Populismus Bekämpfer + Hilfestellung für Facebook-Löscher + Änderung des Presserates

Diejenigen, die sich als Helden gegen Populismus gerieren, muss man fragen: Gegen rechten Populismus – auch gegen Linken? Es liegt jedoch der Verdacht nahe, dass viele Populismusbekämpfer selbst Populisten sind, allein schon darum, weil sie den Begriff undifferenziert übernehmen und nur gegen politische Gegner verwenden: https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/verdi-die-checkliste/ (Bsirske distanzierte sich von der Aktion.)

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Menschen, die für soziale Netzwerke als Löscher handeln, benötigen psychologische Betreuung: http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/facebook-kontrolleure-pruefen-arbeitsbedingungen-bei-arvato-loeschteam-in-berlin-a-1140287.html Es ist gut, dass sich das Maas-Gesetz auch um diese Menschen Gedanken macht. Aber es sollte insgesamt eine Ethik-Kommission eingesetzt werden, denn das Thema muss gesamtgesellschaftlich angegangen werden http://blog.wolfgangfenske.de/2016/12/19/facebook-sauber-halten-medienethik-kommission/ . Gut ist es, dass verschiedene Gruppen gegen HateSpeech vorgehen – aber es sollte eben nicht gesinnungspolitisch gebunden sein.

Zudem geht es beim Löschen auch um andere Inhalte (Pornographisch, Tierquälerei und andere Gewalt) – dass so etwas überhaupt geteilt wird, ist gesellschaftlich ein Armutszeugnis. Tierquäler-Videos werden nicht selten auch von Tierliebhabern geteilt, um Empörung hervorzurufen. Aber ich denke, auch das sollte man nicht machen – vor allem auch dann, wenn diese Videos schon sehr alt sind und immer wieder einmal ins Netz gestellt werden mit dem Hinweis: Sucht die Täter. Das ist nur Effekthascherei – das hat mit Tierliebe nichts zu tun. Pornographisches habe ich in sozialen Netzwerken noch nicht entdeckt (vielleicht liegt es an den „Freunden“), von daher kann ich dazu nichts sagen.

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Genau. Gegen das Maas-Medien-Gesetz: https://www.welt.de/debatte/kommentare/article163039046/Es-darf-kein-Gesinnungsstrafrecht-geben.html

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Zur Änderung des Presserats am Codex – Stellungnahmen: https://www.pro-medienmagazin.de/medien/journalismus/2017/03/24/journalisten-wenig-begeistert-ueber-aenderung-des-pressekodex/

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Koran und Muslime und Koran Hermeneutik + Abdel-Samad: Islam + Kopftuch = Freiheit

Als ich das erste Mal intensiv den Koran gelesen habe, war ich ehrlich gesagt geschockt. Als ich das erzählte, sagte eine: Ich habe auch einmal drin herumgestöbert – ich fand ihn gar nicht so schlecht. Aber wenn man nicht nur herumstöbert, sondern das tut, was die Salafisten fordern: Lies! – dann stehen einem zum Teil die Haare zu Berge.

Im Laufe der Zeit sprach ich mit vielen Muslimen und las in verschiedensten Medien, was Muslime alles so sagen und tun.

  • Dann erkannte ich, dass es ExtremMuslime gibt, die eben das tun, was im Koran steht.
  • Ich lernte aber viele Muslime kennen, die vom Koran schwärmten, weil er ästhetisch schön sei. Die Inhalte interessierten sie nicht.
  • Ich habe Muslime kennengelernt, denen der Koran schnurzpiepegal war – aber die Tradition…
  • Ich habe Muslime kennengelernt, die demonstrativ anderes taten als das, was im Koran steht.
  • Ich habe Muslime kennengelernt, die den Koran gut fanden, weil sie die üblen Stellen einfach weggelassen haben (was Mohammed sicher nicht gefallen hätte und Allah, laut Koran, nicht gefällt).
  • Ich habe Muslime kennengelernt, die sagten, der Koran sei ihnen egal, aber dann doch recht extreme Ansichten verbreiteten.
  • Ich habe Muslime kennengelernt, die einen anderen hermeneutischen Schlüssel anwenden (Liberale: Aufklärung/christliche; Ahmadiyya: Ahmad…).

Von daher bestimmte im Laufe der Zeit immer weniger der Koran – dazu gehört die Sunna natürlich auch, die entsprechend wie der Koran einzuordnen ist – meine Sicht über Muslime, sondern der Kontakt mit den jeweiligen Muslimen. (Den Werdegang kann man glaube ich auch an meinem Blog sehen.)

Und was mache ich heute? Ich fordere Muslime auf, unbedingt einen neuen hermeneutischen Schlüssel zu finden, mit dem der Koran menschlich ausgelegt werden kann. Einen Schlüssel, der aus dem Koran oder der Sunna selbst gewonnen wird, denn sonst kann er ExtremMuslime nicht überzeugen, da der Koran sich hermetisch abschließt, besser gesagt: Allah den Koran hermetisch abschließt.

Nun wird solchen, die das so sehen, Fundamentalismus vorgeworfen. Ist es ja auch. Aber was ist, wenn dieser die Interpretation bestimmt? Darf man vor fundamentalistischer Auslegung die Augen schließen, nur weil man nicht will, dass es Fundamentalisten gibt? Wie kleine Kinder ihre Augen zuhalten, und meinen, man sähe sie nicht? Christlich inspirierte Auslegung, von der Aufklärung inspirierte Auslegung, Ästhetik, Auslegung muslimischer Minderheiten… – alles schön und gut und unterstützenswert – aber das dürfte die meisten nicht überzeugen, und das sieht man ja auch weltweit, dass die klaren Vorgaben des Koran und der Ahadith sich immer massiver ausbreiten. Wer träumt nicht von einer Reformation des Islam? Aber sie kann nicht lauten wie im Christentum: back to the roots – das ist nämlich gefährlich. Wie können sich Muslime selbst vor ihren extremen Streitern schützen?

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Abdel-Samad zum Islam: https://www.nzz.ch/international/video/nzz-standpunkte-gott-will-blut-sehen-ld.152835

Die Ausweitung auf Religionen ist nicht ganz korrekt:

«Die Religion insgesamt und ganz besonders der Islam neigt dazu, sich einzumischen in die privaten Angelegenheiten des Menschen. Wenn man diese Einmischung nicht unterbricht, dann kann aus diesem System ein Unterdrückungssystem entstehen.»

Das ist überall der Fall, wenn Menschen ihre Weltanschauung zur Ideologie machen (Nationalismus, Nationalsozialismus, Kommunismus, ideologischer Liberalismus…). Das hat mit Religion an sich nichts zu tun, aber trifft auch dann zu, wenn die Religion zur Ideologie wird.

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Was uns alles zugemutet wird an Faktenverdrehung ist schon interessant: http://cicero.de/berliner-republik/Parteiaustritt-%E2%80%9EDie-SPD-wollte-mich-zum-T%C3%BCrkensarrazin-machen%E2%80%9C

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Tuberkulose + Unterstützung für die Schlepper + Nicht laufen lassen!

Tuberkulose nimmt zu. Eine interessante Erkenntnis – angesichts der man einfach stillschweigend nicken muss:

Das liegt nicht an den Zuwanderern, sondern an den Bakterien: http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/tuberkulose-nimmt-in-deutschland-weiter-zu-a-1140079.html

Aber vielleicht sollte doch auch bei den Zuwanderern darauf geachtet werden – denn ich stelle mir vor, dass gerade in Flüchtlingslagern die Gefahr der Ansteckung besonders groß ist.

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Weil Flüchtlinge immer dichter vor der libyschen Küste von europäischen Schiffen aufgefangen werden, nehmen die Schlepper schlechtere Boote: http://www.kath.net/news/59012

Das ist ein Dilemma, ein Übel: Menschen Hilfe zukommen lassen, wird von Menschenverächtern ausgenutzt, um mehr zu verdienen. Das ist wie das Beispiel: Eine christliche Organisation kaufte versklavte Menschen, um ihnen Freiheit zu schenken, und diejenigen, von denen sie sie freigekauft haben, haben immer mehr Menschen versklavt, um sie freikaufen zu lassen. Wir müssen mit den grausamsten Menschen rechnen – und aufpassen, dass unsere Hilfsbereitschaft nicht dazu führt, dass mehr Menschen geschadet wird als ohne die gut gemeinte Hilfe.

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Solche Leute darf man nicht einfach laufen lassen. Ich denke mir, dass Männer, die so etwas tun, eine massive Gefahr darstellen. Sie haben keinerlei Hemmungen: http://www.focus.de/regional/muenchen/polizei-muenchen-mann-belaestigt-zwei-frauen-in-s-bahn-polizei-muss-taeter-spuckschutz-anlegen_id_6829571.html Sie laufen zu lassen bedeutet weitere Frauen als Opfer.

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Islamisten + Psychische Erkrankung + Mafia/Rocker

Angriff auf russisches Militärlager in Tschetschenien: http://www.focus.de/politik/ausland/in-tschetschenien-sechs-rebellen-und-sechs-soldaten-bei-anschlag-getoetet_id_6830787.html

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Der London-Terrorist soll vollkommen aus dem Rahmen anderer Terroristen fallen. Das ist auffällig – so mancher Terrorist fällt aus dem zu erwartenden Rahmen. Ideologie macht vor keinem Alter, keinem Lebenslauf, keinem Geschlecht Halt. Wenn die Religion, die Weltanschauung keine Barriere gegen terroristische Gedanken bieten, sie im Gegenteil als gut fördern, dann gibt es keine Schranken.

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Ein Afghane soll unvermittelt einen Mann mit einem Hammer auf den Kopf geschlagen haben: Möglicherweise psychische Erkrankung https://www.welt.de/regionales/hamburg/article163143081/Angreifer-schlaegt-Radfahrer-auf-den-Kopf.html Wer kein Auto hat – nimmt einen Hammer, eine Axt…?

Wie schon häufig gesagt: Man darf ideologische Gewalttaten nicht mit psychischen Erkrankungen verbinden. Es gibt Überschneidungen – aber sie sind anders zu deuten. Ich hatte das schon häufig im Blog, auch mit Begründung durch Psychologen.

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RockerMilieu in Ulm rüstet auf: Türken gegen Kurden: http://www.focus.de/politik/deutschland/drogen-waffen-rotlicht-in-ulm-droht-ein-rocker-krieg-zwischen-tuerken-und-kurden_id_6826456.html

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Das Drogenmilieu – es darf nicht unterschätzt werden – tut es die Politik auch nicht? http://www.focus.de/panorama/welt/im-norden-frankreichs-mehrere-verletzte-bei-schiesserei-in-lille_id_6831283.html

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Traditionen in hektischer Zeit + Entscheidung für das Baby

In hektischer Zeit braucht man Traditionen, sagte Frau Schwesig: http://www.waz-online.de/Wolfsburg/Stadt-Wolfsburg/Manuela-Schwesig-Rechtspopulisten-gefaehrden-Frauenrechte Über den Artikel darf sich jeder wundern. Aber das stimmt auf jeden Fall. Die Frage stellt sich: Wer zerstört mit Freuden Traditionen?

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Sie entschieden sich für das ungeborene Baby – obwohl es Down-Syndrom hatte: http://www.focus.de/gesundheit/baby/schwangerschaft/diagnose-down-syndrom-9-von-10-schwangeren-treiben-ab-eine-mutter-hat-sich-anders-entschieden_id_6821828.html

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Politisches Establishment – nein danke? + Schulz wurde heilig gesprochen + Knirschen im EU-Getriebe + Keine Alternative zur EU + ZweigeschwindigkeitsEU

Nun, heute möchten manche damit Punkten, dass sie nicht zum politischen Establishment gehören wollen, obgleich sie massiv dazu gehören. Warum wollen sie nicht? Glauben sie damit, Punkte zu holen? Bei Trump hat es sich möglicherweise gelohnt, von dem politischen Establishment zu distanzieren – aber auch bei den Deutschen? PolitikerBashing ist abzulehnen, Auseinandersetzungen ja, aber wir sollen froh sein, dass es Menschen gibt, die diese Arbeit auf sich nehmen. Wie sind dann Politiker zu beurteilen, die so tun als gehörten sie nicht dazu? Auf solche Gedanken kommt man, wenn man: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-03/bundestagswahl-martin-schulz-wahlkampf-koalitionsgipfel-spd-union liest. (Nachtrag: Schulz kommt doch: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/martin-schulz-kommt-doch-zum-koalitionsgipfel-a-1140236.html )

Und in der FR heißt es: http://www.fr.de/politik/martin-schulz-eu-parlamentsausschuss-ruegt-schulz-a-1245365GEPC=s2

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Schulz wurde vom Papst heilig gesprochen und darf sich nun Sankt Martin nennen: http://dieweltpresse.de/papst-spricht-schulz-heilig/ 😉

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Im EU-Getriebe knirscht es heftig: http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-03/jeroen-dijsselbloem-eurogruppe-interview-kritik-ruecktrittsforderung Dijsselbloem habe gesagt: Ich kann nicht das Geld für Frauen und Schnaps ausgeben und dann um Unterstützung bitten. Damit fühlen sich die Südländer massivst auf den Schlips getreten. Dijsselbloem meint, er habe nicht über bestimmte Länder, sondern über die Europazone geredet.

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Es gibt keine Alternative zur EU: http://cicero.de/weltbuehne/60-jahre-roemische-vertraege-raus-aus-der-sinnkrise Davon bin ich auch fest überzeugt. Die Frage ist nur: Welche Schritte können und müssen in der Gegenwart gegangen werden, damit sie nicht auseinander fällt, damit bislang Erreichtes nicht zerstört wird? Manche Sachen müssen unbedingt überdacht werden. Es müssen wieder Aufgaben den Nationen zugewiesen werden, die zu sehr Holterdipolter auf die EU übertragen worden sind. Die EU muss langsam wachsen. Wer sie schnell zerrt und überdehnt, der wird sie zerstören. Die EU hat doch Zeit, es treibt sie keiner. Es treibt sie höchstens persönlicher Ehrgeiz Einzelner, die ein paar geschichtliche Meriten ernten wollen. Kontinuierlich aber langsam vorangehen. Fehler ausbügeln. Und wenn die Bevölkerung mitgeht, dann kann man ja wieder einen Sprung versuchen. Die EU darf nicht irgendwelchen Eliten ausgeliefert werden. Das Europa der zwei Geschwindigkeiten hat nichts mit den unterschiedlichen Ländern zu tun, sondern innerhalb der Länder gibt es zwei Geschwindigkeiten. Und jeder, der ein wenig von Menschenführung versteht, weiß, dass man auch auf die Langsamen Rücksicht nehmen muss, vor allem auch dann, wenn es sich mit den Langsamen um eine sehr große Gruppe handelt. Ein elitärer Teil an der Spitze, der voranrast, hilft nicht – er zerstört.

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