Digitalisierung der Schule

Ich bin gespannt, ob die Schulen nach dieser Corona-Aktion immer noch erst begründen müssen, wie sie die Technik pädagogisch einsetzen will, bevor sie die Gelder bekommen. Was vorher schon nicht einsichtig war, dürfte sich auch bis in die höheren Kreise der politischen Entscheidungsträger herumgesprochen haben. Was könnte man nicht schon alles machen, wenn wir weiter wären!

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Leopoldina + Corona durchhalten + Zur Besinnung kommen

Ihr gehören sehr viele Professoren an. Aber nicht alle arbeiteten an der Stellungnahme mit https://www.leopoldina.org/uploads/tx_leopublication/2020_04_13_Coronavirus-Pandemie-Die_Krise_nachhaltig_%C3%BCberwinden_final.pdf

Es waren 26, davon 2 Frauen. Wer wird gefragt, ob er/sie daran mitarbeiten möchte? Wie funktioniert die Auswahl, dass sie ein möglichst breites Meinungsspektrum wiedergibt? Melden sie sich dazu? Spannender finde ich: Wie bekommt man 26 Professoren dazu, innerhalb kurzer Zeit so ein weitreichendes Papier zu veröffentlichen? Von daher sind die Kommunikationsstrukturen wirklich klasse – und das Redaktionsteam von 8 Personen ist zu bewundern.

An der 2. adhoc Stellungnahme waren 19 beteiligt+2 Wissenschaftliche Referenten. An der 1. 16+3 Wissenschaftliche Referenten.

Interessant.

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Ich stimme nicht mit allem 1:1 überein, aber es wird deutlich, dass man in der Politik beginnen muss, anders zu agieren: https://www.deutschlandfunk.de/benediktiner-zu-eingriff-in-grundrechte-mir-fehlt-das.886.de.html

Wenn Nerven blank liegen – weil die Existenz gefährdet ist – und dann mit Durchhalteparolen die nächsten 14 Tage überstehen – ist ein fast unmenschlicher Akt. Wir müssen natürlich alles tun, um Menschen zu stärken. Aber das durch digitalen Zuruf ist nur äußerst begrenzt möglich. Von daher ist es unbedingt notwendig, die Beschränkungen so zu gestalten, dass sie nachvollziehbar sind und nicht willkürlich daher kommen.

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Diese Zeit nutzen, um zur Besinnung zu kommen: https://www.katholisch.de/artikel/25194-bischof-feige-warnt-vor-kirchlichem-aktionismus-in-corona-krise

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Nicht über Christentum lästern

Das ist ja schön, dass sich ein Atheist vorgenommen hat, nicht mehr über das Christentum zu lästern: https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/gesellschaft/2020/04/15/warum-ein-atheist-nicht-mehr-ueber-christen-laestern-will/

Interessant finde ich die Aussage, dass er das früher gemacht habe, weil das Christentum ein leichter Gegner ist.

Ist das Christentum nicht fies? Hintenherum überwältigt es sogar harte Atheisten:

„Ich nehme mir also vor, mich als entschiedener Gegner Gottes einiger christlicher Tugenden zu befleissigen.“

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Am 7.3. schrieb ich im Blog https://blog.wolfgangfenske.de/2020/03/07/werte-und-moral/:

Wer Werte und Moral verhöhnt, muss sich nicht wundern, wenn diese durch Amoral, Un-Werte und somit auch Unmenschlichkeiten ersetzt werden.

Menschen suchen sich Verhaltensmaßstäbe – wenn man ihnen von der Gesellschaft her aus verschiedensten Gründen keine verbindlich anbietet, greifen sie nach dem, was ihnen plausibel erscheint – auch wenn es unter aller Menschlichkeit ist.

Interessant ist es, dass Menschen, die feste Werte ablehnen, nicht selten dann aggressiv rege werden, wenn manche dem widersprechen, was sie als Werte dann doch verinnerlicht haben.

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Wenn in bangen trüben Stunden

Wenn in bangen trüben Stunden
Unser Herz beinah verzagt,
Wenn von Krankheit überwunden
Angst in unserm Innern nagt;
Wir der Treugeliebten denken,
Wie sie Gram und Kummer drückt,
Wolken unsern Blick beschränken,
Die kein Hoffnungsstrahl durchblickt:
O! dann neigt sich Gott herüber,
Seine Liebe kommt uns nah,
Sehnen wir uns dann hinüber,
Steht sein Engel vor uns da,
Bringt den Kelch des frischen Lebens,
Lispelt Muth und Trost uns zu;
Und wir beten nicht vergebens
Auch für die Geliebten Ruh.

Novalis zitiert nach: http://www.zeno.org/Literatur/M/Novalis/Gedichte/Geistliche+Lieder/13.+%5BWenn+in+bangen+tr%C3%BCben+Stunden%5D

Corona-Fehler – nicht nachvollziehbare Beschlüsse + Kuba-Schikane + Sklaverei heute + Menschenrechte in Corona-Zeit

Ein paar Fehler, die die Politik gemacht hat, wurden durch die Erleichterungen aufgehoben. Der Schaden ist allerdings groß. Aber es ist aus meiner Sicht kurios, dass manche der alten Fehler beibehalten wurden. Es gibt Einschränkungen, die einfach nicht einzusehen sind. Warum dürfen Cafes, die eine Möglichkeit bieten, draußen zu essen, oder z.B. Biergärten nicht geöffnet werden? Warum darf man nicht reisen? Das ist alles nicht einsehbar – wenn Sicherheitsbedingungen eingehalten werden – und darum äußerst ärgerlich. Es behindert, wo es nicht nötig ist. Gesundheit geht vor. Aber man muss nicht übertreiben, wenn Gesundheit gar nicht mehr im Spiel ist. Positiv Leopoldina: https://www.travelbook.de/news/corona-reisen-leopoldina-deutschland Negativ: https://www.n-tv.de/panorama/Kita-Vertreter-ruegen-Leopoldina-Plaene-article21714238.html

Nun denn, CDU und SPD werden ihre Hochstimmung an Zuspruch wohl wieder verlieren. Habeck mit seinem Votum in der Tagesschau ist hier positiv hervorzuheben. Die Grünen wissen wohl eher, wo der gesellschaftspolitische Schuh drückt. Ich beziehe mich dabei auf das in der Tagesschau gesagte, nicht auf: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/habecks-lehren-aus-corona-deutschland-muss-eine-raete-selbsthilfegruppe-werden/

Was manche/alle (?) Kirchen betrifft: Sie haben in vorauseilendem Gehorsam sowieso schon den April abgeschrieben. Von daher gibt die Politik dieses Mal bei Kirchens nicht den Takt an. Obgleich ich auch das nicht für sinnvoll erachte. Die Bürger sind im überwiegenden Teil nicht blöde. Sie wissen schon, wie man sich zu verhalten hat.

Das Argument der Nachvollziehbarkeit mancher Aspekte hätte endlich berücksichtigt werden müssen. Wahrscheinlich hat man in einer Blase verhandelt und sich gegenseitig dies und jenes kompromissartig abgerungen, ohne dass das Gesamtpaket Sinn macht. Warum hat sich bloß der vernünftigere Laschet nicht durchgesetzt!

Nur am Rande: Ich bin von all den Nachteilen nicht betroffen. Ich denke für meine Mitbürger mit, die unter den nicht nachvollziehbaren Beschlüssen leiden müssen. Übrigens: Warum erst in 14 Tagen wieder Entscheidungen? Mit diesen Entscheidungen hängen Lebenskonzepte zusammen, vielen steht das Wasser bis zum Hals! Natürlich wissen das auch die Politiker, die Entscheidungen zu treffen haben. Aber auch die können sich manchmal in Diskussionen verirren. (Bei all diesen Anmerkungen beziehe ich mich auf medialen Aussagen vom 15.4. um 21:00 Uhr.)

Apropos Kirche – gut, dass manche vorpreschen – hoffentlich zucken sie jetzt nicht wieder zurück: https://www.katholisch.de/artikel/25187-kardinal-woelki-erzbistum-koeln-bereitet-oeffentliche-gottesdienste-vor und: http://www.kath.net/news/71333

(Nachtrag 1: Ich denke, das ist eine Selbstverständlichkeit https://www.tagesschau.de/inland/coronavirus-kirche-103.html:

Die Evangelische Kirche unterstütze „ausdrücklich die weiterhin notwendige gesamtgesellschaftliche Anstrengung, das Leid, das durch die Ausbreitung des Coronavirus entsteht, soweit irgend möglich zu begrenzen“.

Aber damit dürfte nicht alles gesagt sein.

Nachtrag 2: https://www.tagesschau.de/inland/corona-demonstrationsrecht-101.html – Demonstrationsrecht darf nicht eingeschränkt werden – oder dann irgendwie doch? Wie dem auch sei, das verwunderte mehrfach, dass die 150 Regel nicht für Politiker gilt. Manche Bürger nehmen das sehr ernst: https://www.donaukurier.de/nachrichten/panorama/Spahn-und-Bouffier-dicht-gedraengt-im-Aufzug-Mehrere-Anzeigen-bei-Polizei-eingegangen;art154670,4552356 )

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Kuba nutzt die Gunst der Stunde, kaum einer interessiert im Augenblick das Menschenrecht: https://www.igfm.de/kuba-familie-und-farm-von-buergerrechtler-ariel-ruiz-urquiola-schikaniert/?

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Menschenrechte in der Zeit des Corona – man muss sich nicht von Corona fixieren lassen: https://ijm-deutschland.de/informieren/sklaverei-heute

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Herrlichkeit

Wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade. (Johannes 1,14b)

Herrlichkeit – was für ein Wort! Herrlichkeit meint: Alles, das wunderschön ist. Wenn wir uns alles, das wir als wunderschön empfinden, zusammenfügen: Licht, Strahlen, Farben, Gesang, Wärme, Schönheit, Glitzern, Erhabenheit, Größe – das Gefühl, von der Schönheit überwältigt zu sein… – dann verstehen wir ein wenig, was Johannes mit dem Wort Herrlichkeit meint. In Jesus Christus ist die Herrlichkeit Gottes, die Fülle, die Vollkommenheit Gottes erschienen. Johannes, der Apostel, hat Jesus so empfunden.

Jesus… – für andere war Jesus ein Mensch, der schwitzend durch den Staub Israels gegangen ist und sich mit Leuten abgab, die alles andere als Herrlichkeit ausstrahlten: Gesindel, Leute mit zerrissenen Lumpen, schreiende und klagende Menschen voller Krankheit und Todesanzeichen. Aber für Johannes strahlte er Gottes Herrlichkeit aus.

Wie kommt es zu diesen unterschiedlichen Interpretationen? Wenn wir uns auf Gott einlassen wie er ist und nicht wie wir ihn haben wollen, dann entdecken wir in der Gottesbegegnung Erstaunliches. Eben das: Was andere als ungöttlich verwerfen – wird für uns zu Gottes Herrlichkeit in Jesus Christus.

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Die armen Türken + Italien und Frankreich + Textilarbeiterinnen

Die armen Türken, die unter dieser türkischen Regierung leiden: https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/tuerkei-laesst-haeftlinge-frei-alle-ausser-politische-gefangene-16725201.html

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Was tut sich in Italien: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/italiens-regierungschef-poltert-im-fernsehen-16724896.html

und Frankreich? Wirklich?: https://www.sueddeutsche.de/politik/macron-corona-frankreich-1.4875810

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Textilarbeiterinnen sind jetzt noch schlimmer dran: https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/bangladesch-tausende-textilarbeiter-verlieren-job-wegen-corona-16724874.html

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