Erdbeben und Hurrikan + GrünenWahl

Gebeuteltes Mittelamerika: Erst der Hurrikan, dann das Erdbeben… Neulich las ich, dass der Hurrikan auch in Erdbebenwarten registriert wird. Kann er ein echtes Beben auslösen?

Was so schlimm ist: Sehr, sehr viele Menschen sind den Naturgewalten einfach ausgeliefert. Menschen waren den Naturgewalten immer ausgeliefert und wussten das, dass sie angesichts dieser Gewalten nur kleine Eintagsfliegen sind. Dann kamen wir Menschen und dachten, wir können alles in den Griff bekommen. Naturgewalten müssen nicht dieses Ausmaß haben – aber sie machen immer wieder weltweit deutlich: Wir können die Natur nur begrenzt an uns anpassen. Wir müssen uns ihr anpassen. Das würde eben bedeuten: Wir können nicht überall hinbauen, wir können nicht leichtfertig bauen – wir müssen uns eben anpassen oder die Konsequenzen tragen. Ich weiß: Es trifft eben sehr, sehr arme Menschen, die eben da leben müssen, wo sie leben und so leben müssen, wie sie leben. Das macht die Sache auch so tragisch.

Zu den modernen Hochmütigen, die meinen, die Natur überlisten zu können, zähe ich übrigens auch die Genderfans, die meinen, von der menschlichen Natur absehen zu können, um einen neuen Menschen zu kreieren.

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Ich bin gespannt, wie viel Stimmen der Hurrikan den Grünen zuweht: https://www.welt.de/debatte/kommentare/article168473135/Die-Gruenen-sollten-Katastrophen-nicht-fuer-ihre-Sache-nutzen.html

Wider aller wissenschaftlichen Vernunft. Menschen wollen keine Wissenschaft – sie zehren von der Emotion. Oder sind sie doch klüger geworden?

Zentralafrikanische Republik

Der Krieg gegen Christen in der ZAR geht weiter: http://www.spiegel.de/politik/ausland/zentralafrikanische-republik-menschenrechtler-berichten-uebergriffe-a-1166768.html

Das war auch zu erwarten. Im November 2016 schrieb ich:

„Allerdings weiß ich nicht, ob man dort wirklich bereit ist, der Vergangenheit in die Augen zu sehen. Denn die Versuche der Vergangenheit durch islamistische Stämme das Land zu unterwerfen, müssen in die Diskussion eingebracht werden. Es sieht eher danach aus, dass man versucht, einen Schnitt zu machen und einen Neuanfang zu beginnen, ohne Aufarbeitung der Vergangenheit vorangehen zu lassen. Kann das gelingen?“

Ich möchte auch an einen Beitrag von 2014 erinnern: http://blog.wolfgangfenske.de/2014/04/21/zentralafrika/ und einen aus dem März 2014: http://blog.wolfgangfenske.de/2014/03/02/staemme-in-afrika-in-deutschland/

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Rohingya – Überbevölkerung + Gutgeher verstehen nichts

Jede ethnische Säuberung ist zu verurteilen. Aber kann es nicht sein, dass es sich unsere Medien mal wieder zu einfach machen? Die Welt ist komplizierter als das Schwarz-Weiß-Spiel, das so beliebt ist. Kein Volk hat nämlich Freude daran, von anderen Stämmen aus dem Ausland überrannt zu werden. Wie neulich schon geschrieben: Der Bevölkerungsdruck im muslimischen BanglaDesh ist so groß, dass Menschen ins überwiegend buddhistische Myanmar eindringen. Und die Menschen in Mynamar sind nicht besonders begeistert über diesen Sachverhalt.

Zudem scheint mir auch verkannt zu werden, was Suu Kyi wirklich an Macht hat – natürlich könnte sie dies und jenes sagen – aber bewirken? – außer eben von WestMedien bewundert zu werden. http://www.spiegel.de/politik/ausland/burma-blutet-aung-san-suu-kyi-schweigt-a-1166237.html

Zudem, ich schrieb es schon: Die UN muss für die Zukunft Wege finden, die Überbevölkerung kanalisieren können. Er wird keine Zukunft haben, der Gedanke, Länder anderen Ethnien usw. einfach zu öffnen, wenn die Länder selbst Probleme haben. Das wird nicht klappen, wird immer wieder Keim für härteste Bürgerkriege und Menschenverfolgung sein. Vor allem eben auch dann, wenn die Menschen eines Landes nichts zu verschenken haben, selbst um das Überleben kämpfen müssen.

Wer in dieser Hinsicht für Menschenrechte eintreten will, der muss dafür eintreten, dass es den jeweiligen Nationen – wie zum Beispiel BanglaDesh – gut geht. Geht nicht? Der unkontrollierte Zuzug von einem Land ins andere geht eben auch nicht.

Bei uns kann man so locker damit umgehen – weil viele eben keine Alltagskämpfe mehr haben. Die Gutgeher verstehen nicht mehr diejenigen, die ums Überleben kämpfen müssen.

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Russlandpolitik und Nato

Ist die Nato eine eigene Größe oder ist sie ausführendes Organ eines Staatenbündnisses? Hier kann man den Eindruck bekommen, dass die Nato eine eigene Macht ist, die über einem Staatenbündnis steht: http://www.spiegel.de/politik/ausland/jens-stoltenberg-widerspricht-sigmar-gabriel-bei-russland-sanktionen-a-1166709.html

Sind die Staaten der Schwanz, mit dem die Nato wedelt? Oder ist ein Staat der bestimmende Hund, der mit den Staaten wedelt?

Hat man schon versucht, die Ukraine zu einem neutralen Staat zu erklären, ihn zu einem Föderalismus zu machen, in dem die einzelnen lokalen Bereiche eigenständiger sein können? Von einer Politik kann man erwarten, dass sie im Falle von Auseinandersetzungen Kompromisse findet – aber nicht auf einem machtpolitischen Irgendwas beharrt. Politik sollen die Politiker machen – nicht die Nato soll die Politik bestimmen.

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Hintergrund sehen

Gibt ein Foto, das gemacht wurde, Vielfalt wieder? Es ist nur eine Momentaufnahme, ohne Geräusche, ohne Luft, ohne die Umgebung, ohne Vergangenheit, ohne Zukunft, ohne das Gefühl des Fotografen.

Bildet ein Foto, das von mir selbst gemacht wurde, mich ab? Zeigt es meine Gedanken, Erfahrungen, Sorgen, Freuden, meine Einstellungen und Hoffnungen, meine Lieben und Vorlieben…?

Ein Foto zeigt nur Vordergründiges.

Auch für Christen ist die sichtbare Welt nur ein vordergründiger Teil der Welt.

Hinter allem ist Gott zu sehen. Doch wie beschreibt man Gott im Hintergrund? Mit welchen Worten? Welche Gattung verwendet man? So kommen wir zum religiösen Sprachspiel/Soziolekt. Glaubende verwenden eine eigene Sprache, um das, was wichtig ist, aussprechen zu können: Mythos, Gleichnisse, Bilder. Sind sie Lüge? Sind sie Wahrheit?

Man muss sie verstehen lernen, um das beurteilen zu können.

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Wissenschaftler auf Abwegen + Planned Parenthood

Auch Wissenschaftler kamen auf Abwegen – das wissen wir nicht nur aus der Zeit des Nationalsozialismus – das wissen wir auch aus anderen Ländern. Hier eine Diskussion, die dankenswerter Weise losgetreten wurde – allerdings, wenn man dem Beitrag glauben darf, recht kurios. Angesichts der Diskussion bei uns um Straßennamen, bin ich mir allerdings nicht so sicher, ob man dem so trauen darf: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/umstrittene-wissenschaftler-nature-text-sorgt-fuer-aufregung-a-1166530.html

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In diesem Zusammenhang möchte ich auch an die rassistische Tradition von Planned Parenthood erinnern. Das Vorzeigemodell der Abtreibung der liberalen in den USA – Clintons und co. Hat diese Organisation inzwischen auch ihre Menschen verachtende Tradition aufgearbeitet? Und wie sieht es mit den Menschen verachtenden Taten heute aus?

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Leidende Frauen in Afrika

Ich hatte unter anderem neulich das Thema, dass Mädchen wegen ihrer Periode vom alltäglichen Leben ausgeschlossen werden: http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/recherchereise-in-kenia-menstruationstassen-statt-binden-a-1166509.html

Körperliche Leiden angesichts brutaler Vergewaltigungen. Der Beitrag ist einfach nur schlimm. Was müssen diese Menschen aushalten! Und es wird von der Welt kaum wahrgenommen: http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/wie-afrikanerinnen-unter-fisteln-leiden-leben-in-scham-a-1163441.html

Manche Feministin wurde zur Genderistin – von daher ist an dieser Stelle vermutlich keine Hilfestellung zu erwarten.

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Deutsche Ängste – wird sich etwas ändern? Nein. + Steinbach + Strunz – gegen KoalitionsJournalismus + Gauland-AfD und CDU + Nürnberg unterstüzt AfD + Dresden hat´s ja

Die Ängste der Deutschen – und wie reagiert die Wahlpolitik darauf? https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/brennpunkte_nt/article156974673/Terrorismus-macht-den-Deutschen-am-meisten-Angst.html

Wir haben alles im Griff.

Das wird geschluckt, wird geglaubt – und dann wird wieder gewählt. Wie gehabt.

Wird sich etwas ändern? Nein. Warum auch. Wurde doch gewählt!

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Steinbach – ärgerlich – gibt aber Stimmung im Land wieder: http://www.t-online.de/tv/news/bundestagswahl/id_82092398/erika-steinbach-wird-von-afd-gefeiert.html

Apropos „entsorgen“ – Steinbach zeigt hier, dass der Begriff „entsorgen“ auch sonst politisch verwendet wird: SPD-Kahrs: Merkel entsorgen – und weitere Beispiele: http://www.deutschland-kurier.org/entsorgt-entsorgt-entsorgt-oder-das-sicherheitsrisiko-oezoguz/

Es ist insgesamt eine Verrohung der Sprache zu beobachten – und zu vermeiden. Anzuklagen nicht erst, wenn ein Rechter sie verwendet. Zudem ist interessant, dass Herr Fischer, der selbst nicht dafür bekannt ist, mit Blick auf Andersdenkende eine sanfte Sprache zu verwenden, hier meint aktiv werden zu müssen.

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Strunz wurde kritisiert, weil er intensive Fragen stellte – wie man unterstellte: von rechts. Diese Kritik an die Strunz-Kritiker passt zu dem, was ich im Blog geschrieben habe, darum gebe ich es weiter – Vorsicht: von Fleischhauer: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/journalismus-in-der-grossen-koalition-keine-weiteren-fragen-bitte-a-1166500.html

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Dass die AfD sich radikalisieren muss, um sich von der CDU, die nun AfD Themen entdeckt hat, zu differenzieren, war klar, wurde im Blog auch schon häufig beschrieben. Dass sie versuchen muss, die verschiedenen Flügel vor der Wahl zusammenzuhalten – auch das ist klar, sonst könnte sie ja gleich einpacken.

Was ich persönlich für spannend halte: Wie wird sich die CDU nach der Wahl zum Thema Flüchtlinge/Migranten verhalten? Wird sie eindeutig in den alten Trott falscher Politik zurückfallen oder wird de Maiziere in gewisser Weise die Richtung tatkräftig – nicht nur verbal – vorgeben? (Auch die CDU spricht nicht mit einer Stimme in dieser Frage.)

Wenn die CDU in den alten Trott zurückfällt, kann die AfD sich auch wieder deradikalisieren und entsprechend enttäuschte CDU-Wähler für sich entdecken – wenn die CDU weiter an einem strikten Kurs festhalten sollte, was nicht unbedingt zu erwarten ist, wird die AfD sich wieder stärker radikalisieren – bzw. in einen radikalen und einen nichtradikalen Teil zerfallen, wobei vermutlich der radikalere Teil überstehen wird und der weniger radikale Teil in die CDU übergehen wird. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-die-afd-will-den-dritten-platz-erobern-a-1166396.html

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Nürnberg wollte Gauland nicht in der Stadt haben – sie hat die Stadthalle gekündigt, damit kein schlechtes Licht auf Nürnberg fällt. Nun, was hat Nürnberg gemacht? Was alle Naivlinge machen: Sie wollen allen zeigen: Wir sind gegen die AfD! Und dadurch geben sie der AfD erst richtig Publicity: http://www.nordbayern.de/gericht-kippt-afd-verbot-gauland-darf-in-nurnberg-sprechen-1.6597335

Naive sind einfach unschlagbar. Soweit ich sehe, konnte der Richter nicht anders entscheiden. Man stelle sich einmal vor, eine Stadt entscheidet, welcher Politiker reden darf und welcher nicht. Demokratie? OSZE sollte dann auch im Vorfeld alles beobachten, ob es im Wahlkampf richtig zugegangen ist – nicht nur bei der Auszählung. Ich verstehe unter Demokratie etwas anderes als naive Nürnberger. Wahrscheinlich wird Nürnberg noch naiver sein und beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof Beschwerde einlegen. AfD wird sich freuen, wenn Nürnberg es täte. AfD freut sich auch, wenn Nürnberg es nicht tut: Sie hat gesiegt.

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Dresden lässt sich seine ideologische Kunst was Kosten – es hat´s Geld ja vermutlich, sonst würde es das nicht machen. Hat eigentlich der Bund der Steuerzahler oder der Bundesrechnungshof an dieser Stelle auch mitzureden?: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2017/abbau-des-bus-monuments-kostet-dresden-fuenfstellige-summe/

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Ständige Abschiebungen + Migranten in den Niger + Feinstaub + Angriffe auf Frauen / Alltagsterror

Sie werden abgeschoben – und kommen wieder: https://www.merkur.de/welt/zehnmal-abgeschoben-marokkaner-kommt-zehnmal-nach-deutschland-zurueck-6128181.html

Und was sie kosten! Man sei nicht traurig: Das fördert das Bruttosozialprodukt – oder wie es heute heißt: Bruttonationaleinkommen.

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Migranten zurück nach Niger um sie zu überprüfen: http://www.focus.de/politik/videos/bundesregierung-unterstuetzt-vorhaben-interne-dokumente-belegen-eu-plan-fluechtlinge-sollen-nach-niger-geflogen-werden_id_7561191.html

Warum nicht? Man muss die Sogwirkung möglichst unterbinden – aber gleichzeitig darauf achten, dass mit den Menschen menschenrechts konform umgegangen wird. Und wenn man das im Niger besser machen kann als in Libyen, dann hat man damit eben zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Die Menschen haben es dann nicht mehr ganz so weit, wieder nach hause zu gehen und man macht sich nicht vom unsicheren Libyen vollständig abhängig.

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Was werden wir an der Nase herumgeführt! Feinstaub, Feinstaub, Feistaub! Inzwischen merken Medien, dass es gar nicht um Feinstaub geht. Ein Beispiel: http://www.focus.de/auto/news/abgas-skandal/abgas-skandal-die-legende-vom-deutschen-drecks-diesel-wie-die-umwelt-lobby-die-oeffentlichkeit-manipulierte_id_7558491.html

Auch auf hr-Info war ein einsprechender Beitrag zu hören, der differenzierte, wo bislang alles in einen Topf geworfen wurde.

Es ist einfach ärgerlich: Wenn Gruppen, die es gut meinen, die Bevölkerung bescheissern, dann wird sich irgendwann die Bevölkerung auch gegen diese Lobbyisten wenden.

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Angriffe auf Frauen – dieses Mal Infos aus Haltern, Leverkusen. Ich bringe keine Links – in den Zeitungen werden hoffentlich Infos zu finden sein. Und dass der OB von Leipzig auf – gelinde gesagt – Unverständnis stößt, weil die Polizei Joggerinnen gewarnt hat, sei auch notiert: http://www.focus.de/politik/deutschland/leipzig-das-pietaetlose-polit-geplaenkel-nach-der-vergewaltigung-der-joggerin_id_7557437.html

Es geht nicht darum, Ängste zu schüren. Es geht darum, den Fakten nicht auszuweichen und daraus die richtigen Konsequenzen zu ziehen. Wenn Politik den Fakten ausweicht, wenn verschwiegen und vertuscht wird – erst dann können flüchtige Ängste sich zu riesigen Ängsten aufbauschen und verfestigen.

Angesichts von Terrorangriffen heißt es immer: Wir lassen uns vom terror nicht einschüchtern. Sich aber auch vom Alltagsterror nicht einschüchtern lassen, verlangt von manchen sehr viel Kraft. Und das wird unterschätzt.

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