Auf Nichtarabisch
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Weltwahrnehmung – ein Lernprozess: Kritik hat das Ziel, Missstände zu verbessern
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Nachtrag: Wende im Fall DFG-Nuhr: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/dfg-erklaert-sich-zur-loeschung-eines-beitrags-von-dieter-nuhr-16889871.html
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In diesem Zusammenhang bin ich auf dieses Gerichtsurteil gestoßen – auch Hanebüchen: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/dieter-nuhr-darf-von-muslim-hassprediger-genannt-werden-13602178.html
Wer Kritik übt, ist doch kein Hassprediger, genauso einer, der irgendjemanden durch den Kakao zieht. Dann sind alle Trump-Artikelschreiber unserer Medien Hass-Artikelschreiber? Merkelkritiker = Hassprediger? Kirchenkritiker = Hassprediger? Sicher, manchen steht der Schaum vor dem Mund. Aber bei allen: Hass? Muss man sich mal merken. Dann darf man mit dem Wort „Hass“ gegen Gegner einfach nur so um sich schmeißen.
Eine leichtfertige Verwendung des Wortes „Hass“ ist genauso verwerflich wie eine leichtfertige Verwendung des Wortes „Rassismus“, Nazi“ usw., weil es diese verharmlost, wenn nur irgendeiner in irgendeine entsprechende Ecke gestellt werden soll, um ihn sozial zu isolieren.
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Wer Kritik nicht verträgt, ist in unserem demokratischen Land nicht angekommen.
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Es ist interessant, dass sich Politiker von den Empörungsmedien einspannen lassen. Entweder darf niemand demonstrieren (auch nicht Antirassismus-Gruppen) oder alle dürfen. Und da es demokratisch im Augenblick nicht zu begründen ist, dass keiner demonstrieren darf, ist es eher der mediale Versuch, durch Empörungen über die bösen Corona-Demos Menschen abzuschrecken. Wohltuend sachlich ist nun unsere Justizministerin aufgetreten. Sie ließ sich medial nicht vor sich hertreiben.
Leute, passt auf Euch und andere auf!
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Viele haben noch vertrauen in die Polizei – und zwar der normale Bürger, der allerdings merkt, dass die Politik die Polizei reduziert hat – und die Polizisten nun immer hinterherlaufen. Das fördert nicht Misstrauen in die Polizei, sondern fördert die Frage: Wieweit kann die Polizei noch schützen, was neulich medial verbreitet Thema war, weil 2019 die Waffenverkäufe gestiegen sind. Das hat nichts mit der Polizei zu tun, sondern mit der Politik. Misstrauen in die Polizei wird von bestimmten Gruppen und den medialen Spreadern gesät. Die einzelnen Polizisten müssen allerdings aufpassen, dass sie nicht aus Protest und Trotz gegenreagieren. https://www.tagesschau.de/investigativ/report-muenchen/umfrage-polizei-101.html
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Apropos: Empörungsmedien und mediale Spreader – ich bin froh, dass wir unsere Medien haben. Aber wie diese Selbstreinigungskräfte bei der Polizei usw. fordern, sollten sie auch in ihren eigenen Redaktionsstuben kehren. Denn ich vermute einmal, dass manchen Journalisten auch sauer aufstößt, was die Gesinnungsmache in Medien betrifft.
Wenn man selbst nicht auf sich aufpasst, muss man sich nicht wundern, wenn es andere versuchen.
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Da wurde die Reisewarnung Türkei ja gerade noch zur rechten Zeit teilweise aufgehoben. Die Türkei muss alle Rückreisende 48 Stunden vorher testen, und positiv Getestete bleiben dort in Quarantäne – und der Test muss selbst bezahlt werden. https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/bundesregierung-hebt-reisewarnung-fuer-tuerkei-teilweise-auf-16890287.html
Mal hören, was Rückreisende über ihre natürlich durchgeführten Tests berichten.
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Es sieht so aus, als würde die Annexion der Hagia Sophia wirtschaftlich ein Erdogan-Ablenkungsmanöver gewesen sein. Aber letztlich wird es wohl kaum helfen, Islamisten auf diese art zu beruhigen. Dadurch haben finanziell ruinierte Menschen noch kein besseres Ergehen. Und die militärischen Abenteuer tragen auch nicht dazu bei: https://www.faz.net/aktuell/finanzen/finanzmarkt/die-maerkte-sind-alarmiert-wegen-der-tuerkei-16888571.html
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Ich bin gespannt, was die Untersuchungen zu der schlimmen Explosion im Libanon erbringen – bislang sieht es eher nach einem Unglück aus. Das arme gebeutelte Land, die armen um das Überleben kämpfenden Menschen, Menschen, denen es, je nachdem wie alt sie sind, einmal sehr gut ging (Libanon – Schweiz des nahen Osten) und dann durch aus Israel vertriebenen/geflohenen muslimischen Gruppen Terrorgruppen wurden und zerstört wurde. https://www.tagesschau.de/ausland/libanon-beirut-explosion-107.html
Und in verarmten Ländern können Sicherheitsmaßnahmen nicht bezahlt werden.
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Der Evangelist Johannes schreibt:
Aus seiner Fülle haben wir genommen Charis um Charis.
Übersetzt wird das weitgehend:
Aus seiner Fülle haben wir genommen Gnade um Gnade.
Was das ist, sagen die „Ich-bin-Worte“ Jesu, die frei wiedergegeben werden:
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Die Jesus-Quelle brachte Leben in die Dörfer: https://www.patheos.com/blogs/gospelforasia/2020/07/gospel-for-asia-irishwomans-faith-provids-clean-water-thousands-people/
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Ein bisschen was zum „Lausanne Movement“: https://www.lausanne.org/content/until-he-comes
Über die Lausanner Bewegung: https://www.lausanne.org/about-the-movement
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Interessant über Corona-Gefährdung in Flugzeug und Bahn: Flugzeug: Hui – Bahn: Pfui: https://the-germanz.de/im-flieger-ist-man-sicher-vor-dem-virus-wer-hat-interesse-daran-den-luftverkehr-trotzdem-zu-zerstoeren/
Aber ich denke, das ist jetzt nach der Urlaubssaison nicht mehr so sehr die Frage. Höchstens insofern: Soll ich als Geschäftsmann von München nach Hamburg fliegen oder mit der Bahn fahren. Zentral in der Diskussion sind im Augenblick natürlich Schulen. Da wurde in der Tagesschau die Untersuchung vorgestellt: Entwarnung! Aber ich hoffe doch, dass dann auch, um das beurteilen zu können, die Bevölkerung allgemein untersucht wurde. denn wenn insgesamt kaum Corona zu beklagen ist, macht es keinen Sinn, sich Schulen herauszusuchen. Ich finde auch, man solle Unterricht stattfinden lassen. Ganz normal. Und dann, wenn lokal etwas passiert, dann entsprechende Konsequenzen ziehen. Von daher halte ich es nicht richtig, Schulöffnungen hinauszuzögern. Wir müssen lernen, mit der Krankheit und den Konsequenzen umzugehen – auch mit den tödlichen. Alles andere hilft nicht. Versuche, den Alltag möglichst normal gestalten, sich und andere schützend. Es muss eine gewisse Normalität einkehren – aber zum Beispiel Riesen-Familienfeiern kann man sicher auch lernen, anders zu gestalten: häufiger, kleiner – wie auch immer. In ungewöhnlichen zeiten muss man flexibel sein, aber nicht denken, die Realität richtet sich nach mir, sondern ich muss mich an der Realität ausrichten.
Ich denke schon, dass Alkoholverbot hilfreich sein kann, weil die Leute dann wenigstens noch ein bisschen rationaler handeln. Aber ob das wirklich auf Dauer flächendeckend überprüfbar ist?
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Interessant ist, dass Corona religiös nicht als Apokalyptischer Reiter angesehen werden darf, aber von den Umwelt-Interessierten als ein solcher angesehen wird. Daran sieht man, was heute religiös ist und religiös sein darf: https://app.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/gastkommentar-coronakrise-der-beginn-der-grossen-transformation/26051520.html
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Es brodelt immer wieder zwischen Israel und Syrien. Ist es Syrien? Es sind wohl eher die Iraner usw. in Syrien, die Assad benötigt, aber natürlich nicht im Griff hat: https://www.spiegel.de/politik/ausland/israel-greift-ziele-in-sued-syrien-an-a-9d45a269-da4d-49c9-84f3-5eeb848d23da
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Hatte der nette Herr Erdogan aus der Türkei, der Herrscher dort, nicht zu Beginn der Corona-Zeit seine Menschlichkeit gezeigt, indem er ein paar Beatmungs-Geräte exportieren ließ? Dafür lässt er Menschen verdursten, ohne Strom und Nahrung? Image perdue. Bewusst mit Fragezeichen versehen, weil die Infos nur aus diesem Artikel stammen – und man weiß ja nie: https://www.spiegel.de/politik/ausland/tuerkei-dreht-syrien-das-wasser-ab-machtkampf-in-nahost-a-626d23dd-9c2d-448f-adfb-6191e0f6c086
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Warum soll China Taiwan nicht nehmen? Es hat ja nichts zu befürchten. Ich sage nur: Tibet, Hongkong… (auch wenn die Lage unterschiedlich ist). Den Herrn Putin kann man sanktionieren – zumindest verbal. Aber den Herrn XI Jinping, der so niedlich aus der Wäsche schaut, da will man nicht – und gehts vielleicht auch nicht, weil er zu mächtig ist: (Bezahlschranke) https://www.spiegel.de/politik/ausland/china-droht-mit-wiedervereinigung-wird-taiwan-zu-einem-zweiten-hongkong-
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Sie geriet zwischen Wale und wurde verletzt: https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/schnorchlerin-geraet-zwischen-buckelwale-und-wird-schwer-verletzt-a-96572bfc-7803-4194-97f7-fed7a5bbc487
Das ist doch ein schönes politisches Bild: Wer zwischen zwei Riesen gerät, wird verletzt.
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Dazu vielleicht passend: Die Verurteilung Kutscheras. Ist das wirklich die Begründung des Gerichts gewesen? Als Wissenschaftler darf man wissenschaftlich seine Meinung sagen – aber wenn man es außerhalb der Wissenschaft sagt, ist es Beleidigung? Ich denke, da habe ich sicher etwas falsch verstanden: https://www.spiegel.de/panorama/justiz/kassel-professor-wegen-beleidigender-aeusserungen-ueber-homosexuelle-verurteilt-a-64d9f5b1-72fc-4fd4-a626-e2d68b479a96
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Wir fragen Gott: Wo bist du?
Gott fragt aber auch uns:
Wo bist du?
Wo stehe ich in meinem Leben?
Was habe ich aus diesem Lebens-Geschenk gemacht?
Habe ich mich vor Gott verborgen, als Adam, der gesündigt hat?
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Da will man etwas Gutes tun – und schädigt. Darum muss man das, was man tut, auch pflegen. Insektenhotels müssen beobachtet werden – zur Not jährlich erneuert werden. Von Werner David gibt es auch Videos zu anderen Themen – eben zu Milben. Das habe ich nicht eingefügt, damit das Eingangsbild niemanden gruselt.
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Weitere Darstellungen: https://gedichte.wolfgangfenske.de/
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Gottfried Benn (1886-1956):
Benn war Pfarrerssohn, einer seiner Brüder war später Präsident im Landeskirchenamt. Gottfried Benn hat sich in der Auseinandersetzung mit seinem Vater und dessen Ansichten vom christlichen Glauben gelöst. Er begann auf Wunsch des Vaters unter anderem Theologie zu studieren, brach aber ab und studierte unter der Ägide des Militärs Medizin. 1912 starb seine Mutter, worunter er litt – und er veröffentlichte in demselben Jahr die Morgue-Gedichte, in denen er massiv vom christlichen Menschenbild abwich („Die Krone der Schöpfung, das Schwein, der Mensch„, der dann auch nur als im Grunde verwesender Körper dargestellt wird) – dadurch wurde er sehr bekannt. Er war als Arzt tätig. In der Zeit des Nationalsozialismus konnte er sich erst mit dem „Glauben“ an den neuen Staat identifizieren, schon vorher zog ihn der Faschismus an, heftig verteidigte er einen Teil der nationalsozialistischen Ideologie – entfremdete sich aber wohl auch darum, weil er von diesem Staat, dem er dienen wollte, nicht anerkannt wurde. Er wurde aus der Reichsschrifttumkammer ausgeschlossen und bekam 1938 Schreibverbot. Er meldete sich als Arzt zur Wehrmacht, rechnete in dem Gedicht „Monolog“ vermutlich mit Hitler ab (1941, veröffentlicht 1950). Nach der Zeit des Nationalsozialismus wurde er vielfach geehrt. Er war neben Brecht und Hesse einer der einflussreichsten Dichter.
Bei Benn kommen wieder die alten Götter des 18./19. Jahrhundert ins Spiel – auch Odin. Auch in dem schönen Gedicht „Astern“: die Götter standen und lehnten und sahen den fort ziehenden Schwalben zu. Warum „Götter“ statt Menschen – klingt erhabener, aber sie sind nicht. Eigentlich wird das Gedicht selbst durch die Erwähnung der nicht existenten Götter selbst negiert. Götter gibt es nicht – Gott hat keine Bedeutung für das Leben der Menschen.
Ohne Gott ist es leer und kalt, wie es nicht allein an einem Wort deutlich wird, das als Quintessenz seines Denkens gilt: „Es gibt nur zwei Dinge: die Leere / und das gezeichnete Ich.“ („Nur zwei Dinge“) Diese Leere wird auch in anderen Texten deutlich. „In einer Nacht“ heißt es: „ach, diese Nebel, diese Kältlichkeit, / dies Abgefallensein von jeder Dauer, / von Bindung, Glauben, Halten, Innigkeit, / ach Gott – die Götter! Feuchtigkeit und Schauer!“ Wenn ein Wort verhallt, gibt es nur ungeheures Dunkel „im leeren Raum um Welt und Ich.“ („Ein Wort„).
An die Stelle Gottes tritt der Mensch. In „Olympisch“ bietet er an: „in deiner Ewigkeit aus Lust und Trauer – / erwartest du den Gott -? Erwarte Mich!“ Aber das ist nicht der Starke, der sich selbst sichere Mensch. Es ist der Mensch, der sich einem Schicksal (Gott?) ausgeliefert weiß: In „Auferlegt“ heißt es, dass „Er“ dem Menschen Unangenehmes auferlegt – Gott? Gott ist wohl im Sinn in dem Gedicht „Der Dunkle“: „Hier spricht der Dunkle, dem wir nie begegnen, / erst hebt er uns, indem er uns verführt, / doch ob es Träume sind, / ob Fluch, ob Segnen, / das läßt er alles menschlich unberührt.“ Der einsame Mensch ist der sehnsüchtige Mensch. Sehnsucht nach Gott klingt in „Verlorenes Ich“: „Ach, als sich alle einer Mitte neigten / und auch die Denker nur den Gott gedacht, / sie sich den Hirten und dem Lamm verzweigten, / wenn aus dem Kelch das Blut sie rein gemacht, // und alle rannen aus einer Wunde, / brachen das Brot, das jeglicher genoß – / o ferne zwingende erfüllte Stunde, / die einst auch das verlorne Ich umschloß.“ Von Jesus schreibt er ehrend in „Gedichte“: „dem Ölberg, wo die tiefste Seele litt“. Aber „ein Wort des Glaubens, des Lichts“ kommt von der „Anemone„, sie ist Verheißung auf den irdischen Sommer. Dem dann aber wieder Nebel, Kältlichkeit… folgen.
Benn war kein Nihilist – und das trieb ihn auch dem Nationalsozialismus zu: Er sah hier Neues entstehen, der Mensch entwickelt sich über sich selbst hinaus, im Nietzsche-Sinn. Er entwickelt sich zu einem sprachlich-ästhetischen Wesen weiter. Religiös gesehen: Er benötigte – wie Werfel sah – eine Ersatzreligion. Als er merkte, dass der Nationalsozialismus nicht in diese Richtung zu bewegen war, im Gegenteil, ihn angriff, wandte er sich ab. Aber das geht dann über die Gedichte hinaus, die ich von ihm kenne.
Angemerkt sei noch: Während bei Gertrud von le Fort Gott durch den Dichter spricht, sieht Benn ihn aus einer anderen Perspektive: „heute ist er Zersprenger / mittels Gehirnprinzip, / stündlich webt er im Ganzen / drängend zum Traum des Gedichts / seine schweren Substanzen / selten und langsam ins Nichts.“
Zitiert nach: Gottfried Benn: Gedichte, Gesammelte Werke Bd. 3, hg. v. Dieter Wellershoff, Limes Verlag 1960/1978
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