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Leben ist einiges wert + Generationen im Glashaus
Das ist eine perfide Formulierung https://www.spiegel.de/psychologie/schuetzt-das-grundgesetz-nicht-alle-gleich-a-c03c5d93-8198-4955-831f-83a237593b36 :
Auch Menschen über 90 ist ihr Leben noch einiges wert. Und das ist auch ihr gutes und schützenswertes Recht…
Der Beitrag ist gut – aber diese Formulierung eines Journalisten ist es nicht. Das Leben ist nicht „einiges“ wert – das Leben ist als solches wert.
Aber das wird dann im Beitrag dankenswerter Weise richtig dargelegt.
Wenn wir nämlich dahin kommen zu sagen: es ist einiges wert, dann macht man das Leben wertlos. Nicht allein das der über 90jährigen, das Leben schwer Erkrankter, das Leben, von denen Gesunde meinen, es müsse weniger Wert sein. Es entwertet das Leben aller.
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Wolfgang Huber zu dem Thema: Das Leben ist nicht das einzige Grundrecht https://www.nzz.ch/meinung/wolfgang-huber-das-leben-ist-nicht-das-einzige-grundrecht-ld.1555310
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Er hat recht, wenn es darum geht, leichtfertig den Stab über vergangene Generationen zu brechen: https://www.die-tagespost.de/kirche-aktuell/aktuell/wort-zum-2-weltkrieg-kardinal-brandmueller-kritisiert-deutsche-bischoefe;
Jede Generation hat Dreck am Stecken – wir sehen schon, dass unsere Generation auch massiv falsch agiert. Das werden uns die kommenden Generationen vorwerfen.
Aber bedeutet das, dass man nicht sagen darf, an diesen und jenen Punkten habt ihr Vorfahren versagt? Unabhängig von dem Thema Nationalsozialismus, sondern allgemein gesprochen: Auch die Vorwürfe, an die vorangegangene Generation ist eine, die der jeweiligen Zeit entspricht und kann gerade auch aus diesem Grund von anderen Generationen kritisiert werden.
Beispiel Abtreibung: Jetzige Generation wirft voran gegangenen Generationen vor, Abtreibungen nicht zugelassen zu haben. Kommende Generationen können, weil sie ein anderes Weltbild haben, der jetzigen vorwerfen, Abtreibungen zugelassen zu haben.
Die Vorwürfe von Generationen an voran gegangenen Generationen sind genauso Zeit bedingt wie das Handeln voran gegangener Generationen.
Es gibt außerhalb des christlichen bzw. religiösen Glaubens keine Maßstäbe. Von daher kann immer jeder jeden irgendwie irgendwann aus welchen Gründen und Weltanschauungen kritisieren. Und das wird auch immer so sein, weil die Kritisierenden aus dem Bewusstsein kritisieren:
Wir sind heute besser als ihr. Wir sind fortschrittlicher, wir retten die Welt usw. usw. usw. – auch wenn das Gegenteil der Fall ist. Aber man glaubt es halt, man sei besser.
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Demos und Verschwörungstheorien + Keine Blumen zum Muttertag + Schaden von CoronaMaßnahmen
Es wurde ja alles runtergefahren, auch an Orten, an denen es nicht notwendig gewesen ist. Das war in der ersten politischen Panik verständlich, dann aber nicht mehr. Irgendein Ort, an dem nichts aufgetreten ist – kaum ein Geschäft, keine Schule, kein Kindergarten, Kinder durften nicht auf die Spielplätze, keine Omas/Opas, kranke Kinder besuchen, Trauerfeiern und andere Festivitäten gekanzelt? Machte keinen Sinn. Nun stellt sich mir die Frage: Demonstrieren überwiegend Menschen gegen den Freiheitsentzug, die in solchen Gebieten zu Hause sind? Fragen die sich nun: War das ein großes Bevölkerungsexperiment? Das mag nicht zu Recht geschehen, zeigt aber, was passiert, wenn Politik nicht äußerst sensibel reagiert und alles in eine Hand bekommen will – so des Bundes – auch massiv gefordert von Medien. Nun, jetzt passiert das, was richtig ist. Aber man spürt, dass es immer noch Tendenzen gibt, den starken LockdownStaat zu fordern.
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Mein Problem mit Verschwörungstheorien: Es gibt Gründe, XYZ abzulehnen bzw. zu befürworten.
(a) Nun kommen ein paar daher, die für die Ablehnung bzw. Befürwortung krude Thesen aufstellen. Dämliche Argumente herbeiziehen, heißt ja noch nicht, dass sie, was das Ziel betrifft, Unrecht haben. Demokratisch ist es, wenn man denkt, man würde als kleine/r Mann/Frau Mächten ausgesetzt werden, gegen die man nur wenig tun kann, dass man dann dagegen demonstriert.
(b) Nun kann man als herrschende Gruppe natürlich sinnvolle Handlungen und Meinungen anderer bewusst mit denen von Verschwörungstheoretikern in einen Topf werfen. Dann noch wunderschön verquickt mit Links- oder Rechtsextrem, was will man mehr an Abschreckendes. Damit verhindert man Nachfragen, verhindert man kritisches Denken, versucht man, Gegenstimmen zum Verstummen zu bringen: Alles Verschwörungstheorien. Also der Vorwurf, alles Verschwörungstheorien ist selbst eine, weil mächtige Gruppen glauben, man habe sich gegen sie verschworen.
(c) Man hält sich nun als denkender Mensch mit der Kritik an XYZ zurück, um nicht von Medien und Politikern mit den Verschwörungstheoretikern in einen Topf geworfen zu werden. Und das ist undemokratisch und öffnet erst recht Herrschenden die Türen. Von daher müssen auch Medien äußerst vorsichtig sein, wenn sie von Verschwörungstheoretikern sprechen, um nicht in das Fahrwasser von antidemokratischen Kräften zu geraten.
(d) Leben in einer Demokratie heißt: Wachsam sein! In alle Richtungen.
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Auf was für Ideen manche kommen! Kopfschüttel! Keine Blumen zum Muttertag? Gerade in der Corona Zeit: Blumen! https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/wie-corona-die-geschlechterungerechtigkeit-offenlegt-16761884.html
Dass das vieles andere nicht ausschließen darf – ist selbstverständlich. Es ist auch gut, wenn der Finger auf die Wunde gelegt wird. Aber so sauertöpfisch zu reagieren… – das tun dann auch Mütter, wenn sie keine Blumen bekommen, weil man ihnen sagt:
Du bekommst keine Blumen, weil die Gesellschaft sich verändern muss!
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Welchen Schaden hatten/haben Coronamaßnahmen? Vielleicht ist es zu früh, so etwas zu untersuchen: https://www.tichyseinblick.de/tichys-einblick/brisante-studie-aus-dem-bmi-teil-2-massive-interne-kritik-an-rki-und-bundesregierung
Ich hoffe aber, es wird so eine Untersuchung geben, die wissenschaftlichen Ansprüchen genügt.
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Wahrheiten bekämpfen

Wenn man Wahrheiten,
die vorangegangene Generationen erkannt haben,
ignoriert und bekämpft,
kommen irgendwann Zeiten,
in denen eine neue Generation sie
unter vielen Schmerzen neu erkämpft.
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Am Sonntag wird der Blog nicht bestückt werden.
Film am Samstag: The Paper Boy
KuK PuP JuJ SuS AuA MuM
Ich finde es unhöflich. Da will man nicht maskuline und feminine Form verwenden, weil es zu umständlich ist, und dann kürzt man eben ab: Sehr geehrte KuK, MuM, SuS…
Ich habe diese nicht alle und die anderen noch nicht gesehen, kann mir aber vorstellen, dass das zumindest in der Beschreibung vorkommt: die PuP sind Politikerinnen und Politiker, die JuJ sind Journalistinnen und Journalisten, SuS Student… – Schül… – Staatsanw…, AuA sind Angestellt…, MuM Mitarb… Das ließe sich weiter fortführen. Macht Spaß. Ist aber unhöflich.
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Rückgang der Kriminalität
Woran liegt es, dass Kriminalität zurückgegangen ist? Daran, dass die Grenzen geschlossen wurden? Das ist sicher detailliert zu untersuchen – aber interessant: https://www.spiegel.de/panorama/justiz/corona-krise-kriminalitaetszahlen-sinken-flaechendeckend
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Palmer + EuGH
Natürlich lehnt Palmer einen Rücktritt ab. Warum sollte er auch. Aber je mehr das bei den Grünen und damit auch medial hochkocht, desto mehr schadet es. https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/tuebingen/palmer-konsequenzen-100.html
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Der EuGH mag das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes nicht: https://www.sueddeutsche.de/politik/eugh-bundesverfassungsgericht-ezb-1.4902222 Und wenn ein Urteil dem nationalen Gesetz widerspricht? Dann muss das Parlament ein neues Gesetz beschließen, damit es EU kompatibel ist.
Man bekommt allerdings ein äußerst mulmiges Gefühl, wenn man das liest: Dass die nationalen Gerichte verpflichtet seien, das, was das EuGH verkündet, auch zu tun. Wird natürlich anders ausgesprochen – letztlich läuft es darauf hinaus. Dann benötigt man kein nationales Recht mehr, wenn man den Strang weiter zieht.
Wie der Föderalismus während der Corona-Zeit angeklagt wurde, so wird ständig an der nationalen Selbständigkeit der EU Staaten herumgezerrt. Das ist übel und schadet der EU. Die EU ist kein Einheitsstaat. Sie ist ein Zusammenschluss souveräner Staaten. Alles andere zu forcieren, ist gefährlich. Die Staaten können zusammenwachsen – aber man darf nicht zerren.
Natürlich ist es schwierig, mit dem Ist-Zustand umzugehen. Aber das nennt man Politik, Wege zu finden, diese Schwierigkeiten sachlich argumentativ zum Wohl der Bevölkerung auszuräumen.
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8. Mai – Tag der Befreiung
Ist der 8. Mai ein Tag der Befreiung oder der totalen Niederlage?

Die Menschen, die ihn damals erlebt haben, haben ihn naturgemäß ganz unterschiedlich interpretiert, wenn man Briefe von damals liest, oder Erinnerungen hört. Viele konnten nicht glauben, dass die Durchhalteparolen bloße Lüge waren, auch wenn sie nicht mit dem Regime einverstanden waren, wollten sie doch einen Sieg, manche wollten nicht wahrhaben, dass sie sich Menschen verachtenden Hoffnungen hingegeben hatten… Andere sehnten den Tag herbei, an dem das Hitler-Regime endlich fällt, das unendliche Leiden über Menschen gebracht hat. Das Leiden des Durchschnittsbürgers begann ja nicht erst am 8. Mai. Der Luftkrieg hinterließ schon lange seine Spuren – und dann: endlich kein Alarm mehr. Manche erinnern sich an die erste Schokolade… Endlich konnte man wieder rausgehen, ohne Angst vor Tieffliegern… Sehr, sehr viele wurden – wenn man das noch steigern kann – auf grausamste Art vergewaltigt. Wenn man die Erinnerungen liest, dann stockt einem der Atem, oder wurden vertrieben – und was sie während der Vertreibung alles erlebt haben – geht über das, was man Menschen zu verkraften zumuten möchte. Auch das Leiden sollte man nicht vergessen, das die Vertriebenen von ihren eigenen Landsleuten an den jeweiligen Zielorten erfahren haben. Wird von den Nicht-Vertriebenen gerne ignoriert.
Die Frage zum 8. Mai lautet daher nicht: Wie haben Menschen den Tag damals empfunden. Wenn sie es überhaupt mitbekommen haben, dann mit den unterschiedlichsten Gefühlen.
Die Frage lautet: Als was empfinden wir diesen Tag in der jeweiligen Gegenwart. Und wenn man die nationalsozialistische barbarische Ideologie im Blick hat, die entmachtet wurde, dann kann man den 8. Mai nur als Tag der Befreiung interpretieren. Wer den Nationalsozialismus als furchtbar entmenschlichte Ideologie noch nicht wahrgenommen hat, sollte sich vielleicht einmal Biographien antun – von den vielen, vielen Opfern, aber auch die von Tätern, die Briefe der Inhaftierten und dann Hingerichteten…. Auch die Erinnerungen, die in den verschiedensten Büchern des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge gesammelt wurden, helfen die grausamen Ereignisse vor allem im Osten wahrzunehmen. Man kann diesen Tag nicht nur aus einer Perspektive sehen, wenn man die Menschen der damaligen Zeit wahrnimmt. Aber:
Der 8. Mai muss als Grundlage der Befreiung angesehen werden, als Voraussetzung für die Entfaltung von Freiheit und Würde, von Recht und Menschlichkeit. Der wir uns weiterhin verpflichten wollen.
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Spannender Gruß aus Indonesien
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