Weltgebetstag und Weltfrauentag + Gleichstellung kein Naturgesetz

1887 wurde der Frauengebetstag in den USA als Tag der „Demütigung und des Gebetes“ ins Leben gerufen und 1887 wurde er interkonfessionell gefeiert. Nach Auf und Abs wurde vom Exekutivkommitee des Verbandes der Frauenwerke ab 1927 der 1. Freitag in der Passionszeit als Weltgebetstag eingeführt. Heute wird er in über 170 Ländern begangen. Diesen Tag bereiten in jedem Jahr andere Frauengruppen aus jeweils einem Land vor. https://de.wikipedia.org/wiki/Weltgebetstag und https://weltgebetstag.de/ :

Weltgebetstags-Engagierte sind solidarisch und übernehmen Verantwortung, weltweit und vor ihrer Haustür. Ganz nach dem Motto des Weltgebetstags: „Informiert beten – betend handeln“ („Informed Prayer – Prayerful Action“). Ein sichtbares Zeichen dieser Solidarität ist die weltweite Förderung von Projekten für Frauen und Mädchen.

Der Weltgebetstag 2017 steht unter dem Motto: „Was ist denn fair?“ und wird von Frauen der Philippinen gestaltet.

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Ab 1911 wird der internationale Frauentag nach einer Anregung von sozialistischen Frauen in Amerika von 1908 gefeiert (es ging um das Frauenwahlrecht). Nach Auf und Abs wurde 1921 auf der Zweiten Internationalen Konferenz Kommunistischer Frauen in Moskau als Erinnerungstag der 8.3. festgelegt, weil Frauen 1917 die Februarrevolution in Russland ausgelöst hatten.

1975 hat die UN den Tag für sich entdeckt – ab 1977 als Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden. Anders als der Frauenweltgebetstag wird das jeweilige Thema von der UN vorgegeben. (Dass der 8. März auf einen Streik von Frauen in den USA 1857 zurückgeht, gehört wohl zu den Fake News – heute Mythos genannt.) https://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Frauentag

Die einzelnen lokalen Frauentage haben – soweit ich sehe – jeweils ihr eigenes Motto. Eine kurze Durchsicht auf Google 2017:

Duisburg: Damenwahl
Dortmund: Vernetzt euch
Braunschweig: Ohne Frauen keinen Frieden
Verdi macht es zu einem Happy Womens Day – Motto, soweit ich sehe: Wir verändern https://frauen.verdi.de/aktionstage/frauentag

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Diesen oben genannten Beitrag hatte ich 2017 im Blog.

Das Motto des Weltgebetstages 2020, den Frauen aus Simbabwe gestaltet haben, war: Steh auf und geh!

Das Motto des Weltfrauentages 2020: „Ich bin Generation Gleichberechtigung: Frauenrechte verwirklichen“.

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Die Aussage, dass Gleichstellung kein Naturgesetz sei https://www.tagesschau.de/inland/bundestagsdebatte-frauentag-101.html – ist sonderbar. Wenn sie kein Gesetz der Natur ist, handelt man also, wenn man sie fordert, gegen die Natur? Gemeint ist, man müsse etwas für die Gleichstellung tun, sie kommt nicht einfach so daher. Aber das sollte man dann auch so sagen und nicht ein kurioses Schlagwort dazu verwenden. Fazit: Mit diesem griffigen Wort hat man voll daneben gegriffen.

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New Deal + EU: Ideologie trifft auf Realität – Umweltismus

In dem Buch von William Paton: Das Christentum im Ringen des Ostens, 1938, 28f. fand ich ein Zitat aus der Times vom 14. Juli 1936. Es geht um die Unzufriedenheit in der japanischen Gesellschaft:

Sie ist nicht Kommunismus, und sie ist auch nicht `the New Deal´, aber sie teilt den Glauben dieser beiden Auffassungen, daß, wenn nur der Staat über die Wirtschaftsmaschinerie gebietet, Wunder gewirkt werden können.“

Das Buch ist überhaupt sehr spannend, auch wenn man es mit unserem Wissen nach den großen Kriegen liest, die Deutschland und Japan verursacht haben.

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Wenn Ideologie auf Realität trifft – und die Ideologie stärker zu sein scheint als die Realität, macht sie die Wirtschaft kaputt – typisch kommunistisch. Dieses Mal geht es nicht um Kommunismus, sondern um Umweltismus: https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/co2-grenzwerte-autokonzernen-drohen-3-3-milliarden-euro-strafe-der-eu-a-fb82fced-540c-4a2a-bca5-95a7297b9d5d

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Nobelpreis: Coronavirus + Die üblen Seiten des Menschen + Ebola

Der Coronavirus ist Nobelpreis verdächtig. Er schafft, was Greta nicht schaffte: die Senkung des CO2 Ausstoßes um eine hohe Prozentzahl.

Gleichzeitig aber, bevor Leute anfangen zu jubeln: Er schafft Isolation, der Austausch zwischen Menschen international ist äußerst eingeschränkt, er schafft es, die üblen Seiten des Menschen in unserem Land zu Tage zu bringen – dass es einem verdeutlicht wird, ist als solches nicht übel – : Die Angst, das Denken an sich selbst, damit verbunden das Stehlen von Desinfektionsmittel und Klopapier. Um nur diese Aspekte zu nennen.

Es wird zudem durch dieses Virus verdeutlicht, wo massive Schwachstellen in unserem Gesundheitssystem liegen wie auch im wirtschaftlichen Bereich. Was das Gesundheitssystem betrifft: Es wird deutlich, dass schöne Schreibtisch-Konstrukte hinfällig sind, dann, wenn das Personal im Krankenhaus selbst nicht arbeiten kann. Was ist zum Beispiel, wenn auch das Personal, das in Elektrizitätswerken oder Wasserwerken wirkt, krankheitsmäßig außer Gefecht gesetzt wird? Ich hoffe, man lernt aus diesem Fall für die Zukunft.

Für die Zukunft lernen bedeutet aber auch, daran zu arbeiten, dass Werte unsere Bevölkerung bestimmen, nicht die kleinkarierte Eigensucht.

Vielleicht macht es die rigiden Umweltschützer auch ein wenig nachdenklich: Folgen rigiden Handelns sind für eine Gesellschaft übel. Und dabei haben wir es, wie es im Augenblick aussieht, noch mit einem verhältnismäßig überschaubaren Angriff zu tun, also einen, bei dem die Menschen sogar zu Hause in „Quarantäne“ leben können.

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Das Thema Ebola im Ostkongo ist weitgehend aus den Überschriften verschwunden. Darum hier eine Info: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/109353/Ebola-im-Kongo-weiterhin-gesundheitliche-Notlage

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Kirchen-Gelder für Missbrauchsopfer

Missbrauchsopfer fordern mehr Geld. Wie viel? Geld kann nur ein symbolisches Mittel sein. Kein Geld wiegt die Untaten derer, die sich an Kindern vergangen haben, auf.

Andererseits konnte man lesen: Die Kirche klebt an ihrem Geld. Das Geld der Kirche ist nicht Geld der Bischöfe, es ist Geld, damit man in der Kirche innovativ arbeiten kann. Man muss nur den Haushalt mal ansehen und sieht, wofür die Gelder ausgegeben werden.

In der Tagesschau wurde der Vertreter der Missbrauchsopfer befragt und er sagte, die Katholiken sollten befragt werden, ob sie mit der Höhe des Geldes zufrieden seien oder nicht – so wie es schien, meint er, dass die Summe dann erhöht werden würde. Ich vermute, das kann nach hinten losgehen, weil die Gelder eben der Kirche helfen sollen, ihre Aufgabe zu erfüllen.

Vor allem auch darum könnte es nach hinten losgehen, weil ich in derselben Tagesschau gehört habe, dass die Bischöfe sich bei diesen Summen an allgemein übliche Sätze anlehnen. Irgendeinen Orientierungspunkt muss man haben – denn, wie oben geschrieben: Geld kann immer nur symbolisch sein, auch wenn es 1000000 usw. wäre, würde es die Untaten einzelner Krimineller in der Kirche nicht adäquat finanziell „entschädigen“. https://www.tagesschau.de/kommentar/schmerzensgeld-kirche-101.html

Bischöfe haben auch die Aufgabe, die Arbeit der Kirchen nicht zu lähmen.

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Aufmerksamkeits-Plattform für Terroristen

Man darf Terroristen nicht eine zu große Aufmerksamkeits-Plattform geben. Das könnte manchen Verrückten zu weiteren Taten animieren.

Irgendwelche namenlosen politisch und andere Wirre dürften das als Aufforderung ansehen: Ich werde berühmt – vor allem aber auch: ich kann die Gesellschaft mit kriminellen Handlungen aufmischen!

Schon die Alten haben sich darauf geeinigt: Derjenige, der den berühmten Tempel von Artemis angezündet hat, damit er unsterblich werde, sollte nicht benannt werden. Leider hat es nicht geklappt – und sein name ist noch immer im Umlauf: https://de.wikipedia.org/wiki/Herostratos

Zumindest sollte man politisch und medial zurückhaltender sein. Der gute Wille, Gewalttaten zurückzudrängen kann ins gegenteil umschlagen. Man muss berücksichtigen, dass es furchtbar schlimm politisch verrückte Menschen gibt.

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Demokratischen Reden müssen demokratische Taten folgen

Den Reden in Hanau müssen Taten folgen, die der Demokratie gerecht werden.

Herzen ändern – Licht weitergeben, damit sie sich ändern können.

Wie mit Menschen umgehen, die in ihrem Hass gefangen sind? Hass zu bekämpfen ist nicht allein eine Frage der Sicherheitskräfte, auch nicht allein eine Frage neuer Gesetze. Sie ist eine Frage, die alle berührt – wie wir in den Reden hören konnten -, allerdings muss man auf ihn sachlich und ohne Hass reagieren. Sonst wird man Sklave derer, die hassen.

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