Keine Vögel mehr

Ich hatte im Blog, dass sich in meinem Umfeld, was Vögel betrifft, nichts zum Negativen verändert hat. Irgendwo las ich, dass man nicht lokale Beobachtungen auf das Gesamt übertragen solle.

Wie werden denn die Erhebungen gemacht, damit man erkennt, dass es weniger oder mehr Vögel gibt? Leute sollen einsenden, welche Vögel sie am Futterplatz sehen… usw. Das ist alles andere als wissenschaftlich, weil die Bedingungen, die am Futterplatz herrschen, nicht berücksichtigt werden. Gibt es in der Nähe einen besseren? Wurde ein Baum gefällt, der den Vögeln als Ausgangsbasis diente usw. usw. Es gibt eine Menge an Möglichkeiten, die eine solche Erhebung ins Leere laufen lassen.

Ebenso war bei HR-Info zu hören, ich schrieb es schon einmal, dass der Insektenrückgang aufgrund von Untersuchungen aus zwei Gebieten geschlussfolgert wird. Das ist auch lokal. Wissenschaftlich ohne Belang.

Das bedeutet: Es werden irgendwelche Beobachtungen gemacht und dann kommt die Katastrophenmeldung. Es wäre schlimm, wenn Vögel und Insekten zurückgehen würden, wenn es nicht im normalen Turnus der Jahre liegt. Aber soweit ich das beurteilen kann, fehlt eine richtige wissenschaftliche Basis für diese Behauptungen. Und das passt in die Hysterisierung der Gesellschaft: Alles wird schlimmer – die Apokalyptik folgt, wenn ihr kein Blumenbeet anpflanzt oder nicht eine Petition gegen irgendein aktuelles Gift unterschreibt.

Übrigens: Zählen diese Insekten, die man bekämpft, auch zum Rückgang dazu: Schnaken, Prozessionsspinner, Borkenkäfer…?

Datenschutzerklärunghttps://www.wolfgangfenske.de/http://blumenwieserich.tumblr.com/