
Ängste mit Gott konfrontieren.
Mal sehen, was sie dazu sagen.
Wahrscheinlich werden sie erst einmal äußerst ärgerlich.
Aber dann…?
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Weltwahrnehmung – ein Lernprozess: Kritik hat das Ziel, Missstände zu verbessern

Ängste mit Gott konfrontieren.
Mal sehen, was sie dazu sagen.
Wahrscheinlich werden sie erst einmal äußerst ärgerlich.
Aber dann…?
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Ich hatte im Blog, dass sich in meinem Umfeld, was Vögel betrifft, nichts zum Negativen verändert hat. Irgendwo las ich, dass man nicht lokale Beobachtungen auf das Gesamt übertragen solle.
Wie werden denn die Erhebungen gemacht, damit man erkennt, dass es weniger oder mehr Vögel gibt? Leute sollen einsenden, welche Vögel sie am Futterplatz sehen… usw. Das ist alles andere als wissenschaftlich, weil die Bedingungen, die am Futterplatz herrschen, nicht berücksichtigt werden. Gibt es in der Nähe einen besseren? Wurde ein Baum gefällt, der den Vögeln als Ausgangsbasis diente usw. usw. Es gibt eine Menge an Möglichkeiten, die eine solche Erhebung ins Leere laufen lassen.
Ebenso war bei HR-Info zu hören, ich schrieb es schon einmal, dass der Insektenrückgang aufgrund von Untersuchungen aus zwei Gebieten geschlussfolgert wird. Das ist auch lokal. Wissenschaftlich ohne Belang.
Das bedeutet: Es werden irgendwelche Beobachtungen gemacht und dann kommt die Katastrophenmeldung. Es wäre schlimm, wenn Vögel und Insekten zurückgehen würden, wenn es nicht im normalen Turnus der Jahre liegt. Aber soweit ich das beurteilen kann, fehlt eine richtige wissenschaftliche Basis für diese Behauptungen. Und das passt in die Hysterisierung der Gesellschaft: Alles wird schlimmer – die Apokalyptik folgt, wenn ihr kein Blumenbeet anpflanzt oder nicht eine Petition gegen irgendein aktuelles Gift unterschreibt.
Übrigens: Zählen diese Insekten, die man bekämpft, auch zum Rückgang dazu: Schnaken, Prozessionsspinner, Borkenkäfer…?
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In dem Beitrag geht es um die Frage: Was ist historisch wahr? Wie weit kann man Zeitzeugen trauen? https://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article195882833/Anonyma-Eine-Frau-zwischen-Vergewaltigung-und-Prostitution.html
Die Frage geht allerdings weiter: Wieweit kann man den Interpreten der Zeitzeugen trauen? Es gibt keine ganz neutralen Menschen, Menschen, die nicht irgendwas irgendwie falsch interpretieren oder es aus ihrer Zeit heraus „neu“ interpretieren müssen, weil sie die Zeit nicht kennen. Selbst die Frage: Warum beschäftigt sich jemand überhaupt mit dem jeweiligen Thema bekommt zur Antwort: Weil diese Person daran Interesse hatte. Und dann Zusatzfrage: Warum?
Das ist nichts Neues. Nur man sollte bedenken, dass auch Quellenstudium nie neutral ist. Und wenn es auch noch so sorgfältig geschieht.
Nur muss sich jeder Leser klar sein, dass Berichte von Zeitzeugen ebenso wenig die eine, „wahre“ Realität abbilden wie Akten, zeitgenössische Zeitungsartikel oder andere Texte. Immer ist Quellenkritik gefordert – nur durch den sorgfältigen Vergleich verschiedener Überlieferungen kann man sich dem wirklichen Geschehen schrittweise annähern.
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Jeder ist heute Rechts(extrem), der nicht mit den medial dominanten Wölfen mitheult – oder weniger drastisch ausgesprochen: Mit dem Fischschwarm mitschwimmt. https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/verfassungsschutz-hans-georg-maassen-weist-kritik-zurueck-16261169.html So beklagt Maaßen:
Die massive Kritik an ihm, auch aus der eigenen Partei, erinnere ihn an den Umgang totalitärer Staaten mit Oppositionellen: „Isolieren, stigmatisieren, diskreditieren und dann neutralisieren“, sagte Maaßen. „Dieser Giftkasten der Totalitaristen sollte bei uns geschlossen bleiben.“
Dieser Giftkasten der Totalitaristen sollte geschlossen bleiben – ohne Frage. Aber der Deckel wird immer dann gelüpft, wenn Menschengruppen meinen, sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen und sie würden die Rasse, die Klasse, die Welt, das Land, die Umwelt, das Klima usw. retten müssen – sie seien die Guten, die die Welt vom Bösen befreien müssen. Und dann werden alle Hebel in Bewegung gesetzt – medial sowieso.
Und keiner sage, dass die Wissenschaft neutral genug ist, um sich nicht als totalitaristischen Hebel missbrauchen zu lassen. Überall finden sich Wissenschaftler, die mit dem Strom schwimmen: im Nationalsozialismus, Kommunismus und sonstwo, wo entsprechende totalitaristische Stimmungen herrschen, die Minderheitenmeinungen rigoros bekämpfen.
Fähnchen nach dem Wind hängen – das ist eine beliebte Sportart bei allen Menschen ohne Zivilcourage. Wie sagte mir einmal ein Wissenschaftler, nachdem einer nach seiner Pensionierung ein Buch veröffentlicht hatte? Jetzt kann er das schreiben, er ist unabhängig. In diesem Augenblick platzte mein Traum von Wissenschaft. Um so erfreulicher ist es, wenn Wissenschaftler, Journalisten, Politiker, und wer auch immer Mut haben, das zu sagen, was sie für richtig halten. Und dass jeder diese Menschen schützt, wenn sie wegen ihrer Meinungsäußerungen angegriffen werden, auch wenn man nicht deren Meinung sein sollte.
Jeder sollte sich zu schade sein, als Windfähnchen oder als Wendehals sein Leben zu versemmeln.
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Die IGFM (Internationale Gesellschaft für Menschenrechte macht aufmerksam auf die Iranerin Niloufar Bayani, die gefangen und gefoltert wurde, weil sie auf Umweltschäden aufmerksam machte.
Sie berichten von einer Gemeinde in Nigeria, die sich für Binnenflüchtlinge einsetzt.
Die Christin Twen Theodros ist seit 2005 in Eritrea inhaftiert.
Innenminister Seehofer wird aufgefordert, die Abschiebung von iranischen Konvertiten, die sich also vom Islam abgewandt und Jesus Christus zugewandt haben, auszusetzen. Neuchristen werden im Iran mit dem Tod bedroht. Das ist ein großes Übel, an dem unser Land direkt beteiligt ist.
Der evangelische Pfarrer Nguyen Trung Ton ist in Vietnam zu 12 Jahren haft verurteilt worden, weil er Religionsfreiheit forderte.
Diese und viele andere Themen finden wir: https://www.igfm.de/
Die Mitteilungen, die man in jedem Monat bekommen kann, weisen auf weitere schlimme Fälle hin.
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Wer denkt noch an das zeichen, das für Christen tödlich werden konnte? Das arabische Zeichen für „N“ – Nazarener:

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Die Frau des Emirs von Dubai und des Chefs der Arabischen Emirate ist entwichen: https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/frau-des-emirs-von-dubai-fluechtet-vor-ihrem-mann-16263181.html In dem Beitrag erfahren wir, dass es einer anderen Frau nicht gelungen war, dass sie vor Indien aufgebracht und zurück-entführt worden war. Und keinen interessiert es wirklich.
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Tödliche Gewalt gegen Frauen in Frankreich (119) – ist wichtiges Thema geworden. Bei uns (147 Ermordete) nicht. Eine Schande: https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/hohe-anzahl-getoeteter-frauen-durch-ihre-partner-schockiert-frankreich-16263157.html
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Die Suche nach einem geeigneten Chef gestaltet sich schwierig. Na und?
Manche Medien träumen der mächtigen Merkel hinterher, die gesagt hat, wo es lang geht – jetzt wird ihr aber die Gefolgschaft verweigert.
Macron träumt seiner erträumten Macht hinterher, kaum einer will da lang gehen, wo er lang geht.
Es ist doch gut, wenn die anderen Staaten sich emanzipieren – auch von dem Tandem Frankreich-Deutschland. Die Frage ist nur: Wie gestaltet man es politisch, dass in Zukunft eine demokratische Form gefunden wird.
EU ist in diesem Prozess nicht lächerlich. Undemokratisch sind die, die das in die Welt setzen.
Lächerlich ist was anderes: Lächerlich ist, dass den Wählern suggeriert wird: Es geht um Weber oder Timmermans – und dann ätsche bätsche – ihr habt gewählt, wir machen es aber anders! Das ist Missachtung des Wählers.
Wird nun die dritte im Bunde, Vestager, von der keiner mehr etwas sagt aus dem Zauberhut gezogen? Oder hat sie sich selbst schon aus der Diskussion abgemeldet und ich habe es nicht mitbekommen?
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Ein Mann sagte, dass ihn die Schule nicht weitergebracht habe. Er hätte sich alles Wesentliche selbst beigebracht.
Das ist eine spannende Aussage, weil sie die eklatante Selbstüberschätzung wiedergibt, die (nicht nur) heute manche befällt.
Der Mensch ist ein soziales Wesen. Das heißt: Interaktion lässt lernen. Dass wir auf der Welt sind, verdanken wir anderen Menschen, dass wir schon als Ungeborene den Sprachklang wahrnehmen, dann sprechen lernen usw. – das verdanken wir alles anderen. Liebe verändert unseren Hormonhaushalt, unser Hirn. Lob baut auf, Tadel beugt – wir sind, und das ist ja bekannt, Wesen, eingebunden in die Interaktion. Wir sind Wesen, die das gar nicht reflektieren können, wie sehr wir eingebunden sind. Wer meint, dass er alles sich selbst verdankt, dem mangelt es an Sozialkompetenz. Die Wissenschaft ist an dieser Stelle Augenöffner.
Ich finde das Gleichnis Jesu vom reichen Kornbauern so krass: Am Ende der Ernte ist er sehr mit sich zufrieden. Aber: Er hat sicher kaum selber die Ernte eingefahren, er hatte seine Sklaven. Er hat kaum selber die Scheunen gebaut, er hatte seine Handwerker. Er hat keinen Einfluss auf das Wetter und auf die Marktpreise. Diese eklatante Selbstüberschätzung ist also nichts Neues. Auch die Selbstüberschätzung mit Blick auf Gott, wie sie im Gleichnis ausgesprochen wird, ist nichts Neues.
Sich verdanken, sich anderen verdanken. Man merkt es kaum, wie sehr man anderen dankbar sein kann. Und Gott.
Was hat Gott damit zu tun? Alles. Nur bemerken wir es nicht. Oder doch? Darum geht die Klage gegen Gott oder die Ablehnung Gottes, wenn es nicht so gut läuft, weil wir im Hinterkopf eine Ahnung davon haben: Ich verdanke mich ihm, eigentlich will ich ihm danken. Doch ich schiebe mich zwischen Gott und mir selbst und lasse nur die Kritik an Gott, die Klage durch. Anders als bei Feuerbach: Ich bin gut – ich tue mir Gutes. Gott ist schlecht – er tut mir Schlechtes.
Man kann nur jemandem dankbar sein, der willentlich etwas getan hat, das man als gut empfindet. Das Schicksal ist willenlose Willkür, man kann also nicht sagen, man sei dem Schicksal dankbar. Das sagt der Mensch nur dann, wenn er Gott nicht kennt, wenn das Schicksal als eine Art Statthalter Gottes fungiert. Dankbarkeit ist eine Art Gottesbeweis. Der Mensch ist dankbar, will dankbar sein. Warum?
Das Thema ist jetzt nicht Undankbarkeit. Dann müsste noch ganz andere Aspekte aufgezeigt werden.
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