Amseln brutal + Langsamer Fink

Amseln fetzen sich brutal: http://www.iberia-natur.com/biotop/20130416%20Amsel-%20blutiger%20Revierkampf.html

Aber es gibt nicht immer ein Happy End, wie vermutlich der Kampf, der unter dem Link beschrieben wird. Bei uns war eine Amsel so geschafft, dass sie sich kaum mehr bewegen konnte und sich in eine Ecke verkroch und als ich dann hinkam, sah ich wie eine andere Amsel sie traktierte, mit Federn im Schnabel unwillig weg flog, weil ich sie vertrieb. Ein wenig später war die Angegriffene tot.

Ich liebe ihren Gesang.

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Ein Fink flog ganz langsam. Ich dachte schon, mit dem sei etwas los. Doch er hatte nur auf einen anderen gewartet. Als der dann kam flogen sie in gewohnter Weise flink weiter. Ich wusste gar nicht, dass kleine Vögel auch langsam fliegen können.

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„Holt euch euren Körper zurück“ – Körper- und Essenskult + Islamische Kleidungssitten

Ein wichtiger Beitrag für viele Zeitgenossen: http://www.sueddeutsche.de/stil/schoenheit-holt-euch-euren-koerper-zurueck-1.3916276

Aber er geht an einem Aspekt vorbei: Was ist für viele Menschen der Sinn des Lebens? Worum können ihre Gedanken kreisen wie die Planeten um die Sonne? Der Körper, die Anpassung an irgendwelche Gruppen und Meinungen. Wenn man ihnen das nimmt, nimmt man ihnen alles. Man muss ihnen was geben. Wer um den Körper kreist, der ist hilflos, wenn man ihm auf einmal das Thema wegnimmt. Darum bleibt er dabei. Das ist zum Beispiel mit dem Essenskult so: Vegan wird zu dem wesentlichen Teil meines Lebens. Alles wird darauf ausgerichtet. Nahrung, Freundschaft, Familie, Kaufverhalten, kulturelle Angebote, es wird das Kleingedruckte auf allem gelesen und alles wird begutachtet (also meine Zeit wird damit wesentlich geprägt), ich habe Gesprächsthemen, mit denen ich jedes Zusammensein dominieren kann. Zudem hat es noch missionarischen Charakter: Ich kann die Welt vor dem Übel warnen, kann sie in gut und böse einteilen, usw. usw. usw. Davon dann wieder abkommen – das geht nur, wenn etwas anderes an die Stelle tritt. Sonst bleibt der Mensch hilflos und allein verwirrt zurück. Und das ist für viele dieser Themen zu beobachten, die den Körperkult betreffen.

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Viel Spaß bei der Teilnahme an diesem Volkshochschulkurs: https://www.vhs-dresden.de/programm/mensch-und-gesellschaft/kurs/Kopftuch-und-Hijab-in-Dresden-Kleiderordnungen-im-Islam/nr/18F1213/bereich/details/

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Linke Heimat + Link gegen Christen + Kommt mir nicht nahe, Flüchtlinge!

Linke und Heimat – ein Vorschlag: http://www.ipg-journal.de/schwerpunkt-des-monats/heimat/artikel/detail/lob-der-nation-2638/

Interessant.

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Tja, hat der Staat denn noch diese kleine christliche Gemeinde kontrolliert? Das war doch in der DDR so schön, da wusste der Staat alles!

Sind das Anzeichen dafür, dass es manche darauf abgesehen haben, Christen zu verunsichern?: https://www.idea.de/frei-kirchen/detail/sachsen-baptistengemeinde-im-visier-der-linken-104785.html

Da leben Christen ihr religiöses Leben und dann gibt es eine Anfrage an den Staat, ob er sie auch genug überwacht.

Steckt da noch der alte Geist im Kopf? Wobei: So alt sieht mir der Fragesteller noch gar nicht aus. Aber die Gesinnung ist wohl auch unabhängig vom Alter: Staat überwache! Das bringt wieder auf dieses Thema zurück: Denunziation soll auch ein beliebtes Hobby mancher Linker Extremisten geworden sein. Wie die Alten sungen, so kreischen auch die Jungen.

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Kommt mir nicht zu nah, Flüchtlinge! – ansonsten haben wir nichts gegen euch…: https://dushanwegner.com/wenn-es-die-guten-trifft/

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Deutschland und EuropaPolitik aus Sarrazins Sicht + Echt, FDP? + Türkeis EU + Europa der Regionen + Rechte-Konservative-Linke + Angst vor Vereinfachern + Indymedia

Huch, er darf wieder? Sarrazin darf wieder seine Sicht über die aus seiner Sicht verfehlte Politik in Deutschland und Europa darlegen: https://www.focus.de/finanzen/news/umstrittener-ex-bundesbaenker-thilo-sarrazin-erklaer-im-interviewt-wie-europa-deutschland-schroepft_id_8679313.html

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Stimmt das, was hier zur FDP zu lesen ist? https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/wer-hat-uns-verraten-freidemokraten/

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Erdogan und sein Islamisten-Gruß auf dem Treffen mit der EU: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/spahns-spitzwege/erdogan-und-sein-rabia-gruss/

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Für ein Europa der Regionen: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/herles-faellt-auf/verblasster-mythos-europa-der-regionen/

Wenn man in diese Richtung weiterdenkt, findet man auch eine Lösung für das Problem Ukraine. Aber Machthaber denken nur groß, denken im Sinne der Machtausdehnung, Machtausübung. Allerdings muss man aufpassen, dass man nicht wieder in die Kleinstaaterei verfällt. Es muss ein Föderalismus neuer Art angedacht werden.

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Interessant ist nicht der Beitrag von Assheuer, der nur undifferenziert ein paar Schlaglichter formuliert. Interessant sind die Kommentare: http://www.zeit.de/2018/14/neue-rechte-nationalismus-konservatismus-zirkel

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Angst muss man auch vor Vereinfachern haben: http://www.spiegel.de/politik/ausland/konflikte-ewiger-krieg-statt-oesterlicher-frieden-kolumne-a-1200892.html

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Indymedia gibt es noch? Die Linksextremisten veröffentlichen Fotos von Polizisten – zeigen damit einmal mehr ihr eigenes wahres Gesicht  https://www.bild.de/regional/berlin/linksextremismus/polizisten-steckbriefe-veroeffentlicht-55260662.bild.html

Wie zu vermuten war: So leicht lassen sich die Linksextremisten nicht bändigen. Sie wichen einfach auf eine andere Seite aus. Wird die Politik reagieren? Wahrscheinlich. In ein paar Jahrzehnten.

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Hochstapler: Deutschland + Türkische Regierung droht mal wieder + Landeselternbeirat und Ditib

Hat Deutschland es nötig, als Hochstapler aufzutreten? http://faktenfinder.tagesschau.de/un-deutschland-zahlentricks-friedensmissionen-101.html

Schlechter Einstand für Maas, wenn man mit falschen Zahlen herumhantiert. Das heißt nun: Den falsch angegebenen Zahlen entsprechen, indem man sie nachträglich bewahrheitet – oder sie revidieren?

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Wieder einmal zeigt die türkische Regierung, was von ihr zu halten ist: Sie droht mal wieder, dieses Mal ist Frankreich an der Reihe, weil Macron das macht, was er für richtig hält. http://www.spiegel.de/politik/ausland/tuerkei-wirft-frankreich-terrorunterstuetzung-vor-a-1200636.html

Hoffentlich solidarisieren sich die anderen EU Länder und die USA mit Frankreich, wie sie es ja schon mit Blick auf Russland geübt hat. Bleibt vermutlich ein frommer Wunsch, da die Türkei ein Natopartner ist und ziemlich freie Hand auch mit ihrer eigenen Terrorpolitik hat. Der Vizeminister sagt:

Diejenigen, die mit Terrorgruppen gegen die Türkei zusammenarbeiteten und Solidarität zeigten, würden „wie die Terroristen ein Ziel der Türkei werden“, drohte Bozdag.

Drohen, verängstigen – eben, was Terroristen gerne machen. Sagt dem großen Erdogan und seinen Steigbügelhaltern keiner, dass das unpassend ist? Ach so, doch, die EU, neulich auf der Konferenz.

Zum Thema Türkei und Griechenland – eine weitere nicht entschärfte Bombe: https://www.welt.de/politik/ausland/article175004384/Tuerkei-Griechenland-Der-explosivste-Konflikt-Europas.html

Ganz pragmatisch versucht Putin, ihn einzubinden. Erdogan braucht Putin, Putin braucht Erdogan. Gibt es irgendeine konstruktive Politik des Westens, statt zuzuschauen und sich wieder Sanktionen auszudenken? Trump will Aufbauhilfe für Syrien streichen. Das ist genau das falsche Signal, weil das Syrien immer weiter in die Arme des Iran und Putin treibt. Konstruktive Politik,Politik, die nach vorne schaut, die Syrien nicht verloren gibt – die ist nötig!

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Landeselternbeirat in Hessen lehnt Ditib als Schulpartner ab: http://www.fr.de/rhein-main/landeselternbeirat-in-hessen-eltern-lehnen-ditib-als-partner-ab-a-1477605

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Ostern-Auferstehung

An Ostern sagen Christen zueinander: Der Herr ist auferstanden! und darauf antworten die anderen Christen: Er ist wahrhaftig auferstanden!

Was hat es mit der Auferstehung Jesu Christi auf sich?

Jesus lebte als ein Mensch, der anderen Menschen gutes getan hat, er hat ihnen gelehrt, dass Gott wie ein Vater ist, der Menschen liebt und sogar Sünder wieder aufnimmt, wenn sie zu ihm zurückkehren. Er will nicht den Tod des Menschen, seinen Untergang, seine Verdammnis, er will seine Rettung. Diese Worte Jesu sprachen so manchem aus dem Herzen, Menschen wurden aufgerüttelt und folgten ihm nach. Und das hat nicht allen gepasst – und das war einer der Gründe, weshalb er hingerichtet wurde.

Jesus starb – und wurde drei Tage später von Menschen wahrgenommen, die ihm gefolgt waren: Sie sahen ihn, sie hörten ihn. Sie sahen und hörten ihn in einer neuen Weise. Sie waren außer sich, weil das ja wirklich nicht zu verstehen ist, dass ein Mensch, der tot war, wieder leben soll. Und weil das unglaublich ist, schreibt Paulus, dass diese ganze Botschaft für Unwissende eine Dummheit ist.

Wir sind alle Unwissende. Damit wir von Unwissenden zu Wissenden werden können, hängt das große Fest nach Ostern unmittelbar mit dem Osterfest zusammen: Pfingsten. An Pfingsten, so wird berichtet, bekamen die Nachfolger den Geist Jesu. Und seitdem bekommen Nachfolgerinnen und Nachfolger ihn – und leben aus diesem Geist. Jesus Christus ist in seinem Geist den Glaubenden gegenwärtig. Weil dem so ist, ist die Auferstehung Jesu Christi nicht ein Ereignis, das vor 2000 Jahren stattfand und damit abgeschlossen ist, sondern Jesus Christus ist als Auferstandener auch in der Gegenwart erfahrbar. Er ist anwesend in seinem Geist, wenn Menschen in seinem Namen Gutes tun. Er ist anwesend, wenn wir beten, mit ihm sprechen. Er ist anwesend, wenn zwei oder drei in seinem Namen beisammen sind. Er handelt durch die Seinen in der Welt.

Ostern ist kein Ereignis der Vergangenheit, Ostern ist nur im Licht von Pfingsten zu verstehen. Das gesamte Leben der Kirche, das Gott gemäße Leben, ist Erweis der Auferstehung Jesu.

Nur am Rande: Darum feiern wir ja auch Sonntag – weil Jesus am Sonntag auferstanden ist. Jeder Sonntag ist somit ein Echo des Osterfestes.

 

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Theodizee 12: Hans Leipelt

Am Beispiel der Mitglieder der Weißen Rose und deren Umfeldes wird in diesen „Theodizee“ Abschnitten dargestellt, dass es nicht die eine Antwort auf die Theodizee-Frage gibt. Es gibt die Antwort, die sich der jeweilige Mensch in einer Situation der Not bzw. seines Lebens erkämpft hat. Der Mensch ist vielfältig – und so gibt Gott auch auf vielfältige Weise Trost und Hilfe, wenn der Mensch für sie offen ist. Diese Hilfe, dieser Trost ist allerdings vielfach nur durch ein Ringen mit Gott zu erlangen, weil der Mensch auch gegen sein Gottesbild kämpft und die Spannung zwischen seinen Wünschen und den realen Grenzen ausfechten muss. Die Abschnitte des Blogs zum Thema wurden hier zusammengeführt: http://evangelische-religion.de/theodizee-sophie-scholl.html

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Hans Leipelt (*21.7.1921) hat in München studiert als er an das 6. Flugblatt der Weißen Rose gelangt war. Er hat es dann mit Marie-Luise Jahn nach der Hinrichtung von Hans und Sophie Scholl und Christoph Probst mit der Überschrift versehen: „… und ihr Geist lebt trotzdem weiter!“ Sie brachten es nach Hamburg, vervielfältigten und verteilten es dort. Er sammelte zudem mit anderen Geld für die Witwe von Kurt Huber, wurde denunziert, am 8.10.1943 verhaftet, verurteilt und am 29. Januar 1945 hingerichtet. Seine Mutter, Katharina Leipelt, war Jüdin und wandte sich laut Alt dem Christentum zu und war „tiefgläubig“. Auch sie wurde verhaftet und nahm sich – zumindest lautet das offiziell so – das Leben (9.12.1943), nachdem sie erfahren hatte, dass sie nach Auschwitz deportiert werden sollte. Was Hans Leipelt mitgeteilt worden war.
Während seines Gefängnisaufenthaltes hat er sich intensiv dem christlichen Glauben zugewendet. Wie er selbst sah, gab ihm der Gefängnisaufenthalt die Möglichkeit, mit Gott allein zu sein. Das habe er gebraucht. Zu seinem letzten Abendmahl wählte er aus Lukas 21 den Text aus, in dem Jesus spricht:
Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, so sehet auf und erhebet eure Häupter, darum daß sich eure Erlösung naht. Und er sagte ihnen ein Gleichnis: Sehet an den Feigenbaum und alle Bäume: wenn sie jetzt ausschlagen, so sehet ihr’s an ihnen und merket, daß jetzt der Sommer nahe ist. Also auch ihr: wenn ihr dies alles sehet angehen, so wisset, daß das Reich Gottes nahe ist. Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte vergehen nicht.

Als Lieblingslied betete er: Die auf der Erde wallen,/die Sterblichen sind Staub… Ich habe es im Internet nicht gefunden. In dem Gesangbuch der Landeskirche Hessen von 1924 wird es noch genannt. Ich werde es hier nicht hineinsetzen – aber nur ein paar Aspekte daraus zum Thema Theodizee nennen: Menschen sterben. Gottes Kinder gehen getrost den Weg in den Tod: „Herr über Tod und Leben, / o dann verlaß mich nicht.“ Die letzten drei Strophen:

Hilf, Todesüberwinder
hilf mir in dieser Angst,
der du zum Heil der Sünder
selbst mit dem Tode rangst;
und wenn des Kampfes Ende
gewaltiger mich faßt,
nimm mich in deine Hände,
den du erlöset hast.

Des Himmels Wonn und Freuden
ermißt kein sterblich Herz;
o Trost für kurzes Leiden,
für kurzen Todesschmerz!
Dem Todesüberwinder,
sei ewig Preis und Dank;
Preist ihm, der für uns Sünder
den Kelch des Todes trank!

Heil denen, die auf Erden
sich schon dem Himmel weihn,
die aufgelöst zu werden,
mit heilger Furcht sich freun!
Bereit, es Gott zu geben,
wenn er, ihr Herr, gebeut,
gehn sie getrost durchs Leben
hin zur Unsterblichkeit.

In dem Buch von Alt finden wir auch den Abschiedsbrief, den Hans Leipelt seiner Schwester Maria (die am 9.11.1943 verhaftet worden war, aber am 14. April 1945 in Bayreuth von der US Armee befreit wurde) geschrieben hat. Daraus folgender Auszug:
Und doch, Liebes, bleibst Du nicht allein zurück. Abgesehen  davon, daß ich gute Menschen weiß, die nach dem Kriege ihr  Möglichstes tun werden, Dich zu finden und Deine Existenz zu  sichern, bleibst Du in der Hand Gottes zurück, in der ich Dich  getrost lasse – hält er uns doch alle in seiner Hand, schützt und  erhält uns, und wo er uns diesen Schutz, diese Erhaltung zu  versagen scheint, muß uns doch auch das, und gerade das, zum  Besten dienen. Dieses Zutrauen zu ihm dürfen, ja müssen wir  haben, auch wenn wir seine Wege einmal nicht verstehen und  vielleicht sogar hart finden. Ich bitte Dich, und werde in diesen  letzten Stunden für Dich darum beten, daß Du Dir dieses Vertrauen zu Gott Dein ganzes Leben lang erhalten möchtest. Sei  meinetwegen nicht traurig, wenn Du kannst, und jedenfalls unbesorgt. Ich fühle im wahrsten Sinne des Wortes göttliche Ruhe  in mir und sterbe ohne Angst in der Hoffnung auf Gottes Vergebung, die mir freilich bitter notwendig ist, bedenke ich, in wie  schwerer Weise ich mich an ihm  versündigt habe.

Literatur:

Marie-Luise Schultze-Jahn: „… und ihr Geist lebt trotzdem weiter!“ Widerstand im Zeichen der Weißen Rose, Metropol Verlag 2003 (Bibliothek der Erinnerung, Hg.v. Wolfgang Benz 10)

Karl Alt: Überschreiten von Grenzen. Strafgefängnis von München-Stadelheim zwischen 1934-1945, Verlag Ökologie&Pädagogik 1994 (Überarbeitete Neuauflage von Karl Alt: Todeskandidaten, 1946)

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