Freude um Freude – Gnade um Gnade

„Von seiner göttlichen Fülle haben wir alle genommen Freude um Freude.“ („Charis“ heißt nicht nur Freude, sondern auch Gnade; Johannesevangelium 1,16)

Im Zweifel ist er Hoffnung,

in Traurigkeit ist er Dank,

im Irrtum ist er Wegweiser,

in Einsamkeit bietet er Gemeinschaft.

In die Stille hinein spricht sein Wort,

in seinem Wort spricht umfangende Liebe.

Er ist der, der ich bin Licht, Leben, Brot, Weg, Wahrheit.

Der „ich bin da“

ist Mensch geworden, in seinem Geist mir nah.

*

Dazu siehe auch von John Ortberg: Weltbeweger Jesus – wer ist dieser Mann? (2013) https://www.jesus.de/jesus-wer-ist-dieser-mann/

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Der Blog wird in den nächsten Tagen nur sehr unregelmäßig weitergeführt werden.

8 Antworten auf „Freude um Freude – Gnade um Gnade“

  1. Wer hasst hier? Gott?
    Nein, der natürlich nicht, da er nicht existent ist. Aber diejenigen, die vorgeben, im Namen des Nicht-Existenten zu agieren und dabei nur ihre menschenfeindlichen Interessen verfolgen.

    Hass integraler Bestandteil christlicher Lehre? Was spiegeln eigentlich Ihre Worte wider?
    Na, ungefähr 1700 Jahre Kirchengeschichte. 🙂

    Es ist nicht ein „Fehler“, es ist Sünde. Manchmal versuche ich das Wort Sünde zu umschreiben, weil es in seiner tiefen Dimension für viele kaum mehr verständlich ist. Aber soweit ich weiß, schreibe ich immer „Sünde“/“Schuld“ und spreche dann im weiteren Verlauf vielleicht von „Fehler“, „Übel“, „böse“…
    Sophistische Wortklauberei bringt hier gar nichts.
    Halten wir uns lieber an die Tatsachen. Wollen Sie etwa behaupten, dass das jeweils von Theologen der Zeit biblisch begründete Verhalten nicht integraler Bestandteil der jeweils vorherrschenden Lehre war? Eine Lehre, die die Vernichtung aller Andersgläubigen zur Pflicht eines jeden Christen der jeweiligen Glaubensrichtung erklärte? Wohlgemerkt: biblisch begründet!
    Oder haben Sie eine andere Erklärung für die Scheiterhaufen der Vergangenheit, die in Varianten bis in die Gegenwart hineinreichen?

    Diese Differenzen sind allerdings nicht konfessioneller Art, sie sind im jeweiligen Menschen begründet.
    Das ist nur zum Teil zutreffend. Die Unterschiede sind vor allem dadurch begründet, dass die Bibel ein Werk der Beliebigkeit ist, aus der heraus sich JEDE erdenkliche moralische Position begründen lässt. Deshalb gibt es auch keine ethische Frage von Bedeutung, zu der sich nicht Christen in allen Lagern finden lassen, ob für oder gegen Todesstrafe und für welche Straftaten sie angewendet werden sollte, für oder gegen Geburtenkontrolle, Schwangerschaftsabbrüche, Homosexualität, Frauenrechte, usw., usw.
    Hätten Sie recht, müsste sich zu all diesen Fragen eine klare Postion aus der Bibel ableiten lassen. Das ist aber nachweislich nicht der Fall und deshalb ist die Bibel als Grundlage eines akzeptablen Systems moralischer Positionen völlig unbrauchbar!
    Sie war es in der Vergangenheit, wie die Geschichte zeigt und sie ist es heute genau so.
    Das ist auch die Einschätzung von H.-W. Kubitza, immerhin wie Sie ein promovierter Theologe, der sich zur Bibel so äußert:
    „[Sie] ist ein Relikt aus einer anderen Zeit, Überbleibsel einer Epoche und eines Paradigmas, welches zu Recht auf den Schutthaufen der Geschichte gehört.“ (Der Jesuswahn, S. 9)

  2. Die Religionen haben geirrt – die Naturwissenschaften als praktikables Korrektiv… – Differenzierungen, lieber Herr, Differenzierungen! Zudem gibt es nicht nur Naturwissenschaften. Naturwissenschaften sind für ihren Bereich zuständig. Naturwissenschaftler die über ihren Bereich plakativ hinausgehen zeigen, dass sie von der Vielfalt von Mensch und Welt nichts verstanden haben. Ich traue echten Naturwissenschaftlern mehr Sensibilität zu. Auch atheistischen.

    1. Naturwissenschaftler die über ihren Bereich plakativ hinausgehen zeigen, dass sie von der Vielfalt von Mensch und Welt nichts verstanden haben.
      Auch hier müssen SIE differenzieren! Naturwissenschaftler leben schließlich nicht wie viele Theologen im luftleeren Raum, sondern haben auch Kenntnisse über andere Dimensionen des Lebens.

      Es lässt sich nun einmal nicht leugnen, dass wir heute unendlich viel mehr über unsere Welt und auch über die Natur des Menschen wissen als die Menschen vergangener Jahrhunderte , zumal die Menschen seinerzeit auch noch viele Dinge (zu wissen) geglaubt haben, die schlicht und einfach falsch waren. Dazu gehören auch die Thesen der Religionen. So ist es sehr oft passiert, dass Wissenschaften – einschließlich der Psychologie – die Irrtümer der Religionen korrigiert haben, aber ich kenne keinen einzigen Fall, wo eine Religion eine Erkenntnis der Wissenschaft hätte widerlegen und korrigieren können.

      Die Theologie besitzt keinerlei Kompetenz, wenn es um das wie und warum der Welt geht. Nicht die geringste!

  3. Irgendwie passt das hier: die mit Abstand dümmsten Menschen auf der Erde sind wohl die amerikanischen Evangelikalen, denn die nehmen JEDEN noch primitiven Betrug für bare Münze und singen dazu „Halleluhja“:
    https://youtu.be/gwauSE1bTAU

  4. in seinem Wort spricht umfangende Liebe.
    Mag sein, aber auch tief empfundener Hass gegen ALLE, die seinen Leeren [sic] nicht folgen wollen. Und das hat in der Folgezeit Millionen von Menschen das Leben gekostet, die als Nichtglaubende oder „Falsch“-Glaubende. Ketzer genannt, von den liebenden Christen auf zum Teil grausamste Weise umgebracht wurden. Dieses Verhalten, wie Sie es wiederholt versucht haben, als „Fehler“ zu entschuldigen, geht an der Sache vorbei. Hass auf Andersglaubende und Nichtglaubende ist integraler Bestandteil der christlichen Leere [sic].

    Er ist der, der ich bin Licht, Leben, Brot, Weg, Wahrheit.
    Phrasen, nichts als Phrasen. Wobei „Weg“ und „Wahrheit“ besonders hohl sind, da sich die Christen aller Nationen überhaupt nicht drauf einigen können, mit welchem konkreten Inhalt diese Begriffe zu füllen sein sollen. Hätte es nicht die Aufklärung gegeben, würden sich die Mitglieder der 40.000+ christlichen Sekten heute noch die Köpfe gegenseitig einschlagen.

    1. Wer hasst hier? Gott? Hass integraler Bestandteil christlicher Lehre? Was spiegeln eigentlich Ihre Worte wider?
      *
      Es ist nicht ein „Fehler“, es ist Sünde. Manchmal versuche ich das Wort Sünde zu umschreiben, weil es in seiner tiefen Dimension für viele kaum mehr verständlich ist. Aber soweit ich weiß, schreibe ich immer „Sünde“/“Schuld“ und spreche dann im weitern Verlauf vielleicht von „Fehler“, „Übel“, „böse“…
      *
      Die Grundlage der Christen dürfte weitgehend gleich sein. Schauen Sie mal, worin sich Katholiken und Protestanten unterscheiden. Es ist nicht die Glaubensgrundlage Jesus Christus. Es sind im Wesentlichen ekklesiologische bzw. ethische Fragen. Dasselbe betrifft auch viele Sondergruppen. Darum kann man sich ja auch zusammen schließen, z.B. in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK). Die unterschiedlichen Sondergruppen sind aus meiner Perspektive nicht im unterschiedlichen Glauben an Jesus Christus begründet, sondern darin, dass sich manche Menschen eher von diesen, andere von jenen ansprechen lassen – eben aufgrund ihrer unterschiedlichen Erfahrungen, Emotionen, Weltdeutungen, Sehnsüchte usw. Man sollte den Wald nicht vor lauter Bäumen übersehen.
      Dann gibt es natürlich auch unter Christen Rationalisten und emotionalere, es gibt sozial aktivere und sozial zurückhaltendere, es gibt angepasste und stärker auf Gott achtende Menschen, es gibt machthungrige und demütige. Diese Differenzen sind allerdings nicht konfessioneller Art, sie sind im jeweiligen Menschen begründet.

      1. Wer hasst hier? Gott?
        Nein, der natürlich nicht, da er nicht existent ist. Aber diejenigen, die vorgeben, im Namen des Nicht-Existenten zu agieren und dabei nur ihre menschenfeindlichen Interessen verfolgen.

        Hass integraler Bestandteil christlicher Lehre? Was spiegeln eigentlich Ihre Worte wider?
        Na, ungefähr 1700 Jahre Kirchengeschichte. 🙂

  5. im Irrtum ist er Wegweiser,
    Klingt irgendwie witzig, wenn man bedenkt, wie sehr die Religionen in der Vergangenheit geirrt haben und dies auch noch bis heute tun, wobei als einzig praktikables Korrektiv die Erkenntnisse der Naturwissenschaft fungieren.

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