Augen schließen rächt sich + Presserat ändert Richtlinie + Islamisten in Indonesien + Erdogans Drohung + Angriff in London + Abschiebung von Islamisten + Gewisse Unregelmäßigkeiten

Augen vor Extremisten schließen, Augen vor Islamisten oder strengen Muslimen schließen – das rächt sich. Wer Belege dafür will, muss nur in unsere Welt der letzten Jahre schauen. Extremismus muss im Keim bekämpft werden. Molenbeek zeigt es: Immer dann, wenn Menschen daran gehindert werden, die Meinung zu sagen, wird es langsam gefährlich. So hörte ich im Radio/HR Info, dass man das, was sich in Molenbeek zusammenbraute nicht wahrhaben wollte. Diejenigen, die warnten, wurden zurechtgestutzt: Islamophobie! Und aus Angst davor, als Islamhasser zu gelten, hat man Extremisten Raum gelassen – und damit auch die friedlichen Muslime immens geschädigt. Es war Feigheit – es ging gar nicht darum, den Islam zu schützen – es war Feigheit, es ging darum, die Augen verschließen zu können, um ja nicht handeln zu müssen. Wer die Augen vor Islamismus schließt, vor extremen Muslimen, treibt einen keil zwischen die friedliche muslimische Community und der Mehrheitsgesellschaft. Das haben wir auch in Großbritannien (Rotherham) massivst erlebt. Aufgrund der Angst, Islamhasser zu sein, hat man Unmenschlichkeiten wachsen lassen. (https://de.wikipedia.org/wiki/Missbrauchsskandal_von_Rotherham) Wem an einem friedlichen Zusammenleben zwischen den Kulturen gelegen ist, schützt Kriminelle nicht.

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Der Presserat ändert Richtlinie nach Protesten:

In der überarbeiteten Fassung heißt es: „Bei der Berichterstattung über Straftaten ist darauf zu achten, dass die Erwähnung der Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu ethnischen, religiösen oder anderen Minderheiten nicht zu einer diskriminierenden Verallgemeinerung individuellen Fehlverhaltens führt.“ Die Zugehörigkeit solle in der Regel nicht erwähnt werden, es sei denn, es bestehe ein begründetes öffentliches Interesse.

https://www.pro-medienmagazin.de/medien/journalismus/2017/03/22/presserat-aendert-richtlinie-zur-herkunftsnennung/

Es besteht meistens ein begründetes öffentliches Interesse – würde ich sagen.

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Auch Indonesien fällt immer stärker in die Hände von Islamisten: https://www.welt.de/debatte/kommentare/article163019792/Indonesien-Ende-eines-islamischen-Musterstaates.html Je stärker diese werden, desto mehr Mitläufer werden sie bekommen, desto weniger Mut wird es geben, gegen sie anzugehen. Von daher sieht es schlecht aus. Ob Indonesien noch die Kurve bekommt? Das wird ein wichtiges Signal an die Muslime weltweit sein. Denn auch sie werden es immer weniger wagen, sich gegen die Extremisten in ihren Reihen zu wehren. Weil sie Angst vor ihnen haben. Es werden immer nur ein paar wenige Mutige sein – das sieht man ja auch in unserem Land, obgleich sie sich hier im Augenblick noch nicht unterbuttern lassen. Die großen konservativen Verbände in unserem Land müssen stärker beschnitten werden, bevor die Extremisten Überhand haben und auch diese Verbände immer konservativer werden. Zumindest freie Nichtmuslime sollten muslimische Extremisten nicht unterstützen. Im Augenblick sieht es eher danach aus, dass viele noch nicht kapiert haben, wohin die Reise geht.

Wie Menschen mit Christen und anderen Minderheiten umgehen, ist ein Gradmesser für das, was auch andere Länder erwarten wird, wenn die Extremisten dominanter werden.

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Hat Erdogan das wirklich gesagt und so gemeint?: Europäer können sich nirgends auf der Welt mehr sicher auf den Straßen bewegen. Das hieße ja, dass er im Grunde die Sicht von Islamisten angenommen hat. http://www.focus.de/politik/videos/tuerkischer-praesident-wuetet-erneut-kein-europaeer-mehr-sicher-erdogan-spricht-unerhoerte-warnung-aus_id_6820521.html Ich wüsste gerne den kontext, um die Antwort geben zu können. Man kann aus aus dem Zusammenhang gerissenen Worten alles mögliche machen.

 

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Molenbeek – und die Menschen schlossen und schließen die Augen vor dem, was in ihrer Stadt geschieht: https://www.welt.de/politik/ausland/article163053798/In-Molenbeek-haben-sich-undurchsichtige-Beziehungen-entwickelt.html

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Islamisten müssen deutliche Signale bekommen: http://www.tagesschau.de/ausland/asyl-gefaehrder-103.html

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Die Staatsanwaltschaft vermutet gewisse Unregelmäßigkeiten: Anwalt soll Aufnahmeanträge für Migranten für Geld gefälscht haben https://www.nwzonline.de/cloppenburg/cloppenburger-anwalt-soll-aufnahmeantraegefuer-migranten-gefaelscht-haben_a_31,2,2819312014.html

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Anschlag in London

Wieder hat ein Islamist einen Anschlag in Europa verübt. Die Polizei sagte sehr schnell, dass es ein Attentat war, islamistischer Hintergrund wurde genannt – es ahnte ja auch jeder. Bei uns wartete man nach dem Anschlag in Berlin verhältnismäßig lange – bis die erste Erregung sich gelegt hatte – und sagte dann erst einmal vorsichtig, dass ein terroristischer Anschlag zu vermuten war – irgendwann rückte man auch mit der Ideologie heraus, die damit vielleicht verbunden gewesen sein könnte. Vorher war es immer nur ein Lastwagen, der Menschen auf dem Weihnachtsmarkt umgefahren hatte. Und es wurden mir aus England nicht einmal Versuche bekannt, die Tat einem psychisch labilen Menschen in die Schuhe zu schieben. Und sogar bei uns sprechen Medien sehr emotional: „Getroffen ins Herz“ http://www.tagesschau.de/ausland/angriffe-london-parlament-105.html . Nach dem ersten Schrecken versucht man nun doch etwas runterzuschrauben: Der Täter sei vom internationalen Terrorismus inspiriert gewesen http://www.spiegel.de/politik/ausland/london-taeter-wurde-vom-internationalen-terrorismus-inspiriert-a-1140041.html – vom internationalen Terrorismus? Premierministerin May spricht von einer „kranken und verkommenen Tat“ http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-03/london-schuesse-am-parlament Dass man sich vom Hass und durch Böses gesellschaftlich nicht spalten lassen sollte, sagt sie auch. Das ist auch gut so. Es wächst die Gefahr, dass solche Aussagen irgendwann als Floskel angesehen werden. Damit es keine Floskel bleibt, müssen die friedliebenden einer Gesellschaft schon vor bzw. zwischen solchen schlimmen Taten Einheit und Einigkeit leben.

Übrigens soll der Bürgermeister von London, Sadiq Khan, gesagt haben, dass Terroranschläge ein Bestandteil des Lebens in einer Großstadt seien: https://de.sputniknews.com/panorama/20170322314999848-terror-bestandteil-grossstadt/ (mit Berufung auf The Independent) (Nachtrag: Korrektur? http://www.focus.de/politik/videos/tweet-von-donald-trump-jr-donald-trump-jr-laestert-nach-anschlag-auf-twitter-ueber-londons-buergermeister_id_6823720.html)

Zu beobachten ist noch, dass der Anschlag an einem Tag stattfand, an dem Brüssel trauerte.

Zu beobachten ist auch, dass der Anschlag an einem Tag stattfand, an dem Erdogans Drohung bekannt wurde, dass Europäer weltweit nicht mehr sicher seien. Ich hoffe, er lernt daraus, dass man solches Geschwätz vermeiden soll. Es gibt immer Hassende, die so etwas umsetzen könnten. Wobei ich hierbei eher von einem Zufall ausgehe.

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Welttag der Poesie: Büchersammler + Welt-Down-Syndrom-Tag

Zum Welttag der Poesie: Ein Müllmann sammelt weggeworfene Bücher, damit auch Eltern ihren Kindern was vorlesen können, die sich keine Bücher leisten können: http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-270981.html

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Zum Welt-Down-Syndrom-Tag: https://jobo72.wordpress.com/2017/03/21/muss-das-sein/ In diesem Zusammenhang sollte man den älteren Beitrag lesen, um den letzten Satz einordnen zu können: https://jobo72.wordpress.com/2012/03/21/feiertag/

Wir Menschen müssen immer alles missbrauchen. Wir entwickeln viel – und das kann zum Guten und zum Schlechten verwendet werden. Was das Down-Syndrom betrifft: Wir entwickeln die medizinischen Möglichkeiten, Menschen zu helfen – und verwenden das dann dafür, anderen Menschen zu schaden, ihnen das Leben zu nehmen.

Neulich klagte ein Vater, dass es sich diejenigen, die gegen die Abtreibung sind, zu leicht machen. Wenn man ein behindertes Kind hat, dann hat man die Arsch-Karte gezogen: Man muss die Wohnung umbauen, man muss sein Leben komplett neu gestalten, der Beruf kann nicht mehr normal ausgeübt werden, man muss mit den Bekannten und Verwandten anders umgehen… Während ich die Klagen gehört habe, dachte ich mir: Warum werden Eltern mit diesen für sie großen Problem alleine gelassen? Warum macht sich unsere Gesellschaft das nicht zu eigen – warum hilft sie nicht ausreichend? Abtreibungen sind immer billiger und einfacher. Ist es das, was sie daran hindert zu helfen? Aber wenn das wirklich die Begründung ist, dann müssen wir bedenken: Auch die Nationalsozialisten argumentierten unter anderem mit dem Geld. Ist das eine ethisch relevante Begründung? Gesellschaftspolitisch nachdenken und nachfragen, damit wird als Gesellschaft moralisch weiter kommen!

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Thomas Fischer und das taz-Interview – unterschiedliche Bildungssphären

Der Beitrag ist köstlich. Auch wenn ich im Blog häufig mit Thomas Fischer nicht einverstanden bin, so ist doch dieser Beitrag sehr interessant, weil er ein gewisses Bildungsgefälle wiedergibt. Menschen unterschiedlicher Bildung sprechen unterschiedliche Sprachen. daran dachte ich, als ich das las: http://meedia.de/2017/03/21/fischer-frauen-und-die-taz-thomas-fischer-zur-geschichte-eines-gescheiterten-interviews/

Menschen mit Bildung haben ihre Schwierigkeiten mit den Menschen, die eine anders geprägte Bildung besitzen, die mit anders geprägter Bildung haben Schwierigkeiten mit denen, die eine weitere Bildung haben. Wobei die Formulierung „anders geprägte Bildung“ nicht diskriminierend sein soll, denn die meisten Menschen haben vielleicht ein anderes Interesse als Bildung oder ihre Bildung konzentriert sich auf andere Themengebiete… Wie dem auch sei: Das Verhältnis ist ein wenig angespannt. Wenn der Gebildete auf den mit anders geprägter Bildung stößt, kann er leicht arrogant werden – oder auch nur wirken, was den anders Gebildeten aggressiv macht  bzw. machen kann.

Wie können wir zueinander finden? Mit viel Geduld auf beiden Seiten, viel Wohlwollen auf beiden Seiten, keine Drohungen und kein Dominanzgebaren von beiden Seiten, kein von oben herab bzw. beleidigt sein von beiden Seiten… Vielleicht sollte man die Regeln des interreligiösen Dialogs auch auf diejenigen anwenden, die unterschiedlichen Bildungssphären angehören und stolz darauf sind.

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Aushöhlung der Demokratie: Wahlrecht ab Geburt + Reporter ohne Grenzen contra Maas + Vorwurf des Kindesmissbrauchs

Auf was für Ideen Leute in unserem Land kommen! Kinder sollen wählen dürfen – aber bis sie es können, sollen es treuhänderisch ihre Eltern tun! http://www.deutscher-familienverband.de/presse/pressemitteilungen/716-wahlrecht-ab-geburt-deutscher-familienverband-startet-bundesweite-kampagne Soll das ein dummer Scherz sein? Das sieht leider nicht da nach aus, dass es ein Scherz ist. Jeder hat eine Stimme? Das war einmal. Je mehr Kinder einer hat, desto mehr Stimmen. Und wer hat in unserem Land viele Kinder?

Renate Schmid meint:

„Damit Kinder sich an den demokratischen Prozessen beteiligen können, brauchen sie in ganz jungen Jahren Treuhänder, die stellvertretend ihr Wahlrecht wahrnehmen“, unterstreicht Schmidt. „Wie in allen anderen Belangen sind das ihre Eltern. Sobald ihr Interesse und ihr Wunsch zur politischen Teilhabe groß genug sind, können sie sich ins Wählerverzeichnis eintragen lassen und das Treuhänderwahlrecht der Eltern erlischt.“

Man solle nicht meinen, dass es nur SPDler oder Grüne wären, die auf diese Idee kommen. SPDler überwiegen, aber wir finden sogar CDUler, CSUler und FDPler darunter.

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Das ist gut, dass auch Reporter ohne Grenzen für die Meinungsfreiheit – damit gegen Maas ist: https://www.dwdl.de/nachrichten/60588/maasvorsto_rog_sieht_pressefreiheit_in_gefahr/

Ich sehe ein, dass etwas gegen Hate Speech usw. im Internet gemacht werden muss – aber nicht wie Maas es sich vorstellt. Sondern eine Medien-Ethik-Kommission sollte sich mit dem „Wie“ beschäftigen: http://blog.wolfgangfenske.de/2017/03/15/presseknebelung-tuerkei-interessant-psycho-politik-tuerkei-meinungsfreiheit-in-sozialen-netzwerken-medienethik-kommission/

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In Frankreich wird wohl intensiv der Missbrauch von Kindern innerhalb der Katholischen Kirche debattiert: http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/medien-neue-erkenntnisse-zum-missbrauchskandal Das Problem, das man als Beobachter hat: Man weiß nie, was aus antikirchenpolitischen Gründen aufgebauscht wird und was tatsächlich an kriminellen Taten dahintersteckt. Von daher zeige ich es nur hier an – ohne weiter Stellung zu beziehen. Die Zukunft wird zeigen, was daran wahr ist. Zumindest der vorletzte Absatz sollte misstrauisch machen: Staatsanwaltschaft stellte Ermittlungsverfahren gegen einen Bischof ein, der Priester gedeckt haben sollte. Wobei es – so hieß es einmal – allgemeine Praxis war, dass die entsprechend aufgefallenen Priester aus dem Verkehr gezogen wurden. Manchmal – und das ist schlimm – wurden sie der zweiten Chance zu menschlichem Handeln, die man ihnen von kirchlicher Seite aus bot, nicht gerecht und haben sich wieder vergangen. Ob das nun grundsätzlich richtig war oder nicht – das Thema ist insgesamt kompliziert. Es verträgt keinen Sensationsjournalismus. Hoffen wir, dass es in Frankreich wirklich um die Kinder geht, darum, dass denen, denen als Kind Unrecht getan wurde, geholfen wird – und dass nicht Sensation im Vordergrund steht. Man darf nämlich nicht vergessen, dass die gesamtgesellschaftliche Auseinandersetzung in Frankreich um das Thema Familie immer noch mitschwingt.

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Kriminalität + Terroristen + Haftstrafen für Sikh-Tempel-Terror

Das ist eine interessante Aussage zur Aufrüstung der Deutschen, weil sie Angst vor Kriminellen haben:

Dabei steigt die Kriminalität gar nicht. Die Zahl der Straftaten ohne Asyl- und Aufenthaltsdelikte, welche durch die hohe Zahl von Flüchtlingen bedingt ist, blieb in der jüngsten Kriminalstatistik 2015 nahezu konstant.

Das ist hier zu lesen: http://www.focus.de/politik/deutschland/truegerischer-schutz-terror-horror-clowns-und-sexualdelikte-deutschland-ruestet-auf_id_6812601.html

Steht hinter diesem Satz dieses Wissen? https://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/gewalt-und-kriminalitaet/

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Diese Argumentation ist wirklich – sonderbar: http://preussischer-anzeiger.de/2017/03/21/versuchtes-toetungsdelikt-liegt/

(Nachtrag: https://www.derwesten.de/staedte/bochum/eines-der-opfer-hatte-strick-um-den-hals-darum-wurde-der-mutmassliche-bochumer-uni-vergewaltiger-trotzdem-nicht-wegen-versuchten-mordes-angeklagt-id210007521.html )

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Zwei weitere mögliche Hintermänner sind im Zusammenhang des Paris-Flughafen-Terroristen festgenommen worden: http://www.tagesschau.de/ausland/orly-festnahme-101.html

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Es gibt auch positive Anzeichen dafür, dass sich in diesem Staat immer mehr Menschen dafür einsetzen, dass er wehrhaft erscheint und nicht Übeltätern den Bauch pinselt:

Darf man eigentlich Leute, die wegen eines Terroranschlags verurteilt worden sind, Terroristen nennen oder nur mutmaßliche Terroristen? Wie dem auch sei: Diejenigen, die den Sikh-Tempel angegriffen haben, wurden zu hohen Haftstrafen verurteilt: http://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/urteil-anschlag-sikh-tempel-essen-100.html Sie gehen wohl in Revision.

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Unter Terrorverdacht stehende Gefährder können abgeschoben werden: http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Pistorius-will-Gefaehrder-bis-Ostern-abschieben,gefaehrder170.html

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Millionen auf dem Sprung nach Norden + Integrierte Türken + Familiennachzug + Afghanenflucht + Ethnokonflikte in Augsburg

Millionen sind auf dem Sprung nach Norden – das finden wir auch in: http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-03/migration-fluechtlinge-afrika-europa-grenzen

Migrationspolitik muss gestaltet werden. Es darf nicht Links-Grün sein: Alle sollen kommen, die kommen wollen. Es darf nicht Dunkelrechts sein: Keiner darf kommen.

Politik heißt: gestalten. Und das bedeutet: Flüchtlingen – wahren Flüchtlingen muss (wie das Grundgesetz dankenswerter Weise vorgibt) die Möglichkeit gegeben werden, zu kommen. Migranten sollten nur dann kommen dürfen, wenn man sie benötigt – und wenn man dem Land, aus dem sie kommen, helfen möchte – aber man muss aufpassen, dass man nicht die Fachkräfte aus den Ländern abzieht.

Die Flüchtlingspolitik muss unbedingt von der UN gestaltet werden. Ein Land ist damit überfordert. Die UN sollte, wie schon angesprochen: Hotspots einrichten – in der Nähe der Länder, die Menschen vertreiben. Und dann sollen sie von dort weltweit verteilt werden.

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Ich hoffe ja noch immer, dass die Mehrheit der in unserem Land lebenden Türken integriert sind – dass sie sich nicht von Erdogans Gedöns beeindrucken lassen – sondern eher abschrecken lassen. ich hoffe immer noch, dass es nur so scheint, dass viele Türken unseres Landes hinter Erdogan stehen, weil die lauten Schreihälse immer dominanter scheinen als die stillen, fleißigen, Frieden Suchenden im Land. Anderer Meinung scheint zu sein: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/mueller-vogg-gegen-den-strom/die-vertreibung-aus-dem-multikulti-paradies-ist-in-vollem-gange/

Aber wenn die deutsche Jugend sich von emotionalisierendem Pathos eines Schulz begeistern lässt – kann man anderen auch nicht verdenken, dass sie sich von emotionalisierendem Pathos begeistern lassen. Damit habe ich nichts zu den Inhalten und den politischen Zielen des emotionalisierenden Pathos gesagt – die sind freilich grundverschieden. http://www.focus.de/politik/videos/bundestagswahlen-2017-die-jugend-steht-auf-martin-schulz-spdlegt-bei-jungwaehlern-zu_id_6812392.html

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Familiennachzug macht nur Sinn, wenn alle, die bislang zu uns geflohen sind, adäquat und menschenwürdig untergebracht sind. Alle anderen Forderungen sind linkspopulistischen Bestrebungen entsprungen. Aber das ist das Problem mit denen, die keinen Sinn für Realismus, sondern nur für ihre Ideologie haben: Sie meinen es mit allen Menschen gut – und rasseln dadurch alle Menschen in den Abgrund. Man sieht das an den Willkommensmenschen – die andere in die Arme der Menschenschmuggler treiben und dann aufs Mittelmeer und dann vielfach in den Tod. Das macht keinen Sinn, Gutes zu fordern, wenn man damit größere Übel verübt. Zudem sollte man auch bedenken: Viele Minderjährige wurden hierher geschickt, damit sie die Speerspitze für die Familie bilden. Das ist Taktik. Und der darf man nicht auch noch auf den Leim gehen. Familienzusammenführung könnte – wenn manche diese so sehr in den Fokus rücken – auch bedeuten: Die Kinder wieder zu ihren Familien zurückzuschicken. https://www.welt.de/politik/deutschland/article162805944/SPD-will-Syrern-erlauben-ihre-Familien-zu-holen.html und: http://www.tagesschau.de/inland/unicef-fluechtline-deutschland-101.html

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Sagt dieser Beitrag nicht genug? Wie geht es Frauen und Kindern in manchen Flüchtlingsunterkünften? Schlimm, sehr schlimm. Und solange das nicht geändert ist, sollten sich die Ideologen doch etwas zurückhalten, damit sie sich nicht noch mehr schuldig machen. Denn ich gehe davon aus – und hoffe, dass ich mich hier nicht als Leimgeher entpuppe – dass die Behörden vor Ort alles tun, um solche Missstände abstellen zu können. http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-03/fluechtlinge-gefluechtete-frauen-syrien-afghanistan-irak-charite

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Wenn es stimmt, dass Afghanen flüchten – wie kommt es? Das hängt mit Obamas – und des Westens Rückzug zusammen, das den Taliban immer mehr Land überlässt. Nicht nur ich sagten es schon voraus, als es noch diskutiert wurde, ob man Afghanistan militärisch stärker allein lassen sollte. Wie wäre es, innerhalb Afghanistans ein möglichst sicheres Rückszugsgebiet zu schaffen? Wie wäre es, von diesem Rückzugesgebiet aus, massivst in einer konzertierten Aktion die Taliban zu bekämpfen? Das vor allem dadurch, dass man ihre Geldquelle (Drogenanbau) und Waffenquelle abdreht? Die Islamisten sind das Übel. Denn ich vermute, dass die Afghanen nicht ins ferne Deutschland ziehen würden, dass sie lieber daheim bleiben würden, wenn sie nur dürften. Man muss helfen, dass sie das können – und nicht helfen, sich zu entwurzeln  http://www.tagesschau.de/ausland/afghanistan-543.html

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Ethno-Konflikte in Augsburg: http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Verhinderte-Massenschlaegerei-Was-die-Polizei-jetzt-unternimmt-id40895636.html

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