Unsere hysterisierenden Medien sind interessanter als Trump + Angepasste Kirche + Obergrenzen Kompromiss + Verängstigte Politiker

Unsere lieben neutralen Medien sind so sehr mit Trump beschäftigt, damit, seine Gegner einzeln zu porträtieren, ihn mit der schlimmen deutschen Vergangenheit parallel zu setzen, usw. usw. usw., dass sie keinen Platz mehr zu haben scheinen für das, was zurzeit in Syrien abläuft, in Ostafrika, in Mittelafrika, in Westafrika, was erfahren wir über die äußerst schlimmen Zustände im Kongo? Was über die Konfrontation China/Japan-Philippinen, die sich aufschaukelt,… Sie hysterisieren im Augenblick wieder einmal und sind damit vollauf beschäftigt.

Irgendwann wird dann wieder ein kluger und gleichzeitig mutiger Kopf (was es auch unter den bekannten Journalisten wohl nicht so häufig gibt) sagen:

Das, was wir in den letzten Wochen gemacht haben, das war nicht sauber.

Er wird kurz diese klare Aussage abgeben – und dann hysterisiert man wieder weiter – auch meinetwegen auf anderer Ebene weiter. Das steigert die Auflage und emotionalisiert das Publikum. Da will ja keiner zurückstehen.

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen – man weiß ja heutzutage nie, was einem unterstellt wird: Ich bin dafür, Politiker – und darum auch Trump – zu kritisieren. Aber das, was wir erleben, ist keine sachliche Kritik mehr. Das ist hysterisierende Desinformation. Und auf die kann ich gut und gerne verzichten. Witzig: Trump wirft man Fakes vor und dass er sich nicht an die Tatsachen hält. Und unsere Vorwerfer potenzieren das in einem unvorstellbaren Maße. Den sozialen Medien wirft man mangelnde Kontrolle vor, und nutzt sie selbst in Sachen Trump, was das Zeug hält, selber in unverantwortlichem Maße.

Jeder, der was auf sich hält, meint, hier seinen Senf beitragen zu müssen: Schauspieler, Karikaturisten, Journalisten welcher Couleur auch immer, FakeNews-Produzenten sowieso, sie sehen die Stunde ihres Witzes gekommen, gierig wird alles aufgesaugt, was Trump irgendwie zerstört – sogar persönliche Angriffe sind dabei (sexueller Natur).

Das, was wir zurzeit erleben, das wird sicher in die Journalisten-Geschichte eingehen. Wenn sie als Sieger vom Platz gehen, ruhmreich. Aber dann gnade uns Gott, was in Zukunft passiert, wenn einer siegt, den unsere liberalen und toleranten ElitePopulisten nicht mögen. Aber die Sieger schreiben bekanntlich Geschichte.

Wenn es für sie nicht siegreich endet, dann als das, was es ist: Begräbnis der guten journalistischen Sitten.

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Was soll man sagen: Auch Kirchen passen sich an – Eigenständigkeit ist ein seltenes Gut geworden. Heute Worte aus der Katholischen Kirche: http://www.kath.net/news/58349

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Medien als Erziehungsanstalt der Nation: https://www.pro-medienmagazin.de/medien/journalismus/2017/01/31/medien-zu-besserungsanstalten-der-nation-mutiert/

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Ich muss eine Lanze brechen für HR-Info. Ich höre diese Sendung nur kurz beim Autofahren. Korrespondentin-Bericht aus Mexiko war sehr sachlich. Sie schilderte erst die sachlichen Reaktionen auf Trump – und dann expressis verbis die emotionalen Reaktionen. Das heißt: Es gibt Journalisten, die unterscheiden können – und die sicherlich auch die in unserem Land unterscheiden können. Man wünscht, dass sie sich auch online stärker präsentieren können, statt all die medialen Hysterisierer.

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Und auch hier – eine sachliche Stimme, die man gar nicht mehr vermutet hatte: http://bazonline.ch/ausland/amerika/wahlleugner/story/27790610

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Martenstein – wieder vernünftig: http://www.zeit.de/zeit-magazin/2017/03/harald-martenstein-terrorismus-kapitalismus-wahrheit-luegen

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Ja, es gibt sie noch, die Vernünftigen: https://www.hna.de/politik/interview-islamexperte-ferhad-ibrahim-seyder-6021320.html (Ich denke, die Obergrenze ist nicht Grundgesetzkonform, wenn es Flüchtlinge betrifft, anders, wenn Migranten kommen.) Von daher gäbe es ein Kompromiss: Flüchtlinge sind von der Obergrenze ausgenommen (weil das Grundgesetz es vorgibt), Migrantenzahl mit Obergrenze.

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Hier fragt eine: warum kommen muslimische Flüchtlinge/Migranten gerade in christlich geprägte Länder? Sagt uns das nicht viel über Muslime und den Islam? http://www.lbc.co.uk/radio/presenters/katie-hopkins/katie-why-muslim-refugees-go-christian-countries/

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Über den richtigen Umgang mit Trump: Cool bleiben und: Hey, lass uns reden – er ist ein Verhandler: http://www.focus.de/kultur/kino_tv/focus-fernsehclub/tv-kolumne-hart-aber-fair-ein-verhandlungsexperte-erklaert-wie-man-trump-packen-kann_id_6568945.html

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Trump scheint Politiker zu verängstigen: https://www.tagesschau.de/ausland/tusk-trump-101.html Tusk sieht in Trump eine Gefahr für die EU – so heißt der Titel – aber im Text steht nur: Ein Unsicherheitsfaktor für die EU. Sie lassen sich ins Bockshorn jagen – Opfer der eigenen medialen Propaganda.

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Frankreichs Sozialisten + Fillon + CDU: Konservativer Dialog + Schulz-Kritik

Das, was den französischen Sozialisten möglicherweise bevorsteht, eine Spaltung. Das muss sein, wenn die Spannungen in einer Partei zu groß werden. Sie werden miteinander nicht glücklich: http://www.sueddeutsche.de/politik/benot-hamon-frankreichs-sozialisten-drohen-unterzugehen-1.3355670

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Es ist schlimm, wenn sich Politiker selbst lahmlegen: http://www.spiegel.de/politik/ausland/frankreich-druck-auf-fran-ois-fillon-nimmt-zu-frau-soll-noch-mehr-kassiert-haben-a-1132578.html Wenn das alles stimmt: Er schadet damit ja nicht nur seinem Ansehen, hat nicht nur den Staat/Steuerzahler betrogen – er hat damit möglicherweise Marine Le Pen den Weg frei gemacht. Was der Shootingstar Emmanuel Macron vorhat, weiß noch so keiner richtig. Aber vielleicht wird er ja deswegen gewählt um beide Extremisten wegzuhalten: Sozialisten und Le Pen.

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In der CDU regen sich ein paar Konservative: http://rp-epaper.s4p-iapps.com/artikel/577800/26837103

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Bilkay Öney kritisiert Schulz, auch wenn es der Focus-Schreiberin nicht gefällt. Warum kritisiert sie Schulz? Weil er das Thema Gerechtigkeit ins Zentrum rückt, statt Fragen, die die Menschen intensiv bewegen. Warum wird Öney kritisiert? Weil sie als SPDlerin nicht mitjubelt. http://www.focus.de/politik/deutschland/spd-wahlkampf-schon-an-tag-zwei-nach-dem-start-von-mega-martin-starten-die-genossen-ihre-kritik_id_6573017.html Schade, dass Bilkay Öney soweit ich sehe, im Augenblick keine politische Funktion mehr hat. Sie ist eine der Vernünftigen. (Wobei das Thema Gerechtigkeit nicht unwichtig ist: http://blog.wolfgangfenske.de/2016/05/19/spd-wahlprogramm/ Die Frage ist aber: Wir haben im Augenblick politische Verwerfungen. Müssen die nicht erst einmal aufgefangen werden? Werden sie dadurch aufgefangen, dass die SPD ein Thema in den Vordergrund rückt, das traditionell typisch SPD ist? Seien wir auf die Umsetzung gespannt.)

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Eritrea – Flüchtlinge + Refugees Welcome Fans + Italien vor dem Kollaps + Terroristen ausweisen

Ich habe schon vor vielen, vielen Monaten von den schlimmen Zuständen unter den Eritrea-Flüchtlingen gesprochen, aber hatte nur Infos aus der Schweiz und fragte damals, ob es bei uns nicht auch so ist: Eritrea hat in der Schweiz Menschen sitzen, die Flüchtlinge ausnehmen, um das Geld dann nach Eritrea zu bringen – und vor kurzem vermutete ich, dass das eben auch die „Flüchtlinge“ sind, die unbehelligt in ihr Heimatland Eritrea reisen, um dort Urlaub zu machen. Ich finde es sehr gut, dass das Rüsselsheimer Echo am 27.1.2017 einen großen Beitrag zu dem Thema gebracht hat: „Es gibt kein Entkommen. Der Unterdrückungsapparat des eritreischen Regimes reicht bis nach Deutschland“ – und das eben unter den Augen der Behörden! Bei uns leben wahre Flüchtlinge nicht sicher. Sind die Behörden desinteressiert, überfordert…? Keine Ahnung. Aber es zeigt, dass die Politik versagt – und bevor irgendeiner dieser politischen Refugees Welcome Fans fordern sollte, dass neue Flüchtlinge/Migranten kommen müssen, sollte man erst einmal die Menschenwürde derer herstellen, die hierhergekommen sind. Sollte man erst einmal ihre Sicherheit garantieren können.

Ich entdecke soeben, dass in der FAZ im letzten Jahr ebenfalls ein solcher Beitrag erschienen ist: http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/eritreer-in-deutschland-von-wegen-freiheit-14220957.html

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Italien steht, zumindest so diese Info, dicht vor dem Kollaps: http://www.jewsnews.co.il/2015/04/20/italy-is-close-to-collapse-from-muslim-african-immigration.html

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Das ist ein interessantes Urteil: http://www.zeit.de/politik/2017-01/terrorismus-unterstuetzer-europaeischer-gerichtshof-asyl-urteil „Terrorunterstützern darf Asyl verwehrt werden“ – was ist nun, ich kenne mich in juristischen Fragen nicht aus, wenn nun, wie in dem genannten Fall, der Terrorunterstützer in seinem Heimatland Repressionen erwartet – und unser Grundgesetz die Ausweisung verbietet? Darf er dennoch ausgewiesen werden?

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Von Rosen reden

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Eigentlich leben wir in Zeiten, in denen es ein Verbrechen ist, von Rosen zu reden.*

  • Menschen werden weltweit versklavt, sie werden nach Gebrauch weggeworfen, werden erpresst, Gesundheitsgefährdungen ausgeliefert, Kinder und Erwachsene.
    Menschen müssen aufgrund übler Regime flüchten, sie werden vertrieben von Gewalttätern, von Mafia, von ungebändigten “Sicherheitskräften”,
    Ideologen – von links wie rechts und political correctness – zwingen anderen Menschen auch mit Hilfe von Regierungen und Medienpropaganda ihre Weltsicht auf – niemand kann sich dagegen wehren,
    Propaganda von allen möglichen Seiten vernebelt den Verstand,
    Denunziationen, Verrat, Unehrlichkeit, Vertuschungen, Anklagen, juristische Auseinandersetzungen zertrennen Gemeinschaften,
    Korruption, elitäre Arroganz, purer, Menschen verachtender Kapitalismus erniedrigen Menschen,
    Behauptungen, Andeutungen, Argumentationsverweigerung, FakeNews und Lügenmeldungen irritieren, hysterisieren, emotionalisieren Leichtgläubige und Ängstliche, 
    gute Worte werden missbraucht, verdreht, bis sie zu Unrechtsworten werden.
    Wegen Terroristen und Kriminellen werden normale Bürger überwacht, überprüft, untersucht – und sie wünschen es auch, wegen größerer Sicherheit, 
    Drogen und ihre Lobby-Gruppen machen sich in Gesellschaften breit und breiter, sie zerstören ganze Generationen. 
    Mitleidlosigkeit übersieht Leidende,
    Blindheit Verantwortlicher lässt Wehrlose in die Messer und andere Gefahren laufen…
  • Alles das geschieht weltweit – geschieht immer mehr in unserem Haus.

Gerade darum lasst uns von Rosen reden.

Nicht nur, aber auch.

Vom Duft der Rosen,

den Farben der Rosen,

der Wärme der Rosen,

das Herzklopfen durch Rosen,

der Liebe durch Rosen.

Wir benötigen die Kraft zum Handeln

darum schenkte uns Gott die Rosen.

Nicht nur sie.

Aber sie besonders.

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* Brecht: An die Nachgeborenen:
Was sind das für Zeiten, wo
Ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist
Weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt!

Flüchtlinge in unserem Land schützen + Feuer im Flüchtlingsheim

München will homosexuelle Flüchtlinge in Flüchtlingslagern besonders schützen. Aber Christen und Jesiden nicht? Dazu ein Aufruf: http://www.citizengo.org/de/pr/40567-muenchen-sichere-unterbringung-auch-fuer-christliche-und-jesidische-fluechtlinge Was mich allerdings interessiert: herrscht das Problem überhaupt? Und: Wie sieht es mit Stammeskämpfen in unseren Flüchtlingslagern aus?

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Nur am Rande: Es hatte ja in einem Berliner Flüchtlingsheim gebrannt. Es war allerdings nicht irgendein Flüchtlingsheim: http://www.morgenpost.de/berlin/polizeibericht/article209430179/Feuer-in-Gerhard-Hauptmann-Schule-ausgebrochen.html

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SPD – Schulz + Köstlicher SZ-Beitrag: Schulz – demokratischer Populist

SPD Schulz kann reden. Und das ist das Gefährliche daran – er redet die Zuhörer in Grund und Boden und dann sind sie ganz emotionalisiert, euphorisiert – wie man vorgestern in der Tagesschau sehen konnte.

Man darf sich durch blendende Reden nicht beeinflussen lassen – sondern muss den Verstand einschalten: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/martin-schulz-erste-rede-des-spd-kanzlerkandidaten-a-1132226.html

Hier wird Schulz übrigens als „demokratischer Populist“ bezeichnet: http://www.focus.de/politik/deutschland/sonst-kann-die-spd-nicht-ueberzeugen-reden-reicht-nicht-was-der-demokratische-populist-schulz-jetzt-liefern-muss_id_6566587.html Manchmal sind die Wortfinder ganz pfiffig und treffend.

Dass Schulz demokratischer Populist ist, finden wir auch hier: http://www.sueddeutsche.de/politik/spd-schulz-hat-was-merkel-fehlt-1.3354443

Nicht das Wort Populismus ist nämlich schlecht – das Wort also, mit dem sich die sogenannten Rechtspopulisten schmückend tarnen und mit dem sie sich gern tarnen lassen. Schlecht ist das, was sich hinter dieser Tarnung verbirgt: Nationalismus, Ausgrenzung und Ausländerfeindlichkeit. Es ist nicht der Populismus, der die Gesellschaft kaputt macht, sondern ein populistischer Extremismus. Einer wie Schulz ist gut geeignet, dagegen anzutreten.

Das ist doch ein sonderbarer Einstieg in den Artikel: Rechtspopulisten schmücken sich tarnend mit dem Begriff Populismus? Ich dachte immer, das sei eine erniedrigende Fremdbezeichnung gegen eben AfDler und co. Und was dann fast schon satirisch lustig wird:

Ein guter Politiker ist nicht selten auch ein guter Populist, weil er seine Politik populär vortragen muss. Ein demokratischer Populist appelliert an Kopf und Herz, ein populistischer Extremist an niedrige Instinkte.

Heribert Prantl versucht hier also einen durch unsere Elite-Populisten negativ besetztes Wort, mit dem sie Konkurrenten stigmatisieren wollten, wieder positiv zu besetzen, weil er zu recht befürchtet, dass die politischen Gegner Schulz zum Populisten stempeln. Und so muss er den Spagat wagen zwischen guten und bösen Populisten.

Ich finde diesen Artikel echt interessant, was diesen Aspekt betrifft.

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Was mich betroffen macht: Wir könnten einen Bundeskanzler bekommen, der über einen demokratisch gewählten Präsidenten eines befreundeten Landes, herzieht. So etwas mag er im privaten Kreis tun, aber nicht öffentlich. Er strebt ein öffentliches Amt an – und entsprechend hat er sich in den Rahmen des Landes einzupassen. Es genügt schon, wenn wir einen Bundespräsidenten bekommen, der meint, seine politische Meinung sei über die des gewählten Präsidenten erhaben. Sie mag es ja sein – aber es ist seine Aufgabe, diplomatisch, verbindlich zu reden. Leute, ihr müsst miteinander auskommen – wir wollen alle keinen Krieg, auch keinen Wirtschafts-, keinen Finanz- und kein Propagandakrieg und was auch immer.

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Christen verurteilt + Menschenrechtsanwalt entführt + Myanmar: Karen und Rohingya

Im Sudan wurden Christen verurteilt: https://www.opendoors.de/verfolgung/news/2017/januar/sudan_lange_gefaengnisstrafe_fuer_pastor_und_zwei_mitangeklagte/

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In China wurde ein Menschenrechtsanwalt von Regierungsstellen entführt – und es wird Folter befürchtet: https://www.amnesty.de/urgent-action/ua-272-2016-2/anwalt-droht-folter-haft

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Da freuen sich aber die Briten, dass sie einen Islamisten ins Land gelassen haben, der das Enthaupten von Homosexuellen fordert: http://www.independent.co.uk/news/uk/home-news/hamza-sodagar-us-muslim-preacher-who-advocated-beheading-of-gay-men-allowed-to-lecture-in-the-uk-a7348886.html

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Im Radio habe ich heftige Kritik gegen Aung Saan Suu Ki gehört, weil sie nichts gegen die Verfolgung und Bedrückung von Rohingya-Muslimen in ihrem Land tut: http://www.spiegel.de/politik/ausland/bangladesch-rohingya-berichten-von-vergewaltigungen-in-burma-a-1131464.html

Aber auch hier wieder: Es geht unseren Medien und Aktivisten nur um die Muslime. Und was ist mit den Bergdörfern, den Karen, den Animisten und Christen? Sie werden auch seit Jahrzehnten verfolgt – und soweit ich weiß noch immer. Das interessiert unseren Westen wieder einmal nicht. Wie in Syrien: Die Verfolgung von Christen war den Medien egal – erst als die Jesiden Entsprechendes leiden mussten, rückten sie in den Fokus. Welche Lobby ist hier aktiv, dass unsere westlichen Medien nur auf die Muslime acht haben lässt? Wenn man damals die Christen geschützt hätte, hätten auch die Jesiden nicht leiden müssen. Genauso in Myanmar: Wenn man sich für die Christen eingesetzt hätte, hätte man Strukturen entwickeln können, die auch den Rohingya zugute gekommen wären http://www.ucanews.com/news/alarmed-over-conflict-kachin-bishops-meet-aung-san-suu-kyi/78132 Zudem: Soweit ich sehe, wird etwas verschwiegen, was Myanmar betrifft: Aus dem überbevölkerten Bangladesh drücken Muslime in Myanmar hinein. Und auch das trägt zu dem Kampf gegen Muslime bei.

Die gewaltexzesse sollen damit nicht verteidigt werden. Es geht nur darum, dass die Sachverhalte unparteiisch dargelegt werden. Da auch die UN parteiisch ist, wird eine Lösung des Konfliktes kaum möglich sein. Myanmar wird mit dem Problem allein gelassen und reagiert eben klassisch mit Gewalt. Und Bangladesh kann an einer Lösung des Problems nicht interessiert sein, weil dadurch der Bevölkerungsdruck im eigenen Land über die Grenze hinausgeschoben wird und zum anderen eine Islamisierung Myanmars nur gewünscht sein kann, bringt bei ihrem Allah gute Punkte. Wir dürfen nicht in unseren Kategorien denken. Dort sieht es ganz anders aus – ich hatte ja auch das Stammesdenken in Myanmar einmal im Blog behandelt. Wir sind so blauäugig – und die Lobbyisten der islamischen Welt wissen das und spielen uns virtuos gegen andere aus. Damit werden die Probleme nicht gelöst – auch nicht die der Muslime. Aber ich denke eine Lösung des Problems liegt auch nicht im Interesse der Lobbyisten.

 

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