Macron hatte kurz vor seiner Ansprache die Schulleiterin des Opfers getroffen. Er dankte ihr dafür, dass sie die Meinungsfreiheit und die Lehre der Meinungsfreiheit gegen alle Widerstände verteidigt habe.
Es ist darum bewundernswert, weil – zumindest zeigt das der Beitrag nicht – nicht das „aber“ kommt. Nach dem Motto: Gut, dass der Lehrer für Meinungsfreiheit eintrat – aber hätte er es nicht anders machen sollen? Nach dem Motto: selbst daran Schuld, wenn er ermordet wird.
Ohne eine zusammen gebrochene Wirtschaft kann man keine Klimapolitik machen – so viel zu dem Satz von Thunberg: Mit der Physik kann man kein Deal machen: https://www.tagesschau.de/ausland/thunberg-139.html
Sie gibt sich äußerst kämpferisch: Wir haben Kompromisse satt… – manche müssen die Realität wohl erst noch kennenlernen. Zerstörte und gegeneinander kämpfende Gesellschaften sind auch nichts Schönes. Aber vielleicht erlebt sie das noch, wenn man einen Klima-Führer, eher eine Klima-Führerin hat, die all die Ziele kompromisslos durchsetzt.
Ich freue mich über realistisch denkende kompromissbereite Politiker – Politikerinnen, die Verantwortung tragen und nicht mit ideologischer Verbissenheit ihr Ziel durchsetzen wollen.
Frederick Douglass (1818-1895) war ein Sklave. Durch Flucht wurde er frei und begann sich sehr stark gegen die Sklaverei zu engagieren. Massiv kritisierte er Christen, die gegen Jesu Willen Sklaven hielten bzw. sich für die Sklaverei einsetzten.
Aber er kämpfte als Christ gegen die Christen, die sich auf Irrwegen befanden.
In seinem Buch „My Bondage and My Freedom“ (1855) schrieb er über den Moment, in dem er Jesus Christus fand (49):
Previous to my contemplation of the anti-slavery movement, and its probable results, my mind had been seriously awakened to the subject of religion. I was not more than thirteen years old, when I felt the need of God, as a father and protector. My religious nature was awakened by the preaching of a white Methodist minister, named Hanson. He thought that all men, great and small, bond and free, were sinners in the sight of God; that they were, by nature, rebels against His government; and that they must repent of their sins, and be reconciled to God, through Christ. I cannot say that I had a very distinct notion of what was required of me; but one thing I knew very weII-I was wretched, and had no means of making myself otherwise. Moreover, I knew that I could pray for light. I consulted a good colored man, named Charles Johnson; and, in tones of holy affection, he told me to pray, and what to pray for. I was, for weeks, a poor, brokenhearted mourner, traveling through the darkness and misery of doubts and fears. I finally found that change of heart which comes by „casting all one ’s care” upon God, and by having faith in Jesus Christ, as the Redeemer, Friend, and Savior of those who diligently seek Him.
Danach sah er die Welt in einem anderen Licht. Es schien ihm, als lebe er in einer neuen Welt. Und dieses neue Erleben veränderte sein ganzes Tun.
Und das finde ich bewundernswert: Er hat sich trotz aller Enttäuschung, die Christen ihm bereiteten, nicht von Christus abgewendet. Warum auch. Jesus Christus ist und bleibt, auch wenn seine Kirche versagt.
Aber der Beitrag hat so seine Vorurteile: Man glaubt, weil man im Leben schlechte Zeiten erfahren hat. Nun denn. Wenn jeder glauben würde, wenn er schlechte Zeiten hatte, sähe die Welt besser aus. Ich kenne den Glauben von Nena nicht. Aber:
Christen glauben, weil es Gott gibt und in Jesus Christus in ihr Leben getreten ist. So einfach ist das. Ohne psychologischem Brimborium. Die Psychologie brauchen manche, um sich Gott vom Leibe zu halten, zumindest um ein wenig zu ahnen, was da vor sich geht. Aber es ist ganz einfach. Gott tritt ins Leben eines Menschen.
Es sagte allerdings, das sei kein Freifahrtschein für Schmierereien. Da frag ich mich doch: warum nicht? Wenn es für einen guten Zweck ist? Warum darf der eine herumschmieren und die andere nicht? Das ist doch ungerecht.
Da gibt es also doch noch 5 vernünftige Datenschutzbehörden, das heißt solche, die das Kind nicht mit dem Bade ausschütten, sondern differenzierter die Sache sehen:
Fünf der über Deutschland verteilten 18 Datenschutzbehörden geht die Mehrheitsmeinung zu weit. Sie haben sich in einer Pressemeldung abweichend positioniert. Ihre Argumente sind nicht von der Hand zu weisen. Die Gesamtbewertung der Mehrheit sei ohne rechtsstaatlich erforderliche formale Anhörung erfolgt, sie sei undifferenziert und beziehe sich auf zwischenzeitlich zweimal nachgebesserte Vertragsbedingungen.
Und das muss er auch, denn mit seinem Sultan ist nicht zu spaßen: https://www.tagesschau.de/ausland/griechenland-gas-101.html Erdogan will sich mit Druck durchsetzen und gibt erst klein bei, wenn er einen Großteil seiner Forderungen zugestanden bekommt. Er macht Druck gegen die orthodoxen Christen in Griechenland und auf Zypern, macht Druck, indem er die Hagia Sophia zur Moschee erklärt, macht Druck auf die Christen in Armenien, indem er über Aserbeidschan Krieg führen lässt. Die EU hat dem nichts entgegenzusetzen. Das weiß er, weil er sie immer erpressen konnte. Das heißt: Er schürt in diesen Völkern auch Ängste, denn es ist gerade mal erst 100-200 Jahre her, in denen sie sich von den Türken befreien konnten bzw. die Armenier unter einem Genozid zu leiden hatten.
Durchsuchungen bei Politikern, weil sie nicht sehr emotional auf Corona reagiert haben? <>
Da sind dann viele unserer Entscheidungsträger sicher auf der sicheren Seite.
Vielleicht sollten sich Trump und Johnson und ihre ganzen Regierungsmitglieder schon mal nach Russland absetzen. Sie nehmen die von Menschen gemachte Klimawerwärmung nicht ernst und Corona auch erst nach Anläufen.
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Die Gesundheitsämter übermitteln nicht nur an Wochenenden die Tests nicht – es wird kaum getestet. Wen es am Wochenende erwischt, der muss warten.
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In der Tagesschau vom 15.10. vernommen, dass man ruhig 5 Minuten Klassenräume lüften könne – man achte auf die Begrüdung! – weil es im Klassenraum nur 2-3 Grad kälter wird. Na denn setzen wir die kluge Frau als Mädchen einmal bei Minusgraden unter das geöffnete Fenster.
Ich bin immer für Lüften. Ich bin auch dafür, dass man eine gewisse Kälte und Wärme ertragen muss. Aber das sollte man dann auch sagen und nicht auf die genannte Art begründen.
Denn solche statistischen Begründungen sind mir immer ein Dorn im Auge. Denn damit fällt die Realität unter den Tisch. Die Deutschen sind so reich! (Die können ruhig teure E-Autos kaufen, Heizungen erneuern, Häuser klimaneutral bauen oder umrüsten….) Und die vielen, vielen Armen? Die Deutschen sind so faul, haben viele Feiertage – und die vielen, vielen, die kaum Feiertage haben? Usw. usw. usw.
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Auch die EZB möchte sich wunderbar den Aufregungen der Zeit anpassen: <>
Der Genozid an den Armeniern vor ca. 100 Jahren von den Osmanen/Türken verbrochen darf in diesem gegenwärtigen Konflikt mit Aserbeidschan nicht vergessen werden.
Ich frage mich noch immer, warum das Gendersternchen heißt, weil das Gendersternchen die Gemeinten verkleinert. Oder liegt das am „das“ Gendersternchen? Denn wenn es Stern hieße, wäre das wieder ein „der“. Und das wäre männlich… Aber wie dem auch sei: Der Beitrag ist interessant und grundlegend: https://www.cicero.de/innenpolitik/gendersternchen-generisches-femininum-narzissmus-sprache
Allerdings sei noch das Schreckliche angemerkt: Das Wort „Mensch“ – es bedeutete ursprünglich „mannhaft“.
Das, was unsere Politik – in diesem Fall unsere Justizminister*In Lambrecht – macht, ist nichts anderes als Populismus. Und dieser ist bekanntlich nicht vom „gründlichen Denken“ bestimmt.
Was ich noch erwähnenswert finde, wird im Text angedeutet, dass ich den Eindruck habe, dass alle möglichen Leute und Gruppen ihre Wünsche und Erwartungen einer guten Gesellschaft auf die NSDAP und besonders auf einzelne Protagonisten, so Hitler, projiziert haben. Je mehr dann erkannt wurde, dass die Protagonisten und die Partei dem nicht entsprachen, desto schwerer wurde es dann jedoch, deren Fängen zu entkommen. Ich habe in meiner Beschäftigung zum Thema „Gott in Gedichten“ im 20. Jahrhundert vielfach eine große Resignation ab ca. 1937 wahrnehmen können https://gedichte.wolfgangfenske.de/19-20-jh/
Manche haben früher erkannt, dass ihre Erwartungen nicht realisiert werden – manche erst später zu Beginn der Kriegsverluste. Manche haben schon früh erkannt, dass der Weg in die Barbarei führte, weil sie nicht ihre Erwartungen in den Mittelpunkt stellten, sondern das, was von Hitler und Konsorten geschrieben und gesagt worden war, so Paul Schneider oder katholische Intellektuelle. Also Menschen, die einen festen Maßstab hatten. Natürlich auch Kommunisten als ideologische Konkurrenz zu den Nationalsozialisten. Auch sie hatten einen Maßstab.
Was ich allerdings nicht so absolut sehen würde. Nationalsozialisten hatten alles mögliche für ihre Ideologie zusammengeklaubt, mit einer erstaunlichen Adressatenbezogenheit. Aber diese hatte schon einen Roten Faden, war also nicht vollkommen willkürlich.
Man kann sich vieles vorstellen. Vor allem an der Realität vorbei. Wenn man allerdings andere zwingt, sich meiner Realität zu unterwerfen, dann nennt man das Tyrannei, Diktatur…
Lieber Herr Journalist: Die Unabhängigkeit eines Gerichtes liegt immer in den Augen des jeweiligen Betrachters. War das Gericht vorher unabhängig? Und wer sagt denn, dass es nicht genauso unabhängig bleiben wird – nur eben politisch anders orientiert? https://www.tagesschau.de/ausland/barrett-anhoerung-supreme-court-103.html
Zudem ist faszinierend: Wie sehr wurde vor ein paar Tagen immer wieder betont: Es ist nicht sicher, dass Trump die Wahl anerkennen würde, die Demokraten befürchten, dass er die Wahl nicht anerkennen würde… Die Frage ist: Wie die Demokraten die Wahl Trumps nicht anerkannt haben? Wer erinnert sich noch an die Demonstrationen der Pussy Heads, die zahlreichen Versuche der Demokraten, über Gerichte Trump zu Fall zu bringen… – alles Verhaltensweisen, die zeigen, dass man die Wahl nicht anerkannt hat. Und befürchtet man das nun auch von der Trumpseite, was man selbst an Theater veranstaltet hat? Und wenn es kommt – die USA ist stark genug, auch das zu verkraften. Es ist alles Politik.
Man versucht immer noch, den Taliban – den Islamisten – zu vertrauen. Wahrscheinlich ist das kein Vertrauen, sondern man tut nur so, um das lästige Land Afghanistan loszuwerden: <> Zudem sollte man die Al Qaida in Afghanistan nicht unterschätzen.
Die Konsequenzen für die Welt – nicht allein für die Afghanen – werden schlimm sein. Wenn die Taliban Afghanistan unter ihrer Gewalt haben, dann wird es Pakistan schlechter gehen, Europa wird darunter leiden. Die Auseinandersetzungen Pakistan Indien werden sich verschärfen.