Bild Gottes anbeten

Beten für all die Christen, die lernen müssen, Gott anzubeten

und nicht das Bild, das sie sich von Gott machen.

Beten für sie, denn das kann ein schmerzhafter Lebensabschnitt sein.

 

Das können schmerzhafte Lebensabschnitte sein,

wenn wir uns von lieb gewonnenen Gottesbildern trennen müssen,

um dem wahren Gott zu folgen.

 

Es können auch schöne Lebensabschnitte sein,

in denen wir zur Wahrheit hindurch dringen,

Gott selbst in die Arme fallen.

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Kirche und Rechtspopulisten

Es ist gut, dass sich die Kirche um das Thema Rechtspopulismus in den Gemeinden kümmert.

Die Frage stellt sich allerdings automatisch:

Als die Linkspopulisten in den Gemeinden dominant waren – hat sie sich da auch um das Thema Linkspopulismus gekümmert?

Es könnte so aussehen, als würde die Kirche nun im Fahrwasser des Linkspopulismus deren Konkurrenten, den Rechtspopulismus, bekämpfen wollen.

Mein Ansatz:

Christen, seid weder rechts noch links. Folgt Jesus Christus nach, was auch immer die Rechten und die Linken sagen. Darum werdet Ihr manchmal den Rechtspopulisten ein Dorn im Auge sein, manchmal den Linkspopulisten. Rechte und Linke kommen und gehen mit den jeweiligen Gesellschaftsstimmungen. Bleibt dem Glauben treu. Er wird bestehen. Auch wenn Populisten, rechts wie links, immer wieder den christlichen Glauben als Hauptgegner ausmachen (selbst innerkirchlich), weil er nicht mit ihnen ins Horn stößt, sondern eigene Wege geht, bleibt an Jesus Christus gebunden. Man denkt immer, die politischen Propagandisten der eigenen Zeit wären in Ewigkeit. Aber wenn man in die Geschichte schaut: Sie haben alle ihre Zeit.

Das wäre übrigens etwas, wenn wir schon einmal lernten, wenigstens christlich miteinander umzugehen. Vergebend und nicht vorverurteilend, das Gute unterstellend, sich seiner eigenen Fehlerhaftigkeit bewusst sein, miteinander um den richtigen Weg ringend, nicht hinterhältig über andere schwätzen – sondern miteinander redend, Argumente austauschend. Sich nicht auf Kosten anderer bei Gesinnungsgenossen profilieren wollen. Eben: im Geist Jesu Christi miteinander und mit sich selber umgehen.

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Kinderrechte + MaasGesetz zur Einschränkung der Meinungsfreiheit + MedienEthikKommission + SPD, Grüne, FDP in DüDorf

Das dachte ich mir sofort, als ich in der Tagesschau hörte, dass Schwesig und Maas Kinderrechte ins Grundgesetz bringen wollen. Bislang dachte ich immer, die Menschenrechte würden auch Kindern gelten. Aber das sehen die beiden wohl anders. Aber dann las ich den Beitrag von Kelle: https://www.welt.de/debatte/kommentare/article163402414/Manuela-Schwesig-will-uns-Eltern-an-den-Kragen.html – und lerne verstehen, was das soll:

Nicht mehr die Eltern allein, sondern der Staat selbst schwänge sich damit als Vertreter der Rechte unserer Kinder auf. Im Zweifel auch gegen die Eltern der Kinder, sollte der Staat eines Tages der Meinung sein, dass Eltern die Interessen ihrer Kinder nicht so vertreten, wie er es gerne hätte oder für richtig hält. Kinderrechte in der Verfassung taugen also im Ernstfall als handfester Keil zwischen Eltern und Kind.

Und dass der Staat immer stärker das Subsidiaritätsprinzip aufweicht – diese Ideologie des von oben nach unten statt wie bisher von unten nach oben – das wird in all den erzieherischen Parteien deutlich: SPD wie Grünen und manchen in der CDU.

Wenn Kinderrechte ins Grundgesetz kommen sollen – dann müssen sämtliche Gruppen ins Grundgesetz – das ist Symbolpolitik: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kinderrecht-im-grundgesetz-eine-frechheit-14957358.html#GEPC;s2

Die Würde des Menschen ist unantastbar – und wenn man nun beginnt, die Würde einzener Gruppen zu nennen, dann sind andere ausgeschlossen. Ich frage mich manchmal: Die Sehnsucht nach Symbolpolitik – warum setzt sie grundlegendes Denken aus? Aber, wie Kelle schreibt. Vielleicht steckt da die Sehnsucht hinter, dem Staat Macht über die Kinder zu geben.

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Das MaasMinisterium versteht sich auf Symbolpolitik – hier mit Blick auf das Thema Hasskommentare im Netz: http://www.tagesschau.de/inland/maas-hasskommentare-kabinett-101.html Muss ich wieder sagen, dass ich nicht für Hasskommentare bin – sondern nur dafür, wirklich sinnvoll gegen sie vorzugehen? Ich muss es sagen, bevor mir wieder was unterstellt wird. Darum mein seit Dezember ausgesprochener Vorschlag – aber der geht nicht so schnell, dass er noch vor dem Sommer beschlossen werden soll – Wahlen stehen an – und damit hat populistische Symbolpolitik Hochkonjunktur:

Mein Vorschlag war http://blog.wolfgangfenske.de/2016/12/19/facebook-sauber-halten-medienethik-kommission/ :

Vielleicht gibt es Kompromisslösungen, die gefunden werden, damit unser Rechtssystem nicht unter der Hand ausgehöhlt wird. Fachleute, die ideologisch unverdächtig sind, Juristen, Internet-Experten, Medien-Experten, Ethik-Kommission – sie werden doch sicher gemeinsam einen Weg finden, der einer Demokratie angemessen ist. Der Altbundeskanzler Schröder hatte die gute Angewohnheit, Kommissionen einzusetzen – wenn ich mich recht erinnere. Vielleicht wäre das auch in dieser Angelegenheit eine gute Sache. Eine Kommission, deren Beratungen öffentlich begleitet werden.

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Ohne Kommentar meinerseits: https://www.pro-medienmagazin.de/kultur/musik/2017/04/05/dieter-falk-zu-kirchennah-fuer-gastprofessur/

Zu NRW und Kriminalität: http://www.focus.de/politik/deutschland/wahlkampf-in-nordrhein-westfalen-cdu-mann-nennt-nrw-eldorado-fuer-kriminelle-ist-es-das-wirklich_id_6900266.html

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Dilemma: Zaghafte Christen – in politischer Zwickmühle + Woche für das Leben + Peter Singer und Stubblefield

Die AfD bringt Themen aufs Tapet, die von Christen schon längst hätten aufs Tapet gebracht werden müssen. Und nun möchte man nicht mit der AfD Hand in Hand gehen und muss dann Dingen zustimmen, denen man vielleicht nicht zugestimmt hätte, wenn der Impuls nicht von der AfD gekommen wäre. Das zeigt wiederum: Wenn Christen zu zaghaft sind, dann werden sie irgendwann gezwungen: http://www.kath.net/news/59145

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In der Woche für das Leben geht es in diesem Jahr um Schwangerschaft und Geburt: https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/2017/04/05/kirchen-laden-zur-woche-fuer-das-leben/

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Peter Singer, ein Utilitarist, der kein Herz für Behinderte hat – im Gegenteil -, hat sich wieder eingemischt: Dürfen Menschen, die nicht behindert sind, mit Behinderten, die sich nicht äußern können, sexuellen Verkehr haben – also, die entsprechend auch nicht zustimmen können? Dazu Singer, der die Verurteilung einer Kollegin für falsch hält: https://www.nytimes.com/2017/04/03/opinion/who-is-the-victim-in-the-anna-stubblefield-case.html?ref=opinion&_r=1

Dazu eine Einschätzung: http://editor.currentaffairs.org/2017/04/now-peter-singer-argues-that-it-might-be-okay-to-rape-disabled-people/

Mich würde interessieren, wie Singer-Apologeten, denn die gibt es nicht wenige, da er bei vielen als Vorzeigehumanist gilt, nun darauf reagieren.

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Islamisten-Zentren + Antisemitismus: Was ist aus Schweden geworden! + Mädchen hinten-Jungs vorne?

Ismail Tipi sagt in einem lesenswerten Beitrag https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/ismail-tipi-klartext/moscheen-duerfen-keine-salafistenzentren-werden/ :

Wir dürfen nicht zulassen, dass scheinbar manche harmlose Moscheegemeinde unsere Kinder und Jugendlichen für den Salafismus und die Machenschaften des IS missbrauchen. Wir dürfen unsere Kinder und Jugendlichen nicht den Demokratiefeinden und den Dschihadisten überlassen.

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Was ist bloß aus Schweden geworden! Antisemitismus – sicher kaum, weil die Schweden selber unmenschlicher geworden sind. Wir lassen es in Europa zu, dass sich eine menschenfeindliche Ideologie immer weiter ausbreitet: http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/227787

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Aufsehen hat wohl ein Beitrag im schwedischen Fernsehen hervorgerufen: Mädchen müssen, so der Beitrag, im Schulbus einer islamischen Schule hinten einsteigen – die Schule weiß freilich nichts davon: https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/weltweit/2017/04/05/islamische-schule-laesst-maedchen-nur-hinten-in-schulbus-einsteigen/

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Trump übernimmt sich + Flüchtlingsstädte

Was hat Trump zum Korrekturwechsel in der Syrien und Russlandfrage gebracht? Vernunft kann es nicht gewesen sein. Er übernimmt sich, wenn er jetzt in Syrien den Hauptakteur spielen will. Das bringt niemanden weiter. Und was man in der Tagesschau wieder zu hören bekam – nach dem Motto: Assad ist allein an allem Schuld – jeder aufmerksame Beobachter der letzten Jahre weiß: Einer der Diebe schreit: Haltet den Dieb! http://www.focus.de/politik/ausland/nach-giftgas-angriff-usa-drohen-mit-alleingang-in-syrien-falls-un-nicht-handelt_id_6900637.html

Es geht nicht ohne Assad. Das heißt nicht, dass man ihn für gut hält, sondern eben nur, dass es ohne ihn nicht geht. Wenn Syrien befriedet ist, kann die internationale Gemeinschaft schauen, wie sie mit Assad umgehen will. Aber jetzt geht es erst einmal nicht ohne ihn. Da mag man noch so sehr lamentieren. Und wenn man Assad wegbombt? Wer kommt an seine Stelle? Islamisten? Die Freie Syrische Armee – die ja (grob gesagt) mit dem ganzen Übel angefangen hat – und sich selbst nicht durchsetzen kann und vielfach Spielball der Islamisten ist? Ein Vasall Erdogans? Ein Vasall der Saudis? Ein Vasall des Iran? Gut ist es, dass man endlich mehr Geld ausgeben will, um Flüchtlinge zu unterstützen. Ich hoffe nur, die geben auch das Geld, das sie versprochen haben: http://www.tagesschau.de/ausland/syrien-konferenz-abschluss-101.html (Allein Deutschland hat 1,1 Milliarden versprochen. Aus gutem Grund: Man fürchtet Flüchtlinge – sie würden bei uns teurer.)

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Ich hatte neulich einen Beitrag über Flüchtlingsstätte. Ich muss mich korrigieren. Der Gedanke klang gut. Das heißt, an den Grenzen zu Krisenländern werden Flüchtlingsstädte gegründet, die dann entsprechend wie eine Stadt aufgebaut wird und sie versorgen sich usw. Das klingt gut. Aber: Das werden die jeweiligen Länder kaum für gut heißen, da das bedeuten kann, dass die Flüchtlinge aus einem Land, die bestimmten Volksgruppen angehören, das Land usurpieren könnten. Ich wohne und arbeite jetzt hier, also bleibe ich hier. Und wir sind in der Stadt die Mehrheit, also wollen wir auch unsere eigene Politik betreiben… Nordkenia ist so ein Beispiel. Von daher hat das Thema „Flüchtlinsstädte“ sicher keine allgemeine Bedeutung. Höchstens, wie in Libyen, da das Land als solches zu schwach ist, sich gegen diese Ansätze zu wehren.

Mein Ansatz war: Flüchtlingshotspots. http://blog.wolfgangfenske.de/2016/12/06/fluechtlings-hotspots-der-un/

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David und Goliath

Immer wieder begegnen uns Goliaths, hinterlistig, stark, mächtig, gefährlich.

Sie machen uns Angst, bedrängen uns mit ihrem Spott, mit ihrer Kampfeslust, ihrer Überheblichkeit.

Immer wieder erweckt Gott den David in uns, der, so klein er auch ist,

unerschrocken dem Goliath entgegentritt und ihn bekämpft:

mit Waffen Gottes – nicht mit den Waffen Goliaths: diesen Triumph bekommt er nicht -:

Wahrheit, Gerechtigkeit, Verkündigung des Evangeliums,

Glauben, Rettung/Heil, Geist und Wort Gottes (Epheserbrief 6).

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