Kampf gegen Faschismus: Ja – aber Finanzierung von Extremisten: Nein

Es ist interessant, was sich da so abspielt: https://www.tagesschau.de/inland/verfolgte-naziregime-gemeinnuetzigkeit-101.html

Es ist nötig, den Kampf auch gegen Linksextremisten zu führen. Denn sie schaden dem Staat, den Menschen im Staat. Und nicht jeder, der gegen den Faschismus kämpft ist per se schon Antifaschist, sondern kann Linksfaschist sein. Ich weiß, ich weiß, Faschismus ist immer rechts. Aber ich verbinde mit Faschismus antidemokratisches Handeln, dazu gehört es, Menschen, die ihre Meinung äußern, zu drangsalieren, zu isolieren, da sehen die Gesichter der Rechtsfaschisten genauso aus wie die der Linksfaschisten. Na gut, sagen wir versöhnlich: Linksextremisten mit faschistoiden Zügen.

Was ich allerdings eigenartig finde ist die in Medien wiedergegebene Begründung:

Danach sollen Vereine zwar weiter steuerlich begünstigt werden sollen, wenn sie sich im Rahmen ihres Vereinszwecks politisch äußern – nicht aber, wenn sie sich in die politische Willensbildung einmischen.

Eine solche Begründung ist zu schwammig. Zudem: Man sollte sich in der Regierung einig sein: Nicht dass am Ende manchen Gruppen die Gemeinnützigkeit entzogen wird und ein anderes Ministerium unterstützt sie mit riesen Finanzbeiträgen.

Einen rückwirkenden Entzug, wie es der Beitrag deutlich macht, ist auch nicht fair. Man muss im Vorhinein wissen, woran man ist. Alles andere ist abzulehnen. Denn das kann es und darf es für den Staat auch nicht sein, dass man politische Aktivisten finanziell plündert. Ihre Meinung muss im Chor der Meinungen gehört werden wie jede andere auch.

Zudem: Politik darf so etwas nicht entscheiden. Darum sind also die Gerichte am Zug. Wenn Gerichte unterschiedlich urteilen, dann wird es irgendwann gerichtlich immer höher gereicht. Wir werden noch gar nicht abschätzen können, wie das Urteil letztlich aussieht. Wenn aber die Begründung wirklich so schwammig sein sollte, kann man das Urteil schon voraussehen.

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Elektroautos und Arbeitslosigkeit + Frankreich

Die absolute Förderung der Elektro-Autos fördert die Arbeitslosigkeit. Der absolute Kohleausstieg fördert die Arbeitslosigkeit. Die ideologische Politik macht die Rechnung ohne die, die auf der Straße bleiben. Natürlich gibt es Strukturhilfen. Bin gespannt, ob diese ausreichen. Von daher sind feste Termine Gift – man muss von einer Sache langsam die andere anpeilen. Die Menschen darf man nicht verlieren. Den Ideologen sind die Menschen und ihre Einzelschicksale egal, weil man ja die Welt retten muss.

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Frankreichs Macron macht Realpolitik. Von daher ist ein Wachstum nicht zu verwundern: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/frankreich-wirtschaft-103.html

Was kostet zum Beispiel Strom in Frankreich und Deutschland?: https://ec.europa.eu/eurostat/statistics-explained/index.php?title=Electricity_price_statistics/de Das Geld, das man ausgeben könnte für Güter, als Spenden usw. wird für Strom ausgegeben.

Da muss man sich doch nicht wundern.

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Neutraler Corbyn

Es ist mutig, neutral zu bleiben, wenn alle fordern, man solle eine Haltung einnehmen. Allerdings: Er hat eine Haltung. Das zeigt er ja damit, dass er noch einmal über den Brexit abstimmen lassen will – über den ja schon einmal abgestimmt wurde. https://www.tagesschau.de/ausland/corbyn-brexit-referendum-101.html

Von daher ist diese Neutralität keine – und die Wähler? Werden sie diese Nichtneutralität akzeptieren? Wohl kaum, wenn meine Spatzen in Großbritannien mir das richtig zupfeifen. Denn dann geht alles wieder von vorne los.

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Demonstrierende Menschen

Es ist gut, wenn die Menschen in ihren Ländern protestieren. Damit zeigen sie, dass sie bereit sind, die katastrophale Lage zu ändern. Wenn sie nur außer Landes fliehen, lassen sie die Menschen ihres Landes im Stich. Was freilich nicht für die gilt, die wirklich politisch verfolgt sind. Es geht mir hier um wirtschaftliche Veränderungen.

Meine Frage ist allerdings: Wie bekommt die Weltgemeinschaft es hin, dass es diesen protestierenden Menschen auch gut gehen wird? Das ist aus meiner jetzigen Perspektive gesehen ein Ding der Unmöglichkeit. Z.B.: Korruption bekämpfen – können nur in der Vergangenheit Korrupte, weil sie an der Macht sind. Doch diesen traut man dann gerade das nicht zu.

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Ewigkeitssonntag

Am Sonntag ist Totensonntag – christlich besser: Ewigkeitssonntag. Denn es macht einen Unterschied, ob man an diesem Tag an die Menschen denkt, die tot sind – im wahrsten Sinn – vergangen; oder an die Menschen, die in der Hand Gottes leben.

Daran sollte man denken – nicht vorschnell wieder das irdische Leben ins Spiel bringen. Es geht nicht darum, mit dem Thema bewussteren Umgang mit der Lebenszeit das Denken an Sterben und Tod umzufrisieren. Damit passt sich Kirche an, wenn es nur um das irdische Leben geht. Es muss auch Raum sein, einmal in Ruhe darüber nachzudenken, wie es nach dem Sterben weiter geht. Nicht Erinnerung und co. sollen das Thema sein, die heute so beliebt sind, weil man keine Hoffnung hat. Sterben, Tod, Leben bei Gott als eine eigene Größe, als wunderbares Geschenk Gottes, das er uns anbietet. Das ist unser großes Thema als Glaubende – hoffentlich auch der Kirche.

https://www.youtube.com/watch?v=d8Q6rxdPT7A

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Christen sind beliebt – wenn sie mitmachen

Christen sind beliebt, wenn sie mitmachen, was man halt so jeweils macht und jeweils in der jeweiligen Moderne so denkt. Wehe, sie machen nicht mit. Dann gibt es Ärger. Das war schon im massiv ideologisierten 20. Jahrhundert so, in den Jahrhunderten davor – und wird sich auch nicht ändern, so lange die Erde uns Menschen beherbergt: https://www.die-tagespost.de/politik/aktuell/Christen-in-Europa-immer-staerker-diskriminiert;art315,203162

Also, was folgt daraus? Nicht mitmachen. Nicht erst Dietrich Bonhoeffer nannte das: Nachfolge. https://de.wikipedia.org/wiki/Nachfolge_(Bonhoeffer)

Spannend ist, dass alle glauben, nicht mitzumachen – indem sie alle mitmachen, nicht mitzumachen.

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Kinderrechte ins Grundgesetz

Kinderrechte ins Grundgesetz, Frauenrechte ins Grundgesetz, Behindertenrechte ins Grundgesetz – wenn man nun keine Männerrechte ins Grundgesetz setzt – was bedeutet das? Die Würde des Menschen ist unanatastbar – auch die Würde der Frauen und Kinder und Behinderten. Wird deutlich: Menschen = Mann. Darum benötigen Frauen, Kinder und Behinderte also ausdrückliche Hervorhebung. Und das ist gegen das Grundgesetz! Es gilt die Würde des Menschen ! zu wahren – und dazu gehört eben jeder, der ein Mensch ist. Alles andere ist absurd.

Zudem: Das Grundgesetz soll das Individuum vor dem Staat schützen. Man hat aber immer stärker den Eindruck, dass der Staat mit Hilfe des Grundgesetzes meint, die Bürger voreinander schützen zu müssen. Auch das ist eine Verdrehung des Grundgesetzes.

Wir rutschen in eine Zeit hinein, in der der Staat sich über den Bürger stellt – das heißt: Wir rutschen in autoritäre Zeiten hinein – langsam aber sicher. Natürlich tut die Regierung als Vertreter des Staates nur, was die Leute wollen. Welche Leute?

Apropos Kinderrechte ins Grundgesetz: … und Abtreibungen? Ungeborene Kinder haben keine Rechte. Auch bei der UN nicht. Sie gelten erst nach der Geburt. Auch das ist logisch absurd. Hängt natürlich damit zusammen, dass das Recht der Frau über das Recht des ungeborenen Kindes gestellt wird. Woran man sieht: Recht ist nicht logisch. Aber das heißt nicht, dass man Logik im Recht missachten solle, weil Recht sowieso emotional begründet ist. Von daher haben wir ein sehr ausgeklügeltes System, was Abtreibungen betrifft. Aber auch das wird immer stärker von Lobbyisten ausgehebelt.

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Und dann kommen noch die Tierrechte ins Grundgesetz. Die Würde des Tieres ist unantastbar. Was soll man mit einem solchen Satz anfangen? Schnaken werden sich freuen und Läuse auch. Dann beginnt das große differenzieren. Ja, diese Tiere und jene Tiere, die Süßen vor allem, Pferde, Katzen, Elefanten und Delfine – natürlich die Menschenaffen. Aber die kleinen Makis mit den großen Augen sind viel süßer als… Und Katzen dürfen nur veganes Katzenfutter fressen, da sie die Vögel dezimieren.

Es geht nicht um Tierrechte ins Grundgesetz – es geht darum, mit Tieren so umzugehen, wie es einem menschlichen Menschen angemessen ist. Und das muss eben gesetzlich verankert werden. Wie muss Massentierhaltung aussehen (wenn überhaupt), wie müssen Schlachtungen vor sich gehen, welche Regeln müssen bei Tierversuchen beachtet werden. Natürlich können wir in unserem pseudoreligiösen Reinheitswahn sagen: In Deutschland darf es so was alles nicht geben – und dann importieren wir es aus Ländern, die überhaupt nichts regeln. Das ist Heuchelei pur. Wie das mit dem Strom und alles, was damit zusammenhängt.

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Wie wäre es mit dem Recht ins Grundgesetz:

Jeder Mensch hat das Recht vor ideologisch bedingtem Recht geschützt zu werden.

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Zerbröseln der CDU

Am Zerbröseln der CDU trägt auch so was bei: https://www.focus.de/politik/experten/bkelle/gastkommentar-von-birgit-kelle-cdu-mann-will-werte-union-auschliessen-diese-arroganz-hat-waehler-zur-afd-getrieben_id_11367510.html?x-fol-utm=true

Oder hat Tauber eine Idee, wie so etwas der CDU helfen kann: https://www.welt.de/debatte/kommentare/plus203638542/Peter-Tauber-Fuer-die-Werteunion-ist-kein-Platz-in-der-CDU.html

Der AfD wird es sicherlich gefallen, was Tauber so treibt.

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Müll – verbissen deutsch + Tipp für den Supermarkt: Obst-Stände + Hygieneartikel

Das ist doch ein guter Satz, den sich so mancher ideologisch Denkende unserer Breiten zu Gemüte führen sollte:

„Wir brauchen nicht fünf perfekte Menschen, sondern lieber sieben, die nicht vollkommen nachhaltig leben, aber diese Idee in ihr Leben einführen, so gut sie können.“

Diese Aussage macht eine junge Frau in Moskau, die einen verpackungslosen Laden aufgemacht hat: https://www.tagesschau.de/ausland/muell-russland-101.html

Freilich darf dieser Satz nicht zur Entschuldigung dienen. Aber er hilft, alles nicht so verbissen deutsch zu sehen.

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Man sollte einmal in einem Supermarkt zusehen, wie Menschen nicht verpacktes Obst und Gemüse einkaufen. Da will man gar kein nicht abgepacktes Obst/Gemüse mehr kaufen. Die Frage ist: Kann man in den Supermärkten nicht einen Obst/Gemüse-Stand einrichten wie auf dem Markt? Mit Menschen dahinter, die dann aussuchen und geben?

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Plastikverbrauch ist immens mit Blick auf Hygiene-Artikel: Duschgel, Schampoo… – gibt es keine Alternativen? Oder ist das kein Plastik? EU und Frau Schulze: Hilfe!

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