Lied am Dienstag

Dazu schreibt der Kommentator Jordan Powell:

One time I was staying at a house on the beach. At night I put my headphones in and walked down to the water, listening to this song. Gazing out over the ocean, which felt endless in the dark. The waves washing gently over my feet. The stars glittered overhead, and it almost seemed to me as though they were singing this piece to God. I felt like laughing and crying all at once. Definitely one of the most beautiful moments of my life.

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Wahrheit und Irrtum

William James beschreibt den Skeptizismus in einem 1896 gehaltenen erfrischenden Vortrag so:

„Lieber den Verlust der Wahrheit, als die Möglichkeit des Irrtums riskieren!“ (X.)

Der Text: http://www.gleichsatz.de/b-u-t/can/sac/james_will2b.html

Eine Einordnung des Textes: http://www.izpp.de/fileadmin/user_upload/Ausgabe_10_1-2014/IZPP_1-2014_Seifert.pdf

Wobei: Wenn die Wahrheit sich als wahr erweist, hat unser Skeptiker sich auch geirrt.

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Theodizee 4: Inge Scholl

Theodizee 1: Einleitung; Theodizee 2: Voraussetzungen; Theodizee 3: magdalena und Robert Scholl.

Inge Scholl lebt weitgehend zu Hause, sie geht ihrer geplanten Arbeit im Finanz-Büro des Vaters nach. Sie war dominant. Sie hatte kluge, aus der theologischen Tradition übernommene und ins eigene Leben überführte Antworten zur Gottesfrage. „das leben dachte in ihr, nicht die vernunft“ (so die Einschätzung von O.A. 106) Ihre Antworten gab sie an die Geschwister, die in den jeweiligen Leidensprozessen stehen, weiter. Für diese sind die Antworten als solche vielleicht nicht hilfreich (aber doch gedanklich weiterführend?), weil sie sich diese Antworten ihrer Schwester Inge in ihrem persönlichen Leiden nicht selbst erkämpft haben. Wobei der Glaube in der geschwisterlichen Korrespondenz (Hans, Inge, Sophie Bedeutung hat, somit das Gefühl des Getragen-Werdens durch den Glauben anderer sich einstellen konnte [B. 283]). Inge schreibt Sophie zum Beispiel, als sie viel Druck aushalten muss: „Gott wird Dir den starken, gesunden und frohen Gegendruck geben gegen das, was auf Dich drückt…. Denke viel an ihn und an Dich selbst, oder besser gesagt: über Dich selbst zu ihm hin.“ (B. 331) Inge verinnerlichte die Antworten aus der Tradition in einer religiös-mystischen Weise (Brief undatiert – Seite 70): „Mein Gebet möge ein Mantel um ihn und ein Licht in ihm sein“ – „Ich weiß, dass Gott diese Gebete erhört“ (die Intention Fritz Hartnagels aufgreifend, der schrieb: „dass unsere Gebete Eure Herzen in jene Freiheit emportragen möchten, die uns nicht mehr genommen werden kann“ [ohne Datum Seite 29]). Wie kam es bei ihr dazu, dass der Glaube ein Teil von ihr wurde? „Aber mit der Zeit, dem Sprung in Gottes Arm, mit dem Ja zu dem, gegen das ich so ratlos war, habe ich es begriffen.“ (B. 337) (Die Briefe aus dem Gefängnis nach der Hinrichtung ihrer Schwester Sophie und ihres Bruders Hans geben ihren Glauben besonders intensiv wieder. Er kann hier in seiner Fülle nicht vertieft werden.)

(Literatur s. Theodizee 1-3.)

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SPD – Neintreter

Was soll man zu einer solchen SPD sagen? Tritt ein, sag nein!? – Und die Neintreter sollen mitbestimmen dürfen, ob die SPD an der Regierung teilnimmt oder nicht? Ist das nicht eine Vergackeierung der SPD-Mitglieder, die seit Jahr und Tag ihrer Partei die Treue halten – und nun vielleicht von Neintretern überstimmt werden?

Trauer um die SPD. Ist sie durchsetzt von Oppositionellen, die die SPD kleinmachen wollen? Sind es die SPD Granden selbst, die sich das Leben schwer machen wollen? Man kann nur um diese SPD rätseln. Möge das Ergebnis nicht von den Neintretern bestimmt sein – sondern von den wahren SPDlern. Dumm ist nur, wenn sie für Nein stimmen sollten, kann man sich nie sicher sein, ob es die Neintreter waren, die das Ergebnis manipulierten oder ob es wirklich der Wille der tapferen SPDler war, die noch immer zu dieser Partei gehören – trotz der kuriosen Politik der SPD-Führung  http://www.tagesschau.de/inland/spd-mitgliederabstimmung-101.html

Und die CDU? Sie schaut genüsslich zu, wie sich die SPD zerlegt – aber ich befürchte, sie wird mit in den Strudel hinabgezogen. Sie muss nachgeben – aber sie darf nicht zu viel nachgeben bzw. nicht an den falschen Stellen.

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Norbert Bolz schreibt auf Twitter:

Die Führung der SPD geht davon aus, dass ihre Wähler vor allem zwei Wünsche haben: dass mehr Flüchtlinge in Deutschland willkommen geheißen werden und dass mehr Geld nach Brüssel überwiesen wird.

Die SPD hat einiges zu tun, um diesem Bild, das in der Öffentlichkeit herrscht, entgegenzusteuern – ich denke aber, sie hat daran kein Interesse.

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Flüchtlinge und Migranten

Endlich! Nun sagt auch Steinmeier, dass man verbal zwischen Flüchtlingen und Migranten unterscheiden müsse: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/steinmeier-zwischen-kriegsfluechtlingen-und-wirtschaftsmigranten-unterscheiden-a-1190194.html

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SPD und CDU für Nachzug von Zweitfrauen als Härtefallregelung: https://www.welt.de/politik/deutschland/article172950558/Union-und-SPD-sehen-Familiennachzug-einer-Zweitfrau-als-Haertefall.html

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Putin + Syrien unterstützen + Erdogan und Kurden

Hat Putin das wirklich nötig, die Opposition zu drangsalieren? Dadurch macht er sie doch erst groß. Ich kenne mich in Russland nicht besonders gut aus – aber immer dann, wenn Opposition drangsaliert wird, denkt man sich nicht nur, dass etwas faul ist im Land, sondern auch, dass ein Machthaber Angst hat, dass er seine Mehrheit, das heißt: seine Macht verliert. Ist seine Machtbasis so labil?

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Wie groß war die Aufregung um Aleppo – nun ist es befreit – wird der Aufbau massiv unterstützt? Homs – wird der Aufbau unterstützt – oder schaut man wieder zu, wie die katastrophale Lage der Stadt neue Extremisten ausbrütet? Und dann wird man wieder mediale Krokodilstränen weinen… Militärisch ausrücken und dafür plädieren, ein paar Flüchtlinge aufzunehmen.

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Widerstand in der Türkei soll gebrochen werden – auch gegen einen solchen Krieg. Und die Welt? Schaut Erdogans Machenschaften zu. Gibt es niemanden, der Versucht, auf Verhandlungsebene eine Wende in der vertrackten Lage zwischen Türkei und Kurden anzustreben? Wahrscheinlich sind die Kurden zu schwach, als dass es sich lohnte, sich für sie weltpolitisch einzusetzen. Muss man wohl bitter konstatieren: http://www.spiegel.de/politik/ausland/tuerkei-massenfestnahmen-wegen-kritik-an-tuerkischer-syrien-offensive-a-1190357.html

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Segen am Sonntag

Wir wollen uns klein machen: Andere sind besser, fähiger, schöner, klüger, gewandter, fröhlicher, reicher, gesünder… – dann sagen wir: Ist mir doch egal. Wenn wir uns wieder klein machen wollen, wenden wir uns unserem Herrn Jesus Christus zu und sagen ihm: Danke, dass du mich liebst, danke, dass du mich so wie ich bin nimmst, um zum Guten in der Welt zu wirken – und sei es mit einem Lächeln.

Gott segne Euch, dass Ihr Euch mit seinen Augen einschätzen könnt.

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