Segen am Sonntag

Wir wollen uns klein machen: Andere sind besser, fähiger, schöner, klüger, gewandter, fröhlicher, reicher, gesünder… – dann sagen wir: Ist mir doch egal. Wenn wir uns wieder klein machen wollen, wenden wir uns unserem Herrn Jesus Christus zu und sagen ihm: Danke, dass du mich liebst, danke, dass du mich so wie ich bin nimmst, um zum Guten in der Welt zu wirken – und sei es mit einem Lächeln.

Gott segne Euch, dass Ihr Euch mit seinen Augen einschätzen könnt.

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2 Antworten auf „Segen am Sonntag“

  1. Es handelt sich um eine Bitte.
    „… dann eben auch ohne Religion.“ – Wenn menschen meinen, ohne Religion auskommen zu wollen und zu können, dann sollen sie ohne Aber ich denke, so schnell wird man die Religion bzw. die christliche Religion nicht los.
    Paulus schrieb: Prüft alles – das beste behaltet. Christentum als Staubsaugerreligion. Wäre gut, wenn es nur das Gute übernehmen würde. Dem ist leider nicht so. Aber das Gute zu übernehmen – sich im Guten an anderen ein Beispiel nehmen –
    ist ratsam. Wenn der Maßstab klar ist. Geschieht ja auch.

  2. wenden wir uns unserem Herrn Jesus Christus zu und sagen ihm: Danke, dass du mich liebst, danke, dass du mich so wie ich bin nimmst, um zum Guten in der Welt zu wirken

    Es lässt sich mit recht bestreiten, dass alle bekennenden Christen zum Guten in der Welt wirken.

    Man braucht sich nur die Geschichte der Christenheit im Allgemeinen und des Papsttums (bis heute!) anzusehen.

    Wie wären denn die „Fehler“ in der Geschichte des Christentums zu erklären, wenn es nur der „Hinwendung zu Jesus Christus“ bedürfe, um eine guter Mensch zu sein/werden?

    Tatsache ist doch, dass im Wesentlichen die Philosophhie der Aufklärung und die Errungenschaften der Naturwissenschaften es erstmals in der Geschichte der Menschheit ermöglicht haben, einer großen Anzahl von Menschen ein Leben in Freiheit und Würde zu führen. Und es muss unser vorderstes Ziel bleiben, ein solchen Leben ALLEN Menschen auf der Erde zu ermöglichen und wenn es nicht anders geht und die Religionen sich diesem Ziel zu sehr widersetzen, wie sie es in der Vergangenheit imer getan haben, dann eben auch ohne Religion.

    Dass es möglich ist, auch ohne den Glauben an einen imaginären Freund ein erfülltes Leben zu führen, dass auch vielen anderen Menschen zum Nutzen ist, belegen zahlreiche Beispiele erklärter Nicht-Gläubiger, aber auch Vertreter anderer Religionen, an denen sich auch Christen ein Beispiel nehmen können. Es liegt nämlich sehr nahe, dass auch diese Menschen nicht wegen, sondern trotz ihres Glaubens sich für das Wohl der Menschheit eingesetzt haben.

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