Ägyptens Kampf gegen Nichtgläubige

Was für ein gefährliches Handeln: http://www.spiegel.de/politik/ausland/aegypten-gesetz-gegen-atheisten-kampf-gegen-die-nichtglaeubigen-a-1185410.html

Als könnte man Glauben befehlen – aus christlicher Perspektive: Zwang zur Heuchelei.

Zudem werden dadurch (indirekt) archaische Ängste angesprochen: Nichtglaubende sind eine Gefahr für das Land. Warum geht es Ägypten so schlecht? Allah straft Ägypten wegen der Nichtglaubenden.

Und dann hat man sie alle beseitigt oder zur Glaubensheuchelei gezwungen – was folgt?

Ägypten geht es noch schlechter. Warum? Allah straft Ägypten wegen der Christen.

Und dann hat man alle beseitigt… – was folgt?

Es geht den anderen Muslimen ans Leben – in Afghanistan und Pakistan tun sie es ja schon: IS-Sunniten greifen Schiiten und Ahmadis an.

Aber es ist wohl tiefer zu sehen, als es der Spon-Beitrag tut. Der Westen ist stolz auf seine Säkularen – zumindest die Voll-Säkularen sind es. Und der Westen versucht mit dieser Geisteshaltung, die islamischen Staaten zu beeinflussen. Die westliche säkulare Einstellung ist ein Problem für islamische Staaten. Damit verbunden sind eben Vorstellungen, die mit religiöser bzw. islamischer Ethik nicht kompatibel sind. Und der säkulare Westen macht Druck auf die islamischen Staaten, seine Weltsicht zu übernehmen – und fördert damit auch die Extremisten, die diese Säkularisierung bekämpfen. Die jeweiligen Extreme schaukeln sich hoch. Das heißt: Die sowieso schon spannungsgeladene muslimische Gesellschaft wird durch den westlich-säkularen Lebensstil noch spannungsreicher. Aber diejenigen, die das jetzige Verhalten Ägyptens beklagen, hatten sich doch so sehr auf die Muslimbrüder gefreut. Da wäre der Kampf gegen die Säkularen vermutlich noch heftiger geworden.

Im Fokus des Westens werden meistens die Christen – Kreuzzüge usw.  – als Übeltäter ausgemacht. Aber dass der säkulare Westen im Grunde als Feind wahrgenommen wird – und nicht als Befreier, wie sich die Säkularen so gerne sehen – sollte auch so langsam in die Köpfe kommen. Ich bin gespannt, wie lange Tunesien noch auf säkulareren Spuren wandeln kann.

So mancher wünscht sich für das großartige Ägypten eine freie Gesellschaft. Wenn es sich in der Freiheit eingependelt hat – was könnte es alles für die Menschheit leisten! Und da enttäuscht alles, was dem entgegensteht.

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Zukunft

Unsere Gesellschaft wird von Alten dominiert.
Alte Menschen haben keine Zukunft mehr vor sich.
Ihre eigene Zukunftslosigkeit verzahnen sie mit Pessimismus,
was die Zukunft der Gesellschaft betrifft.

Aber das sollte die Jugend nicht verdrießen,
in wenigen Jahrzehnten sind sie die Alten und dominieren genauso.
Es sei denn, dass Hinzugekommene – oder Ihr – ganz viele, viele Kinder habt,
dann dominiert eben die Jugend, somit der Gesellschaftsoptimismus.

Christen haben keine Zukunftslosigkeit.
Sie gehen über in die herrliche Welt Gottes.
Darum sollten sie auch keine Gesellschaftspessimisten sein,
wir wissen, was gut ist, was die Gesellschaft zum positiven Wachstum benötigt. Also: Tun wir es! Solange wir können.

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Hölle

Kleine Anmerkungen zum Thema Hölle. Eben: Kleine Anmerkungen. Das heißt, ich werde hier keine Dissertation vorlegen, kein Buch, sondern nur ein paar Aspekte.

Was wir nicht machen dürfen: Wir dürfen nicht die mittelalterlichen Höllenvorstellungen in das NT einlesen. Ich weiß, es fällt manchen schwer. Aber das muss man versuchen, um den Menschen damals gerecht zu werden.

Es gibt nur wenig Vorkommen des Wortes bzw. von Texten, die damit verbunden werden. Das bedeutet: Wichtiger ist ein anderes Thema: Die kommende Gottesherrschaft, die den Menschen all das bringt, wonach er Sehnsucht hat. Das ist wesentlich – und man muss beachten, in welchem Kontext das Wort vorkommt bzw. Äquivalente. Wie wird im NT (die Apokalypse des Johannes habe ich ausgenommen) das Wort Hölle konnotiert? In der Logienquelle kommt es an zwei Stellen vor: (Lk 10,15/Mt 11,23 [Hades – gr. Vorstellung: Ort, an dem die Seelen der Toten leben]; Lk 12,5/Mt 10,28 [Gehenna – feuriger Straf-Ort]): einmal als Kontrast: die denken, sie seien ganz oben –  fallen in die Hölle – also: Hochmut als Zeichen für tiefsten Fall; und: Man soll keine Angst vor Menschen haben, die einen töten können (einem die Hölle bereiten wollen) – sondern Gott fürchten, der die Hölle bereiten kann. Hintergrund: Christen wurde der Vorwurf gemacht, gegen das Gesetz zu sein, somit werden sie getötet – und kommen in die Hölle. Dagegen Jesus: Nein, wer für den Glauben – wehrlos! – stirbt, kommt nicht in die Hölle, sondern er gehört zu Gott. (Die frühen Christen waren Pazifisten – anders als die islamistischen „Märtyrer“ der Gegenwart sind christliche Märtyrer [= Zeugen] gewaltlos gewesen und sind als solche getötet worden: Frauen, Männer. Es ist aus christlicher Sicht zynisch, Gewalttäter als Märtyrer zu bezeichnen.)

Im Sondergut des Matthäus finden wir drei Vorkommen von Hölle (Mt 16,18 [Hades]; 23,15.33 [Gehenna]): Die Hölle (irdische Mächte des Hades) kann die Kirche nicht besiegen, und: die jüdische Elite macht Missionierte zu Kindern der Hölle – sie kommen selbst in die Gehenna. Dieser Text ist vielfach nachjesuanisch verändert worden. Es geht also um Auseinandersetzung mit der Elite.

Im Sondergut des Lukas kommt die Hölle zweimal vor (Lk 8,31 und 16,23). Dämonen gehen in die Hölle (Abyssos/Abgrund) und dann das Gleichnis vom Reichen und Lazarus. In diesem wird die Vorstellung vom Hades aufgenommen: Lazarus in Abrahams Schoss – und der Reiche in der Unterwelt-Hitze. Metaphorisch, weil es sich um einen Kontrast handelt. Der Erniedrigte wird Geborgenheit erfahren, derjenige, der ihn nicht beachtet hat, wird ungeborgen sein (heute würde man in gewissem Sinne vom ausgleichenden Karma reden).

Neben diesen Vorstellungen haben wir andere, wenn zum Beispiel vom Heulen und Zähneknirschen geredet wird. Das sind Stellen, an denen Menschen zornig sind (vgl. Mt 8,12 – nicht in der lukanischen Parallele), weil sie im Finstern ihr „Leben“ verbringen müssen, fern der Feiernden. Sie verhielten sich nicht sozial angemessen – bekommen also das, was sie wollten: soziale Einsamkeit (Mt 22,13; 25,30). Und eben das ist auch sonst häufig intendiert: Menschen, die sich nicht sozial angemessen verhalten haben – in der Nachfolge Jesu -, werden entsprechend auch in dieser sozialen Finsternis leben müssen.

Dann ist auch vom Feuer die Rede – vielfach in Kontexten, in denen eben auch Feuer verwendet wurde, also metaphorisch: Unkraut wird verbrannt (Mt 13,42; Johannes 15,6; vgl. auch Lk 3,9: Johannes der Täufer).

Interessant sind für uns die Stellen, die in den Antithesen vorkommen. In der 1. Antithese ist von Gehenna die Rede, also dem Ort der Strafe, weil man seinen Bruder erniedrigt hat, in der 2. Antithese ist auch davon die Rede, dass man die Strafe der Gehenna erwarten kann, weil man Frauen erniedrigt hat. Dieser Text kommt im Markusevangelium an anderer Stelle vor: Dort wird erst gesagt, dass es für denjenigen, der Glaubende verwirrt, besser wäre mit einem Mühlstein am Hals ins Meer versenkt zu werden. (Es geht wohl um innergemeindliche Auseinandersetzungen.) Und dann folgen die Aussagen von der Feuer-Gehenna – aber beides passt nicht zusammen. Das heißt, wir kennen die Kontexte nicht mehr.

Die unterstrichenen Stellen können aus meiner Perspektive auf Jesus zurückzuführen sein. Das Heulen und Zähneknirschen ist sehr stark matthäisch und mit nachösterlichen gemeindlichen Aspekten verbunden. Und das trifft auch auf den heftigen Text aus Mt 24,51 zu, der in der älteren markinischen Parallele nicht zu finden ist: Da wird einer in Stücke gehauen – und dann kurioserweise als Ganzer bei den Heuchlern sein, wo Heulen und Zähneknirschen sind. Und dieser eine ist eben wieder jemand, der seine Mitmenschen misshandelt. Diese Kuriosität aber zeigt wieder, dass es nicht auf die tatsächliche Formulierung ankommt, sondern auf die Drohung, damit Menschen sich bessern. Ebenso finden wir in dem Sonderguttext des Mt 25,31ff., ein Text, dessen Grundlage auf Jesus zurückzuführen ist, aber bearbeitet wurde, wie schon der Eingangstext zeigt. In diesem an sich wunderbaren Text, in dem Gott sich mit den Notleidenden in einzigartiger Weise solidarisiert, findet sich gegen diejenigen, die sich asozial verhalten die Aussage: Geht von mir, ihr Verfluchten in das ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist. Auch hier ist wieder deutlich: Wer sich asozial verhält, der wird eben asozial behandelt. Man kann natürlich fragen: Hat Gott also mit den Menschen, die nun in die Gottesferne geschickt werden, kein Mitleid? Man darf Gleichnisse nicht überinterpretieren – denn darum geht es nicht. Es geht darum, sich anderen Menschen gegenüber sozial zu verhalten – und das wird mit Nachdruck, mit Warnung deutlich gemacht.

Matthäus ist also einer der die Hölle in sein Evangelium einbezieht, mit Blick auf Menschen (der Gemeinde), die sich asozial verhalten.

Ich hoffe, dass ich keine wesentlichen Texte übersehen habe. Ach so, Verdammnis: Gottferne – dem Segen Gottes entziehen (Fluch) – das heißt aus christlicher Sicht: Untergang, Verderben. Also: kein ewiges Leben bei Gott. Hinzuweisen ist noch, dass mit Blick auf Hölle und Himmel das Gericht vorangeht. Aber das wäre ein eigenes Thema. Letztlich aber, mit Blick auf das Karma gesagt: Der Mensch in seiner Freiheit trägt Verantwortung für sein Leben. Und er bekommt letztlich das, was er sich selbst zugezogen hat. Anders als das Karma, das eine unpersönliche Ordnungsmacht ist, ist im christlichen Glauben Gott als Person diese Ordnungsmacht, von daher ist Barmherzigkeit, Gnade, Liebe ein wesentlicher Aspekt des christlichen Glaubens. Manche sagen, das sei dann Willkür. Aber: Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist, und Gott von dir fordert. Gottes Wort halten, Liebe üben, demütig sein vor deinem Gott (Micha 6,8). Gottes Wort wird auch vertieft werden.

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Wie kann man nun mit dem Thema „Hölle“ umgehen? Ich sehe sie als solche an, die zeigen, dass Menschen Verantwortung tragen – für ihr soziales Verhalten.  Wer meint, er müsse sich nicht sozial verhalten, der wird den Ernst der Lage einmal spüren müssen. Diese Texte sind eine Warnung, wie besonders das Gleichnis vom armen Lazarus zeigt. Jeder weiß, wie er sich sozial zu verhalten hat – also soll er es auch tun, sonst wird er die Konsequenzen für sein Verhalten tragen müssen.

Stellen wir uns nun die Frage: Wie geht man heute mit Menschen um, die sich asozial verhalten – aber eben als Menschen, die nicht zur Elite gehören, sondern diesen Asozialen ausgeliefert sind? Wie geht der Kommunismus mit Asozialen um – den asozialen Kapitalisten? Wie geht der Hinduismus/Buddhismus damit um? Auch mit der Drohung: Verhalte dich Kastenkonform (anders zu verstehen als Nächstenliebe) – damit du im nächsten Leben nicht in der Hölle, die auch Menschen dir bereiten, leben musst? Wie erziehen wir heute Kinder – nicht auch mit Strafen und Strafandrohung?

Ich finde es immer klasse, wie wir in unserem wunderbaren Mitteleuropa andere Zeiten und Kulturen beurteilen. Wir machen natürlich alles besser. Aber wie würden wir damit umgehen, wenn wir der Willkür der Warlords im Ostkongo ausgeliefert wären? Wie würden wir vorgehen, um die Welt besser zu machen? Wir würden uns wahrscheinlich fast alle anpassen und lieber zu den Tätern überlaufen. Jesus bzw. die frühe Gemeinde, die gewalttätigen Menschen ausgeliefert waren und vor allem auch innergemeindlichen Auseinandersetzungen, versuchen auf diese Weise Menschen zu erziehen, sozial zu werden, gemeinschaftsfähig. Zu drohen, damit sie sozial werden. Wobei Jesus sehr sparsam damit umgegangen ist.

Jede Gruppe muss schauen, wie sie mit Menschen umgeht, die nicht bereit sind, Grundbedingungen zu akzeptieren. Matthäus formuliert Gemeinderegeln – aber diese werden eingeschränkt durch das Wissen, dass Gott selbst letztlich der Richtende ist und Menschen nicht die Übersicht haben. Paulus schreibt: Beurteilt selbst ob ihr im Glauben steht. Und diese Aufforderung finden wir in den oben genannten Texten, die Gemeinde auffordert, über das eigene Verhalten unter der Androhung der Hölle nachzudenken. Man hatte ja keine bzw. nur sehr eingeschränkte Sanktionsmöglichkeiten. Übrigens auch von dem viel gelobten Buddha wird gesagt: Das große Meer duldet kein Zusammensein mit einem toten Körper. Was die Entfernung von Mönchen begründet, die sich nicht in die Gemeinschaft einfügen können. Manche wissen heute alles besser – und machen auch alles besser. Das ist ja schön so. Nur: Was manche heute machen ist kein Maßstab für alle Zeiten, alle Orte, alle Situationen.

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Das Thema drohen wird uns auch in den nächsten Tagen begleiten. Wobei ich nicht morgen das Thema weiterführen werde, sondern erst am 2.1.2018.

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Tag der unschuldigen Kinder

Am 28.12. war der Tag der unschuldigen Kinder – an ihm wird, ausgehend von der matthäischen Überlieferung der Ermordung der Kinder in Bethlehem an diese gedacht. Interessant ist nun, dass gerade an diesem Tag auch die Medien voll waren von diesem Thema: Gewalt gegen Kinder. Die Nachwirkungen eines solchen Textes sind immens – auch wenn man es gar nicht mehr so mitbekommt.

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Verwahrlosung der Gesellschaft: Zur Tötung des Mädchens in Kandel + Gewalt gegen Frauen + Gewalt auf der Straße + Sich einschränken – tschüss, Freiheit

Zu dieser Tötung der Jugendlichen ein Interview: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/kandel-debatte-ueber-kriminalitaet-und-zuwanderung-a-1185470.html

Und noch ein Interview: https://www.focus.de/politik/deutschland/messerattacke-in-kandel-psychologe-ueber-mord-an-15-jaehriger-junge-afghanen-sind-in-gewalt-aufgewachsen_id_8138262.html

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Zu einer unfassbaren Tat kam es auch in Schweden: http://www.heute.at/welt/news/story/Maedchen–17–vergewaltigt-und-angezuendet-59731251

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Untaten in Mainz: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/mainz-die-haetten-meinen-jungen-auch-umbringen-koennen-maenner-begrapschen-maedchen-und-pruegeln-auf-jungen-helfer-ein-a2305295.html

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Auch hier – unfassbar: https://www.focus.de/regional/essen/polizei-essen-polizei-fahndet-nach-schuessen-aus-einer-gaspistole-nach-fluechtigen-taetern-in-silbernem-audi-a4-dringend-zeugen-gesucht_id_8150294.html

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Nichts gegen gute Tipps – vor allem dann, wenn sie die Sicherheit der Einzelpersonen fördern. Aber das kann letztlich nicht das Ziel der Politik sein, dem Übel Raum zu geben. Wir müssen uns in unseren Freiheiten einschränken – ist das die neue Politik, die uns in die nächsten Jahre immer stärker begleiten wird? Letztlich wird es heißen:

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Neue Politiker wählen – eine Hautvolee-Demokratie + Unzumutbare Arbeitsbedingungen bei der BAMF + Macron will schneller abschieben

Ich würde sagen, dass die Wahlen in Europa neu geordnet werden müssen. Die Brüsseler Hautevolee wählt die Chefs der jeweiligen EU Länder: http://www.spiegel.de/politik/ausland/jean-asselborn-kanzler-kurz-spricht-die-sprache-donald-trumps-a-1185396.html

Auch ausgewählte Intellektuelle sollten wählen dürfen – aber nur ausgewählte: https://www.focus.de/politik/erben-des-nationalsozialismus-politiker-rufen-zu-internationalem-boykott-der-oesterreichischen-regierung-auf_id_8149603.html

Eine so genannte Hautevolee-Demokratie.

Vielleicht eine kleine Erinnerung: Wenn Politik falsche Entscheidungen trifft, dann wählt ein Teil der Bevölkerung eben gegen die Verantwortlichen. Sollen sie eine gute Politik machen, dann muss man keine Angst vor extremeren Positionen haben. So habe ich es immer verstanden. Das passt zwar manchen nicht – aber vielleicht ist das dann doch ein Ansporn der realistisch Denkenden, die Politik ins Positive hinein zu ändern. Manche tun es ja. In den anderen Ländern (siehe unten).

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Die Arbeitsbedingungen bei der BAMF sind – so der Vorwurf – unzumutbar  – und geht auch zu Lasten von Frauen: https://www.focus.de/politik/deutschland/bundesamt-fuer-migration-und-fluechtlinge-sexuelle-belaestigung-und-dramatische-ueberlastung-tanja-biesen-attackiert-leitung-des-bamf_id_8148896.html

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Macron will schneller abschieben – manche merken es, dass sie keine andere Wahl haben, um Schaden abzuwenden. Wenn Integration nicht gelingt reagiert ein Großteil des Volkes sauer, wenn es Nachteile erleiden muss. Macron will sicher wieder gewählt werden und versucht rechtzeitig, rechtsextreme Parteien zurückzudrängen – knapp vor der Wahl kann es zu spät sein : https://www.focus.de/politik/ausland/front-national-jubelt-warum-jetzt-auch-eu-hoffnungstraeger-macron-die-fluechtlingspolitik-verschaerft_id_8150380.html

Andere sehen die Lage auch realistischer – und fürchten ein Zersprengen der Gesellschaft: https://www.focus.de/politik/ausland/mehr-abschiebungen-weniger-geld-fluechtlings-skepsis-kehrtwende-in-skandinaviens-migrationspolitik_id_8126369.html

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Rechts und Rechtsextrem/Nationalsozialistisch

Es wird von vielen nicht unterschieden zwischen rechts und rechtsextrem und nationalsozialistisch. Dazu Broder:

Das Thema hatte ich schon häufig: Rechts darf keiner sein – aber links. Warum darf keiner rechts sein? Weil die Linken es als Buhwort verwenden und es mit Nationalismus, Nationalsozialismus, Rassismus und allen Übeln der Welt verbinden. Das heißt: Ein gesellschaftliches Gegenkonzept bestimmt, was die Konkurrenz zu sein hat. Von daher will auch keine CDU/CSU mehr rechts sein, weil sie sich von dem Gegenmodell diesen Begriff haben nehmen lassen. Und so werden alle Mitte – das neue Wort für rechts, da viele in der Mitte schon als rechts angesehen werden – bzw. Mitte-Links sein wollen. Sieht man an Teilen der CDU. Damit wird man aber den den gesellschaftlichen Strömungen nicht gerecht – man sucht die linke Monokultur. Und da Menschen sich auf Dauer nicht gängeln lassen, werden wir in dieser Auseinandersetzung noch so manchen Kampf erkennen können. Zu hoffe bleibt, dass die Brückenbauer Dominanz zeigen, sonst zerreißt die Gesellschaft.

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Bibel-Raum

Wenn wir ein Haus betreten, betreten wir erst das Foyer. Wir können uns einstimmen. Kinos haben ihren besonderen Vorraum, Theater, Verwaltungsgebäude. Wenn wir mit Gott in Beziehung treten, dann betreten wir zuerst das Foyer – die Kirche. Sie ist der Vorraum zur Gottesbegegnung. Wenn wir Zeitschriften anschauen oder Bücher – es gibt einen „Vorbereitungsraum“. Das Deckblatt, die Startseite, die einleitenden Worte der Herausgeber, das Inhaltsverzeichnis… Wenn wir in der Bibel lesen, aus Glauben lesen, dann müssen wir uns selbst das Foyer bilden: Den Raum, in dem wir die Bibel lesen wollen, besonders gestalten, vielleicht, eine Kerze anzünden, eine Blume hinstellen… – aber vor allem: das Gebet. Das Gebet ist der Raum, in dem wir uns auf die Begegnung vorbereiten.

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