In tiefster Nacht und Verzweiflung
um Kraft bitten,
die Hoffnung auf das Licht
nicht zu verlieren.
In aggressiver Kälte und Lähmung
um belebende Wärme Gottes bitten können –
das schenke uns Gott.
Impressum http://www.wolfgangfenske.de/

Weltwahrnehmung – ein Lernprozess: Kritik hat das Ziel, Missstände zu verbessern
In tiefster Nacht und Verzweiflung
um Kraft bitten,
die Hoffnung auf das Licht
nicht zu verlieren.
In aggressiver Kälte und Lähmung
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Ja, das finde ich auch sonderbar, dass Frauen, die für Frauenrechte eintreten, sich auch selbst entwürdigen können: http://www.kath.net/news/58388 Das ist mir besonders aufgefallen, als eine Künstlerin in Köln sich körperlich begutachten ließ – als Protest gegen die Übergriffe auf Frauen. Die Zurschaustellung körperlicher Besonderheiten, oder auch die verzerrte, karikaturhafte Darstellung – und damit sich selbst entwürdigend – finde ich nachdenkenswert. Gibt es darüber psychologische Studien?
Wie können die Frauen, die entsprechend agil sind, davon ausgehen, dass sie ernst genommen werden? Wahrscheinlich unter Ihresgleichen – aber will man bei Demonstrationen nicht auch Menschen erreichen, die nicht so denken wie man selbst? Schrickt man andere mit diesen sonderbaren zum Teil auch exhibitionistischen Selbstdarstellungen nicht ab? Gibt es eigentlich nur männliche Exhibitionisten? Wird auf manchen Demos Exhibitionismus „kultiviert“?
Bin ich mit diesen Fragen noch politisch correct?
Nachtrag: Ich war heute in der Ausstellung in Frankfurt Städel: Geschlechterkampf. Und da fand ich einen Hinweis auf das, was ich meinte: http://www.deutschlandradiokultur.de/gleichberechtigung-im-pop-geschaeft-feministinnen-die-mit.2156.de.html Indem Frauen ihre Sexualität einsetzen, um gegen irgendwas zu protestieren, tun sie genau das, was Männern gut gefällt. Das ist auch von Femen zu sagen – nun, darüber habe ich ja schon genug geschrieben. Auch über die Hintergründe. Spricht eigentlich noch jemand über sie? Man kann natürlich sagen: Damit erreichen sie ja gerade Aufmerksamkeit sämtlicher männlicher Medien, eben weil sie sich nackt/teilnackt usw. zeigen. Sie haben damit eben das genutzt, was optimal zu nutzen ist (wie eben die Schauspielerinnen und Sängerinnen, die ihre Nippelblitzer nutzen, damit sie mal wieder in den Medien erwähnt werden). Eine Hand wäscht also die andere. Aber wird damit die Würde der Frau geachtet?
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Wer ist hier dafür verantwortlich, dass Kriminelle nicht gefasst werden können? Es gibt Namen! http://www.bild.de/regional/hannover/koerperverletzung/wer-hat-diese-frau-so-zugerichtet-50082684.bild.html Man darf nicht überwachen – weil es bestimmte Leute nicht wollen. Und darum lassen sie es zu, dass Menschen leiden müssen? Kann man eigentlich die politisch Verantwortlichen dafür zur Rechenschaft ziehen?
Aber es zeigt sich wieder: Passt auf euch selbst auf – andere tun es nur sehr begrenzt. Macht euch nicht durch Drogen wehrlos!
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Wenn Menschen wegen illegaler Einwanderung angezeigt werden – und die Staatsanwaltschaft die Anzeigen wegen Überlastung „in den Papierkorb werfen“ – handelt es sich um Gesetzesbruch? Und wenn es sich um Gesetzesbruch handelt, wer ahndet das? Wenn es sich nicht um Gesetzesbruch handelt, was ich hoffe, dann ist es natürlich klar. Dann muss ich daraus schließen: Illegal einzuwandern ist erlaubt – die Frage stellt sich nur: Warum wird sie dann angezeigt? http://www.focus.de/politik/videos/skandal-in-deutschen-amtsstuben-111-000-anzeigen-wegen-illegaler-einreise-die-meisten-landen-im-papierkorb_id_6594158.html Ich bin kein Jurist. Nur die Frage eines Bürgers.
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Norwegen will angeblich die Grenzen zu Schweden schließen, wenn Schweden wegen der unkontrollierten Zuwanderung kollabiert: http://speisa.com/modules/articles/index.php/item.2527/norwegian-government-we-will-abandon-international-law-if-sweden-collapses.html
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Der Versuch, Migranten schon in Libyen aufzufangen, ist richtig (ich möchte an meinen „Fahrplan“ vom Oktober [und 23.9.] 2015 erinnern: http://blog.wolfgangfenske.de/2015/10/05/fluechtlinge-migranten-und-merkel-fahrplan-migrantenfluechtlinge/). Man muss allerdings zwei Dinge unbedingt beachten: a) man darf auf diesem Weg nicht verhindern, dass wahre Flüchtlinge nach Europa kommen; b) man sollte es vermeiden, die Flüchtlingslager euphemistisch zu benennen.
Allerdings sollten diese Lager längerfristig in UN-Hotspots überführt werden: http://blog.wolfgangfenske.de/2016/12/06/fluechtlings-hotspots-der-un/
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Italien preschte in der Libyenfrage vor, weil die EU versagt. Und sie versagt auf ganzer Linie auch an Griechenland. Das ist katastrophal: http://www.focus.de/politik/videos/zehntausende-harren-dort-aus-fluechtlingsdrama-auf-griechischen-inseln-regierung-baut-abschiebezentren_id_6591676.html
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Es ist schwer, das zu tun, was man selbst von anderen verlangt. So schreibt Katarina Barley:
Bringt mehr Demokratie ins Netz und seid selbst mit euren Botschaften aktiv in den sozialen Medien! Das Wichtigste ist jetzt, unsere Gesellschaft zusammen zu halten. „Die Partei der Höckes, Gaulands und Petrys ist keine Alternative für Deutschland, sondern eine Schande für die Bundesrepublik“, sagt der nominierte Kanzlerkandidat Martin Schulz. Wir wollen in einer Welt leben, die von gegenseitigem Respekt geprägt ist. In einer Welt, in der wir es miteinander versuchen. Hass darf nicht regieren.
Gegenseitigem Respekt?
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Correctiv – das ist die Saubermannfirma, die für Sauberkeit in Facebook sorgen soll. Ein paar Einblicke: http://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/correctiv-von-eigennutz-und-gemeinnutz/
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Nun, nicht nur Fillon oder Le Pen müssen sich Fragen zu dem lieben Geld stellen – auch Schulz: http://www.focus.de/politik/deutschland/verschleiertes-zusatzeinkommen-schulz-kassierte-eu-tagegeld-im-wahlkampf-das-koennte-sich-jetzt-raechen_id_6594121.html Ich denke, dass mit Blick auf den Wahlkampf noch so manches an die Öffentlichkeit gebracht wird, was jeder schon weiß – aber eben noch keine so große Rolle spielte, weil eben kein Wahlkampf war. Man mag am liebsten immer fragen: Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Zeitungsbeitrag… – aber das gehört wohl alles immer wieder dazu.
Jetzt muss Schulz aber erst einmal den staunenden 50%, die ihn angeblich vor Merkel sehen, verdeutlichen, was er so an Politik eigentlich vorhat – außer heftige Reden schwingen.
Will ich einen solchen Bundeskanzler, der von Diplomatie keine Ahnung zu haben scheint und sich von Emotionen hinreißen lässt? Manche werden sicher sagen: Lieber einen emotionalisierten Schulz eine eine emotionslose Merkel. Aber ist ein emotionalisierbarer Schulz in der Lage, in Krisen sachlich zu handeln, verantwortungsvoll, vorsichtig, weiterführend? Ich habe Angst vor solchen Leuten als Politiker – wie Trump eben auch emotionalisiert sprunghaft ist. Wir benötigen keinen deutschen Trump (in Sachen Emotionalität) – sondern einen sachlich handelnden Politiker – so sehe ich das. http://www.focus.de/politik/deutschland/spd-kanzlerkandidat-schulz-wirft-trump-niedertracht-vor_id_6592235.html
Nachtrag: Schulz verzichtet – so diese Info – auf Übergangsgelder: http://www.wallstreet-online.de/nachricht/9289210-martin-schulz-martin-schulz-verzichtet-uebergangsgeld-eu-parlament
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Margot Käßmann tritt zu recht für ein anderes Verhältnis zu Russland ein: http://chrismon.evangelisch.de/comment/24708#comment-24708
Man beachte unbedingt die Kommentare.
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Die Wahl in Frankreich: http://cicero.de/weltbuehne/frankreich-vor-praesidentschaftswahlen-propaganda-wie-von-goebbels Es wird eine Schlammschlacht – nicht unbedingt durch die Spitzenpolitiker der gegnerischen Parteien, die sind so mit sich selbst beschäftigt, dass sie gar nichts tun können – aber die potenten FN-Gegner werden wie die Trump-Gegner nichts unversucht lassen, die FN zu schwächen. Ich bin kein FN Fan. Mir wäre es aber lieber, dass statt Schlammschlachten Programme Wählerinnen und Wähler überzeugen. Dass argumentativ den FN-Fans etwas entgegengestellt wird: Ein neues Europa – Vorschläge dafür, wie man es einen kann, wie man die Probleme, die Frankreich mit Europa hat, in den Griff bekommen kann, für den Euro, die Besonderheit des Euro – seine Vorteile und dass man daran arbeitet, die Nachteile zu beheben. Dass man die Grenzen sichert – ohne Europa zu zerstören, den Handel einzuschränken. Dass man die Menschen Europas miteinander vernetzt, statt Frankreich zuerst auf die Fahnen zu schreiben. Vorschläge, wie man realistisch gedenkt, die schlimmen Zustände in Banlieues in den Griff zu bekommen und die Muslime einbindet in ein Frankreich der Demokratie, der Menschenrechte. Das erwarte ich. Die FN hat ein Weltbild – und diesem Weltbild muss handelnd ein besseres entgegengestellt werden.
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Erst in letzter Zeit wachen viele Menschen auf. Man muss die Missstände beim Namen nennen. Indem man radikale Muslime schützte, weil man lauthals sagte, das zu benennen sei Islamophobie, hat man sich erst den ganzen Schlammassel aufgeladen. Rechte / rechtsextremere Gruppen konnten nur entstehen, weil die Realität missachtet wurde, weil Gruppen versucht haben, mit Totschlag-Argumenten Menschen zum Schweigen zu bringen. Ich möchte an einen Beitrag erinnern: http://blog.wolfgangfenske.de/2012/01/17/vorwurfe/
Im Oktober 2008 schrieb ich mit Blick auf islamkritische Seiten:
Manchmal versteht man diese etwas härteren Seiten – Muslime nicht auch? Nur cool bleiben und Hässliches schön reden, vielleicht glaubt es einer noch. Viele Schönredner glauben doch wohl selbst nicht mehr, was sie sagen. Mit dem Schönreden erhöhen sie den Druck auf das Ventil. Wenn die Realität nicht klar benannt wird, im Gegenteil vertuscht wird, kann das entstehende Chaos irgendwann nicht mehr beherrscht werden, nicht mit Beschimpfungen, nicht mit Denunziationen, nicht mit ehrabschneidenden Lügen, nicht mit Gewalt.
Und was haben wir seit 2008 in unserer politischen Landschaft? Eben, rechte bis rechtsextreme Gruppen. Wer beklagt sie? Derjenige, der durch Vertuschen der Realität und Schönreden dessen, was nicht gut ist, dazu beigetragen hat. Wer ein wenig Ahnung von Soziopsychologie hat, konnte es schon kommen sehen. Und nun? Nun haben wir eben diese Gruppen. Statt jetzt die Realität wahrzunehmen und versuchen sie zu verbessern, damit diese Gruppen keinen Zulauf haben, wird denunziert, gelogen und gewalttätig vorgegangen. Ich hoffe, dass zumindest die CDU-Führung inzwischen klüger geworden ist – nicht nur verbal, sondern auch handelnd.
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Kisslers Konter zu Recht über Auswüchse der Trump-Gegner – auch in unseren Medien: http://cicero.de/berliner-republik/hass-auf-trump-auch-linke-intoleranz-ist-intolerant
Ich selbst frage mich: Was wollen die Journalisten und Trumpkritiker eigentlich damit sagen, wenn sie einen kritisieren, weil man sagt: Jetzt heißt es erst einmal abwarten!, oder wenn sie sagen: Bei Hitler hat man auch gesagt, er werde von seinem Umfeld zivilisiert, oder indem man zeigt, wie schlimm manche Telefonate von ihm waren, wie übel er hier oder dort aufgetreten ist, was für ein Großmaul er ist oder dass er psychisch krank sei… Manche fallen auch über die Mitarbeiter Trumps her – lassen sogar allen zur Kenntnis kommen, dass sie, die Kritiker, Fachleute für Pornos sind, indem sie das Aussehen der Mitarbeiterinnen damit in Verbindung bringen. Menschenverachtung pur, sowohl gegenüber den Mitarbeitern als auch gegenüber PornoDarstellerinnen.
Was haben sie davon, außer dass sie sich und ähnlich Denkende gegenseitig aufputschen, allen Leuten zeigen: Ich bin gegen Trump – und zwar triumphierend gegen Trump: Ich bin noch mehr gegen ihn als ihr es seid! Jeder im Lande, große Komiker und kleine Komiker, seriös scheinende Herren und seriös scheinende Damen machen sich schon über Trump lustig oder haben irgendwelche Anekdoten zu erzählen, die sie in irgendwelcher Zeitung gelesen oder die sie gehört haben und haben Lacher auf ihrer Seite. Und? Was haben sie davon – außer dass sie ihre Identität stärken, indem sie sagen: Ich gehöre zu euch Anti-Trump-er?
Ich kann die Kritiker ja verstehen! Auch ich selbst sehe die Sprunghaftigkeit, die extremen Formulierungen usw. Aber: Trump wurde gewählt – er wurde gewählt!! – und ich kann mir nicht denken, dass irgendein deutscher Journalist oder irgendein Anti-Trump-Aktivist ihn absetzen wird mit diesen Vorwürfen gegen Trump bzw. mit den Vorwürfen an diejenigen, die versuchen, alles irgendwie sachlich einzuordnen. Er wurde gewählt – ob er mir sympathisch ist oder nicht, ob ich ihn für einen guten Präsidenten halte oder nicht – er wurde gewählt, ob ich ihn für kindisch halte oder nicht…! Das ist – manche kleinen Ego-Shooter müssen es zur Kenntnis nehmen – das ist nun einmal so – auch wenn ihn keiner gefragt hat, es ist vollkommen irrelevant, ob der kleine Ego-Shooter dafür ist oder nicht. Es ist so unwichtig, wie der berühmte Sack Reis, der in China umfällt – hier allerdings in Washington umfällt. Es kräht keiner danach! Es ändert nichts. (Es geht hier um Menschen unseres Landes – nicht um die Amerikaner. Sie müssen sehen, dass sie einen sachlichen Widerstand hinbekommen – wenn sie denn meinen, er sei nötig und nicht einfach die nächste Wahl abwarten. Zudem: Auch ich bekenne mich ein Ego-Shooter zu sein – als kleiner Blogschreiber muss man das unverklärt so sehen.)
Von daher, Freunde, werdet sachlich, setzt euch in Menschenrechtsorganisationen ein (amnesty, IGFM, IJM, Brot für die Welt, World Vision, Open Doors, …), seid menschlich in eurem Umfeld, seht zu, dass es in eurem Dorf, in eurer Stadt menschlich zugeht, kümmert euch um die Vernetzung der Völker Europas, setzt euch für Frauen- und Arbeitnehmer- und Arbeitslosenrechte ein – ihr wisst, was gut ist und gute Auswirkungen hat. Tut es. Nützt eure Kräfte und Energien sinnvoll.
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Andere freuen sich, dass endlich die Obama/Clintons abgewählt wurden. Vielleicht sollte man auch mal deren Perspektive vielleicht nur kurz andenken. Denn die Genannten (Obama/Clinton) haben an dem desolaten Zustand der gegenwärtigen Zeit so manches zu verantworten: http://www.kath.net/news/58391 Wir vergessen so schnell! All die außenpolitischen Fehler Obamas – vergessen! Oder soll man sie vergessen? Kann Trump es schlimmer machen, als Obama/Clinton? Man erinnere sich: Politisch unkluger Rückzug aus dem Irak, Unterstützung der Assad-Gegner – all das förderte die Islamisten – dadurch auch die Zerstörungen, dadurch auch die Flüchtlinge, die nun um Syrien/Irak herum unter schlimmen Zuständen leben müssen, die Europa destabilisieren, weil man sich in der EU nicht einig ist. Man erinnere sich an Libyen – die Schleuser haben nun alle Macht bekommen, die Islamisten werden finanziell durch die Migranten unterstützt, bekommen Macht und Gewalt. Man denke an die Unterstützung der Muslimbrüder in Ägypten – die Folgen können wir noch immer spüren. Man denke an die Ukraine/Russland-Frage. Natürlich ist nicht allein Obama/Clinton dafür verantwortlich. Aber sie haben auf die falsche Seite gesetzt, haben Aggressionen voran getrieben und freigesetzt, vollkommen politisch unklug. Man kann zwar sagen: Im Nachhinein weiß es jeder besser. Aber: Die Argumente gegen deren Politik waren alle schon im Vorhinein da – sie haben jedoch nicht darauf gehört, sondern ideologisch gehandelt. Niemandem kann man vorwerfen, er träume von einer besseren Welt und handelt dann unklug? Doch, kann man. Obama/Clinton hatten sicher gute Berater. Oder haben sie alle versagt?
Nachtrag: Sascha Lobo zu dem Thema, wie man sich nicht verrückt machen lässt: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/protest-gegen-trump-selbst-organisieren-kolumne-a-1132713.html Ausgerechnet spiegel-online – der ständig am kollabieren ist vor lauter Hysterie. Aber dann liest man weiter und entdeckt den Grund für die Spiegel-Aufregung:
Es mögen nur kleinste Stiche sein, aber die digitale Öffentlichkeit besteht aus Millionen solcher Stiche – und Protest kann wirken. Fehlender Protest wirkt auf jeden Fall. Wenn man zum Beispiel Seehofer seine Trumpiaden schulterzuckend durchgehen lässt, kann das Folgen für die Bundespolitik haben – denn natürlich ist die Politik für öffentliche Stimmungen empfänglich. Und Deutschland wiederum hat eine international relevante Stimme, die auf Verlauf und Schaden der Trump-Präsidentschaft einen gewissen Miteinfluss haben wird. Das ist zugegeben nicht viel, aber es ist nicht nichts.
Also eine gegensätzliche Meinung zu der, die ich oben vertreten habe.
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Nachtrag 2: Es gibt mal wieder einen auf Facebook, der meint, ich hätte von Trump-Hetzer gesprochen – habe ich nicht. Aber das passt eben zu Unterstellungen, die ich von dieser Seite immer wieder mal bekomme.
Zum Fakt: Mir ist es egal, ob man sich über die Pressesprecherin lustig macht, weil sie von Bowling-Green-Massacre gesprochen hat, statt von Bowling-Green-Terrorists http://edition.cnn.com/2017/02/03/politics/bowling-green-not-massacre-terrorists-trnd/ Ich hatte das Thema nie. Von daher verstehe ich die Anschuldigung nicht. Mal wieder, weil ich das Thema nicht hatte? Ich habe viele Themen nicht: Denken wir an die üblen Zustände im Kongo, denken wir an Ostafrika und Zentralafrikanische Republik, die schlimmen Zustände auf den Schmuggelwegen in Libyen – ich habe kaum Themen von dort aufgegriffen, obgleich sie sicher relevanter wären als diese lächerliche Info über Frau… – weiß nicht mehr, wie sie heißt. Der Anschuldiger: Kümmert er sich um den Kongo? Nein. Aber er greift irgendwas heraus worüber er gerade mal Bescheid weiß und kreidet an, dass ich das nicht thematisiert habe. Zumindest vermute ich das wieder hinter diesem Beitrag. Denn sonst verstehe ich nicht, was der soll.
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Nachtrag 3: Gabriel in den USA: http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-02/usa-sigmar-gabriel-washington-pionier-donald-trump-rex-tillerson
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Wir fühlen uns so toll – besser als andere Menschen sowieso.
Auch besser als Gott. Denn wir wissen, was der Welt gut tut. Gott weiß es nicht. Darum ist die Welt ja so kaputt.
Täte uns ein wenig mehr Bescheidenheit nicht gut?
Der Selbsterhebung folgt freilich der Kater auf dem Fuß. Wie ein Kater die Maus fängt, so fängt uns die Anthropodizee, die Klage über den Menschen, der dermaßen versagt.
Aber statt bescheiden zu sein und die Realitäten anzuerkennen und sie behutsam diskursiv zu verändern versuchen, weil wir wissen: Ich kann irren! – versuchen wir es mit Gewalt, mit Hinterlist, Manipulationen, Propaganda.
Wir sind die Guten – wenn auch im Augenblick nicht, so werden wir die Guten sein und alle werden es uns danken.
Wir sind die Guten – wer das nicht anerkennt, der muss eines Besseren belehrt werden – mit allen Mitteln!
Wir sind die Guten – wir führen die Menschheit und die Natur zum Glück, die anderen führen sie in den Untergang: Schwarz-weiß – das allein gibt es.
Und Gott? Wenn es ihn denn gibt – er hat furchtbar versagt. Also nehmen wir es in die Hand.
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Ein Interview zur Vorgehensweise des Bildungsministers in dieser sensiblen Fragestellung: http://www.mediathek-hessen.de/medienview_15228_Hans-R-Portner-MOK-Kassel-Portners-Presseshow–Lehrplan-zur-Sexualerziehung-in-Hessen.html
Der Lehrplan zum Thema: https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/hkm/lehrplan_sexualerziehung_formatiert_neu.pdf
Die Frage ist grundsätzlicher Natur: Darf ein Staat die Schule dafür verwenden, dass er Sondermeinungen in der Bevölkerung durchsetzt? In einem demokratischen Staat geht es normalerweise von unten nach oben, das heißt der Staat spiegelt die Bevölkerung wieder. In weltanschaulichen Staaten geht es von oben nach unten, das heißt, dass die ideologische Regierung versucht, ihre Weltanschauung in der Bevölkerung durchzusetzen. Diese von oben nach unten Handlungen werden normalerweise mit Grünen und Sozialisten verbunden – wie man ja an Baden Württemberg mit Blick auf das genannte Thema sehen konnte. In Hessen ist es mit der CDU verbunden – darüber ist so mancher enttäuscht und auch entsetzt, weil die CDU bislang eher ideologische Eingriffe vermieden hat – nun aber die Gesinnung von Grünen und Sozialisten zur Erziehung der Bevölkerung aufgreift und auf der Ebene der Sexualität durchzusetzen versucht.
Es stellt sich auch grundsätzlich die Frage: Was will die Schule: Will sie Wissen vermitteln – oder will sie das, was man bislang Eltern zutraute, selbst in die Hand nehmen. Das heißt: Will man es zulassen, dass die Schule instrumentalisiert wird, um die Gesellschaft zu verändern?
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