Türkische Gemeinde und Nikabverbot + Kritik und andere Weltanschauung ist keine Feindschaft

Diue türkische Gemeinde ist für ein Nikab-Verbot an Schulen – ein Kopftuchverbot sei aber übertrieben: http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/niedersachsen-geplantes-nikab-verbot-an-schulen-a-1159416.html

Terre des Femmes hatte ein Kopftuchverbot gefordert und wird daraufhin – wie üblich – mit dem Vorwurf konfrontiert – man ahnt es schon:

Eine Gruppe von Frauen, darunter auch Mitglieder der Organisation, kritisierte daraufhin in einem offenen Brief: „Eine solche Forderung schürt antimuslimischen Rassismus und gesellschaftliche Ausgrenzung der betroffenen Mädchen.“

Was die Organisation zurückweist. Übrigens wird der Vorwurf „islamfeindliche Tendenzen“ zu frönen auch anderen Feministinnen unterstellt. Man versteht immer noch nicht, dass Kritik nicht Feindschaft bedeutet. Aber je mehr Kritik als Feindschaft gedeutet und als solche disqualifiziert wird, desto aggressiver wird die Kritik – ohne Feindschaft zu sein.

Ebenso müssen manche sehen, dass andere Weltanschauungen auch nicht bedeutet, anderen mit Feindschaft zu begegnen. Das ist eine Wurzel des Dschihad: Menschen, die anderer Meinung sind zu unterstellen, sie würden gegen einen kämpfen – was dann den islamischen Kampf gegen andere Weltanschauungen legitimiert.

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Attentate + Türkeis Terrorvorwurf

Islamisten haben wieder zahlreiche Menschen auf dem Gewissen:

Pakistan: http://www.spiegel.de/politik/ausland/pakistan-explosion-toetet-dutzende-menschen-in-lahore-a-1159497.html

Afghanistan: http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-07/afghanistan-autobombe-tote-und-verletzte – spricht eigentlich noch jemand von den moderaten Taliban?

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Der Vorwurf gegen Firmen, Terroristen unterstützt zu haben, wird zurückgezogen: http://www.tagesschau.de/ausland/tuerkei-terrorliste-unternehmen-101.html

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Sonnendurchflutete Formeln – Summe sämtlicher Betrachter

Wenn ich ein Blatt mit allen Regeln menschlicher Wissenschaft analysiere,

habe ich am Ende meiner Bemühungen das Blatt an sich oder eine Aneinanderreihung von Formeln?

 

Das Foto gibt die Antwort: Sonnendurchflutete Formeln erreichen die Seele vermutlich nur sehr selten.

Es ist aber gut, dass wir uns nicht für das eine oder andere entscheiden müssen, für Formeln oder Blatt.

Denn Formeln erreichen kaum die Seele, aber können Dinge erarbeiten, die Staunen lassen, die Seele berühren.

 

Wenn ich ein Gedicht mit allen Regeln menschlicher Wissenschaft analysiere,

habe ich am Ende meiner Bemühungen das Gedicht an sich oder eine Aneinanderreihung von Analysen?

 

Wenn ich den christlichen Glauben nach allen Regeln menschlicher Wissenschaft analysiere…

Wenn ich die Liebe nach allen Regeln menschlicher Wissenschaft analysiere…

 

Das gilt für alles Wesentliche im Leben. Wissenschaftliche Analysen lassen mehr erkennen – aber sie erfassen nie das Ganze, sie erfassen Teilbereiche.

Das Ganze kann nicht erfasst werden, weil das Ganze immer von dem jeweiligen Betrachter abhängt – der Summe sämtlicher Betrachter.

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Ja, ich glaube

1999 töteten zwei Schüler an der Columbine High School 13 Mitschüler und Lehrer. Der Film „Ja, ich glaube“ zeigt das Leben einer Jugendlichen, Rachel Joy Scott, die eine der ersten Toten war. Er zeigt Ausschnitte ihres Lebens aus ihrem Glauben heraus, ihren Fragen, ihrem Gott suchen. Der Film zeigt, dass sie letztlich auch wegen ihres Glaubens sterben musste. Manche Menschen können, weil sie ihr Herz verfinstern ließen, Vergebung, Barmherzigkeit, Hilfe nicht vertragen und bekämpfen Menschen, die eben den Glauben an Jesus Christus leben:

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EU und Polen

Was ich neulich zum Thema EU-Drohungen gegen Polen geschrieben habe – hier finden wir es vertieft und begründeter: http://www.spiegel.de/politik/ausland/polen-und-die-umstrittene-justizreform-welche-gegenmittel-hat-die-eu-a-1159186.html Aber vermutlich haben die Drohungen nur den Sinn, die Opposition in Polen zu stärken – ist also eine Einmischung in die innere Angelegenheit der Polen. Das kann die EU gut.

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Elektro und Diesel-Autos – eine konzertierte Aktion

Hier redet man sich die Köpfe über Diesel heiß – und da macht sich Tesla breit und breiter: http://www.wiwo.de/unternehmen/auto/beruehmte-letzte-worte-tesla-krempelt-die-ganze-branche-um/10062808-2.html

Aber Elektroautos für Stadtfahrer – massiv verbilligen – das bekommt die Regierung samt Autoindustrie vermutlich hin. Oder nicht? Es müssen ja noch nicht die ganz großen Entwürfe sein. Ein Zwischenschritt wäre das mit den Stadtautos. Obgleich Elektroautos wohl wirklich noch nicht das Gelbe vom Ei sind, was die Umweltbilanz betrifft. Zudem steht dem aber vermutlich etwas anderes im Wege: Wenn Stadtfahrer Elektroautos haben sollen, muss jeder seinen festen Parkplatz samt Stromanschluss haben. Sonst gibts Mord und Totschlag. Das heißt: Nicht nur Regierung und Autoindustrie müssen massiv umdenken, sondern auch die Stadtplaner. Gibt es konzertierte Aktionen zu der Frage? Diese Hin-und-her-Argumentation, die in meinem kurzen Statement deutlich wird, müssen die verantwortlichen gemeinsam zu einer eindeutigen Argumentation hinführen.

Was die Langstrecken betrifft – macht ein reines ElektroAuto soweit ich das mitbekommen habe, noch keinen Sinn.

Und was den Diesel betrifft: Es muss langfristig geplant werden, nicht wieder einmal ganz schnell, schnell irgendwelche Verbote, um irgendwelche Gemüter zu befriedigen. Politik muss auch Verbraucher im Blick haben.

Schulz: Flüchtlinge als Wahlkampfthema + Steinmeier zum Thema Integration + Auseinandersetzungen in Catania? + Ude – AfD

Wie im Blog immer betont wurde: Das Flüchtlingsthema gehört in den Wahlkampf. Schulz will es einbringen: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/martin-schulz-will-fluechtlinge-zum-wahlkampfthema-machen-a-1159280.html Nun bin ich gespannt, wie er es einbringen wird. Denn die Kanzlerin mit ihren Versuchen, Afrika einzubeziehen, hat soweit ich sehe, bessere Karten als die SPD, die an dieser Stelle – zumindest öffentlich – noch nicht so sichtbar wurde. Allerdings mit der Aussage, dass die Integration mehr kostet – da hat wohl die SPD bessere Karten, da der Finanzminister – so erscheint es der Öffentlichkeit, eher zurückhaltend mit den Geldausgaben ist. Dass Integration auch systematisch und intensiver betrieben werden muss, weiß wohl jeder – welche Partei hat hier die besseren Karten? Und was den kommenden und jetzigen Zustrom betrifft: Der muss thematisiert werden – wird Schulz das anpacken? Da haben zurzeit die CDU auf der einen Seite und die AfD auf der weitergehenden Seite die besseren Karten. Die SPD müsste so manches verteidigen, was in großen Teilen der Bevölkerung nicht gut ankommt. Familiennachzug zum Beispiel.

Der Plan von Schulz – wird Wahlkampfgetöse sein. Hat sich denn inzwischen nicht herausgestellt, dass sich die anderen EU-Länder weigern, dem Diktat aus Brüssel zu folgen? Nun denn: Steter Tropfen höhlt den Stein – ist im Wahlkampf zu wenig und sonst wohl auch, eben, weil es eine dringende Frage ist, wie Schulz sieht. Eine aktionistische Reise nach Italien wird auch nichts ändern – allerdings Publicity bringen.

Das alles ist nicht gegen Schulz gesagt – das zeigt nämlich, wie hilflos die Politik insgesamt ist. Und diese Hilflosigkeit zum Wahlkampfthema machen kann dazu führen, dass auch die Desinterressiertesten kapieren: Die packen es nicht – kann aber auch dazu führen, wenn der Wahlkampf gut ist, dass durch kämpferische Argumentation neue Wege gefunden werden. Ich zweifle zwar daran, dass es andere Wege gibt als die, die bislang vorgeschlagen werden und je nach politischer Weltsicht vehement verteidigt oder angegriffen werden. Von konsequenter Abschiebung aller Illegalen bis hin zur Aufnahme aller ist die Palette sehr weit. Letztlich werden die Grautöne gesellschaftspolitisch auch durch die Wahl auszutarieren sein.

Vor allem sollte Schulz auch nach Griechenland fahren – oder ist die Drohung vom Tisch, dass Erdogan die Tore öffnet?

Hier die Einschätzung auf: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-im-wahlkampf-die-krise-kehrt-zurueck-a-1159307.html

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Auch Steinmeier hat das Thema entdeckt: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/frank-walter-steinmeier-integration-von-fluechtlingen-koennte-jahrzehnte-beanspruchen-a-1159309.html Man hört schon interessante Töne. Schulz und Steinmeier scheinen die Perspektive ein wenig verschoben zu haben. Gut so. Weiteres folgt möglicherweise – und hält hoffentlich nach der Wahl an. Nur eine Anmerkung: Dass die Integration Jahrzehnte benötigt – das gehört eigentlich zum Allgemeinwissen – ich würde sagen, dass auch das zum Allgemeinwissen gehören sollte: Integration kann auch misslingen. Und damit das nicht geschieht, sollte man diejenigen massiv fördern, die großes Interesse daran zeigen, sich integrieren zu wollen – und diejenigen, die das nicht tun, möglichst schnell in die Heimat zurückführen, damit sie letztlich nicht zwischen zwei Stühlen sitzen, das heißt weder hier noch da zurechtkommen.

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Man vergleiche zu dem Thema einmal: http://www.spiegel.de/panorama/anti-fluechtlings-aktion-identitaere-bewegung-will-mit-schiff-ins-mittelmeer-a-1159037.html und das hier: http://www.epochtimes.de/politik/europa/schockvideo-aus-catania-sizilien-epische-strassenschlacht-zwischen-markthaendlern-und-afrikanischen-migranten-fahrer-rast-los-a2171917.html

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An Ude lässt sich schön die linke Lebenslüge sehen: Jeder, der es wagt, sachlich und differenziert – davon gehe ich bei Ude aus – die Flüchtlingsfrage aufzugreifen, wird in die AfD Ecke gerückt. Möglichst keine Argumente, möglichst keine unterschiedlichen Meinungen. Diese Sanktionierungen müssen aufhören, sonst kommen wir gesellschaftspolitisch nicht weiter. Und so ist es gut, dass sich auch immer mehr bekannte Politiker endlich von den linken Zwängen befreien. https://www.welt.de/politik/deutschland/article166576934/Der-Buergerkoenig-der-SPD-wird-in-die-rechte-Ecke-gestellt.html

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Segen am Sonntag: Wachsen

Gott hat seine Zeit.

Du wächst in der Zeit,

in der Gott Dich scheinbar allein lässt,

in der Zeit, in der Du ihm vorhältst, nichts für Dich zu tun.

Du wächst in das hinein, was Gott mit Dir vorhat:

Selbständig zu werden in ihm.

Gott segne Dich,

dass Du das ohne Zweifel und Anfechtung erkennst.

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