Atheisten und Tod

(Das Bild zeigt eine Krähe, die soeben wegfliegt – sie fliegt auf den Betrachter zu. Der Kopf ist im Schwarz versunken. Der helle Streifen: Federn reflektieren das Sonnenlicht untergehender Sonne.)

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Seneca sagte zu Philosophen, die meinten, den Tod leichtfertig nehmen zu können: Mit einer Schusterahle (ein Nähgerät für Schuster) wehrt ihr den Tod ab? – Wir würden heute sagen: Der moderne Atheist meint, mit einem Strohhälmchen die existentiellen Ängste besiegen zu können.

Leider ist alles komplizierter, denn so mancher will ja an Gott glauben – und kann es nicht.

Und manche veralbern einfach die Hoffnung und den Glauben, weil sie nicht wissen, wie sie aus dieser ihrer eigenen Angst herauskommen. Und dann anderen Hoffnung und Glauben gönnen – das ist nicht jedermanns Sache.

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Männer und putzen + Männer zu vermieten + Gomringers avenidas

Männer, die putzen… – denen geht es, kurz gesagt, nicht gut: http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Studie-Putzen-ist-fuer-Maenner-gefaehrlicher-als-fuer-Frauen-id42552846.html

Ebenso auch Männer, die als Hausmänner arbeiten – so ging es vor ein paar Jahren durch die Medien. http://www.wissenschaft.de/archiv/-/journal_content/56/12054/1171142/Hausm%C3%A4nner-sterben-fr%C3%BCher/

Gibt es inzwischen Gegenstudien?

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In Bremen kam man auf die Idee, dass Lehramtsstudenten an Grundschulen ausgeliehen werden können: http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/teacherman-maennliche-lehramtsstudenten-fuer-grundschulen-a-1166733.html

Was sagen unsere Genderfans dazu?

Die Realität holt mal wieder die Ideologie ein.

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Kunstbanausen gehen mit ihren ideologischen Scheuklappen durch die Gegend. Sie sehen keine schönen Frauen. Keine schönen Männer. Sie haben ihre Scheuklappen… – schön dass es Widerstand gibt – auch gegen die Zensurversuche solcher Ideologen: https://www.welt.de/kultur/article168473096/Sexismus-Vorwurf-an-Berliner-Hochschule-Gedichtautor-wehrt-sich.html

In diesem Zusammenhang möchte ich stolz auf mein erstes Genderkonformes Gedicht hinweisen, das ich neulich formuliert habe! http://blog.wolfgangfenske.de/2017/09/04/eugen-gomringers-gedicht-und-die-asta-der-alice-salomon-hochschule-mein-erstes-gender-konformes-gedicht/

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Erdbeben und Hurrikan + GrünenWahl

Gebeuteltes Mittelamerika: Erst der Hurrikan, dann das Erdbeben… Neulich las ich, dass der Hurrikan auch in Erdbebenwarten registriert wird. Kann er ein echtes Beben auslösen?

Was so schlimm ist: Sehr, sehr viele Menschen sind den Naturgewalten einfach ausgeliefert. Menschen waren den Naturgewalten immer ausgeliefert und wussten das, dass sie angesichts dieser Gewalten nur kleine Eintagsfliegen sind. Dann kamen wir Menschen und dachten, wir können alles in den Griff bekommen. Naturgewalten müssen nicht dieses Ausmaß haben – aber sie machen immer wieder weltweit deutlich: Wir können die Natur nur begrenzt an uns anpassen. Wir müssen uns ihr anpassen. Das würde eben bedeuten: Wir können nicht überall hinbauen, wir können nicht leichtfertig bauen – wir müssen uns eben anpassen oder die Konsequenzen tragen. Ich weiß: Es trifft eben sehr, sehr arme Menschen, die eben da leben müssen, wo sie leben und so leben müssen, wie sie leben. Das macht die Sache auch so tragisch.

Zu den modernen Hochmütigen, die meinen, die Natur überlisten zu können, zähe ich übrigens auch die Genderfans, die meinen, von der menschlichen Natur absehen zu können, um einen neuen Menschen zu kreieren.

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Ich bin gespannt, wie viel Stimmen der Hurrikan den Grünen zuweht: https://www.welt.de/debatte/kommentare/article168473135/Die-Gruenen-sollten-Katastrophen-nicht-fuer-ihre-Sache-nutzen.html

Wider aller wissenschaftlichen Vernunft. Menschen wollen keine Wissenschaft – sie zehren von der Emotion. Oder sind sie doch klüger geworden?

Zentralafrikanische Republik

Der Krieg gegen Christen in der ZAR geht weiter: http://www.spiegel.de/politik/ausland/zentralafrikanische-republik-menschenrechtler-berichten-uebergriffe-a-1166768.html

Das war auch zu erwarten. Im November 2016 schrieb ich:

„Allerdings weiß ich nicht, ob man dort wirklich bereit ist, der Vergangenheit in die Augen zu sehen. Denn die Versuche der Vergangenheit durch islamistische Stämme das Land zu unterwerfen, müssen in die Diskussion eingebracht werden. Es sieht eher danach aus, dass man versucht, einen Schnitt zu machen und einen Neuanfang zu beginnen, ohne Aufarbeitung der Vergangenheit vorangehen zu lassen. Kann das gelingen?“

Ich möchte auch an einen Beitrag von 2014 erinnern: http://blog.wolfgangfenske.de/2014/04/21/zentralafrika/ und einen aus dem März 2014: http://blog.wolfgangfenske.de/2014/03/02/staemme-in-afrika-in-deutschland/

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Rohingya – Überbevölkerung + Gutgeher verstehen nichts

Jede ethnische Säuberung ist zu verurteilen. Aber kann es nicht sein, dass es sich unsere Medien mal wieder zu einfach machen? Die Welt ist komplizierter als das Schwarz-Weiß-Spiel, das so beliebt ist. Kein Volk hat nämlich Freude daran, von anderen Stämmen aus dem Ausland überrannt zu werden. Wie neulich schon geschrieben: Der Bevölkerungsdruck im muslimischen BanglaDesh ist so groß, dass Menschen ins überwiegend buddhistische Myanmar eindringen. Und die Menschen in Mynamar sind nicht besonders begeistert über diesen Sachverhalt.

Zudem scheint mir auch verkannt zu werden, was Suu Kyi wirklich an Macht hat – natürlich könnte sie dies und jenes sagen – aber bewirken? – außer eben von WestMedien bewundert zu werden. http://www.spiegel.de/politik/ausland/burma-blutet-aung-san-suu-kyi-schweigt-a-1166237.html

Zudem, ich schrieb es schon: Die UN muss für die Zukunft Wege finden, die Überbevölkerung kanalisieren können. Er wird keine Zukunft haben, der Gedanke, Länder anderen Ethnien usw. einfach zu öffnen, wenn die Länder selbst Probleme haben. Das wird nicht klappen, wird immer wieder Keim für härteste Bürgerkriege und Menschenverfolgung sein. Vor allem eben auch dann, wenn die Menschen eines Landes nichts zu verschenken haben, selbst um das Überleben kämpfen müssen.

Wer in dieser Hinsicht für Menschenrechte eintreten will, der muss dafür eintreten, dass es den jeweiligen Nationen – wie zum Beispiel BanglaDesh – gut geht. Geht nicht? Der unkontrollierte Zuzug von einem Land ins andere geht eben auch nicht.

Bei uns kann man so locker damit umgehen – weil viele eben keine Alltagskämpfe mehr haben. Die Gutgeher verstehen nicht mehr diejenigen, die ums Überleben kämpfen müssen.

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Russlandpolitik und Nato

Ist die Nato eine eigene Größe oder ist sie ausführendes Organ eines Staatenbündnisses? Hier kann man den Eindruck bekommen, dass die Nato eine eigene Macht ist, die über einem Staatenbündnis steht: http://www.spiegel.de/politik/ausland/jens-stoltenberg-widerspricht-sigmar-gabriel-bei-russland-sanktionen-a-1166709.html

Sind die Staaten der Schwanz, mit dem die Nato wedelt? Oder ist ein Staat der bestimmende Hund, der mit den Staaten wedelt?

Hat man schon versucht, die Ukraine zu einem neutralen Staat zu erklären, ihn zu einem Föderalismus zu machen, in dem die einzelnen lokalen Bereiche eigenständiger sein können? Von einer Politik kann man erwarten, dass sie im Falle von Auseinandersetzungen Kompromisse findet – aber nicht auf einem machtpolitischen Irgendwas beharrt. Politik sollen die Politiker machen – nicht die Nato soll die Politik bestimmen.

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Hintergrund sehen

Gibt ein Foto, das gemacht wurde, Vielfalt wieder? Es ist nur eine Momentaufnahme, ohne Geräusche, ohne Luft, ohne die Umgebung, ohne Vergangenheit, ohne Zukunft, ohne das Gefühl des Fotografen.

Bildet ein Foto, das von mir selbst gemacht wurde, mich ab? Zeigt es meine Gedanken, Erfahrungen, Sorgen, Freuden, meine Einstellungen und Hoffnungen, meine Lieben und Vorlieben…?

Ein Foto zeigt nur Vordergründiges.

Auch für Christen ist die sichtbare Welt nur ein vordergründiger Teil der Welt.

Hinter allem ist Gott zu sehen. Doch wie beschreibt man Gott im Hintergrund? Mit welchen Worten? Welche Gattung verwendet man? So kommen wir zum religiösen Sprachspiel/Soziolekt. Glaubende verwenden eine eigene Sprache, um das, was wichtig ist, aussprechen zu können: Mythos, Gleichnisse, Bilder. Sind sie Lüge? Sind sie Wahrheit?

Man muss sie verstehen lernen, um das beurteilen zu können.

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