Dass es keinen Gott gibt, kann man leichthin kurz und knapp in die Welt setzen. Die Begründung für Gott kennt viele faszinierende Facetten.
Dass man von Jesus nichts weiß und dass er ganz anders war, als Glaubende glauben, kann man leichthin vor sich hinposaunen, medial äußerst attraktiv. Historisch liebendes Argumentieren muss einen vielfältigen Weg gemeinsam gehen.
Dass Glaube irrelevant ist – ist schnell behauptet, Fakten übergehend, übersehend. Augen öffnen für die Wunder des Glaubens ist ein langwieriger Lernprozess.
Aus eigener bewunderte Zeit heraus eintagsfliegenhaft Vorfahren hart verurteilen wie leicht ist das und oberflächlich. Sie aus ihrer Zeit heraus verstehen lernen, ihren Blick einnehmen und dann beurteilen – als Mensch – kostet viel Empathie.
Kurze und knackige Phrasen trüben das Hirn zum Untergang. Glaubensworte umtanzen Hirn und Herz, sind Leben.
Die Politiker haben einen Eid zum Wohl des deutschen Volkes gesprochen https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_56.html – nicht des ukrainischen Volkes. Kluge Politik versucht zum Wohl des deutschen Volkes mit Blick auf die Ukraine bzw. anderer Völker zu handeln.
Als Leser mancher Medien hat man den Eindruck, sie machen sich zur Stimme der Forderungen ukrainischer Politiker. Natürlich fordern sie dies und das, weil sie zum Wohl des ukrainischen Volkes dies und das benötigen.
Aber die Grenze ist da gegeben, wo es dem eigenen Land schadet – und zwar langandauernd schadet. Denn damit ist den Ukrainern auf lange Sicht gesehen auch nicht geholfen.
Manche Länderregierungen und solche, die es sein wollen, wie Hamburg, scheinen mit dem Hotspot zu spielen. Leute, wenn Ihr die Regelung nicht ernst nehmt, dann werden die Bürger sie auch nicht ernst nehmen, wenn es ernst wird. Es gibt Dinge, die darf der Staat nicht leichtfertig machen. Bürger fühlen sich verschaukelt. So langsam steht es wirklich noch deutlicher vor Augen: Es geht um Macht. Ausspielen der Macht gegenüber Bürgern.
Übrigens – es gibt Impfpflichten für bestimmte Krankheiten. Aber Impfpflichten müssen angemessen sein, denn:
le corps c’est moi
Angriffe auf Christen in Nigeria.
Die Regierung von Nigeria macht nichts. Lässt geschehen. Grausame Bilder – darum habe ich es nicht einfach verlinkt. Aber wir müssen es wahrnehmen – auch wenn es manche der Youtube-Community für unangemessen halten. Menschen leiden unter der massiven Gewalt – und das darf nicht gezeigt werden?: https://www.youtube.com/watch?v=a7hrb627WxQ
Die Regierung macht nichts gegen die Gewalt. Die NGO versucht Menschen beizustehen:
Gewalt auch in Nordindien. Es wird ja etwas dagegen getan. Aber wenn der Staat die Gewalt fördert, kann die Hilfe immer nur sehr gering sein, weil Menschen nie wissen, wann der Neid zuschlägt und die gewalttätigen Gruppen ihm wieder erliegen und die Menschen drangsaliert:
EU und China – Kolonialismus-Allüren und Arroganz
Im Vorfeld des EU-China-Gesprächs wieder die alte europäische Arroganz. Warum ist es den Europäern nicht möglich zu erkennen, dass ihre Dominanz nicht mehr ist? Dass sie auf Augenhöhe mit den Regierungen umgehen muss? Allein schon diese arroganten Ankündigungen, versteckten Drohungen sind Gift für Beziehungen. Die EU steht nicht im Mittelpunkt der Welt. Sie tut es nicht. Vor allem auch gegenüber China nicht: Wenn sie China meint schaden zu müssen, schadet sie sich selbst noch mehr. China ist nicht mehr das kleine Land, das man wie im 19. Jahrhundert hin und her kommandieren konnte. Es muss ein angemessenes Verhalten gefunden werden zu allen Staaten in der Welt, das loskommt, von den Allüren des Kolonialismus.
Wenn man nicht abhängig werden möchte – nach all der europäisierenden Internationalismus-Ideologie – dann muss man eben schauen, dass die eigenen Länder autark werden. Das war der Fehler: Gedankenlos anderen Ländern das eigene Schicksal in die Hände zu legen, indem man sie die billige Arbeit machen ließ. Das hatte was Gutes – wer will das leugnen. Aber es muss geplant werden, es darf nicht einfach so geschehen wie es geschieht. Es bedarf Weitsicht. So haben die West-Regierungen China verachtend groß werden lassen, indem sie China das Know How überließen.
Man machte es gerne, weil China ein riesen Markt war und man hoffte dadurch im Westen reich zu werden. Wirtschaftliche Vernetzungen sind wunderbar. Nur muss das auch gezielt, bedacht, mit Augenmaß geschehen. Sonst rennt man in die selbst gebaute Falle. Das vorausschauende Handeln ist freilich jetzt vorbei. China ist groß, die EU ist kleiner. Nun muss politisch sorgsam miteinander umgegangen werden und nicht mit Hammerschlägen.
Manchmal hat man freilich den Eindruck, die Hammerschläge dienen auch nur der Befriedigung der europäischen Mitläufer. * Das grundlegende Problem, das ungeklärt ist: Wie kann man mit Ländern bzw. Regierungen umgehen, von denen wir im Westen meinen (und das auch zu recht), sie treten die Menschenrechte mit Füßen. Bei manchen Ländern wird das ignoriert, weil ein Einwand Nachteile hätte, bei anderen Ländern reagiert man umso härter. Es muss ein Weg gefunden werden. Wir benötigen diese Länder. Europa lebt nicht auf einer einsamen Insel. Wie kann man vorgehen, dass die Menschenrechte vertreten werden, gleichzeitig aber das Miteinander ohne Arroganz gestaltet wird? An den Regierungen vorbei? Aber da diese von ihrem System auch überzeugt sind, versuchen sie das im anderen System auch. Und es beginnt das große einander Ausschließen. Es gibt weltweit viele kluge Köpfe. In allen Ländern. Finden diese keine Wege? Wollen sie keine finden, weil die jeweiligen nationalen/tribalistischen Arroganzien dominieren? Denn diese Arroganz kann man nicht nur im Westen finden, sondern auch in China und Russland, Japan, islamische Staaten und Indien. Kurz: Wo nicht?
Selenskij muss aufpassen, dass er nicht zum Tyrannen wird. Die Sprache, die in letzter Zeit aus den Regierungskreisen heraussprudelt ist gefährlich: Verräter – Diplomaten, die nicht genug Druck auf Länder machen, werden entlassen… Wer kann die Regierung nicht verstehen? Aber sie sind nicht der Hund, der mit dem Weltschwanz wedelt und sie sind auch nicht Herren über die Ukrainer. Schon häufiger wurden Helden in der Menschheitsgeschichte zu unrühmlichen Tyrannen. Hoffen wir sehr, dass das hier nicht auch der Fall wird. Er kann nur an das Ziel kommen, wenn er geschmeidig und freundlich bleibt. Wenn er den Helfern vor den Kopf schlägt, sind sie nicht mehr so sehr gewillt zu helfen. Er hat auch massive mediale Helfer, die auch in unserem Land Druck auf die Regierung aufbauen. Aber sie alle müssen aufpassen, dass sie nicht übertreiben https://www.stern.de/politik/ausland/ukraine-krieg—verraeter–die-bestraft-werden—-selenskyi-wirft-zwei-generaele-raus-31749162.html und https://www.extremnews.com/nachrichten/weltgeschehen/594b189178a8647
Und die Nichtgeimpften zu Sündenböcken für ein Erstarken von Covid zu machen, dass Angesteckte meinen, sie seien nur Angesteckt, weil sich einige nicht impfen ließen, sollte auch aus dem Rhetorik-Kasten verschwinden. Auch aus dem emotionalen des Bundestages.
Hybrid-Heizungen sind vertiefter anzudenken – aber leider auch nicht überall sinnvoll möglich. Ist jedoch besser, als sich nur eine teure Wärmepumpe aufschwätzen zu lassen.
Politik, so scheint es, denkt sich was aus – natürlich durch Beratung bestimmter Experten – und versucht es dann irgendwie durchzudrücken, nicht wissend, ob das Ausgedachte auch realisiert werden kann. Und wenn es nicht realisiert werden kann, setzt es finanzielle Prügel. Der normale Menschenverstand geht anders vor: Er plant, er prüft, versucht immer das Beste herauszuarbeiten, umzusetzen. Und das Beste wird sich durchsetzen. Und das ist auch demokratisch – der erstgenannte Weg kommt der Tyrannis nah. Der zweite setzt auf die Verantwortung der Menschen – beim erstgenannten Weg meint eine Gruppe, die anderen zu ihrem Glück zwingen zu müssen.
Die alte Gewerkschaftssicht war, modern gesagt: Sharing. Aber heute scheint der Kapitalismus darin seine Zukunft zu sehen. Auf diesem Weg möchte die Wirtschaft die Oberhand gewinnen.
Auswirkungen von Umweltzonen auf die Anwohner
Nun denn, wie man sich denken kann: nicht besonders gut. Angeblich soll sich das nach ein paar Jahren ändern: https://taz.de/Auswirkung-von-Umweltzonen-auf-Menschen/!5841673/ Ich habe schon so manchen Menschen kennen gelernt, der das alles verflucht hat. Wahrscheinlich lebte er noch unter fünf Jahren dort.
Ukrainer und Arbeit
Was mich wundert: Warum ist die Politik, sind Medien so sehr dahinter her, dass Ukrainer bei uns arbeiten? Wollen sie sie an unser Land binden? Wer arbeiten möchte und auch arbeiten kann, soll natürlich arbeiten können und dürfen. Das sollte für alle Zugereisten gelten. Aber dass die Politik das so forciert – wundert mich, wie eingangs gesagt.
Wir Menschen sind gut – wir können gut zerstören. Wir können auch vieles aufbauen – um es wieder zu zerstören. Nicht nur Umwelt, Städte, auch Beziehungen, Liebe, Glauben, Hoffnung. Wir Menschen sind gut – wir können gut zerstören. Auch im guten Willen, im Willen, Gutes zu tun.
Wir benötigen die heilende Liebe Gottes. Oh komm, Du Geist des Lebens, so wird Licht und Schein in dem dunklen Herzen sein (vgl. EG 134)
TOP Mediziner Lauterbach unterscheidet zwischen TOP-Virologen. Den einen vergleicht er mit Sankt Pauli, den anderen mit Bayern München. Er muss es als TOP Mediziner ja wissen. Ich habe natürlich keine Ahnung von TOP Virologen – auch keine von TOP Medizinern. Ich bin äußerst glücklich darüber, dass der TOP Mediziner Lauterbach, der auch unser Minister ist, seinen Berater als TOP Virologen ansieht.
Aber irgendwie sitzt das Misstrauen tief: eine neue Müll-Tonne, neue Zwänge, neue Kosten, von neuem: ratlose Bürger? Und letztlich wird gar nichts besser?
Habe ich das richtig verstanden? Wenn der Kolkschutz bleibt, bleibt vermutlich auch der Sockel. Ein Argument für die Verschandelung des Meeresbodens: es dient dem Umweltschutz. Das wäre dann auch ein Argument dafür, die Basis in den Feldern stehen zu lassen. Ein Rückbau würde die Umwelt schädigen. Mag sein. Aber auf den Kosten bleiben kommende Generationen sitzen. Wenn sie den Boden für wer weiß was benötigen, müssen sie erst einmal die Altlasten dieser Generation entsorgen. Aber das ist typisch für die Einstellung: Wir lassen woanders unsere Sachen herstellen – damit wir CO2 neutral werden – und dazu kommt vermutlich: Wir wollen CO2 neutral bleiben und lasten kommenden Generationen die Folgen auf. Finanziell sowieso. Da spricht keiner heute mehr drüber. Vor ein paar Jahren war das noch ein wesentliches Argument, um den Staatshaushalt zu sanieren. Es lässt sich schon im Namen kommender Generationen eine gewisse Rücksichtslosigkeit erkennen.
Windparks und Vögel
Ich meine, neulich eine Entwarnung gelesen zu haben: Windräder gefährden Vögel nicht. Und auf einmal eine andere Studie: tun sie doch: https://www.scinexx.de/news/energie/wie-stark-gefaehrden-wind-und-solaranlagen-voegel/ Damit werden nicht Windanlagen usw. bekämpft, sondern damit werden Ratschläge verbunden, wie die Gefährdungen eingeschränkt werden können.
Wer kann der Politik noch vertrauen? Da sprechen sie davon, dass sie Militär um Kiew abzieht. Und dann? Dann benötigt es diese wahrscheinlich nur zur Verstärkung des Militärs an anderen Orten oder warten ab, bis andere noch dazu kommen können. Das wird nicht nur von den Ukrainern vermutet. Nach den Lügen Putins und seiner Steigbügelhalter vor der Aggression gegen die Ukraine, kann man den Leuten doch nicht mehr trauen. Und das ist das Problem. Es müssen von Russland massive, sehr massive vertrauensbildende Maßnahmen eingeleitet werden – damit wieder ein kleiner Funke Vertrauen wachsen kann.
Klasse Formulierung von Klingbeil. Ist ja schön: meine Seite ist immer die richtige Seite der Geschichte. Und alle sollen sich auf die richtige Seite der Geschichte stellen – kurz: auf meine Seite. Ob Klingbeil immer auf der richtigen Seite der Geschichte steht? Nein. Er steht nicht immer auf meiner Seite.
Und ich denke, dass Schröder wie aus anderem Grund auch Putin denken, dass Klingbeil nicht auf der richtigen Seite der Geschichte steht. Hauptsache Klingbeil und ich denken, wir stehen auf der richtigen Seite der Geschichte.
Wir dürfen dem Bösen und den Gefährlichen nicht das letzte Wort überlassen – darum reden und wirken wir zum Guten.
Wir dürfen der Friedlosigkeit und Heimatlosigkeit nicht das letzte Wort überlassen – darum reden und wirken wir zum Seele umfassenden Frieden.
Wir dürfen der Hoffnungslosigkeit nicht das letzte Wort überlassen – darum reden und wirken wir selbst unter Zweifel auf Hoffnung hin.
Wir dürfen den schwarzen Ruinen nicht das letzte Wort überlassen – darum reden wir von der Schönheit des Verletzlichen, verletzt aber neu aufblühend.
Wir dürfen dem Zorn, dem Hass, der Trennung, der Kälte nicht das letzte Wort überlassen – darum reden und wirken wir, wenngleich aufgebracht, gegen Zorn und Hass für Gemeinschaft.
Wir dürfen der Traurigkeit und Resignation nicht das letzte Wort überlassen – darum reden wir mutig, wenn auch unter Tränen, für die Freude, leben die Traurigkeit in der Melodie und den Farben der Freude.