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Rote Karte
Während der Zeit des Nationalsozialismus gab es in der Kirche die Gruppe, die Hitler und seine rassistisch-nationalistische Weltanschauung massiv mehr oder weniger unterstützte, und die Gruppe, die diese aufgrund ihres christlichen Glaubens mehr oder weniger ablehnte. Die erste Gruppe gehörte sind die „Deutschen Christen“ (DC), die zweite Gruppe wird der „Bekennenden Kirche“ (BK) zugerechnet. Dazwischen gab es freilich auch all die, die sich um „sowas“ nicht kümmerten oder einfach nur irgendwo mitliefen.
Wer der Bekennenden Kirche zugehörte, füllte eine Rote Karte aus, die den Wortlaut hatte ( https://de.wikipedia.org/wiki/Bekennende_Kirche#/media/Datei:Confessing_Church.Document.Bekenntnisgemeinde.Mitgliedsdoku.jpg ):
Die Bekennende Kirche ist der Zusammenschluß aller derer, die die Heilige Schrift Alten und Neuen Testaments nach der Auslegung der reformatorischen Bekenntnisse als die alleinige Grundlage der Kirche und ihrer Verkündigung anerkennen. Die Glieder der Bekennenden Kirche sind durch das Evangelium aufgerufen. Deshalb wollen sie sich zum Wort Gottes und zum Tisch des Herrn halten und ein christliches Leben führen. Sie wollen beten und arbeiten für eine Erneuerung der Kirche aus dem Wort und dem Geist Gottes. Sie wissen sich zu entschlossenem Kampf wider jede Verfälschung des Evangeliums und wider jede Anwendung von Gewalt und Gewissenszwang in der Kirche verpflichtet.
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Taize-Treffen in Polen + Samuel Koch + Bryan Stevenson + Brittani Boren + van Gogh
In Polen trafen sich wieder Tausende zu einer guten Gemeinschaft im Glauben: https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2019-12/taize-polen-silvester-jugend-treffen-breslau-interview-einheit.html und: https://www.deutschlandfunk.de/taize-treffen-junge-christen-versammeln-sich-in-breslau.2849.de.html
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Samuel Koch auf einer Mehr-Konferenz: https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/gesellschaft/ich-bin-wertvoll-einfach-weil-ich-bin/ Dazu auch: https://www.kath.net/news/70249
Zur Mehr-Konferenz: https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/2020/01/04/mehr-menschen-mehr-farben-mehr-konferenz-gestartet/
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Keine Konferenz – aber massenhaft jugendliche Gottesdienstbesucher: https://www.kath.net/news/70232
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Film über den Anwalt Bryan Stevenson: https://www.pro-medienmagazin.de/kultur/film/2020/01/03/jamie-foxx-jeden-tag-kirche-kirche-kirche/
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Das kleine Kind der Influencerin Brittani Boren ist gestorben: https://www.pro-medienmagazin.de/medien/internet/2020/01/02/youtuberin-verliert-baby-und-thematisiert-christlichen-glauben/
Zwei Tage später postete die Influencerin bei Instagram eine Zeichnung, auf der Borens Familie zu sehen ist sowie Jesus, der neben ihnen steht und den kleinen Crew auf den Armen hält.
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Van Goghs Religiosität https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/menschen/2020/01/01/farben-des-glaubens/ :
Van Gogh hat mit der Malerei einen Weg gesucht, um seiner Religiosität Ausdruck zu verleihen.
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Todesursache Nummer 1 + Zum Welttag der Kranken
Woran sterben die meisten Menschen? Daran, dass sie abgetrieben werden: https://www.kath.net/news/70236
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Papst Franziskus zum Welttag der Kranken am 11.2.: https://www.kath.net/news/70239
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Anschläge gegen Christen in Deutschland
Auf eine christliche Gemeinde wurde ein Anschlag verübt: https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/gesellschaft/2020/01/02/tuebingen-anschlag-auf-christliche-gemeinde-politisch-motiviert/
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Das „geile Gefühl der Druckwelle“ führte zur Zerstörung einer M;arienstatue: https://www.kath.net/news/70250
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Bischöfe wenden sich gegen den Anschlag auf Gunnar Schupelius: https://www.kath.net/news/70241
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Vandalismus gegen Thomaskirche – Leipzig wieder einmal: https://www.kath.net/news/70221
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Morddrohung gegen Bedford-Strohm: https://www.kath.net/news/70251
Klimanotstand + Windkraft + Historiker tricky aber ungerecht
Der Berliner Verfassungsrechtler Udo Di Fabio hat in einem Interview mit der „Welt“ vor dem Gerede von „Klimanotstand“ und „zivilem Ungehorsam“ gewarnt. https://www.kath.net/news/70095
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Eine einsame Ruferin gegen all die Landschaft verschandelnden Windräder auf weiter Flur: https://www.ndr.de/nachrichten/info/sendungen/kommentare/Kommentar-Das-Dilemma-mit-der-Atomkraft,atomkraft266.html
Ist eigentlich inzwischen deren Entsorgung geregelt oder lässt man den Betonsockel noch immer in der Erde, wenn sie abgebaut werden? Zählt das dann auch als zubetonierter – versiegelter – Boden, der von Umweltschützern zu recht beklagt wird?
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Wenn der Historikertag die Hohenzollern nur zum Diskurs zulassen will, wenn sie die Anzeige gegen Historiker zurückzieht, dann ist das tricky, aber unrecht. Denn das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun. https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/hohenzollern-auf-historikertag-wie-die-adligen-ihr-image-retten-wollen-a-1303577.html
Auch Wissenschaftler müssen einsehen, dass sie emotionalisierte Wesen sind, die anderen Unrecht tun können. Sie stehen nicht außen vor – außerhalb des Gesetzes. Sie können Argumente aus taktischer Sicht übergehen, können sie ideologisch verdrehen, können auf jeden Fall in den Augen derer, die sie „be-dacht“ haben, Unrecht getan haben. Vor allem, wenn das auch Folgen hat. Und die Aussagen der Wissenschaftler hatten Folgen: medial wurden sie gierig aufgegriffen.
Von daher wäre es dann genauso tricky, wenn die Hohenzollern sagen: Gut, wir ziehen die Anzeige zurück – und nach dem Historikertag, weil Argumente nicht gehört worden sind – zeigen wir erneut an.
Quid licet iovi non licet bovi? Das, was der Historikertag abzieht, ist nicht wissenschaftlich. Das ist arrogant. Und wird hoffentlich von anderen Wissenschaftlern stark gerügt.
Allerdings sollte es dann von seiten der Hohenzollern auch um einen wissenschaftlichen Diskurs gehen.
Iran – Irak
In der Tagesschau vom 5.1. sagte der US-Korrespondent, dass die Forderung der irakischen Regierung, die US-Soldaten aus dem Irak zu entfernen – die USA kalt erwischt habe. Wenn sie wirklich davon kalt erwischt wurde, dann wären sie dämlich. Darf man das der US-Regierung wirklich unterstellen? Die Irak-Regierung ist ja sehr stark schiitisch bestimmt, man sah auch an den Bildern, dass die Herrschaften des Parlaments befürchten, dass sie für die Tat der USA verantwortlich gemacht werden. Die können nicht anders, um ihr Leben zu retten. Von daher war das zu erwarten. Und wie die Europäer dazu stehen – nun, das hat sich die Regierung der USA wohl auch gut vorstellen können. Ist ja nicht das erste Mal.
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Nun sind wir in der Phase der Drohungen und Gegendrohungen gekommen. Die Massendemonstrationen, die wahrscheinlich in Selbstaufopferungsritualen enden – was Schiiten ja auch von Sunniten unterscheidet – werden verklingen – dann erst wird es spannend. Werden sich alle langsam aber sicher beruhigen oder wird sich die Gewaltspirale nach oben drehen? Politisch wäre es wohl am Klügsten, eine Rakete auf etwas abzuschießen, das man vorher miteinander ausgemacht hat. Sozusagen als Sach-Opfer für die Rachegötter. Aber ob Klugheit in aufgeheizten und aufgepeitschten Seiten zu erwarten ist?
Der Iran steht mit dem Rücken zur Wand. Ihm bleibt nicht viel übrig. Sie können nur Menschenmassen in die Schlacht führen. Es bleibt zu hoffen, dass er keine Strategie der verbrannten Erde verfolgt. Das wäre das Ende der Bedeutung der Schiiten. Die Sunniten wären als Sieger des Jahrhundertealten Kampfes hervorgegangen. Wäre schade um die Menschen des Iran, leiden, leiden, leiden. Die seit langem einfach nur unter der tyrannischen Herrschaft geknebelt und geknechtet werden – dann hineingejagt in den Tod, hineingetrieben ins „heroische“ Massen-Sterben. Es ist ein innovatives, kluges Volk. Daran sieht man, dass das beste Volk nichts bewirkt, wenn die Regierung Kappes ist.
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Was Trump betrifft – ich finde interessant, dass er die Zahl 52 nennt – damit eben deutlich macht, wie sehr diese geschichtliche Situation die USA geprägt hat: https://www.welt.de/politik/ausland/article204776618/Iran-Was-die-Zahl-52-in-Trumps-Drohung-zu-bedeuten-hat.html Was nicht für Größe spricht, sondern eher für archaisierendes Denken.
Was meint er mit Zielen, die für die iranische Kultur sehr bedeutsam sind? Er kann sich doch nicht in eine Reihe mit den IS-Islamisten stellen, die alte Kultur-Denkmäler zerstört haben. Geht er da auf Linie mit den sunnitischen Saudis – in dem Sinne: zerstören, was Schiiten wichtig ist?
Wie ist das international geregelt: Wie dürfen Staaten mit Staatsterrorismus umgehen? Mit Staatsterrorismus?
Digitalisierung

Du bist mein Gott. Meine Zeit steht in deinen Händen (Psalm 31,16). Woran du dein Herz hängst, das ist dein Gott – so Martin Luther im Großen Katechismus zum ersten Gebot.
In wessen Hände steht meine Zeit? Heutzutage bei sehr vielen in den Händen der Digitalisierung.
Meine Zeit wird ständig unterbrochen von Blinkendem, Piepsendem – von etwas, das mir signalisiert: Du bist wichtig, du bist in deiner sozialen Welt angekommen – ja angenommen.
Was benötigen wir noch Gott, wenn uns technische/digitale Geräte das signalisieren? Diese Geräte ersetzen Gott. Wir bewegen nicht Gottes Wort im Herzen, wir leben nicht aus der Beziehung zu Gott heraus, sondern eben diese kleinen Dinger in meiner Hand, sie sind meine Beziehung, sie sind meine Bestätigung, sie sind die Erhörung meiner Gebete nach Anerkennung, Schönheit, Gesundheit, nach Macht. Sie sind diejenigen, in deren von mir gemachten Ebenbild ich mich erkenne, sie sind die Wahrheit schlechthin. Die moderne digitale Welt hat viel „Religiöses“ an sich.
Zu dem Thema ausführlich (aber noch in einer Vorfassung): https://evangelische-religion.de/ReligionNeu/digitalisierung-1/ und https://evangelische-religion.de/ReligionNeu/digitalisierung-2/
Datenschutzerklärung – https://www.wolfgangfenske.de/ – http://blumenwieserich.tumblr.com/
Biene und Fliege
Interview mit Dorothee Bär + EKD-Digitalisierung
Ein Interview mit Dorthee Bär (Staatsministerin für Digitalisierung): https://www.pro-medienmagazin.de/politik/2019/12/27/dorothee-baer-wir-duerfen-nicht-abstumpfen/
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Ein Interview mit Christian Sterzig, Stabsstelle Digitalisierung in der EKD: https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/2019/12/26/menschen-sollen-gott-kennenlernen/
