Ich würde das an deren Stelle noch mit den Feuern in Australien begründen. Findet vielleicht auch Fans.
Wenigstens ein Vorschlag ist gut: Lasershows sollen Silvesterfeuerwerk verdrängen. Es wird allerdings nicht gesagt: Wie. Lichtverschmutzung ist übrigens auch ein Thema der Umweltfrage. Und Lasershows, wenn man die Geräte einmal hat, kann man dann immer veranstalten. Dann muss es wieder Gesetze geben, aber nicht in Nähe von Flughäfen, Fledermauskolonien… Zudem: Ist das keine Energieverschwendung? Wie viel Kohlekraftwerke benötigt man, um eine von Lasershows begeisterte Bevölkerung zu befriedigen? Dann braucht man wieder Gesetze: Nur am 31.12. darf man lasershown…
Das ist so eine Hirnlosigkeit: Da fordert man saubere Schiffe. Da es sie nicht gibt und man sie auch nicht einfach herzaubern kann – auch nicht die Klimaerwärmung-Fans, könnte die Wirtschaft darunter leiden. Und dann sagt man, es sei XY, warum die Wirtschaft leidet. https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/schifffahrt-umweltschutz-101.html
Mit Augenmaß – alles andere ist kontraproduktiv, fördert die Verkürzung der Klimaschutz-Welle. Weniger rätselhaft gesprochen: Alles findet in Wellenbewegungen statt. Es kommt eine Zeit, da ist man begeistert von diesem und jenem, dann kommt der Rückschlag: Kaum einer will mehr etwas davon wissen. Und wenn man die Menschen überfordert, dann kommt diese Gegenwellenbewegung um so schneller.
Herr, lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, damit wir klug werden,
wird auf eine neue Art und Weise interpretiert: Wie können wir Sterben verhindern bzw. hinauszögern? Das ist das große Bestreben vieler – auch zur Vermeidung von Krankheiten, die Krankenkassen belasten können:
Leute – nehmt ab! Was kann man medizin-technisch dazu tun, dass Leute nicht dick werden?
Leute – esst keinen Zucker! Was kann der Staat gesetzlich regeln, damit Leute keinen Zucker mehr essen?
Leute – esst weniger Salz, damit ihr keinen Bluthochdruck bekommt. Wie kann der Staat Ernährung regeln, damit salz-arm gekocht wird?
Leute – vermeidet Risiken! Was kann der Staat gesetzlich regeln, um in das Freizeitverhalten eingreifen zu können?
Leute – produziert keinen Kleinstaub! Was muss der Staat regeln, damit die Feinstaubproduktion zum Erliegen kommt?
Leute – lasst uns gentechnisch, medizinisch, technisch usw. mal machen, was uns so einfällt – es dient alles der Gesundheit.
Leute – ihr seid keine Individuen, ihr seid Teil der umweltschädlichen Masse, müsst somit auch als solche behandelt werden.
Und so wird geregelt, was das Zeug hält. Und der Mensch wird immer stärker eingezwängt. Man denkt, das sei klug. Der Mensch stirbt dennoch. Er wird immer sterben. Und mit allem werden neue Risiken geschaffen bzw. Risiken eines Landes werden ausgeschaltet und in andere Länder verdrängt.
Klugheit aus religiöser Sicht bedeutet zweierlei:
(a) Mensch, pass auf dich selbst auf! Du bist für Dich verantwortlich! Du benötigst keine Aufpasser! (Aber er muss aufgeklärt werden über Risikostoffe, darüber, dass er, weil vieles auf den ersten Blick umsonst ist, sich selbst preisgibt.) Halte Maß mit allem, was du tust und isst/trinkst. Sei sozial – denn das hilft Dir als Individuum, verschwende keine Ressourcen… Achte auf Deinen Körper, bewege Deinen Körper wie es ihm gut tut, komme außer Atem, vermeide Stress (aber fürchte ihn nicht) und finde Ruhe in Gott…
(b) Mensch, bereite Dich auf Deinen Tod vor, indem Du Gott in Deinem Leben Raum gibst. Du bist verantwortlich nicht nur für Deinen Körper, sondern auch für Deine Seele.
(c) Sozial-Ethik ist wichtig, Regelung des Zusammenlebens, Schutz des Menschen vor Übergriffen, die ihm auf allen Ebenen schaden. Das ist Aufgabe gesellschaftlicher Gruppen, manchmal auch des Staates. „Manchmal auch des Staates“, denn das selbstverantwortliche Handeln des Individuums darf vor lauter einengender Sozial-Ethik nicht übergangen werden. Wir leben nicht in einer keimfreien Welt. Man muss mit Keimen in Verbindung kommen, um stärker zu werden. Lernt schon jedes Kindergarten-Kind.
Vor lauter irdisch-säkularer Klugheit nimmt man Menschen die Eigenverantwortlichkeit, presst sie in staatlich-soziale Korsetts. Und vergisst zudem ganz: Der Mensch ist mehr als Körper. So stirbt er dann schon im Leben.
Dass Passfotos bald nur noch unter staatlicher Aufsicht gemacht werden dürfen, dürfte, soweit ich das im Augenblick sehe, richtig sein. Denn durch die neuen technischen Möglichkeiten ist Missbrauch Tür und Tor und Grenze geöffnet. Gäbe es bessere Möglichkeiten? Der Pass ist ja sowieso Staatssache. Von daher verstehe ich die Kritik – aber so lange es keine besseren Vorschläge gibt, bleibt doch nichts anderes übrig angesichts des Morphing https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/plan-von-seehofer-passfotos-nur-noch-unter-staatlicher-aufsicht-16569744.html
Ich liebe Kunst – habe sie aber schon lange nicht mehr im Blog gehabt. Darum möchte ich recht pauschal nur einmal auf das art-magazin hinweisen. https://www.art-magazin.de/
Es tut sich nämlich so manches Kuriose auf diesem Gebiet.
Nur noch ein Hinweis – was manche nicht wissen: Die Genderfrage hat nichts mit Feminismus und verschiedenen Formen der Sexualität zu tun. Sie ist eine ideologische Herangehensweise an das Thema Sexualität und Gesellschaft. Eine wahrscheinlich bewusst herbei geführte Verquickung führt immer wieder zu Irritationen.
Die Genderforschung muss selbst zum Objekt der Genderforschung werden. Das ist Wissenschaft.
Was wird man in einem Jahr sagen, wenn es ein regnerischer Sommer war mit wenig Sonne und dafür mehr heizen?
Was sind so Eintagsfliegen-Meldungen eigentlich wert? Viele mögen jubeln. Na, das ist doch schon mal was: ein gutes Gefühl. Das brauchen viele angesichts des katastrophal begonnenen Jahres 2020.
Jeder von uns weiß am besten, wann und an wem er versagt hat in dem vergangenen Jahr. Manches Versagen ist uns selbst auch unbekannt geblieben, weil wir blind waren, überzeugt von uns selbst und lieblos.
Diese Versagens-Momente sind aber nur das Symptom für ein grundlegendes Versagen: Die Beziehung zu Gott ist gestört, wir entfernen uns von dem, dem wir gehören, der uns liebt. Das Vertrauen zu Gott ist gestört.
Das Versagen wird nie ganz zu vermeiden sein.
So bleibt eins, die Bitte, Gott möge uns heilen, damit die Beziehung zu ihm – und darum zu den Menschen heil wird. Er möge uns helfen, ihm zu vertrauen. Er möge uns bewusst machen, dass seine Liebe die Grundlage eines gelingenden Lebens ist – dazu gehört auch: Vergebung.