Ein Palästinenser sagt, was alle wissen

Der zurück getretene Palästinenser Fajjad sieht die Unfähigkeit der palästinensischen Führer: http://flatworld.welt.de/2013/05/05/ex-premier-fajjad-rechnet-mit-palastinenserfuhrung-ab/ Er hat recht: Korrupt, ohne Ernsthaftigkeit, Streiken = leben auf Kosten anderer,  Gewalt verherrlichen, …

Diese verkleiden freilich ihre Unfähigkeit in emotionalisierende hohle Phrasen, so dass Menschen nicht ihnen die Schuld am Desaster geben, sondern allein Israel. Und weltweit fallen die Leute auf diese hohlen Phrasen herein. Werden sie nun ihre Leichtgläubigkeit einsehen? Nein. Sie werden Israel dafür die Schuld geben und weiter den Phrasendreschern glauben. Übrigens kommt freilich auch Israel nicht ohne Anschuldigungen davon. Aber das ist ja auch klar.

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Islamkonferenz nur mit Muslimen

„Die Konferenz ist nur sinnvoll als Dialog mit islamischen Religionsgemeinschaften – und nur mit diesen“ soll Erol Pürlü (VIKZ) gesagt haben: http://www.welt.de/newsticker/news1/article115876431/Muslime-sehen-in-Islamkonferenz-keinen-Sinn-mehr.html Das wäre schon ein riesiger Fortschritt. Denn soweit ich weiß, sprechen die Sunniten und Schiiten zum Beispiel nicht mit den Ahmadiyyas. Innerislamischer Dialog wäre doch mal was – aber parallel dazu der mit dem Staat. Freilich weiß ich, dass die Ahmadiyyas nicht als Islamische Religion anerkannt werden, dass Sunniten und Schiiten so ihre Schwierigkeiten miteinander haben – und diese auch aus ihren Heimatländern (Iran, Irak usw.) mitbringen. Aber liebe Pürlüs, Mazyeks und wie ihr alle heißt: Fordert mal solche Dialoge untereinander – und nicht immer irgendwas von anderen. Oder redet ihr schon alle heimlich miteinander? Meines Wissens nicht. Wäre schön. Aber ich bin lernfähig.

>Mit großer Verwunderung verfolgt der Alt-68er (sc. Samuel Schirmbeck) die Diskussion über die Rolle des Islam in der westlichen Welt: „Es ist doch verrückt – die Linke hat immer den Freiheitsgedanken verkörpert, gegen religiöse Heuchelei und Unterdrückung gekämpft. Wenn man zehn Jahre erlebt hat, wie furchtbar Gesellschaften ohne Aufklärung leben, packt einen bei den Angriffen auf jeden Islamkritiker die Wut. Ist es immer noch die Last der Nazi-Schuld, die dazu führt, dass der Glaube der Fremden gegenüber der eigenen Kultur als moralisch überlegen empfunden wird?“< Ein lesenswerter Artikel von Reinhard Mohr: http://diepresse.com/home/meinung/debatte/1398074/Nur-mehr-das-andere-ist-gut-das-Eigene-ist-westlich-verderbt

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Anschläge Linksextremer und anderer

Nicht ganz bei Trost (und rassistisch?) ist dieser Grüne, was auch immer: http://www.bild.de/politik/inland/philipp-roesler/gruener-wuenscht-fdp-chef-nsu-moerder-an-hals-30272876.bild.html Aber er hat sich entschuldigt: http://www.welt.de/politik/deutschland/article115899844/Gruenen-Politiker-wuenscht-Roesler-NSU-an-den-Hals.html

Neben dem Anschlag auf die Bahn sind weitere Anschläge zu vermelden: http://www.tagesspiegel.de/berlin/gewaltausbruch-nach-friedlichem-1-mai-linksextreme-bekennen-sich-zu-den-anschlaegen-auf-jobcenter/8159288.html

Neulich hatte ich im Blog auf den Mordanschlag auf einen Juden in Israel hingewiesen. Ich hatte keine weiteren Informationen. Hier sind nun welche: http://www.pi-news.net/2013/05/spd-partner-fatah-bekennt-sich-zu-anschlag/ Da wir auf pi sind: Hier werden auch von Anschlägen auf Kirchen in der Türkei berichtet: http://www.pi-news.net/2013/05/angriffe-auf-kirchen-in-der-turkei/#more-321800 und: http://europenews.dk/de/node/67199

Anschlag in Somalia: http://www.spiegel.de/politik/ausland/somalia-acht-tote-bei-selbstmordanschlag-mit-autobombe-a-898171.html Wenn Islamisten erst einmal Fuß gefasst haben, ist es kaum mehr möglich, sie zurückzudrängen – ohne schmerzhafte Verluste.

Ein toter deutscher Soldat in Afghanistan: www.bundeswehr.de Der Kampf für die Freiheit ist schmerzhaft.

Das wird die Welt, die Syrien den Islamisten überlassen will, schmerzhaft erfahren. Was verspricht sich eigentlich Israel von den Angriffen? Ich neige ja dazu, der israelischen Regierung als Vorschusslorbeeren maßvolles und kluges Verhalten zuzusprechen. Aber hier kommen mir ehrlich gesagt massive Zweifel daran.

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Segen am Sonntag

Ich wünsche Segen allen, die sich fremd fühlen,

dass sie Menschen finden, die sie an die Hand nehmen,

dass sie Wege finden, heimisch zu werden,

dass sie Erniedrigungen und Entmutigungen überwinden können,

dass sie sich nicht von Ratlosigkeit und Verständnisschwierigkeiten entmutigen lassen.

Ich wünsche Segen allen, die sich zu Hause fühlen,

dass sie andere an die Hand nehmen,

dass sie Wege finden helfen,

dass sie anderen Kraft und Mut sind,

dass sie Rat und Hilfe geben können.

Gott segne Euch, dass Ihr Euch in ihm geborgen wisst,

und aus der Geborgenheit heraus, andere bergen könnt.

Tür3

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„Zur Größe braucht der Mensch den Glauben“

Das ist ein äußerst interessantes Buch von Jan Roß: http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article115730085/Zur-Groesse-braucht-der-Mensch-den-Glauben.html Aus dem Artikel ein interessanter Gedanke: „So kommt es, dass unter `säkularer Staat´ heute nicht mehr verstanden wird, dass Parlament und Regierung sich aus Religionsfragen gefälligst rauszuhalten haben: Nein, unter `säkularer Staat´ verstehen heute viele Menschen…, dass der Staat seine Bürger zum Säkularismus erziehen und den ganzen abergläubischen Firlefanz inklusive Beschneidung am besten verbieten soll.“

Wenn dem wirklich so ist, dann ist für diese Menschen der Staat ein Normgeber geworden – und damit wird er auf eine Stufe mit den Ideologie geprägten Staaten gestellt: Nationalsozialismus und Kommunismus wollten den Bürgern vorgeben, was sie glauben sollen. Der Staat, das ist unser Grundcredo, darf sich jedoch nicht an die Stelle der Bürger stellen. Die Bürger haben zu versuchen, Werte im Land durchzusetzen. Der Staat hat nur die Aufgabe, sie neutral – so sie die Rechte einhalten – zu unterstützen. Und dass die Kirchen – wie andere auch – unterstützt werden, hängt eben damit zusammen, dass ca. 61% der Einwohner Christen sind (Atheisten 17%).

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Kirchen-Infos

Gemeinde gewinnt Publikumspreis von Christmon: http://www.idea.de/detail/frei-kirchen/detail/internet-nutzer-kueren-die-kirchengemeinde-des-jahres.html

Ermittlungsverfahren wegen unchristlicher Lebensführung: http://www.idea.de/detail/frei-kirchen/detail/ekd-ermittlungsverfahren-gegen-praelat-felmberg.html

Neuer Geschäftsführer bei Operation Mobilisation: http://www.pro-medienmagazin.de/nachrichten.html?&news[action]=detail&news[id]=6513 Was OM ist, findet Ihr hier: http://www.d.om.org/

Kurienreform wurde in die Wege geleitet: http://www.kath.net/news/40925

Woche für das Leben – aber ohne Blick auf die Abtreibungen? http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/woche-fuer-das-leben-1.html

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Kirche und Staat

Eine Debatte darüber fordert Alois Glück: http://www.zdk.de/veroeffentlichungen/pressemeldungen/detail/ZdK-Praesident-Glueck-fordert-offensive-Debatte-ueber-Rolle-der-Kirche-in-Gesellschaft-und-Staat-785i/ Kirchen haben sich da nicht zu verstecken – sie müssen im Grunde nur verdeutlichen, wie alles kam, wie es zurzeit aussieht und welche Konsequenzen eine irrationale Änderung nach sich ziehen würde. Denn meiner Erfahrung nach haben die meisten unserer Mitbürger keine Ahnung von Geschichte – keine Ahnung davon, was Kirchen in der Gegenwart alles leisten – und auch keinen blassen Schimmer davon, was es bedeuten würde, wenn sich Kirchen aus allem herausziehen würden. Sie können nichts dafür. Aber Kirchen können etwas dafür, wenn sie alles mögliche wichtiger nehmen als die gesellschaftspolitisch Bildung in eigener Sache. Das ehrt sie natürlich, denn man soll ja nicht um sich selbst kreisen. Aber um der anderen und der Gesellschaft willen ist es nicht unwichtig, einfach zu informieren.

Die meisten dürften denken: Kirche = Pfarrer = die haben nicht viel zu tun, sondern nur am Sonntag Morgen zu predigen. Ach ja, und ein paar verstorbene Leute unter die Erde zu bringen. Ansonsten: Halten sie zwanghaft an einem verstaubten Glauben fest, den niemand mehr ernst nehmen kann. Nun, liebe Leserinnen und Leser, die Ihr Christen seid – wenn Ihr darüber ein gewisses Unwohlsein empfindet: Tut etwas dagegen, indem Ihr andere informiert. Mein Blog versucht es.

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