Im Folgenden ein paar Gedanken/Assoziationen zu dem Thema, biblische Aussagen aufgreifend: verfremdend aber dennoch die Intention nicht verfehlend.
Der Heilige Geist ist der Kommunikator schlechthin. Der Heilige Geist ist die innergöttliche Kommunikation und gleichzeitig die Kommunikation Gottes mit dem Menschen. Der Geist Gottes ist der Ursprung der zwischenmenschlichen Kommunikation, die Kraft wahrer, gelingender Kommunikation. Er ist es, der die Vielfalt zu eine Einheit führen kann – eine Einheit in Vielfalt. Der Geist der Freiheit ist der Kommunikator, der Freiheit ermöglicht und schafft. Denn der Geist Gottes lässt auch dem jeweiligen Menschen in seiner ganz besonderen Eigenheit Raum. Es ist der durch den Heiligen Kommunikator begeisterte, schöpferische Mensch, der auch eine Unmenge an kommunikativen Möglichkeiten wahrnimmt, sie weiter entwickelt. Der Geist Gottes ist es, der Christen zum Sprechen verhilft – darum haben Christen seit jeher sämtliche Kommunikationsmöglichkeiten wahrgenommen. Gott als Kommunikator lässt aber auch das Leiden der Kreatur zu Wort kommen, gibt dem durch Leiden Verstummten Sprache, hilft auch dadurch zu sensibilisieren. Wenn Glaubende zuweilen auch unverständlich reden, dann geht es um Kommunikation mit Gott, die dem anderen, dem nicht glaubenden Menschen, verborgen ist, deren Sinn ihm verborgen ist. Damit Glaubens-Kommunikation gelingen kann, muss der göttliche Kommunikator selbst den Adressaten für das Wort Gottes öffnen. Freilich berücksichtigt er die Freiheit des Gegenübers. Wenn Jesus mit Vollmacht redet, dann nehmen das nicht alle wahr. Wenn der Geistvolle in Vollmacht redet, bedeutet das nicht unbedingt Zustimmung von allen, sondern auch massivste Ablehnung bis hin zum: Kreuzige ihn!
Was ich in diesem Zusammenhang interessant finde: Haben Christen im Zeitalter der Kommunikation diesen Aspekt genug wahrgenommen. Haben Sie den Geist Gottes, der die Sprachlosigkeit, die leere der Worte überwinden kann, schon wehen gehört? Man sucht die Vielfalt in eine Einheit zu pressen, einen Gesinnungs-Einheitsmenschen zu schaffen – ohne den Kommunikator Gott, ohne Gottes Geist. Ohne den Geist Gottes, den Kommunikator, werden Menschen vom Tsunami der vom Menschen hochmütig gewagten Kommunikation fortgerissen, in den Strudel hinabgesogen. Wir reden geistlos – das heißt zu viel. Misslingende Kommunikation: Geschwafel. Worte, die der Geist nicht gibt, weil wir selbst meinen, Worte produzieren zu müssen. Der Geist der Freiheit – das bedeutet nicht, dass es nicht auch Geist-lose Freiheit gäbe. Menschen, rhetorisch, emotional, logisch und kommunikationstechnisch begeisternd – aber ohne die kommunikative Kraft Gottes. Nur geboren aus den Verführungskünsten der Menschen, also Kommunikation missbrauchend, den Heiligen Kommunikator verachtend, ihn übergehend.
Es ist spannend, Kommunikation aus der Perspektive des Geistes Gottes zu betrachten. Christen machen das von Anfang an. Nur: Ihn auch mit der Sprache der Gegenwart zu verkündigen, fällt Christen heute schwer, weil sie mit zu vielem beschäftigt sind – nur nicht mit Gottes Geist.
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Übrigens wird der Geist Gottes von jeher auch als der angesehen, der Menschen miteinander vernetzt.
Ein Feiertag am 8. Mai gäbe eine Gelegenheit, „über die großen Hoffnungen der Menschheit nachzudenken: über Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – und Schwesterlichkeit.“ Wenn das gelänge, könnte ein „Bundespräsident vielleicht irgendwann sagen: Wir haben aus der Geschichte gelernt. Die Deutschen haben die entscheidende Lektion gelernt.“
In weniger als zwei Jahren erwartet die am Rhein in der Nähe der deutsch-französischen Grenze im Bundesland Baden-Württemberg gelegene Stadt Karlsruhe Zehntausende von Christinnen und Christen aus aller Welt, darunter auch Delegierte der ÖRK-Mitgliedskirchen und der ökumenischen Partner sowie zahlreiche Medienvertreter und -vertreterinnen und eine interessierte Öffentlichkeit, die teilnehmen und erfahren wollen, was Christ sein in der heutigen Welt bedeutet, und die diese Erkenntnisse weitergeben möchten.
Menschen, die versuchen, über andere Menschen Macht zu bekommen, sie in die Knie zu zwingen, auf welche Art auch immer, müssen gemeinsam abgewehrt werden. Man muss einen Ring um die Opfer bilden, damit sie außer Reichweite solcher aggressiver Typen sind.
Sein zentraler Vorschlag ist ein „Klima-Soli“: Jeder Bürger, der genügend verdiene, solle eine Abgabe zahlen für die Entwicklung und Förderung neuer Technologien.
Der Klimasoli hat freilich einen Nachteil: Da kann man nicht allen so schön sagen: Ich esse kein Fleisch mehr wegen des Klimas, ich fliege nicht mehr Flugzeug wegen des Klimas, den SUV habe ich nicht gekauft, weil ich lieber ein Fahrrad fahre, ich fahre nur noch 80 auf der Autobahn und schwimme in die USA… – darüber lässt sich bei jedem SmallTalk trefflicher reden als über Soli.
Die ehemaligen DDR-Bewohner hatten das Pech, dass um das Land herum eine Mauer der Freiheit gebaut wurde. Heute sind manche bestrebt, eine Mauer der Freiheit in die Hirne zu bauen. Viele werden sich das nicht gefallen lassen. Und wenn man nicht mehr vom Flughafen Frankfurt in den Urlaub fliegen kann, dann fliegt man eben von Paris oder Warschau. Das in der Hoffnung, dass nicht einmal eine Mauer an den Grenzen Deutschlands zu den anderen Ländern gebaut wird, damit keiner mehr in den Urlaub fliegen kann usw. Natürlich wird von Nudging-Fans auch diese Mauer die Mauer der Freiheit genannt.
Da kommt sie nun in einem anderen Gewand wieder, die German-Angst.
Jede Generation scheint ihre spezifischen Ängste zu haben und sich damit von den älteren Generationen abzugrenzen. Wie es sich für gegenwärtige ältere Generationen gehört: Sie machen mit. Und damit unterlaufen sie das Bedürfnis der Jugend, sich durch Abgrenzung eigenständige Menschen zu werden. Warum Abgrenzung Jugendlicher wichtig ist: https://www.lernando.de/magazin/381/Jugendkultur-Warum-Abgrenzung-wichtig-ist
Dass wissenschaftliche Organisationen auch unrühmliche Rollen spielen können – das wird nicht das letzte Beispiel sein. Auch Wissenschaftler und die Organisationen sind abhängig von Publicity. Interessant finde ich die Aussage:
2018 wurde das Verfahren gegen Zahlung einer Geldstrafe eingestellt, es gilt die Unschuldsvermutung.
Mehr darüber: https://blog.wolfgangfenske.de/2020/01/19/firmen-auf-umweltschutz-hin-ueberpruefen-ab-ins-ausland/ Dadurch wird nichts besser – selbst das „Deutsche Gewissen“ kann nicht reiner werden, da das, was Anstoß erregt, nur ins Ausland verlagert wird. Und dann kann man wirklich nichts mehr zur Verbesserung der Lage von Tieren machen. Hauptsache nicht auf unseren ca. 357.000 km2 – das kann doch wohl echt nicht die Lösung sein. Irgendwann kommen die Chinesen in der Demenzforschung einen ganzen Sprung weiter. Und wir kaufen ihnen dann die Medikamente mit gutem Gewissen ab. Wenn wir dann noch das Geld dazu haben.
a) Privat: Zeit für Gott und Mensch und Informationen
In der christlichen Tradition gibt es Zeiten, die für Gott bestimmt sind. Die kann sich heute jeder individuell festlegen (traditionell: Morgens vor Arbeitsbeginn, Mittags in der Mittagspause, Abends, nach der Arbeit), In dieser Zeit mit Gott hat niemand anderes etwas zu sagen. Ich bin für niemanden erreichbar.
Das Besondere an Jesus war, wenn er es mit einem Menschen zu tun hatte, dann war er ganz für diesen Menschen da. Und das sollte auch heute ein Maßstab sein: Wenn ich mit Menschen esse, rede, zusammen bin, dann haben technische Geräte außen vor zu bleiben.
Entsprechend kann man sich auch eine Zeit einrichten, in der man sich um die Kommunikation mit anderen kümmert – Kommunikation technischer Art.
b) Privat: Raum schaffen
Ohne Digitalisierung: Wenn man jemanden zu Hause besuchen möchte, klingelt man an dessen Türklingel. Wenn der andere nicht öffnet – okay, dann geht man weiter. Heute steht man mit WhatsApp und co. sofort im Haus des anderen, der andere steht überall bei mir. Darum ist es wichtig: Räume zu schaffen, in dem man den Menschen hereinlässt. Ich selbst bin ein Raum – ich möchte nicht alle zu jeder Zeit in mich hereinlassen. Sie sind nicht Gott, sondern Menschen. Privates Leben und eine gewisse Distanz müssen bleiben, damit ich selbst gesundheitlich fit bleibe. Darum einen Raum in der Wohnung aussuchen, in dem allein ich mein Smartphone usw. willkommen heiße.
c) Privat: Freiheit, Mut, Verantwortung
Wenn ich mich für einen bestimmten Umgang mit der Digitalisierung entscheide, dann bin ich frei, ich nutze meine Freiheit, die mir Gott als ein Grundwert gegeben hat. Aber zur Freiheit benötigt man Mut und Verantwortung. Letztlich darf man auch nicht Verantwortung abgeben – denn damit gibt man auch Freiheit ab.
Im Teil B wurden immer wieder Werte angesprochen: Hilft der jeweilige Aspekt der Digitalisierung dem Menschen oder schadet er ihm. Dieser Blick, der den Menschen Maßstab sein lässt, ist in unserer Kultur aus christlicher Perspektive relevant. Der Mensch sah sich als Philosoph als Maßstab aller Dinge – aber Menschen an sich wurden von Stärkeren ausgebeutet. Das gilt für alle Kulturen – die Sklavenhalterkulturen – bis auch hin zum Kolonialismus, Kapitalismus. Dem setzt Jesus von Anfang an eine andere Sichtweise entgegen: Der Mensch ist als Mensch zu achten – Geld ist für den Menschen einzusetzen nicht egoistisch. Von daher sind auch digitale Unternehmen adäquat zu besteuern, weil sie Teil der Gesellschaft sind, für die sie mit verantwortlich sind. Politik muss hier mit Blick auf die soziale Verantwortung Modelle schaffen. Vor allem auch, weil die digitalen Unternehmen durch ihren unermesslichen Reichtum die ahnungslosen Menschen in Richtungen zwingen, die sie nur „unbewusst“ mitgehen. Reichtum verführt zur Macht. Macht muss kontrolliert werden.
Entsprechend stellt sich die Frage in Übergangszeiten zur Digitalisierung: Entlässt man Mitarbeiter – und setzt an ihre Stelle Roboter ein oder sucht man mit den Mitarbeitervertretungen / Gewerkschaften Wege, die dem Individuum auch von Nutzen sind. Vor allem auch: Ist Digitalisierung an dieser und jener Stelle wirklich wichtig, finanziell vorteilhaft… – oder einfach nur Prestigeobjekt?
Wieweit lässt man es zu, dass Menschlichkeit unter der Digitalisierung leidet: Mitarbeiter werden unter permanenten Leistungsdruck gesetzt, damit unter Stress (Folgen: Burnout), sie werden dazu gezwungen, einander als Konkurrenten anzusehen, es bleibt kein Raum für Gemeinschaft, für Miteinander, für Solidarität. Wenn Digitalisierung gegen den menschen eingesetzt wird, ist das die Folge.
Der Menschlichkeit bleibt kein Raum, weil Digitalisierung erzwungene Vorgaben im Umgang mit Kunden macht: Man kann nicht einfach ein Brötchen verschenken, wenn einer keine 50 Cent dabei hat. Es wird alles finanziell kontrolliert. Man wird zum Sklaven der digitalisierten Kontrolle.
Die Würde des Menschen wird angetastet, wenn er ohne es zu wissen oder es verändern zu können, anderen preisgegeben wird. Das gilt für Shit-Storm/öffentliche Pranger genauso wie dafür, dass seine Daten dem Arbeitgeber, dem Staat, bestimmten Firmen überlassen werden. Ein Recht auf Privatheit muss dem Menschen gelassen werden. Er ist Ebenbild Gottes – er ist kein Wesen von der Stange – auch wenn Interessen geleitete Soziologie, Biologie, Psychologie anderes behaupten.
In der Apokalypse des Johannes wird geschildert: „Und es wurde ihm (den GegenGott) gegeben, Geist zu verleihen dem Bild des Tieres, damit das Bild des Tieres reden und machen könne, dass alle, die das Bild des Tieres nicht anbeteten, getötet würden. 16 Und es macht, dass sie allesamt, die Kleinen und Großen, die Reichen und Armen, die Freien und Sklaven, sich ein Zeichen machen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn 17 und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, wenn er nicht das Zeichen hat, nämlich den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. 18 Hier ist Weisheit! Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des Tieres; denn es ist die Zahl eines Menschen, und seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig.“ (Apk 13)
Der Mensch als Ebenbild Gottes darf sich nicht von seinen eigenen Geschöpfen (Robotern…) beherrschen lassen, er darf auch nicht zulassen, dass Tests Menschenleben kosten könnten.
Arbeitgeber achten die Würde des Menschen, wenn sie den Mitarbeitern Zeit (Fortbildungen) und Raum geben, sich in die neue Materie einzuarbeiten, damit keine Versagensängste entstehen – damit eben grundlegende Ängste, den Job zu verlieren, wenn ich die Neuerungen nicht verstehe. Zudem müssen sie genügend Experten einstellen, die helfen, die Digitalisierung in den Griff zu bekommen. Das Zerschlagen von Arbeitsgruppen ist zu vermeiden. Bekanntlich erhöht eine solche Gruppenzerschlagung nicht unbedingt die Produktivität, wie man inzwischen weiß. Freilich besteht auch die Angst der Arbeitgeber im „Disruptiven Wandel“ – das heißt: Von Jetzt auf Gleich muss alles umgestellt werden, wenn wir nicht vom Markt verdrängt werden wollen (Uber: Taxi; Amazon: Buchhandlungen; Airbnb: Hotels/Pensionen). Gleichzeitig muss der Arbeitgeber Verantwortung abgeben können, da er selbst nicht alles überblicken kann. Christlicher Tradition entspricht es, Verantwortung zu tragen, die Arbeit wert zu schätzen, sich für andere einzusetzen. Gott durch sein Tun zu ehren (1Thess 4). Aber gleichzeitig müssen gerade Christen aufpassen, dass sie sich selbst auch achten.
e) Individualismus/Utilitarismus
Unsere Gesellschaft ist immer stärker utilitaristisch ausgerichtet: Das Individuum nutzt nur dann, wenn es der Allgemeinheit Nutzen bringt. Das bedeutet dann auch – wenn sie nicht aus der Perspektive der Menschlichkeit organisiert wird – neue Formen der Ausbeutung: Homeoffice und anderes: Man muss ständig bereit sein, um der Belegschaft, der Firma, dem Büro… zu nutzen. Gegen den puren Utilitarismus setzt die christliche Ethik die Bedeutung des Individuums. Alle totalitären Systeme der Neuzeit (Nationalsozialismus, Kommunismus, Scientology) versuchen, den Menschen in den Griff zu bekommen, ihn der Allgemeinheit zu unterwerfen. Christen müssen an dieser Stelle besonders hellhörig sein.
f) Sich nicht kaufen lassen
Die Digitalisierung hat nicht eine solche Gewalt, weil sie einfach da ist. Sie hat eine solche Macht, weil ich mich kaufen lasse: Es kostet nichts – also mach ich mit. Was im Hintergrund abläuft, das interessiert mich nicht. Und dieses: Ich profitiere – alles andere ist mir egal – , wird freilich auch von Firmen ausgenutzt, durch psychologisch ausgeklügelte Anreize – bis hin (so in China, in dem Frauenmangel herrscht): Ich verhalte mich staatskonform, damit ich eine höhere Punktzahl für das Wohlverhalten bekomme, um damit eine Frau zu bekommen. Ich lasse mir einen NFC-Chip implantieren, um ein paar finanzielle Vorteile zu haben. Wie oben im Text der Apokalyptik: Ich selbst bin für das verantwortlich, was ich mache bzw. mit mir machen lasse. Als Ebenbild Gottes, das den Geist Gottes hat, muss man sich immer wieder fragen: Werde ich meiner Verantwortung mir und der Gesellschaft gegenüber gerecht?
g) Alles prüfen – Reich Gottes – alles hat seine Zeit
Christen sollen sich von nichts vereinnahmen lassen, alles überprüfen – und das Gute behalten. Das lehrt Paulus. Das bedeutet: Man muss sachlich bleiben, darf sich nicht durch Hypes emotionalisieren lassen, muss Gefahren abschätzen können. Als Maßstab steht die Jesus-Vision des Reiches Gottes vor Augen: Was tut dem Menschen gut (Goldene Regel) – das muss man so gut es geht umsetzen (aber demütig bleiben: Der Mensch kann nicht das Reich Gottes auf Erden durchsetzen – auch nicht durch Digitalisierung). Christen haben mit dem Neuen Testament gelernt, allen gegenüber skeptisch zu sein, die die heile Welt versprechen. Man ist sich bewusst, dass alles seine Zeit hat – auch die gegenwärtig dominanten Sichtweisen – und die dominanten Firmen.
Aus der Lehre Jesu – und den 10 Geboten – lernen wir: ehrlich zu sein, Wort zu halten, nicht über andere verbal herfallen.
Zudem gibt es Bereiche im menschlichen Zusammenleben, die mindestens genau so wichtig genommen werden müssen, wie die Digitalisierung: Diakonie / Caritas zum Beispiel.
Für Christen ist es wichtig: Selbstreflexion (wer bin ich vor Gott, wie verhalte ich mich richtig…) – das gilt auch mit Blick auf die Digitalisierung.
h) Digitalisierung als neuer Gott
Woran du dein Herz hängst, ist Gott – und: Der Mensch möchte seit alters so sein wie Gott (Genesis 3,5). Der Turmbau zu Babel gibt das Motto vor: Gott aus dem Himmel holen, damit wir uns selbst an dessen Stelle setzen können (Genesis 11).
Digitalisierung ist nicht zu vermeiden, weil sie Ausdruck dessen ist, was der Mensch möchte: Vereinfachung des Lebens, es geht alles schneller, preiswerter… Sie muss jedoch immer geerdet bleiben. Sonst heben wir ab und stürzen tief.
Schön, dass Zeiten sich ändern und Amoral auch als das bezeichnet wird, was sie ist.
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Was für eine Welt: Haustiere müssen unbedingt am Leben gelassen werden – Menschen nicht. Wird Kalifornien am Leben gelassen werden? Wenn einer das Leben von Menschen infrage stellt, darf man auch das mal einfach so in den Raum stellen. https://www.kath.net/news/70422