Folterkammern und Devisen + Bestie-Engel-beides gleichzeitig + Runderneuerung durch Gott

Tumblr möchte „Erwachsenenseiten“ schließen, Bilder mit Sex reduzieren. Das ist auch gut so. Vor ca. einem Jahr habe ich Furore mit meinen Sado-Maso-Texten gemacht (z.B. https://blog.wolfgangfenske.de/2017/12/10/lebens-schicksale-gewalt-gegen-frauen-folter-sado-maso/ )

Gerade auf Tumblr gab es äußerst grausame Bilder und Videoclips. Es ist gut, dass diese nicht mehr allgemein zugänglich sein sollen.

In diesem Zusammenhang dachte ich, Sarkasmus pur, wie manche Staaten Devisen in ihr Land holen können: Indem sie Videos und Bilder aus den Folterkammern ihres Landes Perverslingen zur Verfügung stellen.

Man merkt an dieser Aussage, dass manche Menschen in die Abgründe des Unmenschlichen hineingeraten sind. Auch davor, dass es solche Menschen gibt, die das Böse fördern und fordern, darf man nicht die Augen verschließen.

Der Mensch als Sünder. Als abgrundtiefer Sünder. Das nicht nur aus „Versehen“, sondern mit vollem Bewusstsein. Traurig. Der Mensch eine Bestie. Er kann aber auch Engel sein. Und: Beides gleichzeitig: Bestie durch Engelhaftes überzuckern. Das nennt man dann Zivilisation?

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Im 2. Korintherbrief schreibt Paulus: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur, das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. (5,17) Der Mensch benötigt Erneuerung in seinem tiefsten Innern. Das kann er nicht von sich aus leisten. Lobenswert ist es, wenn er es versucht – und es grenzt an Wunder, wenn er kontinuierlich und tapfer immer weiter darin kommt. Paulus sieht: Die Zerstörung im Menschen ist so grundlegend, dass allein Gott es schafft, den Menschen grundlegend zu ändern. Von daher kann man allen nur wünschen: Die Hilfe Gottes anzunehmen, sich in seine Hände zu legen und von seinem Geist erneuern zu lassen.

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Angriffe: Tripolis, Kabul, Hambacher Forst, Sudan, Bahn, Syrien

Angriffe gegen Sicherheitskräfte im Hambacher Forst: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/hambacher-forst-unbekannte-greifen-rwe-sicherheitscamp-an-a-1245357.html

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Angriff in Kabul: http://www.spiegel.de/politik/ausland/anschlag-in-kabul-fordert-mindestens-43-opfer-a-1245356.html

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Angriff in Tripolis: https://www.tagesschau.de/ausland/libyen-angriff-aussenministerium-103.html

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Was muss alles geschehen, bis Leute wie al-Baschir zurücktreten? Er wird so schnell wohl kaum zurücktreten, es sei denn, er bekommt ein sicheres Aufnahmeland. Vielleicht Saudi Arabien? Aber soweit ist das Land noch lange nicht. Es wird wieder heftig werden, wenn die Demonstranten sich nicht einschüchtern lassen. https://www.tagesschau.de/ausland/sudan-krise-101.html
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Eingriffe in den Bahnverkehr: Wieder ein kurioser Fall: https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2018/12/staatsschutz-oberleitung-karlshorst-wuhlheide-ermittlung.html

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Angriffe auf Israel-Syrien? https://www.tagesschau.de/ausland/syrien-luftangriff-149.html

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Das Wort wurde Mensch

Das Wort wurde Fleisch – das heißt: „Mensch“ – , so schreibt der Evangelist Johannes. Ein Wort, Lufthauch, Klangwellen wurden Handfestes, wurden Mensch. Das ist unbegreiflich.

Wir Menschen können uns das alles nicht denken. Wenn wir uns nicht täglich im Spiegel sehen würden, würden wir nicht denken, dass es so ein großes Wunder geben kann – wie Leben. Wenn wir die Welt nicht sähen, würden wir nie auf den Gedanken kommen, dass es so etwas Vielfältiges überhaupt geben könnte, in Schönheit und Verzerrung, in Glück und Leiden, in Ablehnung und liebende Einheit.

Und dieses Wort des Johannesevangeliums geht noch darüber hinaus. Gott selbst, der Schöpfer des Himmels und der Erde wurde Mensch. Das Nichtgeschöpf wurde Geschöpf. Er wurde einer von uns. Er lebte, lachte, liebte, litt – so wie wir. Genauso wie wir. Gott wurde in Jesus von Nazareth Mensch. Dieses Wunder aller Wunder feiern wir an diesem Tag.

Und was hat das Wunder aller Wunder mit mir zu tun? Es will mich verändern, es will mich hineinnehmen in die große Liebesbewegung Gottes zu Welt und Mensch – und zu mir selbst. Wenn Gott mich liebt – wie sollte ich mich und meinen Mitmenschen nicht lieben?

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Gott in Jesus Christus – unsere Welt

Gott ist nicht Teil der Schöpfung,
aber er hinterlässt in ihr seine Spuren.
Gott ist nicht Mensch,
aber er hat sich mit den Menschen verbunden.
Gott ist nicht Teil der Geschichte,
aber er hat sich in sie hineinbegeben.
Gott ist nicht nur Gegenüber – sonst wäre er begrenzt.
Seine Selbstbegrenzung liegt in der Ermöglichung der Freiheit, die er dem Menschen gewährt.

Aber auch diese Überlegungen begrenzen ihn.
Alle Gottes-Überlegungen sind Versuche, in zu verstehen – damit: ihn zu begrenzen – werden ihm nicht gerecht. Denn wir selbst sind begrenzt und können nur begrenzt denken, auch darum, weil Sprache begrenzt.
Wenn wir Gott bekennen, wissen wir um die Begrenzung – und sprechen als begrenzte Menschen zu begrenzten Menschen.

In Jesus Christus begibt sich Gott in unsere Begrenzung hinein.
Seine Selbstbegrenzung öffnet unsere Grenzen.
Im Glauben tauchen wir ein in die Welt Gottes:
Die Geburtsgeschichten Jesu öffnen Ohren, Augen, Herzen für die Welt Gottes, die in unsere selbstbegrenzte Welt einbricht. Wunder über Wunder sehen die Evangelisten als Vertreter ihrer Glaubensbrüder und Glaubensschwestern, und lassen uns Glaubensschwestern und Glaubensbrüder an ihnen teilhaben, in sie eintauchen.

Glauben bricht aus, bricht aus, aus den fest gefügten Rahmen, die wir Menschen zimmern. Mit den Geburtsgeschichten zerbröseln die Evangelisten fest gefügte soziale Strukturen, Sprache wird gedehnt bis ins Geht-nicht-mehr – manchmal auch gesprengt, Zeitdimensionen geraten ins Wanken: Mann, Frau, Kind – alles gerät in Bewegung – , Kind ohne Zutun eines Mannes, die unehelich schwangere Frau wird nicht getötet, nicht vertrieben, ein Mann lässt sich überzeugen, sich ihrer anzunehmen, Gottes Weg zu gehen; Menschen aus fernen Ländern kommen herbei, paktieren nicht mit dem Herrscher, sondern gehorchen Gott, ehrbare Männer – sie huldigen einem Kind, einem Kind mit einem Allerweltsnamen: Jeschua; Super-Herrscher werden deklassiert – statt Augustus wird Gott akklamiert; Menschen, sozial abgewertet, ungebildet, steigen auf, dürfen hören, dürfen sehen, dürfen reden, berichten – man hört ihnen zu; unsichtbare Mächte Gottes beginnen zu agieren, in Träumen und körperlich. Eine riesen große Freude löst die Menschen aus ihren Sorgen, Nöten und Erniedrigungen. Alltags-Worte beginnen zu strahlen, sie entfalten eine Kraft, ein Licht, eine Herrlichkeit, die Menschen ergreift – die sie im Herzen bewegen. Wie Maria. Die Mutter des Kindes mit dem Allerweltsnamen: Jeschua. Ein Name, der sich seitdem in die Herzen, Seelen, Hirne eingewohnt hat: Was für ein Name, ein Name ohnegleichen.

Diese Bewegung durchzieht die gesamten 2000 Jahre, wenn wir die Weihnachtslieder betrachten. Es wurde etwas in Gang gesetzt, das Menschen übersprudeln lässt. So manchen von uns auch. Ehre sei Gott!

Gesegnete Weihnachten!

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Freude um Freude – Gnade um Gnade

„Von seiner göttlichen Fülle haben wir alle genommen Freude um Freude.“ („Charis“ heißt nicht nur Freude, sondern auch Gnade; Johannesevangelium 1,16)

Im Zweifel ist er Hoffnung,

in Traurigkeit ist er Dank,

im Irrtum ist er Wegweiser,

in Einsamkeit bietet er Gemeinschaft.

In die Stille hinein spricht sein Wort,

in seinem Wort spricht umfangende Liebe.

Er ist der, der ich bin Licht, Leben, Brot, Weg, Wahrheit.

Der „ich bin da“

ist Mensch geworden, in seinem Geist mir nah.

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Dazu siehe auch von John Ortberg: Weltbeweger Jesus – wer ist dieser Mann? (2013) https://www.jesus.de/jesus-wer-ist-dieser-mann/

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Der Blog wird in den nächsten Tagen nur sehr unregelmäßig weitergeführt werden.