Feuermelder sind so eine Sache: Sie sind äußerst nützlich. Dagegen will ich nichts sagen. Aber was man mit solchen Geräten alles erleben kann! Dass sie anfangen zu piepen, wenn die Batterie alle ist – ist ok – aber bis man den gefunden hat, der piept – ist man voll entnervt. Alte Menschen können überhaupt nicht mehr an dieses nervende Etwas und müssen es aushalten, bis eine Hilfe kommt. Noch voller entnervt ist man, wenn er auf einmal loskreischt, ohne dass er einen Grund dafür hat. Das in der Nacht – und man rennt panisch zu dem Ding und versucht es zum Schweigen zu bringen. Bei manchen bekommt man ja die Batterie nicht raus, sondern muss dann eben im Schlaftaumel einen anderen Weg finden, diesem Ding das Kreischen abzugewöhnen. Wenn ich mir vorstelle, das passiert, wenn wir im Urlaub sind oder nicht zu Hause sind. Die Nachbarn rufen zu recht die Feuerwehr, sie bricht ein – und dann? Andere Feuermelder kreischen sofort los, wenn man nur mit einer Batterie in die Nähe kommt – ernsthaft ausgedrückt: Sobald man eine Batterie anlegt, kreischen sie los – so dass man dann entnervt den Feuermelder abserviert. Denn wer mag schon kreischende Feuermelder – wer kann sie überhaupt hören. Irgendwie scheint mir die Feuermelder-Technik nicht ausgereift zu sein. Oder erwische ich viele Montagsmodelle? Übrigens: Dieses Gedöns hat man nicht nur mit billigen Geräten.
Bring sie doch zum Händler zurück! Ja, und: Wo ist die Rechnung? Als normaler Kunde geht man davon aus, dass sie funktionieren und nicht Zeit rauben oder sonstwie Ärger machen.
Wie der Beitrag aber schon andeutet: Vernunft währt nicht lange – und die Unvernunft sitzt schon in den Startlöchern. Welche Partei dahinter steht, welche Gruppen, das wird in dem Beitrag auch deutlich.
Und dann, nach der Wahl, werden die Gruppen wieder den Mund weiter aufmachen, die jegliche Verschärfung gegen Islamisten als Diskriminierung des lieben Islam ansehen – obgleich Islam und Islamismus nur wenig miteinander zu tun haben sollen.
Inzwischen sind wir endlich soweit, dass man endlich zugibt, dass der konservative Islam, so er gegen das Grundgesetz verstößt, nicht hofiert werden sollte, stattdessen der liberale Islam politisch unterstützt werden sollte. Mal sehen, wie lange dieser Vorsatz – vor der Wahl – nach der Wahl anhält.
Wir sehen ja jetzt schon an der TürkeiFrage, dass sich WahlVersprechen nicht umsetzen lassen.
Ist der Islam darum nicht integrierbar? Machen wir es doch wie die Kanzlerin: Der Islam gehört zu Deutschland, der das Grundgesetz anerkennt. Und so können wir Christen sagen: Der Islam ist brüderlich, wenn er die Kerngehalte des Christentums anerkennt.
Übrigens, um nicht Missverständnisse aufkommen zu lassen: Auch ich wäre nicht für einen Gesprächsabbruch – nur für ein Einfrieren. Denn man muss schon über die Erdogan-Regierung hinausschauen. Es geht nicht gegen die Türken – das muss man der Bevölkerung von der Türkei ständig und beharrlich signalisieren – es geht gegen die Regierung. Die Intellektuellen der Türkei würden verstehen, wenn man alle Gespräche abbricht. Aber die Türkei besteht ja nicht nur aus Intellektuellen, denn sonst hätte Erdogan vermutlich nicht so viele emotional reagierende Fans.
Bei Illner nahm Göring-Eckardt Stellung zum Thema Gewalt gegen Frauen. Sie nahm nur Bezug auf Köln – und vermisste viele Polizisten. In was für einen Elfenbeinturm sie lebt. Die Gewalt gegen Frauen fand nicht nur in Köln statt, sondern findet sich auf den Straßen unseres Landes – zum Teil am helllichten Tag! Überall Polizisten hinstellen? Ich wusste noch gar nicht, dass die Grünen so Polizeifordernd sind.
Die Grünen haben mit ihrer Kritik Recht: Unser Gericht gebietet es, dass Zugezogene mehr Geld bekommen als in anderen Ländern. Das mag man als unsinnig ansehen, als ungerecht, als grundlegendes Übel. Wie kann das verändert werden? Hat De Maiziere dafür eine Lösung parat?
Das wird wahrscheinlich auch die Asylverfahren betreffen. Wir haben ein anderes Rechtssystem. In diesem muss es wohl erlaubt sein, dass die Justiz verstopft wird.
Und so gibt es eben Internationalisten unter den Linken, die alles bekämpfen und verachten, was ihre Kultur und Nation und Tradition… zu bieten hat. Nur nicht die Wohltaten.
(Das Bild zeigt eine Krähe, die soeben wegfliegt – sie fliegt auf den Betrachter zu. Der Kopf ist im Schwarz versunken. Der helle Streifen: Federn reflektieren das Sonnenlicht untergehender Sonne.)
*
Seneca sagte zu Philosophen, die meinten, den Tod leichtfertig nehmen zu können: Mit einer Schusterahle (ein Nähgerät für Schuster) wehrt ihr den Tod ab? – Wir würden heute sagen: Der moderne Atheist meint, mit einem Strohhälmchen die existentiellen Ängste besiegen zu können.
Leider ist alles komplizierter, denn so mancher will ja an Gott glauben – und kann es nicht.
Und manche veralbern einfach die Hoffnung und den Glauben, weil sie nicht wissen, wie sie aus dieser ihrer eigenen Angst herauskommen. Und dann anderen Hoffnung und Glauben gönnen – das ist nicht jedermanns Sache.