es wird im Grunde ein lokaler Heiligkeitsprozess stattfinden. Wenn er denn verantwortungsvoll geführt wird, wird er Jahre dauern. So lange, bis die jetzigen Bischöfe auch eine solche Tafel der Ehren und der Unehren bekommen werden. Ach ja, und dann haben sich die Weißwesten endlich geeinigt, dann kommen neue Infos auf den Tisch und die Tafeln müssen im Negativen wie im Positiven wieder verändert werden. Kirche hat ja Geld genug. Und zur Not verkaufen sie dann die Bischofsgräber…

Ich kann nur anmerken: Im NT wird häufig gegen Hochmut Stellung bezogen – und: Richtet nicht, auf dass Ihr nicht gerichtet werdet.

Allerdings bin ich nicht blauäugig. Es gab und gibt (vermutlich) Bischöfe in Diktaturen, die Priester und andere auslieferten bzw. nicht Partei für ihre Mitchristen genommen haben. Es gab und gibt (vermutlich) Bischöfe, die gegen Menschenrechte verstoßen haben – damit meine ich nicht unbedingt juristisch, sondern moralisch. Es gab und gibt (vermutlich) Bischöfe, die die Gemeinschaft der Gemeinde missachtet haben und stattdessen Individuen betont haben. Usw. usw. usw. So gab es einen Bischof, der nach 1945 sehr viel Gutes für die Notleidenden der Stadt getan hat (z.B. sozialer Wohnungsbau) – aber während der NS-Zeit „keine Kämpfernatur“ war – das heißt: er hielt sich politisch zurück. Ich nenne keinen Namen, weil ich den Beleg nicht mehr finde und niemandem Unrecht tun will.) Das wäre zum Beispiel so ein Fall für eine Tafel der Unehren und der Ehren. Aus der Perspektive der tapferen Nachgeborenen. Andere haben sich gegen die NS-Diktatur gewendet, waren also tapfer und auch listig, aber sie haben sich den einen oder anderen Fehltritt geleistet, mehr oder weniger massiv, manches historisch-kulturell bedingt, manches aufgrund ihrer persönlichen Eigenart. Manches aber auch nur, weil die Besten aller Besten, die Nachgeborenen, das so einordnen. Fälle für Tafeln der Unehre und der Ehre?

Hoffentlich bleiben alle nachgeborenen Richter selbstkritisch, mit dem Wort des Paulus im Ohr: Mir ist es gleichgültig ob ein menschliches Gericht mich verurteilt… Nur der Herr kann über mich urteilen. Urteilt also nicht jetzt. (1. Korinther 4) Und im Matthäusevangelium heißt es: Ihr sollt andere nicht verurteilen, damit Gott euch nicht verurteilt. Das Urteil, das ihr über andere fällt, wird auch über euch gefällt werden. (Mt 7)

Aber das wissen meine christlichen Brüder und Schwestern sicherlich und beherzigen es.

17. Juni

Man möchte so gerne auch mit Blick auf die Ukraine glauben, dass Panzer von Aggressoren letztlich nicht siegen werden. Aber wie viel Leid gibt es bis zum Sieg der Überfallenen?

Jerry Pillay: ÖRK


Jerry Pillay aus Südafrika ist der neue Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen. https://www.oikoumene.org/news/rev-prof-dr-jerry-pillay-elected-as-new-wcc-general-secretary

Fahimi: Ökonomischer Selbstmord

Sehr gut, dass Frau Fahimi einen realistischen Blick einfordert: https://www.welt.de/politik/deutschland/article239409393/Klimaschutz-DGB-Chefin-Fahimi-warnt-vor-oekonomischem-Selbstmord.html Sie fordert, dass das Land nicht aus ökologischen Gründen die Wirtschaft soweit zurückfährt, dass sie Schaden nimmt. Sie fordert eine Transformation.

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