Angst der Mädchen vor den Eltern + Loverboys

Ein Interview über schlimme Zustände in unserem Land: Zwangsehen: https://www.cicero.de/innenpolitik/zwangsheirat-zwangsehe-maedchen-papatya-berlin-beratung-maedchen

Ein schlimmer Teil, der Gleichzeitig die Blindheit unserer Zeitgenossen – auf Kosten der Opfer – wiedergibt:

Niemand hatte vor 40 Jahren Erfahrungen mit Integration. Das war ein ganz neues Thema für Deutschland. Zuerst hatte man gedacht, diese Menschen kehren nach einigen Jahren zurück in ihre Heimat. Als Papatya gegründet wurde, sind wir davon ausgegangen, dass sich diese Familien innerhalb von einigen Jahren von allein integrieren würden. Als Vorbild galt Amerika. 

Und was denken Sie heute?  
Wir haben die Integrationsbereitschaft dieser Familien und die Atttraktivität des westlichen Lebensstils überschätzt. 

Mehr infos unter papatya.org und #holdirhilfe

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Zu selten kommt dieses Thema in den Medien – und dann erreicht es wohl kaum diejenigen, die als Opfer im Fokus solcher Kriminellen stehen. Über Loverboys: https://www.rtl.de/cms/loverboy-prozess-in-wuppertal-angeklagte-lachen-und-winken-vor-gericht-4390787.html

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Spannend: Journalisten und Elite + Linnemann: Debattenkultur

Ein spannendes Interview mit einem Eliteforscher über Journalisten: https://www.zdf.de/nachrichten/heute/entfremdete-medienelite-soziale-herkunft-praegt-die-berichterstattung-100.html

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Schön, dass er es mitbekommen hat, wie es um die Debattenkultur in Kreisen der Bevölkerung bestellt ist: Emotion statt Sachlichkeit: https://www.cicero.de/innenpolitik/carsten-linnemann-debattenkultur-schulverbot-vorschulfplicht-deutschkenntnisse

Und dann sofort die Replik: https://www.cicero.de/innenpolitik/aminata-toure-carsten-linnemann-integration-deutsch-sprache-migration

Fazit – mit Blick auf die Replik: Probleme und Argumente erkannt – also: politisch handeln! Aber danach sieht es kaum aus. Es bleibt in der Polemik stecken. Oder siegt letztlich dann doch das gemeinsame Interesse an dem Wohl der Kinder?

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Christliche Medienethik

Diese theologischen Grundlagen (siehe: https://evangelische-religion.de/ReligionNeu/film-musik/medien-kommunikation/ ) sind auch Maßstab für Kritik der Kirche an den Medien bzw. für ihre eigene Verwendung von Medien, soweit ich das sehe.

Sozialverträglichkeit der Medien:

  1. Kirchen sind für Kommunikation – freie Kommunikation.
  2. Kirchen sind gegen: Fremdbestimmung, Betonung von Einzelinteressen, Entwürdigungen des Menschen, Profitorientierung.
  3. Kirchen nehmen die weltweit kommunizierenden Menschen im Blick, nicht allein die Kommunikation reicher Länder auf der Nordhalbkugel.
  4. Kirchen sind für: Selbständigkeit, Verständigung, Freiheit, Beachten der psychischen Auswirkungen, Anreiz zur Eigenverantwortung.
  5. Kirchen sind Sprachrohr für Sprachlose.
  6. Kirchen drängen darauf, Menschen medial nicht auszugrenzen, sondern verantwortlich einer Vielfalt tolerant Raum zu geben.
  7. Kirchen müssen Probleme einer Gesellschaft aufzeigen – und so es in ihren Möglichkeiten liegt, auch an Problemlösungen sachlich mitarbeiten.
  8. Kirchen können in einer pluralistischen Gesellschaft nicht mehr bestimmen – aber sie diskutieren, wenn nötig, mutig, Verantwortung tragend und wirklichkeitsnah mit.
  9. Kirchen müssen die Verantwortung des Rezipienten (Fernsehzuschauer, Zeitungsleser…) einfordern. Auch der Mediennutzer trägt Verantwortung – nicht zuletzt als Christ, der in Verantwortung vor Gott lebt. Der Mediennutzer ist ein Handelnder (Einschaltquoten) bzw. Kritiklosigkeit führt dazu, dass andere die Mehrheit bilden.
  10. Medienkompetenz ist eng mit der Medienethik verbunden.

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Die Medien, … – mitgefangen, mitgehangen

Die Medien sagen den und den Blödsinn. Was muss sich der einzelne redliche Journalist dabei denken, wenn das gesagt wird, weil irgendwelche andere seiner Zunft Schmu machen? Das gilt aber nicht nur für die Medien, das gilt für viele: die Kirche – Millionen arbeiten vorbildlich, dann kommen ein paar unangenehme Böcke daher und dann werden die Millionen mit diesen Verballhornten in einen Topf geworfen. Die Lehrer… – die Ärzte – die Handwerker, die Politiker…

Wir können manchmal nicht umhin, das Kollektiv zu benennen, statt einzelne Übeltäter. Aber wir sollten es unbedingt tun. Denn man kann nicht davon ausgehen, dass alle Leserinnen und Leser in der Lage sind, zu verstehen, dass wenn „die“ geschrieben werden, nur geschätzte o,ooo1% dieser Berufsgruppe gemeint sind. Im Kopf entsteht gleich das Bild von Journalisten, Ärzten, Lehrern…, weil es sprachlich einfach so ist.

An diesen Sätzen merkt man, wie sehr das Sprichwort „mitgefangen, mitgehangen“ zutrifft — oder „Kollektivstrafe“, „Sippenhaft“ uns prägt.

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hr 2 Groteske

Weil sie ins Alter kommen, wollen sie alle zwingen, jünger zu werden? https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/zum-kurs-der-senderfuehrung-des-hessischen-rundfunks-16348452.html

Psychische Torschlusspanik – auf alle Hörerinnen und Hörer übertragen?

Nun denn, wie es im Artikel heißt, darum geht es gar nicht. Es sind faule Ausreden, wie man so schön realistisch im Volksmund sagt.

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Klimawandel und Bevölkerungsexplosion

Dazu ein richtiger Beitrag: https://www.welt.de/debatte/kommentare/article198964279/Afrika-Klima-ist-kein-Grund-fuer-die-Flucht-aus-dem-Sahel.html

Das ist ein Problem unserer Zeit: Es wird dem Klimawandel so manches in die Schuhe geschoben, was gar nicht hinein gehört. Das hilft, wahre Probleme zu verdrängen. Da behauptet man einfach, wie neulich angemerkt, es regnet im Rhein-Main-Gebiet zu wenig. Dabei regnete es in den letzten Jahren aufs ganze gesehen sogar mehr – aber das Mehr wird von der wachsenden Bevölkerung aufgebraucht. Das gilt auch für andere Teile der Welt. Nicht der Klimawandel ist Schuld – die massiv wachsende Bevölkerung ist in den Blick zu nehmen.

An dieses Problem wagt sich verständlicherweise keiner heran, oder? Er möchte nicht als Neokolonialist, Rassist, Tyrann, Menschenverächter usw. beschimpft werden. Aber an dieser Stelle sachlich auf der UN-Ebene zu diskutieren, Lösungen zu suchen und sie vielleicht auch zu finden, das ist notwendig. Es wird dabei nicht ohne länderübergreifendes solidarisches Handeln abgehen.

Die Natur-Ressourcen nehmen auch ohne Klimawandel ab. Wohnräume, Ackerflächen, Wasser… – das sind Probleme, weil sie eben auch zu sozialen Explosionen führen. Das sieht man in Myanmar genauso wie in Teilen Afrikas und Südamerikas – vermutlich auch, nur unterschwelliger, in Europa. Man wird nicht auf die Selbstkorrektur der Natur hoffen dürfen, die brutal ist (Epidemien, Bürgerkriege, Verhungern/Verdursten…): das alles könnte man evtl. auch durch eine gute Infrastruktur, Ordnungen in den Gesellschaften hinbekommen. Allerdings ohne Tyrannei von ideologischen Besserwissern an der Spitze der Politik.

Das ist ein Problem. Und einfach gegen Brandrodungen sein oder dagegen zu sein, dass Naturschutzgebiete nicht angetastet werden dürfen, greift zu kurz. Der Druck in den Ländern ist zu hoch und wird unkontrollierbar.

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