Geschichte – Wort des Lebens

Vorläufige Anmerkungen zum Thema Geschichte.

Vor allem ist Geschichte eine Beschäftigung mit dem, was vergangen ist, tot – und wir gehen in der säkular Geschichte nach vorne – also ebenso in den Tod. Aber in diese Geschichte des Todes ist schon Gottes Leben hinein gekommen: in Jesus Christus. Und seitdem geht Geschichte nicht mehr auf den Tod zu, sondern die Menschen haben die Chance, auf Leben zuzugehen. In der Todesgeschichte begegnet ihnen der lebendige Gott. Geschichte wird so eine, die Chance zum Leben ermöglicht. Christlicher Glaube beschäftigt sich in erster Linie mit dem Leben in der Nachfolge des lebendigen Jesus Christus in der Geschichte. Und so versuchen Christen die Menschen, die auf den Tod zugehen, zum Leben zu rufen, das in der Geschichte beginnt und über sie hinausgeht, in Gott mündet.

Das Wort des Lebens – es wird heute hoffentlich in zahlreichen Predigten ausgesprochen. Oder lassen sich viele Christen von der Geschichte des Todes fesseln? Erst Gottes Existenz in der Geschichte qualifiziert diese als eine, die wahre Zukunft hat – allerdings über die Geschichte hinausgehend.

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Mitglieder verlassen die Kirchen + Versagen der Kirche

Kirchen werden verlassen – vor allem auch die evangelische. Das mag damit zusammenhängen, dass viele im letzten Jahr im Zusammenhang der Umstellung der Finanzierung merkten: Huch, ich zahle ja noch Kirchensteuer! (War doch 2017? oder irre ich mich?) Ich denke, es hängt aber auch damit zusammen, dass Kirchen sich politisch engagieren, ohne Konzepte zu haben – aber viele den Eindruck haben: Sie hören nicht auf uns und unsere Probleme. Volkskirchen haben es schwer, wenn sie sich christlich agieren wollen, aber an den Mitgliedern vorbei agieren. Die Kirchenleitungen müssen sich entscheiden: Wollen wir Volkskirche bleiben, damit ein sehr breites Spektrum an Menschen ansprechen und zu halten versuchen, oder wollen wir das, was wir als christlich erkannt haben, durchsetzen – ohne Rücksicht auf die Mitglieder – mit Blick auf den heiligen Rest. Man tut noch so, als sei alles in Butter, was diese Alternative betrifft. Man agiert – ohne viele Menschen des Landes zu berücksichtigen. Es muss in den Kirchen zumindest diskutiert werden: Was wollen wir: Volkskirche bleiben – oder christlich zu einem heiligen Rest schrumpfen? Papst Benedikt hatte es ja vorgedacht – aber das blieb dann in den Schubladen stecken. Er plädierte für einen Schrumpfungsprozess. Das hätte aber zur Folge, dass viele christliche Aufgaben nicht mehr erledigt werden könnten. Die vielen Pro und Contra müssen so langsam diskutiert werden. Und das öffentlich. https://www.idea.de/frei-kirchen/detail/die-evangelische-kirche-schrumpft-schneller-als-die-katholische-106033.html

Es gibt freilich noch weitere Faktoren, Konversionen in die katholische bzw. evangelische Kirche, zu den Freikirchen usw. – von daher ist die genannte politische Begründung nur eine unter vielen. Gründe sollen untersucht werden: http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/erstmals-zahl-der-kirchenaustritte-wieder-gestiegen

Ob dabei wirklich etwas Neues herauskommen wird? Man sollte die Gelder lieber in Missonsbestrebungen stecken. Statistiken erstellen zu lassen, ist sicher einfacher – aber weniger (wie man so schön sagt) im positiven Sinn nachhaltig.

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Dieses massive Versagen der Kirchenleitungen ist äußerst schlimm. Man hat Missbrauchsmeldungen ignoriert – wohl bis in die höchsten Stellen. Es ist gut, dass das aufgearbeitet wird – und hoffentlich auch bis in die höchsten Stellen des Vatikan: http://kath.net/news/64504

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Salat-Nutella + Elektro-Autos

Manches regt doch zu tollen Ideen an. Diese Meldung: https://www.welt.de/wirtschaft/article179501142/Beschwerdebrief-von-Kuenast-Gruene-rechnen-Nebenwirkung-von-35-Glaesern-Nutella-hoch.html regt mich dazu an, dass Ferrero mal Salat-Nutella für Grünen-Fans herstellen solle. Kommt öffentlich bestimmt gut an. (Heimlich wird dann Hasel-Nutella gegessen.) Angereichert mit gesunden Roggenkörnern und Spinatblattstückchen, garantiert vegan und ohne Zucker. Beworben von Künast und co. Salat-Nutella wird reißenden Absatz finden.

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Ich habe den Eindruck, dass der mediale Glanz von Elektroautos sowieso schon nachgelassen hat und eine gewisse Ernüchterung eingetreten ist: https://www.achgut.com/artikel/und_jetzt_rechnen_wir_mal_kosten_eines_e_autos

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Migrantenpolitik im SPD-Vorwärts + Vernünftige Migrationspolitik + Angriffe auf Journalistin

Ehrhart Körting darf im Vorwärts (!) etwas schreiben, das weiter führend sein kann https://www.vorwaerts.de/artikel/fluechtlingspolitik-kein-bleiberecht-antidemokraten-rassisten-frauenfeinde

Unter der Überschrift: Flüchtlingspolitik: Kein Bleiberecht für Antidemokraten, Rassisten und Frauenfeinde schreibt er unter anderem:

Schließlich wird man auch im Einbürgerungsrecht das jetzige, mehr formelhafte Bekenntnis des Einbürgerungsbewerbers zur freiheitlich demokratischen Grundordnung noch mit einer deutlich inhaltlicheren Prüfung verbinden. Es geht nicht um Gewissensprüfung. Aber ich finde, wir dürfen durch umfangreiche Tests und Prüfungen genauer wissen, ob diejenigen, die unser Land als Staatsbürger und Staatsbürgerinnen aufnimmt, unseren freiheitlich demokratischen Rechtsstaat wirklich wollen. Dazu reicht mir übrigens der Einbürgerungstest zum Nachweis der Kenntnisse über unsere Rechts-und Lebensverhältnisse nicht aus.

Einen Kritikpunkt habe ich noch: Statt Flüchtlingspolitik sollte es Migrationspolitik heißen. Flüchtlinge und Migranten dürfen nicht in einen Topf geworfen werden.

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Eine vernünftige Migrationspolitik, wie sie sich im Augenblick abzuzeichnen scheint, ist unbedingt notwendig, denn solche Zustände, wie sie zum Teil in Italien zu herrschen scheinen, befürchte ich auch bei uns, wenn nicht rechtzeitig die Weichen gestellt werden. Bevölkerungen sind nur eine Weile sanft – und können, wenn man übertreibt, explodieren: https://www.zeit.de/politik/2018-07/fluechtlinge-italien-matteo-salvini-mittelmeer-rom-rimini-hass-hetze-verrohung

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Ich hatte das Thema: Weil eine Journalistin in Die Zeit eine andere Meinung vertreten hat als ein paar es erwartet haben, wurde sie massiv angefeindet. Dazu: http://www.spiegel.de/plus/fluechtlinge-wie-teile-der-linken-in-der-fluchtlingsdebatte-die-nerven-verlieren-a-00000000-0002-0001-0000-000158500329

Meine Notiz: https://blog.wolfgangfenske.de/page/3/ Punkt 10.

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Zum Thema auch: https://www.idea.de/politik/detail/caritas-nur-wenige-fluechtlinge-wollen-nach-deutschland-106040.html

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