Noah

Anders als in der Sintflut-Geschichte wird der Sünder, die sündige Menschheit nicht mehr vernichtet, sondern Gott nimmt in Jesus Christus die zerstörerischen Konsequenzen der mächtigen Sünde auf sich. Er lässt sich selbst vernichten. Wir haben hier die Liebeserklärung Gottes an den Menschen in ihrer höchsten Form. In der Noah-Geschichte sagt Gott: So geht es nicht weiter! In der Geschichte Israels sagt Gott: Ich gebe euch eine Struktur zum Leben; ihr bekommt Gebote, damit ihr wisst, wie ihr menschlich leben sollt; in Jesus Christus wird die Gottes Liebe und Vergebung und seine Wegweisung verinnerlicht.

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In Geschichtsbüchern haben wir eine unendliche Kette von Herrschern, von Gewalttaten, von Kriegen, von Zerstörung von Vernichtung einzelner schwacher Menschen. Wenn wir die Noah-Geschichte bis zu Jesus Christus weiter verfolgen, haben wir ein ganz anderes Bild von der Menschheitsgeschichte: Es ist eine Geschichte, die uns die unendliche Geduld zeigt, die Gott mit uns Menschen hat. Wir entdecken, dass Gottes Wille darin besteht, Gemeinschaft aufzurichten. Und diese Botschaft geht an alle – auch an Dich und mich.

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