Welttag der Poesie: Büchersammler + Welt-Down-Syndrom-Tag

Zum Welttag der Poesie: Ein Müllmann sammelt weggeworfene Bücher, damit auch Eltern ihren Kindern was vorlesen können, die sich keine Bücher leisten können: http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-270981.html

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Zum Welt-Down-Syndrom-Tag: https://jobo72.wordpress.com/2017/03/21/muss-das-sein/ In diesem Zusammenhang sollte man den älteren Beitrag lesen, um den letzten Satz einordnen zu können: https://jobo72.wordpress.com/2012/03/21/feiertag/

Wir Menschen müssen immer alles missbrauchen. Wir entwickeln viel – und das kann zum Guten und zum Schlechten verwendet werden. Was das Down-Syndrom betrifft: Wir entwickeln die medizinischen Möglichkeiten, Menschen zu helfen – und verwenden das dann dafür, anderen Menschen zu schaden, ihnen das Leben zu nehmen.

Neulich klagte ein Vater, dass es sich diejenigen, die gegen die Abtreibung sind, zu leicht machen. Wenn man ein behindertes Kind hat, dann hat man die Arsch-Karte gezogen: Man muss die Wohnung umbauen, man muss sein Leben komplett neu gestalten, der Beruf kann nicht mehr normal ausgeübt werden, man muss mit den Bekannten und Verwandten anders umgehen… Während ich die Klagen gehört habe, dachte ich mir: Warum werden Eltern mit diesen für sie großen Problem alleine gelassen? Warum macht sich unsere Gesellschaft das nicht zu eigen – warum hilft sie nicht ausreichend? Abtreibungen sind immer billiger und einfacher. Ist es das, was sie daran hindert zu helfen? Aber wenn das wirklich die Begründung ist, dann müssen wir bedenken: Auch die Nationalsozialisten argumentierten unter anderem mit dem Geld. Ist das eine ethisch relevante Begründung? Gesellschaftspolitisch nachdenken und nachfragen, damit wird als Gesellschaft moralisch weiter kommen!

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