Sein eigenes Ebenbild

Jeder Mensch ist Ebenbild Gottes – sagt die Bibel.
Das macht uns groß.
So groß das wir uns arrogant und von Gott lösen.
Wir sind nicht mehr Ebenbild  Gottes.
Wir sind unser eigenes Ebenbild.
Wir werden so zu unserem eigenen kleinen menschlichen Ebenbild,
geboren aus Zufall und fleischlicher wie geistiger Vergänglichkeit.
Der andere ist nicht ich – nicht mein ersehntes Klon.
Nicht mein Ebenbild.
Von daher nicht so wichtig, gar zu bekämpfen,
wenn er mir nicht entspricht.
Er macht mich klein, weil er mich durch sein Andersdenken und -sein in Frage stellt.
Er ist als Widerspruch meiner selbst eine Provokation.

Wir sind Ebenbild Gottes.
Wer das erkennt,
kann den anderen als Ebenbild Gottes im Anderssein anerkennen.

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Der Blog wird voraussichtlich am Samstag wieder bestückt werden.

Augustinus

Dieser „kleine Augustus“ war wirkungsvoller als sein Namensbruder Kaiser Augustus. Und doch: Wer kennt ihn? Übrigens sind seine Auswirkungen bis in die Gegenwart noch größer, als hier dargestellt.

Und dann noch das Thema: Recht, das Thema Staat, Gewalt, Krieg…

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Spuren Buddhas, Spuren der Jugend + Furcht vor KI + Oh, oh – Meinungsfreiheit unter Druck + Blinde Kampfhühner

Von Buddha heißt es in der Legende, dass überall dort, wo er seine Fußspuren hinterließ, in diesen Lotos-Blumen wuchsen.

Und was wächst in den Spuren der forschenden Jugend von heute? Hier kann man es sehen: https://www.presseportal.de/pm/54228/4643349

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Viele fürchten wohl KI. Wenn der Mensch diese nicht mehr beherrschen will, diese den Händen von ein paar superreichen Firmen überlässt oder unkontrollierten Staaten, dann ist sie auch zu fürchten. Vor allem ist sie zu fürchten, wenn Technik – wie auf dem Foto, das dem Beitrag beigegeben ist – vermenschlicht dargestellt wird: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/digitec/umfrage-jeder-dritte-fuerchtet-sich-vor-kuenstlicher-intelligenz-17045677.html

Roboter sollten nicht als niedliche Menschenwesen dargestellt werden. Sie sind keine.

Wenn sie unter Kontrolle (wessen?) bleibt, dann ist nichts zu befürchten. Aber wir Menschen haben großen Grund, einander zu misstrauen. Auch das Gute, das wir uns ausdenken, geht häufig üble Wege. In der Bibel wird das Sünde genannt.

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Es kam heraus, dass die Meinungen anderer zu tolerieren, wenn sie den eigenen widersprechen, Linken besonders schwer fällt: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/toleranz-studie-ueber-meinungsfreiheit-an-hochschulen-17044294.html

Wenn das wirklich ein Bild der Jugend wird, die als intellektuell angesehen wird, dann ahnen wir schon, wohin die Reise in unserem Staat in den kommenden Jahrzehnten geht. Und wenn sie sich dann noch mit den medial Aktiven mischen https://uebermedien.de/54539/wie-links-ist-der-ard-nachwuchs-viel-laerm-um-ein-datenprojekt/ – nicht repräsentativ, aber nicht zu verharmlosen – , wird es sonderbar rot in diesem Land.

Jede Generation hat ihre blinden Hühner. Man muss nur aufpassen, dass sie nicht zu Kampfhähnen mutieren.

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Islamismus + WhatsApp und Versagen

Frankreich ist uns ein paar Jahre voraus: Druck der islamischen Community auf Lehrkräfte: https://www.pro-medienmagazin.de/paedagogik/2020/11/06/frankreich-ist-uns-bloss-zehn-jahre-voraus/

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Ein islamistischer Anschlag in Österreich. Es wird bekannt: Der Verfassungsschutz in Österreich wurde gewarnt, ohne dieser Warnung nachzugehen. Dann denkt die EU jedoch darüber nach, Whats App Datenschutz einzuschränken. Wer wird nackig gemacht? Der normale Bürger. Terroristen werden dann – sagen wir – zu Telegramm wechseln. Der normale brave und biedere Bürger wird überwacht, Verfassungsschützer bekommen also wunderbar mit, was die Leute alles so an Kleinigkeiten bewegt: ggh – gut geschlafen heute? Und was wird ihnen durch die Lappen gehen?

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Frankreich und Österreich – vereint gegen Islamisten, so heißt es. Deutschland ist nicht dabei? https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/macron-und-kurz-vereint-im-kampf-gegen-islamisten-17045887.html

Doch. Und das hört man gerne: https://www.spiegel.de/politik/ausland/emmanuel-macron-und-angela-merkel-planen-reformen-fuer-den-schengen-raum-a-d3ea6547-6d92-45f2-adc6-1768559e7a10

Auch wenn alles noch offen ist.

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Kirche

Kirche hat nicht nur politische Aufgaben? https://www.welt.de/politik/deutschland/article219617778/Evangelische-Kirche-in-der-Krise-Koennen-nicht-so-weitermachen.html

Kirche hat die Aufgabe, aus der Beziehung zu Jesus Christus heraus zu bekennen und zu leben. Die Folge ist politisch. Aber so lange Kirche ihre vornehmliche Aufgabe in der Politik sieht, wundert sich keiner über deren Rückgang. Politik ist die Aufgabe von Parteien und derer gewählter Vertreterinnen und Vertreter, Sozialpolitik haben NGOs den Kirchen aus der Hand genommen.

Es gibt kein Patentrezept.

Man ist geneigt, die Apokalypse des Johannes in Erinnerung zu rufen: Ist Jesus Christus noch die erste Liebe? Wie können wir aus der Beziehung zu Jesus Christus leben? Damit wären wir bei Luthers solus Christus – Christus allein. Dann hätten wir als Evangelische noch: sola scriptura – allein die Bibel; manche dürften noch wissen, dass sola gratia – allein die Gnade Gottes dazu gehört. Und das vierte? Sola fide – allein der Glaube. Hier findet man es zumindest auf der Internetseite der EKD: https://gott-neu-entdecken.ekhn.de/kernthemen/kernthemen-der-reformation/die-vier-soli.html

Das bedeutet nicht, wenn Kirche danach lebt, dass die Mitgliederzahlen steigen. Es bedeutet, dass man einen soliden Kern hat, der wachsen kann und wird.

Kirchen bieten heute eine Sinngebung unter tausend anderen. Vielleicht sollten wir wieder verdeutlichen, was das Besondere an unserer christlichen Sinngebung ist: Gott selbst – und von hier aus sollten wir uns definieren. Das Problem, das ich sehe: Es wird nicht der Glaube beurteilt sondern die politische Haltung. Glaubensfremde Maßstäbe werden an den Glauben angelegt. Diesen Leuten, die das tun, muss man als Gesamtkirche die Rote Karte zeigen – nicht Politik ist der Maßstab. Der Maßstab ist der Glaube. Aber leider sehe ich hier keinen neuen Ansatz in der Kirche. Lieber bekämpft man sich gegenseitig politisch.

Der Mensch in seiner Fixierung auf menschliche Weisheit und seinen schlauen Sprüchen säkularer politischer Religionen usw. wird ins Nichts wanken.

An dieser Stelle wieder zu sagen, wer wir sind und was wir zu bieten haben – aus der Beziehung zu Jesus Christus heraus: Weg zum Leben – Kultur des Lebens…

Das gilt für jeden einzelnen Christen – sich nicht hinter Kirche zu verstecken, sondern selbst in ganzer aus Christus herkommender Mitmenschlichkeit aktiv zu werden.

Wir glaubten als Kirche vielfach, wir könnten alles selbst in die Hand nehmen. Die Institution ist – wenn sie konsolidiert wurde – so stark und ewig – das klappt schon. Klappt nicht.

Solus Christus.

Soli Deo gloria.

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Deutschland und Israel + Islamisten-Anschlag + US-Wahl

Deutschland mal wieder – ganz auf der Seite Israels? Pustekuchen – das ist nur politisches Schönwettergerede – oder wie haben wir das zu verstehen: https://www.israelnetz.com/politik-wirtschaft/politik/2020/11/05/un-komitee-verzichtet-auf-bezeichnung-tempelberg/

Der Tempelberg bleibt der Tempelberg, auch wenn die UN samt ihrer Eintagsfliegen anderes beschließen.

Dazu lese man das: https://www.tagesschau.de/inland/november-pogrome-steinmeier-101.html – freiwillig hinkt man auf seinen zwei Beinen durch die Weltgeschichte. Einerseits Antisemitismus predigen – andererseits Israel missachten, damit den Gegnern ausliefern?

Im Radio konnte man hören, dass die erfolgreiche Nahost-Politik Trumps der Deutschen Regierung und ihrer Palästinenserpolitik in die Quere kam. Da stellte sich mir die Frage: Will man in unserem Land keinen Frieden im Nahen Osten? Oder will man einen irgendwie anders gearteten Frieden? Die Palästinenser müssen sich nun, nachdem die Staaten einen anderen Weg gehen, selbst einen neuen Weg einschlagen. Hoffentlich einen vernünftigen und nicht einen der Trotzhaltung. Iran wird schon dafür sorgen – samt Erdogan – dass die Palästinenser den Weg des Krieges statt den des Friedens suchen. Müssen wir aber dabei mitmachen?

Österreich geht konsequenter vor: https://www.tagesschau.de/ausland/oesterreich-razzia-101.html

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Bei dem Anschlag eines Islamisten in Österreich wurde eine deutsche Studentin getötet. Den Opfern ein Gesicht geben: https://nypost.com/2020/11/06/german-student-identified-as-victim-in-vienna-attack/

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Man muss sich nur einmal ansehen, in wie vielen Staaten Trump vorne gelegen hat. Er hat, so hörte ich im Radio, 7 Millionen Stimmen mehr bekommen als bei der letzten Wahl. Der Staat ist gespalten – nicht wegen Trump. Die Weltanschauung trennt die Menschen. Und wehe, die Demokraten übertreiben mit ihren Siegestänzen, die sich gegen Trumpwähler richtet: Das Land – God´s own country kommt in Teufels Küche. Ansätze dazu sind schon vorhanden.

Trump war für viele Wähler derjenige, der die übergriffige Weltanschauung vieler Demokraten etwas entgegensetzen konnte – vor allem der Arroganz der Links-Intellektuellen. Diese Wähler werden heimatlos – oder werden sich mutig neu organisieren, sie werden kaum kuschen. Den Demokraten wird das übel aufstoßen – der Kampf wird heftig weiter gehen. Begleitet von den Fanfaren unserer Medien.

Spannend ist, dass immer noch Stimmen laut werden, die unter den Tisch fallen lassen, dass nicht nur weiße Männer Trump gewählt haben, sondern auch Frauen, Schwarze und Latinos. Das Spektrum der Wähler ist breit: Biden erhielt 75 Millionen Stimmen – Trump 71 Millionen. Biden wird ca. 5% mehr haben als Trump. Nicht viel, um zu meinen, man könne die politischen Gegner durch rigorose Politik untertrampeln.

Das war wohl Trumps Fehler zu meinen, er würde die Demokraten durch seine aggressive und polternde Art besiegen. Nun dürfen diese nicht denselben Fehler machen.

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Corona + Armut und Hunger in der Türkei + Was für ein Sumpf

Ich freue mich, dass die Corona-Maßnahmen nicht mehr, wie von mir angesichts der ersten Welle häufig kritisiert, auf das ganze Land pauschal übertragen wurden. Dass nun regional abgeschätzt wird, wie man vorgehen kann, ist also sehr richtig. Es hat sich also etwas gebessert, seit den anfänglichen pauschalen Vorgaben.

Ärgerlich ist nur, dass man noch immer in manchen Bereichen sehr pauschal agiert. Es ist einfach ärgerlich, dass Menschen, die miteinander arbeiten, sich nicht auch in der Freizeit treffen dürfen, nur weil sie nicht nur zwei Haushalten usw. zugehören. Ärgerlich sind die Reisebeschränkungen, warum soll man nicht an die See oder in die Berge fahren dürfen und da vielleicht eine Ferienwohnung mieten. Das kann man doch regeln: wer eine Wohnung nachweisen kann – darf hinfahren. Ärgerlich sind die pauschalen Verbote was die Gastronomie und die Kultur/Kunst betrifft. Das macht einfach keinen Sinn.

Politik, die alles regeln möchte, sollte an dieser und anderen Stellen mehr Augenmaß bewahren.

Vielleicht sollte man sich wieder an Schäubles Aussage erinnern – an die keiner mehr erinnert – dass es mehr gibt als Gesundheit. Bzw. anders formuliert: Zur Gesundheit des Menschen gehört mehr dazu, als der Schutz vor dem Virus.

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Ich hoffe, die Menschen lassen sich das Leben durch irgendwelche Maßnahmen nicht verbiestern. Auch Eltern sollten Augenmaß bewahren. So habe ich gehört, dass es Eltern geben soll, die Kindern verbieten, mit mehr als einer Freundin / einem Freund zu spielen – die Kids also andere Freundinnen vor den Kopf stoßen müssen. Gestern waren sie noch beste Freunde, die drei. Nun muss sich eine für eine Entscheiden. Das ist nicht hinnehmbar. Aber man lässt sich verrückt machen. Vernünftig sein. Das ist wichtig.

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Ich wüsste ja immer noch gerne, wo stecken sich die meisten Menschen an? Welche Menschen? In Haushalten. Das Virus springt also von Haushalt zu Haushalt. Von Haushalt zu Haushalt, bzw. in Wohnheimen, weil wir Menschen uns in den vier Wänden sicher fühlen. Warum wird dann aber das Treffen im Gasthaus verboten? Warum werden dann Museumsbesuche usw. verboten? Wenn Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden – und der elende Alkoholausschank eingeschränkt und die Menschen bei Bewusstsein bleiben? Denn dann trifft man sich ja nicht in den eigenen vier Wänden, sondern eben in sichererem Bereich. Natürlich ist es gut, wenn große Familienfeiern eingeschränkt werden – aber das heißt ja nicht, dass der Alltag nicht mehr Alltag sein darf.

Was den Haushalt betrifft – auch hier trotz des Verlustes an Heizenergie sollte man häufiger lüften.

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Eine interessante Lektüre: https://vera-lengsfeld.de/2020/11/08/sonntagslektuere-das-riesenrad-die-erzaehlung-zur-coronakrise/

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Was für Frechheiten sich Türken gefallen lassen müssen, die arm sind und nichts zu essen nach Hause bringen können: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/brief-aus-istanbul/in-der-tuerkei-koennen-sich-menschen-kein-brot-mehr-leisten-17037834.html

Wann werden sich die Türken endlich erheben – damit alle, nicht nur die Reichen, überleben?

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Was für ein Sumpf, was für ein Sumpf: https://www.spiegel.de/spiegel/sex-skandal-an-der-musikhochschule-muenchen-a-1207253.html Der Beitrag ist schon älter, aber wegen der neuen Entwicklung relevant: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/prozess-gegen-den-muenchner-komponisten-hans-juergen-von-bose-17039527.html

Gibt es eigentlich weitere solcher Sümpfe in unserem Land, die trocken gelegt werden müssten? Grundregeln des Anstandes müssen beachtet werden. Die Grenzen werden immer weiter ausgedehnt, bis Menschen zugrunde gehen.

Folgen: zerstörte und verstörte Menschen, zerstörte Karrieren, Lebensperspektiven. Wie kommen sie da wieder heraus? Erst einmal anerkennen und bekennen: Das war Schuld. Meine Schuld.

Ein neuerer Fall: https://www.spiegel.de/panorama/zdf-manager-soll-mitarbeiterinnen-heimlich-gefilmt-haben-spy-cams-und-eine-penistorte-

Paulus schreibt im Römerbrief (13):

So lasst uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts. Lasst uns ehrbar leben wie am Tage, nicht in Fressen und Saufen, nicht in Unzucht und Ausschweifung, nicht in Hader und Neid; sondern zieht an den Herrn Jesus Christus und sorgt für den Leib nicht so, dass ihr den Begierden verfallt.

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Fürchte dich nicht

Fürchte nicht Deine Lebensstürme,
hab keine Angst vor kommenden Stürmen.
Sie können dich Gott näher bringen,
wenn du es erlaubst.

Ich weiß, es ist schwer.
Ich lasse ich es mir auch sagen,
wenn meine Stürme toben.
Lasse ich es mir sagen?

Gott, lass es mich ahnen,
ganz tief ahnen, spüren,
wenn ich es nicht glauben mag.
Du bist – und ich in Deiner Hand.

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Der Blog wird voraussichtlich am Mittwoch weitergeführt werden.