Frau wurde gesteinigt + Todesurteil gegen Sufi Prediger

Wieder wurde eine Frau gesteinigt. Dieses Mal nicht von der IS, sondern von der Al Qaida. Alles eine Sippschaft: http://www.express.co.uk/news/world/631443/AlQaeda-Buried-Stoned-Neck-Buried-Sharia Zumindest erfährt man nach Monaten davon. Wie hoch ist die Dunkelziffer?

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Ein führender Sufi-Prediger (Muslim) wurde in Nordnigeria zum Tode verurteilt, weil er Mohammed beleidigt haben soll: http://www.jihadwatch.org/2016/01/nigeria-court-sentences-muslim-cleric-to-death-for-blaspheming-muhammad Sufis haben es unter vielen Sunniten und Schiiten schwer.

Sufis-Fans sind wie Ahmadiyya nicht repräsentativ für den Islam. Das sollte man nicht vergessen, wenn man meint, mit Ahmadiyyas und – sagen wir – Navid Kermani, den Islam vor sich zu haben.

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Werte

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Mit den Werten ist das so eine Sache. Jeder hat so seine Werte, so denken manche. Und diese Werte sind nicht fest. Mal macht man dies, mal das, man passt die werte seinen Lebensumständen an. Doch dann gibt es Ereignisse, die da innehalten lassen.

Anderer Aspekt: Unsere Gesellschaft kann keine Werte bieten. Alles wird in Frage gestellt. Nur diese Werte nicht: Gesundheit – kaufe, was das Zeug hält, damit du gesund bleibst, und: Habe Arbeit, damit du Geld hast, alles zu kaufen, was du willst oder aber auch, damit du die Karriereleiter aufsteigen kannst.

Nun haben wir also keine festen Werte. Und wir haben den Konsum und Karriere als Werte. Was ist nun, wenn Konsum und Karriere als Werte wegfallen? Sei es, weil ich keine Arbeit finde, krank bin usw.?

Nun muss ich etwas finden, worum es sich zu leben lohnt. Da werden dann Muslime, die ehemals ihrer Religion freier gegenüberstanden wieder zu strengen Muslimen, Nichtmuslime werden Muslime oder Nationalisten oder Nationalsozialisten oder neigen sich dem Liberalismus bzw. dem Kommunismus oder dem Anarchismus – auf welcher Ebene auch immer zu. Christen werden sie eher nicht, da das Christentum zwar Werte hat, aber keine gesetzliche Religion ist und dem Individuum aus der Beziehung zu Gott viel Freiheiten lässt – und der Grundmaßstab ist so etwas Abstraktes wie: Liebe. Das ist für Kampf bereite junge Männer und Frauen eher nicht so ihr Ding – auch wenn das mehr Mut kostet, als brachiales Auftreten. (Auch im Christentum gibt es gesetzliche Strömungen, die jedoch medial desavouiert wurden bzw. werden, so dass sie für so manchen an Reiz verlieren.)

Häufig wird gesagt: Die Islamisten sind keine Muslime, weil sie in ihrem Leben vor der Radikalisierung Drogen zu sich genommen hätten, mit dem Gesetz wegen diesem und jenem in Konflikt geraten seien usw. Sie haben aber im Koran den Sinn für ihr Leben gefunden, er gibt ihnen Rahmen und somit Halt. Auch wenn sie vormals kriminell geworden sind, so versuchen sie nun ihr Leben mit Hilfe des Koran und den Ahadith auf die Reihe zu bekommen. Darum müssen sie ja, wenn ich das richtig verstanden habe, Koran-Unterricht besuchen, den die IS veranstaltet, damit sie im muslimischen Glauben (wie die IS ihn versteht) fester werden. Die Frage, die sich stellt: Warum finden sie gerade im Islam ihr Zuhause? Einmal weil sie Muslime waren, zum anderen, weil der Koran und Scharia feste Regeln in die Hand geben.

Was befürchte ich nun für unsere Gesellschaft? Dass sie sich immer stärker extremisiert – und das in alle Richtungen. Denn Demokratie kann nichts Handfestes bieten. Sie ist zu lasch. Lässt allen Raum und den Individuen Freiheiten. Freiheiten, das musste schon der Apostel Paulus erfahren, machen Menschen Angst – und sie wollen sich wieder statt in Gott in Gesetzlichkeiten bergen. Sie suchen feste Maßstäbe, feste Werte, ob sie nun der Gesellschaft schaden oder nicht. Aber man hat seine Gruppe Gleichgesinnter, und die wird ja eh irgendwann die Welt beherrschen. Ich bin nur ein kleines Glied in der mächtigen Gruppe – aber ohne mich würde sie diesem Ziel nicht näher kommen.

Christen können diesem ideologischen Denken gegenüber frei sein: Gott wird sich durchsetzen – mit oder ohne mich. Er will mit mir seinen Weg der Liebe gehen – aber wenn ich partout nicht will, erwählt er sich andere Menschen. Gott wird sich durchsetzen – nicht ich muss ihn durchsetzen.

Warum nannte ich Liberalismus? Weil auch er ein -ismus ist, eine Weltanschauung. Dazu s.: http://blog.wolfgangfenske.de/2015/02/26/liberalismus-2/ und: http://blog.wolfgangfenske.de/2015/03/19/liberalismus-3/

und: http://blog.wolfgangfenske.de/2015/03/21/liberalismus-die-gedanken-sind-frei/

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Nanny-Journalismus und Streber-Journalismus

Nanny-Journalismus ist ein schönes Wort: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-und-medien-erziehungs-rundfunk-kolumne-a-1070501.html Manchmal merkt man dann doch, wie wenig genau man zuhört oder liest. Fleischhauer ist aufgefallen, dass ZDF-Kleber einmal diese Menschen in eine Reihe gestellt hat, als es um Flüchtlingspolitik ging: „Fremdenfeinde, Nationalisten, Zweifler„. Man könnte das auch unter der Rubrik: Regierungs-Journalismus einordnen, würde ich sagen. Mami Merkel und Nanny-Journalismus Hand in Hand versuchen die unartigen Bürger-Kinderchen zu disziplinieren.

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Hier zeigt sich dann nicht der Nanny-Journalismus, sondern der Streber-Journalismus: Papa-EU will ein Land (Polen) strafen – und das Papa-Söhnchen sagt: „So kann die EU die polnische Regierung abstrafen“ http://www.spiegel.de/politik/ausland/polen-eu-kommission-will-mit-rechtsstaats-mechanismus-kontern-a-1070495.html Papa-EU, Du hast Recht, wenn Du meinem bösen Brüderchen den Hintern versohlst.

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Schicksale und Helden

Es gibt sehr viel Leid auf der Erde – und es gibt immer wieder Menschen, die versuchen, das Leiden zu mindern. Sie sind bewundernswert. Hier geht es um den Kampf gegen Elephantiasis auf Madagaskar. Gibt es gegen diese Fadenwürmer wirklich keine Mittel? http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/elephantiasis-hilfsprojekt-der-fluch-von-madagaskar-a-1069399.html

Und auch so etwas ist klasse, dass einer auf die Idee kommt: Im an Wasser reichen Bangladesh – eine Schule auf einem Boot: http://www.spiegel.de/fotostrecke/schwimmende-schule-in-bangladesch-fotostrecke-133390.html

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Kölner Übergriffe

Ein sehr gutes Interview mit Julia Klöckner zum Thema der Angriffe auf Frauen in Köln: http://www.focus.de/politik/deutschland/cdu-politikerin-im-interview-kloeckner-zu-sex-uebergriffen-muessen-benennen-aus-welchem-kulturkreis-die-taeter-kommen_id_5190334.html Ebenso scheint Merkel es zur Chefsache gemacht zu haben: Sie ahnt, was mit diesen Angriffen alles auf dem Spiel steht. Ihr gesamtes „Wir-schaffen-das“ wird wanken, wenn so etwas nicht verhindert wird. Nur: Rechtlich wird es äußerst schwer, etwas dagegen zu tun, denn es muss Einzelnen nachgewiesen werden. Von daher muss man beobachten, ob diese politischen Interviews und Aussagen nur Strohfeuer bleiben oder auch tatsächlich Konsequenzen haben. Der Rechtsstaat ist in der Bredouille. http://www.focus.de/politik/deutschland/sexuelle-uebergriffe-in-koeln-merkel-fuer-harte-antwort-des-rechtsstaats-auf-uebergriffe-von-koeln_id_5191406.html Apropos Merkel: Sie beklagte schon einmal etwas – vor 5 Jahren: http://www.welt.de/politik/deutschland/article13437128/Merkel-beklagt-hohe-Zahl-von-Migranten-Straftaten.html

Auch andere werden munter: http://www.cicero.de/berliner-republik/uebergriffe-koeln-und-hamburg-der-kontrollverlust/60323 Dafür ärgern sich andere, dass die Nationalität genannt wurde – die taz kehrt schon unter den Teppich. Sie schwadroniert herum: Was wäre, wenn es urdeutsche Männer gemacht hätten?: http://www.taz.de/!5263129/ Die taz sollte für ihre Behauptung Beweise anführen und dann auf Anzeige gegen Täter und Polizisten drängen. Denn auch wenn es „Urdeutsche“ tun, ist das eine Schweinerei und muss geahndet werden. Die taz macht genau das, was Birgit Kelle kritisiert: http://nrwjetzt.de/aufschrei-0-0-wenn-die-feministische-empoerung-ausbleibt/ Die Linksmedien sind so was von berechenbar!

Und de Maiziere warnt vor Generalverdacht: http://www.focus.de/regional/koeln/nach-sex-uebergriffen-in-koeln-de-maiziere-warnt-vor-generalverdacht-gegen-migranten_id_5190810.html Er hat recht. Nur wird das bald nichts mehr nützen, da soziopsychologisch solche Angriffe das Fass der Geduld überlaufen lassen werden. Darum muss die Politik dafür sorgen, dass diejenigen, die hierher kommen, sich integrieren lassen – oder ausgewiesen werden. Aber so lange die Politik nicht entsprechende Gesetze erlässt, spielt sie mit dem Feuer, das die Gesellschaft brennen lassen kann. Jeder, der ein bisschen Anstand hat, wird versuchen, diese Angriffe eben den Verbrechern selbst zuzuordnen und nicht allen jungen Männern aus Nordafrika. Das Problem wird sein: Es war nicht das letzte Mal und ich hoffe sehr, dass durch die juristischen Grenzen nicht noch mehr Männer dazu ermuntert werden, sich dermaßen kriminell zu verhalten. Neue Flüchtlinge haben damit vielleicht nichts zu tun (obgleich es andere Aussagen gibt) – aber: Wenn die jetzt zu uns kommenden Flüchtlinge nicht aufgefangen werden können – dann werden sich solche Zustände wiederholen. Damit nicht Flüchtlinge/Migranten unter Generalverdacht geraten, muss man Kriminelle welcher Art auch immer schleunigst in ihr Heimatland zurückschicken.

Neue Art organisierter Kriminalität? Das überlegt zumindest, Herr Maas zu Köln: http://www.focus.de/politik/videos/nach-chaos-in-koelner-silvesternacht-justizminister-heiko-maas-eine-neue-form-organisierter-kriminalitaet_id_5191300.html Man muss sehen, wie man das in Zukunft verhindern kann, das ist das einzig Relevante, das von ihm gesagt wurde, wenn den Worten nur Taten folgen – alles andere habe ich oben schon kommentiert. Zum Thema organisierte Kriminalität – laut einem Interview mit einem der Opfer waren es Angrabschereien, die sie als solche erlebt hat: Die Täter seien das gewohnt, so ihr Eindruck, und wenn man als Frau aggressiv darauf reagierte, seien sie ganz erschrocken gewesen. Und: Man habe nicht erkennen können, wer gegrabscht hat, weil die Menge zu dicht war. Gestern schrieb ich von Frauen in Ägypten, die auch äußerst auf der Hut sein müssen: Andere Länder andere Sitten.

Gegen die Einordnung als neue organisierte Kriminalität der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamten – das Problem ist hausgemacht…: http://nr.news-republic.com/Web/ArticleWeb.aspx War von Maas wahrscheinlich auch nur verteidigende Verzögerungstaktik gemeint. das konnten wir ja nicht vorhersehen – alles ganz neu! Wie die Flüchtlingskrise insgesamt – alles ganz neu! Man konnte so was ja nicht wissen…

Warum sprechen sie alle von der Härte des Gesetzes usw. – und wissen doch, dass das nur Worte sind, weil man den Tätern ihre Tat nicht nachweisen kann? Mich würde wundern, wenn das anders ist. Ich sehe das als ein Zusammenstoß der Kulturen an. Und dieser zeigt, was Frauen (nicht nur) in arabischen Ländern ertragen müssen.

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Alice Schwarzer nennt diese Taten: „Kölner Terror“ – und die jungen Männer spielen Krieg mitten in Europa http://www.focus.de/regional/koeln/nach-ausschreitungen-an-silvester-alice-schwarzer-koelner-terror-ist-folge-von-falscher-toleranz_id_5191221.html

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Wie gestern im Blog geschrieben – nicht nur in Köln, sondern auch in Stuttgart und als Massenaktion in Hamburg: http://www.bild.de/regional/hamburg/sexuelle-belaestigung/auf-der-reeperbahn-44017940.bild.html Und auch solche Angriffe gab es – in Bottrop: http://www.focus.de/regional/bottrop/kriminalitaet-unbekannte-attackieren-fahrgaeste-an-s-bahn-haltestelle_id_5189058.html

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Um eine sachliche Darstellung geht es: http://www.cicero.de/salon/koeln-und-die-medien-die-sache-mit-den-uebergriffen/60324 Auch hier: Was wissen wir? http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/koeln-hamburg-stuttgart-was-wir-bisher-wissen-13998010-p2.html

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Zur allgemeinen Lage in dieser Nacht: http://www.t-online.de/nachrichten/panorama/kriminalitaet/id_76558162/uebergriffe-in-koeln-was-ein-tuersteher-an-silvester-erlebte.html

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Das hier ist was anderes – aber dass sich Frauen mit Alkohol voll laufen lassen, damit der Fotograf Werbung gegen Alkohol-Missbrauch macht und sie nun willenlos in obszönen Posen fotografieren kann – ist schon kurios: Was denken sich die Frauen dabei, wenn ein Mann sagt: Ich muss dich betrunken machen, damit ich authentische Fotos von betrunkenen Frauen machen kann… http://www.spiegel.de/panorama/justiz/fotografentrick-acht-jahre-haft-fuer-sexuellen-missbrauch-betaeubter-frauen-a-1070570.html Manchen Frauen wünscht man ein bisschen mehr Einfühlungsvermögen in die Gattung „Mann“.

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Islamisten oder Extrem-Muslime?

Ob Islamisten, Extrem-Muslime oder Muslime – auf jeden Fall fühlten sie sich von Worten eines Extrem-Hindu provoziert, wobei kaum mehr zu klären ist, was er gesagt hat – und schon gingen die Gewalttaten los: http://www.jihadwatch.org/2016/01/india-muslims-torch-cars-and-loot-police-station-over-hindu-hate-speech Das ist wahrscheinlich so eine Art vorbeugende Massengewalt. Damit ja keiner auf die Idee kommt, etwas gegen den großen Propheten oder den Koran oder gegen den Islam oder gegen einen Muslim usw. usw. zu sagen, muss man prophylaktisch alles in Schutt und Asche legen. Angesichts der Gewalttaten gegen Christen, Atheisten und freiere Muslime in diesen muslimischen Ländern (Pakistan) kann man schon auf den Gedanken kommen.

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Überraschung

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Gott liebt es, Menschen zu überraschen. Die Überraschungen sind nicht immer angenehm. Der jungen Maria wird ein Kind verheißen, was für die nicht verheiratete Frau immense Schwierigkeiten mit sich bringen kann. Josef war nicht besonders begeistert über den Plan Gottes – er wollte Maria verlassen. Der König Herodes war nicht angetan, weil er einen Konkurrenten befürchtete. Begeistert waren die Weisen und die Hirten, waren Simeon und Hanna. Gottes wunderbare Überraschungen hat sie froh gemacht.

Wir Menschen gehen auf Überraschungen oft nicht gerne ein. Sie reißen aus dem Gewohnten, aus dem Alltag, sie sind vielfach schwer, machen traurig, sorgenvoll. Doch wir dürfen beten:

Herr, hilf die Lasten zu tragen.

Manchmal machen Überraschungen Gottes auch froh und dankbar. Und dann kann unser Gebet lauten:

Herr, hilf uns, in dir glücklich zu sein.

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