Nordstream + Flüchtlingslager + Moria: Familien herausholen

Diejenigen, die schon immer gegen Nordstream waren – nehmen jetzt den Fall Nawalny als Argument, die alte Forderung zu unterstreichen. Das bedeutet: Der Fall wird politisch instrumentalisiert.

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Wir konzentrieren uns auf das Flüchtlingslager Moria. Es gibt in Europa weitere – aber weltweit ganz schlimme Zustände. Nicht nur Lager, in denen Rohingyas aufgenommen werden, sondern zahlreiche Lager in Afrika, in Asien. Das Problem ist ein weltweites Problem. Wenn wir die Situation in Afghanistan beobachten, wird es nach der Machtübernahme durch die Taliban eine neue Welle von Flüchtlingen geben.

Eine Beschreibung ist keine Lösung. Es gibt keine Lösung außer der Lösung der kleinen Schritte, die man weltweit in den Lagern geht. Gleichzeitig weiß man aber auch, dass diese Lager gefährlich sein können. Banden terrorisieren die Menschen, Krieg führende Parteien nutzen sie als Plattform, neue Kämpfer zu rekrutieren, Einzelne sind irgendwelchen Kriminellen ausgeliefert.

Ich fand die Idee nicht schlecht – mit Blick auf Moria, nicht nur die unbegleiteten Kinder – wahrscheinlich in der Mehrzahl männliche Jugendliche – aus dem Lager zu holen, sondern Familien mit Kindern. Damit hätte man die Kinder und die Frauen in Sicherheit gebracht.

Der Unterschied zu 2015 wäre: Man kann das geordnet vonstatten gehen lassen, und es würden sich bestimmt genug Menschen bereit erklären, sich als Begleitung einer Familie zur Seite stellen zu lassen.

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