Kein Interview mit…

Das ist doch eine kuriose Diskussion: Man sollte XY kein Interview geben. Warum nicht? Wie das Grundgesetz zusichert, dass man alles lesen darf, so sollte auch unter den Demokraten gelten: Man darf allen Interviews geben. Man will ja schließlich Leute gewinnen. Interviews sollte man den Medien nicht geben, die Interviews verfälschen. Man muss sich ja selbst absichern. Alles andere ist eine Diskussion, die man vergessen kann und die Wahlkampfhysterie von Parteien geschuldet sind.
https://www.spiegel.de/politik/ausland/katarina-barley-irritiert-mit-interview-fuer-russia-today-a-1262646.html

Für diejenigen, die es vergessen haben:

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

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Grüne und Taktik + Greta-Kids

Nun geben zwei Grün*innen an, dass man auch als Grün*in sehen muss, dass das Frauenbild mancher Migranten nicht unbedingt unserem entspricht. Das sagen andere schon seit Jahren. Warum nun endlich auch die Grün*innen? Es wird vermutet: „Sie wollen als pragmatisch wahrgenommen werden.“ Man lässt also Leute in die Irre laufen – man weiß ganz genau, dass man es tut – irgendwann gibt man zu und sagt dann. Ätschibätschi, wir müssen aufpassen, dass ihr nicht in die Irre lauft. Das ist doch irre. Vor allem, wenn solche dann auch noch gewählt werden, weil sie nach Jahren des Sand in die Augen Streuens nun so tun, als hätten sie es nicht wissend getan. Denn man kann ja auch nicht die Grün*innen als gesellschaftspolitische Blindfüchse bezeichnen. Sie wussten ganz genau, was sie taten. Man reibt sich echt die Augen, wenn man den Beitrag liest. Aber sie scheinen doch manche ihrer Grün*innen als Blindfüchse anzusehen, weil sie sagen, das man etwas nicht dürfte – das heißt, sie gehen davon aus, dass das nicht schon alle längst wissen. Wer also macht das noch, außer ein paar ideologische Grün*innen? Zu bemerken ist aber auch das typische relativierende Gehabe – platt, weil es eine Platitude ist, gesagt: Männer sind als Männer so. Das muss man natürlich sagen, damit nicht irgendwelchen Grün*innen angesichts der Erkenntnis über manche Zugereiste nun der Bissen im Hals stecken bleibt.
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/frauenfeindlichkeit-unter-fluechtlingen-gruene-fordern-ehrliche-debatte-a-1262103.html

Kulturelle Einstellungen dürften nicht als Entschuldigung für die Begünstigung oder Legitimation von Gewalt dienen, mahnen Deligöz und Rottmann.

Man soll ja in allem das Positive sehen: Manche merken es spät – aber schön, dass sie es merken. Schön, dass sie den Mut haben, es zu sagen, weil sie vermutlich von manchen Grün*innen nun nicht nur Freundlichkeiten hören werden. Siehe die Ausgrenzung von Boris Palmer durch seine toleranten GrünGenoss*innen.

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Greta-Kids sind eine Art außerparteiliche populistische grüne Jugendbewegung. Populismus muss nichts Schlechtes sein. Das merken wohl nun auch die, die Populismus immer verteufeln. Oder ist Populismus immer nur das, was die bösen Gegner machen?

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Umweltschutz + Wer wirtschaftlich entmachtet ist, hat nicht mehr mitzureden + Nicht jedem zuhören?

Eine interessante Diskussion löst dieser Artikel aus:
https://meta.tagesschau.de/id/141495/klimawandel-washingtons-beruehmte-kirschblueten-sind-bedroht

Ein Kommentator schreibt, dass sich der Meeresspiegel in den letzten 140 Jahren um 25 cm erhöht habe. In den letzten 40 Jahren um 6 cm. Was will uns das sagen? Ist das im Sinne der Umweltaktivisten?

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Man sollte nicht nur auf die Umwelt-Kids hören, sondern auf die Kids, die auch sonst noch unter uns leben. Sie wollen wohl eher Kohlekraftwerke als vor nutzlosen Smartphones sitzen, weil kein Strom mehr da ist:
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mehr-wirtschaft/fridays-for-future-legt-forderungen-zum-klimaschutz-vor-16130706.html

Irgendwo las ich neulich, dass – war es ein Witz oder keiner? – allein für das Auspumpen der alten Kohleschächte in Nordrheinwestfalen ein Kohlekraftwerk benötigt wird. Lasst sie absaufen, die NRWler*innen – kann sicher nicht im Sinne der NRWler*innen-Kids sein.

Die Grünen verführen mit solchen Forderungen die Hirne:
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/auto-verkehr/gruene-fordern-ende-des-verbrennungsmotors-bis-2030-16130328.html

Die deutschen Produzenten müssen ihre Produktion ins Ausland verlagern, damit sie dann Wagen für den Weltmarkt herstellen – die ganz normalen Benziner. Die Deutschen dürfen dann Elektromobile fahren, obgleich sie vielfach auf ihre Art umweltschädlich sind. Das Geld für die Entwicklung umweltschonenderer Wagen fehlt dann. Zudem wäre der Export gefährdet. Aber egal. Wirtschaft ist den Aktivisten unwichtig. Strom kommt aus der Steckdose und Geld kommt aus der Druckmaschine.

Neulich schrieb ich zum Thema KI:

(Nachtrag: EU – KI – Ethik – sieben Punkte Plan
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/kuenstliche-intelligenz/eu-kommission-ethikcheckliste-fuer-die-kuenstliche-intelligenz-16130447.html

Und was macht China? Ist mit die stärkste KI-Macht und dürfte sich kaum um KI-Ethik scheren. (Um das abgeschlagene Europa, das in Sachen KI nichts mehr zu melden hat, schon mal gar nicht.) Hauptsache, man kontrolliert die Bevölkerung:
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/diginomics/china-zieht-mit-schluesseltechnologien-an-den-usa-vorbei-16130131.html )

Wenn man wirtschaftlich abgehängt ist, kann man ethische Fragen nicht mehr mitbestimmen. Das sollte den Grün*innen klar sein.

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Nicht jedem darf die Politik zuhören:
https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/risiken-des-zuhoerens-in-der-politik-dialoge-mit-volk-und-partei-16130294.html

Nur: Wer bestimmt, wem sie zuhören sollte oder nicht? AfD – da hat der Autor vermutlich so manchen auf seiner Seite. Aber denken wir an die Umweltkids? Zuhören oder nicht zuhören? Zuhören kann Verantwortung im Regieren nicht ersetzen. Aber wenn man so tut, als würde man zuhören und dann doch nichts tut – das kommt sicher kaum gut an. Macron dürfte davon ein Lied singen können. Der Fehler der damaligen britischen Regierung war, dass sie nicht genug Argumente gesammelt hatte, um der Bevölkerung zu sagen, dass das nicht geht. Oder kannte man die Argumente damals noch nicht?

Zuhören ist wichtig – kann aber eine verantwortliche Politik nicht ersetzen. Von daher wünscht man sich Politkerinnen und Politiker mit Rückgrat, die alle möglichen Argumente mit einbeziehen, auch die der politischen Gegner, um Entscheidungen treffen zu können, die für die Menschen des Landes zukunftsweisend sind.

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Irans Revolutionsgarden + So genannte Künstlergruppe + Gefährliches Dubai

Die iranischen Revolutionsgarden wurden jetzt erst auf die Liste der Terrororganisationen gesetzt? Warum nicht schon damals, als sie brutal gegen die Opposition vorgegangen sind? Wer war da Präsident? Ach ja, Obama.
https://www.faz.net/aktuell/politik/trumps-praesidentschaft/washington-stuft-irans-revolutionsgarden-als-terrororganisation-ein-16130965.html

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Die so genannte Künstlergruppe „Zentrum für politische Schönheit“ wird doch nicht angeklagt – die „Anklage“ richtet sich nun gegen den Staatsanwalt. Das ist wirklich ein Punktsieg für diese Gruppe – da sich nun kaum mehr ein Staatsanwalt trauen wird, ihr auf die Finger zu klopfen. Sie wird nun freie Hand haben.
https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/ermittlungen-gegen-zentrum-fuer-politische-schoenheit-eingestellt-16130680.html

Ich denke aber, dass wir weiter mutige Staatsanwälte haben, die dann anklagen, wenn es richtig und wichtig ist, unabhängig irgendwelcher politischen Spielchen.

(Nachtrag:
https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/offener-brief-fuer-die-freiheit-der-kunst-gegen-ermittlungen-gegen-das-zps-a-1262320.html Aber: Künstler sind auch nur Menschen – und nicht alles, was sie tun, ist Kunst, sondern der Mensch ist in der Lage, Schönes und Gutes zu barbarisieren – auch Kunst. Was kennt Kunst nicht alles an Barbareien. So allgemein gesagt. Von daher muss auch so genannte Kunst dem Recht unterliegen.)

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Eine Britin wurde in Dubai verhaftet, weil sie als Exfrau die neue Frau ihres Mannes als „Pferd“ bezeichnet hatte:
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/britin-droht-wegen-beleidigung-haft-in-dubai-16130876.html

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Deutschland und die Nato + Russland + BundeswehrWerbung

Deutschland bietet ein mieses Bild, wenn es um die Nato geht. Das hier ist nur ein Indiz dafür;
https://www.tagesschau.de/inland/nato-bundestag-101.html

Im Radio (HR-Info 4.4.2019) war ein sehr emotionaler Beitrag mit Blick auf die Nato: Nato, ja!!! Alles, was sie macht, ist okay. Nun denn, da habe ich ein anderes Bild davon. In sich zerrissen (Türkei), treibt sie Russland vor sich her, indem immer mehr Staaten um Russland herum der Nato zugeordnet werden. Taktisch halte ich das für unklug. Aber: Verträge nicht zu halten bzw. sie umzuinterpretieren, wie unsere Politik das macht, ist auch nicht gerade etwas, was vertrauen in die Politik unseres Landes fördert. Das wird unserer Regierung ja vielfach vorgeworfen. Schauen wir dann doch am Ende mal, was bei diesen Zusagen herumkommt:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/nato-staaten-verpflichten-sich-zu-zwei-prozent-ziel-a-1261256.html Ich wäre nicht dagegen, ein Teil für Friedensdienste auszugeben, sozusagen einen friedlichen Präventivkrieg zu führen. Aber das wurde eben nicht beschlossen, wenn ich das richtig sehe.

Die Nato ist wichtig. Aber sie sollte ihre Bedeutung wirklich dafür nutzen, den Frieden und die Zusammenarbeit mit Russland zu fördern.

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Dann stutzte ich ob dieser Nachricht: Mercedes hat in Russland ein Werk eröffnet:
https://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2019-04/daimler-russland-peter-altmaier-dieter-zetsche-investitionen-sanktionen

Werden nicht ständig Sanktionen verschärft? Und sollte nicht wegen der Sanktionen Russland wirtschaftlich so in die Knie gezwungen werden, dass sie die Krim zurückgeben? Was damals schon absehbar war, dass sie es niemals tun werden, wird hieran deutlich.

Insofern – wegen der so genannten Sanktionen – überrascht doch diese Nachricht wieder eher nicht, dass die Armut in Russland sehr groß sein soll:
https://www.tagesschau.de/ausland/armut-russland-101.html – das war ja das, was man im Westen wollte, damit die russische Regierung kuscht.

Ich hätte übrigens nichts gegen die Rückgabe der Krim – aber bekanntlich sanktioniert der Westen China nicht wegen der Annexion des Tibet. So ungerecht geht es auf der Welt zu, wenn Menschen versuchen, irgendwie Gerechtigkeit walten zu lassen.

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Warum soll diese Werbung, bei der Bundeswehr einen Job zu finden, geschmacklos sein? Die Leute, die dadurch eine Perspektive bekommen, wird es freuen. Denn die Kritiker werden sicher keine Jobs anbieten. Das ist eine ideologische Empörung:
http://www.spiegel.de/karriere/bundeswehr-nutzt-stellenabbau-bei-ford-fuer-jobwerbung-a-1261279.html

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Chicagos Bürgermeisterin + Bundestag: oberster Kindergarten + Was ist rechts?

In Chikago wurde eine Bürgermeisterin gewählt. Klasse.
https://www.tagesschau.de/ausland/chicago-buergermeisterin-101.html Und dann lernt man folgendes (in einem Kommentar) dazu:

Die korrekte englische Bezeichnung lautet „African-American“. Niemand verwendet mehr den politisch inkorrekten Begriff „Afroamerican“.

Also bitteschön in Zukunft „afrikanisch-amerikanisch“ schreiben oder beim korrekten englischen Begriff „African-American“ bleiben.

Die New York Times verwendet den Begriff „black“. Gegen „schwarz“ wäre also auch nichts einzuwenden.

Im Beitrag selbst erfährt man auch eine weitere für das Amt der Bürgermeisterin äußerst wichtige Info – nur: für wen ist sie wichtig? Wird sonst auch gesagt: Der x. Hetero-Mann und welche Spielarten sonst noch immer möglich sind?:

Sie ist auch die erste offen homosexuelle Person, die an der Spitze der Großstadt steht.

Man soll nicht rassistisch denken, nicht sexistisch. Was wird hier wieder gemacht? Man nennt es wohl positiven Rassismus und Sexismus. Dann muss man sich nicht über negativen Rassismus und Sexismus wundern.

*

Der Bundestag scheint sich zu unserem obersten Kindergarten zu entwickeln: Spiel nicht mit den Schmuddelkindern, lass sie nicht mitspielen:
https://www.tagesschau.de/inland/harder-kuehnel-113.html

Dabei hatte Oswald Metzger noch die Hoffnung, dass dem nicht so sein wird.
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/oswald-metzger-zur-ordnung/afd-vizepraesidentin-im-sechsten-anlauf/

Und dieser Beitrag sieht das ernsthafter an als ich:
https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/kommentar-zu-afd-politikerin-mariana-harder-kuehnel-widersinnige-ausgrenzung-16124684.html

Warum sage ich „Kindergarten“? Weil es einfach dieses Spiel bestätigt: „der spielt nicht mit mir, so wie ich es will – also lass ich ihn nicht mitspielen!“ Kikikram, eines Bundestages nicht würdig, weil er die Wähler nicht ernst nimmt.

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Man muss im Lande wieder lernen, dass „Rechts“ – wie auch bekanntlich „links“ – viele Schattierungen hat:
https://www.cicero.de/innenpolitik/afd-rechts-nazis-links?fbclid=IwAR1qHC0GWklw38ShrUO7z8GxAfDq5px6nBp3xTbNrrlsnCEb24QV7ksgtXE

Unter „Rechts“ wird alles zusammengefasst, was den „Linken“ nicht passt. Dann kann man besser TotschlagArgumente anbringen. Von daher werden die Gegner (welcher der vielfältigen Sichtweisen auch immer) nicht von diesem Wort ablassen. Alles ist rechts (dazu gedacht: rechtsextrem), was mir nicht passt. Seien es evangelikale Christen oder Christen gegen die Homo-Ehe, Traditionalisten, Konservative, Nationalsozialisten, NeoNazis, EuKritiker, Abtreibungsgegner… – und all die in ihren jeweiligen Schattierungen. Das hat sich durchgesetzt – davon wird man also nicht lassen. Da kann man so schön diffamieren – ohne viel argumentativen Gedöns. Mit den Linken klappt es nicht so. Links ist eher positiv besetzt – auch wenn es eine äußerst große Vielfalt an Linken gibt. Selbst Antifaschisten gibt es in einem großen Spektrum von liberallinks bis extremistisch. Da sie aber „links“ sind, sind sie alle guuuuut.

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Europa ist die Antwort / Jesus ist die Antwort + Zwangsehe mit der EU

Die Aussage: Jesus ist die Antwort, ist schon alt: Jesus is the answer (1973). Nun kommt die SPD auf die Idee zu sagen: Europa ist die Antwort: https://www.tagesschau.de/inland/spd-konvent-109.html

Nun denn, worauf ist Europa die Antwort? Auf alles? Wahlkampfparolen.

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Jesus ist die Antwort Gottes – für viele Menschen auf viele wesentliche Lebensfragen: Frage nach Sinn, Wahrheit, Tod und Leben, Frieden, Vergebung…. Aber er ist eben auch Frage und Aufforderung.

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Die SPD benötigt auch mehr Herzblut. Woher sollen die Infusionen kommen? Von den Linken, den Grünen? Eher von den Linken, wenn man der Rede von Nahles lauscht: https://www.tagesschau.de/inland/spd-konvent-109.html

Vielleicht ist es auch Glyphosat, das Herzblut, das die Wähler zur SPD treibt. Kann ich zwar nicht glauben – aber wer kennt schon den Wähler, das unbekannte Wesen: https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/schulze-greift-kloeckner-wegen-glyphosat-zulassung-an-16105115.html

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Aus der EU kommt man nicht mehr raus. Zumindest die Briten nicht – wegen des Kindes: Nordirland. Es wird eine Art Zwangsehe bleiben, Liebesehe kann man dazu nicht sagen. Aber vielleicht lernen sie sich ja doch noch irgendwann zu lieben – soll vorkommen: https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/brexit-gegner-letzte-woche-sah-es-noch-viel-schlimmer-aus-16104564.html

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Spott-Schild + Europäisches WhatsApp

Nun denn, es wäre kurios, wenn ein neues Schild nicht für Spott sorgen würde. Heute sorgt alles für Spott, je nachdem, wer es in die Öffentlichkeit setzt. Scheuer und sein Ministerium ist nicht gerade beliebt in den Gazetten – also muss es für Spott sorgen, man wird schon jemanden finden, der es bespottet. Das ist das Medien-Leben: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/andreas-scheuer-bremst-carsharing-aus-a-1259195.html

Aber damit graben sich diese Medien selbst die Grube. Alles, was ein Medienliebling tut – ist gut, wenn´s nicht gut ist, pssst. Alles, was ein Mediengemobbter tut – ist schlecht, wenn´s nicht schlecht ist, wird es irgendwie schlecht gemacht.

Ein bisschen haben wir noch unterschiedliche Meinungen in den Medien, von daher ist dieses hier eben eine Notwendigkeit von der anderen Seite: https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/spd-konvent-zur-europawahl-volle-attacke-auf-annegret-kramp-karrenbauer-16104413.html:

Die Junge Union wird mit Schmutz verglichen.

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Ein Europäisches WhatsApp soll entstehen: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/diginomics/eine-alternative-zu-whatsapp-16104989.html

Das Problem ist: Man muss Neues erfinden. Auf fahrende Züge aufspringen, dürfte sehr schwer sein.

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Bewegungen + SPD: säkular-humanistisch

Bewegungen, die locker sind, in die sich jeder einmischen kann, haben ein großes Problem: Idioten (= negativ konnotierte „Eigensinnige“), die versuchen, die Bewegungen zu unterwandern. Das gilt, wie ich das sehe, für die Identitären, gilt für die Gelbwesten – wird wohl auch den Schüler*innen-Umweltdemos so gehen.

Dagegen hilft nur eine strenge Hierarchie innerhalb der Gruppen – aber wer will die schon?

Dieses Problem haben übrigens auch große hierarchisch strukturierte Organisationen/Institutionen: Kirchen, Parteien, Gewerkschaften… – es gibt immer irgendwelche Leute, die unangenehm bis kriminell idiotisch (im oben genannten Sinn) aktiv sind. Aber in diesen fallen sie nicht so sehr auf, weil sie eher Minderheiten sind. Es sei denn, man hat ein mediales Interesse an ihnen.

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Interessant, dass es innerhalb der SPD keinen säkularen Arbeitskreis geben darf: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/atheisten-duerfen-keinen-arbeitskreis-in-der-spd-gruenden-16096047.html

Dass er sich nicht humanistisch nennen darf, kann ich ja noch verstehen, weil das die Usurpation eines neutralen Begriffs bedeutet, denn viele gehören Humanisten an, ohne atheistisch/säkular zu sein (Erasmus, Herder…). Eine Usurpation, die viele säkulare und atheistische Gruppen für sich in Anspruch nehmen, aber dennoch ein propagandistisches Geschmäckle hat: Man schmückt sich mit fremden Federn.

Leider gibt der oben genannte Artikel nichts her, was die Begründung betrifft, außer, dass es juristisch nicht geht. Warum nicht?

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