Wenn Menschen viel Gutes im Leben geleistet haben – wird es oft als selbstverständlich hingenommen, gar nicht wahrgenommen.
Wenn Menschen einmal oder mehrfach versagten – dann sieht man nur noch das Versagen.
Dann gibt es ein großes Trara, mediales Hier und Da, Versuche, sich auf Kosten des anderen zu profilieren: er gehört nicht zu uns, ich habe mit ihm nichts zu tun!
Darin versagen wir Menschen. Gott nimmt den ganzen Menschen wahr. In seiner Leistung, in seinem Versagen.
Darum fordert er, einander zu vergeben: Vergib uns unsere Schuld wie auch wir vergeben unseren Schuldigern!
Da lässt man zu, dass ein paar Geschäfte öffnen, weil sie keine Gefahr darstellen – denn warum soll man sie sonst öffnen. Dann entscheidet ein Gericht wegen Gleichheit, dass auch andere öffnen dürfen – und dann werden die Forderungen an die Geöffneten verschärft. https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/corona-in-nrw-gericht-hebt-beschraenkungen-fuer-einzelhandel-auf-17257491.html Das kann man doch nur als absurden politischen Kokolores bezeichnen. Wollen die Herrschaften nicht verstehen? Verrückt irgendwie – irgendwie verrückt!
Da träumen noch immer irgendwelche Menschen von einem vollständigen Lockdown und machen der Politik den Vorwurf, diesen nicht durchgesetzt zu haben. Deutschland ist keine Diktatur und keine einsame Insel. Dann kommt der vollständige Lockdown zu Ostern – und wer fährt in den Urlaub nach Pakistan, in die Türkei und sonstwo? Und ich würde gern nach Israel fahren. Und Mallorca-Urlauber bekommen Testpflicht – was auch immer das heißt.
So lange wir keine aussagekräftige Zahlen bekommen, so lange wird das nichts. Ist alles nur Stümperei. Dann wird gesagt: An Schulen sind so und so viele Schülerinnen und Schüler erkrankt. Sie erkranken ja nicht in der Schule. Wo haben sie das her? Welche Berufe haben die Eltern? In welchem Kontext bewegen sie sich? Das ist die Frage.
Beamten-Bundestag
Mir kommt es so vor, als wolle man im Grunde nur noch ein Beamten und Polit-Profis-Parlament. Im Bundestag sollen alle möglichen Menschen sitzen. Man muss also einen weg finden, berufstätige nicht rauszufegen vor lauter Reinlichkeitsfimmel. Man muss Missbrauch Riegel vorschieben, das ist klar. Aber schwarz-weiß-Denken führt nicht weiter, sondern kluge moralische Rahmen.
Mit Myanmar leiden
Kämpfen müssen sie allein. Wie alle Menschen in den Diktaturen allein kämpfen müssen. Halten sie durch? Wer hat den längeren Atem? Ich befürchte, es wird eine bewaffnete Untergrundgruppe geben: https://www.tagesschau.de/ausland/myanmar-proteste-175.html
Türkische Frauen
Wie immer: Manche türkischen Frauen finden das gut – manche schlecht. Welche finden das gut? Die Erdogan hofieren. Welche finden das schlecht? Die Frauen, denen es um die Frauen geht – nicht um Erdogan: https://www.tagesschau.de/ausland/istanbul-konvention-107.html
Wie sieht es bei uns aus mit den Belästigungen, Vergewaltigungen von Frauen? Insgesamt in der Gesellschaft. Man hört so wenig darüber. Ich befürchte, das liegt nicht daran, dass es das so wenig gibt. Behandelt man sie als Einzelfälle? Kümmert man sich lieber um Klimaerwärmung, Corona und gendergerechte Sprache? Kann nicht sein. Oder?
Leute, wählt die Grünen. Dann werden Benziner wenigstens ganz schnell verboten. Nicht lange gefackelt – Elektro Auto Ja-Nein, Carsharing Ja -Nein – einfach: Verboten. Und die kleineren Juniorpartner ziehen mit – und wenn es größere sind: Auf benziner kann man dann im Koalitionsvertrag schnell verzichten, damit man was anderes durchdrücken kann. Will das ein großer Teil der Bevölkerung? Alles egal. Man muss schließlich die Leute zu ihrem und der Umwelt Glück zwingen.
Es gibt kein normales Haar mehr
Ein lustiger Einstieg für ein sehr ernstes Thema. Aber ob Mama Merkel das alles mit initiiert hat, kann ich nicht glauben. Das sind höchstens gesellschaftspolitische Prozesse unter der Regierung der Landes-Ober-Chefin – wenn sie dann abgetreten ist, wird sie über all diesen Wahnsinn wohl auch den Kopf schütteln – und sich fragen: Was habe ich eigentlich für Haare, wenn es denn keine normalen sind?: https://www.tichyseinblick.de/tichys-einblick/merkel-entfesselt-den-neuen-klassenkampf-gegen-die-mehrheit
Die Bibel kann einem Menschen zum Wort Gottes werden. Einzelne Worte können für den Menschen zum Wort Gottes werden, die helfen, zurechtweisen, Weg weisen.
Für Glaubende ist die Bibel jedoch nicht nur subjektiv Gottes Wort – sie ist es durch die Auslegung durch den Heiligen Geist auch objektiv. Das bedeutet:
Gott spricht durch die Bibel.
Gott lässt in der Bibel viel von sich erkennen. Durch sie zeigt er auch, wo der Mensch Gott im Alltag erkennen kann. Kurz: Sie öffnet die Augen für Gott im Leben, in der Schöpfung. (Schöpfung als zweites Buch Gottes benötigt das erste Buch, die Bibel.)
Gott hat Menschen die Bibel als Lebensgrundlage gegeben.
Gott selbst ist es, der Menschen durch die Bibel in Frage stellt, sie leitet und stärkt.
Die Bibel ist ein Wegweiser in diesem Leben zum kommenden Leben.
Gott bildet durch sie Gemeinde, er leitet durch sie die Gemeinde, er erhält durch sie die Gemeinde. Weltweit. Durch alle Zeiten hindurch.
Jesus Christus ist das primäre Wort Gottes – der die Bibel als Wort Gottes durchleuchtet.
Es geht um ein Buch von Hedwig Richter, das verrissen wird, weil… – ja, warum eigentlich?
Aber das ist für sie nichts Neues.
Irgendwie denkt man, wenn man den Artikel liest, immer wieder einmal an den „alten“ Satz: Unter den Talaren der Muff von 1000 Jahren.
Und man denkt an noch etwas: Schön, dass sie schon eine Stelle hat. Denn die Uni-Berufungen haben so ihre eigenen Spielregeln.
Mal sehen – es macht Lust, das Buch zu lesen und selbst zu schauen, wessen Argumentation plausibel ist, die der Kritiker oder der Kritiker Kritiker.
Obgleich – darf ich es lesen – und für gut befinden? Würde ich mich dann in den Augen der Kritiker nicht als einen outen, der keine Ahnung hat?
Also: Wenn ich es denn gelesen haben sollte, und für gut befunden, werde ich schweigen, und von allen für klug gehalten werden. Wenn ich es als nicht gelungen ansehe, werde ich es herausposaunen und alle Kritiker sagen dann: Wie klug! Einer von uns!
Sie verschwinden im Glottischlag, im glottalen Plosiv, im Knacklaut, diejenigen, die hervorgehoben werden sollen. Statt Sternchen / Asterisk werden sie jetzt Doppelpunkt oder Unterstrich oder Bindestrich nach Schrägstrich.
Warum eigentlich Sternchen statt Stern? Wahrscheinlich, weil es das einzige der genannten Wörter ist, das keinen maskulinen Artikel hat: der Glottischlag, der Doppelpunkt, der Unter-Binde-Schrägstrich, der Stern – und dann leuchtet es auf: das Sternchen! Übrigens ist das Binnen-I feminin – irgendwie.
Übrigens neulich irgendwo gelesen: Wie gemein! Das Mädchen!
Das hängt aber nicht damit zusammen, dass das Mädchen nicht feminin ist. Das hängt mit dem „chen“ zusammen. Die Maid – das Maidchen. Der Junge – das Jungchen. Der Mann: das Männchen. Der Vollständigkeithalber wollen wir auch die Frau nicht vergessen: Die Frau – das Frauchen. Das Tantchen, das Onkelchen, das Großmütterchen, das Großväterchen…
Nur eine Anmerkung zum Thema Christ*innen. Vor lauter lauter hat man den Mann dabei vergessen, die (männlichen) Christ-en, ist er im Stern mit enthalten? Genauso bei den Abiturient*innen. Und: Plural ist immer feminin, obgleich man Mann ist? Die Männer?
Muss ein solcher Beitrag sein? Ja, denn vielleicht tragen solche dazu bei, einen richtigen Weg in der Glotti-Verwirrung zu finden.
Vielleicht sieht er dann so aus, dass man lernt, die guten alten Worte geschlechtsneutral zu lesen. Wenn es immer Bundeskanzler heißt und man nur Frauen in diesem Amt kennt, entsteht vor dem inneren Auge bei dem Wort Bundeskanzler immer das Bild einer Frau. Das wird dauern. Aber das bedeutet, dass es im Land auch gleichberechtigt zugehen muss. Was mir vorschwebt ist eine Art Wechsel. Mal verwendet man die feminine, mal die maskuline Form. Fehlt natürlich das * und stört den Lesefluss. Nichts ist vollkommen.
Wer kennt schon die Zukunft? Glottis werden vermutlich genauso wieder verschwinden wie die Kleinschreibung. Weiß man das eigentlich noch, dass vor ein paar Jahrzehnten vehement gefordert wurde, alles klein zu schreiben, weil die Groß-Klein-Schreibungen, so der Vorwurf, gesellschaftliche Hierarchien befördern sollten? Wenn man heute solche Bücher in die Hand bekommt, wundert man sich. Was soll das denn!
Wir können nicht diese momentane Strategie auf Dauer weiter fahren. Wir müssen eine andere wählen. Mit den täglichen Zahlen würde ich anfangen: Sie müssen unbedingt konkretisiert werden. Wo liegen die Hotspots! Dann lässt sich absehen, wie wir weiter gehen. Restaurants und Geschäfte müssen wieder geöffnet werden. Geöffnete Geschäfte sind keine Hotspots. Sonst wären ja wohl die bislang geöffneten auch schon geschlossen worden. Restaurants sind keine – sonst gäbe es keine Möglichkeit, Essen mitzunehmen. Ich vermute, dass wir viele kluge Menschen in den Ministerien sitzen haben, die sich anhand der konkreten Situation eine neue Strategie ausdenken können. Anhand konkreter Situation heißt auch: Anhand von Zahlen, die ihnen differenziert vorliegen. Wer steckt wirklich wen an? Wo liegen die Zentren der Unachtsamkeit? Und diese neue Strategie muss dann auch kontinuierlich gefahren werden.
Sputnik V.
Medien sind nicht unschuldig daran, dass Sputnik V. ins Abseits geraten ist. Man muss nur sehen, wie dieser Impfstoff politisch ganz im Sinne der Regierung/des Parlaments – lächerlich gemacht wurde. Medien als Nachplapperer. Warum hat die EMA es nicht schon längst untersucht? Und wie sieht es mit den chinesischen Impfstoffen aus? Hier sehe ich auch Versagen auf der ganzen Linie. Man muss in der EU ständig alle Räder neu erfinden. https://www.tagesschau.de/ausland/russland-corona-sputnikv-101.html
Nicht immer die Besten
Man will nicht mehr die qualifiziertesten Menschen für bestimmte Berufe auswählen. Es zählen andere Kriterien: Geschlecht, Herkunft… https://www.tichyseinblick.de/meinungen/mehr-diversitaet-in-den-medien-ein-verrat-am-qualitaetsjournalismus Ich sehe das nicht als schlimm an. Auch jetzt waren nicht immer die qualifiziertesten Menschen an der Spitze. Politisch schon mal gar nicht. Da ging es nach Auswahl der Parteien. Von daher: Immer ruhig.
Das Problem ist nur: Was geschieht mit einer Gesellschaft, die sich in zig kleine Untergrüppchen trennt, ohne das Große und ganze zu sehen. Jede treibt ihre eigene Lobbyarbeit und beschimpft die andere, Lobbyarbeit zu betreiben und ihre Klientel auf die Pöstchen zu heben. Die Zukunft wird es zeigen. Gesellschaften haben sich schon häufiger selbst zerstört. Und dann, nach einer Phase des Niedergangs, haben ein paar fähige Köpfe wieder die Oberhand gewonnen. Menschliche Katastrophen fanden statt – aber das gehört zum Menschen dazu, dass er sich immer wieder eine katastrophale Geschichte zubereitet. Klingt cool, nicht wahr? So abgehoben, distanziert, über allem stehend!
Ich bin überhaupt nicht cool und würde denen, die diese gesellschaftspolitischen Spielchen spielen am liebsten schütteln und zurufen: Achtet nicht allein auf Eure Grüppchen, sondern vergesst das Ganze nicht!
Ich finde es äußerst interessant: Man mag den Glauben – mag aber Gott nicht. Dann streicht man Gott – was kommt heraus: Wortgeklingel, ungedeckte Segen. Was ist ein Segen ohne den, der segnet – also Gott? Leere Wortspielhülsen, die zu Herzen gehen – aber ungedeckte Checks bleiben. Hauptsache schön.
Aber das muss ich auch mit Blick auf kirchliche Kreise sagen: Wir müssen aufpassen, nicht in schönen aber leeren Wort- und Tat-Hülsen stecken zu bleiben. Gott selbst muss die Worte, die wir in seinem Auftrag reden, füllen. Alles andere ist vermessen. Aber verantwortlich reden – das liegt an uns.