Himmel und Erde werden vergehen – aber die Worte Jesu nicht. Das glaubt die Gemeinde seit jeher, wie am Matthäusevangelium 24,35 zu sehen ist. Auch wenn alles vergeht, zusammenfällt – das Wort Jesu ist verlässlich.
Aber: Was nützen Worte, wenn nichts mehr da ist, keiner da ist, der sie hört und versteht? Mit „Worte“ sind nicht nur die Lautwellen gemeint. Worte Jesu sind mehr als Klangwellen vom Mund ins Ohr. Das schöpferische Wort Gottes hat – so Genesis 1 – Welt, Flora, Fauna, Mensch erschaffen.
Worte von Menschen sind Handlungen: „Geh nicht weiter – Abgrund!“, „Stopp!“, „Weine nicht, ich bin doch bei dir!“ – Worte haben Folgen, konstruieren Beweise, führen zu Emotionen, sie regen auf, streicheln, schlagen, richten auf und sie errichten Welten in Romanen. Nicht nur Filme setzen die Worte der Romane in Bilder um, schaffen damit gewisse Realitäten. Hörende arbeiten mit Worten, setzen sie für sich um, bewusst oder unbewusst. Ununterbrochen denkt unser Hirn in Worten – wir sind Wort. Leben besteht aus Worten – und in Träumen aus Bildern.
Im Zusammenhang mit Gott wird „Wort“ aus dem biblischen Kontext verstanden: Worte Gottes sind auch nicht nur Klangwellen. Gottes Worte sind neu erschaffende Handlungen: Der Kosmos wurde durch das Wort erschaffen, die Sterne (?) durch den Hauch seines Mundes (Psalm 33). Worte Gottes sind, so lehren und zeigen es die Propheten, wirkmächtig, setzen Menschen und Gewalten in Bewegung. Und die Evangelien zeigen, dass die Worte Jesu Menschen verändern, sie neu machen, ihnen Leben schenken, Heilung, Geborgenheit, Befreiung wirken. Denn Jesus Christus selbst, so das Johannesevangelium, ist Wort Gottes, das Mensch, irdisches Lebewesen, wurde.
So verstehen wir auch die Worte, die wir im Matthäusevangelium finden: Es sind nicht einfach Klangwellen, die nicht vergehen, die auf keine Ohren mehr stoßen, wenn alles vergangen ist, Klangwellen, die irgendwo in die Leere hinein herumirren. Selbst dann, wenn nichts mehr ist, ermöglichen sie Zukunft. Selbst dann, wenn die Kultur des Todes den Menschen vernichtet, sie schaffen Leben. Selbst dann, wenn Hoffnungslosigkeit Herzen und Seelen ergreifen, sie lassen jubeln. Selbst dann, wenn Traurigkeit schier den Körper zu sprengen scheint – durch Tränen des Schmerzes: Lichtfunkeln. Es sind schöpferische, Menschen zugewandte und liebende Worte. Sie erschaffen dem neu erschaffenen Menschen Ewigkeit. Ohne den Menschen wird Gottes Wort nie sein. Gottes Wort will mit uns sein, jetzt, ewig.
Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nie vergehen.
Der Blog wird in den kommenden Wochen nur unregelmäßig weitergeführt werden.
Das Gebet des Eröffnungsgottesdienstes: Schöpfer Gott, wir kommen von Osten und Westen, von Norden und Süden zu dir. In Liebe und Güte rufst du uns zu Versöhnung und Einheit auf. Wir danken dir für den Reichtum, den der Heilige Geist unseren verschiedenen Traditionen verliehen hat und für die unterschiedliche Art, wie dein Wort gepredigt und gesungen, dein Name gepriesen und verkündigt wird. Gib uns Mut einander in Einheit und Liebe zu umarmen. Amen
Natürlich sind Politiker ihrem Gewissen unterworfen und nicht jeder einzelnen Wählerstimme. Das ist auch gut so, wenn sie Rückgrat zeigen und nicht ihr Fähnchen nach dem Wind hängen. Nun kommt das Aber: Sie haben geschworen, zum Wohl des Volkes zu handeln. Und das heißt: Das Volk geht davon aus, dass Politikern das ernst ist. Hier geht es als Beispiel um den Bundeskanzler, dem ich abnehme, dass er zum Wohl des Volkes agiert: https://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundestag-olaf-scholz-leistet-amtseid-als-bundeskanzler-a-c06bef1f-713e-4e4e-b1f6-d05daae17da2 Zudem kann der Wähler von der Chefin der Diplomaten eigentlich davon ausgehen, dass eine Außenministerin keine Wählerdistanzierung betreibt. Neulich hatte ich schon geschrieben: Auch Politiker sollen zu Versprechen stehen – aber dann sollen sie nur das versprechen, was sie auch halten können – und vorher rational an die Frage herangehen und nicht emotional. Zudem: Auch Politiker können irren – und es ist ihnen hoch anzurechnen, wenn sie den Irrtum gestehen, zum Beispiel, weil sie dachten die Russen geben schneller auf, oder es wird nicht so heftig, dass Menschen im eigenen Land verarmen usw. Jeder Mensch sagt mal was und denkt hinterher: Hätte ich mich doch nur auf die Zunge gebissen und geschwiegen!
Angriffe wie Verteidigung (Kritiker der Baerbock-Worte sind Trolle, Feinde der Demokratie, alles mögliche mit Blick auf den Kreml – sie versuchen sich gegenseitig in Beschimpfungen zu übertrumpfen) werden sehr verbissen geführt. Cool down, liebe Leute.
Ukraine
Das Problem dürfte immer noch sein: kein Mensch im Westen weiß, was wirklich richtiges Handeln ist. Das Problem liegt nicht am Westen, nicht an der Ukraine – das Problem liegt an Putin. An ihm oder an einem seiner Steigbügelhalter kommt niemand vorbei. Nichts gegen die Aggression tun ist gefährlich wie verrückt, weil es eigenen Werten widerspricht. Darum muss etwas getan werden, was unseren wirklichen Werten, dem Frieden, entspricht. Die Frage dürfte sein: Auf welcher Basis werden Verhandlungen angeboten. Auf der Basis des Verlustes des Ostens und der Krim? Diese Bereitschaft ist, soweit ich sehe, weit und breit nicht zu erkennen. Es besteht immer noch die Hoffnung der Ukraine, zumindest wird das medial deutlich, die besetzten Gebiete zurückzuerobern. Aber glaubt wirklich jemand daran, dass das gelingen wird? Jetzt kommt der Winter. Unter ihm werden nicht nur Soldaten der Ukraine – und ein Teil der Zivilbevölkerung – leiden, sondern auch Soldaten der Russen. Also ein Patt? Es ist ein Dilemma, ein ganz Schlimmes. Aber hat wirklich nur Putin den Schlüssel zur Lösung? Würde das nicht bedeuten, dass die Ukraine und der Westen von Putin, dem Aggressor abhängig ist? Hat jemand einen Lösungsvorschlag, auf dem sich wenigstens beide Parteien vorläufig einigen können? Einen Winter-Waffenstillstand – der rege, Frieden suchende Gespräche ermöglicht? Gleichzeitig aber Aufrüstungen verhindert – kontrolliert von Indien, Brasilien, Südafrika, Türkei, Spanien? Alle wissen vermutlich: So kann und darf es nicht weiter gehen. Aber wie kann es weiter gehen?
Unabhängig davon: Was hoffentlich bald kommen wird: Die Entkoppelung der grünen Energie vom Gas. Was allerdings auch nicht ganz unproblematisch sein dürfte.
Haalands Rekord
Er hat in der englischen Premier League sehr wenig Zeit gebraucht, um in sechs Spielen 10 Tore zu schießen: https://www.spox.com/de/sport/fussball/international/england/2209/Artikel/haaland-bricht-premier-league-rekord.html Wow! Wer rechnet sich das eigentlich aus? Das ist für mich immer das, was ich bewundere: So einen Lebens-Einsatz für den Sport, der bis aufs Detail alles weiß. Ich bewundere das – mehr oder weniger. Wer hat eigentlich die wenigsten Schritte für 10 Tore gebraucht? Das weiß vermutlich auch irgend jemand.
Viele wollen von Sünde und Schuld nichts hören. Aber wenn Menschen der Kirche schuldig werden, wird´s heftig.
Nicht nur zu Unrecht, auch Jesus bekämpfte Heuchelei.
Jesus gab Auswege: Vergebung und Beginn eines neuen Lebens.
Menschen ohne Sünde kennen keine Auswege: Sie kennen nur: Strafe, Ausschluss, Pranger.
Jesus, der Menschen in ihrem Wesen kannte und sie dennoch liebte, wollte nicht Ausschluss Jesus wollte Gemeinschaft.
Das bedeutet nicht nur Vergebung – als Selbstbefreiung – durch Geschädigte; das bedeutet vor allem: Sündige nicht mehr. * (PS: Es geht mir in dieser Aussage nicht um kriminelle und Menschen verachtende Handlungen.)
Der Blog wird in den kommenden Wochen nur unregelmäßig weitergeführt werden.
Es ist schon sonderbar, was mit einem zurzeit geschieht:
Ich bin schon immer gegen die Lichtverschmutzung – muss aber Stellung nehmen gegen eine Zwangsverdunkelung.
Ich bin schon immer dafür, Tiere zu schützen – muss aber Stellung nehmen gegen einen Veganisierungszwang.
Ich bin dafür, dass man ruhig ein wenig kühler lebt – muss aber Stellung nehmen gegen einen Kühlzwang.
Wie bei Covid: Ich bin für Impfungen, aber gegen Impfungszwang.
Menschen sollen in den Urlaub fahren, so gut es geht im Land bleiben, also nicht Flugzeug fliegen – aber ich bin gegen den Zwang, Flugzeugflüge in den Urlaub unmöglich zu machen.
Ich bin schon immer gegen jegliche Diskriminierung – aber gegen Sprachzwänge, gegen gesetzliche Bevorzugung bestimmter Gruppen (weil andere dadurch diskriminiert werden, die eben eine solche Bevorzugung nicht erfahren). Diskriminierend ist es auch, bestimmte Gruppen, die aus irgendwelchen Gründen gerade in aller Munde sind, rechtliche Privilegien einzuräumen bzw. Privilegien, die auf Kosten anderer gehen.
Ich bin schon immer dafür, nicht im Überfluss zu leben, sondern soweit es geht, nur das Notwendigste zu nehmen – muss aber Stellungnehmen gegen…
Es könnte noch eine ganze Menge aufgezählt werden. Warum also gegen staatliche Maßnahmen und Gruppen, die mit Zwängen arbeiten wollen? Warum begrüße ich all das nicht voller Freude, würde doch zu meiner Überzeugung passen?
Weil ich gegen staatliche Zwangsmaßnahmen bin. Ich bin dafür, dass Menschen überzeugt werden müssen. Leichter geht es nicht. Zwang scheint leicht – aber ruft Widerstand hervor – und könnte letztlich in der Sache zu massiven Rückschlägen führen. Zudem nimmt es das Individuum und dessen Meinungsfreiheit nicht ernst – bzw. das Recht, seine Meinung ohne Benachteiligung äußern zu dürfen. Die einzelnen Individuen tragen Verantwortung – und der Staat oder bestimmte Gruppen haben nicht das Recht, die Verantwortung dem Einzelnen abzunehmen – nach dem Motto: Er kann es eh nicht – wir können es besser. Demokratisch haben wir viel erreicht. Aber immer wieder gibt es Rückfälle. Ein Rückfall ist, wenn eine Gruppe meint, weil sie besondere „Erkenntnisse“ hat, alle anderen zu ihrer Weltanschauung zwingen zu müssen – sei es mit Gesetzen, sei es über mediale Dauerberieselung, sei es über Nudging, sei es über Verängstigung und Erniedrigung anderer.
Wärmepumpen
Wärmepumpen haben wohl auch bald ausgedient. Nachdem die Politik sie noch vor kurzem als das non plus ultra und für alle verpflichtend erklären wollte, sind sie nun in Ungnade gefallen: Verbrauchen zu viel Strom, wenn sie nicht an Solar gekoppelt sind. Allerdings hilft im Herbst/Winter Solar auch nicht unbedingt. Es sei denn, wir erfreuen uns wider Erwarten in der dunklen Jahreszeit an der Sonne – was dann allerdings wieder die Klima-Wärme-Angst fördert. Fazit: Traue keiner kopflosen Politik. Abwarten und Tee trinken, bevor man ihr folgt. https://www.giga.de/news/doch-keine-gas-alternative-waermepumpen-schaffen-ganz-neue-probleme/
Waschlappen
Wie versprochen – ein altes Thema fotografisch neu aufgegriffen – Waschlappen mit Sonnenblumen:
Dunkelheit – ein altes Büchlein zu einem aktuellen Thema
„Pixi und der Herbst“ ein Pixi-Buch von 2001. In diesem Pixibuch geht es auch darum dass Pixi Angst hat vor der dunklen Jahreszeit. Dann laden ihn alle Freunde ein, mal miteinander in der Nacht zu spielen, denn die Welt ist bei Dunkelheit dieselbe – nur ohne Licht. Erst hat Pixi Angst, aber dann entdeckt er, dass der Wald in der Nacht im Grunde der Tagwald geblieben ist. Steinmarder, Waschbär, Eule, Fledermäuse sind alles seine Freunde. (Ich möchte es nicht kommentieren – kann es mir allerdings nicht verkneifen: Wer die mächtigen und listigen Räuber auf seiner Seite hat, muss die Nacht nicht fürchten? – aber soweit denken Kinder vermutlich nicht.) Es soll Kindern Angst vor der Dunkelheit nehmen.
Ich liebe solche Totschlagargumente. Das ist das Corona-Muster: Wenn du nicht die Maske trägst usw. usw. – willst du, dass ein Mensch deinetwegen stirbt? Ich liebe solche emotionalen Argumente, die jegliche Rationalität vermissen lassen: https://www.spiegel.de/ausland/ukraine-krieg-olena-selenska-ueber-verbraucherpreise-ihr-zaehlt-pfennige-wir-opfer-a-4b8453c2-a46c-4ede-a986-c34eb200d892 Diese Argumente gab es schon in meiner Jugend: Du lachst, während in Afrika Menschen hungern? Du machst Urlaub, während andere vor lauter Armut zu Hause bleiben müssen? Du isst Obst aus diesem Land, obwohl die Menschen dort unterdrückt werden?
Wenn wir keine Pfennige zählen würden, würde die Ukraine nicht mehr so massiv unterstützt werden können. Wenn der Geldgeber verarmt – wer unterstützt dann die Ukraine? Die Träumenden, die meinen, die westlichen Länder seien Schlaraffenländer, sollten vielleicht einmal die Brille der Realität auf die Nase setzen. Aber das Thema hatte ich schon häufiger. Sonderbar nur, wenn unsere Medien auf solche Emotionalität springen statt auf Rationalität.
Aber lustig finde ich, dass eine Sexplattform als Vorbild dient: Sie macht massiv Gewinn mit einer Premium-Version. Und das bedeutet für andere: Auch unsere Premiumversionen könnten Erfolg haben. So wenig überraschend es ist, dass man mit Sex Geld macht, so mehr überraschend wäre es, wenn Nicht-Sex-Plattformen auch viele Premium-Kunden bekämen. Oder wollen sie nun alle auf Premium-Sex umstellen? Aber wenn die Großen umstellen würden, würden wenigstens neue Kleine wieder eine Chance bekommen, groß zu werden. Denn ich bin mir nicht sicher, ob viele für verschiedenste Plattformen Geld locker machen können. Denn wer agiert schon auf nur einer.
Manche unserer Entscheidungen im Leben können richtig sein. Manche Entscheidungen können falsch sein – haben aber keine gravierende Konsequenzen. Manche Entscheidungen geschehen aus Leichtsinn, manche nach vielen Überlegungen. Beide Formen können sich im Nachhinein als richtig oder falsch herausstellen.
Manche Entscheidungen können falsch sein – und haben massive Konsequenzen, Konsequenzen – und nichts kann mehr verändert werden. Manche Entscheidungen haben schlimme Konsequenzen, die aber durch einen harten Cut wieder reduziert werden können – was aber wieder auf Entscheidungen beruht. Manche unserer Entscheidungen haben negative Konsequenzen für uns selbst – manche sind für andere schlimm bzw. schlimmer als für mich.
Je mehr Verantwortung wir auch für andere übertragen bekommen haben, desto schwerer fallen manche Entscheidungen, desto weiteren Wirkungskreis haben sie, wenn sie richtig, wenn sie falsch sind. Manche Entscheidungen scheinen falsch / richtig zu sein – doch nach einer längeren Zeit stellt sich heraus, dass sie doch nicht falsch bzw. doch nicht richtig gewesen sind.
Entscheidungen betreffen immer die Zukunft – und da wir Menschen nicht in die Zukunft blicken können, können wir nur nach bestem Wissen und Gewissen aus der Vergangenheit gelernt haben und in der Gegenwart Entscheidungen treffen.
Das unter Einsatz des Verstandes, im Gespräch mit anderen, denen wir vertrauen, unter Berücksichtigung unseres Gefühls.
Als Glaubende haben wir jemandem, dem wir unsere falschen Entscheidungen in die Hände legen können – mit der Bitte um Vergebung. Als Glaubende haben wir jemandem, für den wir danken können, wenn Entscheidungen richtig waren. Als Glaubende leben wir manchmal in einer Gemeinschaft, die uns betend und ratend zur Seite stehen kann – uns allerdings nicht von der Verantwortung für die Entscheidung entbindet. Als Glaubende haben wir jemandem, den wir in unsere Überlegungen einbeziehen können, auf den wir hören können – so gut es uns Menschen eben möglich ist: im Gebet, im Lesen der Bibel – als Ausdruck der Gottesbeziehung (nicht unbedingt durch Bibelvers-Entscheidungen), im Vertrauen auf seinen Geist.
Je mehr Verantwortung wir für andere Menschen tragen, desto mehr müssen wir unsere Entscheidungen reifen lassen unter Zuhilfenahme aller möglichen Erfahrungen, die andere gemacht haben.
Dienst nach Vorschrift – nur das am Arbeitsplatz tun, was nötig ist und verlangt wird. Kein Engagement darüber hinaus: https://www.wiwo.de/erfolg/management/quiet-quitting-unternehmen-lebten-immer-mit-dem-gefuehl-die-ressource-arbeitnehmer-sei-unendlich/28649728.html Das bewundern manche Alte, die sich noch immer ein Bein ausreißen an manchen jungen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern: Sie haben die Ruhe weg und sehen nicht ein, dass sie mehr für ihr Geld tun sollten, als auf sparsamer Ebene notwendig ist. Ja, es bleibt spannend, was das für die Gesellschaft bedeutet – eine solche Arbeitshaltung. Wie neulich im Blog: Wenn Lehrkräfte alles nur noch ohne privates Engagement tun… – was wird dann aus Schule und Kindern? Oder denken wir an die Pflegekräfte: Wenn sie nur das tun, damit die Patienten medizinisch versorgt werden – dann könnten auch Roboter eingesetzt werden, die vielleicht sogar formelhaft hilfreicher sind. Aber Patienten wollen nicht nur am Körper, sondern auch am Leib Hilfe erfahren. Von Seele und Geist nicht einmal gesprochen. Was wären das für Krankenhäuser, in denen nur Jobs erledigt werden?
Wenn der Beruf zum Job wird, bleibt das nicht aus. Ich habe vor langer Zeit einmal einen Lexikonbeitrag zum Thema Beruf geschrieben. Gott beruft den Menschen zu einem bestimmten Tun. Das wurde dann von der Pflicht abgelöst – als Letztbegründung: Nicht mehr Gott beruft, sondern es ist Pflicht, wegen diesem und jenem: Vaterland, Volk…. „Heute wird als Letztbegründung des Berufs oft nur noch das `Verdienenmüssen, um zu überleben´ genannt, und Freizeit gilt als das eigentliche Lebensziel.“ Nicht der Beruf definiert die Stellung des Menschen, sondern sein verdienst – kurz: der Job ist kein Beruf im traditionellen Sinn. Als Schluss habe ich das Wort aus dem Kolosserbrief genannt: Alles, was ihr tut, geschehe im Namen des Herrn Jesus“. (Der Glaube der Christen. Ein ökumenisches Wörterbuch, Bd. 2, Pattloch/Calwer 1999, 54)
FirmenSchließungen
So manche Firma muss aufgrund der EnergiePolitik unseres Landes schließen – oder kommt ins Trudeln. Menschen werden Arbeitslos – aber auch andere sind von diesen Firmen abhängig (z.B. Düngemittelherstellung, Bäckereien), in manchen Dörfern und Städten, Straßen dürfte die Tristesse einziehen, weil die Schaufenster leer bleiben, das Licht ausgeschaltet. Bleibt es nur eine Episode in unserem Land?
Wir waren im Urlaub. Es ist noch nicht so lange her, dass die Politik einen solchen verboten hatte. Nun waren wir im Urlaub – als wenn es das Verbot gar nicht gegeben hätte. Es war eine Episode, die wir hoffentlich abhaken können. Wird also die jetzige Situation auch nur eine Episode sein, die wir der Politik zu verundanken haben?
Nur: Wer bleibt durch solche Episoden auf der Strecke? Wer verliert den Anschluss? Was ist nicht mehr revidierbar – somit keine Episode, sondern ein Drama? Die es überwunden haben, können diese Episoden abhaken. Andere eben nicht. Und die dürfen nicht vergessen werden. Und da tun es auch 300 Euro nicht.
Vatikan-Chinapolitik
Kardinal Zen war dem Vatikan schon lange nicht geheuer. Er war der ChinaPolitik des Papstes gegenüber sehr kritisch eingestellt. Aber dass der Vatikan so mit ihm umgeht, hätte ich dann doch nicht gedacht: Die Sünden des Vatikans gegenüber Diktaturen – ein diplomatisch schweres Thema: https://www.kath.net/news/79368
Liste des Irrsinns
Eine Liste des Irrsinns wird hier vorgestellt: https://www.achgut.com/artikel/chronik_des_irrsinns_der_august_2022 Wer meinen Blog liest, hat täglich eine Dosis Irrsinn. Von mir Kuriositäten genannt oder so. Aber manches dieser Liste ist dennoch neu. Interessant finde ich, was es in letzter Zeit so alles an Kritik der jetzigen politischen Situation gibt. Auf allen Kanälen, in verschiedensten Gattungen: z.B. die Kabarettistin Simone Solga: „Sahnehäubchen auf dieser Torte des Schwachsinns“ https://www.youtube.com/watch?v=OEbw3bMJN-Y&t=177s. Ja, wir leben in herausfordernden Zeiten. Jede und jeder reagiert auf sie auf seine Weise. Das ist spannend.
Game of Thrones
Ich finde diese Serie sehr interessant. Ich meine, ich schrieb schon einmal darüber. Einmal kann in Filmen gemacht und gesagt werden, was heute niemand mehr sagen und machen darf – weil es in die Vergangenheit gelegt wird. Aus religiöser Sicht finde ich das interessant, weil sehr viele Anleihen vom Christentum übernommen – aber dann doch mehr oder weniger paganisiert werden. Letztlich ist aber auch die Entwicklung der Hauptdarstellerin spannend: Sie wandelt sich von einer Jugendlichen, die eine gute neue Welt schaffen möchte, langsam in eine Herrscherin, die für diese neue Welt über Leichen geht und weiterhin gehen möchte, bevor sie getötet wird – und zwar während eines Kusses, der den Kuss des Judas an Hinterlist noch übertrifft. Rein emotional gesehen.
Frauen sollen die Welt regieren…
… außer die Frauen, die politisch nicht gewünscht sind: https://www.tagesschau.de/ausland/europa/italien-rechte-parteien-101.html Es gibt also so eine Art Werte-Liste. Welche Werte schlagen die anderen? Eine solche Werteliste für unterschiedliche Gruppen in unserem Land zu erstellen, wäre spannend.
Es geht ja auch um das Gefühl, würde ich auch sagen: Nicht nur um reale Angstursachen, sondern auch um Angst, die mit Dunkelheit zusammenhängt, mit Ausgeliefertsein. Aus dem Video geht hervor, dass es noch zu dunkel ist an manchen Stellen der Wohngebiete.
Wie neulich schon geschrieben: Wenn es dunkel wird, trauen sich weniger Frauen (auch Männer) hinaus. Sie werden also an das Haus gebunden. Was für eine Grüne Frauen-Freiheit! (Bitterster Sarkasmus!) Zum Beitrag: Auch unangenehme Meinungen / Interpretationen einzelner Menschen bedeuten nicht, dass die Fakten falsch sind. Und Fakt ist: Auch der Grüne Staat sollte seine Bürger schützen und sie nicht Kriminellen ausliefern.
Noch ein Aspekt, der mir einfällt: Wenn im Dunkeln alles so toll sein soll – warum hat man dann noch extra Frauenparkplätze? Damit die Städte an den dort parkenden Männern verdienen können? Zudem: In Städten können Autos nicht direkt vor der Haustür parken, sondern in irgendwelchen Seitenstraßen. Und Fahrradfahrerinnen sind ja auch nicht gefeit. Übrigens: auch Männer nicht. Wie viele wurden schon verprügelt. Wenn es um Sicherheit geht, soll das Licht an bleiben können. Aber wer entscheidet das? Der grüne Stadtkämmerer oder die von Angst Betroffenen? Es ist zu hoffen, dass wirklich nur da abgedunkelt wird, wo es wirklich nichts schadet – und es bleibt zu hoffen, dass nichts so heißt gegessen wird wie es gekocht wird. Wenn Regierende irren, muss die Vernunft der Bürger regieren.
Diese Youtube-„Sendung“ sollten alle Apologetinnen und Apologeten der Finsternis ansehen. Auch wenn es schmerzhaft ist.
Wir Menschen denken kurzfristig: Jetzt muss sich alles ändern. Das hängt wohl mit dem Extrem-Individualismus zusammen: Ich will die Früchte meines Tuns noch erleben, wenn es ans Sterben geht.
Jesus lehrt, langfristig zu denken: Samen zu säen, die irgendwann aufgehen werden – auch aufgehen können – wenn ich gestorben bin.
Warum diese Ruhe? Weil nicht ich im Zentrum stehe, weil nicht meine Gesinnungsgenossen im Mittelpunkt der Welt stehen, sondern Gottes Handeln mit der Welt ist zentral.
Warum diese Ruhe? Weil alles „Jetzt, jetzt, jetzt“ mich selbst gefährdet, setzt in Stress, meine Mitmenschen gefährdet, weil ich sie zwinge und bedränge.
Gott hat die Welt in der Hand, den Fortgang von Menschheit und Geschichte. Meine Aufgabe ist es, von Gott angestiftet im Sinne Gottes menschlich zu handeln. Sich in den Flow Gottes einzustimmen und sich einbringen – was für ein Privileg!