
Juden feiern den Sabbat als Ruhetag, den Samstag, weil Gott an diesem Tag ausgeruht hat, also am Ende einer tätigen Schöpfungswoche.
Für Juden ist somit der Sonntag der erste Tag der Schöpfungswoche.
Christen feiern den ersten Tag in der Woche, den Sonntag, weil Jesus Christus an einem Sonntag auferstanden ist. Jeder Sonntag ist ein kleines Osterfest.
Eine internationale Organisation (ISO) hat festgelegt, dass der Montag der erste Tag der Woche sein soll. Warum? Die Arbeit beginnt, es ist technisch einfacher zu handhaben. So heißt es.
Allerdings fangen in hochtechnologisierten Ländern wie die USA die kulturellen Wochen noch immer mit dem Sonntag an.
Und so werden in Europa seit Mitte der 1970er Jahre Samstag und Sonntag zu einem Block, Wochenende genannt, was eigentlich für Juden und Christen nur auf den Samstag zutrifft. Denn der Sonntag ist traditionell der Wochenanfang.
Durch dieses säkularisierte Europa ist der Mittwoch auch nicht mehr die Mitte der Woche. Der Donnerstag ist es geworden.
Was lernen wir daraus? Wenn Tradition mutwillig verändert wird, gibt es Chaos.
So ist auch zu berücksichtigen, wenn Amerikaner sagen: bis nächste Woche, dann ist auch der Sonntag inbegriffen. Nicht erst die Tage ab dem Montag.
Säkulare schaffen babylonische Verwirrungen.
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