Türkei – Einsatz für Demokratie und Kavala

Erdogan versucht keiner mehr zu stoppen: https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/tuerkische-regierungsmehrheit-geht-gegen-opposition-vor-16802418.html

Oder doch?

Im Kampf für politische Gefangene – pars pro toto: für die Freilassung von Osman Kavala: https://www.spiegel.de/politik/ausland/fall-osman-kavala-die-tuerkische-regierung-begeht-ein-entsetzliches-justizverbrechen

Und wie sieht es auf politischer Ebene aus? Man lässt ihn gewähren.

Bewundernswert ist nicht die Politik der westlichen Ländern, im Gegenteil. Bewundernswert ist der Mut derer, die sich noch gegen den Undemokraten stellen, der Mut derer, die an Leib und Leben gefährdet sind und dennoch weitermachen im Kampf für die Demokratie. Auch die, die sich mit der Türkei verbunden fühlen und wissen in unserem Land.

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Rassismus: Für die Mehrheit ändert sich nichts

Für die Mehrheit ändert sich nichts – das ist ein Argument, dass hätte nicht ausgesprochen werden dürfen: https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2020/06/berlin-agh-abgeordnetenhaus-antidiskriminierung-gesetz-ladg.html

Jedes Mal, wenn einer zu Unrecht beschuldigt wird, wenn er die Beweislast hat, seine Unschuld zu beweisen – dann würde sich für die Mehrheit natürlich nichts ändern. Aber es ist Unrecht. Wir leben in einem Land, in dem es keine Rechtswillkür geben sollte. Und wenn ein Land in unserem Staat dieser auch nur einen Spalt weit Raum lässt, dann ist Ärger geboten.

Hinter allem Rassismus wittern – das ist gesetzlich auch nicht gut. Es gibt Rassismus. Der muss bekämpft werden. Es gibt Menschen, die hinter allem Rassismus vermuten. Schaut man jemanden aus irgendeinem Grund zu lang an: Rassismus. Schaut man über einen aus irgendeinem Grund hinweg: Rassismus. Es muss wirklich gegen Rassismus gehen, nicht gegen gefühlten Rassismus. Gesetze müssen klare Regeln geben – und nicht gefühltem Raum geben. Wer mit Menschen zu tun hat, weiß, wie schnell der Rassismus-Vorwurf auf dem Tisch liegen kann, nämlich auch dann, wenn es darum geht, eigenes Versagen übergehen zu wollen. Vor lauter Rassismus-Angst kann ein Mensch auch zum Rassisten werden: Philo-Rassismus / positive Diskriminierung (heißt leider so – affirmative action). Auch das kann schlimme Folgen haben, wie ein Fall in Großbritannien zeigte, in dem ein ganzes Netzwerk ungehindert Mädchen missbrauchte. Gesetze gelten – ohne Ansehen der Person. Das muss so bleiben.

Auch die Aussage, dass Entschädigungsansprüche nicht gegen Einzelne, sondern gegen das Land Berlin gestellt werden, ist – wenn ich das richtig verstanden habe – kurios. Woher hat das Land Berlin seine Gelder? Es sind Steuergelder. Diese gilt es wie einen Schatz zu hüten. Und wenn jemand rassistisch vorgegangen ist, dann muss das eindeutig nachgewiesen werden und er muss zur Rechenschaft gezogen werden. Es geht nicht an, dass in Zweifelsfällen der Steuerzahler dafür aufkommt.

Berlin ist schon ein kurioses politisches Pflaster.

Der kuriosen Politik zum Trotz: Es ist widerlich, wenn vorbeirasende Fahrradfahrer gegenüber Menschen aus anderen Ländern rassistische oder auch gegenüber Frauen sexistische Bemerkungen machen; wenn Autofahrer gegenüber Menschen aus anderen Ländern oder Frauen rassistische/sexistische Gesten machen. Die vielen Formen diskriminierenden Verhaltens, die im Vorübergehen irgendwie wahrnehmbar – aber nicht eindeutig zuzuordnen sind. Das alles ist unerträglich, weil es verwirrt und erniedrigt. Die Opfer müssen im Selbstbewusstsein gestärkt werden, den Verächtern muss deutlich gemacht werden, was für verächtlichen Charakters sie sind. Aber wahrscheinlich wissen sie gar nicht, was das ist: Charakter.

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Nachtrag: https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/war-wie-gelaehmt-arabella-kiesbauer-ueber-briefbombenanschlag-vor-25-jahren-16803024.html Werden die Namen an die Staatsanwaltschaft weiter gegeben? Hoffentlich bleibt man in dieser Hinsicht nicht passiv.

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Glaube/Kirche – systemrelevant

Ist der Glaube systemrelevant? Er ist relevant für sehr viele Menschen unseres Landes, er ist relevant, für sehr viele Menschen weltweit.

Es klingt natürlich gut, Kirche sei systemrelevant, also bedeutsam für ein System. Es klingt genauso gut zu sagen, sie ist nicht systemrelevant, sie steht als Gottesgröße über dem System.

Kirchen scheinen aber immer wieder zu vergessen, dass sie um der Menschen Willen – als Teil der Gesellschaft – jegliches System konstruktiv-kritisch begleiten sollten – und dadurch sind sie systemrelevant.

Das ist aber wirklich keine neue Sicht.

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Diskussion in der Kirche

In der Kirche gibt es Diskussionen, die die Diskussion in der Gesellschaft widerspiegeln: https://charismatismus.wordpress.com/2020/06/02/faire-corona-debatte-kirchenfuehrer-sollen-selbst-mit-gutem-beispiel-vorangehen/

Es ist spannend, die immer wieder eingesetzte Rhetorik zu beobachten: Man wirft Kritikern vor, die Kritik sei abstrus/fake usw. und mit der Kritik zu spalten.

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Elektro Autos fördern + Corona-Göttingen

Elektro Autos fördern mag zwar in unsere Zeit passen, aber es ist eine Förderung teurer Autos. Das heißt: In den Genuss der Förderung kommen wieder nur die, die auch das nötige Kleingeld haben, um sich ein E-Auto kaufen zu können. Oder liege ich da falsch. Mich wundert darum, dass die SPD das so forciert.

Von daher ist das wohl eher ideologisch bedingt. Aber relevant ist die beschlossene Senkung der Mehrwertsteuer für ein paar Monate. Das dürfte evtl. manche Kaufentscheidung vorziehen, damit Wirtschaft ankurbeln.

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Es wird gedroht – Drohungen werden auch kontrolliert und umgesetzt? Es ist ein Muss! Laut Tagesschau waren nur wenige, die sich kontrollieren lassen sollten gekommen ttps://www.focus.de/gesundheit/news/virus-ausbruch-in-niedersachsen-goettingen-schon-105-infizierte-stadt-will-gesamten-wohnkomplex-testen_id_12052954.html

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Demonstrationen + Fehler im System

Solidarische Demonstrationen sind immer wieder interessant. So können die Honkonger nur von so einer Unterstützung gegen das Freiheit einschränkende-kommunistische China träumen: https://www.tagesschau.de/ausland/proteste-usa-139.html

Die Politik darf die Demonstrationen in den USA nicht verschlafen, sondern muss sie als Chance nutzen, die Fehler im System zu erkennen und gegen diese intensiv angehen. Manchmal sind Zeiten reif – und es ist fahrlässig, sie auszusitzen.

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Zur Situation christlicher Gemeinden: https://www.persecution.org/2020/06/03/police-secretly-installed-cctv-monitor-guangzhou-house-church/

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Kann es sein, dass auch in diesem Fall ein Fehler im System vorliegt? https://www.spiegel.de/panorama/justiz/fall-maddie-mord-ermittlungen-gegen-43-jaehrigen-deutschen-im-fall-madeleine-mccann-a-

Ein mehrfach vorbestrafter Sexualstraftäter wurde – wenn ich das richtig verstehe – wieder aktiv, und könnte ein Mädchen ermordet haben.

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Sonderbare Glaubenswelt

Was für eine sonderbare Welt des Glaubens:

Die Lebensnarben am Körper und an der Seele
sind Zeichen der Liebe, der Nähe, der Barmherzigkeit Gottes.

Für den einen sind sie verinnerlichte schlimme Wunden.

Der Glaubende hat hingegen Gottes Licht verinnerlicht,
weil er sich Jesus Christus er-innert.

(In Anlehnung an Thomas von Aquin)

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Am Mittwoch wird der Blog nicht bestückt werden.