Erdogans Schwiegersohn wird Finanzminister – kann er die Krise bewältigen? Nur, wenn er Erdogan verdrängt. Das heißt: Nein. Es liegt allein an Trump, ob er mit dem Druck nachlässt: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/erdogan-schwiegersohn-albayrak-das-gesicht-der-krise-a-1222643.html
Frankreichs Dienstpflicht
Macron will eine Art Dienstpflicht einführen. Die meisten scheinen das zu befürworten. Die Jugendlichen wollen aber auch befragt werden: http://www.spiegel.de/politik/ausland/dienstpflicht-in-frankreich-vier-wochen-fuer-die-grande-nation-a-1222578.html
Gott reden lassen

Über Gott zu reden
ist schwer –
ist einfacher
als Gott reden zu lassen.
Datenschutzerklärung – https://www.wolfgangfenske.de/ – http://blumenwieserich.tumblr.com/
Anmerkungen zur Geschichte 2
Anmerkungen zur Geschichte aus christlicher Sicht
Grundvoraussetzung 1: Der Glaube an Gott als Schöpfer und Erhalter.
Grundvoraussetzung 2: Gott ist ein Monster, weil er nicht gegen Leiden eingreift? Gott lässt es zu, dass man das von ihm denken kann. Darum muss ich ihn nicht verteidigen. Das Verhalten Gottes ist für uns wirklich unverständlich. Von daher hält er es in seiner Weisheit aus und wir müssen in unserer Unweisheit das akzeptieren. Man kann sagen: Ich will keinen Gott akzeptieren, der ein Monster ist. Aber das spricht nicht gegen die Existenz Gottes, sondern gegen mein Bild, das ich mir von Gott mache, das ich von Gott habe. Ich selbst denke mir: Ich bin ein Mensch, der auch in seiner Liebe unvollkommen ist. Gott ist Liebe – so bekennt der Johannesbrief aufgrund seiner Gotteserfahrung, die ich mir aufgrund des Jesus-Ereignisses angeeignet habe. Auch wenn ich Gott nicht verstehe, so ist seine Liebe doch größer als meine, vor allem als mein Verstehen. (Darüber kann man freilich stundenlang streiten. Aber wenn Gott existiert, dann stellt sich nur die Frage: Will ich ihn im Leben berücksichtigen oder aus Zorn und Aversion, weil er nicht meinen Vorstellungen entspricht, nicht.)
Grundvoraussetzung 3: Man darf nicht vergessen, dass man von Gott nur in Form eines Glaubensbekenntnisses reden kann. Das ist angemessenes Reden über Gott. Alles andere ist verobjektivierende Anmaßung. Man muss Rechenschaft über den Glauben abgeben. Aber da dieser auch Geschenk ist, ist das auch nur annähernd möglich. Wenn man meint, Gott verstanden zu haben, dann handelt es sich nicht um Gott, sondern um eine wasserdicht gemachte Gottesidee. Glaube ist ein Ausdruck der Beziehung zu Gott und als solcher lebendig, nicht starr. Man hat nichts in der Hand, in dem Sinn, dass man ihn beherrscht, sondern lässt sich immer wieder neu beschenken.
Grundvoraussetzung 4: Da Gott transzendent ist, ist sein Handeln in der Geschichte einem eindeutigen Verstehen entzogen. So wenig wie Gott bewiesen werden kann, so wenig kann Gottes Handeln in der Geschichte bewiesen werden. Sprache und Verstand, die auf das Immanente gepolt sind, versagen, Glaubende sind verwiesen auf die religiöse Sprache. So ist Gottes Handeln am Volk Israel und mit dem Volk Israel sowie sein Handeln durch Jesus Christus eine Glaubensaussage, die nur dann nachvollzogen werden kann, wenn Glauben den Menschen bestimmt. Das heißt nun nicht, dass Israel als Volk bzw. Jesus Christus und die Gemeinde als an Gott Glaubende nicht eindeutig geschichtswirksam geworden sind und sein werden. Als solche geschichtswirksamen Größen sind sie säkularer Interpretation unterworfen (soziologisch, psychologisch usw.). Gottes Handeln selbst in der Geschichte ist objektiv nicht darzulegen. Aber weil Geschichtsschreibung Interpretation ist, kann sie freilich auch aus der Perspektive des Glaubens interpretiert werden. Nicht Gottes Handeln – das überfordert den Menschen – aber eben im Rahmen der Kirchengeschichte.
Grundvoraussetzung 5: Es gibt nicht nur sozial oder psychologisch begründbare Argumente dafür, warum der Mensch an Gott glaubt, sondern ebenso, warum er ihn ablehnt. Menschen stehen nicht auf einem neutralen Punkt, weder Glaubende noch Nichtglaubende. Das gilt auch für die Interpretation von Gottes Handeln in der Geschichte. Glaubende mögen einen Grund haben, der ihnen wünschen lässt, es möge einen Gott geben – und sie ihn dann auch entdecken. Genauso gibt es aber auch Gründe, weshalb Menschen wünschen es gäbe keinen handelnden Gott in der Geschichte.
Datenschutzerklärung – https://www.wolfgangfenske.de/ – http://blumenwieserich.tumblr.com/
Deutsche Minderheit + Kindergeld
Wenn Deutsche und Christen zur Minderheit werden, dann hat das einen Vorteil: Man darf über sie keine Witze mehr machen oder dummes über sie sagen – aber über die neue Mehrheit?: https://www.tagesspiegel.de/politik/migration-wenn-die-einheimischen-auf-einmal-in-der-minderheit-sind/22881050.html
… aber ob sich die neue Mehrheit daran halten wird?
*
Kindergeld-Migration in das deutsche Sozialsystem? http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/sozialsysteme-starker-anstieg-auslaendischer-kindergeld-empfaenger-15729455.html
Datenschutzerklärung – https://www.wolfgangfenske.de/ – http://blumenwieserich.tumblr.com/
Afrikanische Mafia + Loverboys + Russische Trolle + Prostitution
Dass so manche Mafia-Leute aus Afrika mit den so genannten Flüchtlingen eingeschleust wurden, war schon häufig Thema im Blog. Hier kann man mehr darüber lesen: https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/eine-fuenfte-mafia-in-italien/
Nur in Italien?
*
Man hört bei uns vieles nicht. So zum Beispiel die Loverboy-Geschichten. Aus anderen Ländern hört man sowas – aber von uns? Seit Jahren Thema in meinem Blog, auch die Frage: Gibt es das denn bei uns nicht? Und dann hört man in einem Nebensatz mal sowas: https://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/ausbeutung-in-deutschland-bka-menschenhandel-nimmt-deutlich-zu/22888048.html
Opfer sexueller Ausbeutung – zumeist Frauen – fielen oft auf die „Loverboy-Methode“ herein, hieß es vom BKA. Ihnen werde eine Liebesbeziehung vorgespielt, um sie emotional abhängig zu machen. Dann werden sie zur Prostitution gezwungen. „Drohungen wie auch die Anwendung physischer und psychischer Gewalt sorgen dafür, dass die Menschenhändler die Kontrolle über die Frauen behalten“, heißt es in dem BKA-Bericht.
Wobei allerdings das Thema, muss man der Gerechtigkeit halber sagen, immer wieder einmal aufkommt. Ich denke da an die ARD vor einem Jahr: https://www.daserste.de/unterhaltung/film/themenabend-loverboys/videos/was-ist-ein-loverboy-100.html
*
Zur Lage an der tschechischen Grenze: https://www.zeit.de/gesellschaft/2018-08/sexarbeit-tschechien-deutsche-grenze-freier-vergewaltigung
*
Interessant der Bericht über russische Trolle, die für und gegen Merkel agitieren – oder auch nicht, oder irgendwie doch – nun denn: spannender sind die Kommentare: http://meta.tagesschau.de/id/136891/twitter-russische-trolle-fuer-und-gegen-merkel
Datenschutzerklärung – https://www.wolfgangfenske.de/ – http://blumenwieserich.tumblr.com/
Besuch vom Islamisten-Extremisten + Frankreich handelt + Hamas + Saudi Arabien
Solche Islamisten-Extremisten scheint man mancherorts zu mögen: https://barnabasfund.org/en/news/barnabas-fund-warned-home-secretary-about-radical-cleric-hassan-haseeb-in-2016-%E2%80%93-so-why-was-he
*
Frankreich redet nicht viel herum – Frankreich handelt. Es wird nicht viel geredet, weil aus den Augen vieler der Richtige Mann an der Macht ist. Hätte dasselbe der/die falsche Mann/Frau gemacht, würde ein großes mediales und parteipolitisches Theater vorgeführt werden: https://www.handelsblatt.com/politik/international/grenzkontrollen-endstation-pyrenaeen-frankreich-reagiert-hart-auf-fluechtlingsroute-durch-spanien/22883374.html
*
So lange die Extremisten-Organisation Hamas nicht von allen – auch von der EU – gedeckelt wird, so lange wird sie gegen Israel rumoren. Sie benötigt wieder den Kampf gegen Israel, um die eigene Bevölkerung ruhig zu stellen: http://www.faz.net/aktuell/politik/raketen-in-gaza-bedeutsame-verschaerfung-des-konflikts-15729806.html
*
Der Kampf des Saudi-Herrschers gegen Kanada ist ja schon Satire – oder? https://www.sueddeutsche.de/politik/kanada-saudi-arabien-1.4086948
Leider sieht es nur nach Satire aus. Das lässt bangend in die Zukunft schauen.
Dass die USA Kanada nicht unterstützt, liegt nahe, denn Trump benötigt Saudi Arabien, um die Drohkulisse gegen den Iran errichten zu können.
Leider keine Satire ist die wahrscheinlich katastrophale Fehleinschätzung gegen die Jemeniten: http://www.spiegel.de/politik/ausland/jemen-huthi-rebellen-melden-dutzende-tote-bei-angriff-auf-schulbus-a-1222370.html
Dazu: https://www.tagesschau.de/ausland/schulbus-jemen-105.html
Datenschutzerklärung – https://www.wolfgangfenske.de/ – http://blumenwieserich.tumblr.com/
Leiden

Paulus sagt, er trage das Leiden Christi an seinem Körper. Was das bedeutet, darüber wurde viel nachgedacht.
Ich kenne Christen, Schwestern und Brüder, die unsäglich viel und schwer leiden.
Sie tragen das Leiden Christi an ihrem Leib – bis zur Auferstehung.
Sie sind das Leiden Jesu Christi – das Leiden Jesu Christi ist ihnen.
Warum?
Es ist ein Geheimnis, das zu lüften jeder Schwester, jeder Bruder des Leidens gegeben sein möge.
Sie sind in Gottes Geheimnis eingewoben bis zur Vollendung durch Gott.
Außenstehende können es nicht durchschauen.
*
Hans Egon Holthusen schrieb (Das Unmögliche)
„Und meine Seele, veratmend und langsam getröstet,
Möge sich endlich stillen und lösen wie eine
Beere im dunkelnden Wein der Geduld.“
Debussy
Anmerkungen zur Geschichte 1
Geschichte stellt sich mir als ein Prozess, als ein Weg dar: Gott wirkt den Anfang – und in einer Wechselbeziehung mit dem Menschen geht es weiter. Die Geschichte Israels wie die der damit verbundenen Christen bekennt Gott als einen, der in Bewegung ist. Er ist kein starres Etwas. Er ist in Bewegung – somit ist er mit den Menschen eine Beziehungsgeschichte eingegangen. In dieser Beziehungsgeschichte erweist sich Gott in seinem Handeln immer wieder neu. Neu heißt freilich nicht, dass er willkürlich, chaotisch, anarchisch ist. Die Basis bleibt: Gott selbst, sein Bundesschluss, sein Wille, wie er dann letztlich in Jesus Christus sichtbar wurde bzw. im Geist Gottes sichtbar wird.
Die Kontinuität des Handelns Gottes in der menschlichen Chaos-Geschichte ist die treibende Kraft dieser Geschichte auf ihr Ende hin. Wir können in der Menschheitsgeschichte als Glaubende ein paar Goldfäden erkennen – aber wie diese paar Goldfäden mit dem autonomen, freien Handeln der Menschen zusammenhängen, das wird erst am Ende der Zeiten offenbar. Aber diese Goldfäden zeigen schon die Richtung an, in die die Menschheit durch Gott gedrängt wird.
Wir Menschen sind nicht in der Lage, Geschichte auf ein gutes Ende hin zu gestalten. Der Mensch steht sich selbst immer im Weg: seine Arroganz, seine Machtgelüste, die Tendenz – auch die des Guten – seine Sicht für alle verbindlich zu machen – der Mensch baut auf, dreht sich um und zerstört. Es ist eine immer wiederkehrende Tragödie, eine Prometheus-Geschichte. Chaostheorie auf die Geschichte hin gewendet: Viele, viele chaotische Einzelheiten ergeben letztlich doch eine sinnvolle erkennbare Einheit. Das können wir allerdings nicht erkennen – Anhaltspunkte geben nur die Goldfäden Gottes.
Geschichtszusammenhänge können wir manchmal erst aus dem Rückblick erkennen. Menschen in der jeweiligen Zeit können nicht sehen, was aus ihrem Reden, Tun, Denken usw. werden wird. Wir können gegenwärtige Momente der Geschichte nicht aus der Gegenwart einordnen – das wird erst aus der Zukunft möglich sein. Von daher wird erst die Herrschaft Gottes den Gesamtzusammenhang der Menschheitsgeschichte einschließlich des Handelns Gottes erkennen lassen. Vorher ist das nicht möglich.
Dass die Geschichte Gottes und des Menschen eine Beziehungsgeschichte ist, ist aus meiner Perspektive an dem Satz des Vater Unsers auch deutlich:
Dein Wille geschehe = durch Menschen + Gott selbst möge ihn durchsetzen.
Wir leben in einem Zustand, in dem Gott versucht, mit dem Menschen die Zukunft, die er will, zu erreichen.
Datenschutzerklärung – https://www.wolfgangfenske.de/ – http://blumenwieserich.tumblr.com/
