Mieteinnahmen beschlagnahmt + Todesraser

Sehr gut. Ich denke, das ist eine Sprache, die solche Clans verstehen:
https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2019/04/77-immobilien-clanfamilie-staatsanwaltschaft-mieteinnahmen.html

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Mich würde auch interessieren: Woher hat der mutmaßliche Todesraser das Geld für ein solches Auto? Es ist von seinem Vater:
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/mutmasslicher-raser-von-moers-stellt-sich-der-polizei-16165194.html

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Es gab wieder, soweit ich gelesen habe, wieder zwei Fälle in Deutschland, in denen einmal einfach so zugeschlagen wurde, auf eine Studentin und einen Studenten, die im Bus saßen (Magdeburg) – und einer mit dem Messer schwer verletzt wurde, wohl weil er meinte, es sei unter seiner Würde, mit einem zu sprechen (München).

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Jesiden und IS Kinder + IS Bagdadi wieder da

Jesiden nehmen keine Kinder von versklavten und vergewaltigten Jesidinnen auf:
https://www.spiegel.de/politik/ausland/islamischer-staat-jesiden-verweigern-kindern-von-is-ueberlebenden-die-rueckkehr-a-1264828.html

Kinder von IS-Kämpfern und deren jesidischen Gefangenen gelten demnach nicht als Jesiden und können auch nie Jesiden werden.

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Der mutmaßliche Massenmörder Bagdadi ist wieder videomäßig zu sehen:
https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/is-anfuehrer-bagdadi-erscheint-nach-jahren-in-propaganda-video-16163774.html

Er sieht den Sri Lanka Anschlag nicht als Reaktion auf Neuseeland, sondern als eine Reaktion auf die Rückeroberung Syriens. Warum aber auf die armen Leute Sri Lankas die Bluthunde losgelassen wurden, die wirklich für gar nichts was können, wird zumindest in dem Artikel nicht gesagt. Wahrscheinlich weil sie so wehrlos und unvorbereitet waren – darum waren sie Objekt der Begierde dieser Feiglinge.

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Kühnerts nicht innovative Lösungen + Neo-Kommunismus

Sind Enteignungs-Phantasien es wirklich Wert, lange darüber zu diskutieren? Der Beitrag meint es:

Ob es dabei helfen würde, BMW zu kollektivieren, Immobilienbesitz zu regulieren und Arbeit maximal zu individualisieren? Man könnte jedenfalls die Gelegenheit nutzen, darüber zu diskutieren, anstatt alles sofort mit Totschlagsargumenten abzubürsten.

Der Beitrag meint es, weil er meint, dass politische Gegenspieler nichts eigenes zu bieten hätten, außer bestimmte Probleme zu diskutieren. Ich beklage auch, den Mangel an innovativer Ideen. Nur das sind doch wirklich keine Lösungsansätze. Die Aussage, dass Kollektivierung den Kapitalismus überwinden könne – kann sie das wirklich? Das sind keine besonders innovative Ideen – aber natürlich muss man über alles ruhig und sachlich reden:
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/debatte-um-vorschlaege-von-juso-chef-kevin-kuehnert-mehr-ideen-bitte-a-1265403.html

Politisch wichtiger scheint jedoch: So nimmt er den Linken – die das meines Wissens auch nicht dominant fordern – vielleicht ein paar Stimmen weg. Nur am Rande: Ich mag es übrigens, wenn Bernd Riexinger „politisches Establishment“ sagt.

(Nachtrag 5.5.:
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kevin-kuehnert-die-enteignung-der-konzerne-und-die-rolle-der-zeit-im-umstrittenen-interview-16170511.html und:
https://www.tagesschau.de/inland/gabriel-kuehnert-sozialismus-101.html )

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Ich finde all diese Enteigungsdiskussionen spannend. Der Kommunismus scheint schon zu lange tot. Er kann wieder sein Haupt erheben, weil nicht mehr alle die Folge kennen. Das haben manche Ideologien an sich, die man am Boden glaubte:
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/kommentar-zuendeln-an-der-marktwirtschaft-16167773.html

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Wissenschaftler und Christ + Hillary Clintons Easter Worshippers + Christenbedrängnis + Interview mit Mor Ignatius Aphrem II.

Der Astrophysiker Heino Falcke sagt
https://www.pro-medienmagazin.de/kultur/veranstaltungen/2019/04/28/wenn-ich-die-schoepfung-untersuche-entdecke-ich-gott

Die moderne Wissenschaft sei auf dem Fundament vieler gläubiger Christen entstanden: „Viele große Wissenschaftler waren Evangelikale, tiefgläubige Christen.“ 

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Hillary Clinton hat einen Namen für Christen geprägt: Eastern worshippers – oder war das Obama?:
https://www.christianophobie.fr/la-une/barack-obama-et-hillary-clinton-les-fideles-de-paques-sont-des-chretiens

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Nennt Christenverfolgung mit Namen – so heißt es hier:
https://www.zeit.de/politik/ausland/2019-04/religionsfreiheit-christenhass-attentat-sri-lanka-christenverfolgung-osterfest

Der letzte Satz benennt das Problem:

Aber Christen sollten nicht schweigen, wenn Christen Opfer einer Mordkampagne werden, auch dann nicht, wenn sie fürchten müssen, als Religionskrieger denunziert zu werden – nur weil sie aussprechen, was ist.

Diejenigen, die Christenverfolgung ansprachen, sahen sich nicht selten Vorwürfen ausgesetzt. Ich kenne das zur genüge. Was folgt daraus? Trotz auch äußerst fieser und hinterhältiger Angriffe seiner Meinung treu zu bleiben. Irgendwann schwenken manche auch um (wobei ich das nicht von dem Autor des Artikels sage – er scheint auch schon so manchen Angriff erlebt zu haben).

Erstaunlich auch spiegel-online, die Kauder zu Wort kommen lassen
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/volker-kauder-ueber-das-verhaeltnis-von-christen-und-muslimen-a-1264524.html

Die erfolgreichste Strategie ist, öffentlich darüber zu reden, vor Ort und in Uno-Gremien wie dem Menschenrechtsrat. Leider ist das Interesse da oft begrenzt. Und jedes Mal, wenn wir über verfolgte Christen reden, erklären uns die Muslime, wir Deutsche seien islamophob. Die Diskussion muss man führen und aushalten.

Interessant ist auch diese Aussage – für manche:

Der Großscheich der Azhar-Universität in Kairo, eine der wichtigsten geistlichen Führungsfiguren der Sunniten, sagte mir, es sei wenig hilfreich, wenn aus der christlichen Welt Reformvorschläge für den Islam kommen.

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In Nigeria wurden 17 Christen von den Fulani-Muslimen ermordet:
https://www.persecution.org/2019/04/21/17-christians-massacred-celebration-nigeria/

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Indien: Christen wurden gewaltsam von HinduExtremisten vertrieben:
https://www.persecution.org/2019/04/23/40-christians-violently-kicked-village-india/

In Burkina Faso wurden bei einem Angriff auf eine Kirche 5 Christen ermordet:
https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/burkina-faso-anschlag-auf-kirche-kurz-vor-merkels-anreise-16162950.html

In Laos wurde ein Christ verprügelt, weil er nicht den Glauben verleugnen wollte – was ihm geschah:
https://www.persecution.org/2019/04/26/lao-christian-arrested-asked-renounce-faith/

Es sind nicht allein die großen Zahlen an Toten oder überhaupt die Zahlen an Toten, die diese Glaubensbrüder und -schwestern erleiden müssen.

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Allgemein zu dem Thema:
https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/terroranschlaege-in-sri-lanka-um-gottes-willen-16161739.html

Sonderbar zwei rassistische oder sonstwelche Einzelgänger (Breivik und der Mörder von Christchurch) in diesem Zusammenhang als Terror von Christen zu nennen. Er möchte wahrscheinlich irgendwie signalisieren, dass auch Christen böse Menschen sind – also unsere moderne Art journalistische Neutralität durchblitzen zu lassen. Ist das für den Artikelschreiber wirklich mit dem weltweiten Terror islamistischer Gruppen zu vergleichen? Hier werden nur einige genannt:
https://www.verfassungsschutz.de/de/arbeitsfelder/af-islamismus-und-islamistischer-terrorismus/zahlen-und-fakten-islamismus/zuf-is-uebersicht-ausgewaehlter-islamistisch-terroristischer-anschlaege Hier finden wir welche von 2019:
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Terroranschl%C3%A4gen_im_Jahr_2019

Das stimmt – zum Teil:

Das Leid der verfolgten Christen müsse jedoch beim Namen genannt werden, fordert Seibel. In Deutschland hat man sich damit lange schwer getan und tut es teils noch heute. Seibel sieht angesichts des Terrors aber auch die Anführer aller Religionen in der Pflicht, mäßigend auf die Menschen einzuwirken und die Gesellschaften nicht weiter zu polarisieren. Denn am meisten wäre den verfolgten Christen in aller Welt geholfen, wenn sich die Spirale des Hasses nicht noch weiter drehte.

Aber Islamisten lassen sich dadurch nicht zurückhalten. Gesellschaften müssen dennoch gemeinsam gegen den Terror vorgehen und auch gegen den Sumpf, aus dem der Terror erwächst.

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Ein Interview mit dem Oberhaupt der Syrisch-Orthodoxen Kirche:
https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/im-gespraech-mit-mor-ignatius-aphrem-ii-16159183.html

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Unernsthaftigkeit der Kirche + Missbrauch in der Kirche

Alles so schön pastell und süß hier – das ist Kirche?:
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/glauben-heute-das-ernsthaftigkeitsdefizit/24240114.html

Wer Orientierung sucht, ist in der Kirche fehl am Platz, so der Beitrag.

Die dritte Ursache schließlich ist die Verwahrlosung des Glaubens. Die persönliche Gottesbeziehung ins Zentrum zu rücken halte ich für den Markenkern evangelischen Christentums. Stark gemacht wird dieser Markenkern nicht.

Das Problem scheint mir darin zu liegen, dass Christen sich nicht mehr trauen, ihren christlichen Glauben zu vertreten. Sie sind eher gschamig. Warum auch immer. Sie haben die beste Botschaft, halten damit aber zurück und lassen andere in die Leere laufen. Ist es auch die Angst, es nicht professionell genug zu machen? Ist es eine Art Expertenkirche geworden? Mut machen, den persönlichen Glauben auszusprechen – das ist nötig. Und auch: Die Ausprägung des Glaubens des anderen zu respektieren und zu tolerieren. Miteinander wieder über den Glauben zu reden, Argumente auszustauschen, sich selbst oder den anderen korrigieren – all das will wieder auf breiterer Basis gelernt sein.

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Es tut gut, eine vernünftige Stimme (Johann Hinrich Claussen – EKD) zu hören:
https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/2019/04/25/offene-sexualmoral-oeffnete-tor-fuer-missbrauchssysteme/

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Angstbesetzte Räume + Es sind die „Guten“ + Linke verteidigen

Angstbesetzte Räume müssen in unserem Land unbedingt vermieden werden:
https://www.giessener-allgemeine.de/regional/stadtgiessen/Stadt-Giessen-Nach-Massenschlaegerei-an-der-Lahn-machen-Anwohner-mobil

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Hambacher Forst: Leute, beschwert euch nicht, es sind die „Guten“!
https://rp-online.de/nrw/panorama/hambacher-forst-waldbesetzer-rufen-zu-ladendiebstahl-auf_aid-38274771

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Ich muss doch einmal die Linken verteidigen: Soweit ich mitbekommen habe, sind das ein paar, die sich gegen die Kopftuch-Diskussion wenden – andere Linke verteidigen die Kopftuch-Diskussion. Das sollte man auch lobend erwähnen, statt nun die Linken, die Menschenrechte verteidigen, in die Arme der Linken zu treiben, die diese mit Füßen treten:
https://www.cicero.de/kultur/antifa-kopftuch-meinungsfreiheit-islam?fbclid=IwAR32e5eBAo_FMtG_-9gLp1KLuNzuQN8f4IOHF828RgalTrlXWdZ3YlXfUH0

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